Manieren im Restaurant

Das Handy auf dem Tisch – Top oder Flop im Restaurant?
Eine Umfrage von OpenTable zeigt, auf welche Verhaltensregeln die Deutschen im Restaurant besonderen Wert legen
Im Restaurant sitzen, am Handy spielen, im Internet surfen oder schnell noch Facebook checken. All das ist in der heutigen Zeit immer und überall möglich – und wer vor kurzem auf Reisen in Asien war, dem ist sicher aufgefallen, dass das Handy in Fernost auch in Restaurants nicht mehr wegzudenken ist. Hierzulande ist man darüber allerdings geteilter Meinung. Das hat OpenTable, der weltweit führenden Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, in einer Umfrage mit über 1.000 Befragten herausgefunden.

52 Prozent der Deutschen finden es in Ordnung, wenn ihr Gegenüber im Restaurant das Handy auf dem Tischen liegen hat. Für 48 Prozent ist das wiederum ein absolutes Tabu. Noch kritischer wird das Benutzen des Smartphones im Restaurant beäugt. Fast alle der Befragten fühlen sich durch die Handynutzung ihres Gegenübers im Restaurant gestört, lediglich einem kleinem Teil (2,5 Prozent) ist es egal. Rund 41 Prozent der Befragten wurmt es, wenn das Smartphone zum Surfen genutzt wird und 44 Prozent finden es unhöflich, wenn das Gegenüber die Social Media-Kanäle checkt. Besonders unhöflich finden 60 Prozent, die Nutzung des Smartphones für Spiele während des Restaurantbesuches. Für all diejenigen, die sicher gehen wollen, dass ihr gegenüber während des Restaurantbesuchs nicht im Internet surft, gibt es mittlerweile auch handyfreie Restaurants.

Aber nicht nur die Handynutzung im Restaurant wird von den Befragten kritisch beäugt. Die Deutschen legen Wert auf Tischmanieren und das bei sich selbst (98 Prozent) und ihrem Gegenüber (96 Prozent): Als besonders störend empfinden sie Schmatzen mit 20 Prozent und Kauen mit offenem Mund mit 16 Prozent. Kleinigkeiten, wie die Ellenbogen auf dem Tisch oder das man das Besteck nicht richtig zu halten weiß, stört mit etwas über 1 Prozent nur die Wenigsten.

Auch die Frage, welche Gerichte man mit den Händen essen darf, bereitet vielen Deutschen Kopfzerbrechen. Artischocken würden beispielsweise nur 17 Prozent der Befragten mit den Händen essen, obwohl das genau richtig ist, selbst in noblen Restaurants.
Eindeutiger ist es hingegen wenn es um Burger und Chicken Wings geht – über die Hälfte der Befragten würde für diese Gerichte nicht zum Besteck greifen, sondern sie mit den Händen essen – was man auch getrost tun darf. Ebenso zwiegespalten sind sie beim Thema Spaghetti-Essen. 54 Prozent würden den Löffel zu Hilfe nehmen, 46 Prozent lediglich die Gabel. Möchte man es wie die Italiener machen, dann sollte man den Löffel weg lassen und die Spaghetti nur mit der Gabel essen.

Wer noch auf der Suche nach einem Restaurant ist, um seine eigenen Tischmanieren auf den Prüfstand zu stellen oder einfach nur genießen zu wollen, kann sich auf www.opentable.de oder in der App inspirieren lassen.

Bauli Panettone

Alle Jahre wieder: Der traditionsreiche Panettone kehrt zurück in die Supermarktregale

Weihnachtszeit ist Panettone-Zeit, ganz besonders in Italien. Aber auch in Deutschland ist das traditionelle winterliche Gebäck immer beliebter. Der kegelförmige Kuchen aus leichtem Weizensauerteig mit kandierten Früchten und Rosinen ist vergleichbar mit unserem Christstollen. Führender Hersteller ist Bauli und in der Vorweihnachtszeit ist der legendäre Panettone wieder in den Supermärkten zu finden.

