eat-the-world

Frankfurts bürgerliche Seite: Diese können Kunden von eat-the-world ab dem 19. November 2016 unter kulturell-kulinarischem Aspekt kennenlernen. Der etwa dreistündige Rundgang rund um das Holzhausenviertel ist bereits der vierte, den der Anbieter für die Main-Metropole im Programm hat. Darüber hinaus können sich Gäste noch für das Bahnhofsviertel, das Nordend sowie das Kultquartier Sachsenhausen entscheiden.

Das Holzhausenviertel befindet sich nördlich des Frankfurter Zentrums und liegt zwischen der Eschersheimer Landstraße und dem Oeder Weg. Während die ruhigen Seitenstraßen insbesondere durch herrschaftliche Häuser aus der Gründerzeit geprägt sind, zeichnet sich der Oeder Weg durch eine Vielzahl von Geschäften und Lokalen aus. Die zahlungskräftige Bevölkerungsstruktur sorgt dafür, dass hier Restaurants unterschiedlichster Couleur entstanden sind und weiter entstehen.

Auf ihrem Rundgang durch das Quartier besuchen Teilnehmer der Tour zunächst ein indisches Streetfood-Restaurant. Dort haben sie die Gelegenheit, exotische Taler aus Süßkartoffeln mit einem Dip aus Tamarinden zu kosten. Weiter geht es mit einem Delikatessen-Lokal. Dort warten die Gastgeber mit Toast samt leckeren Chutneys und Ölen auf die Gäste.

Als nächstes steht ein italienisches Bistro auf dem Programm. Wie alle besuchten Lokale bei eat-the-world ist auch dieses Restaurant inhabergeführt und bereitet sämtliche Speisen komplett selbst her. Die hiesige Kostprobe: ein mediterranes Focaccia. Genüsse aus dem Mittelmeerraum gibt es zudem in dem anschließenden Nachbarschaftscafé. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, eine israelische oder türkische Teigrolle zu probieren.

Orientalisch wird es auch in einem persischen Tante-Emma-Laden. Der hält für seine Gäste exotische Sandwich-Ecken bereit. Anschließend probieren die Entdecker eine warme Suppe in einem weiteren einladenden Café, bevor es mit einem brasilianischen Lokal kulinarisch Richtung Südamerika geht. Dort können sich Hungrige nämlich auf eine süße Köstlichkeit freuen und die Tour mit einem Mais-Kokoskuchen samt würzigem Cafezinho abrunden.

Wie bei sämtlichen Touren von eat-the-world kommt auch der kulturelle Hintergrund des Viertels nicht zu kurz. So erfahren Besucher alles Wissenwerte über die Geschichte und finden zum Beispiel heraus, warum der Oeder Weg überhaupt nichts mit dem heutigen Wort öde zu tun hat und warum das „Nordend West“ in der Vergangenheit beinahe zum Regierungssitz der Bundesrepublik geworden wäre.

Kulinarisch-kulturelle Tour Frankfurt Holzhausenviertel
Buchung: bis 1 Stunde vor Tour-Beginn telefonisch unter +49(0)30 – 206 22 999 – 0 oder online
unter www.eat-the-world.com/frankfurt.html
Wann: samstags ab 11:30 Uhr, Dauer ca. drei Stunden
Preis: 33,- Euro pro Ticket, 16,50 Euro für Kinder bis 12 Jahre

Spezialitäten der jeweiligen Region und die Lebensart der Einheimischen vorzustellen – dies war die Idee von eat-the-world-Gründerin Elke Freimuth, nachdem sie von zahlreichen Auslandsaufenthalten zurückkam. Als großer Fan der kulinarischen Highlights Europas machte sie ihre Leidenschaft zum zentralen Punkt des Unternehmens und überzeugte bereits 2009 den Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR). Dieser ehrte sie nach einer Präsentation mit dem Siegertitel beim angesehenen Innovations-Wettbewerb „Sprungbrett“. Zu den Stationen der Führungen zählen Kult-Lokale ebenso wie Imbiss-Stände, Traditionsmetzgereien oder Back-Manufakturen. Oft kopiert aber niemals erreicht, ist eat-the-world heute Marktführer auf dem Gebiet kulinarischer Probiertouren und baut sein Angebot laufend aus. Neben zahlreichen deutschen Großstädten ist mittelfristig auch die Aufnahme von Metropolen im europäischen Ausland geplant. Insgesamt betreuen inzwischen 350 Tourguides 64 Touren in 27 Städten.

kulinart 2016 Frankfurt

Genuss verbindet – kulinarische Begegnungen in Frankfurt
Die Messe für Genuss und Stil ist wieder da: Genießer und Neugierige können sich am 29. und 30. Oktober in Frankfurt im Bockenheimer Depot auf ein hochwertiges Angebot an Delikatessen und Design freuen.
 
