Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer

Von Cayenne bis Szechuan

Im Gewürzregal und im Internet werden viele verschiedene
Pfeffer-Spezialitäten angeboten. Dabei handelt es sich aber nicht
unbedingt um „echten Pfeffer“, der in schwarz, weiß und grün zu
haben ist. Echter Pfeffer wird stets vom immergrünen Pfefferstrauch
(/Piper nigrum/) gewonnen.

Manche Varianten sind eng mit dem echten Pfeffer verwandt. Sie
stammen von einer anderen Art aus der Familie der Pfeffergewächse wie
zum Beispiel der Lange Pfeffer (/Piper longum/) und Java-Pfeffer
(/Piper retrofractum/). Die Beeren sind zu einer etwa drei Zentimeter
langen Stange verwachsen und schmecken süß-säuerlich und noch
schärfer als echter Pfeffer. Meist werden die Stangen ganz mitgegart
und anschließend entfernt. Es können aber auch Stücke abgebrochen
und im Mörser zerkleinert oder zermahlen werden. In der
traditionellen indischen Medizin Ayurveda wird der Lange Pfeffer
eingesetzt, um die Verdauung anzuregen und den Körper zu reinigen.

Kubeben-Pfeffer (/Piper cubeba/) war im Europa des 16. Jahrhunderts
ein preiswerter Ersatz für echten Pfeffer. Die schwarzbraunen Körner
mit kurzem Stiel haben einen scharfen und bitteren Geschmack mit einer
leichten Eukalyptusnote und sind Teil der marokkanischen
Gewürzmischung „Ras el Hanout“. Sie werden gerne mit echtem
Pfeffer und Zimt kombiniert und sollten sparsam verwendet werden.

Szechuan-Pfeffer wird von Arten wie /Zanthoxylum piperitum/ aus der
Familie der Rautengewächse gewonnen. Man bricht die getrockneten
Kapselfrüchte auf, um die Samenkörner zu entfernen. Diese
„Pfeffer-Variante“ schmeckt beißend scharf bis prickelnd und
leicht nach Zitrone. Sie würzt in der fernöstlichen Küche
Geflügel, Tofu und Fisch und harmoniert sehr gut mit anderen
Gewürzen wie Knoblauch und Ingwer. Bei der Dosierung sollte man
allerdings vorsichtig sein.

Der bekannte Cayenne-Pfeffer hat nichts mit echtem Pfeffer zutun: Das
fein gemahlene Pulver stammt von der Chilisorte Cayenne (/Capsicum
annuum/). Es gehört zu den schärfsten Gewürzen und wird in fast
allen indischen, indonesischen und chinesischen Reisgerichten
verwendet.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Weitere Informationen:

http://www.aid.de/inhalt/wo-der-pfeffer-waechst-5937.html

Schlankheitsmittel versprechen viel

Nach den üppigen Feiertagen verspüren viele Menschen den Wunsch, ein wenig abzuspecken. Einige Schlankheitsmittel versprechen hier oft wahre Wunder, helfen aber meist nur wenig. Im schlimmsten Fall können sie sogar tödliche Folgen haben. Darauf weist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hin. Besonders Mittel, die im Internet angeboten werden, können die Gesundheit schwer schädigen.

Schlankheitsmittel werden oft in arzneimitteltypischer Form als Tabletten, Kapseln oder in Pulverform unter der Bezeichnung Nahrungsergänzungsmittel (NEM) auf den Markt gebracht. Anders als Arzneimittel sind Nahrungsergänzungsmittel jedoch nur dazu bestimmt, dem Körper zusätzlich Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe zuzuführen, um die normale Ernährung zu ergänzen. Nahrungsergänzungsmittel dürfen keine arzneiliche Wirkung entfalten – und damit auch keine Abnehmwirkung ohne reduzierte Kalorienzufuhr. Wer sich ein wirksames Präparat wünscht, muss daher auf gut wirksame Arzneimittel zurückgreifen.

Anders als bei Arzneimitteln durchlaufen Nahrungsergänzungsmittel kein behördliches Zulassungsverfahren, in dem die gesundheitliche Unbedenklichkeit vorab nachgewiesen werden muss. Der Hersteller oder Importeur ist für die Sicherheit seiner Produkte verantwortlich. Er muss sein Nahrungsergänzungsmittel beim BVL anzeigen, bevor er es in Verkehr bringt. Das BVL informiert die Bundesländer über die Anzeigen. Die Überwachungsbehörden der Bundesländer kontrollieren Nahrungsergänzungsmittel wie alle anderen Lebensmittel auch stichprobenartig.

Gefährliche illegale Substanzen
Einige Geschäftemacher versuchen, ihre Schlankheitsmittel wirksam zu machen, indem sie ihnen illegale Substanzen zusetzen. Solche Produkte werden hauptsächlich im Internet vertrieben und häufig als „100 % natürliche“ oder „rein pflanzliche“ Nahrungsergänzungsmittel angeboten. In der Tat enthalten sie jedoch nicht deklarierte pharmakologisch wirkende Stoffe in hohen Dosierungen. Nach Einnahme solcher Mittel mussten schon mehrere Todesfälle verzeichnet werden.

