V-Label

Schlachtreste im Kuchen? Das V-Label schafft Klarheit beim Einkauf
Immer mehr Hersteller lassen ihre Produkte als ‚vegetarisch‘ oder ‚vegan‘ mit dem V-Label lizenzieren. Für Verbraucher wird der Einkauf durch das V-Label einfacher. Der VEBU (Vegetarierbund Deutschland) erklärt die Vorteile des Labels für Hersteller und Verbraucher.

Immer mehr Hersteller von Lebensmitteln, bekannte Marken und Discounter verwenden das V-Label zur Auszeichnung ihrer vegetarischen und veganen Produkte. Das V-Label ist ein international geschütztes Qualitätssiegel zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln und Produkten. Es wird als Orientierungshilfe auf Verpackungen eingesetzt.

400 Partner mit über 5.000 Produkten
Das grüne V auf gelbem Grund wird inzwischen von rund 400 Partnern auf über 5.000 Produkten verwendet. Unter den V-Label-Partnern finden sich neben Namen wie FRoSTA, HARIBO, Valensina, Rügenwalder Mühle, Bonduelle, Knorr, Erasco, FRoSTA, Alpro und Tartex auch die Discounter ALDI Süd und NORMA. „Die großen Marken möchten den Einkauf für ihre Kunden so leicht wie möglich gestalten. Für viele Verbraucher ist es wichtig, auf den ersten Blick zu erkennen, ob ein Produkt vegetarisch oder vegan ist. Das V-Label erspart das Lesen von langen Zutatenlisten oder die aufwendige Nachfrage beim Hersteller. Die Kunden können einfach zugreifen“, sagt Julia Katharina Schneider, Projekt- & Qualitätsmanagement V-Label beim VEBU.

Eigenauszeichnungen sind nicht verlässlich
Einige Hersteller zeichnen ihre Waren eigenständig und mit selbst entworfenen Logos als ‚vegan‘ oder ‚vegetarisch‘ aus. Aber was bedeuten diese Auszeichnungen? „Sie sind nicht verlässlich, da hier jeder mit einem anderen Maß misst. Durch die fehlende gesetzliche Definition kann für jede Firma ‚vegan‘ oder ‚vegetarisch‘ etwas anderes bedeuten. Weder auf Bundes- noch auf europäischer Ebene existieren Legaldefinitionen für den Lebensmittelbereich. Bei vielen Herstellern geht es nur um die im Produkt enthaltenen Zutaten. Das V-Label hingegen bietet durch klare Kriterien eine eindeutige Vergleichbarkeit, denn die Prüfer haben auch die im Herstellungsprozess verwendeten Produktionshilfsstoffe sowie Trägerstoffe von Vitaminen und Aromen im Blick“, so Schneider. „Viele Verbraucher sind erschrocken, wenn sie erfahren, dass zum Beispiel klare Säfte oft mit Gelatine geklärt werden oder in Torten und Desserts Gelatine als Bindemittel verwendet wird. Niemand erwartet die aus Schlachtabfällen gewonnene Gelatine in vermeintlich vegetarischen Lebensmitteln. Das V-Label schafft hier Klarheit“, ergänzt Schneider.

Vorteile für Händler und Hersteller
„Die zunehmende Verbreitung des V-Labels zeugt sowohl vom Vertrauen, das Verbraucher ihm entgegenbringen, als auch von den Vorteilen, die Händler und Hersteller von dessen Einsatz haben“, erläutert Schneider. „Hersteller, die daran interessiert sind ihre Produkte mit dem V-Label auszuzeichnen, sind aufgerufen, auf uns zuzukommen. Wir freuen uns über das wachsende Interesse“, so Schneider abschließend.

http://v-label.eu/

Stiftung Warentest: Tiefkühl-Nudelgerichte

Von „fast so gut wie selbstgemacht“ bis „das Fleisch war leicht alt und trocken, das Gemüse bitter“ lauten die Urteile der Stiftung Warentest für insgesamt 24 Tiefkühl-Nudelgerichte mit und ohne Fleisch. Die Qualitätsurteile für Bami Goreng, Nudelgerichte mit Hähnchenfleisch, Spinat-Gorgonzola-Nudeln und Tortellini mit Käse-Sahne-Soße reichen deshalb von „gut“ bis „mangelhaft“. Veröffentlicht sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test.

Fünf Gerichte, drei von Frosta, zwei von iglo, schmecken fast so gut wie selbstgemacht. Insgesamt schnitten 13 Tiefkühl-Nudelgerichte mit dem Qualitätsurteil „gut“ ab. 16 von 24 Gerichten enthielten keine Zusatzstoffe und nur 3 Produkten waren Aromastoffe zugesetzt.