Wer kulinart kennt, weiß, was ihn erwartet – immer etwas Neues. Die Genussmesse ist bekannt für ihr ebenso abwechslungsreiches wie vielschichtiges Programm. Was Besucher und Aussteller an kulinart gleichermaßen schätzen, ist die gegenseitige Begegnung und das gehaltvolle Gespräch. Veranstalterin Conny Krenn weiß, warum: „Die Erzeuger, Händler und Besucher inspirieren sich gegenseitig bei diesem Austausch. Der Genuss verbindet. Am Ende haben beide das gute Gefühl, etwas Wertvolles mit nach Hause zu nehmen.“

Dass dieses „Wertvolle“ aus der Region stammen kann – aber nicht muss – ist bei kulinart Programm. Unter den rund 70 Ausstellern der Messe finden sich zahlreiche Spezialitäten und Entdeckungen aus Hessen – von der original nordhessischen „Ahle Wurscht“ der Landfleischerei Opfer bis zu den feinen Käsesorten des „Rheingau-Affineurs“.   

Spannend sind dabei vielfach nicht nur die Produkte selbst, sondern auch ihre Hintergrundgeschichten. Zum Beispiel die Story des Diplombiologen, der mit der eigenen Imkerei „Honigfreund“ das Hobby zum leckeren Nebenerwerb ausgebaut hat. Oder die Geschichte von Dr. Johanna Höhl-Seibel, die ihre Eltern anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit mit einem angemessenen Getränk überraschen wollte. So entstand die Cuvée „Pomp“ aus Rheingauer Riesling-Sekt und dem Edelapfel Champagner-Reinette. Edle regionale Tropfen servieren auch die Beyer Sektkellerei und das Weingut „Meine Freiheit“ – übrigens eines der wenigen Weingüter mit einer eigenen Spotify Playlist.

Bei der Liveshow auf der Miele Kochbühne steht die Region ebenfalls im Rampenlicht. Hier zeigen die Miele Tafelkünstler, was sie draufhaben – und holen sich gerne ausgesuchte Aussteller mit auf die Bühne. Dieses Jahr beispielsweise Marco Wanke vom Landgasthof Grüner Baum sowie Peter Muschol, Michelin-Stern-Träger und Küchenchef im neuen Gastronomie-Startup GOOSE in der Villa Leonhardi Frankfurt. Der stylische GOOSE-Foodtruck verwöhnt die Besucher u. a. mit feinsten Gourmetwaffeln.

Natürlich gibt es auch viele internationale Foodtrends zu entdecken. So z. B. die gefriergetrockneten Superfood-Smoothies „buah“, das leckere Nussmus von „Brandgut“ sowie die Rückkehr von süßen Klassikern wie Eis am Stiel und Popcorn.

Wer den Genuss gerne mit einem entspannenden Kurzurlaub verbindet, darf sich auf das Schwerpunktthema „Genussreisen“ freuen: Hier präsentieren sich Wohlfühlorte wie „Das Schäfer“ Wellnesshotel aus Vorarlberg, die Ochsenschläger Landhaus-Apartments sowie das Genießer-Hotel Theresa aus dem Zillertal. Wird man bei all diesen Angeboten noch nicht fündig, dann hilft bestimmt kleine feine Reiseagentur „tourgourmet“ mit ihren Genussreisen weiter.

Ob regionale oder internationale Spezialitäten – auf der kulinart findet jeder Besucher etwas für seinen besonderen Geschmack. Und kann sich gleich direkt bei den Händlern oder Erzeugern persönlich über Herkunft und faire Herstellungsbedingungen der Waren informieren. Dieses Konzept kommt hervorragend an: Im letzten Jahr waren es mehr als 6.500 Genießer, die zur kulinart gekommen waren, um „etwas Wertvolles mit nach Hause zu nehmen“.

Begleitet und unterstützt wird die Messe wie seit vielen Jahren von den Partnern Miele und Meckatzer Löwenbräu.

Weitere Informationen unter www.kulinart-messe.de

kulinart 2016 – Messe für Genuss und Stil
29. und 30. Oktober 2016        
Frankfurt im Bockenheimer Depot
Öffnungszeiten: Samstag 12-22 Uhr und Sonntag 10-19 Uhr
Eintritt für Besucher: 10,- €

METRO Accelerator und Techstars

Zweites Programm des METRO Accelerator powered by Techstars startet
am 12. September in Berlin – Zehn Startups von internationaler Jury
ausgewählt – Mehr als 600 Bewerbungen aus 65 Ländern . Förderung
von digitalen Services für Hotellerie, Restaurants, Cafes & Catering

Der METRO Accelerator powered by Techstars geht in die zweite Runde.
Dieses Mal haben sich mehr als 600 Gründerteams aus 65 Ländern für
einen der zehn begehrten Plätze im METRO Accelerator in Berlin
beworben. Das sind rund 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Im
September starteten die zehn besten Startups in Berlin und
entwickeln ihre digitalen Lösungen für die Gastronomie 2.0 in einem
dreimonatigen Programm weiter. Im Dezember präsentieren sie dann die
Lösungen potenziellen Investoren. Die Gründer werden im gesamten
Zeitraum von Mentoren aus der Branche begleitet und von METRO durch
Infrastruktur, Netzwerk und Wissen unterstützt.