Um solch gefährliche Produkte im Internet zu identifizieren und den Verkauf zu stoppen, wurde 2013 beim BVL die Zentralstelle „Kontrolle der im Internet gehandelten Erzeugnisse des LFGB und Tabakerzeugnisse“, kurz G@ZIELT, ins Leben gerufen. Diese durchsucht das Internet im Auftrag der Bundesländer nach Produkten, die die Gesundheit gefährden und in Deutschland nicht verkehrsfähig sind. Die Anbieter werden den Überwachungsbehörden vor Ort gemeldet, die dann die erforderlichen Maßnahmen ergreifen und das Angebot löschen lassen. Recherchen von G@ZIELT zu Schlankheitsmitteln wurden unter anderem aufgrund der nicht angegebenen Stoffe Sibutramin, 2,4-Dinitrophenol und Synephrin durchgeführt. Auch im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel RASFF gibt es seit Jahren immer wieder Meldungen zu gefährlichen Mitteln mit diesen Substanzen.

Synthetischer Wirkstoff – Sibutramin
Sibutramin, das als Appetitzügler zur Reduktion von starkem Übergewicht in Arzneimitteln verwendet worden war, wurde 2010 aufgrund seiner massiven Nebenwirkungen als Arzneimittelwirkstoff in der EU verboten. Dennoch wurden immer wieder Lebensmittel gefunden, die Sibutramin enthielten. Die Sibutramingehalte lagen dabei teilweise weit über den therapeutisch eingesetzten Dosierungen. Es kam sogar zu Todesfällen. Bei den Produkten handelte es sich um als Nahrungsergänzungsmittel vertriebene Erzeugnisse oder Aufgussgetränke, die als „Slimming Tea“ oder „Weight loss coffee“ angeboten wurden.

Industriechemikalie – 2,4-Dinitrophenol
In Produkten aus dem Internet finden sich oftmals auch chemisch-synthetische illegale Beimischungen, wie 2,4-Dinitrophenol (DNP). Dabei handelt es sich um eine Industriechemikalie, die bei der Synthese von Farbstoffen, Holzschutzmitteln, Insektiziden und Sprengstoffen verwendet wird. Wenn DNP in geringer Dosis über einen längeren Zeitraum eingenommen wird, kann es zu Schädigungen von Leber, Niere, Blutbildung, Herz-Kreislauf- und Nervensystem kommen. In verschiedenen Ländern gab es in den vergangenen Jahren mehrere Todesfälle, die auf den Konsum von Produkten mit unerlaubt zugesetztem DNP zurückzuführen waren.

Synephrin und Koffein – riskante Kombination

Einige als „rein pflanzlich“ deklarierte Nahrungsergänzungsmittel enthalten bedenkliche natürliche Wirkstoffe wie Synephrin, das den Energieverbrauch erhöhen, die Nahrungsaufnahme reduzieren und die Magentätigkeit steigern soll. Synephrin kommt in geringen Mengen in vielen Zitrusfrüchten vor. In Schlankheitsmitteln wird Synephrin meist in hohen Mengen in Kombination mit Koffein angeboten. Das Synephrin wird dabei meist hinter der Bezeichnung Bitterorangenextrakt versteckt, das Koffein hinter der Bezeichnung pflanzlicher Extrakte wie Guarana, Kaffee oder Grüntee-Extrakt. Synephrin und Koffein wirken beide auf das Herz-Kreislauf-System. Die Einnahme solcher Kombinationspräparate kann gefährliche Folgen haben, die von Schlafstörungen, Bluthochdruck und Herzrasen bis zu Kammerflimmern und Herzinfarkten reichen.

Tipps für Verbraucher
Verbraucherinnen und Verbraucher, die Gewicht reduzieren wollen, sollten beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln Folgendes beachten:
Nahrungsergänzungsmittel dürfen keine pharmakologische Wirkung entfalten. Sie dienen nur der Ergänzung der Ernährung. Seien Sie daher skeptisch bei schnellen und unrealistischen Erfolgsversprechen!
Seien Sie vorsichtig bei Produkten, die exklusiv im Internet vertrieben werden. Erfahrungsberichte und Empfehlungen in Diskussionsforen und Chatrooms entpuppen sich häufig als getarnte Werbung.
Kaufen Sie Nahrungsergänzungsmittel nicht von Privatpersonen. Überprüfen Sie beim Online-Shopping das Impressum des Anbieters auf Vollständigkeit.

Nahrungsergänzungsmittel aus dem Ausland können gegebenenfalls in Deutschland als Arzneimittel angesehen werden. Eine Einfuhr wäre demnach verboten – der Zoll könnte die Ware beschlagnahmen. Dem Besteller droht dann eine Anzeige.
Informieren Sie sich vor dem Kauf über die Ihnen unbekannten Zutaten. Gerade Produkte im Internet können gefährliche illegale Substanzen enthalten!
Holen Sie sich im Zweifelsfall vor der Bestellung von Produkten zur Ergänzung der Ernährung fachlichen Rat, z. B. beim Arzt oder Apotheker.
Haben Sie nach dem Kauf eines Nahrungsergänzungsmittels begründete Bedenken wegen dessen Kennzeichnung und Zusammensetzung, können sie sich an die für ihren Wohnort zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt wenden.

