Hochsaison für den Sommertrüffel

Mit dem aromatischen Sommertrüffel bekommt die heiße Jahreszeit eine besondere Geschmacks- note. Von Mai bis August hat der Sommertrüffel Hochsaison und verfeinert Pastagerichte und Speisen von Trüffelfans. Für beste Qualität und den charakteristisch milden Haselnussgeschmack sind die Auswahl der Trüffel und ein schneller Transport entscheidend. Wer den Sommertrüffel für seine Küche entdecken möchte, erhält die edlen Pilze vom Spezialisten Trüffelkontor direkt durch den Expressdienstleister GO! nach Hause geliefert.

Trüffel im Sommer – eine erlesene Köstlichkeit
Auch bei sommerlichen Temperaturen muss man nicht auf die aromatischen Edelpilze verzichten, die ein einfaches Gericht schnell zum Gourmetgang erheben. Denn Trüffelsorten wie Burgunder und Perigord, die von Oktober bis März Hochsaison haben, werden übergangslos vom Sommertrüffel (Tuber aestivum) abgelöst. Der Name verrät es bereits: Seine Haupternte- zeit liegt zwischen Mai und August. Der Trüffelliebhaber erkennt sie an ihrem besonderen Aussehen: Ihre dünne Haut ist dunkelbraun bis schwarz und uneben in Form von kleinen pyramidenförmigen Warzen bei einer Größe von 2 bis 9 cm. Das feste Fruchtfleisch, anfangs im unreifen Zustand noch weiß, entwickelt sich zu einem gelblich-bräunlichen Ton, je weiter die Ernte fortschreitet. Und wer nicht hinsieht, wird die Reife trotzdem schmecken, denn unreife Sommertrüffel sind sehr bitter. Der reife Trüffel hingegen überzeugt durch seinen milden Haselnussgeschmack. Insbesondere in der italienischen Gastronomie findet der Sommertrüffel viel Verwendung – das weiß auch Trüffelkontor zu bestätigen. Das Unternehmen mit Sitz in Waldmünchen hat sich auf den Handel und Versand von Trüffeln und Trüffelprodukten spezialisiert. Weltweit beliefert Trüffelkontor Privat- kunden ebenso wie die gehobene Gastronomie und den Delikatessen-Groß- und Einzelhandel.

Handverlesen ausgewählt und zuverlässig transportiert
Trüffel sind das Gold der Küche und das nicht nur in der Spitzengastronomie. Was sie so wertvoll macht? Trüffel kommen selten vor, wachsen nur in bestimmten Regionen und ihr Vorkommen ist stark abhängig von klimatischen und Umweltbedingungen. Darüber hinaus sind die Edelpilze sehr empfindlich. Lange Transport- oder Lagerungszeiten lassen die feinen Inhaltsstoffe verfliegen – bereits nach 2 Tagen verlieren Trüffel an Frische und werden weich.
Für beste Trüffelqualität reist Trüffelkontor-Geschäftsführer Kajetan Seuß selbst in die Ursprungsländer wie Italien, Frankreich und Spanien.

In Deutschland angekommen, müssen die Trüffel, die telefonisch und online über www.trueffelkontor.de bestellt werden können, zügig und sicher an die Kunden bundes- und europaweit zugestellt werden. Mit einer individuellen Expressleistung stellt GO! Express & Logistics sicher, dass zwischen Anlieferung, Bestellung und Versand der frischen Ware bei Trüffelkontor weniger als 24 Stunden vergehen. Transportiert wird der sensible Edelpilz in einem speziellen Behältnis, das die optimale Temperatur von knapp über
0° C gewährleistet. Die Trüffel können täglich bis 17.00 Uhr bestellt werden und erreichen ihre Empfänger am nächsten Tag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr. So lassen sich Trüffel das ganze Jahr über frisch und kurzfristig genießen.

