Vienna Bites: Wenn Vampire die Wiener Küche entdecken

Mit einer unkonventionellen Kampagne läutet der WienTourismus das Kulinarikjahr 2026 ein. Der dreiminütige Kurzfilm „Vienna Bites“ erzählt die fiktionale Geschichte eines Vampirclans, der durch das nächtliche Wien streift – überzeugt davon, dass das Blut der Wiener:innen aufgrund der exquisiten Küche besonders köstlich sei.

Vienna Bites_ Wenn Vampire die Wiener Küche entdecken

Vienna Bites: Wenn Vampire die Wiener Küche entdecken

Was nach Horrorkomödie klingt, ist cleveres Destinationsmarketing: Der Film verbindet Wiens wenig bekannte historische Verbindung zum Vampirismus mit der weltweiten Faszination für Vampirnarrative und inszeniert die Wiener Küche als kulturelles Erbe und kreative Inspiration zugleich.

Ein Vampir-Clan auf kulinarischer Entdeckungsreise

Die Prämisse ist ebenso einfach wie genial: Ein Vampirclan ist überzeugt, dass das Blut der Wiener:innen dank der einzigartigen Wiener Küche einen besonders delikaten Geschmack entwickelt habe. Also streifen die Blutsauger durch das nächtliche Wien – vorbei an ikonischen Locations wie dem Hotel Sacher, dem Café Schwarzenberg oder Würstelständen – auf der Suche nach dem perfekten „Genuss“.

Die Erzählung macht klassische Wiener Gerichte zu visuellen und symbolischen Elementen einer stilisierten Filmwelt. Vom Wiener Schnitzel über den Kaiserschmarrn bis hin zur Sachertorte – die kulinarischen Ikonen Wiens werden in atmosphärischen Bildern in Szene gesetzt, ohne in klassische Werbeästhetik zu verfallen.

Historischer Hintergrund: Wiens vergessene Vampir-Verbindung

Die Kampagne knüpft an ein kaum bekanntes Kapitel der Stadtgeschichte an: 1725 wurde in Wien der erste offiziell dokumentierte Vampir-Fall der Geschichte verzeichnet. Diese historische Verbindung zum Vampirismus, die bisher im Schatten der Stadtgeschichte stand, wird nun mit dem aktuellen weltweiten Interesse an Vampir- und Horrornarrativen verknüpft.

Die Wahl des Themas ist kein Zufall: Aktuell erleben Vampirgeschichten eine Renaissance, nicht zuletzt durch Filme wie „Sinner“, der in diesem Jahr mehrere Oscar-Nominierungen erhielt. Wien positioniert sich damit im Trend, ohne seine historische Authentizität zu verlieren.

Internationales Kreativteam mit Starbesetzung

Hinter dem dreiminütigen Kurzfilm steht ein hochkarätiges, international besetztes Kreativteam:

Regie führte die in Los Angeles ansässige Werbe- und Filmregisseurin Bianca Poletti, bekannt für ihren unverwechselbaren visuellen Stil. Die Idee, Konzept und Creative Direction stammen von der Wiener Agentur seite zwei. Produziert wurde der Film von Muellers Bureau, mit Adrian Bidron als Director of Photography.

Für den Soundtrack zeichnen internationale Grössen verantwortlich: Morgan Kibby, die als Komponistin und Songwriterin unter anderem mit Lady Gaga und Harry Styles zusammengearbeitet hat, schuf gemeinsam mit der Band The Graveyard Club eine atmosphärische musikalische Untermalung, die den düster-romantischen Ton des Films perfekt ergänzt.