Flyer „Fragen und Antworten zu Nahrungsergänzungsmitteln – Was Verbraucher wissen sollten“:
www.bvl.bund.de/nahrungsergaenzungsmittel

Flyer „Lebensmittel online kaufen! – Tipps für Verbraucher“: www.bvl.bund.de/internethandel_lebensmittel

Martin Hötzl und Tilo Roth

Berlin kann sich über ein neues Restaurant freuen: Soeben feierte die „Gaststätte am Ufer“ von den erfolgreichen Gastronomen Martin Hötzl und Tilo Roth ihre Eröffnung.
Das Restaurant mit eigener Bar entstammt der Inspiration und Erfahrung aus über 20 Jahren Leben in Kreuzberg. Eine Kiez-Gaststätte mit kulinarischem Anspruch und besonderer Getränkeauswahl. Mitteleuropäische und mediterrane Küche wird mit Getränken aus lokalen Brauereien bewusst kombiniert.

Die Geschäftspartner Martin Hötzl und Tilo Roth erwiesen sich bereits in dem damaligen Hotspot Restaurant „Rodeo“ als Dreamteam und führten anschließend das Restaurant „The Grand“, insbesondere durch Tilo Roths Kochkunst, zum Szenerestaurant des Jahres bei den Berliner Meisterköchen.

Die „Gaststätte am Ufer“ bietet eine abwechslungsreiche Auswahl an Gerichten und spricht Nachbarn wie auch Genießer aus umliegenden Kiezen an. Sie garantiert ein Wohlfühlfeeling mit fairen Preisen und Platz für 40 Gäste. Ein besonderes Highlight ist der Chef’s Table an der Küche an dem bis zu acht Personen die Köche in Aktion erleben können.

Die Vorspeisen werden unter dem Motto „sharing is caring“ angeboten: Es gibt Kleinigkeiten, die man in der Mitte des Tisches platzieren und untereinander teilen kann, sodass die Gäste von allem etwas probieren können, darunter etwa veganer Humus mit Gemüsesticks, Edeloliven aus Griechenland und glasiert-geräuchertem Schweinebauch mit Wildwasser-Garnelen.

Fünf Hauptgerichte werden täglich angeboten, darunter zwei Steak-Gerichte, geräucherter und gebratener Loup de mer mit Passepierre Risotto und Ochsenbäckchen mit Süßkartoffelpüree, jungem Mais und Bohnencasserole. Auch das Fischangebot kommt nicht zu kurz, Tilo Roth bereitet mit einem Smoker Fische zu, etwa Aal und geräucherten Bachsaibling aus der Müritz oder Havel.

Als Desserts locken Cheesecake aus Ziegenfrischkäse mit Waldfrüchten und eine Käseauswahl von Maître Philippe. Die Karte wird wöchentlich gewechselt, Menüs können nach eigenen Wünschen zusammengestellt werden.

Natürlich gibt es auch einen Mittagstisch mit zwei täglich wechselnden Gerichten, immer ein veganes oder vegetarisches Gericht sowie Fisch oder Fleisch. Für den spontanen Appetit wird es eine abwechslungsreiche Auswahl an frisch zubereiteten Sandwiches, Pastrami und Salaten geben.

Unabhängig vom Restaurant lädt die hauseigene Bar zum Verweilen ein. 30 Gäste können dort in entspannter Atmosphäre ihren Abend verbringen. Nachmittags bietet die Bar ein leckeres Kuchenangebot, sowie Barfood mit selbstgemachten Sandwiches und einer erlesenen Auswahl an Getränken. Neben den angesagten Craft-Bieren wird auch eine Selektion von Longdrinks und Cocktails angeboten.
Gesundheitsbewusste Gäste können sich einen Green Smoothie bestellen, wahlweise auch zum Mittagstisch im Restaurant.
Die Außenterrasse bietet Platz für 80 Gäste, die den Ausblick auf den Landwehrkanal genießen können.

Gaststätte am Ufer, Paul-Linke-Ufer 23, 10999 Berlin, Mittagstisch: 11:30 – 15:00 Uhr, Küche: 18:00 – 22:30 Uhr, Bar Food: 12:00 – 1:00 Uhr

eat-the-world Probiertouren

Viermal genießen – dreimal zahlen: Unter diesem Motto bietet eat-the-world im Zeitraum vom 27. November bis zum 4. Dezember 2016 deutlich ermäßigte Preise für seine kulinarischen Stadtführungen an. Wer in der Aktionswoche vier Tickets bei dem Anbieter kauft, zahlt nur für drei. Damit bieten sich die kulinarischen Rundgänge als ideales Präsent zu Weihnachten an. Insbesondere in der Familie lässt sich so eine Tour für vier Personen zum deutlich günstigeren Preis erstehen. Die Gutscheine sind übertragbar und lassen sich unter anderem in Form einer Geschenkkarte ausdrucken.

Pro Person kosten die Probier-Exkursionen 33 Euro.Wer zu viert Tour teilnimmt, zahlt statt insgesamt 132 Euro also nur 99 Euro. Angeboten werden mehr als 60 verschiedene kulinarische Spaziergänge in allen großen Städten Deutschlands. In jüngster Zeit hat eat-the-world gleich eine Reihe von neuen Touren in das Sortiment aufgenommen:

Augsburg Ulrichsviertel:
Im Süden der Republik gibt es seit Kurzem eine neue Tour in Augsburg. Hier bietet das Unternehmen neben einer Altstadt-Exkursion auch einen kulturell-kulinarischen Rundgang durch das Ulrichsviertel an. Die Heimat der Augsburger Puppenkiste wartet mit Probierstopps im Theatercafé sowie einem Lokal im Stil der 50er Jahr auf. Attraktionen wie die Fuggerhäuser oder das Heilig-Geist-Spital runden die Tour gelungen ab.