Ob an Weihnachten als Festtagsspezialität oder an Silvester als Glücksbringer, der traditionsreiche Panettone spielt in Italien an Feiertagen aber auch davor eine große Rolle. Neben vielen individuellen, generationsübergreifenden Familienrezepten gibt es auch zahlreiche namhafte Hersteller für Panettone. Besonders erfolgreich ist das in der dritten Generation geführte Familienunternehmen Bauli. Es wurde 1922 von Ruggero Bauli gegründet, der sein Gebäck zunächst per Hand in seiner Bäckerei nahe Verona gefertigt hat. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde schnell klar, dass er seine Produktion größer ausbauen musste. Der Panettone von Bauli wurde in kürzester Zeit in ganz Italien berühmt. Heute gehört Bauli auch in Deutschland in der Vorweihnachtszeit und zu Weihnachten auf den Tisch.

Der große Erfolg ist sicher dem über viele Generationen gehüteten Geheimrezept zu verdanken. Die Herstellung des Fruchtkuchens ist nämlich sehr individuell und unglaublich aufwendig. Es kann bis zu 40 Stunden in Anspruch nehmen, einen klassischen Panettone herzustellen. Das Ergebnis überzeugt, denn im Vergleich zum Christstollen ist der Panettone besonders luftig und weich und entfaltet seinen besonderen Geschmack durch die einzigartige Mischung aus getrockneten und kandierten Früchten.

Die Geschichte des süßen Kuchens ist bis heute umstritten. Wo viele an die Legende mit dem Küchenjungen Toni glauben, der aus der Not heraus seinem Fürsten ein süßes Brot aus Teigresten und Trockenfrüchten servierte, das alle Pane de Toni nannten und das über die Jahre zu Panettone wurde, sind sich andere sicher, dass Panettone schon viel früher von lombardischen Familien für Weihnachten gebacken wurde. Wie Panettone auch nun immer entstanden ist, er wird von der Lombardei bis Sizilien in der Winterzeit noch heute als Dessert und auch über italienische Grenzen hinaus als süßer Kuchen gegessen. Vor Weihnachten ist der Panettone von Bauli fast überall im deutschen Einzelhandel erhältlich und liegt preislich bei zehn Euro.

Brexit: Urlaub in Großbritannien wird günstiger

Das Britische Pfund ist auf den niedrigsten Stand seit 1985 gefallen. So günstig gab es die Währung lange nicht mehr. Etliche Urlauber und Spekulanten standen schon am Morgen nach Bekanntwerden des bevorstehenden Brexits vor den Bankschaltern und wollten die Schnäppchenpreise fürs Geld der Insel nutzen, um ihren Urlaub in England günstiger zu machen. Sie tauschten Euro gegen Pfund – und können so auf der Insel deutlich günstiger einkaufen, als dies noch tags zuvor der Fall war. „Urlaub in Großbritannien wird unterm Strich wohl deutlich günstiger werden“, sagen Daniel Krahn und Daniel Marx, Gründer der unabhängigen Reise-Webseite Urlaubsguru.de, und ergänzen: „Darüber hinaus könnte es aber auch zu vielen Negativ-Effekten für den Tourismus kommen.“

„Ticketpreise, Kosten für Übernachtungen, Fluggastrechte, Roaming, eventuell Änderungen bei den Einreisebestimmungen und sogar die Einführung einer Visa-Pflicht – das sind mögliche Bereiche, die uns in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen werden“, erklären die Reise-Experten. Von heute auf morgen seien zwar keine drastischen Änderungen zu erwarten; die Richtung indes scheint klar zu sein. „Wir müssen damit rechnen, dass Abkommen für EU-Mitglieder in Zukunft eben nicht automatisch auch fürs Vereinigte Königreich gelten werden. Das günstige Telefonieren im Ausland, das vielen Urlaubern so wichtig ist, könnte bei Reisen auf die Insel bald entfallen.“

Nicht ohne Grund habe auch Ryanair-Chef Michael O’Leary im Vorfeld kräftig Werbung gegen einen Brexit gemacht. Ob es weiterhin Billigflüge von Kontinental-Europa nach London und zu anderen britischen Flughäfen geben wird, steht in den Sternen. „Auch hinsichtlich künftiger Sicherheitskontrollen an Flughäfen und bei Fährverbindungen könnte es zu Änderungen kommen“, befürchten Krahn und Marx mit Blick auf den ansonsten innerhalb der EU stark vereinheitlichten Flugverkehr. Andererseits gehörte Großbritannien auch zuvor nicht zu den Schengen-Staaten. Ob der Personalausweis in Großbritannien künftig ausreichend sei, um sich auszuweisen, werde sich noch zeigen. „Wer einen Reisepass im Gepäck hat, geht aber auf jeden Fall auf Nummer sicher.“

