Fijis Hotel-Neuigkeiten

Auf Südsee-Touristen warten in Fiji aktuell viele neue Unterkünfte. Nachhaltigkeit kombiniert mit Luxus stehen dabei im Fokus der Hotels und Resorts. Tourism Fiji stellt einige der spannendsten Hotelprojekte und ihre Neuheiten vor:

Vomo Island Resort: Private Luxushäuser mit tropischen Vorgärten
28 Wochen lang wurde renoviert, jetzt hat das Vomo Island Resort seine Türen neu geöffnet und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Mit „The Palms“ und „The BeacHouse“ sind gleich zwei moderne, private Luxushäuser in direkter Strandlage neu errichtet worden. Das palastartige „The Palms“ verfügt über vier Schlafzimmer und einen eigenen, teils überdachten Pool. Das „The BeacHouse“ mit seinen drei Doppelzimmern punktet mit dem beeindruckenden Infinity-Pool. Des Weiteren stehen den Gästen komplett renovierte Hillside Villas, Beachfront Villas und Beachfront Retreats zur Verfügung. Farbenreiche Gartenanlagen mit tropischen Blumen runden den Umbau des Resorts ab. Vomo Island erreicht man ab Nadi per Hubschrauberflug in 15 Minuten oder per Boot in 75 Minuten. www.vomofiji.com

Jean-Michel Cousteau Resort: Fijis einziges Luxus-Resort mit Meeresbiologen
Ganz nach den Vorstellungen des Namensgebers der Resorts, dem französischen Meeresforscher Jean-Michel Cousteau, stehen Unterwasserwelt und Nachhaltigkeit im Zentrum eines Besuches der renovierten Unterkunft auf Vanua Levu. Als einziges Luxus-Resort des Insel-Staates mit einem festangestellten Meeresbiologen können Gäste hier die bunte Unterwasserwelt erkunden und gleichzeitig Wissenswertes über die Meeresbewohner erfahren. Sämtliche 25 Luxus-Apartments des im September wiedereröffneten Jean-Michel Cousteau Resorts erscheinen im neuen Glanz. Zusätzlich wurde der Infinity-Pool saniert sowie neue Entspannungs-Pavillons erbaut.
Per hoteleigenem Transfer ist das Resort in 20 Minuten ab dem Savusavu Airport zu erreichen. www.fijiresort.com

Kokomo Island Resort: Privates Inselresort am viertgrößten Riff der Welt
Im März 2017 eröffnet mit dem Kokomo Island Resort das neuste und exklusivste Hotel der Fijis. Die Luxusanlange liegt direkt vor dem Great Astrolabe Reef, dem viertgrößten Korallenriff der Erde, auf der zur Kadavu Inselgruppe gehörenden Privatinsel Kokomo. Die fünf „Hilltop Residences“ und 21 „Beachfront Villas“ erscheinen im traditionellen Fiji-Design, verfügen jeweils über einen eigenen Pool und sichern den Gästen so die gewünschte Privatsphäre zu. Für die richtige Entspannung sorgt der „The Raintree Spa“-Bereich. Von Nadi gelangt man per Flug in 45 Minuten zum Kokomo Island Resort, von Suva aus dauert der Flug 25 Minuten.
www.kokomoislandfiji.com

Momi Bay Resort: Erstes Marriott-Hotel in Fiji an künstlich-gebauter Lagune
Ebenfalls für Anfang 2017 ist die Eröffnung des Momi Bay Resorts geplant. Die Fünf-Sterne-Anlage wird über 250 Zimmer verfügen und ist das erste von der Marriott Gruppe geführte Hotel des Südsee-Staates. Ein Highlight des Prestige-Projektes ist Fijis erste künstlich erbaute Lagune. Daneben werden den Gästen drei Restaurants, zwei Swimming-Pools sowie Spa- und Fitness-Bereiche zur Verfügung stehen. Das Momi Bay Resort wird zwischen der Hafenstadt Port Denarau und der Coral Coast auf Fijis Hauptinsel Viti Levu gebaut.