Saarbrücken Nauwieser Viertel:
Ebenfalls relativ neu in der Liste der eat-the-world-Touren ist der rund dreistündige Rundgang durch das Saarbrücker Nauwieser Viertel. Dort besuchen Teilnehmer unter anderem einen veganen Tante Emma-Laden, ein afrikanisches Restaurant sowie eine Eisbar. Wie bei allen Touren von eat-the-world achtet das Unternehmen bei der Auswahl der Stopps darauf, dass es sich um inhabergeführte Lokale und Cafés handelt.

Braunschweig Magniviertel:
Im Braunschweiger Magniviertel gibt es einen regionalen Burgerladen, eine runde Suppenbar sowie eine äthiopische Kaffeerösterei zu erleben. Wie bei den Angeboten des Unternehmens üblich, führt der Guide seine Gäste auch in dieser Stadt nicht nur zu den kulinarischen Höhepunkten des Viertels, sondern auch zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten im „Quartier“.

Bochum Ehrenfeld und Duisburg Dellviertel:
Auf den Spuren von Herbert Grönemeyer präsentiert sich der Rundgang durch Bochum Ehrenfeld. Dort darf die Kostprobe einer herzhaften Currywurst in einer echten Kult-Location nicht fehlen. Wer glaubt, dass die Stadt im Ruhrpott nur deftig-traditionell kennt, irrt. Denn auch Kaffeebar, veganer Imbiss und der Besuch einer stilvollen Kochschule sind Teil des Erlebnisses. Ebenso bunt und vielseitig präsentiert sich die neueste Tour im Duisburger Dellviertel. Hier stehen zum Beispiel eine Fischmanufaktur, ein stilvolles Museumscafé sowie eine „Baguetterie“ auf dem Programm.

Neben diesen neuen Spaziergängen finden sich im Sortiment von eat-the-world Probiertouren in allen bekannten Städten Deutschlands. München, Stuttgart und Frankfurt gehören ebenso zum Sortiment wie etwa Berlin, Hamburg, Düsseldorf oder Köln. Wer Freunden oder der Familie ein kulinarisches Gruppenerlebnis zu Weihnachten schenken möchte, bucht zum Beispiel ganz unkompliziert über die Website des Unternehmens: www.eat-the-world.com/gutscheine.

Daniel Achilles

Daniel Achilles präsentiert sein neues Sommerkonzept:
Das reinstoff wird im Monat August zum f r e i s t o f f

Für Daniel Achilles, Küchenchef und Eigentümer des Berliner Sterne-Restaurants reinstoff, geht es im Monat August in die weite Welt hinaus, einmal von Ost nach West. Doch wer denkt, der 40-jährige packt seine Koffer und kehrt Berlin für einen ausgedehnten Sommerurlaub den Rücken zu, der irrt. Das Gegenteil ist der Fall: Daniel Achilles holt sich einfach die Welt mit seinem neuen Sommerkonzept f r e i s t o f f in die Hauptstadt. Das neue Konzept zieht in der Zeit vom 3. August bis zum 9. September 2016 in die Räume des Restaurants reinstoff in der Schlegelstrafle 26c ein. Anders als sonst, steht in diesen vier Wochen dann nicht das Thema Fine Dining im Mittelpunkt des Geschehens, sondern ganz legeres Street-Food, angelehnt an die Küchen Asiens und Lateinamerikas.

Wer Achilles kennt, erkennt auch schnell den Grund für seinen kulinarischen Exkurs: Denn der Spitzenkoch pflegt eine ausgeprägte Leidenschaft für (oftmals ungewöhnliche) Produkte und ist entsprechend experimentierfreudig. Immer wieder geht der Gault&Millau Koch des Jahres 2014 neue Wege und entwickelt überraschende Geschmackskompositionen. In den vergangenen Jahren sind ihm bei seinen Recherchen nun wiederholt Konzepte ins Auge gestochen, die ihren Ursprung in Asien oder Lateinamerika haben. Und je mehr Achilles sich mit beiden Küchenrichtungen beschäftigte, desto mehr Ideen kamen ihm. Doch trotz aller Offenheit wollte der Sternekoch seine reinstoff-Handschrift beibehalten ñ hat gerade diese ihm doch zu zwei Michelin Sternen und 18 Gault&Millau Punkten verholfen. Um seiner Kreativität trotz allem freien Lauf lassen zu können, hat er nun das f r e i s t o f f ins Leben gerufen – ein Sommerkonzept, das lediglich vier Wochen lang angeboten wird.

Ganz bewusst schlägt Daniel Achilles damit eine ganz andere Richtung ein, als in seinem Gourmet-Restaurant reinstoff. Dabei geht es ihm jedoch nicht darum, eine authentische Länderküche anzubieten, sondern vielmehr, mit für ihn fremden Produkten zu experimentieren, neue Produktkombinationen zu finden, daraus neue Gerichte zu entwickeln und dabei ganz frei agieren zu können. Trotz allem liegt im f r e i s t o f f, wie auch bei seinem großen Bruder dem reinstoff, der Fokus auf dem „Stoffì“ – also dem Produkt.

