Do&Co errichtet in der Türkei ein Luxushotel

„trend“: Do&Co errichtet in der Türkei ein Luxushotel

Der Gourmet-Konzern baut am teuersten Platz von Istanbul ein
extravagantes Grandhotel und denkt über eine Hotelkette nach

Attila Dogudan, Chef des Gourmet-Konzerns Do&Co, baut
in Istanbul ein Luxushotel der Extraklasse, berichtet das
Wirtschaftsmagazin „trend“.
Dafür lässt Dogudan zwei alte Paläste detailgetreu wieder aufbauen,
die direkt am Bosporus liegen, direkt an der berühmten Brücke, die
Europa mit Asien verbindet.

Die beiden Sultanspaläste sind bis auf das Erdgeschoss aus Holz,
sind denkmalgeschützt und müssen exakt so wieder errichtet werden,
wie sie ursprünglich wieder aussahen. Bis Jahresende sollen alle
Genehmigungen erteilt sein. Dogudan im „trend“: „Dann könnte Anfang
2010 so richtig begonnen werden. Mit 400 Arbeitern, rund um die Uhr.
Innerhalb von 18 Monaten soll das Hotel fertig sein.“


Investiert werden mindestens 40 Millionen Euro, denn die
Verwendung der ursprünglichen Materialien kostet viel Geld. Der
Großteil soll aus dem Cash-Flow von Turkish Do&Co kommen, vielleicht
wird aber ein Kapitalzuschuss der Gesellschafter notwendig sein.
Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad, dessen Gruppe rund 20
Prozent an der Wiener Do&Co AG hält, hat das Projekt bereits vor Ort
begutachtet und steht hinter Dogudans Plänen. Der Businessplan sieht
einen Umsatz von rund 22 Millionen Euro für den Break-even vor, der
für das dritte Jahr angestrebt wird.

Nach der Nobelherberge am Wiener Stephansplatz wird das
Palast-Hotel in Istanbul das zweite Do&Co-Haus sein. Dogudans
Anspruch an sein Grand Hotel: „Es muss zu den besten der Welt
gehören. Wenn Barack Obama die Türkei besucht, muss es
selbstverständlich sein, dass er bei uns wohnt.“ Dogudan denkt auch
über eine ganze Do&Co-Hotelkette nach.

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