Bio-Fingerfood auf der Grünen Woche 2009

Bio-Fingerfood auf der Grünen Woche 2009 – lecker, kreativ und transparent

Lachs-Chilli-Mousse mit Fenchel-Salat? Ein Hauch Rosengelee über Mango mit gerösteten Kürbiskernen?
Alles BIO, sehr verlockend aber vor allem: transparent. Denn neben Qualität wird zunehmend der Herkunftsnachweis der BIO-Lebensmittel hinterfragt. Select Catering führt daher für Kunden einsehbare Lieferantenrechnungen ein.

Zucchiniroulade mit Tofu-Ananasfüllung? Da greift man nicht nur als Vegetarier gerne einmal zu. Gleich als nächstes gab es Gezupftes Rinderfilet in einer gebackenen Kräuterform – optisch wie geschmacklich war das BIO-Fingerfood von Select Catering sicher ein Renner auf der Grünen Woche 2009.

Veranstaltungsleiter Marc von Matuschka ist zufrieden mit der Resonanz, die wichtigste Berliner Lebensmittelmesse ist immer auch ein Podium und Präsentationsplattform. „Hier bestellen Kunden auch neuartige Kreationen – teilweise witzig und gewagt – wie Erdbeerleberwurst auf einer Roggenseele. Das macht den Messe-Stand interessant und polarisiert positiv.“

Neben dem Stil der Verarbeitung rückt ein weiteres Thema in der Vordergrund der BIO-Branche: zunehmend wird die ökologisch kontrollierte Herkunft der Lebensmittel hinterfragt. „Die Kunden sind primär nicht misstrauisch, aber viele wissen um die unterschiedlichen BIO-Standards etwa in Afrika, Australien oder Südamerika“, sagt Marc von Matuschka. „Bei exotischem Obst wie Flugananas oder Mango sollte man seine Lieferanten kennen, denn ein Aufkleber mit dem BIO-Label ist auch leicht selbst gedruckt…“

Der Berliner BIO-Caterer Select Catering hat sich daher entschieden, seine Lieferscheine und Einkaufsadressen für seine Kunden offen zu legen. Fleisch- und Wurstwaren, Fisch und saisonales Obst und Gemüse sollten ohnehin aus der Region kommen. Und warum nicht so einen Wildhändler wie Carsten Suhr oder Zielckes Öko-Bauernhof weiter empfehlen, wenn er erstklassige Ware liefert?

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