Nila Beach Resort: Luxus-Überwasser-Bungalows im Pazifik
Eine weitere Hotel-Neuheit wird voraussichtlich 2018 fertiggestellt. Im Nila Beach Resort sollen über 60 Überwasser-Bungalows entstehen. Das Projekt ist in vier Bauabschnitte unterteilt. Die auf dem Wasser gebauten Luxus-Bungalows sind Teil der finalen, vierten Bauphase. Vorher werden bereits 22 „Beachside Villas“ im Nila Beach Resort errichtet. Die Anlage befindet sich in der Nähe der Vuda Marina zwischen Fijis Hauptstadt Nadi und Lautoka.

www.fiji.travel.

Schwedisches Mittsommerfest

 Tipps zum Mitfeiern, Erleben & Genießen

 

Das Mittsommerfest zählt für die Schweden zu ihren liebsten Feierlichkeiten – denn sie feiern den Sommer, das Licht und die Wärme. Meist wird traditionell auf dem Land  und im Familien- oder Freundeskreis gefeiert. Es gibt aber auch verschiedene öffentliche Veranstaltungen, an denen Urlauber teilnehmen und diese ganz spezielle Tradition erleben können.  

Mittsommer wird in ganz Schweden an dem Wochenende gefeiert, das dem „richtigen“ Mittsommertag, dem 24. Juni, am nächsten liegt. In diesem Jahr fällt er also auf den 26. Juni.  Das Fest beginnt aber traditionell immer schon am Vorabend, dem Mittsommerabend, und kann sich bisweilen über die gesamte helle Sommernacht erstrecken. Das Mittsommerfest ist für die Schweden eines der schönsten, wichtigsten und vielleicht auch meist ausgelassenen Feste im Jahreskalender. Gefeiert werden der kurze Sommer, das Licht und die Wärme – und zwar meistens traditionell auf dem Land im Familien- oder Freundeskreis. Dazu gehören der Tanz um die Maistange, Blumenkränze, Erdbeeren, Hering- und Kartoffelgerichte ebenso wie viel Gesang und mitunter auch viel Schnaps. Vor allem aber ist Mittsommer das Fest der großen Zusammenkünfte. Es ist nicht ungewöhnlich, dass große Familientreffen mit dem Mittsommerfest zusammengelegt werden, um sich im Anschluss direkt in den Sommerurlaub zu verabschieden. Im Volksglauben galt die Mittsommernacht als eine magische Nacht, die im Zeichen der Liebe stand. So sollen die Mädchen in der Mittsommernacht auf dem Nachhauseweg sieben Sorten Blumen pflücken und unter ihr Kopfkissen legen. Nach altem Aberglauben zeigt sich ihnen dann im Traum ihr Zukünftiger. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Mittsommertag noch heute ein sehr beliebtes Datum für Hochzeiten ist. Mittsommer ist aber nicht nur ein Familienfest, sondern auch eine öffentliche Feierlichkeit: So beginnt der Tag des Mittsommerabends damit, dass Blumen gepflückt und Kränze für den Maibaum gebunden werden. Dieser wird dann an einem öffentlichen Platz errichtet und um ihn herum werden später traditionelle Spiele und Tänze aufgeführt. Im Anschluss geht es mit viel eigenem Gesang und Tanz um die Maistange weiter, woran nicht nur Kinder ihre Freude haben. Diese Art der Feierlichkeiten, an denen auch Touristen gerne teilnehmen können, finden am Mittsommerwochenende in ganz Schweden statt – mal in kleinerem, mal in größerem Umfang. VisitSweden stellt eine kleine Auswahl dieser Festivitäten vor:

 

