Hapagfly und HLX werden eins

Integrierter Sommerflugplan 2007 von Hapagfly und HLX auf einer Plattform buchbar – Fast 350 wöchentliche Verbindungen zu 75 Ziele in ganz Europa

Die zum TUI-Konzern gehörenden deutschen Airlines, Hapagfly und Hapag-Lloyd Express (HLX), gehen zum Sommer 2007 erstmals mit einem integrierten Flugplan an den Markt. Dabei steigt das gemeinsame Angebot – gemessen an angebotenen Sitzen – um gut einem Viertel. Wenn am kommenden Freitag, 29. September, ab 16.00 Uhr unter www.hlx.com und bei den Reisebüros der gemeinsame Sommerflugplan offiziell buchbar ist, stehen fast 350 wöchentliche Verbindungen zu 75 Städte- und Touristikzielen in Deutschland und 16 Ländern erstmals auf einer gemeinsamen Buchungsplattform.

Wie Gourmet Report bereits berichtete, kann man auch jetzt bereits über Tchibo vorab den neuen Sommerflugplan buchen, um an die günstigen Sitzplätze schnell ranzukommen: www.gourmet-report.de/tchibo

Geflogen wird mit insgesamt 56 Flugzeugen, dies entspricht im Vergleich zur heutigen noch getrennt operierenden Flotte beider Gesellschaften einem Zuwachs von fünf Flugzeugen. Unter dem neuen Markenverbund von Hapagfly und HLX sollen im Gesamtjahr 2007 insgesamt mehr als 13,5 Millionen Passagiere befördert werden.

„Unser gemeinsamer Sommerflugplan bietet mehr Strecken mit höherer wöchentlicher Frequenz und ein attraktives Angebots-Mix von 75 Städte- und Touristikzielen. Im wachsenden Flug-Einzelplatzgeschäft decken wir damit alle relevanten Zielmärkte ab“, sagt Roland Keppler, Vorsitzender der HLX-Geschäftsführung. „Gestiegene Flotteneffizienz, eine höhere Produktivität und strenges Kostenmanagement garantieren auch für den Sommer 2007 wieder unsere günstigsten Preise.“

Im Preisbild bleibt der neue Marken-Verbund der Taxi-Preisphilosophie von HLX treu. Fast alle Flüge zu Zielen in Kontinentaleuropa sind unter www.hlx.com bereits ab 19,99 Euro pro Person und Strecke inklusive Steuern, passagierbezogener Entgelte sowie Treibstoffzuschlag buchbar. Volumenstarke touristische Ziele, zum Beispiel die Türkei oder Griechenland, beginnen jedoch mit Inklusivpreisen ab 49,- Euro. „Wir haben in den vergangenen drei Jahren bewiesen, dass unser preisgetriebenes, frisches Marketingkonzept insbesondere im Internet sehr erfolgreich ist. Dies werden wir auch unter einem gemeinsamen Markennamen fortsetzen“, erklärt Keppler.

Leider wird auch der Service auf HLX Niveau downgegradet, d.h. es wird zukünftig nichts mehr kostenlos bei HapagFly geben, kein Essen und kein Trinken. Sitzplätze kann man gegen Aufpreis reservieren. Ansonsten soll freie Sitzplatzwahl gelten.

Köln/Bonn, Stuttgart, München und Düsseldorf verzeichnen unter den derzeitigen 13 zentralen deutschen Abflughäfen die höchsten Kapazitätszuwächse und gehören zusammen mit Hannover zu den größten Standorten des neuen TUI-Airline-Verbundes. So werden beispielsweise von Stuttgart rund zwei Millionen Sitze zu 48 Zielen angeboten.

Bei den Zielmärkten steigt die innerdeutsch angebotene Kapazität um stattliche 100 Prozent, während Italien um rund 50 Prozent zunimmt. Mit 45 Prozent der Kapazität werden europäische und innerdeutsche Städteziele bedient. Griechenland, Mallorca und die Türkei folgen in der Rangliste der Zielgebiete. Noch in diesem Jahr werden mindestens vier neue Destinationen aufgenommen.

