Bierfestival in Brügge

Flüssiges Weltkulturerbe

Erst vor wenigen Wochen wurde die belgische Bierkultur mit dem Prädikat des immateriellen Weltkulturerbes geadelt. Wer dies zum Anlass nehmen möchte sich mit der Vielfalt der Gerstensäfte vertraut zu machen, findet in Brügge einen perfekten Rahmen: Beim örtlichen Bier-Festival stellen am 4. und 5. Februar rund 100 Brauereien ihre Kreationen vor.

Die zehnte Auflage des Brügger Bierfestivals findet in den historischen Stadthallen im Belfort sowie auf dem angrenzenden Marktplatz statt. Dort werden nach aktuellem Stand nicht weniger als 456 verschiedene Bierspezialitäten ausgeschenkt. Die Vielfalt klassischer Varianten reicht vom kühlen Blonden über das Kriek bis zu in Klöstern gebrauten Trappistenbieren und spontan vergorenem Lambiek. Doch auch Modeprodukte wie das IPA oder das Stout sind in großer Vielfalt vorhanden. Das ultimative Schwergewicht hört auf den Namen Leviathan und hat 14 Prozent Alkohol.

Der Zutritt zum Bierfestival ist kostenlos, zur Verkostung können zu Preisen ab 15 Euro verschiedenen Pakete erworben werden.

4. und 5. Februar 2017

www.brugsbierfestival.be

Auf den Persgletscher mit Daniel Humm

Erstmals in der Festivalgeschichte geht es am Dienstag, 31. Januar 2017, für rund 20 Gourmetfans mit einer PC-6-Maschine auf den Persgletscher, 3’000 m ü. M. Hier kredenzt Daniel Humm kulinarische Köstlichkeiten aus seinem Drei-Sterne-Restaurant Eleven Madison Park in New York. Zudem wird der gebürtige Schweizer Weltstarkoch im Rahmen eines öffentlichen Charity-Events am Donnerstag, 2. Februar 2017, seine berühmten „Humm Dogs“ auf dem St. Moritzer Hausberg Corviglia anbieten.

Daniel Humm und die Organisatoren des St. Moritz Gourmet Festivals, das seit über zwei Jahrzehnten Kultstatus geniesst, verbindet das stete Streben, Hochgenüsse der Superlative für alle Sinne zu bieten. Beste Voraussetzung für diesen einzigartigen Special Event in der kommenden Festivalwoche – zum Gedenken an die historischen Flüge des Schweizer Flugpioniers Walter Mittelholzer vor 85 Jahren wird am Dienstag, 31. Januar 2017, eine PC-6-Maschine auf dem zugefrorenen St. Moritzersee starten und insgesamt rund 20 Festivalgäste in Kleingruppen auf einem traumhaften Flug über die verschneite Engadiner Berglandschaft innert zwölf Minuten auf den Persgletscher bringen.

Hier serviert der Weltstarkoch Daniel Humm erlesene Köstlichkeiten aus seinem Drei-Sterne-Gourmettempel Eleven Madison Park in New York im Angesicht des grandiosen Panoramas der Bernina-Alpen auf 3’000 m ü. M.: darunter beispielsweise Jakobsmuschel-Variationen mit Kaviar und Apfel oder in Rotwein geschmorten Ochsenschwanz mit schwarzen Trüffeln und Esskastanien sowie „Baked Alaska“, eine Omelette-Surprise.

Tickets ab sofort erhältlich – limitierte Anzahl Plätze
Ab sofort sind die rund 20 Tickets für das Happening am Dienstag, 31. Januar 2017, auf dem Persgletscher direkt beim Event Büro des Kulm Hotels St. Moritz (Tel. +41 81 836 82 04 oder events@kulm.com) buchbar (CHF 1’550 pro Person, inkl. Flug und Kreationen des Spitzenkochs Daniel Humm sowie Getränken). All diejenigen Feinschmecker, die sich dieses sagenhafte Aviatik- und Kulinarikvergnügen nicht entgehen lassen wollen, sollten sich dafür provisorisch auch das Alternativdatum – Mittwoch, 1. Februar 2017 – in der Agenda freihalten, für den Fall, dass die Witterungsverhältnisse am vorgesehenen Tag keine Flüge zulassen sollten. Bei einem wetterbedingten Totalausfall wird, nebst der Rückerstattung von 50 Prozent des ursprünglichen Ticketpreises, allen Gästen am Mittwoch, 1. Februar 2017, ein „SURPRISE Lunch by Humm“ im neuen Kulm Country Club im Pavillon des Kulm Hotels St. Moritz kredenzt.

„Humm Dogs“ auf Corviglia – öffentlicher Charity-Event
Darüber hinaus initiiert Daniel Humm im Rahmen des St. Moritz Gourmet Festivals auch eine persönliche Wohltätigkeitsveranstaltung, ein weiteres Markenzeichen des aussergewöhnlichen Spitzenkochs: Am Donnerstag, 2. Februar 2017, können alle Gourmetfans, Skifahrer und Familien mit Kindern auf der Skipiste bei Mathis Food Affairs auf Corviglia, 2’486 m ü. M., seine berühmten „Humm Dogs“ geniessen, eine köstliche Hotdog-Version. Der Verkaufserlös wird vollumfänglich an die Stiftung „Fonds Peter Gabriel“ in Samedan gespendet.
Die Stiftung unterstützt zahlreiche Projekte im Oberengadin und in den angrenzenden Tälern auf dem Gebiet der Naturwissenschaften (Glaziologie, Hydrologie, Geologie und Meteorologie). Sie wurde im Gedenken an den 1907 in Sils geborenen Skilehrer und Bergführer Peter Gabriel nach dessen Tod 1968 gegründet. Gabriel wanderte einst in die USA aus und erwarb sich dort die höchsten Auszeichnungen für seine Pionierleistungen, den Skisport in Amerika einzuführen und vor allem für seine Verdienste zur Rettung von Verunfallten in den Bergen. Alle Beteiligten freuen sich bereits jetzt auf viele Besucher des öffentlichen Charity-Events, zu dem es keiner Reservation oder Anmeldung bedarf.