Die maximal zehn Gerichte umfassende à la Carte Karte wird sich vom 3. bis zum 20. August 2016 zunächst dem Thema Asien widmen. Achilles tüftelt dafür gerade an unterschiedlichsten Kompositionen, darunter japanischer Saumagen und Hamachi mit Eis von Sojasauce und Limette. Vom 23. August bis zum 3. September 2016 nimmt der Spitzenkoch seine Gäste dann mit nach Lateinamerika – dazu entstehen gerade Gerichte wie ein hausgemachter Burger mit Wildschwein. Ebenfalls neu: Im f r e i s t o f f wird von dienstags bis samstags auch ein Lunch angeboten ñ darüber hinaus kann bei schönem Wetter auch auf der Terrasse gegessen werden.

Doch nicht nur in kulinarischer Hinsicht hebt sich das neue Sommerkonzept vom reinstoff ab, auch das Ambiente wird entsprechend leger: Verschiedenste Porzellan-Arten, ein bunter Strauß von Wald- und Wiesenblumen auf den Tischen und rustikales Packpapier anstelle von weißen Tischdecken sorgen für eine lockere Atmosphäre, der es dennoch nicht an Charme fehlt. Und auch das Serviceteam um Restaurantleiter Pascal Kunert und Stellvertreterin Juliane Winkler lässt die Anzüge den Sommer über im Schrank und tauscht diese gegen lässige Outfits im entspannten f r e i s t o f f Look aus. Darüber hinaus hat Kunert eine komplett neue Getränkekarte für das f r e i s t o f f gestaltet: Der günstigste Wein kostet gerade einmal 15 Euro, beim Glasweisen Ausschank geht es bei 4 Euro los. Im alkoholfreien Segment arbeitet das Team mit Säften von OSTMOST, darüber hinaus wird es einen hausgemachten asiatischen und lateinamerikanischen Gewürzeistee geben. Die Biere kommen aus der Moabieter BrewBaker Brauerei.

Das f r e i s t o f f befindet sich vom 3. August bis zum 9. September 2016 in den Räumlichkeiten des Restaurants reinstoff, Schlegelstrafle 26c in 10115 Berlin und ist dienstags bis samstags von 12 bis 14 Uhr sowie von 19 bis 22 Uhr geöffnet. Reservierungen nimmt das Restaurant unter der Telefonnummer 030 30881214 oder per Email unter contact@reinstoff.eu entgegen. Weitere Informationen sind unter www.reinstoff.eu zu finden.

The Nam Hai Hoi An

Zum Internationalen Wellnesstag am 11. Juni bietet das The Nam Hai Hoi An seinen
Gästen noch mehr Entspannung sowie gesunde Ausflüge in die vietnamesische Küche

Gesund und entspannt leben ist das Motto des Global Wellness Days, welcher weltweit am 11. Juni gefeiert wird. Das Fünf-Sterne-Haus The Nam Hai Hoi An in Vietnam verwandelt sich daher an diesem Tag noch mehr in eine Oase des Wohlbefindens.

Dieses Jahr widmen sich die Köche des The Nam Hai Hoi An voll und ganz der biologischen Küche und bereiten rein vegetarische Gerichte ausschließlich mit Produkten aus dem hoteleigenen Garten zu. Frische vitaminreiche Säfte aus saisonalem Obst und Gemüse begleiten die Menüs. Auch für Wellnessfreunde hat das preisgekrönte Spa des Luxushotels etwas Passendes zu bieten. Eigens hergestellte Naturprodukte aus Reis und Tamarinde kommen in der neuen Spa-Behandlung Vietnamese Rejuvenation zum Einsatz. Die darin enthaltenen Wirkstoffe zielen darauf ab, die Haut gesund aussehen zu lassen und gleichzeitig die Muskeln zu entspannen. Die natürlichen Säuren und antioxidativen Eigenschaften der Produkte wirken pflegend und erhalten so den natürlichen Teint. Ab 16 Uhr vereinen sich Körper, Geist und Seele in einer ganz besonderen Yogasitzung. Yoga, Meditation und Atemübungen sind Teil dieser Session, welche Hotelgästen exklusiv im Rahmen des Internationalen Wellnesstages angeboten wird. Wohlbefinden und ein gesunder Lebensstil werden durch die Kombination von Meditation und althergebrachten Yoga-Atmungstechniken, bekannt als Pranayama, gefördert.

Weitere Informationen unter www.thenamhaihoian.com

The Nam Hai Hoi An liegt eine halbe Stunde südlich von Da Nang, Vietnams viertgrößter Stadt, entfernt. Es umfasst 60 Villen und 40 Poolvillen, die mit bis zu fünf Schlafzimmern ausgestattet sind. Drei Infinity Pools, ein preisgekröntes Spa und ein Gourmetrestaurant zählen zum Resort. Drei UNESCO-Welterbestätten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Resorts, der Strandabschnitt Hoi An Beach zählt zu einem der schönsten des Landes.

Der höchst gelegene Bauernmarkt der Alpen

Ski amadé ist mit 760 Pistenkilometern nicht nur der größte Skiverbund in Österreich, auch das kulinarische Angebot ist unvergleichlich. 260 Hütten und Restaurants bieten mitten in den Skigebieten vom Speckbrot bis zum Forellenfilet oder Rinderbraten alles, was das Skifahrerherz begehrt, und das immer in bester Qualität. In dieser Wintersaison wird es erstmals sogar einen Bauernmarkt auf den Bergen geben, direkt an den Skihütten. Angeboten werden natürlich nur regionale Produkte.