Bei drei Nudelpfannen erinnerten Geruch und Geschmack an Fertigsoßen und bei drei Bami-Goreng-Gerichten überdeckte Sojasoße alles andere. Beim „mangelhaften“ Jütro Bami-Goreng war das Fleisch leicht alt und trocken, das Gemüse dumpf und bitter. „Mangelhaft“ schneiden auch die Mama Mancini Tortellini Käse-Sahne von Aldi (Nord) ab. Sie waren teilweise mit Schweinefleisch gefüllt – auf der Verpackung aber „mit Gemüsefüllung“ deklariert.

Der Test zeigt, dass Tiefkühlgerichte ausgewogene Mahlzeiten sein können. Der Fettgehalt schwankt allerdings erheblich: Er reicht bei einer 400-Gramm-Portion von 5 bis 32 Gramm.

Der ausführliche Test Tiefkühl-Nudelgerichte ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/fertiggerichte veröffentlicht.

FRoSTA Food Scouts 2011

Die FRoSTA Food Scouts-Tour 2011 ist erfolgreich zu Ende gegangen. 2012 wird das neue Tiefkühl-Gericht „Karibisches Fischcurry“ im Handel erhältlich sein.

In einem großen und spannenden Finale im Leonardo Royal Hotel Munich, fand die erste FRoSTA Food Scouts-Tour ihren gebührenden Abschluss: 3 Länder, 3 Teams und eine Vielzahl an Ideen und Eindrücken brachten ein ganz neues, exotisches FRoSTA-Gericht hervor.

Auf Reisen in ferne Länder…
Von Mai bis Juni 2011 machten sich drei Food Scout-Teams für FRoSTA auf die Reise nach Thailand, Kroatien und Trinidad &Tobago. Mit den Koch-Profis Stefan Bauer, Kathrin Münch und Marco Fuchs an ihrer Seite durften sie in die Kochtöpfe der Einheimischen blicken, ansässigen Starköchen über die Schulter schauen und auf Märkten bisher unbekannte Zutaten aufstöbern. Und all das mit nur einem Ziel: Ein neues FRoSTA-Gericht zu kreieren.

Das Finale in München
Zurück in Deutschland wurden die gewonnen Eindrücke in FRoSTA-Workshops zu neuen Rezepten verarbeitet, mit denen die Food Scouts im finalen Showdown in München gegeneinander antraten. Mit der Unterstützung der Profis kochten die drei Teams ihr Gericht aus dem jeweiligen Land, live vor den Augen zahlreicher Gästen und einer fünfköpfigen Jury: Torsten Matthias und Dörte Heise von FRoSTA, Karina Beste von “daskochrezept.de”, Peter Pfänder von “Abenteuer und Reisen” sowie der Chefkoch vom Leonardo Royal Hotel Munich, Miguel Wagner.

Das Siegergericht steht fest!
Mit ihren kreativen, internationalen Gerichten stellten sich die Food Scout-Teams den kritischen Gaumen der fachkundigen Jury. Es fiel den Juroren sichtlich schwer, sich für eines der drei Gerichte final zu entscheiden, konnten doch alle geschmacklich von sich überzeugen: Ob nun Rabea Bilz & Petra Lang mit ihrem kroatischen Rezept „Ziegenkäse-Lavendel-Hackbällchen auf mediterranem Gemüse und Zitrus-Risotto“ oder das thailändische Team Dominik Baumann & Gregor Strackl mit „Hähnchencurry auf Gemüse mit einer Chilli-Bananensalsa“. Auf ganzer Linie überzeugt hat aber letztendlich nur ein Team: Die Food Scouts „Trinidad & Tobago“, Magdalena & Carola Schlegel, konnten die Juroren mit ihrem „Karibischen Fischcurry“ restlos für sich begeistern. Die zwei Food Scouts haben allen Grund zur Freude, denn 2012 wird ihr Tiefkühl-Gericht exklusiv von FRoSTA im Handel erhältlich sein!
Die FRoSTA Food Scouts wurden unterstützt von fissler, travelite, Nolte Küchen, Kroatien, Thailand, Trinidad & Tobago, daskochrezept.de, abenteuer&reisen, BRIGITTE sowie Condor und Thai Airways.