Das Unternehmen Trüffelkontor mit Sitz in Waldmünchen hat sich auf den Handel und Versand von Trüffeln und Trüffelprodukten spezialisiert. Weltweit beliefert Trüffelkontor durch GO! Express & Logistics die gehobene Gastronomie, den Delikatessen-Groß- und Einzelhandel sowie Privatkunden.
Geschäftsführer Kajetan Seuß leitet das Familienunternehmen bereits in dritter Generation. Im Jahr 1896 als Pilzhandel aufgebaut, erfolgte 2008 die Gründung zur Trüffelkontor GmbH und Spezialisierung auf den Direktimport von Trüffeln. Damit ist das Unternehmen heute einzigartig in Deutschland. Mehr unter www.trueffelkontor.de.

Markus Semmler

Markus Semmler immer erste Liga

Deutschlands größter Spitzenkoch verwöhnt Meisterkicker: Hertha BSC hat es geschafft. Nach nur einer Saison sind die Hauptstadtkicker wieder erstklassig. So ein Erfolg verdient eine spitzenmäßige Meisterfeier, natürlich mit einem Spitzenkoch. Der 2-Meter-Hüne Markus Semmler stellt sich am kommenden Sonntag ab 19:00 Uhr dieser „sportlichen Herausforderung“.

Semmlers kulinarische Aufwärmphase in der STATION in Kreuzberg beginnt u.a. mit karamellisierten Kirschtomatenbonbons oder Ochsenschwanzpralinen auf geröstetem Kartoffelbrot. Nach der Aufwärmphase erwartet die Spieler das Beste vom Thunfisch mit Mango-Chilivinaigrette und Thaibasilikumduft. Sicher voll ins Netz trifft Semmlers Hauptgang: Tranchen vom Kalbsrücken, grüner und weißer Spargel, Gnocchi und Estragonrahm. Auch mit seinem Dessert wird Promikoch Semmler sicher nicht in die Abseitsfalle tappen. Mit Pavé der Valrhona Schokolade mit Creme Brûlée-Kern, Erdbeergelée und Vanille-Salz-Eis bringt der Berliner Meisterkoch und Restaurateur des Jahres 2000 das Ding am Ende sicher nach Hause. Die Bierdusche ersetzt um Mitternacht Berliner Currywurst mit Kartoffelbrot. Ganz klar – mindestens 75 Punkte auch für Markus Semmler.

Genau so viele Punkte wie Hannover 96 in der Saison 01/02 hat Hertha bis heute. Doch kommenden Sonntag könnten die Berliner Spitzenkicker einen neuen Aufstiegsrekord mit einem Sieg gegen FC Energie Cottbus perfekt machen. Markus Semmler, der zuvor bereits für die US-Präsidenten Bush und Clinton, Deutschlands Kanzler Kohl und Schröder sowie die Repräsentanten von Europas wichtigsten Königshäusern und internationale Adelsgeschlechter wie Prinz Charles, König Juan Carlos, der Sultan von Brunei kochte, wird dafür gewiss eine ganz besondere Überraschung parat haben.

Markus Semmlers hochgelobte Küche – auch Gourmet Report ist ein Fan des großen Meisters – kann auch Otto-Normalbürger in Semmlers DAS RESTAURANT in Berlin Wilmersdorf Dienstags bis Samstags ab 17 Uhr geniessen: www.kochkunst-ereignisse.de/Startseite.html

Sebastian Syrbe

Der Stralsunder Sebastian Syrbe verlässt zum 1. Mai die Hansestadt und wird Chef des Binzer Gourmetrestaurants „niXe“. Syrbe (28) ist in Fachkreisen für seine besonders kreative, leichte Küche bekannt geworden.
Gault Millau dekorierte ihn mit 15 Punkten. Der gebürtige Cottbuser freut sich auf die Insel Rügen und seine neue Aufgabe: „In der niXe können wir die Urlauber und die Einheimischen auf hohem Niveau verwöhnen. Unsere Küche bringt vorpommersche Spitzenprodukte mit weltweiten Kochideen zusammen. Wir arbeiten direkt am Wasser an der herrlichen Binzer Strandpromenade und haben ein cool-stylisches Restaurant. Was wollen wir mehr?“, fragt Syrbe Gourmet Report.