Mittsommer in Dalarna

Dalarna gilt als die schwedischste aller touristischen Regionen Schwedens. Da ist es kaum verwunderlich, dass sich die Mittsommerfeierlichkeiten hier nicht auf nur ein Wochenende beschränken, sondern sich über mehrere Wochen erstrecken. So wird in Södertuna die Maistange schon am 20. Juni auf dem Hof des Södertuna Bygdegård errichtet – natürlich mit dazugehörigem Tanz und Gesang. In Mockfjärd wird der Mittsommer-Startschuss auf dem Gammelgården sogar schon am 6. Juni – Schwedens Nationalfeiertag – gegeben. Die meisten Feierlichkeiten kreisen aber natürlich um das Wochenende vom 25./26. Juni. So bietet die Unternehmensgruppe Orsa Grönklitt AB, die im Umkreis der kleinen Stadt Orsa mehrere Freizeiteinrichtungen betreibt, zu dieser Zeit verschiedene Mittsommeraktivitäten an: Auf dem Campingplatz Rättvik, der Campinganlage Orsa Camping und in der Märchenwelt „Tomteland Gesunda“. Am 26. Juni bietet das Tomteland beispielsweise von 19 bis 24 Uhr eine traditionelle Mittsommerfeier mit Live-Musik und Tanz, Unterhaltungsprogramm und großem Mittsommerbüffet. Krönender Abschluss des Abends ist eine Mitternachtswanderung mit Elfentanz, Geige spielenden Fabelwesen und den Geistern der Mittsommernacht.  Weitere Infos und Tipps zum Mittsommer in Dalarna gibt es unter www.dalarna.se.

 

Mittsommer in Värmland

Die Provinz Värmland wird weithin als die Landschaft der Märchen und Sagen bezeichnet – was passt also besser, als ein sagenumwobenes Mittsommerfest in dieser Region? Auf dem Gelände des Heimatmuseums Ransäter am Fluss Klarälven wird beispielsweise am 25. Juni nicht nur traditionell Mittsommer gefeiert mit Maistange und Tanz, sondern auch mit dem traditionsreichen Gesangslustspiel „Värmländer“, einem Bühnenprogramm für Kinder und Volkstanz am Abend. In der kleinen Stadt Torsby wird am 25. und 26. Juni das Mittsommerfest ganz groß auf dem Campingplatz Torsby begangen – mit verschiedenen Events, großem Büffett im Strandcafé, Tanz und Live-Musik. Etwas Besonderes bietet in diesem Jahr auch Alsters Herrgård in Karlstad: Neben den traditionellen Mittsommerfeierlichkeiten in herrschaftlicher Umgebung haben Besucher hier auch die Möglichkeit, einer schwedischen Hochzeit beizuwohnen. Darüber hinaus können hier in diesem Jahr Darbietungen schwedischer und norwegischer Folkloretanzgruppen bewundert werden. Weitere Infos und Tipps zum Mittsommer in värmland gibt es unter www.varmland.org.

 

Mittsommer im Herzen Schwedens

Richtig traditions- und ahnenreich wird das Mittsommerfest in Brevens Bruk begangen, einer gut erhaltenen Bergwerksiedlung etwa 50 km südöstlich der Stadt Örebro im Herzen Schwedens. Alljährlich wird hier eine große Mittsommerfeier veranstaltet, die vermutlich auf eine mehr als 200-jährige Tradition zurückzuführen ist. Inmitten der historischen Gebäude Bauwerke wird zunächst gemeinsam die Mittsommerstange errichtet, welche aus einem Holzstamm besteht, der mit sieben aus Maiglöckchenblättern gebundenen Kränzen geschmückt wird. Am Mittsommerabend marschiert ein großer Zug mit Fahnenträgern und Blaskapelle sowie dem Gefolge durch die gesamte Siedlung zum Festplatz. Mit Salutschüssen wird die Festivität eingeläutet und im Anschluss wird getanzt, was das Zeug hält. Am späten Abend zieht der gesamte Zug dann zum Festplatz „Lustigkulle“, um die Feier fortzusetzen. Wer das Fest mit einem traditionellen Mittsommeressen beschließen möchte, hat hierzu mit Vorabreservierung im „Brevensgården“ die Möglichkeit (Tel.: 0046 19 45 40 98). Weitere Informationen zur Region gibt es unter www.theheartofsweden.com.  