Das komplette Festivalprogramm und laufende News sind auf der Website www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Lee Wolen aus Chicago zu Gast bei Fabrizio Zanetti

„Discover THE Best from the WEST“ heisst es vom 30. Januar bis zum 3. Februar 2017 anlässlich des jährlichen St. Moritz Gourmetfestival. Elf Spitzenköche aus den Vereinigten Staaten werden diesmal eine Woche lang eine Kostprobe der feinsten und außergewöhnlichsten amerikanischen Haute Cuisine zum Besten geben. Fabrizio Zanetti, Küchenchef im Suvretta House (14 Punkte GaultMillau) wird dabei den mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Clevelander Lee Wolen, Küchenchef und Partner im Restaurant Boka in Chicago als Gastkoch in der Küche des legendären Hauses am Suvretta Hang empfangen. Mit 33 Jahren zählt Wolen zu den aufsehenerregendsten «Rising Stars» der USA.

Seit 2014 trägt Wolens Küche im Boka durchgehend einen Michelin Stern, wobei seine Kochkünste bereits zuvor in der anspruchsvollen Gastro-Szene Chicagos von sich reden machten. Gleich zweimal hintereinander – 2014 und 2015 – wurde Wolen zum «Koch des Jahres» gekürt; 2016 gewann er die «Culinary Masters Competition», die höchste Anerkennung für einen ‚Youngster‘, die von den großen Kochmeistern des Landes, wie etwa Drei-Sterne-Koch Curtis Duffy, an herausragende Kochtalente vergeben wird. Nach Lehrjahren u. a. im Le Manoir aux Quat’Saisons bei Raymond Blanc in Oxford und im El Bulli bei Ferran Adrià an Spaniens Costa Brava sowie prägenden beruflichen Stationen, wie den drei Jahren als Souschef bei Daniel Humm im Drei-Sterne-Restaurant Eleven Madison Park in New York, hat Wolen eine faszinierende kulinarische Handschrift entwickelt.

Der 18 Stunden gegarte «Oktopus mit Kohlrabi und Sesam» oder der «Salat aus alten Karottensorten mit Pistazien, Bulgur und geräuchertem Ziegengouda» sowie die «Jakobsmuscheln mit Zitronengras, Fenchel, Endiviensalat und Toffee-Pudding» sind nach eigenem Bekunden Signature-Dishes, die seinen Stil dokumentieren. Für seine «gut ausbalancierten und herrlich angerichteten Geschmacks- und Texturerlebnisse» lässt er sich jeweils vom saisonalen Angebot der lokalen Bauern und Fischer auf dem Green Market in Chicago inspirieren: «Jeden Mittwoch komme ich mit meinem Hund Mocha hierher und sehe mir die neuen marktfrischen Produkte an.», so Wolen.

Aufgehende Sterne unter sich
Während des St. Moritz Gourmetfestivals wird Wolen vom Team des ebenfalls jungen Küchenchefs im Suvretta House, Fabrizio Zanetti unterstützt. Auch in Zanettis Laufbahn und Kochstil erweisen sich die Sterneküchen, in denen er tätig war, als prägend. Im Anschluß an seine Lehre im Badrutt’s Palace Hotel, arbeitete er u.a. im „Baur au Lac“ in Zürich und im „Castello del Sole“ in Ascona. Im Kempinski Grand Hotel des Bains in St. Moritz wurde er mit 15 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet. Zanetti hebt die alpine, lokale Küche, die seine Verwurzelung mit dem Engadin und der Südostschweiz reflektiert, in neue Höhen.   

Amerika trifft auf Italien
Eine weitere verheissungsvolle Begegnung kommt zustande, wenn am Dienstag, 31. Januar im Suvretta House Amerika auf Italien trifft, in persona. Lee Wolen kommt dabei mit dem toskanischen Vorzeigewinzer Giovanni Manetti, dessen Weingut Fontodi mit seinen Aushängeschildern wie den Weinen „Flaccianello“ oder „Vigna del Sorbo“ als eines der Qualitätszentren in der Toskana gilt.
*** Amerika trifft auf Italien: Gaumenfreuden von Weltklasse mit Lee Wolen, Giovanni Manetti und Caratello Weine St.Gallen am Dienstag, 31. Januar, 2017 um 19h00; Dress Code: Smart Casual; Preis: CHF 195 p.P. Dinner inkl. Getränken. Reservierung über info@suvrettahouse.ch, Tel. +41 (0)81 836 36 36 ***

Fascination Champagne
Die „Fascination Champagne“ Soirée im Suvretta House zählt auch in diesem Jahr zu den Highlights des Gourmet Festivals. Gastkoch Lee Wolen kreiert ein eigens auf die Cuvées des traditionsreichen, familiengeführten Champagnerhauses abgestimmtes Menü. Kurz gehaltene, fachkundige Erklärungen zu den einzelnen Cuvées sowie die stimmungsvoll passende Soul- und Jazzmusik des renommierten Saxophonisten Benny Horatschek alias Mr. Soulsax runden den prickelnden kulinarischen Abend ab.  
*** Fascination Champagne mit dem Champagnerhaus Laurent-Perrier, Tours-sur-Marne (F) am Donnerstag, 2. Februar, 2017 um 19h15; Dress Code Suvretta Tradition: Dunkler Anzug mit Krawatte; Preis: CHF 295 p.P. Dinner inkl. Aperitif und Champagner. Reservierung über info@suvrettahouse.ch, Tel. +41 (0)81 836 36 36 ***

Mehr Information zum Gourmet Festival St. Moritz 2016 unter www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Daniel Achilles

Das f r e i s t o f f geht in die zweite Runde: Daniel Achilles präsentiert sein neues Winterkonzept

Im vergangenen Sommer lief das Sommerkonzept f r e i s t o f f zum ersten Mal: Vier Wochen lang hat Daniel Achilles damals seinem Gourmet-Restaurant reinstoff den Rücken gekehrt und statt Fine Dining eine legere Wohlfühlküche angeboten, die in einem betont entspanntem Ambiente präsentiert wurde. Statt weißer Tischwäsche und edlem Geschirr gab es rustikales Packpapier und einen Mix aus Vintage-Porzellan und einfachem Besteck. Und auch das Serviceteam um Restaurantleiter Pascal Kunert und Stellvertreterin Juliane Winkler tauschte seine Anzüge gegen lässige Outfits im entspannten f r e i s t o f f Look aus.