Auf seinen Speisekarten findet man blättrigen Ostseedorsch mit Erdnuss, Petersilienwurzelcreme, Curryschaum und gegrillter Lauchzwiebel mit Zitronenzesten. Oder vorweg schon den geeisten Obstschaum mit würzigem Beerentee. Köstlich auch das lauwarme Frühlingsgemüse-Potpourri mit einem aromatisch-filigranen Fenchel-Dashi-Fond. Der Gault Millau hat die Prognose gewagt, dass „dieser Koch sicher noch von sich reden machen“ lassen dürfte.

Das Binzer niXe Restaurant ist in den vergangenen Jahren bekannt geworden durch sein aussergewöhnliches Ambiente und seine inzwischen mit einem Michelinstern dekorierte Küche. Das Restaurantdesign wurde entwickelt von Thomas Hummels, der mit Ralf Haug einen Usedomer Koch auf die Insel Rügen locken konnte. Haug erkochte sich im niXe-Restaurant seinen ersten Michelin-Stern und verwöhnt weiter die niXe-Gäste bis Ende April.

Hummels, der auch Inhaber von Hotel und Restaurant ist, ist sich sicher, dass mit Syrbe eine neue Spitzenkraft auf die Insel Rügen kommt. „Nachdem zuletzt ja die Medien bedauerten, dass Rügen Spitzenköche verliert, gibt es jetzt ein beruhigendes Gegensignal. Binz soll kulinarisch die Nr. 1 auf Rügen bleiben.“

Große Stücke vom neuen Spitzenkoch Syrbe hält auch niXe-Hoteldirektor Alexander Höntzsch: „Es gibt nicht viele Köche in Deutschland, die es schaffen, ihre Gäste so zu begeistern wie Sebastian Syrbe. Dass er mit 28 Jahren so modern-kreativ und fachlich versiert ist, freut uns. Und unsere Gäste dürfen sich ab Mai auch auf einen sympathischen Menschen freuen, der es am Herd sogar schafft Vorpommern und Asien zusammen zu führen,“ so Höntzsch im Gourmet Report Gespräch.

Syrbe hat sein Handwerk u.a. bei den Sterneköchen Peter Moser in Basel und Heinrich Will in Emmendingen gelernt und hat in den letzten beiden Jahren aus dem Nichts das Restaurant „Esszimmer“ in Stralsund auf Platz 1 geführt. Für ihn ist die frei werdende Position des Küchenchefs in der bekannten niXe ein Glücksfall. „Hier haben wir noch mehr Möglichkeiten, eine tolle Küchentechnik, ein sehr trendiges Restaurantambiente und einen Gastgarten für die Sommermonate.“ Syrbes Lebensgefährtin Vanessa Brock übernimmt die Restaurantleitung. Schon in Stralsund wurde sie für ihren sympathischen und kompetenten Service gelobt.

www.niXe.de

Fairmont Hotels

In den mehr als  60 exklusiven Fairmont Hotels & Resorts weltweit werden so viele Lebensmittel wie möglich im Haus selbst hergestellt. Die erfahrenen Küchenchefs stellen auf diese Weise sicher, dass jeder Bissen genau so schmeckt, wie er schmecken soll.

Alles aus eigener Herstellung:
Um die Frische der Produkte zu gewährleisten, werden in vielen Fairmont-Häusern Gemüse und Kräuter im eigenen Garten angebaut. Auch Bienenstöcke auf dem Hoteldach sind keine Seltenheit, ebenso wie das selbstgebraute Bier – dass dies in Form des Honigbiers gut zusammen passt, machen das The Fairmont Royal York in Toronto oder das The Fairmont San Francisco schon seit einiger Zeit vor. Im Fairmont Pacific Rim in Vancouver kommen die Gäste in den Genuss von selbst geräuchertem Lachs und eigens hergestelltem Speck.