Mehr Infos zu Schweden als Reiseziel:

Internet: www.visitsweden.com

Kamelienblüte im Winter, Spanien

GARTENKUNST IN GALICIEN – KAMELIENBLÜTE IM WINTER

Reisen zu den prächtigen und üppigen englischen Gärten auf der englischen Halbinsel Cornwall haben eine lange Tradition. Hingegen ist kaum bekannt, dass sich im Nordwesten Spaniens ähnlich beeindruckende Gartenanlagen finden lassen. Kamelien mit ihren großen weißen oder rosa Blüten schmücken an Wintertagen die Gärten von Schlössern und Herrenhäusern in den Rías Baixas überreichlich. Die Kamelie gehörte im 18. Jahrhundert zur adligen und großbürgerlichen Kultur, was sich auch in Alexandre Dumas Roman „Die Kameliendame“ ausdrückt. Der Roman war die Vorlage für Verdis Oper „La Traviata“. Die Schönheit der Kamelie lässt sich auf einer Route durch die Gärten der architektonisch ebenso reizvollen „pazos“, wie die Herrenhäuser auf Galicisch genannt werden, in großer Zahl bewundern.

Kamelien in der Burg von Soutomaior
Die Burg Soutomaior wurde schon im 12. Jahrhundert in der Regierungszeit von Alfonso VII. errichtet. Den Höhepunkt ihrer Macht erlebte sie aber unter dem Feudalritter Pedro Madruga – „Peter Frühaufsteher“, der diesen Beinamen erhielt, weil er seine Feinde zu früher Morgenstunde angriff.

Einige der Kamelien auf dem Burggelände Soutomaior gehören zu den ältesten in der Provinz Pontevedra. Dort wachsen Exemplare aus dem neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhundert wie die Camellia Japonica, Reticulata, Sasanqua, Saluenensis oder Williansii. Auβerdem stehen in dem 25 Hektar großen Garten die beiden gröβten Kamelien Galiciens mit einem Umfang von 8 auf 4,5 Meter und 4,1 auf 8 Meter.

Pazo de Oca
Der Pazo de Oca ist das älteste Adelsstammhaus Galiciens. Wahrscheinlich wurde er Mitte des siebzehnten Jahrhunderts auf einer Festung aus dem zwölften Jahrhundert errichtet.

Im ersten der Vorgärten wachsen alte Kamelienarten wie die Camilla Alba Plena, Reticulata und Sasanqua. 107 Kamelien mit unterschiedlicher Wuchshöhe erfreuen an der Innenwand der Fassade das Auge des Betrachters. Parallel dazu befinden sich fünf botanische Garteneinheiten, in denen insgesamt 28 verschiedene Kamelien-Arten heimisch sind.

Besondere Erwähnung verdienen die ältesten Kamelien der Gartenanlage hinter der Kapelle. An der Ostwand des Pazo führt ein Spaziergang entlang 277 weißer Kamelien zu einem weiteren Gartenbereich mit 17 Kamelien, die eine Pflanzenskulptur in Form einer Margerite bilden. Ein niedriger Lorbeerwald in der Mitte des Gartens umgürtet 25 Kamelien. Auf der westlichen Seite des Weges befindet sich ein Picknick-Bereich mit weiteren 73 Kamelien und verschiedenen Pflanzenarten wie Rhododendren oder ein über 300 Jahre alter Redwood Boj.

Quiñones de León
Der Pazo Quiñones de León oder Castrelos wurde auf dem ehemaligen Turm Lavandeira aus dem siebzehnten Jahrhundert errichtet. Zwei Jahrhunderte später wurde er durch einen Turm auf der rechten Seite und einen linken Vorderflügel ergänzt. Seit 1937 beherbergt der Pazo, der von einem Park und dem Wäldchen „El Bosquete“ umgeben ist, das Städtische Museum von Vigo.