Der EU-Grundlagenvertrag von Lissabon lässt im Falle eines Austritts eines EU-Mitglieds eine Übergangszeit von bis zu zwei Jahren vor. „Viele Fragen lassen sich damit erst in einiger Zeit beantworten“, sagen Krahn und Marx, und weiter: „Das gilt insbesondere auch für den Wechselkurs: Ob aktuell wirklich ein guter Zeitpunkt ist, um Euro in Pfund zu tauschen, ist keinesfalls sicher.“ Dass spontan mit keinen gravierenden Änderungen zu rechnen ist, hat auch der britische Premierminister David Cameron klargestellt: Briten und EU-Bürger müssten keine sofortigen Maßnahmen befürchten, es gäbe insbesondere keine Beschränkungen ihrer Reisefreiheit.

Für Briten wird Urlaub in der EU wegen der Wechselkursturbulenzen erst einmal teurer. Ob sich die Lage normalisieren wird oder es zu anhaltenden Problemen im Tourismus kommen wird, ist auch einige Tage nach der Entscheidung der Briten nicht klar. „Aktuell sieht es nicht so aus, als würde London schnell Fakten schaffen wollen. Wahrscheinlich wird am Ende alles gar nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, meinen Krahn und Marx.

www.Urlaubsguru.de

Fisch richtig grillen

Diesen Sommer machen wir den Rost frei für frischen Fisch aus heimischen Gewässern. Besonders geeignet für den leichten Grillgenuss ist der Alpenlachs® Seesaibling. „Der Alpenlachs® hat ein zartes und aromatisches Fleisch und eine dünne Haut, die beim Grillen besonders knusprig wird“, erklärt Alpenlachs® Geschäftsführer Johannes Ambros. Ob als Filet oder im Ganzen gegrillt lässt sich Fisch aufgrund kurzer Garzeiten einfach und schnell zubereiten – und ist obendrein auch noch bekömmlicher und aufgrund seines Gehalts an Omega-3-Fettsäuren gesünder als Fleisch.

Probieren Sie es aus: 5 Tipps für Fisch am Grill

Eine Frage der Qualität! Fangfrischer Fisch ist beim Grillen das A und O. „Verwenden Sie nur beste Produkte“, rät Johannes Ambros. Wichtige Qualitätsmerkmale sind eine glänzende und feuchte Haut ohne Druckstellen, klare, nach außen gewölbte Augen und rote, fest anliegende Kiemen. Ein abgestoßenes Maul und ausgefranste oder abgeschundene Flossen sind hingegen ein Zeichen für tierethisch fragwürdige Haltungsformen.

Zum Reinlegen! Eine Marinade aus gutem Olivenöl, Knoblauch, Zitrone und frischen, feuerfesten Kräutern wie Rosmarin verleiht dem Alpenlachs Seesaibling ein köstliches Aroma. Legen Sie ihn dazu vor dem Grillen für mindestens zwei Stunden in die Marinade ein und bewahren Sie den Fisch im Kühlschrank auf.

Haftung ausgeschlossen! Fischfilets zuerst auf der Hautseite grillen und nur einmal wenden. Der richtige Zeitpunkt für einen Seitenwechsel ist nach zirka drei bis vier Minuten, wenn sich das Filet leicht vom Rost lösen lässt. Ganze Alpenlachs® Fische können auch in Grillzangen, Aluschalen, Alufolie oder mit Speck umwickelt zubereitet werden. So gehen Sie auf Nummer sicher, dass das köstliche Grillgut nicht zerfällt oder am Rost hängen bleibt.

Ich habe fertig! Lassen Sie den Fisch am Grill besser nicht aus den Augen: Seine Garzeit ist wesentlich kürzer als jene von Fleisch. „Fertig gegrillte Alpenlachs Filets sollten innen noch glasig sein, also medium-rare“, empfiehlt Ambros. Bei ganzen Fischen muss sich die Rückenflosse leicht herausziehen lassen, ehe sie vom Rost genommen werden.

Ruhe bitte! Lassen Sie den fertig gegrillten Fisch vor dem Servieren einen kurzen Augenblick rasten. Durch die Pause kann sich das Raucharoma besser entfalten – und Sie haben Zeit, Ihre Gäste zu Tisch zu bitten.