„Nach dem sehr erfolgreichen Start des Accelerators vergangenes Jahr
freuen wir uns auf neue, frische Ideen. Die Innovationen der Gründer
helfen unseren Kunden und der gesamten Gastronomie- und Hotelbranche
digitaler zu werden und weiter zu wachsen“, so Olaf Koch,
Vorstandsvorsitzender der METRO AG. „Als globales Handelsunternehmen
verfolgen wir weltweit die Trends rund um die Gastronomie 2.0 und
schieben durch unseren Accelerator die Digitalisierung an.
Gleichzeitig fördern wir die Vernetzung und lassen neue Leistungen
und Lösungen für unsere Kunden Wirklichkeit werden.“

METRO Accelerator weltweit gefragt
Über drei Monate konnten sich weltweit Gründerteams, die digitale
Lösungen im Bereich Hotellerie, Restaurants und Catering (HoReCa)
entwickeln, für den METRO Accelerator bewerben. 2016 stieg die Anzahl
an Bewerber erneut an. Mehr als 600 Startups aus 65 Ländern bewarben
sich – darunter auch aus internationalen Gründer-Zentren wie den USA,
UK, Israel und Frankreich. „Die Qualität der Bewerbungen war stark,
viele Unternehmen haben bereits etablierte Produkte am Markt und
generieren Umsatz, einige sind schon profitabel. Das zeigt uns, dass
sich der METRO Accelerator als attraktive Plattform und Treiber für
die Gastronomie 2.0 etabliert hat“, sagt Jens Lapinski, Managing
Director Techstars des METRO Accelerator. „In diesem Jahr haben wir
ausschließlich Firmen in den Top 10, die mit Ihrem Produkt schon
erfolgreich in den Markt gestartet sind und wo METRO und Techstars
bei der erfolgreichen Skalierung des Geschäftes helfen können“, so
Lapinski weiter.

Idee plus Ausführung gesucht
Bei der Auswahl der zehn Teilnehmer, die in Berlin für drei Monate
einen Mentor aus der Branche, sowie Infrastruktur, Netzwerk, Zugang
und Wissen von METRO bekommen, spielt nicht nur die Geschäftsidee
eine wichtige Rolle. Bewerber müssen als Team und Unternehmer ihre
Idee am Markt etablieren können. „Wir wollen innovative Ideen, die
unternehmerisch Substanz haben. Entscheidend ist die Kombination aus
Idee, Gründungsteam, Netzwerk und der Fähigkeit das Produkt
vermarkten zu können“, betont Alexander Zumdieck, Managing Director
METRO des METRO Accelerator.

Für die Auswahl der besten Startups bilden rund ein Dutzend Experten
aus unterschiedlichen Bereichen der METRO zusammen mit hochkarätigen
Mentoren und Fachleuten des US-Partnerunternehmens Techstars eine
etwa 20-köpfige Jury. Jeder Gutachter gibt eine persönliche
Einschätzung der Personen sowie der Geschäftsidee des Startups ab.
Nach verschiedenen Auswahlstufen wurden in persönlichen Gesprächen
aus einer TOP 20-Gruppe die zehn Teilnehmer ermittelt.

www.metroaccelerator.com blog.metroaccelerator.com

Berlin Food Week 2016

Zum vierten Mal verwandelt sich Berlin im Oktober in eine kulinarische Hochburg. Kulinarische Trends und Szene-Gastronomie, hohe Kochkunst und kreative Startups: Bei der Berlin Food Week vom 01. bis 08. Oktober 2016 vernetzen sich auch dieses Jahr wieder Foodies, Gourmets, Hobby- und Profiköche aus der Hauptstadt, Deutschland und ganz Europa.

Die zentrale Plattform für kulinarische Trends
Urban Farming, Naturwein, Fitness Food, Cold Brew
Coffee & Co. – innerhalb einer Woche treffen in Berlin die spannendsten aktuellen Food-Trends aufeinander oder werden vielleicht genau hier geboren. Die Berlin Food Week bildet mit ihrem umfassenden Programm eine kulinarische Trend-Plattform für Foodies, Spitzenköche, Gastronomen, Unternehmen und Startups, Journalisten und Blogger. Im Kraftwerk Berlin sowie in angesagten Locations im ganzen Stadtgebiet warten etablierte genauso wie neue innovative Formate darauf, entdeckt und erlebt zu werden. Offizieller Länderpartner ist dieses Jahr Mexiko – ein Thema, das sich im gesamten Programm der Berlin Food Week widerspiegeln wird.

Sich kulinarisch um die Welt schlemmen auf der Restaurant Street, im Späti-Deluxe einzigartige Produkte und Foodbrands von Manufakturen aus Berlin und Brandenburg entdecken, probieren und kaufen und in der Actionküche gemeinsam mit Profis kochen – das House of Food im Kraftwerk bietet den Besuchern vom 01. bis 03.10.2016 eindrucksvolle kulinarische Erlebnisse. Am 03.10. dürfen sich Besucher dort zudem auf den größten Brunch Berlins freuen.

In der Food Clash Canteen prallt die Food-Avantgarde Berlins im wahrsten Sinne des Wortes aufeinander: Spitzenköche entwickeln im temporären Fine Dining-Restaurant gemeinsam Spitzenmenüs. Die Fusionen sorgen für außergewöhnliche Dinner-Menüfolgen – der 03.10, 05.10. und 07.10.2016 sind daher Pflichttermine für Feinschmecker und experimentierfreudige Genießer.