Alle weiteren Informationen rund um die FRoSTA Food Scouts finden Sie im Internet unter www.frosta-foodscouts.de

Food Scouts für kulinarische Entdeckungsreisen gesucht

Reisefreudige Genießer können in Thailand, Kroatien oder Trinidad & Tobago auf Spurensuche gehen für das neue FRoSTA Gericht 2012 – Bewerbungsschluss ist am 11. Mai 2011

Wer gerne reist und sich in fernen Ländern von neuen Geschmäckern überraschen und inspirieren lässt, sollte sich als 2er-Team bis 11. Mai 2011 auf www.frosta-foodscouts.de bewerben. FRoSTA sucht Food Scouts für die Destinationen Thailand, Kroatien und Trinidad & Tobago. Mit Koch-Profis an ihrer Seite blicken die Food Scouts in die Kochtöpfe der Einheimischen oder ansässigen Starköche und stöbern auf Märkten nach bisher unbekannten Zutaten – all das an den schönsten Reisezielen der Welt. Die Teams, die dabei sein möchten, müssen sich im Vorfeld für ihr Traumziel entscheiden und u.a. kurz, aber originell, erklären, warum gerade sie als FRoSTA Food Scouts mit kulinarischem Gespür auf Reisen gehen sollten.

Zurück in Deutschland werden die gewonnen Eindrücke in Workshops zu noch nie dagewesenen Rezepten verdichtet, mit denen die Food Scouts der drei Länder im finalen Showdown in München gegeneinander antreten werden. Das Gewinner-Team kann seinen Erfolg 2012 mit ganz Deutschland teilen: Denn dann wird das Sieger-Rezept als FRoSTA Gericht in den Tiefkühltruhen stehen!

Gemeinsam mit starken Partnern macht FRoSTA die kulinarischen Reisen und die anschließenden Rezept-Kreationen für die Food Scouts zu einem einzigartigen Erlebnis: Gereist wird mit Gepäck der Marke travelite, Fissler sorgt für hochwertige Kochgeschirre und für die Workshops stehen Nolte Küchen bereit. Chancen auf den Gewinn einer Nolte Küche haben übrigens alle, die sich als Food Scout bewerben.

www.frosta.de

Pro und Contra Ampelkennzeichnung

Pro und Contra Ampelkennzeichnung

Diskussion festgefahren

Die Folgen von Übergewicht und ernährungsbedingten Krankheiten werden über kurz oder lang dazu führen, dass die Lebenserwartung wieder sinkt, stellte Professor Berthold Koletzko, Universität München, auf dem Symposium „Verbraucherschutz und Lebensmittelkennzeichnung“ fest. Dem bayerischen Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz war es gelungen, Referenten aus Industrie, Wissenschaft und Verbraucherorganisationen zur kontroversen Kennzeichnungsdebatte nach München zu holen.

Koletzko ist zuversichtlich, dass positive Änderungen der Ernährungsgewohnheiten möglich sind. So verzeichnete beispielsweise Finnland im Jahr 1973 die höchste Sterblichkeit an Herzkreislaufkrankheiten weltweit. Seitdem ist viel passiert im Land der Fjorde und Schären, vor allem in Sachen Fettverzehr. Bei konstantem Milchkonsum ging der Verzehr von Milchfett innerhalb von 50 Jahren von 18 Kilo auf zwei Kilo pro Kopf zurück. Die Verwendung von Pflanzenöl hingegen hat zugenommen. Ein führender Kekshersteller beispielsweise spart 80 Tonnen gesättigte Fette im Jahr ein, berichtete der Ernährungsmediziner. Bei der Lebensmittelkennzeichnung setzen die Finnen auf ein rotes Herz, das besonders gesunde Produkte auslobt. Der Erfolg der Maßnahmen war durchschlagend: Die Sterblichkeit an Herzkreislauferkrankungen ging seit 1969 um 80 Prozent zurück.

Koletzko berichtete auch von dem schwedischen Kennzeichnungsmodell. Die schwedische Ernährungsbehörde NFA hat in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Wirtschaft Bewertungskriterien für das grüne Schlüsselloch erarbeitet. Es prangt auf besonders gesunden Lebensmitteln, die weniger Zucker, Salz und Fett, aber mehr Ballaststoffe enthalten als vergleichbare Produkte. „Einfache Symbole wirken“, so Koletzko. Die Ampelkennzeichnung, wie sie derzeit in Großbritannien aber auch in Deutschland diskutiert wird, überzeugt den Mediziner weniger: „Was mache ich bei zweimal grün und zweimal rot?“, fragte er.