Der Alpenlachs Seesaibling wächst vom Ei weg in der Obhut österreichischer Fischzüchter auf. Nach mindestens 18 Monaten wird der Fisch frisch gefangen, ausgenommen, im Ganzen küchenfertig verpackt und über kurze Transportwege direkt ins Kühlregal geliefert. Aufgrund seiner garantierten Fangfrische und der hohen Qualität kann der Alpenlachs® auch roh genossen werden. „Roher Alpenlachs® ist eine absolute Delikatesse, ob dünn aufgeschnitten als Sashimi oder als Ceviche mit Limettensaft – einfach köstlich“, so Johannes Ambros.

Goldene Roulette Kugel 2015 für Restaurant Sicher

Wenn Casinos Austria Generaldirektor Karl Stoss und Gault Millau Herausgeber Kari Hohenlohe gemeinsam zur Verleihung der Goldenen Roulette Kugel einladen, kann man sich sicher sein, dass ein Highlight im kulinarischen Eventkalender bevorsteht. So auch am 18. Juni 2015, als sich Feinschmecker aus nah und fern im idyllischen Kärntner Ort Tainach einfanden, um bei der Verleihung der begehrten Trophäe an das Fischrestaurant Sicher dabei zu sein.

Die von Casinos Austria und Gault Millau initiierte Auszeichnung wird seit nunmehr 32 Jahren alljährlich an herausragende heimische Gastronomiebetriebe verliehen. Ausschlaggebend für die Verleihung sind nicht nur die von Gault Millau verliehenen Hauben, viel mehr geht es um das gewisse Etwas, um besonderes Engagement für Tradition, Regionalität und Nachhaltigkeit. Die über drei Generationen hinweg aktive Familie Sicher hat in all diesen Kategorien Besonderes zu Wege gebracht und in Tainach das wohl beste Fischrestaurant des Landes etabliert, bei dem nicht nur in Küche und Keller „Glücksmomente für Genießer“ warten, wie Generaldirektor Karl Stoss in seiner Laudatio ausführte. Vor allem der starke familiäre Zusammenhalt sei einzigartig: „Die Eltern, die Söhne, ja sogar die Enkelkinder – jeder hier hat seinen festen Aufgabenbereich.“ So ist es auch nicht verwunderlich, dass Udo Jürgens und Karl Wlaschek zu den so gern gesehenen Stammgästen zählten, die sich von Familie Sicher kulinarisch verwöhnen ließen. Und der „Kärntner Saiblingskaviar“, der – einzigartig – vom lebenden Tier gewonnen wird, indem den Weibchen der Laich – einer sanften Geburt gleich – zart aus dem Bauch massiert wird, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Authentizität, wie sie im Buche steht.

In diesem Zusammenhang unterstrich Karl Stoss auch die Rolle der zwölf österreichischen Casinos als touristische Leitbetriebe und Impulsgeber für die jeweilige Region. Die Restaurants und Bars der Casinos erfreuen sich steigender Beliebtheit und die hohe Qualität der Speisen und des Services hat auch Gault Millau wiederholt honoriert – mit insgesamt 5 Hauben im aktuellen Restaurantführer.

Der Einladung nach Tainach waren unter anderem Ex-Billa-Boss Veit Schalle, die Unternehmerin Inge Unzeitig, Filmemacher Otto Retzer, Schauspielerin Heidelinde Weis, Autor-Sänger-Schauspieler-Kabarettist Werner Schneyder, Hohe Brücke Boss Dr. Wilhelm Gorton, Filmproduzent Klaus Graf und Austria‘s Next Topmodel Larissa Marolt gefolgt.

Die „Goldene Roulette Kugel“ wird seit 1982 auf Empfehlung von Gault Millau verliehen und würdigt das Engagement österreichischer Gastronomen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen gastronomische Größen wie Do&Co-Boss Attila Dogudan, Gerlinde Faugeron, Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler, Wolfgang Puck, Steirereck-Chef Heinz Reitbauer, Stanglwirt Balthasar Hauser und Eckart Witzigmann.