Bauernmarkt-Drive-In an der Skihütte
Ski amadé-Gäste konnten sich bereits in den vergangenen Jahren über zahlreiche Genuss-Initiativen freuen, angeboten wurden beispielsweise ein Gondeldinner, Skihauben-Gerichte, Genussspecht-Angebote oder die Ski- & Weingenusswoche. In der Wintersaison 2015/2016 setzt Österreichs größtes Skivergnügen Ski amadé nun einen weiteren kulinarischen Akzent und bringt den Bauernmarkt vom Tal auf den Berg, direkt zum Skigast. Der höchstgelegene Bauernmarkt der Alpen wird der Höhepunkt der Ski- & Weingenusswoche vom 12. bis 19. März 2016. Wer in dieser Zeit seine Pause auf einer der zertifizierten Ski- & Weingenusshütten in Ski amadé plant, kann aus seinem Einkehrschwung gleich einen Marktbesuch machen. Ein Marktbesuch bietet immer Möglichkeiten, neue Produkte kennen zu lernen, einen Bauernmarkt in Österreich zu besuchen, ist ganz besonders schön. Einen österreichischen Bauernmarkt hoch oben am Berg zu erleben, vor den Kulissen der Alpen, ist einfach großartig.

An den Ständen bei den Skihütten wird eine breite Palette selbst hergestellter traditioneller Produkte angeboten: verschiedene Käsesorten, Bauernspeck, Wildsalami, Alpenkräutertees, hausgemachte Schwarzbeermarmelade, Edelbrände und vieles mehr. Außerdem können die Marktbesucher auf Skiern an einigen Ständen gleich etwas verkosten: Plattlkrapfen mit Sauerkraut etwa oder echte Pinzgauer Kasnocken – ein Bauernmarkt-Drive-In. Hier kann man sich die Schmankerl der Region schmecken lassen, von sauer bis süß, von deftig bis fein gewürzt. Die regionalen Produzenten sind an den Marktständen vor Ort und erklären gerne die Entstehung und Besonderheiten ihrer Produkte. Wer keinen Einkaufskorb – vulgo: Skirucksack – dabei hat, bekommt ein Jute-Rucksackerl, damit er seine Einkäufe bis zur Talabfahrt sicher und stilecht transportieren kann. Wer sich keine der hochalpin angebotenen bäuerlichen Köstlichkeiten entgehen lassen möchte, kann alle Marktstände in Ski amadé anfahren und hat am Ende des Skiurlaubs vielleicht den Käse vom Stand vor der Weitmoser Schlossalm, den Räucherfisch vom Stand an der Jungerstube und den Zirbenschnaps vom Stand bei der Gamskogelhütte in seinem Markt-Rucksack. Man kann sich am Marktstand auch einfach ein schönes Jausen-Picknick-Sackerl mit auserwählten Produkten zusammenstellen lassen und den Inhalt dann an einem der ausgewiesenen 5-Sinne-Plätze verspeisen, sitzend auf einer gemütlichen Holzbank, mit Blick in die Berge.

Kulinarik vom Feinsten
Der höchstgelegene Bauernmarkt der Alpen ist der diesjährige Höhepunkt des großartigen kulinarischen Angebots in Ski amadé. Er findet im Rahmen der Ski- & Weingenusswoche vom 12. bis 19. März 2016 statt. In dieser Woche werden auch zahlreiche Veranstaltungen rund um die Themen Weinkultur in Österreich und Produkte aus der Region angeboten – in den Hotels im Tal und auf den Hütten in den Skigebieten. Zu den Ski- & Weingenuss Hüttenpartnern gehören mittlerweile 20 Hütten und Bergrestaurants in Ski amadé. Sie sind an einer Zertifizierungsplakette am Eingang zu erkennen und zeichnen sich durch ein reichhaltiges österreichisches Wein-Sortiment, ein Speiseangebot aus regional heimischen Produkten und eine besondere Servicekultur aus – natürlich auch außerhalb der Ski- und Weingenusswoche. Regionale Gerichte sind auf den Speisekarten gesondert aufgeführt und haben eine eindeutige Herkunftsbezeichnung, eine auf die Speisen abgestimmte Weinauswahl ergänzt das Angebot. Die Hüttenwirte bieten täglich mindestens zwei verschiedene regionale Gerichte hergestellt aus heimischen Produkten an. Klingt das nicht verführerisch? Rosa gebratene Beiriedschnitte vom Pongauer Naturrind. Oder: Topfen-Schwarzbeerstrudel mit selbstgepflückten Schwarzbeeren vom Hauser Kaibling und Topfen aus der Ennstaler Molkerei. Dazu empfiehlt sich ein Glas Grüner Veltliner oder Blauer Zweigelt.