Aufgrund des großen Erfolges geht es nun mit dem f r e i s t o f f weiter – allerdings als Winterkonzept. Vom 7. bis zum 25. Februar 2017 widmet sich Daniel Achilles der Kulinarik Großbritanniens, vom 28. Februar bis zum 18. März 2017 geht es kulinarisch nach Indien. Auch diesmal geht es dem 40-jährigen jedoch nicht darum, eine authentische Länderküche anzubieten, sondern vielmehr, mit für ihn fremden Produkten zu experimentieren, neue Produktkombinationen zu finden, daraus neue Gerichte zu entwickeln und dabei ganz frei agieren zu können. Trotz allem liegt im f r e i s t o f f, wie auch bei seinem großen Bruder dem reinstoff, der Fokus auf dem „Stoff“ – also dem Produkt.

Wer nun glaubt, Achilles hat genug von Gourmetküche, der irrt: Das reinstoff wird im Anschluss auch weiterhin wie gewohnt bespielt. Schließlich ist es genau diese Küche, für die Daniel Achilles mit zwei Michelin Sternen und 18 Gault&Millau Punkten ausgezeichnet wurde – und die es ihm überhaupt ermöglicht, ein Konzept wie das f r e i s t o f f anzubieten.

Das f r e i s t o f f befindet sich vom 7. Februar bis zum 18. März 2017 in den Räumlichkeiten des Restaurants reinstoff, Schlegelstraße 26c in 10115 Berlin und ist dienstags bis samstags von 12 bis 14 Uhr sowie von 18.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. Reservierungen können wie gewohnt auf der Internet-Seite www.reinstoff.eu vorgenommen werden. Für weitere Fragen oder besondere Wünsche steht das Restaurantteam unter der Telefonnummer 030 30881214 oder per Email unter freistoff@reinstoff.eu zur Verfügung. Weitere Informationen sind unter www.reinstoff.eu zu finden.

Schleswig-Holstein Gourmet Festival

Seit drei Jahrzenten prägt das Schleswig-Holstein Gourmet Festival die kulinarische Landschaft im Norden. Auch in der Jubiläumssaison bleibt das Konzept Zugpferd für den Feinschmecker-Tourismus und vergisst dabei nie seine Wurzeln. Die erste Hälfte der 30. Saison endete zum Dezember mit 13 Veranstaltungen in sieben Mitgliedshäusern und einer positiven Bilanz: 5.958 spannende Speisen verließen die Küchenpässe und wurden von knapp 980 Gästen oft mit Applaus goutiert. Traditionell startet die zweite Hälfte des SHGF mit der ‚Tour de Gourmet Jeunesse‘ Anfang Januar. Passend zum 30. SHGF präsentiert die ausrichtende Kooperation Gastliches Wikingland e.V. das Erfolgskonzept für den Feinschmecker-Nachwuchs zum 10. Mal.

Erfolgskonzept: 10. Tour de Gourmet Jeunesse
Am Sonntag, 8. Januar 2017, fahren 15 Audi Limousinen mit jungen Gästen an Bord durch das verschneite Schleswig-Holstein. Die Nachwuchs-Feinschmecker kommen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern wie Österreich, der Schweiz und sogar Schweden. In jeder Saison wechselt die Route, um die Vielfalt der Restaurants und Hotels sowie der Regionen kennenzulernen. Zum Jubiläum dürfen sich die Teilnehmer auf kulinarische Genüsse im Park Hotel Ahrensburg, im Hotel Der Seehof in Ratzeburg und im Neumitglied Waldhaus Reinbek freuen. Es werden Kontakte geknüpft, hinter die Kulisse geschaut und dabei vielleicht der Traumjob entdeckt. Oder die jungen Teilnehmer erweitern ganz einfach ihren kulinarischen Horizont in lockerer Atmosphäre. Die Plätze sind heiß begehrt, denn nur 40 Gäste zwischen 18 und 35 Jahren können mit auf die Sinnestour. Sie kostet 85 Euro p. P. inkl. 4-Gänge-Menü, Getränke und Audi Shuttle-Service. Infos unter www.gourmetfestival.de

Der Geheimtipp aus Dänemark
Am 13. und 14. Januar 2017 gibt René Mammen aus Aarhus sein Debut beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival im Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Das Mitgliedshaus liegt einladend norddeutsch und stilvoll leger oberhalb der Kieler Förde und wurde erst kürzlich liebevoll renoviert und großzügig um einen Anbau erweitert. In Dänemark ist der sympathische Maître de Cuisine ein echter Geheimtipp für hochwertige, saisonale Küche, in Deutschland ist René Mammen bislang noch ein unbeschriebenes Blatt. Das soll sich mit dem Auftritt beim 30. SHGF ändern! Bei der Arbeit im besternten Restaurant Substans in Europas Kulturhauptstadt 2017 legt er Wert auf solides Handwerk und hochwertige Rohware, um den guten Geschmack auf den Punkt zu bringen. Im Kieler Restaurant ‚Ahlmanns‘ wird er gemeinsam mit Küchenchef Matthias Apelt ein delikates, ökologisches Menü kreieren, das alle Sinne anspricht. www.kieler-kaufmann.de

Der Experimentierfreudige aus Nordjütland
Kenneth Hansen lässt seit 2012 die Feinschmecker-Herzen beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival höherschlagen. Zur Jubiläumssaison besucht der sympathische Däne am 27. und 28. Januar 2017 das **** ambassador hotel & spa in St. Peter-Ording. Das Wellnesshotel liegt direkt an der Seebrücke und ist mit fantastischem Blick auf Nordsee und Dünen der perfekte Ort für kleine Fluchten aus dem Alltag. Der neue Küchenchef des 4-Sterne-Hotels, Michael Reimann, wird zusammen mit Kenneth Hansen die Teilnehmer des Galadiners im Fine-Dining-Restaurant ‚Sandperle‘ mit einer ‚nordischen Küche‘ aus regionalen Produkten verwöhnen. Seit 2009 drückt Kenneth Hansen Nordjütland im Svinkløv Badehotel seinen urbanen Stempel auf und überzeugt dabei als ‚bester nordischer Küchenchef 2010‘ mit seinen experimentierfreudigen Kreationen. Im Oktober musste der passionierter Koch und Angler einen Schicksalsschlag hinnehmen, denn das ganz aus Holz gebaute Traditionshotel brannte bis auf seine Grundmauern nieder. Jetzt baut der Gastgeber und Küchenchef zusammen mit der Inhaberin das Hotel im Bäderstil wieder auf. www.hotel-ambassador.de