Raucharomen, kochen über offenem Feuer, aromatisieren mit Hölzern: Begleitet wird die gesamte Berlin Food Week auch wieder durch das Stadtmenü. Im gesamten Stadtgebiet Berlins bieten 50 Restaurants individuelle Menüs unter dem Motto „Rauchzeichen“ zum Festpreis an und lassen aufgeschlossene Feinschmecker Berlins Food-Szene direkt vor Ort erleben.

Die Berlin Food Night am 04.10.2016 gilt als das Branchenevent der Superlative, bei dem 600 geladene Gäste aus Gastronomie, Hotellerie, Industrie, Presse und Politik aufeinandertreffen und Gelegenheit zum Netzwerken haben. An diesem Abend wird auch der Gastro Gründerpreis verliehen, eine Auszeichnung, die Food-Start Ups und innovative Plattformen auszeichnet. Die 12-köpfige Jury um Christian Rach kürt die besten Gründerkonzepte Deutschlands.

Essen ist das neue Ausgehen! So das Motto von bEAT Berlin.
Internationale Top-DJs und Berliner Szenerestaurants machen am 06.10.2016 gemeinsame Sache und kreieren urbane Menüs, inspiriert von den kreativen Party-Sounds der Stadt.
Im exklusiven Markenshowroom Miele Gallery finden Interessierte vom 01. bis 08.10.2016 Workshops und Dinner-Abende, begleitet von verschiedensten Köchen und Gastro-Profis.

Wer sich kulinarisch einstimmen möchte, hat am 24. September 2016 die Gelegenheit dazu. Als Appetizer für die Berlin Food Week fungieren dann die zahlreichen Food Trucks des großen Street Food Festivals BITE BIKINI BERLIN, die auf dem Gelände des Bikini Berlin zum internationalen Genuss bitten.

Zu den weiteren kulinarischen Events im Zeitraum der Berlin Food Week gehören das Konferenzformat Next Generation Food, der Nachwuchspreis Grips&Co oder das Festival Stadt Land Food.

Das Programm der Berlin Food Week mit allen weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeiten wird auf www.berlinfoodweek.de bekannt gegeben. Der Ticketverkauf startete bereits.

Bonusprogramme verändern Kaufverhalten

Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge ändern Konsumenten willentlich und wissentlich ihr Kaufverhalten, um an Bonusprogrammen teilzunehmen. Apps holen gegenüber der klassischen Kundenkarte auf.

Das Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie. hat im April 2016 im Rahmen einer repräsentativen Umfrage 1.515 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren zu Bonusprogrammen online befragt. Dabei wurden 59 Programme aus zehn verschiedenen Branchen hinsichtlich Erfolgsfaktoren, Bekanntheit, Nutzung und Teilnehmererfahrungen sowie Vorstellungen vom optimalen Bonusprogramm zu jeder Branche untersucht.

Jeder Deutsche nimmt durchschnittlich an 3,7 Bonusprogrammen teil, um so beim jeweiligen Händler durch häufiges Einkaufen Prämien oder Rabatte zu ergattern. Wichtigster Teilnahmegrund für Verbraucher ist die Möglichkeit Geld zu sparen. Wenn Verbraucher auf die Teilnahme an einem Bonusprogramm verzichten, sind hohe Einlösungshürden und die Angst vor unerwünschter Werbung die häufigsten Beweggründe. Der Großteil der Ablehner würde eine Teilnahme jedoch bei attraktiveren Prämien in Erwägung ziehen.

Die Studie deckt auf, dass Teilnehmer von Bonusprogrammen willentlich ihr Kaufverhalten ändern, um die damit verbundenen Vorteile nutzen zu können: So kaufen 49 Prozent häufiger in einem Geschäft ein, in dem sie auch am Bonusprogramm teilnehmen. 32 Prozent kaufen bewusst mehr, und 23 Prozent nehmen sogar einen Umweg in Kauf, um beim Einkauf die Vorteile eines Bonusprogramms zu erlangen. Diese Werte sind damit im Vergleich zu einer Erhebung aus dem Jahr 2014 angestiegen. „Es ist höchst bemerkenswert, wie vielen Verbrauchern bewusst ist, dass sie ihr Kaufverhalten durch Bonusprogramme ändern“, erläutert André Wolff, Bonusprogramm-Experte bei Dr. Grieger & Cie. Marktforschung aus Hamburg.

Die in Deutschland angebotenen Bonusprogramme unterscheiden sich erheblich hinsichtlich Bekanntheit, Nutzung und Image. Das von vielen Filialisten angebotene Bonusprogramm Payback weist beachtliche Werte auf: 84 Prozent der Deutschen kennen das Programm, 60 Prozent sind sogar Mitglied; DeutschlandCard hingegen kennen 56 Prozent und rund jeder dritte Deutsche nimmt an dem Programm teil. Verbraucher ziehen händlerübergreifende Programme den Bonussystemen einzelner Händler vor, gleichwohl existieren zahlreiche Programme einzelner Händler: Die Tchibo PrivatCard etwa kennen 31 Prozent und 18 Prozent nutzen sie.