Von einer interessensübergreifenden Diskussion nach Art der Schweden ist Deutschland aber noch weit entfernt. Ob von Coca Cola, Frosta oder Foodwatch, alle Referenten waren sich sicher, das beste Kennzeichnungsmodell zu vertreten. Die Argumente sind mehr oder weniger seit einem Jahr dieselben, mit dem Unterschied, dass jede Seite nun wissenschaftliche Studien zu ihren Gunsten auslegt. Die Gewinner der Debatte finden sich unter anderem auf Unternehmensseite. Die Einführung einer umfassenden Nährwertkennzeichnung in McDonald’s Restaurants hat dem Unternehmen nicht geschadet; im Gegenteil es ist weiter gewachsen. Auch die Einführung der Nährwertampel bei einigen Produkten des Tiefkühlherstellers Frosta wurde von den Kunden sehr positiv kommentiert und führte bei einem Produkt kurzfristig zu einem zweistelligen Umsatzwachstum. Nährwertkennzeichnung eignet sich also offensichtlich auch als Marketinginstrument.

aid, Gesa Maschkowski

Frosta führt Ampelkennzeichnung ein

Grün darfst du essen, rot kannst du vergessen

Als erster Lebensmittelhersteller hat Frosta jetzt die Ampelkennzeichnung auf vier Produkten eingeführt. Doch so einfach wie im Straßenverkehr funktioniert das Dreifarbensystem auf Nahrungsmitteln nicht.

Grün ist unbedenklich, gelb heißt aufpassen und rot bedeutet Gefahr. Dieses einfache Schema beherrschen bereits Kinder. So entstand nach britischem Vorbild die Idee, ein Ampelsystem zur Kennzeichnung von Lebensmitteln einzuführen. Die drei Farben zeigen dem Verbraucher bereits auf den ersten Blick, wie hoch der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz im Produkt ist. Ein roter Punkt sagt somit: In hohen Mengen enthalten, also nur wenig hiervon essen.

Bei industriell zusammengesetzten Nahrungsmitteln bietet die Ampelkennzeichnung zwar eine schnelle Möglichkeit, zucker- und salzreiche Produkte zu erkennen. Das System entlarvt jedoch bei weitem nicht alle Übeltäter. Ein Pastagericht aus der Tüte beispielsweise enthält vergleichsweise wenig Zucker und würde wohl einen gesunden grünen Punkt an dieser Stelle erhalten. Doch durch den hohen Nudelanteil steigt auch der Stärkegehalt. Was von dieser nach der Verdauung ins Blut übergeht ist bekanntlich ebenfalls Zucker. Für den Stärkegehalt hingegen gibt es keine Farbbewertung. Doch gerade die Kombination aus zucker- und stärkereichen Nahrungsmitteln fördert insbesondere bei Bewegungsmuffeln auf Dauer Übergewicht, Diabetes und andere chronische Erkrankungen. Zu hohe Fettgehalte stempelt das System hingegen pauschal als gesundheitsgefährdend ab, ohne die Fettqualität zu berücksichtigen. Ungesättigte Fettsäuren, insbesondere die Omega-3-Vertreter, wirken jedoch schützend auf Herzkreislauf- und Nervensystem.

Um abschreckende rote Punkte von der Packung verschwinden zu lassen, ist es nicht ausgeschlossen, dass Hersteller Nährstoffe einfach gegen andere Inhaltsstoffe austauschen. Mit Süßstoff beispielsweise lässt sich zwar der Zuckergehalt reduzieren, jedoch nicht das Gefahrenpotenzial beseitigen. Der Ersatzstoff kann in hohen Mengen ebenfalls die Gesundheit schädigen, nur eben auf anderen Wegen. Gleiches gilt für andere Inhaltsstoffe, deren hoher Konsum gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. So müsste theoretisch für jede bedenkliche Aroma- und Zusatzstoffgruppe eine farbliche Bewertung erfolgen. Doch dies würde den Rahmen der Verpackung sprengen und so ist zwangsläufig doch noch ein Blick auf die Zutatenliste notwendig.

Zudem ist fraglich, wie der Verbraucher das Produkt in seinen Händen bewerten soll. Die Farbeinteilung erfolgt nach festgelegten Grenzwerten bezogen auf 2.000 Kilokalorien, also dem Tagesbedarf von Frau Durchschnitt. Für einige Menschen, besonders Kinder, kann dieser Wert zu hoch angesetzt sein. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was wohl besser ist: Ein Produkt mit drei grünen und einem roten oder eins mit vier gelben Punkten?