Der Neuausrichter an der Elbe
Thomas Martin ist aus der Riege der angesehenen Gastköche des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals nicht mehr wegzudenken. Am 29. und 30. Januar 2017 wird der Verfechter der französischen Hochküche im Park Hotel Ahrensburg seine neue Art zu Kochen präsentieren: puristisch, klassisch, ohne Schnickschnack! Seit fast 20 Jahren steht Thomas Martin am Herd des neu dekorierten Restaurants Jacob im Hamburger Louis C. Jacob. Zum 225. Geburtstag der Hamburgensie gibt es eine konzeptionelle Neuausrichtung in der Küche des 2-Sterne-Maîtres. Der Fokus liegt auf wenigen Produkten mit einer klar verständlichen Küchenlinie. „Meine Gerichte sind unverfälscht, selbsterklärend und mit absoluter Ausrichtung auf den Geschmack. Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche. Es wird keine abstrakte Kunst wie Gemüsestraßen oder Landschaften, keine Überinszenierung mehr auf unseren Tellern geben“, erklärt Martin. Zusammen mit Küchenchef Dominik Köndgen vom Park Hotel Ahrensburg wird Thomas Martin interessante Einblicke in seine neue Speisekarte geben. www.parkhotel-ahrensburg.de

Der Dynamische vom Bodensee
In der Jubiläumssaison des SHGF kommt Gastkoch Dirk Hoberg am 3. und 4. Februar 2017 zum zweiten Mal auf Wunsch von Familie Behmer in ihr Ringhotel Waldschlösschen Schleswig. Der 2-Sterne-Maître vom Bodensee ist für seine ‚Vollgas-Küche‘ – eine Kombination aus Moderne und Klassik – bekannt. Geprägt haben den 35-Jährigen Stationen bei Harald Wohlfahrt und Stefan Steinheuer. Seine Menüs sind Entdeckungsreisen durch eine außergewöhnliche Vielfalt von Eindrücken. Mit Kreativität und Leichtigkeit schafft Dirk Hoberg individuelle Kombinationen mit ausbalancierten Aromen, die sagenhaft schmecken. Hoberg‘s Lieblingsthema ist Japan, das er geschickt und stimmig in Dialog mit europäischen Traditionen setzt. Seit Eröffnung des Luxushotels ‚Riva‘ 2008 präsentiert er seine herausragende Kochkunst im Restaurant ‚Ophelia‘ am Bodensee und erhielt nach kurzer Zeit hohe Auszeichnungen in den arrivierten Restaurant-Guides. Küchenchef Matthias Baltz und sein Waldschlösschen-Team freuen sich auf den jungen, dynamischen Gastkoch. www.hotel-waldschloesschen.de

Der Festival-Debütant
Neu beim SHGF ist Gastkoch Manuel Liepert aus der Südsteiermark. „Ich habe diesen genialen Koch auf einer Urlaubsreise durch Österreich kennen und schätzen gelernt“, schwärmt Guido Eschholz, Direktor im VITALIA Seehotel in Bad Segeberg, von dem 26-jährigen Heilbronner, der nach seiner Kochlehre in die Schweiz wechselte und sich dann in Österreich niederließ. Gemeinsam mit Lisa Kürbisch leitet er dort das ‚Liepert’s Kulinarium‘ unter dem Motto ‚Handmade in Styria‘. Dahinter verbergen sich selbst angebautes Gemüse und Kräuter, die das kreative Team zu individuellen Menüs verarbeitet. Denn im ‚Liepert’s‘ kann jeder Gast sich aus einer ausgewählten Speisekarte selbst zusammenstellen, was er gern essen möchte und dabei sogar dem Profi in der Küche bei der Zubereitung über die Schulter gucken. Manuel Liepert legt Wert auf hochwertige, saisonale und regionale Produkte. Seine Kreationen sind geprägt von großem Ideenreichtum und präziser Zubereitung. Liepert‘s spannenden Küchenmix aus Tradition und Moderne dürfen die Gourmets mit Blick auf den Großen Segeberger See am 3. und 4. Februar 2017 genießen. www.vitaliaseehotel.de

Der 2-Sterne-Sammler aus der Schweiz
Am 11. und 12. Februar 2017 zieht es Rolf Fliegauf vom Lago Maggiore an den Küchensee in das romantische 4-Sterne-Hotel Der Seehof. Der geb
ürtige Nördlinger wurde 2011 mit 29 Jahren jüngster 2-Sterne-Koch Europas im Restaurant Ecco vom Nobelhotel Giardino in Ascona. Dort schwingt er seit 2007 als einer der progressivsten Schweizer Köche das Küchenzepter. Im Winter ist er in St. Moritz im ‚Ecco on snow‘ zu finden, das ebenfalls mit 2 Sternen dekoriert ist. Im neuen Michelin Guide Schweiz 2017 wurde auch das dritte Ecco-Restaurant unter seiner Leitung mit dem 2. Stern ausgezeichnet. Fliegauf arbeitet mit Neugier und Kreativität, um seine Gerichte stetig zu verbessern, bleibt dabei aber immer bodenständig. Den Grundstein für seine steile Karriere legte er in der ‚Traube Tonbach‘ in Baiersbronn und später bei Juan Amador. Seinen aromareichen Stil wird er gemeinsam mit Lokalmatador Dennie Zurmöhle beim SHGF präsentieren. Die Gäste erwartet höchste Kochkunst und herzliche Gastfreundschaft in der ‚Perle am Küchensee‘ in Ratzeburg. www.der-seehof.de