Eine Nutzung von Bonusprogrammen per App wird von den Verbrauchern noch nicht bevorzugt. Mehr als zwei Drittel der Deutschen bevorzugen weiterhin die Identifizierung als Bonusprogramm-Mitglied via Kundenkarte. Wenngleich der Durchbruch der mobilen Bonusprogramm-Nutzung noch nicht erfolgt ist, steigen Nutzung und Präferenz für Apps weiter an. „Junge Bevölkerungsgruppen präferieren Bonus-App bereits wesentlich stärker als ältere, dieser Trend wird in den kommenden Jahren weiter an Fahrt aufnehmen“, resümiert André Wolff.

Die vollständige Studie gibt es unter www.grieger-cie.de/bonusprogramme

Wennerstorfer Kuchenfestival

Sonntag, 19. Juni, 11-18 Uhr, 3 Euro

Der Museumsbauernhof feiert gemeinsam mit den Lions Clubs der Nordheide am Sonntag, dem 19. Juni das erste Wennerstorfer Kuchenfestival. Von 11 bis 18 Uhr erleben die Besucher ein köstliches Programm rund um aufwändig dekorierte Torten, köstliche Kuchen und andere süße Kreationen. Der Eintritt kostet 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Auf dem sommerlichen Museumsbauernhof duftet es köstlich nach frisch gebackenen Kuchen und Torten. Von fruchtig bis sahnig, mit Schokolade oder Nüssen – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Besucher probieren am Kuchenbuffet nach Herzenslust die verschiedenen handgefertigten Köstlichkeiten, die Bäcker bieten Tricks und Rezepte für zuhause. Ein Konditor führt vor, wie er Torten herstellt und verziert. Im Lehmbackofen backen die Bäcker vor den Augen der Zuschauer frisches Brot und beantworten die Fragen der Besucher. Beim Kinderprogramm backen kleine Schleckermäuler Kuchen im Glas, Stockbrot oder zeigen ihr Geschick beim Hufeisenwerfen.

Bereits um 10 Uhr beginnt das Festival mit einem plattdeutschen Gottesdienst. Ab 14 Uhr zeigt die Volkstanzgruppe Hollenstedt ihr Können. Ausgewählte Händler bieten auf einem kleinen Markt Lebensmittel und Kunsthandwerk an, und Marktfrau Eliza spaziert auf Stelzen durch das bunte Treiben.

Selbst gebacken schmeckt doch am besten: Eigene Kuchen und Torten backen und dekorieren wird zunehmend beliebter. Auf dem Wennerstorfer Kuchenfestival erleben die Besucher den süßen Trend mit allen Sinnen und erhalten Informationen und Tipps rund um traditionelle und neue Zutaten, Rezepte und Techniken. Erfahrenen Hobbybäcker wissen: Backen spricht die Sinne an und weckt Kindheitserinnerungen.

Elieses Hofcafé lockt mit frisch gebrühtem Kaffee und Torten in Bioland-Qualität. Für den herzhaften Hunger gibt es Bioland-Suppe aus Wennerstorfer Gemüse oder Steaks und Bratwürste vom Holzkohlegrill. Das nostalgische Café ist ganz im Stil der 30er Jahre eingerichtet, der gemütliche Kaffeegarten lädt zum Schnacken und Entspannen ein.

www.kiekeberg-museum.de

Wolfgang Becker öffnet seine Küche

Wolfgang Beckers alljährliche Küchenparty findet in diesem Jahr zum siebten Mal in Folge statt, deshalb stellt der Zwei-Sterne-Koch die Veranstaltung gleich unter das Motto „sieben Sterne, sieben Sinne, sieben Sünden“. Außer der Völlerei wird wohl keine Sünde begangen, bekannte Gast-Sterneköche wie Kolja Kleeberg aus dem Berliner Vau*, Johannes King vom Sylter Söl‘ring Hof**, Nico Burkhardt aus dem Stuttgarter Olivo* und Erik Scheffler aus dem Gut Lärchenhof** in Pulheim sorgen aber dafür, dass an den unterschiedlichen Kochstationen viel geboten wird. Auch TV-Koch Damien Klein aus dem Luxemburger Ivi wird an diesem Abend zu Gast sein. Ihn unterstützt RTL-Luxemburg-Moderatorin Tanja de Jager mit den passenden Weinen. „Meine Kollegen kommen aus allen Teilen Deutschlands und auch aus Luxemburg. Vor allem die Mischung aus etablierten Sterneköchen und der nächsten, vom Michelin ausgezeichneten Generation ist spannend“, sagt Wolfgang Becker. Für eine Extraportion Luxus sorgt Caviar House & Prunier, die ebenfalls mit einer eigenen Station vertreten sein werden.