Der 20 Hektar groβe Garten ist in vier Bereiche unterteilt: Vorgarten, Rosengarten, Französischer und Englischer Garten. Der Rosengarten begrenzt die drei Ebenen des Gartens, in dessen Mitte sich der Englische Garten und der sogenannte „Tee-Rasen“ befinden.

Zwischen Englischem und Französischem Garten, direkt neben dem Herrenhaus, ist das Schmuckstück des Pazo Quiñones de León zu finden, die „Methusalem-Kamelie“, eine der ältesten Kamelien in Galicien.

Die Gärten des Provinzpalastes
Woher die 16 verschiedenen Arten der Camellia Japonica in den Gärten des Provinzpalastes von Pontevedra kommen ist unbekannt, jedoch weiß man, dass sie zwischen 1891 und 1903 gepflanzt wurden. Möglicherweise stammen sie aus den Baumschulen der Königlichen Gartenbaugesellschaft, die 1890 in Porto gegründet wurde.

Der Pazo von Quintans
Das Schmuckstück des Pazo von Quintans aus dem Jahr 1606 ist die über 90-jährige Kamelie „Marguerite Bouillon“.

Der Pazo von Rubianes
Der Pazo von Rubianes aus dem achtzehnten Jahrhundert befindet sich im Besitz der Marquise von Aranda, Urcola Zuloaga. Einige ihrer Kamelien wurden anlässlich der Internationalen Kamelienausstellungen, die die Provinzregierung von Pontevedra alljährlich veranstaltet, mit Gold und Silber ausgezeichnet.

Die Finca von La Saleta
Die Finca von La Saleta, deren Gründung auf das Jahr 1721 zurückgeht, liegt 15 Minuten vom Villagarcía entfernt. Auf ihrem Gelände stechen Kamelienarten wie die Camellia Caudata, Crysanta, Cuspidata, Lutchuensis, Oleifera, Saluenensis, Sinensis, Reticulata, Japonica und Sasanquea hervor.

www.riasbaixas.depo.es

Schuhbecks teatro und Harald Wohlfahrt PALAZZO fusionieren

Harald Wohlfahrt PALAZZO und Schuhbecks teatro werden in München in der kommenden Spielzeit zusammenarbeiten. Im Zuge dieser Kooperation wird nur ein Spiegelpalast in München errichtet. Die bisher erworbenen Karten gelten für den Spiegelpalast, der unter dem Namen Schuhbecks teatro firmiert.

Frank Diekmann, Geschäftsführer der PALAZZO Produktionen GmbH gegenüber Gourmet Report: „In wirtschaftlich stabilen Zeiten ist München ein Standort, an dem durchaus zwei Gourmettheater parallel erfolgreich gastieren können – das hat die Vergangenheit bereits bewiesen. In der momentanen konjunkturellen Situation ist der Wettbewerb zwischen zwei gleichwertigen Angeboten wie teatro und PALAZZO jedoch nicht sinnvoll – zumal beide Spiegelpaläste in unmittelbarer Nachbarschaft an der Neuen Messe in Riem gestanden hätten. Die logische Konsequenz ist der Zusammenschluss beider Unternehmen.“

Neu ist eine Partnerschaft für die beiden Unternehmen hinter den Gourmettheatern dabei nicht – bis zum vergangenen Herbst hatten sie den Alfons Schuhbeck PALAZZO gemeinsam veranstaltet. Daher bedurfte es auch keiner langwierigen Verhandlungen bis die Fusion in München perfekt war. Die PALAZZO Produktionen GmbH übernahm Anteile an der TAS GmbH, dem Veranstalter des Schuhbecks Teatro.

TAS GmbH-Geschäftsführer Clemens Zipse und Alfons Schuhbeck sind sich einig: „Wir schätzen Harald Wohlfahrt und die PALAZZO-Macher und begrüßen die erneute Zusammenarbeit anstelle einer Rivalität, die am Ende für beide Gourmettheater nur Nachteile mit sich gebracht hätte. Wir werden nun unsere Kompetenzen bündeln und uns gemeinsam darauf konzentrieren, unseren Gästen einen perfekten Abend zu bereiten.