Die Kreativität der Küchenchefs kennt keine Grenzen:
Besonders hoch im Kurs stehen bei den Küchenteams in aller Welt hausgemachte Marinaden, Dips und Saucen. Neben den unterschiedlichsten Rezepturen für Ketchup, beispielsweise mit Zwiebel- oder Rote Beete-Aroma, gibt es die verschiedensten Aioli-Kreationen wie das „Sake Kasz Cream Cheese Aioli“ oder Aioli aus geröstetem Knoblauch und Rosmarin, das im Fairmont Chicago, Millennium Park serviert wird. Für ein exotisches Geschmackserlebnis sorgen frische Früchte- und Gemüse-Chutneys, die zum Beispiel durch außergewöhnliche Gewürzkompositionen mit roher Papaya und Safran ihre ganz eigene Note erhalten. Eine Spezialität aus dem Schweizer Fairmont Le Montreux Palace ist das Rotwein-Zwiebel-Confit, ein passender Begleiter zu Käse oder Foie Gras.

In so mancher Fairmont-Küche werden auch süße Frühstücksklassiker aufgepeppt: Während die Erdnussbutter des auf Vancouver Island gelegenen The Fairmont Empress mit Milchschokolade und dem hoteleigenen Honig angereichert wird, stellt das The Fairmont Olympic in Seattle einen besonderen Ahornsirup her. Dieser wird für mindestens sechs Monate mit einem Schuss Whiskey in einem Eichenfass gereift.

Kulinarische Erinnerungen für Zuhause:
Damit die Gäste auch zu Hause nicht auf diese innovativen Kreationen verzichten müssen, werden viele Produkte im jeweiligen Hotel zum Kauf angeboten. Das ein oder andere Rezept, wie die feurige Mango-Chili-Sauce des The Fairmont Orchid auf Hawaii kann zum Nachmachen zu Hause auch ganz bequem unter http://www.everyonesanoriginal.com/recipes/ abgerufen werden.

Mango-Chili-Sauce (ergibt ein Glas):

Zutaten
Mango                                                    2 Stück                                             
Hawaiianische Chilischote         2 Stück (ersatzweise Bird-Eye- oder Thai-Chili)
Ingwer, geschält             1cm dicke Scheibe
Thai-Basilikum            2 Blätter
Koriander                1 Stängel
Meersalz                nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer, gehackt        nach Geschmack      

Zubereitung
1.    Beide Mangos schälen und entkernen. Bis auf eine Hälfte die Mangos mit einem Spritzer Wasser im Mixer pürieren. Das Püree in einen Behälter füllen.
2.    Die Stiele der Chilischote entfernen, die Schote kurz in der Pfanne oder dem Ofen rösten und nach dem Abkühlen zerkleinern und zum Mango-Püree hinzugeben.    
3.    Die verbleibende Mango-Hälfte vierteln, Basilikum und Koriander klein hacken und alles zum Püree geben.
4.    Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 www.fairmont.com

HRS ist das beste Hotelportal

Der große Clever reisen!-Test über die besten Hotel-Portale: Günstige Hotelzimmer finden – so einfach und sicher war es noch nie – Ausgabe 4/12

Clever reisen! hat die Portale bezüglich der Kriterien Nutzerfreundlichkeit, Hotelklassifizierung und Verbraucherfreundlichkeit geprüft. Dabei schauten die Tester, ob sich die Ergebnisse einer Hotelsuche nach verschiedenen Kriterien sortieren lassen, ob die Anzahl der Hotelsterne berechtigt waren und vor allem, ob der Gesamtpreis wirklich alle Steuern und Gebühren enthält.