Weil Wolfgang Becker gelernter Winzer ist, werden neben seinen eigenen Weinen auch die Erzeugnisse befreundeter Gastwinzer ausgeschenkt. Von der Mosel hat das Weingut Nik Weiß St. Urbans-Hof seinen Besuch angekündigt, außerdem sind die Weingüter Sybille Kuntz, Dr. Heger vom Kaiserstuhl und Viniberica mit spanischen Weinen dabei. Für seine Gäste hat Wolfgang Becker wie immer auch eine Überraschung ins Programm eingebaut, die aber bis zum 24. April streng geheim bleibt, und natürlich soll nicht nur gegessen und getrunken, sondern zur Musik von DJ Michael Rausch getanzt und gefeiert werden. „Die Party nach dem Essen ist legendär, alle feiern zusammen und trainieren die vielen Gänge dabei schnell wieder ab“, erklärt der Gastgeber.

Karten für die Küchenparty sind über das Hotel unter +49 (0)651-938080 oder per Mail an info@beckers-trier.de erhältlich. Die Veranstaltung findet am Sonntag, dem 24. April 2016, statt und beginnt um 18 Uhr. Der Preis beträgt 195 Euro pro Person und beinhaltet neben dem Sektempfang alle Speisen und Getränke.

Culinary Art-Festival

Genuss.Markt im Rahmen von eat & meet
Es gibt viele gute Gründe Salzburg zu besuchen! Einer davon ist sicherlich das Culinary Art-Festival „eat & meet“, das auf einzigartige Weise lukullische Genüsse mit einem unterhaltsamen Programm verbindet und 2016 den ganzen Monat April bereits zum achten Mal stattfindet. Ein großes Highlight ist der Genuss.Markt am 16. und 17. April 2016.

Zum dritten Mal wird im Rahmen von „eat & meet“ am 16. und 17. April 2016 der Genuss.Markt in den kavernen1595 in der Gstättengasse stattfinden. Ausgewählte ProduzentInnen aus ganz Österreich präsentieren ihre Köstlichkeiten: Käse, Gewürze, Wein, Edelkonserven, Pestos, Olivenöl, Destillate, Fischspezialitäten uvm. Hier können FeinschmeckerInnen nicht nur die „Wiener Schnecke“, Kneidl`s Austern oder süße Früchtchen aus der Steiermark gustieren sondern hier erfährt man auch, warum Heuschrecken auf unseren Speiseplan gehören! Erstmals wird es dabei auch einen Setzlingsmarkt geben, wo ein umfangreiches Sortiment an samenfesten Bio-Jungpflanzen wie Paradeiser, Paprika, Chili, Kräuter, Gemüse u.v.m. sowie Bio- Saatgut in stilvollem Ambiente angeboten wird. Auch aktuelle Fachliteratur rund ums biologische und nachhaltige Gärtnern spricht interessiertes Fachpublikum und HobbygärtnerInnen an. Am 16. und 17. April stehen am Nachmittag außerdem spannende Vorträge am Programm: Christian Frenkenberger von der Take Hemp GmbH spricht über Hanf als Lebensmittel, Mag. Claudia Dums erzählt über die Kostbarkeiten, die man im eigenen Garten anpflanzen kann und Christoph Thomann vom Verein Speiseplan erklärt, warum die Zukunft des Essens unweigerlich mit dem Verzehr von Insekten zusammenhängt. Gustieren Sie nach Lust und Laune am Genuss.Markt, der Eintritt ist frei!

Culinary Art-Festival in der Salzburger Altstadt: 1.-30. April 2016
Genuss.Markt in den kavernen1595, Gstättengasse 27-29, Eintritt frei: 16.-17. April 2016

www.salzburg-altstadt.at

Sternecup der Köche

Am 10. und 11. April 2016 geht es auf Ischgls Pisten kulinarisch-rasant zu: Beim 19. Sternecup der Köche duelliert sich die internationale Koch-Elite zuerst beim Riesenslalom und beweist anschließend beim Live-Cooking auf der Idalp-Bühne ihre Klasse. Außerdem steht am Samstag ein Talentwettbewerb für Nachwuchsköche auf dem Programm.

Wer hat das Rezept für die Bestzeit? Um diese Frage geht es von 10. bis 11. April 2016 beim 19. Sternecup der Köche in Ischgl. Einmal im Jahr treffen sich 50 Sterne- und Haubenköche aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol zum Riesenslalom auf der Idjoch-Piste. Bei der Kultveranstaltung von Champagne Laurent-Perrier und Ischgl sind auch in diesem Jahr Kochstars wie Hans Haas, Rudi und Karl Obauer, Jörg Sackmann, Bobby Bräuer und Karlheinz Hauser dabei.

Doch Gault Millau Punkte, Michelin-Sterne und Hauben werden im Starthaus zur Nebensache – beim Riesentorlauf zählen Hundertstelsekunden. Nach dem Rennen gehen die Teilnehmer zu ihrer Königsdisziplin über. Auf der Top of the Mountain Bühne müssen sie die kulinarische Prüfung bestehen und die Jury rund um Sky Moderator Marcel Reif und Ex-Weltcup Sieger Marc Girardelli mit einer außergewöhnlichen Menü-Kreation überzeugen. Mit gültigem Skipass können Zuschauer ihre Favoriten auf der Piste sowie am Herd kräftig anfeuern.