„Unser Flugplan spricht Geschäftsreisende, Citybreaker und die klassischen Urlauber gleichermaßen an und deckt damit alle Kernzielgruppen des Low-Cost Flugmarktes ab“, erläutert Keppler.

Auch die Produktgestaltung an Bord wird für Sommer 2007 einheitlich sein. Es berücksichtigt die mit den jeweiligen Produktvarianten gemachten guten Erfahrungen beider Marken und baut darauf auf. So wird auf allen Flügen eine, an Zielgebiet und Streckenlänge angepasste, modulare und kostenpflichtige Cateringleistung angeboten. „Kunden erwarten heute nicht mehr automatisch eine im Flugpreis eingerechnete Verpflegungsleistung, dem werden wir gerecht und bieten gegen Aufpreis eine hochwertige Bordverpflegung an“, sagt Keppler. Die Veranstalterkunden erhalten je nach Zielgebiet und Streckenlänge einen Catering-Gutschein. Erstmals wird ab Mitte Oktober auf allen Flügen im Sommer 2007 gegen eine Service-Gebühr die vorzeitige Sitzplatzreservierung möglich sein. Auch das von Hapagfly gewohnte Bluemiles-Programm, mit dem Vielflieger belohnt werden, soll ab 1. Januar 2007 für alle Sommer-Flüge des neuen Verbundes anwendbar sein.

Programm-Highlights Sommerflugplan 2007:

Ex Düsseldorf: Neuaufnahme nach Klagenfurt, Salzburg und Neapel. Mehr Frequenzen nach Olbia, Catania, Fuertventura und Thessaloniki

Ex Leipzig: Neue Verbindung nach Mailand, Neapel und Venedig

Ex Hamburg: Catania und Neapel kommen ins Programm

Ex Frankfurt: Bari und Neapel werden ex Frankfurt geflogen. Mehr Flüge nach Olbia, Catania, Fuerteventura.

Hapagfly hat derzeit eine Flotte von 34 Flugzeugen und beförderte im Jahr 2005 rund 7,3 Millionen Fluggäste. Derzeit werden 44 Ziele in 11 Ländern angeflogen.

Hapag-Lloyd Express (HLX) wurde 2002 gegründet und hat sich mit einer Flotte von heute 18 Flugzeugen zu einem erfolgreichen Low-Cost Carrier entwickelt. 2005 wurden 3,6 Millionen Passagier befördert. Heute werden von den zentralen Abflughäfen Köln/Bonn, Hannover und Stuttgart rund 40 Ziele in Europa angeboten.

www.gourmet-report.de/hlx

Der sicher notwendige und auch sinnvolle Zusammenschluß von HLX mit Hapagfly, der eine Einsparung von 200 Mitarbeitern bringen wird, verändert den Wettbewerb in Deutschland weiter. Es gibt jetzt vier starke Low-Costflyer: Air Berlin mit dba, easyJet, RyanAir und die TUI Gruppe. Übrig bleiben die Lufthansa Tochter Germanwings, die Lufthansa / Karstadt Tochter Condor (die gerüchteweise nach Qatar verkauft werden soll) und die LTU.

Germanwings wird wohl von der Lufthansa in erster Linie zum Stänkern gegen Billigflieger genutzt.
Den Inhaber der Condor, der Touristikkonzern Thomas Cook, will Karstadt/Quelle komplett von der Lufthansa übernehmen, Condor wird alleine nicht überleben können. Nach extrem günstigen Preisen in 2005 hat Condor die Preise seit 2006 deutlich angehoben, meist mit Tricks, wie der „Condor Service Charge“. Was das ist, kann keiner erklären, kostet aber z.B. auf der Mittelstrecke hin- und zurück 24 Euro, die extra verdient werden.
Die LTU soll zum Langstrecken-Billigflieger umgebaut werden, was auch Sinn macht, nachdem jetzt bereits Ryan Air (Dublin – Teneriffa) und easyJet (London – Istanbul) die Mittelstrecke bedienen, vermutlich subventioniert.

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