Frosta setzt die Ampel ein

Verbraucherwunsch setzt sich durch: Erster Hersteller führt Ampel ein

foodwatch, Verbraucherzentrale Bundesverband und AOK-Bundesverband fordern Ampelkennzeichnung für Lebensmittel

Der Verbraucherzentrale Bundesverband, foodwatch und der AOK-Bundesverband haben sich für die verpflichtende Einführung der Nährwert-Ampel auf Lebensmitteln ausgesprochen. Bei einer Pressekonferenz in Berlin legten die drei Institutionen heute eine gemeinsame Erklärung vor und fordern darin „Grünes Licht für die Ampel!“ Die Initiative der Firma Frosta, als erster deutscher Hersteller die Ampelkennzeichnung auf einigen Produkten freiwillig einzuführen, wird als wichtiges Signal in der Debatte um die Ampelkennzeichnung gesehen. Darüber hinaus fordern die Institutionen die Politik in Brüssel und Berlin auf, die Ampelkennzeichnung zur gesetzlichen Pflicht zu machen.

Die Erklärung im Wortlaut: Grünes Licht für die Ampel!
Die politische Diskussion über eine neue und bessere Nährwertkennzeichnung läuft auf Hochtouren. Das Europäische Parlament wird sich nach der Europawahl am 7. Juni 2009 mit diesem Thema befassen. Die Debatte ist dringend notwendig. Verbraucher haben bisher keine praktikable Möglichkeit, sich zuverlässig und verständlich über den Nährwertgehalt von Lebensmitteln zu informieren. In vielen Fällen täuschen die Hersteller durch die Aufmachung und Etikettierung ihrer Produkte über deren tatsächlichen Inhalt hinweg.

Daher gilt: Wir brauchen dringend eine transparente und leicht verständliche Information über den Nährwertgehalt von Lebensmitteln. Unausgewogene Ernährung führt erwiesenermaßen zu großen gesundheitlichen Problemen und hohen gesellschaftlichen Kosten. Nach offiziellen Zahlen der Bundesregierung ist jeder zweite Erwachsene, sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig. Die Folgekosten im Gesundheitswesen, die die Gesellschaft zu tragen hat, werden mit 70 Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Verbraucher müssen endlich die Möglichkeit erhalten, auf einen Blick zu erkennen, wo wie viel Fett, Zucker oder Salz enthalten ist. Am besten möglich ist dies durch die Einführung der so genannten Nährwert-Ampel. Dabei wird der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz in Gramm pro 100 Gramm einheitlich angegeben und zur zusätzlichen Orientierung mit den bekannten Signalfarben Rot (hoher Gehalt), Gelb (mittlerer Gehalt) oder Grün (niedriger Gehalt) unterlegt. Die Einführung eines solchen Kennzeichnungssystems ist der klare Wunsch der Verbraucher, wie mehrere Umfragen eindeutig belegen. Studien in Großbritannien, wo die Nährwert-Ampel bereits auf Verpackungen für Verbraucher sichtbar ist, zeigen, dass die Verbraucher diese verstehen und nutzen.

Die Lebensmittelindustrie hat sich bislang massiv gegen die Ampelkennzeichnung gewehrt. Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), foodwatch und AOK-Bundesverband begrüßen es ausdrücklich, dass das Informationsbedürfnis der Verbraucher endlich ernst genommen wird und mit der Firma Frosta ein erster Hersteller die Nährwert-Ampel freiwillig einführen will. Das zeigt, dass Transparenz für die Industrie machbar ist. Wir fordern andere Lebensmittelhersteller auf, diesem Schritt zu folgen.

Um eine verlässliche und einheitliche Information der Verbraucher zu gewährleisten, muss jedoch schnellstmöglich eine gesetzlich verpflichtende Regelung geschaffen werden. Daher fordern wir die Bundesregierung auf, sich in den Gesprächen mit der Industrie und auf EU-Ebene ohne Wenn und Aber für eine verpflichtende Einführung der Ampelkennzeichnung einzusetzen. Es ist an der Zeit: Wir brauchen Grünes Licht für die Ampel!