Mentoring-Programm für Paznauner Nachwuchsköche
Vor dem eigentlichen Hauptprogramm steht am Sonntagnachmittag ein Talentwettbewerb der besonderen Art an. Zehn Paznauner Nachwuchsköche bekommen die Gelegenheit mit dem Vorjahressieger des San Pellegrino Young Chef Award, Tobias Wussler, zu kochen und zu diskutieren. Besonders prägten Wussler seine Lehrjahre bei Spitzenkoch und Lokalmatador Martin Sieberer im Trofana Royal. Einige dieser Tipps und die Liebe und Leidenschaft für seinen Beruf möchte er an diesem Nachmittag gemeinsam mit seinen Kollegen Karlheinz Hauser und Bobby Bräuer an den Nachwuchs weitergeben. Seine Young Chef Award Sieger Kreation Sauerbratenravioli vom Paznauner Highlander/Junglauch/ Rosinen/ Kartoffel wird gemeinsam gekocht und angerichtet. Der beste Teller gewinnt einen Preis. Auf die Zuschauer wartet ein spannender Wettbewerb und mit viel Glück ergattern sie ein von Wussler kreiertes Eis „Waldspaziergang am Stiel“ (Milcheis vom Tannengrün/Preiselbeeren/Haselnüsse) als krönenden Abschluss des kulinarischen Nachmittages. Deutschlandchef von Champagne Laurent-Perrier und Veranstalter des Sterne-Cups der Köche, Thomas Schreiner, freut sich besonders auf dieses Event, das aus seiner Sicht ideal zum Sterne-Cup der Köche passt. „Uns liegt die gehobene Gastronomie in besonderer Weise am Herzen, denn wir möchten, dass diese wunderbaren Berufe in der Branche auch weiterhin Talente hervorbringen und die Würdigung erfahren, die sie verdient haben“, erklärt Schreiner die Zusammenarbeit mit dem San Pellegrino Young Chefs Award.

Mit Ski, Kochlöffel und Profitipps zum Gesamtsieg
Damit die Sterne-Köche ihre „ausgezeichnete“ Performance von der Küche auf die Piste übertragen können, trainieren Ex-Skiprofis wir der ehemalige Weltmeister Martin Hangl, oder Frank Wörndl sowie Michael Veith am Vortag des Rennens mit den Küchenchefs. Gut vorbereitet geht es dann am 11. April an den Start. Auch die Damen der Sterne-Köche stellen ihr Können beim anschließenden Ladies Cup unter Beweis. Doch nur auf Skiern schnell unterwegs zu sein, reicht beim Sterne Cup der Köche für den Gesamtsieg nicht. Nach dem Rennen werden die Skistöcke gegen Kochlöffel getauscht: An der Palux-Showküche treten sechs ausgeloste Teams zum Kochwettstreit an und versuchen bei der kulinarischen Prüfung das beste Gericht zu kreieren. Ein Zutatenkorb, 15 Minuten Zeit und ein abgestimmter Gang unter dem Motto: Surf und Turf à la Ischgl, das Beste vom Ochsen und vom Ozean passend zum Laurent-Perrier Brut Vintage 2006. Mit dieser Komposition versuchen die Köcheteams die Promi-Jury rund um Marcel Reif zu überzeugen. Fußballweltmeister Andy Brehme, Wacker Innsbruck und VFB-Stuttgart Fußballlegende Hansi Müller sowie Ex-Davis-Cup Sieger Charly Steeb werden auch beim Sterne Cup erwartet.

http://www.ischgl.com/

UTZ ist einfach gut

Die Teilnahme am UTZ-Programm wirkt sich positiv auf die ökonomischen und sozialen Lebensumstände von Farmern aus und trägt zum Schutz der Umwelt bei. UTZ-zertifizierte Farmer erreichen ein höheres Einkommen und eine verbesserte Produktqualität, haben stabileren Zugang zum Weltmarkt und zu sauberem Wasser, schaffen verbesserte Arbeitsbedingungen und verfügen über effektivere Anbaupraktiken, um ihre Böden zu schützen. So lautet das Ergebnis des soeben erschienenen “Impact Report 2016” von UTZ.

Für seine Wirksamkeitsstudie hat das Nachhaltigkeitsprogramm für Kaffee, Kakao und Tee eigene Erhebungen sowie neue Studienergebnisse von unabhängigen Institutionen, zum Beispiel Non-Profit-Organisationen, kombiniert. “Wir legen sehr großen Wert darauf, die Wirkung des UTZ-Programms regelmäßig zu messen”, sagt Geschäftsführer Han de Groot. “Nur so können wir unsere Standards anpassen und weiter verbessern. Denn wir wollen, dass UTZ alle Möglichkeiten ausschöpft, um das Leben der teilnehmenden Farmer und der Menschen in ihrem Umfeld zu verbessern sowie die natürlichen Ressourcen zu erhalten. UTZ will einen Unterschied machen.”
Der “Impact Report 2016” zeichnet nach, wie das UTZ-Programm zwischen 2009 und 2014 weiter an Reichweite sowie Relevanz zugenommen hat. Die Wirksamkeitsstudie untersucht darüber hinaus die Nachhaltigkeitstrends in ausgewählten Ländern, die eine führende Rolle in der Produktion von Kaffee, Kakao und Tee spielen.