760 Pistenkilometer, fünf Regionen, ein Skipass
Wer in Ski amadé einen Sechs-Tages-Skipass um 241 Euro kauft, kann mit einem Skipass alle 760 Pistenkilometer in den fünf Regionen Salzburger Sportwelt, Schladming-Dachstein, Gastein, Hochkönig und Großarltal befahren. Dem Gast stehen mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis alle Ski amadé-Angebote ohne Aufpreis zur Verfügung. Für Jugendliche kostet der Sechs-Tages-Skipass 181 Euro, für Kinder 120,50 Euro.

www.skiamade.com

SYLVESTER AN DER COPACABANA

Verbringen Sie Sylvester zur Abwechslung in Rio de Janeiro : ein unvergessliches und einzigartiges Erlebnis. An diesem Abend genießen Sie die fröhliche Atmosphäre, während über 2 Millionen von Kopf bis Fuß in Weiß gekleidete Cariocas den Strand bevölkern. Der Ozean verwandelt sich innerhalb kürzester Zeit in ein zauberhaftes Blumenmeer, das die Göttin der Meere, Lemanjà, ehren soll. Nach dieser magischen Tradition der Blumengabe, folgen Tanz und Musik: „Live“-Musiker und bekannte Gruppen sorgen für gute Stimmung und heiße Rythmen. Um Mitternacht bringt ein sagenhaftes Feuerwerk, das von mehrehren Barkassen aus abgeschossen wird, den schwarzen Himmel entlang des Strandes zum Leuchten. Ein absolut surreales und zugleich atemberaubendes Bild bietet sich Ihnen an, das vom Jubel der Menge nur noch mehr unterstrichen wird.

WhereInRio bietet Ihnen die Möglichkeit diesen magischen Moment aus nächster Nähe mitzuerleben, dank des besonderen „Sylvester Rio 2015“-Packs. Dieses Angebot beinhaltet nicht nur 7 Übernachtungen in einer wunderschönen und geräumigen Wohnung direkt am Strand, sondern auch ein speziell für Sie organisierter Sylvester-Abend vor Ort! Cocktailparty mit lokalen und internationalen Köstlichkeiten, privater Butler und eigener DJ, um Sie durch die Nacht tanzen zu lassen: Damit Sie garantiert ein unvergessliches Sylvester mit Familie oder Freunden verbringen und zusammen das atemberaubende Lichtspektakel über dem Ozean gemeinsam bewundern können. Den Rutsch ins Jahr 2016 werden Sie bestimmt nicht so schnell vergessen!

Unter den vorgeschlagenen Wohnungen in diesem Pack, gibt es auch ein ganz besonderes Juwel: ein luxuriöses 1500m2 großes Penthouse mit Blick aufs Meer (siehe Bilder). Es besteht aus 5 großen Zimmern mit Blick auf Berge und Meer, die jeweils über ihr eigenes Badezimmer verfügen. Die große Terrasse bietet nicht nur einen wunderschönen Blick sondern auch einen Swimmingpool, der die Bucht der Copacabana überragt. Diese Traumwohnung verfügt ebenfalls über eine Sauna und einen Jacuzzi, die Ihnen ein exklusives Wohlfühlerlebnis ermöglichen.

Das Sylvester-Pack von WhereInRio beinhaltet sowohl die beiden Flughafen-Tranfers, als auch die tägliche Anwesenheit eines persönlichen Chefkochs, der sich um Frühstück, Mittag- und Abendessen kümmert. Ebenfalls auf dem Programm stehen zwei exklusive Tagestrips: eine Tour mit dem Jeep, um den üppigen tropischen Regenwald von Tijuca zu entdecken und einen Nachmittag im eleganten Spa des Copacabana Palace, wo Ihnen eine Detox-Beautysession angeboten wird. Genau das Richtige, wenn man am Vortag die Champagnerkorken hat knallen lassen!

Abgesehen von diesem Angebot, bietet WhereInRio auch andere Packs an, die sich jedem Budget anpassen. Ob Ein-Zimmer-Wohnungen oder spektakuläre Villen, hier finden Sie Unterkünfte in den besten Vierteln der Stadt: Copacabana, Ipanema, Arpoador und Leblon.

Der Concierge-Service von WhereInRio ist 24 Stunden und 7 Tage die Woche auf Deutsch erhältlich und ließt Ihnen jeden Wunsch von Lippen, vom einfachsten (Booking von Ausflügen, Babysittern, Mietwagen mit Chauffeur) bis hin zum extravagantesten (Yacht- und Helikopter-Ausflüge) Ihrer Wünsche.

Sylvester-Pack 2015 WhereInRio – Aufenthalt 7 Nächte ab 600 Euro pro Nacht und Person, je nach Wohnung (6 bis 10 Personen/3 bis 4 Zimmer), inklusive: Flughafen-Transfers, Willkommenscocktail, Sylvester-Abend in der Wohnung (Cocktail, Service und DJ), privater Chefkoch für 7 Tage (Frühstück + 1 Mahlzeit am Tag), Jeep-Ausflug zum Tijuca-Regenwald (oder Einführungsworkshop zum Gleitschirmfliegen) und ein halber Tag im Beauty-Spa (Kindern wird ein anderes Programm angeboten).

www.whereinrio.com

Worauf Sie beim Einkauf von Nüssen achten sollten

Para-, Wal-, Hasel-, Cashew- oder Macadamianuss. Im Handel werden Nüsse für jeden Geschmack angeboten. Damit Sie keine tauben, ranzigen oder verschimmelten Nüsse erwischen, sollten Sie auf bestimmte Merkmale achten.

Aufgrund ihres relativ hohen Fettanteils werden Nüsse nämlich leicht ranzig. Vor allem zerkleinerte Nüsse verderben rasch. Kaufen Sie daher am besten ganze Nüsse. Sie sollten in jedem Fall sauber und unverletzt sein und nicht muffig riechen oder verfärbt sein. Packungen mit einigen dunkler aussehenden oder beschädigten Exemplaren wandern besser nicht in den Einkaufskorb. Wenn bei loser Ware Zweifel bestehen, kann man sich am Verkaufsstand auch mal eine Nuss knacken lassen und es genau prüfen. Ist das „Fleisch“, also der Samen, weiß, ist die Nuss frisch. Je gelblicher das Innere aussieht, desto älter ist sie. Alternativ eignet sich auch ein Schütteltest: Klappert der Kern in der Schale, ist er eingetrocknet und alt. Das gilt allerdings nur für Haselnüsse. Bei Kokosnüssen ist es ein Zeichen von Frische, wenn die Flüssigkeit beim Schütteln gluckert.