Unterzeichner

  • Dr. Thilo Bode, foodwatch-Geschäftsführer
  • Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv)
  • Jürgen Graalmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AOK-Bundesverbandes

Zitate auf der Pressekonferenz in Berlin
Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) : „Wir brauchen eine europaweit verbindliche Nährwertkennzeichnung, die auf einen Blick sichtbar macht, welches Produkt wie viel Zucker, Fett oder Salz enthält. Wir brauchen eine Kennzeichnung, die für die Verbraucher auch ohne Taschenrechner auf einen Blick zu verstehen ist. Eine bessere Alternative zur Ampel hat bisher niemand geliefert. Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung und die Lebensmittelindustrie die Rechnerei den Verbrauchern überlässt. Die Bundesregierung muss endlich Farbe bekennen. Es ist wenig überzeugend, einen Aktionsplan im Kampf gegen Fehlernährung und Übergewicht zu veröffentlichen und dann bei der Nährwertkennzeichnung einzuknicken.“

Dr. Thilo Bode, foodwatch-Geschäftsführer : „Nestlé, Unilever & Co. verkaufen verfettete und überzuckerte Produkte, verschleiern den Nährwertgehalt und bieten als Alibi Yoga-Kurse an, damit die Kunden ihre überzähligen Pfunde wieder loswerden. Das ist verantwortungslos. Frosta nimmt seine gesellschaftliche Verantwortung wahr und informiert ehrlich über seine Produkte. Das ist ein Beitrag im Kampf gegen die Volkskrankheit Übergewicht, wie wir ihn von der Lebensmittelindustrie erwarten. Frosta zeigt: Es geht! Leider sind nicht alle Hersteller zu so viel Ehrlichkeit bereit. Deshalb muss die Ampel gesetzliche Pflicht werden.“

Jürgen Graalmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des AOK-Bundesverbandes :
„Wir engagieren uns seit mehr als 20 Jahren in der Prävention mit innovativen Projekten. Neben Bewegung ist auch Ernährung ein zentraler Baustein. Aufklärung über gesunde und ausgewogene Ernährung ist aber nicht allein Aufgabe der Kassen; auch die Lebensmittelindustrie kann mit der Ampelkennzeichnung einen wichtigen Beitrag leisten. Dieses einfache System bietet für den Verbraucher eine erste Orientierung, wenn er sich ausgewogen ernähren will. Noch im Supermarkt kann er sehen, wie viel Fett, Zucker oder Salz in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist und unter gleichen Produkten eine Auswahl treffen. Was wir dennoch brauchen, ist ein breiteres Wissen in der Bevölkerung darüber, wie man sich vernünftig und trotzdem schmackhaft ernährt. Die AOK unterstützt die Aufklärung und Information der Verbraucher nachdrücklich.“

Felix Ahlers, Vorstand Marketing und Vertrieb FRoSTA AG : „FRoSTA nimmt die Verbraucherwünsche sehr ernst. Bereits 2003 haben wir unsere Produktion umgestellt und sämtliche Zusatzstoffe aus den FRoSTA Gerichten verbannt. Seitdem deklarieren wir alle Bestandteile unserer Gerichte zu 100% auf der Verpackung und haben damit sehr gute Erfahrung gemacht. Jetzt zeigen Umfragen von foodwatch und die Erfahrung der Verbraucherzentralen, dass sich die Verbraucher die Ampelkennzeichnung wünschen. Wir haben als Hersteller kein Problem damit, auch diesem Wunsch zu entsprechen und die Nährwerte mit rot, grün und gelb bewertet auf der Vorderseite unserer Gerichte abzubilden. Für eine Vergleichbarkeit aller Produkte brauchen wir allerdings eine gesetzlich verpflichtende Regelung für alle Hersteller.“

Die Ampel-Checkkarte, den Flyer und Produkt-Beispiele finden Sie im Dokumenten-Download rechts oben auf der Seite.
Mehr Infos unter http://www.verbraucherzentrale-ampelcheck.de/

Tiefkühlgerichte klimafreundlich

CO2 Studie von FRoSTA

Tiefkühlgerichte stehen zu Unrecht in dem Ruf, das Klima besonders stark zu belasten: Das zeigt eine Untersuchung der Tiefkühlmarke FRoSTA in Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut in Freiburg und der Universität Bremen. Untersucht wurden die FRoSTA Gerichte Tagliatelle Wildlachs und Gulasch Pfanne. Beim Selberkochen eines vergleichbaren Gerichtes aus frischen Zutaten, angebaut und geerntet in der Nähe des Verbrauchers, entsteht ähnlich viel CO2 wie durch ein FRoSTA Tiefkühlgericht. In den Monaten November bis Juni verursacht das Selberkochen, bei Verwendung von Gemüse aus beheizten Gewächshäusern, deutlich mehr CO2 als das FRoSTA Produkt.