Wiener Küche mit Star-Besetzung

Neben den Vampiren treten auch echte Vertreter:innen der Wiener Küchenszene auf:

  • Anton Pozeg, Culinary Director des Hotel Sacher
  • Lukas Mraz vom Zwei-Sterne-Restaurant Mraz & Sohn
  • Stefanie Herkner vom Traditionsbetrieb Zur Herknerin
  • Parvin Razavi vom vegetarischen Spitzenrestaurant &flora

Die Drehorte lesen sich wie eine architektonische und kulinarische Landkarte Wiens:

  • Restaurant „Grüne Bar“ und „Rote Bar“ im Hotel Sacher
  • Café Schwarzenberg am Ring
  • Würstelstand „Alles Wurscht“
  • Fleischerei Kröppel
  • Volksgarten Pavillon
  • Kunsthistorisches Museum
  • Naturhistorisches Museum

Zahlen, die beeindrucken: Über 16 Millionen Aufrufe

Seit dem Launch Anfang Februar 2026 verzeichnet der Film auf YouTube über 16 Millionen Aufrufe – ein beeindruckender Erfolg, der die internationale Resonanz auf die Kampagne unterstreicht. Der Film wurde gezielt für die digitale Ausspielung konzipiert und richtet sich an Zielgruppen mit Interesse an Kultur, Kulinarik und filmischem Storytelling.

Veröffentlicht wird Vienna Bites in zentralen Kernmärkten des WienTourismus:

  • Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien
  • Vereinigtes Königreich, USA, Kanada
  • Südkorea

Das Jahresthema 2026: Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter

Die Kampagne eröffnet das kulinarische Jahresthema 2026 des WienTourismus: „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ . Dahinter steht der Anspruch, die Wiener Küche nicht isoliert zu betrachten, sondern als Teil der städtischen Identität zu präsentieren – verwoben mit Kultur, Geschichte und dem speziellen „Charakter“ der Stadt und ihrer Bewohner:innen.

Norbert Kettner, Geschäftsführer des WienTourismus, erklärt den Ansatz: „Mit ‚Vienna Bites‘ erzählen wir keine klassische Werbegeschichte, sondern eine fiktionale Erzählung, die die Wiener Küche als kulturelles Erbe und zugleich als kreative Inspiration inszeniert. Wir zeigen, dass Wien weit mehr ist als die Summe seiner Sehenswürdigkeiten – es ist eine Stadt mit Charakter, mit Geschichte und mit einer Küche, die Geschichten erzählt.“

Die Macher:innen im Überblick

RolleName(n) / Organisation
AuftraggeberWienTourismus (Norbert Kettner, Claudia Wieland, Lukas Merl, Patrick Hilz, Isabella Graf, Janine Hartl)
Idee, Konzept & Creative Directionseite zwei (Romane Basquine, Christian Begusch, Benedict Dorndorf, Lucas Guizetti, Iris Karl, Irene Martínez, Stefan Mayer, Michael Niedermair, Christoph Schörkhuber, Stefanie Wurnitsch)
RegieBianca Poletti (Los Angeles)
ProduktionMuellers Bureau (Claudia Hofmeister, Rita Hofmeister)
KameraAdrian Bidron
MusikMorgan Kibby, The Graveyard Club
Set-FotografieHerman Höger

Weitere Informationen und Links

Fazit: Küche als Story – Wien als Bühne

Mit „Vienna Bites“ gelingt dem WienTourismus ein Coup: Die Kampagne verbindet historische Fakten mit globalen Trends, lokale Kulinarik mit internationalem Filmbusiness und traditionelle Gerichte mit modernem Storytelling. Dass der Film innerhalb weniger Wochen über 16 Millionen Aufrufe generierte, zeigt: Die Mischung aus Humor, Ästhetik und kultureller Tiefe trifft den Nerv der Zeit.

Wien präsentiert sich 2026 als Stadt, die ihre Küche nicht nur serviert, sondern inszeniert – und beweist damit einmal mehr, warum die österreichische Hauptstadt zu den attraktivsten Städtedestinationen Europas gehört.

viennabites.wien.info

www.wien.info

Wien im Gourmet Report

Vienna Bites: Wenn Vampire die Wiener Küche entdecken

Zusammenfassung

Vienna Bites – Wenn Vampire die Wiener Küche entdecken: Der Film verbindet Wiens wenig bekannte historische Verbindung zum Vampirismus mit der weltweiten Faszination für Vampirnarrative und inszeniert die Wiener Küche als kulturelles Erbe und kreative Inspiration zugleich.

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