Der Testsieger HRS hat bei allen Kriterien überzeugt. So konnten sich die Ergebnisse nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach der Entfernung sortieren lassen. Die Anzahl der vergebenen Hotelsterne waren bei den getesteten Hotels berechtigt und der Gesamtpreis enthält alle Steuern und Gebühren, zum Beispiel eine Bettensteuer oder eine Resortgebühr. Generell positiv schnitten die Portale booking , Opodo , Expedia und Hotels.com ( www.gourmet-report.de/goto/hotels-com )ab, die alle mit dem Clever reisen!-Prädikat ausgezeichnet wurden. Nicht so gut schnitten die Portale Hotel.de, Agoda.de und Hotelreservierung.de ab.

Vorsicht vor falschen Sternen, Zusatzgebühren und Servicepaketen
Reisende müssen bei der Suche nach günstigen Hotelzimmern genau hinschauen, etwa bei der Hotelklassifizierung. In einem Fall wurde ein Hotel in Bangkok von einem Portal als 5-Sterne-Haus ausgewiesen. Bei anderen Portalen hatte dasselbe Hotel jedoch nur 3 bzw. 2,5 Sterne. Luxus zum günstigen Preis ist hier wohl nicht zu erwarten. Ebenfalls wichtig ist das Kleingedruckte. Hier finden sich bei einigen Portalen Steuern und Zusatzgebühren, die dann aber nicht im Gesamtpreis enthalten sind, zum Beispiel die bei US-Hotels häufig erhobene „resort fee“. Dies kann zu unangenehmen Kosten-Überraschungen an der Hotelrezeption führen. Vorsicht ist außerdem bei Servicepaketen angebracht, zum Beispiel Reiseversicherungen oder, wie bei einem Hotel-Portal, ein zusätzlich buchbarer Schutz gegen eventuelle Stornokosten. Dieser ist aus Sicht der Tester, je nach Stornobedingungen eines Hotels, teilweise nicht sinnvoll. Er wurde trotzdem sehr hartnäckig angeboten. Den kompletten Test und weitere nützliche Tipps für die Hotelsuche im Internet finden Sie in der aktuellen Ausgabe Clever reisen! 4/12.

*Für den Test wurden bei allen Portalen die Preise für jeweils einen Hotelaufenthalt in Amsterdam, San Diego und Bangkok abgefragt. Zwecks Vergleichbarkeit wurde möglichst dasselbe Hotel in einer Stadt ausgewählt. Neben dem Preis berücksichtigt der Test noch weitere Kriterien wie die Hotelklassifizierung und die Benutzer- und Verbraucherfreundlichkeit der einzelnen Portale.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 4/12 ab dem 4.10. am Kiosk für 5,10 Euro!
Extra: Asien – Die beste Auswahl einzigartiger Urlaubsideen, inklusive 25 Hotels mit Flair sowie Reisen durch Myanmar, Zentralthailand sowie nach Hongkong.

Clever reisen! 4/12 hat außerdem u.a. getestet:
Langzeiturlaub: Hotel, Sonne & Meer ab 9 Euro
Preisvergleich Flugportale: Fragwürdige Werbetricks
Reiseveranstalter: Neuer Trend bei Rundreisen – Der Arzt reist mit
Spartipps für Senioren: Im besten Alter günstiger fliegen
Abu Dhabi: Glitzernde Wüsten-Metropole
Ägypten: Sahl Hasheesh – Hurghadas schöne Schwester
Karibik: Barbados – Insel voller Überraschungen
Holland: Utrecht – Ein schönes Wochenende
Deutschland: 10 Top-Weihnachtsmärkte
Business Class: Zum Schnäppchenpreis fliegen
Test Asien-Airlines: Wer sind die Besten?