Die Gründe für das bessere Abschneiden des FRoSTA-Gerichtes sind zum einen CO2- Einsparungen beim Anbau der Rohwaren, die für die FRoSTA Gerichte immer aus dem Freiland kommen, während der Verbraucher beim Selberkochen zumindest von November bis Juni auf Gemüse aus dem Treibhaus zurückgreifen muß. Der Energiebedarf und damit der CO2 Ausstoß ist hier durch Beleuchtung und Beheizung der Treibhäuser ganz erheblich. Tiefkühlgemüse kann dagegen immer dort angebaut werden, wo die klimatischen Bedingungen am Besten sind. Dadurch wird die Sonnenenergie optimal genutzt. Direkt nach der Ernte wird das Gemüse eingefroren und kann dann in aller Ruhe, das heißt per Schiff, Bahn oder LKW, aber nicht per Flugzeug, zur weiteren Verarbeitung nach Bremerhaven transportiert werden.
Zum anderen ist der Herstellungsprozeß bei FRoSTA durch die großen Mengen wesentlich effizienter als beim Verbraucher zu Hause.

Schließlich helfen auch die Vorgaben des FRoSTA Reinheitsgebotes den CO2 Fußabdruck zu senken. FRoSTA verwendet zum Beispiel nur frische Nudeln, die nicht mit viel Energie getrocknet werden müssen, während zu Hause meistens Trockennudeln genommen werden.
„Die Umstellung auf das FRoSTA Reinheitsgebot vor sechs Jahren hat sich auch aus CO2 Sicht als vorteilhaft erwiesen. Früher haben wir zum Beispiel oft Milchpulver oder Sahnepulver verwendet, seit 2003 kommt nur noch frische Milch und frische Sahne in die FRoSTA Produkte. Das spart pro Liter Milch 25% CO2“, sagt Felix Ahlers, Vorstand Marketing und Vertrieb.
Der 500g Beutel FRoSTA Gulasch Pfanne verursacht einen CO2 Fußabdruck von ca. 2.240g. Dieser Wert wurde im Rahmen des ersten deutschen „Product Carbon Footprint“ Pilotprojektes in Zusammenarbeit mit dem Ökoinstitut, dem WWF, dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und der Universität Bremen ermittelt.
Bei der Ermittlung wurden von der Erzeugung der Zutaten (Rinderaufzucht, Gemüseanbau, Nudelherstellung, Milchprodukterzeugung), deren Transporte, Lagerung und Verarbeitung bei FRoSTA und im Handel bis zur Nutzungsphase beim Konsumenten (Einkaufsfahrt, Zubereitung, Abwaschen) und der Abfallentsorgung alle relevanten CO2 Quellen berücksichtigt.
Die Zutaten haben mit 75% den höchsten Anteil an der CO2 -Emission des Produktes. Der Beitrag des Verbrauchers (Einkaufsfahrt, Lagerung zuhause, Zubereitung, Reinigung des Geschirrs) liegt bei ca. 12% und der des Verarbeitungsprozesses bei FRoSTA bei ca. 11%. Die Distribution der Produkte einschließlich der Lagerung im Handel hat einen Anteil von 2% am gesamten CO2 Fußabdruck des Gerichtes (weitere Informationen zum dem Projekt unter www.pcf-projekt.de ).

Da der Verbraucher mit der absoluten Zahl „2.240g CO2 “ wenig anfangen kann, wurde gleichzeitig ermittelt, wie viel CO2 entsteht, wenn das gleiche Produkt zu Hause aus frischen Zutaten selber gekocht wird. Das Ergebnis: wird ausschließlich regionales Gemüse aus dem Freiland gekauft dann verursacht das selbstgekochte Gericht ebenfalls 2.240g CO2. Greift der Verbraucher aber auf Gemüse aus dem Gewächshaus zurück, dann entstehen sogar 2.700g CO2. Ein ähnliches Ergebnis wurde für die FRoSTA Tagliatelle Wildlachs errechnet. In den nächsten Wochen soll der „CO2 Fußabdruck“ für weitere FRoSTA Produkte errechnet werden. Auf ausgewählten Verpackungen wird der Kunde dann ab Mai 2009 darauf hingewiesen, dass sich ausführliche Informationen im Internet befinden. Dort kann dann zum Beispiel nachgelesen werden, wodurch genau die 2,2 kg CO2 pro Beutel Gulasch Pfanne entstehen.
FRoSTA hat sich vorgenommen, seine CO2 Bilanz in Zukunft deutlich zu verbessern. Erste Schritte dazu sind bereits in 2008 umgesetzt worden, so zum Beispiel die Nutzung der Wärmerückgewinnung in allen Werken von FRoSTA. Dadurch kann eine Energieeinsparung von 1.400.000 kWh (entspricht ca. 1.000 Tonnen CO2) pro Jahr erzielt werden. Und das FRoSTA- Kühlhaus im polnischen Bydgoszcz wird in den nächsten Wochen mit Solarzellen ausgestattet. Dadurch kann der Energieverbrauch um 72.000 kWh pro (ca. 70 Tonnen CO2) Jahr gesenkt werden. Parallel dazu wird auch die Effizienz der älteren Kühlhäuser verbessert, indem an allen Toren spezielle „Luft-Vorhänge“ eingebaut werden. Dieses bringt eine weitere Einsparung von 350.000 kWh (ca. 95 Tonnen CO2 pro Jahr).