Matthew Schaeffer

Feinschmecker können sich freuen: Matthew Schaeffer unterstützt ab sofort als Sous-Chef das Küchenteam des The Nam Hai in Zentralvietnam. Der gebürtige Neuseeländer kommt aus Dubai in den südostasiatischen Küstenstaat, wo er sich seit 2010 im mehrfach ausgezeichneten Restaurant „Jones the Grocer“ bis zum Executive Chef hochgearbeitet hat. Zuvor hat der Koch aus Leidenschaft in Restaurants im Wüstenstaat Katar, Australien und seiner neuseeländischen Heimat vielseitige Erfahrungen gesammelt. Er perfektionierte seine Technik unter dem strengen Auge großer Namen der französischen Spitzenküche wie Ryan Clift und Shannon Bennet des renommierten Gourmetrestaurants „Vue De Monde“ in Melbourne, Australien. Ob im trendigen Café, im Gourmetrestaurant, der Hotelküche oder bei großen Banketts – der junge Neuseeländer bewegt sich sicher auf jeglichem kulinarischen Terrain und freut sich auf die neue Herausforderung in dem vietnamesischen Luxushotel in Hoi An, wo er ab sofort seine fundierten Kenntnisse und Erfahrungen einbringt. Für Gäste des Villenresorts The Nam Hai wird eine köstliche Mischung aus europäischen Delikatessen bis hin zu kreativen Spezialitäten mit den Gewürzen und Aromen Indiens gezaubert.

The Nam Hai Hoi An liegt eine halbe Stunde südlich von Da Nang, Vietnams viertgrößter Stadt, entfernt. Es umfasst 60 Villen und 40 Poolvillen, die mit bis zu fünf Schlafzimmern ausgestattet sind. Drei Infinity Pools, ein preisgekröntes Spa und ein Gourmetrestaurant zählen zum Resort. Drei UNESCO-Welterbestätten befinden sich in unmittelbarer Nähe des Resorts, der Strandabschnitt Hoi An Beach zählt zu einem der schönsten des Landes.

www.thenamhaihoian.com

Mineralwasser muss in der verschlossenen Flasche serviert werden

Bestellt ein Gast im Restaurant, Café oder in einer Bar ein Mineralwasser, muss der Kellner es in der ungeöffneten Flasche servieren. Erst am Tisch darf die Flasche geöffnet und das Mineralwasser frisch eingeschenkt werden. Damit wird die Qualität und Frische des Naturprodukts von der Quelle bis zum Verbraucher gewährleistet. So schreibt es die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) vor. Erhält der Gast sein Mineralwasser im Glas oder in einer geöffneten Flasche, darf er es durchaus zurückgehen lassen.

Als Naturprodukt unterliegt Mineralwasser einem besonderen gesetzlichen Schutz. Es ist das einzige Lebensmittel in Deutschland, das eine amtliche Anerkennung erhält. In mehr als 200 Einzeluntersuchungen wird das Wasser auf seine Qualität und Inhaltsstoffe genau geprüft. Mineralbrunnenbetriebe, Behörden und unabhängige Labore stellen sicher, dass die strengen Vorgaben eingehalten werden. Um Frische und Natürlichkeit sicherzustellen, muss Mineralwasser noch am Quellort in Flaschen abgefüllt und sicher verschlossen werden. Um seine ursprüngliche Qualität zu bewahren, darf außer Kohlensäure nichts hinzugefügt werden. Das unterscheidet den natürlichen Durstlöscher auch von anderen Wassergattungen. Diese Qualität wissen die Deutschen zu schätzen: Seit Jahren ist natürliches Mineralwasser hierzulande der beliebteste Durstlöscher.

Spiel und Spaß im Flugzeug

British Airways testet die beliebtesten Kinderspielzeuge an Bord – man kann diese Untersuchung von BA sicher auch auf Restaurants übertragen – bei längeren Restaurantbesuchen kann Langeweile entstehen, deswegen gehen viele Eltern nicht gerne zum Fine Dining

Völlig stressfrei fliegen mit Kindern? Für 86 Prozent aller Eltern unvorstellbar. Damit der Urlaub entspannt starten kann, testete British Airways in Zusammenarbeit mit Ärzten und Wissenschaftlern, welche Spielsachen die kleinen Passagiere am besten unterhalten und beschäftigen.