Auch Harald Wohlfahrt, der weiterhin Namenspatron für den Stuttgarter und Mannheimer PALAZZO ist und dort für die Menü-Kreation verantwortlich zeichnet, sieht die Vorteile des Zusammenschlusses: „Als Küchenchef eines Drei-Sterne-Restaurants bin ich es gewohnt, wirtschaftlich zu denken. In München ist Alfons Schuhbeck der erste Name, der einem dort einfällt. Daher kann ich diese Entscheidung voll und ganz unterstützen.“

Tickets für alle Gourmettheater gibt es wie immer unter www.gourmet-report.de/goto/eventim

Do&Co errichtet in der Türkei ein Luxushotel

„trend“: Do&Co errichtet in der Türkei ein Luxushotel

Der Gourmet-Konzern baut am teuersten Platz von Istanbul ein
extravagantes Grandhotel und denkt über eine Hotelkette nach

Attila Dogudan, Chef des Gourmet-Konzerns Do&Co, baut
in Istanbul ein Luxushotel der Extraklasse, berichtet das
Wirtschaftsmagazin „trend“.
Dafür lässt Dogudan zwei alte Paläste detailgetreu wieder aufbauen,
die direkt am Bosporus liegen, direkt an der berühmten Brücke, die
Europa mit Asien verbindet.

Die beiden Sultanspaläste sind bis auf das Erdgeschoss aus Holz,
sind denkmalgeschützt und müssen exakt so wieder errichtet werden,
wie sie ursprünglich wieder aussahen. Bis Jahresende sollen alle
Genehmigungen erteilt sein. Dogudan im „trend“: „Dann könnte Anfang
2010 so richtig begonnen werden. Mit 400 Arbeitern, rund um die Uhr.
Innerhalb von 18 Monaten soll das Hotel fertig sein.“

Investiert werden mindestens 40 Millionen Euro, denn die
Verwendung der ursprünglichen Materialien kostet viel Geld. Der
Großteil soll aus dem Cash-Flow von Turkish Do&Co kommen, vielleicht
wird aber ein Kapitalzuschuss der Gesellschafter notwendig sein.
Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad, dessen Gruppe rund 20
Prozent an der Wiener Do&Co AG hält, hat das Projekt bereits vor Ort
begutachtet und steht hinter Dogudans Plänen. Der Businessplan sieht
einen Umsatz von rund 22 Millionen Euro für den Break-even vor, der
für das dritte Jahr angestrebt wird.

Nach der Nobelherberge am Wiener Stephansplatz wird das
Palast-Hotel in Istanbul das zweite Do&Co-Haus sein. Dogudans
Anspruch an sein Grand Hotel: „Es muss zu den besten der Welt
gehören. Wenn Barack Obama die Türkei besucht, muss es
selbstverständlich sein, dass er bei uns wohnt.“ Dogudan denkt auch
über eine ganze Do&Co-Hotelkette nach.

KOCHBUCH DES MONATS – „Balinesisch kochen“

das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am Main, hat „Balinesisch kochen“ aus dem Verlag DIE WERKSTATT zum KOCHBUCH DES MONATS FEBRUAR 2009 gekürt.