Der Mozart der Sterneküche
Mit Christoph Rüffer besucht ein schon als genial zu bezeichnender Koch am 18. und 19. Februar 2017 das Hotel Cap Polonio in Pinneberg. Küchenchef Marc Ostermann freut sich sehr auf den bereichernden ‚Koch des Jahres‘ im Gault Millau 2015. Der 2-Sterne-Maître präsentiert sich zurückhaltend und konzentriert, dabei schafft er eine zeitlos-elegante Küche auf extrem hohem Niveau. Er ist ein Tüftler, der sich in jedes Produkt vertieft, beständig probiert und verbessert. Für seine durch ungewöhnliche Kombinationen und ausdrucksstarke Aromen geprägte Küche wurde der 41-Jährige vom Michelin auf die Beobachtungsliste zum 3. Stern gesetzt. Seine phantasievollen Kompositionen mit erstklassigen Jahreszeiten-Produkten lassen die Kritiker Vergleiche zu Mozart ziehen: Auf den ersten Blick leicht und luftig, auf den zweiten hochkomplex und von großer Substanz und Tiefe. In jedem Fall Weltklasse! www.cap-polonio.de

Die wilde Lebenskünstlerin
Am 24. und 25. Februar 2017 mischt die quirlige Verwandlungskünstlerin Maria Groß das verträumte Friedrichstadt mit seinen historischen Grachten, Gassen und Giebelhäuser auf. Die 37-Jährige hat Spaß an ihrem Job und wird in der Holländischen Stube ihre nuancierten Kunstwerke zur Geltung bringen. Das 1625 erbaute Haus ist berühmt für seine Schleswig-Holsteiner Küche. Die Leidenschaft am Kochen und ihr herzliches Lachen sind bei Maria Groß ansteckend. Im Restaurant ‚Clara‘ in Erfurt perfektionierte sie ihren Küchenstil und erfüllte sich nach dem ersten Michelin-Stern 2015 mit der ‚Bachstelze‘ nahe Erfurt ihren Traum vom zwanglosen Gastronomie-Erlebnis. Seit Mai 2016 bietet Michael Friese, Chefin der Holländischen Stube, ihren Gästen zum Geschmackserlebnis auch nordisch eingerichtete Zimmer im neueröffneten Hotel ‚Klein Amsterdam‘ gleich nebenan. www.hollaendischestube.de

Der unkomplizierte Sportler
Wieder beim SHGF dabei ist das Chaîne de Rôtisseurs Mitglied Waldhaus Reinbek. Zum Einstand kommt mit Michael Kempf aus dem Berliner 2-Sterne-Restaurant Facil im Hotel The Mandal ein sportlicher Gastkoch am 4. und 5. März 2017. Sein Markenzeichen sind selbsterklärende Speisen, zeitgemäß zubereitet mit Fokus auf erstklassige, saisonale Produkte. Seine stilistisch eigenständigen Menükreationen wirken nie verkopft, sondern sind unkompliziert und verständlich. Kempf schafft es, die komplexen Ergebnisse des Kochvorgangs bei wunderbarem Geschmack einfach aussehen zu lassen. Die Zubereitung des 5-Gänge-Menüs für das SHGF-Jubiläum in der offenen Showküche vom Waldhaus Reinbek können die Gäste live miterleben. Küchenchef Christian Dudka und sein Team bereiten alles vor für den kochenden Marathonläufer aus Berlin.  www.waldhaus.de

2. Tour de Gourmet Solitaire für Alleinreisende
Zum Abschluss der 30. Saison findet am 12. März 2017 die 2. ‘Tour de Gourmet Solitaire‘ statt. Das amüsante Restaurant-Hopping mit 4-Gänge-Menü in kommunikativen Darbietungsformen führt von der Holländischen Stube in Friedrichstadt über das Waldschlösschen Schleswig bis zum Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Das neue Konzept für Alleinreisende ab 40 Jahren trifft den Zeitgeist und bietet neben Spaß mit Gleichgesinnten einen genussreichen, entspannten Sonntag im schönen Schleswig-Holstein. Eine ideale Gelegenheit zum unkomplizierten Kennenlernen von Land und Leuten! Die 2. TdGS kostet 119 Euro inkl. 4-Gang-Menü, begleitender Getränke und Shuttleservice. Während die Damen schnell buchen, benötigen die Herren meist noch Bedenkzeit. Aber nicht zu lange damit warten, denn der März 2017 kommt schneller als man denkt. Buchung für Alleinreisende ab 40 Jahren über shgf@plass-relations.de.
Aktuelle Infos zu Terminen, Gastköchen, Arrangements und Preisen lesen Sie unter www.gourmetfestival.de.

30. SHGF
30. Schleswig-Holstein Gourmet Festival vom 18.9.2016 bis 12.03.2017
Ausrichter seit 1987 ist die Kooperation Gastliches Wikingland e. V.
15 Mitglieder und 33 Veranstaltungen – Buchungen nur über die jeweiligen Häuser
19 Gastköche aus Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz
jedes Mitglied entscheidet selbst den Preis für das 5-Gang-Menü inkl. begleitender Getränke der Partner
Eröffnungsgala Sonntag, 18. September 2016, im Park Hotel Ahrensburg. Preis 185 € für Champagner-Empfang, 5-Gänge-Menü inkl. Dessertparty und aller begleitender Getränke sowie Kulturprogramm
10. ‚Tour de Gourmet Jeunesse‘ am 8. Januar 2017 für Gäste zwischen 18 und 35 Jahren. Preis 85 € für 4-Gang-Menü, begleitende Getränke und Audi Shuttleservice.
2. ‚Tour de Gourmet Solitaire‘, am 12. März 2017 für Alleinreisende ab 40 Jahren. Preis 119 € inkl. 4-Gänge-Menü, korrespondierende Getränke und Audi Shuttleservice

St. Moritz Gourmet Festival 2017

USA – „Discover THE Best from the West“ 30. Januar – 3. Februar 2017

Das St. Moritz Gourmet Festival 2017 lockt mit hochkarätigen Köchen aus den Vereinigten Staaten, die in der letzten Januarwoche Feinschmecker aus aller Welt auf 1’800 m ü. M. vor der grandiosen Kulisse der schneebedeckten Oberengadiner Bergwelt verwöhnen werden.
Die amerikanische Gourmetküche, durch unterschiedlichste Kulturen beeinflusst und geprägt, garantiert beim St. Moritz Gourmet Festival 2017 vom 30. Januar bis 3. Februar unter dem Motto: USA – „Discover THE Best from the West“ eine überraschende Vielfalt an Genusserlebnissen. All diejenigen Feinschmecker, die solch aussergewöhnliche Vielfalt, verbunden mit einer unvergleichlichen Eventkultur, nicht verpassen wollen, sollten sich dieses Datum bereits in der Agenda vormerken!