Diebstahl im Hotel

Mit 87 % führen Handtücher die Hitliste an – es werden aber selbst Fernbedienungen, Glühbirnen oder Batterien gestohlen – Selbst Sofas oder TVs sind nicht sicher vor Diebstahl – Hoteldirektor: „Es wird alles gestohlen!“

Ein Fernsehgerät aus einem Hotel mitgehen lassen hört sich nach einem Ding der Unmöglichkeit an? Das Gegenteil ist der Fall: Aus jedem sechsten Hotel haben Gäste schon einmal ein TV-Gerät entwendet – laut lastminute.de Top Secrets Hotel-Umfrage, für die die Last Minute Reisewebsite 500 Hoteliers befragt hat, um einmal deren Sicht zu erfahren. Demnach ist das Fernsehgerät auf Platz 11 hinter den Top 10 Dingen, die laut den Hoteliers am meisten von Gästen stibitzt werden: Handtücher, Kosmetik, Stifte, Besteck und Geschirr, Slipper, Bademäntel, Fernbedienungen, Kissen und Decken, Zeitungen und Kleiderbügel. Diese Vielfalt an ‚Souvenirs‘ überrascht nicht, bedenkt man, dass 95 Prozent der Hotels bestätigen, dass Gäste etwas aus ihren Zimmern haben mitgehen lassen und jeder zehnte ihrer Gäste nicht widerstehen kann, etwas einzustecken. Mit jedem neunten sind es sogar mehr in 4- und 5-Sterne Hotels. Die Hoteliers schätzen, dass dadurch jedes Jahr Kosten entstehen von durchschnittlich fast 5.500 Euro – in 5-Sterne Hotels mit ihrer luxuriösen Ausstattung ist es fast viermal mehr mit annähernd 20.000 Euro. Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de, über die Umfrage: „Von 4- und 5-Sterne Hotels bekommen wir kurzfristig leere Zimmer als lastminute.de Top Secret Hotels, mit denen unsere Kunden bis zu 45 Prozent sparen. Für diese Umfrage haben wir nun von hunderten Hoteliers einmal ihre Top Secret Geschichten bekommen und damit Einblicke, wie weit Gäste manchmal gehen, um Dinge wie Handtücher, TV-Geräte oder sogar Skulpturen und Zigarettenautomaten mitzunehmen. Es ist sicher verlockend, solche Dinge zu besitzen – wir bevorzugen sie aber dort, wo sie hingehören: im Hotel.“
 
Mitarbeiter eines Hotels in New Jersey fanden ein Zimmer fast vollkommen leer vor
Der Zigarettenautomat eines Hotels in Cardiff hatte es einem Gast besonders angetan – so sehr, dass er ihn mitnehmen wollte. Anhand solch unglaublicher Dinge, ohne die laut der Hoteliers-Umfrage manche Gäste einfach nicht abreisen möchten, erklärt lastminute.de die außergewöhnlichsten Hotelraubtaktiken:
 
·         Der handwerkliche Hotelraub: In hohem Maße handwerkliche Fähigkeiten mussten jene Gäste aufbringen, die sämtliche Badarmaturen entwendet haben, den Kopf einer Regendusche, eine Hydromassage-Dusche, einen Toilettensitz, ein Abflussrohr aus einem Hotel in Madrid oder gleich ein ganzes Waschbecken wie von einem Berliner Hotel berichtet. Der Gast eines Hotels in Washington hat sich so richtig ins Zeug gelegt, als er das Regal absägte, auf dem im Bad das TV-Gerät angebracht war, auf das er es abgesehen hatte. Auch Vorhänge und Teppiche verschwinden – in einem Hotel in Las Vegas fand ein Gast so sehr Gefallen an einem Teppich, dass er diesen fein säuberlich komplett herausgeschnitten und mitgenommen hat.
 
·         Der effiziente Hotelraub: Effiziente Gäste denken pragmatisch und entfernen kurzerhand alle Batterien aus Fernsteuerungen, stecken Toilettenbürsten und Glühlampen ein – manche verfallen sogar einem derart erleuchteten Eifer, dass sie jede einzelne Glühlampe in einem Zimmer einstecken, wie von gleich mehreren Hotels berichtet.
 