Die Begründung der Jury lautet:
Unglaubliche 135 Kochbücher hat Rose Marie Donhauser geschrieben, eine regelrechte Kochbuchfabrik hat sie errichtet. Nun aber ist sie am Ort ihrer Sehnsucht angekommen und ihr jüngstes Kochbuch trägt den Stempel der Liebe. Sinnlicher als jeder noch so prachtvolle Bildband mit all seinem Postkartenkitsch je sein kann – weiße Strände, türkisblaues Meer -, erzählt sie von der Insel der Götter. Denn: Frau Donhauser lebt auf Bali.
Wir haben keine teure Flugreise gebucht und erfahren trotzdem sehr anschaulich alles Mögliche über Land und Leute, ihre Geschichte und ihre (Ess-)Kultur. Manchmal grüßt ja auch in unserem Gemüseladen eine einsame Guave oder eine Mango-Botschaft. Dort aber biegen sich die Tische auf den Märkten. Denn das Paradies bietet alles im Überfluss.
Gegessen wird stets im Freien: frische Ananas mit Chili, Papayasuppe, Kokosnusssalat mit Riesengarnelen, Gemüsefisch (Bali, hört man ja, sei eine Insel), Rindersteaks aus dem Wok mit Limette, Sojasauce, Palmzucker und Vogelaugenchili und viel, viel Huhn mit einer Fülle an Rezepten dazu. Denn was die balinesische Küche auszeichnet, ist die schier unglaubliche Vielfalt an Gewürzen. Indien und Asien liegen schließlich vor der Tür. Bali muss ein gefundenes Fressen sein für Kochbuchautoren.
Nichts wissen wir Sterblichen vom Paradies. Dank Frau Donhauser jetzt immerhin, wie es schmeckt. (Frank Brunner)

DIE JURY:
Berthold Bühler, 2 Sterne im Essen, hat das Meer der Sterne überm Indischen Ozean bewundert
Heide Lorch, wollte von Bali nicht mehr zurück
Robert Menasse, Schriftsteller, ein Erfinder der Sehnsucht
Frank Brunner, Kritiker

DER REZEPTPRÜFER:
Thomas Neeser, betreibt sein Paradies im Adlon

Rose Marie Donhauser: Balinesisch kochen, Göttingen (Verlag Die Werkstatt), 2008, 200 Seiten, ISBN 978-3-89533-606-5, 16,90 EUR / 26,80,- sFr

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.Kochbuch-des-Monats.de

Eisiges Vergnügen im Shangri-La Hotel Harbin

Eisiges Vergnügen im Shangri-La Hotel Harbin

Das Shangri-La Hotel in Harbin hat zum Eis- und Schneefestival im Nordosten Chinas wieder sein Eispalast-Restaurant eröffnet. Ein erfahrener Eisbildhauer hat es zusammen mit seinem Team in 20 Tagen im Garten des Hotels errichtet. Aus 700 großen kubischen Blöcken des kalten Baumaterials gestalteten die Fachleute einen Speisesaal und vier Räume für private Veranstaltungen. Vorausgesetzt das Wetter spielt mit, ist das eisig glitzernde Restaurant noch bis Ende Februar in Betrieb.

Seit das erste vor acht Jahren enthüllt wurde, kamen Tausende von Besuchern aus aller Welt um während der rund zweimonatigen Betriebszeit eine besondere gastronomische Erfahrung zu machen. Auf der Speisekarte steht eine Vielzahl von Eintopfgerichten, darunter die scharf gewürzte traditionelle lokale Variante und ein Meeresfrüchteeintopf. Die Eispalast-Bar bietet Platz für 30 Personen. Damit die Gäste nicht frieren, werden ihnen Miniheizgeräte und Handschuhe zur Verfügung gestellt. Unter jedem Tisch steht außerdem eine Elektroheizung.

Das Shangri-La Hotel Harbin ist das erste internationale Luxushotel vor Ort. Die Anlage mit 404 Gästezimmern liegt im Zentrum des Geschäfts- und Einkaufsviertels der Stadt. Harbin ist die für den europäischen Charme seiner zahlreichen historischen Bauten ebenso bekannt wie für das jährlich vom 5. Januar bis Ende Februar andauernde Eis- und Schneefestival. Der Zhaolin Park und Sun Island sind während dieser Zeit reichlich mit raffiniert aufwändigen Eisskulpturen bestückt. Das Ausstellungsgelände der glitzernden Kunstwerke liegt 15 Fahrminuten vom Hotel entfernt.