Die Namen der Spitzenköche aus den Vereinigten Staaten werden im Herbst bekannt gegeben. Bereits garantiert ist: „Feinschmecker erwartet ein kulinarisch spannender Mix hochkarätiger Vertreter aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten im Oberengadin“, so Reto Mathis, Präsident der Event-Organisation. Mit den amerikanischen Spitzenköchen und den ebenfalls mehrfach ausgezeichneten Küchenchefs der Partnerhotels wird das St. Moritz Gourmet Festival 2017 ein gewohnt vielfältiges Eventprogramm bieten: Den genussvollen Auftakt macht das Grand Julius Bär Opening im Kempinski Grand Hotel des Bains, gefolgt von den individuellen Gourmet Dîners und den Gourmet Safaris, der legendären Kitchen Party im Badrutt’s Palace Hotel sowie Tastings, Weinanlässen und weiteren Special Events in den Partnerhotels und Eventlocations. Beim Great BMW Gourmet Finale im Kulm Hotel St. Moritz werden alle Gastköche und Küchenchefs gemeinsam für den fulminanten Abschluss dieser Festivalwoche sorgen.

Den Kreis der langjährigen Partnerhotels, die gemeinsam mit den Eventlocations im Verein St. Moritz Gourmet Festival zusammengeschlossen sind und das Festival ausrichten, ergänzt neu das Vier-Sterne-Superior-Hotel Nira Alpina in Silvaplana-Surlej.
Der Vorverkauf für die Eventtickets startet am 1. Dezember 2016.

www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Deutsche wollen kleine Cent-Münzen abschaffen

Kleve rundet seit Februar Endbeträge auf Fünf-Cent-Beträge und nimmt damit als erste Stadt Deutschlands den Kampf gegen die kleinen Kupfermünzen auf. Vorbild ist der Nachbar Niederlande, wo das Modell bereits seit elf Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge sind auch die Deutschen mehrheitlich für die Abschaffung der kleinen Cent-Münzen, und die Zahl der Befürworter stieg seit 2015 weiter an.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Mai 2016 untersucht, wie die Deutschen zu einer Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen stehen. Dazu wurden 1.024 Teilnehmer zwischen 18 und 70 Jahren online befragt. Gleichzeitig wurde erhoben, ob die Befragten eine komplette Abschaffung des Bargelds befürworten und was sie von einer Obergrenze bei Bargeldzahlung halten.

Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen
Weit mehr als jeder zweite Deutsche spricht sich für eine Abschaffung der kleinen Cent-Münzen in Deutschland und dem damit verbundenen Auf- und Abrunden des Endbetrags bei Barzahlungen aus: Während die Zustimmung im vergangenen Jahr noch bei 52,7 Prozent lag, legt sie in diesem Jahr um 4,6 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent zu. Insbesondere bei den 30- 59-Jährigen stieg der Anteil der Befürworter, die gut auf die kleinen Kupfermünzen verzichten könnten. Hauptargumente sind dabei Platzgründe und verlängerte Bezahlvorgänge. Abschaffungsgegner hingegen fürchten, dass der Handel mit Preissteigerungen reagieren könnte.

Bezahlmethoden und Abschaffung des Bargelds
Alltägliche Einkäufe wie Lebensmittel oder Drogeriebedarf werden nach wie vor am liebsten bar gezahlt. In Bereichen, die höhere Durchschnittsbons haben, wie etwa Mode, Technik und Wohnen/ Einrichten, wird beim Kauf eher die EC-Karte eingesetzt. Die Zahlung mit der EC-Karte legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte zu und löst damit erstmals die Barzahlung als beliebteste Zahlweise ab. Die Deutschen gelten anders als die europäischen Nachbarn als Bargeldfans. So verwundert es nicht, dass der Großteil einer kompletten Abschaffung des Bargelds auch ablehnend gegenübersteht. Gleichwohl kann sich mehr als ein Viertel der Befragten dieses Szenario – zumindest teilweise – vorstellen.

Obergrenze bei Barzahlung
Überlegungen zur Beschränkung des Bargeldverkehrs gibt es bei der Europäischen Zentralbank, die an der Abschaffung der 500-Euro-Note arbeitet. Das Deutsche Finanzministerium kann sich eine Obergrenze in Höhe von 5.000 Euro bei Bargeldzahlungen vorstellen. Die vorgeschlagene Höchst-grenze stößt jedoch bei mehr als der Hälfte der Befragten auf Ablehnung. Vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass Barzahlungen unbegrenzt möglich sein sollten.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de

Kulinarische Erlebnisse in Garmisch-Partenkirchen

Einmal im Leben Patissier sein? Seit Februar 2016 können Schokoladenfreunde ihre Pralinen in der neueröffneten Gläsernen Manufaktur der Chocolaterie nach Anleitung selber herstellen. In Garmisch-Partenkirchen gibt es wahre Genusskleinode, die es zu entdecken und erleben gilt: Von der Chocolaterie Amelie über Hobi’s Bäckerei hin zur Kaffeerösterei „Wildkaffee“ werden die Gaumen mit erlesenen Zutaten und außergewöhnlichen Kreationen verwöhnt. In der Ganzjahresdestination am Fuße der Zug- und Alpspitze erwarten die Besucher sowohl regionale Spezialitäten als auch internationale Kochkunst, denn die frische Luft und die vielen Freizeitangebote machen hungrig und Appetit auf mehr.