Während eines zweistündigen Flugs wurde das Spielverhalten von insgesamt 30 Kindern im Alter zwischen zwei und zehn Jahren beobachtet. Das überraschende Ergebnis der Studie war, dass es vor allem die einfachen Spielsachen wie Knete oder Loom Bands (Armbänder zum Selbermachen) waren, für die sich die Kinder am längsten begeistern konnten. Aber auch Klassiker, wie Lego und Kartenspiele fesselten für längere Zeit die Aufmerksamkeit der Kleinen.

„Viele Eltern neigen dazu, sich mit ihren Kindern einen Film anzuschauen, in der Hoffnung, dass sie dabei einschlafen. Spielsachen, mit denen Kinder aktiv spielen können, etwa Lego, Stickeralben oder Reisespiele, sind allerdings auch eine gute Möglichkeit, sie für längere Zeit zu beschäftigen“, so Professor Robert Winston, Wissenschaftler und Erziehungspsychologe.

Nach einer Umfrage, die British Airways mit 2.000 Eltern durchgeführt hat, sind rund ein Viertel der Befragten besorgt, dass ihre Sprösslinge andere Passagiere stören könnten. Mehr als die Hälfte ist beunruhigt, dass der Schlafrhythmus ihrer Jüngsten beeinträchtigt werden könnte.

Hilfreiche Tipps für einen stressfreien Flug mit Kindern sind beispielsweise immer ein Getränk für die Kleinen zur Hand zu haben, vor allem beim Starten und Landen des Flugzeugs, damit sie sich nicht so sehr auf den Druckausgleich konzentrieren. Neue Spielzeuge mit an Bord zu nehmen ist auch immer von Vorteil, da sich Kinder damit meistens länger beschäftigen als mit Spielsachen, die sie bereits kennen. Fliegt man über Nacht, ist es ratsam, den Pyjama der Kids einzupacken, denn das hilft, eine für sie möglichst vertraute Schlafatmosphäre zu schaffen.

British Airways investiert in den nächsten fünf Jahren mehr als fünf Milliarden Britische Pfund in neues Fluggerät, noch modernere Kabinen, elegante Lounges und neue Technologien, um den Komfort am Boden und in der Luft weiter zu erhöhen.
www.ba.com

Lesen Sie auch unseren Blog mit vielen Themen zu British Airways: http://gourmet-report.de/blog/

Französische Behörden warnen vor Becel

Herzschäden durch angebliche Herzschutz-Margarine: Jetzt gehen französische Behörden gegen die umstrittene Unilever-Margarine „Becel pro.activ“ vor. Der Hersteller verkauft das Schmierfett ungerührt weiter. obwohl es nachweislich zu Schäden führen kann – was Unilever allerdings bestreitet. Jetzt arbeitet der Konzern an neuen Zusätzen: Luft, zum Beispiel. Völlig sicher, versichert die Firma.
„Wirksam und sicher“, verspricht Hersteller Unilever – wenn man mal von drohenden Herzproblemen absieht. Jetzt warnen wieder Behörden. Doch der Verkauf geht weiter – auch an Kinder, die besonders von Risiken betroffen sind.

„Wirksam und sicher“, verspricht Hersteller Unilever – wenn man mal von drohenden Herzproblemen absieht. Jetzt warnen wieder Behörden. Doch der Verkauf geht weiter – auch an Kinder, die besonders von Risiken betroffen sind.
Die französischen Behörden räumen in einer aktuellen Stellungnahme ein, dass durch die Margarine der Cholesterinspiegel durchaus gesenkt werden kann. Doch sie bezweifeln, ob das überhaupt etwas nützt: Schließlich sei „nicht ausreichend nachgewiesen“, ob eine „Senkung des Cholesterins im Blut überhaupt das Risiko für Herzerkrankungen reduziert“.

Tatsächlich gab es Fälle, bei denen sich die Wirkstoffe aus der vermeintlichen Herzschutzmargarine (die sogenannten Phytosterine) im Herzen abgelagert hatten – wie sich bei mehreren Herz-Operationen gezeigt hatte. Bei dem Deutschen Klaus Friedrich beispielsweise, bei dem die Becel-Partikel sich auf der Herzklappe fanden, wie sich nach der OP herausstellte. Friedrich starb schließlich, typisch nach solchen Eingriffen, an einem Schlaganfall – Cholesterin gesenkt, Patient tot.