Flüsse der Genüsse

3sat, Mittwoch, 07.01., 14:30 – 15:00 Uhr

In Seurre an der Saône lebt Michel Coureur, ein Belgier, der mitten im Herzen des Burgunds schottischen Whisky produziert. In Chalon-sur-Saône kann sich der Besucher in Jean-Pierre Gillots Restaurant von edlen Köstlichkeiten verwöhnen lassen. Hinter Chalon-sur-Saône geht es 100 Kilometer schnurstracks Richtung Süden nach Lyon. In Tournus befindet sich die berühmte Abtei Saint Philibert. Um das Jahr 1000 herrschte in dieser Stadt, wie vielerorts, große Angst vor dem Weltuntergang. Die Abtei Saint Philibert wurde aus diesem Grund errichtet. Sie begründete die romanische Kunst des Burgunds und ist heute eines der schönsten romanischen Heiligtümer Frankreichs. Zu guter Letzt geht es in das Restaurant des berühmten Kochs Paul Bocuse, der an der Saône geboren wurde.

Feng Shui Kurpark in Lalling

Harmonisierung von Körper und Geist

Eine der schönsten Anlagen wurde im Lallinger Winkel errichtet. Der Kurpark wurde ganz nach der Lehre von Feng Shui errichtet. Die Anfänge von Feng Shui als Kunst und Lebensform liegen im alten China und mehr als 7000 Jahre zurück und basieren auf intensiver Naturbeobachtung und gesunden Menschenverstand.

Ziel ist der harmonische Ausgleich zwischen den 5 Grundelementen Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser die positiv oder negativ aufgeladen sein können. Durch die richtige Anordnung dieser fünf Elemente kann die Lebensenergie frei fließen und einen harmonischen Zustand bewirken.

Die Themenwege die rund um den See angelegt worden sind geben Aufschluss über den menschlichen Körper. Der Organweg gibt Aufschlüsse zwischen seelischer Verfassung und menschlichen Krankheiten. Der Chakrenweg verdeutlicht den Energiefluss des Körpers. Ein Störzonenlehrpfad als direkte Verbindung von Feng Shui zur Technik des rutengehens. Das Keltische Hausgerüst das über das Leben der Kelten im Einklang mit der Natur informiert. Hier kann sich der Besucher bei einem Rundgang um den See entspannen und sich die eine oder andere Idee oder einen Vorsatz mit nach Hause nehmen. Aber nicht nur der Kurpark im Feng Shui Stil sondern auch der Lalling Winkel mit seinem Obstanbaugebiet sind Besichtigung wert. Die Region wird auch durch die geschützte Lage „Meran des Bayerischen Waldes“ genannt.

Flüsse der Genüsse

Flüsse der Genüsse

Die Saône

Dauer: 30 Minuten

In zweiten Teil führt die Reise von Seurre bis nach Lyon, wo die Saône in die Rhône mündet. In Seurre produziert der Belgier Michel Coureur mitten im Herzen des Burgund schottischen Whisky. Eine weitere Etappe der Saône-Reise ist eine Senffabrik, und in Chalon-sur-Saône verwöhnt Jean-Pierre Gillots in seinem Restaurant mit Köstlichkeiten. Dann geht es noch hundert Kilometer Richtung Süden nach Lyon. Auf dem Weg liegt Tournus, die Stadt mit der berühmten Abtei Saint Philibert. Um das Jahr 1000 herrschte in dieser Stadt, wie vielerorts, große Angst vor dem Weltuntergang. Die Abtei wurde seinerzeit aus diesem Grund hier errichtet. Sie begründete die romanische Kunst des Burgund und ist eines der schönsten romanischen Heiligtümer Frankreichs. Einen ganz besonderen Eindruck von dieser wunderschönen Gegend vermittelt eine Ballonfahrt, und schließlich wird noch dem Restaurant des berühmten Kochs Paul Bocuse, der hier an der Saône geboren wurde, ein Besuch abgestattet.