Alpenglühen, Richard-Strauss-Trüffel und gläserne Manufaktur
Über 50 Sorten hausgemachter Schokoladenbruch, 30 Sorten handgeschöpfte Tafelschokoladen und mehr als 50 Sorten Pralinen – die Chocolaterie Amelie ist ein Schlaraffenland für alle Schokoladenliebhaber und Naschkatzen. Seit 2003 bringt der Inhaber Franz Kässer sowohl Einheimische als auch Urlauber in seinen Ladengeschäften in Garmisch-Partenkirchen zum Dahinschmelzen. Seit Februar 2016 ist das Schokoladenparadies mit noch größerem Platzangebot in der traditionellen Ludwigstraße im Ortsteil Partenkirchen heimisch. Die neue Lokalität beherbergt auch die Gläserne Manufaktur: Die Besucher können dem Team um die Inhaberfamilie Kässer beim Kreieren der schokoladigen Wunderwerke durch eine Glaswand über die Schultern blicken. Hier können Interessierte auch selber bei Pralinen- oder Schokoladendessertkursen ihre Patisserie-Fähigkeiten testen. Die Besonderheit bei den Schokoladen ist beispielsweise die Einbindung von regionalen Produkten wie speziellen Kräutern. Franz Kässer hat als Hommage an Garmisch-Partenkirchen die Gapalade sowie Gapaline erschaffen: Feinste Schokolade und Pralinen mit Alpenkräutern verfeinert. Die Produkte werden sowohl für den eigenen Genuss und besonders gerne als Geschenk oder Souvenir gekauft. Alle Infos zu Öffnungszeiten und Seminaren gibt es hier: www.chocolaterie-gap.de

Dosenbrot, Marssemmeln und Hanfstangen in Hobi’s Backstube
In der Backstube von Inhaber Heinrich Hobmeier, genannt Hobi, können die Gäste immer auf eine Überraschung gespannt sein. Bereits die Geschäftseinrichtung mit Alienfiguren und fliegenden Untertassen in den Auslagen kündet von ungewöhnlichen Produkten. Der Bäckermeister stellt originelle und regionale Brot- und Semmelspezialitäten her und verwendet dabei heimische Kräuter. Sein wechselndes Sortiment reicht von rotgefärbten Marssemmeln über grüne Neptunwecken hin zu Aloe-Vera-Brötchen und vielem mehr. Eine besondere Kreation ist ein Dosenkuchen, den er mit sehr viel Einfallsreichtum und Erfindergeist geplant und umgesetzt hat – nachdem das Dosenbrot bei den Kunden rege Begeisterung gefunden hat. Hobi’s Backstube gilt bereits als echter Geheimtipp und wird sowohl von Einheimischen als auch von Gästen der beliebten Alpenregion rege besucht.

Wildkaffee, Hofladen und gläserne Küche
Der bekannte Ort in den Alpen hat noch viel mehr für den besonderen Geschmack zu bieten: Im „Wildkaffee“ können sich die Besucher von den Barista-Kunstfertigkeiten des ehemaligen Eishockey-Profis Leonhard „Hardi“ Wild und hausgemachten Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Darüber hinaus bietet Hardi Baristakurse in der eigenen Rösterei außerhalb Garmisch-Partenkirchens an. Mit seinem Team verarbeitet er hochwertigen Rohkaffee, kauft diesen direkt bei den Kaffeebauern ein und sorgt damit für hochwertige Kaffeequalität. Auch beim Metzgerei Hofladen „Jochala“ in der Ludwigstraße oder dem Werdenfelser Hofladen in Garmisch erwarten die Gäste beste Qualität und regionale Produkten mit intensiven Geschmackserlebnissen von Wurst- bis hin zu Käsespezialitäten. Fast auf Sterneniveau zubereitet werden die Menükreationen im Restaurant „koch’s“ um den Küchenchef Steffen Koch in der zentral gelegenen Bankgasse. Eine Besonderheit des Restaurants ist die gläserne Küche, durch die man dem leidenschaftlichen Koch und seinem Team bei der Zubereitung der Speisen zusehen kann.
Weitere Informationen unter:
www.wild-kaffee.de
www.kochs-garmisch.de

Informationen zu Garmisch-Partenkirchen: www.gapa.de

Christian Bau lädt zum "Four Hands Dinner"

Novum der deutschen Sterneküche – „Kochen mit Freunden für Freunde“

Küchenduell mal anders: Statt Rivalität vorm Herd heißt es im Victor’s FINE DINING by Christian Bau gemeinsam anpacken. Denn beim „Four Hands Dinner“ geht es nicht um die Konkurrenz zwischen Spitzenköchen sondern darum, gemeinsam Gäste zu bekochen. Der erste Termin am 21. Februar 2016 war ein voller Erfolg. Weitere Termine im April und Juni sowie in der zweiten Jahreshälfte folgen.
Das Konzept, das Drei-Sterne-Koch Christian Bau in seinem Restaurant im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg eingeführt hat, ist ein Novum hierzulande. Die Menüs werden im Team kreiert, wobei jeweils einer der Spitzenköche für vier Gänge zuständig ist.

Die Premiere am 21. Februar 2016 war bereits ein voller Erfolg. Gemeinsam mit Jan Hartwig vom „Restaurant Atelier“ im Hotel Bayerischer Hof wurde unter dem Motto „Kochen mit Freunden für Freunde“ ein kulinarisches Highlight aufgetischt. Innerhalb von vier Stunden waren die Karten ausverkauft.

Für das nächste gemeinsame Kochen am 24. April 2016 hat Christian Bau Nenad Mlinarevic zu sich ins Saarland eingeladen. Der aktuelle Schweizer „Koch des Jahres“ gilt als Rockstar der Szene und wurde in kürzester Zeit mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Seine „Neue Schweizer Küche“ präsentiert Nenad Mlinarevic im Restaurant Focus im Parkhotel Vitznau.

Am 12. Juni 2016 folgt ein Abend mit Vier-Hauben-Koch Simon Taxacher. Das „Restaurant Simon Taxacher“ im Tiroler Hotel Rosengarten wurde von Gault Millau mit 19 Punkten bewertet. Gäste dürfen sich somit auf ein Gourmet-Erlebnis der Spitzenklasse freuen.

Jedes „Four Hands Dinner“ ist inklusive Aperitif und wird mit passenden Weinen angeboten. Die Preise für das jeweilige Menü beginnen ab 265 Euro. Gäste des Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg, die ein „Four Hands Dinner“ buchen erhalten ein kostenloses Zimmer-Upgrade.

Abseits der „Four Hands Dinners“ kreiert Christian Bau europäische Sterneküche mit asiatischen Einflüssen. Besonders Japans Küche, aber auch Fisch und Meeresfrüchte spielen eine große Rolle in seinen Kompositionen. Bei der sogenannten „Voyage Culinaire“ wählen Gäste aus der aktuellen, saisonal geprägten Speisekarte aus verschiedenen Gängen, die beliebig erweiterbar oder auf mindestens sechs Gänge reduzierbar sind.