Hohe Zufriedenheit: Farmer bewerten das UTZ-Programm als attraktiv
Die Erwartungen der Farmer an die Zertifizierung sind ein wichtiger Baustein im UTZ-Programm. Dass die Farmer vom UTZ-Programm profitieren, zum Beispiel im Sinne von steigenden Produktivitätszahlen oder einem verbesserten Einkommen, beweisen die Zahlen: Im Jahr 2009 nahmen rund 100.000 Farmer am UTZ-Programm teil, 2014 war es über eine halbe Million (578.012 Farmer). Diese zunehmende Verbreitung wird gestützt von einer Studie unter UTZ-zertifizierten Kaffeefarmern in Brasilien. 90 Prozent von ihnen gaben an, mit dem UTZ-Programm zufrieden zu sein.

Leichter Zugang: UTZ erleichtert Engagement für nachhaltig produzierte Produkte
UTZ-zertifizierte Produkte werden gut angenommen und immer mehr nachhaltiger Kaffee, Kakao und Tee erreichen den Weltmarkt. UTZ-Kaffee verzeichnete zwischen 2009 und 2014 ein Verkaufswachstum von beinahe 90 Prozent (2014: über 250.000 Tonnen). Für UTZ-Tee stieg die verkaufte Menge im gleichen Zeitraum auf mehr als 4.500 Tonnen bzw. um 55 Prozent. Das Kakao-Programm wurde 2009 gegründet. Es war mit einer verkauften Menge von knapp 400.000 Tonnen bereits im Jahr 2014 das größte Programm für den nachhaltigen Kakao-Anbau.
Sowohl die Industrie als auch die Verbraucher sind immer stärker dazu bereit, Nachhaltigkeit zu honorieren. So hat beispielsweise die Absichtserklärung der großen Schokoladenhersteller dazu beigetragen, dass UTZ sein Kakao-Programm ausgeweitet hat. Sie haben sich darauf verständigt, bis 2020 100 Prozent des Kakaos aus nachhaltigem Anbau zu beziehen.

Positive Wirkung: Auf Farmer, ihre Arbeiter, ihre Familien sowie die Umwelt
Die Hälfte der UTZ-Farmer in der Elfenbeinküste berichtet, dass ihr Einkommen gestiegen ist, seitdem sie Teil des Programms sind. Studien belegen, dass ihr Netto-Einkommen um 16 Prozent höher lag als das von nicht-zertifizierten Farmern. In Ghana wurden große Erfolge bei der Abschaffung der Kinderarbeit erreicht. Der Anteil der Kinder, die die Schule besuchen, stieg signifikant an. In Kolumbien hat sich die UTZ-Zertifizierung im untersuchten Zeitraum besonders positiv auf die Umwelt ausgewirkt. Hier wurden Anbaupraktiken angewendet, die den Boden schonen und somit erhalten. Darüber hinaus wurden Methoden zu korrektem Recycling sowie dem effizienten und minimierten Einsatz von chemischen Düngemitteln vermittelt. Der richtige Umgang mit Dünger ist eine der wichtigsten Passagen im Code of Conduct, dem Kriterienkatalog für die UTZ-Zertifizierung.

Ausblick: Mehr Themen, mehr Akteure, breiterer Ansatz
Die Ergebnisse des aktuellen Impact Report werden in die Optimierung des UTZ-Programms einfließen. Doch bei allen positiven Entwicklungen und dem Mehrwert, den Farmer durch eine UTZ-Zertifizierung erfahren, lassen sich nicht alle Probleme durch Zertifizierung alleine lösen. Herausforderungen wie Kinderarbeit, geringe Einkommen oder der Klimawandel verlangen nach einem interdisziplinären Ansatz, an dem sich auch Regierungsorgane, weitere Unternehmen und noch mehr Vertreter der Zivilgesellschaft beteiligen müssen. Diesen Themen wird UTZ sich in den kommenden Jahren verstärkt widmen und die Zusammenarbeit all dieser Akteure vermehrt fördern, um weitreichende und anhaltende Verbesserungen für die Farmer, Produzenten, Arbeiter und deren Familien zu erreichen.

Der “Impact Report 2016” von UTZ kann unter folgendem Link eingesehen werden (engl. Sprache): http://utz.org/impactreport/

UTZ ist ein Programm und Gütesiegel für den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee. Mit dem UTZ-Programm erlernen die Farmer geeignete Anbaumethoden und erhalten Anreize für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und den verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch und Umwelt. Dadurch trägt UTZ dazu bei, dass sich der Ertrag, das Einkommen und die Lebensbedingungen der Farmer verbessern und die natürlichen Ressourcen geschont werden. Die Kriterien und Richtlinien der UTZ-Zertifizierung sind im Code of Conduct festgeschrieben. UTZ hat sich zum Ziel gesetzt, den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Kakao und Tee zur natürlichsten Sache der Welt zu machen. Mehr Informationen finden Sie unter www.utz.org.