In einem umfangreichen Statement hat sich die französische Behörde für die Lebensmitttelsicherheit, Umwelt und Arbeitsmedizin ANSES (Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail) in Maisons-Alfort, etwa 10 Kilometer südöstlich von Paris, mit der umstrittenen Margarine beschäftigt. Sie wies unter anderem darauf hin, dass nicht einmal die Cholesterinsenkung wirklich sicher ist: Sie habe bei immerhin 30 Prozent der Versuchspersonen überhaupt nicht stattgefunden. Zudem seien Kinder nicht ausreichend vor dem problematischen Unilever-Produkt geschützt.

Viele Kunden kaufen den Aufstrich einfach im Glauben, ihrer ganzen Familie damit etwas Gutes zu tun, wie eine Untersuchung deutscher Verbraucherzentralen und des Berliner Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) ergeben hatte.

In Belgien verzehrten 20 Prozent aller Kinder und fast 30 Prozent aller Erwachsenen Produkte mit den riskanten Zusätzen – völlig gesunde Menschen, die ihre Gesundheit dadurch aufs Spiel setzten, wie die deutschen Risikowächter befürchten. Sie warnen deshalb vor unkontrolliertem Verzehr – wegen möglicher Herzschäden.

Die französische Schwesterbehörde wies jetzt zusätzlich darauf hin, dass die Becel-Margarine nicht nur möglicherweise schädliche Stoffe in den Organismus einschleust, sondern überdies auch den Gehalt an gesunden Substanzen im Blut senkt, etwa den sogenannten Carotinen. Wer meint, eine solche Risikomargarine verspeisen zu müssen, solle daher vorsichtshalber und eine Extraportion Gemüse und Obst essen, raten die staatlichen Nahrungsaufseher.

Das erhöhte Risiko für Herzschäden durch vermeintliche Herzschutz-Produkte wie „Becel pro.activ“ wurden durch mehrere wissenschaftliche Studien bestätigt: (siehe Dr. Watson News vom 4. Juli 2013). Die Untersuchungen stammen überwiegend von deutschen Universitäten, schon aus den Jahren 2008, 2010 oder 2011. Trotzdem geht der Verkauf weiter, in vielen Ländern kaufen Millionen von Menschen das Produkt in der Hoffnung, ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Die europäische Lebensmittelbehörde Efsa hält den cholesterinsenkenden Brotaufstrich merkwürdigerweise für wirksam und auch sicher: In dem entsprechenden Attest hatte die Behörde allerdings die wissenschaftlichen Studien zu Nebenwirkungen ausweislich der Literaturliste schlicht ignoriert.

Trotz dieser Studien zu Schäden durch die Becel-Zusätze beharrt Hersteller Unilever darauf, dass es „keine Hinweise“ auf Nebenwirkungen gebe – und darf das mit dem Segen des Landgerichts Hamburg sogar wahrheitswidrig behaupten – eine richterliche Lizenz zum Lügen sozusagen.

Mittlerweile gehen allerdings die Umsätze bei Margarine zurück, die Menschen glauben den Werbesprüchen offenbar immer weniger.
Hersteller Unilever ist schon mit neuen Geschäftsideen unterwegs in eine profitable Zukunft, bietet beispielsweise eine neue Version seiner Rama-Margarine an mit untergemischter Butter.
Das ist natürlich ziemlich teuer. Doch der Konzern arbeitet schon an billigeren Zutaten: Luft, zum Beispiel.

Mehr Luft im Essen soll angeblich die Sensorik und das Mundgefühl beispielsweise von Schlagsahne, Eiscreme oder Sorbets verbessern. Mithilfe eines Proteins namens Hydrophobin, aus Schimmelpilzen gewonnen, will der Konzern jetzt das Schaumschlagen im Lebensmittel optimieren.
Kleiner Nebeneffekt: Es sieht dank Luft nach mehr aus. Und dies, dank des Pilzmittels, mit einer erstaunlichen Haltbarkeit von bis zu zweieinhalb Jahren.

Sicherheitsbedenken gibt es laut Unilever nicht.

Mehr über Risiken und Nebenwirkungen vermeintlich gesunder Produkte:
Hans-Ulrich Grimm
Vom Verzehr wird abgeraten.
Wie uns die Industrie mit Gesundheitsnahrung krank macht

Droemer Verlag
320 Seiten Klappenbroschur € 18,00
ISBN 3-426-27556-2
ISBN 978-3-426-27556-6

Valentinstag

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200 PS statt Blumen und Pralinen
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