„Four Hands Dinner“-Reservierungen sind über info@victors-fine-dining.de möglich.

Fermentiertes Grünzeug statt Industriegemüse

Revolution im Weckglas: Fermentiertes Grünzeug statt Industriegemüse
Projekt „Fermentiertes Grünzeug“ läuft bis 29. Februar 2016 auf Startnext

Fermente aus der Küche, wie Sauerkraut, Kimchi oder Kombucha Pilz sind in aller Munde. Theoretisch zumindest – denn ganz praktisch zu kaufen gibt es die hausgemachten, milchsauer eingelegten Köstlichkeiten fernab der industriellen Lebensmittelherstellung kaum. Die meisten fermentierten Lebensmittel, die im Handel erhältlich sind, werden pasteurisiert. Die insbesondere für die Darmflora essentiellen Bakterien, Mineral- und Nährstoffe werden durch die hochgradige Verarbeitung zerstört und können vom Körper zur Stärkung des Immunsystems nicht verwertet werden. Zudem enthalten die Industrieprodukte oftmals hohe Mengen an Natrium und Zucker, was zu verschiedensten Leiden, wie Bluthochdruck oder Diabetes führen kann.

Nun macht sich Gartenbauingenieur Olaf Schnelle mit seiner Gärtnerei „Schnelles Grünzeug“ aus Mecklenburg-Vorpommern daran, Fermente für Gemüse- und Genussfans jederzeit und überall verfügbar zu machen. Denn traditionell handwerklich fermentiertes Gemüse ist unglaublich schmackhaft, gesund und absolut frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen. Hierfür startete er ein Crowdfunding-Projekt auf der Plattform Startnext – https://www.startnext.com/fermentiertes-gruenzeug – das noch bis zum 29. Februar 2016 andauert. Um sein Projekt „Fermentiertes Grünzeug“ erfolgreich vorantreiben zu können, benötigt er 50.000 Euro für ganz essentielle Anschaffungen wie etwa eine Kühlzelle, eine Gemüse-Waschstraße oder eine Anlage mitsamt Material für ein umweltschonendes Verpacken der Lebensmittel.

Junges Gemüse trifft auf altbewährte Tradition und setzt neue Maßstäbe auf dem Gemüsemarkt
In der Gourmetszene ist Schnelle längst kein Unbekannter mehr: Er war der Gründer des Gärtnerei-Projekts „Essbare Landschaften“ – dem ersten Lieferanten und professionellen Vermarkter von frischen Wildkräutern, essbaren Blüten und anderem seltenen Grünzeugs für die gehobene Gastronomie in ganz Deutschland. Die „Essbare Landschaften“ gibt es in dieser Form nicht mehr, aber „Schnelles Grünzeug“ füllt diese Lücke – jedoch ganz bewusst mit einer verkleinerten, aber noch feineren Produktpalette. Gleich neben der Vorpommerschen Gärtnerei entsteht nun das produzierende Fermentations-Labor, das „Zentrum für Gemüse-Fermentation im Trebeltal“. Hier soll demnächst organisch gewachsenes Gemüse und anderes Grünzeug auf dem kürzesten Weg vom Feld in den Verarbeitungsprozess gelangen, zu Fermenten veredelt und über den Online-Shop, www.schnelles-gruenzeug.de sowie über ausgewählte Händler deutschlandweit im Einzelhandel sowie der Gastronomie vertrieben werden. Ab sofort werden die veganen Fermente u.a. in der angesagten Berliner Weinbar „Cordobar“ als köstlicher Snack offeriert.

Fermentiertes Gemüse: Kein spezialisierter Food-Trend sondern Natur pur mit Genussgarantie
Doch was macht das fermentierte Grünzeug eigentlich besonders wertvoll? Bei der Fermentation wird mithilfe probiotischer Mikroorganismen Gemüse haltbar gemacht. Fermentierte Lebensmittel, also milchsauer eingelegte Gemüse, sind äußerst bekömmlich, reich an wertvollen Enzymen und Nährstoffen, B-Vitaminen, Omega-3-Fettsäuren, sowie probiotischen Darmbakterien, die zum Teil erst durch den Vorgang der Fermentation entstehen, die Verdauung erleichtern und dadurch für den Körper besonders gut verfügbar sind. Chronische Verdauungsstörungen oder auch Allergien können durch den Genuss von Fermenten gelindert und die Darmflora und damit die Vitalität des Körpers gestärkt werden. Denn 80 Prozent alle Abwehrstellen befinden sich im Magen-Darm-Trakt.

Überdies ist die Königsdisziplin der Haltbarmachung, die bereits vor 9000 Jahren bei der Traubenweinproduktion in China angewandt wurde, äußerst kostengünstig in der Herstellung: Zum gewünschten Gemüse, wie Karotten, roter Bete oder Kohl, werden 2-3 Esslöffel Steinsalz benötigt und bei Bedarf Gewürze zum Verfeinern, wie Senfsamen oder Kümmel. Im Kühlschrank gelagert ist fermentiertes Gemüse mindestens drei Monate haltbar.

Neben der Errichtung eines Fermentationszentrums sind zukünftig auch Fermentationsworkshops auf dem Gelände geplant für Foodies, Gastronomen und alle, die gute, bodenständige Lebensmittel aus der Region zu schätzen wissen. Denn, davon ist Olaf Schnelle überzeugt: „Ich widme diesem Projekt genau so viel Leidenschaft, wie dem Gärtnern, das ich seit mehr als 20 Jahren erfolgreich und erfüllend betreibe. Dass ich mein eigenes Gemüse, eigene Kräuter und Früchte für die Fermentation verwende, ist ein absolutes Unikat in Deutschland. Das Angebot an unbehandelten Gewächsen und die naturbelassene Veredelung zu heimischem Superfood sollte bestenfalls kein neuer Food-Trend sein, sondern eine unkomplizierte, gesunde Alternative, zu der gesundheitsbewusste Verbraucher – aber auch Genießer gern greifen, um den Speiseplan vielfältig aufzupeppen. “

*Weitere Informationen auf http://www.schnelles-gruenzeug.de/fermentiertes-gruenzeug/