FRoSTA startet neuen Service für Büros ohne Kantine

Nach kurzer Testphase startet FRoSTA jetzt unter dem Motto „Besser essen im Büro“ einen bundesweiten Lieferservice für Büros, Anwaltskanzleien, Arztpraxen und andere Unternehmen, die keine eigene Kantine besitzen. Auf Wunsch wird den Kunden eine „Büro Bistro Station“, bestehend aus einer großen Tiefkühltruhe und zwei integrierten Mikrowellen, zur Verfügung gestellt.

Darin können die Gerichte, die tiefgekühlt direkt ins Haus geliefert werden, gelagert und innerhalb von zehn Minuten schonend dampfgegart werden. Zum Start stehen neun verschiedene Gerichte zur Auswahl, die speziell für den Büro Service entwickelt wurden.

Wie alle Produkte von FRoSTA sind auch diese Gerichte frei von Zusatzstoffen wie Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Emulgatoren und Stabilisatoren.
„Wir glauben, dass es viele Menschen gibt, die sich im Büro eine gesunde Alternative zu Currywurst und Pizzaservice wünschen. Wir kochen bei FRoSTA seit vier Jahren genau so, wie es in guten Restaurants üblich ist, mit reinen Lebensmitteln, ohne Tricks und ohne Hilfsmittel aus dem Labor“, sagt Alexander Haliw, der bei FRoSTA für diesen neuen Geschäftsbereich verantwortlich ist.

Weitere Informationen unter www.frosta-buero-bistro.de

Verbraucher fordern Lebensmittel ohne Zusatzstoffe

Eine repräsentative Umfrage für FRoSTA bestätigt, dass mehr als zwei Drittel der Bundesbürger es für wichtig halten, dass ihre Lebensmittel keine Zusatzstoffe enthalten. Dabei werden Farbstoffe und Geschmacksverstärker am kritischsten gesehen: fast 70% der Befragten halten diese Zusatzstoffe für bedenklich oder sogar sehr bedenklich. „Wir sehen uns durch diese Umfrage und durch die Entwicklung der Marke FRoSTA im vergangenen Jahr weiter darin bestätigt, dass wir mit dem Verzicht auf Zusatzstoffe die Wünsche der Verbraucher in die Tat umsetzen“, sagt Felix Ahlers, Vorstand Marketing und Vertrieb der FRoSTA AG. Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass mehr als zwei Drittel der Bundesbürger mehr Geld für Lebensmittel ohne Zusatzstoffe ausgeben würde.

FRoSTA verzichtet seit vier Jahren als erste und einzige Tiefkühlmarke in Deutschland konsequent auf Zusatzstoffe. Alle Gerichte der Marke FRoSTA sind seitdem 100% frei von Aroma-, Farbstoff- und Geschmacksverstärkerzusätzen, Emulgatoren, Stabilisatoren und chemisch modifizierten Stärken.

Auf der Bilanzpressekonferenz der FRoSTA AG in Hamburg wurde heute eine Umsatzsteigerung für die Marke FRoSTA in Deutschland für 2006 von 11% gegenüber dem Vorjahr bekannt gegeben.

Besonders gut entwickelten sich in 2006 die Gemüsemahlzeiten, die zusammen mit der Frauenzeitschrift BRIGITTE für die Brigitte-Diät entwickelt wurden. Hier konnte ein Wachstum von über 20% erzielt werden.

Jetzt führt FRoSTA vier „Gourmet-Mahlzeiten“ ein. Diese neuen Tellergerichte werden transparent vakuumverpackt und bestehen aus ganzen Naturfilets, zum Beispiel vom Fisch oder Huhn, mit Gemüse und Reis oder Kartoffeln und einer raffinierten Sauce. Im April startet für diese Gerichte eine TV Werbekampagne.

Infratest befragte im Auftrag von FRoSTA für die repräsentative Umfrage 1008 Bundesbürger über 14 Jahren.