Auch die Art der Verpackung beeinflusst die Qualität und Haltbarkeit der Nüsse. In Plastikverpackungen kann sich Feuchtigkeit und damit Schimmel bilden. Frische Nüsse in der Schale sind am besten in einem Netz oder einer Holzkiste aufgehoben. So sind sie auch zu Hause länger haltbar.

Bei gemahlener, gehackter oder gehobelter Ware lohnt sich der Blick auf das Etikett. Das Mindesthaltbarkeitsdatum verrät, bis wann das Produkt ungeöffnet seinen Geruch, Geschmack, Farbe und Nährstoffe mindestens behalten soll. Danach ist es aber nicht zwangsläufig verdorben. Vertrauen Sie Ihren Sinnen. Sind Aussehen, Geruch und Geschmack einwandfrei, können Sie die Nüsse noch verwenden.

Haselnüsse, Walnüsse oder Erdnüsse zu knacken ist zwar zeitaufwändig, macht aber auch Spaß und ist in der Regel kein Problem. Manchmal erwischt man aber auch ein besonders hartnäckiges Exemplar. Legen Sie diese Nuss einfach für etwa eine Stunde ins Gefrierfach. Die Kälte verändert die Struktur der Schale, sodass sie sich anschließend leicht knacken lässt. Das Öffnen der Kokosnuss ist da schon etwas aufwändiger. Zum Öffnen schlägt man in zwei der drei „Augen“ – das sind die dunklen Keimstellen – einen sauberen Nagel und lässt durch eines der Löcher das Fruchtwasser ablaufen. Durch das andere Loch strömt während dessen Luft nach. Dann halten Sie die Nuss mit einer Hand fest und schlagen mit einem Hammer die Schale rundherum mit mehreren Schlägen auf. Das freigelegte Fruchtfleisch lässt sich in Streifen schneiden und sollte möglichst frisch gegessen werden. So schmeckt es am besten.

Der Macadamia-Nuss kann man übrigens mit diesen Maßnahmen nicht zu Leibe rücken. Für sie benötigt man einen speziellen Öffner. Kaufen Sie daher Macadamia-Nüsse am besten geschält.
Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Jens Dannenfeld

THE KIDCHEN: Neue Familiengastronomie für Eltern und Kinder in Köln
Sternekoch Jens Dannenfeld macht Essen mit gehobener Küche in
entspannter Atmosphäre zum Erlebnis
Piratenkeule, Meeres-Knusper oder Bernie´s Schnitzel: Hinter der
Kinder-Speisekarte im neuen Familienrestaurant THE KIDCHEN steckt
das, was kleinen Gästen schmeckt. Das kulinarische Angebot möchte
damit eine schmackhafte Alternative zu den oft fantasielosen und
fetthaltigen Angeboten sein, die Restaurants vielfach für Kinder
bereithalten.

Eine Herzensangelegenheit von Chef-Cusinier Jens Dannenfeld, der
kleine und große Gäste für seine bodenständige und gleichzeitig
moderne Küche begeistern will. Der bereits mit Michelin-Stern
ausgezeichnete Küchenchef ist überzeugt: „Vernünftig Essen für Kinder
zahlt sich aus – durch wechselnde und raffinierte Kreationen,
natürliche Aromen-Vielfalt und hochwertige Grundprodukte aus der
Region.“

In THE KIDCHEN in Köln setzt der ehemalige Küchenchef des L´escalier
auf ein neues und innovatives Konzept, das das Thema Essen gehen mit
Familie in den Mittelpunkt stellt. THE KIDCHEN ist ein Ort, an dem
Eltern gemeinsam mit Ihren Kindern in entspannter Atmosphäre
verweilen und gehobene Küche genießen können.

Stundenlang Stillsitzen müssen die Kinder dabei nicht. Zum Entdecken
und Spielen lädt die „Erlebnisküche“ im hinteren Teil des Restaurants
ein, die spätestens nach „Struppi im Vanilleteich“, getarnt als
Kalter Hund, oder einer Kugel hausgemachtem Eis – den
Gletscherbällchen – mit leuchtenden Augen erobert wird.

Auf 600 qm ist eine hochwertige Spielelandschaft aus Holz entstanden,
durch die Kinder in einem Parcours aus gigantischen Küchengeräten
klettern können. Während die Erwachsenen im Restaurant noch
Lammkarree nach Art des Hauses oder Bohnenstrudel mit Meerrettich
genießen, haben die Kinder längst den Riesenkühlschrank erklommen und
rutschen lachend durch die Saft-Tüte.

Kinder aller Alters- und Entwicklungsstufen fühlen sich mit ihren
Eltern hier wohl. Familiengerecht ist dabei auch die weitere
Infrastruktur von Wickeltisch und Kinderwagenparkplatz bis hin zur
Kleinkinder-Krabbelecke. Gedacht wurde auch an eine Stillzone für
Mütter.

www.thekidchen.de