·         Der kraftstrotzende Hotelraub: Feuerlöscher, Kaffeemaschinen, Safes, Stühle, Bügeleisen, Bügelbretter, eine große Palme mitten aus einem Foyer, eine Matratze aus einem 5-Sterne Hotel in Madrid oder ein Sofa aus einem 5-Sterne Hotel in Dubai zu entwenden – das erfordert pure Muskelkraft. Diese kombiniert mit Chuzpe ermöglichte es einem Gast, einen Zigarettenautomaten an der Rezeption vorbei aus einem 4-Sterne Hotel in Cardiff zu rollen. Und natürlich gibt es unzählige Hotels, bei denen Flaschen aus den Minibars stibitzt wurden – nicht ganz so häufig, aber keine Seltenheit, sind komplette Minibar-Kühlschränke, die abhandenkamen laut mehrerer Hoteliers.
 
·         Der kunstvolle Hotelraub: Viele Hotelgäste verfügen offenbar über einen sehr ausgewählten Geschmack – denn 6 Prozent der Hotels, die bei der lastminute.de-Umfrage mitgemacht haben, berichten von Kunstwerken, die nie wieder gesehen wurden. Viele davon sehr wertvoll, wie das antike chinesische Porzellan, der schwere Kopf einer Statue oder gleich eine ganze Skulptur, die aus dem Foyer eines 5-Sterne Hotels in Budapest geklaut wurde. Es kommt jedoch nicht immer zum Happy End mit dem Diebesgut, wie ein räuberischer Gast eines Hotels in Dublin wohl bei der Bescherung feststellen musste: Er packte klammheimlich alle Weihnachtspräsente ein, die das Hotel dekorierten – alles jedoch leere Kartons, die als Geschenke verpackt wurden.
·         Der ganzheitliche Hotelraub: Warum nur ein Handtuch oder einen Aschenbecher einstecken, wenn das ganze Hotelzimmer doch so schön war? Dies müssen die Gedanken gewesen sein jener Gäste, die jedes einzelne Stück an Besteck, Geschirr und sonstigen Geräten aus der Kitchenette eines 3-Sterne Hotels in Dubrovnik und einen 5-Sterne Hotels in Istanbul entwendet haben. Noch einen Schritt weiter ging ein Hotelgast, der es schaffte, das komplette Hotelzimmer auszuräumen: Zurück blieben nur Matratze, Schreibtisch, TV-Gerät und Lampen – alles andere war nicht mehr in jenem Zimmer in einem Hotel in New Jersey in den USA.
 
Dinge, die laut Hoteliers am meisten von Hotelgästen mitgenommen werden (Mehrfachnennungen möglich)
Handtücher 87 Prozent
Kosmetik (Seifen, Shampoo etc.) 60 Prozent
Stifte 55 Prozent
Besteck & Geschirr 52 Prozent
Slipper 39 Prozent
Bademäntel 34 Prozent
Fernbedienungen 28 Prozent
Kissen, Decken, Matratzen 23 Prozent
Zeitungen & Zeitschriften 19 Prozent
Kleiderbügel 17 Prozent
TV-Geräte 16 Prozent
Föhne 10 Prozent
Glühbirnen 9 Prozent
Kunstwerke 6 Prozent
Lampen 6 Prozent
Wecker 5 Prozent
Computer & Zubehör 4 Prozent
Telefone 3 Prozent
Batterien 3 Prozent
Planzen/Blumen/Palmen 3 Prozent
 
 Wir fragen uns, wie assozial ist das? Batterien aus der Fernbedienung zu klauen! Das jedoch die Mitnahme der kleinen Kosmetikflaschen vom Hotel als Diebstahl bewertet wird, irritiert uns. Die halbleere Flasche wird doch niemand mehr verwenden!

Grillen mit Kindern

Kinder lieben Feste. Ein schöner Anlass ist immer wieder das Grillen unter freiem Himmel. Das Feuer, der Geruch und die gemeinsame Aktivität mit Eltern, Geschwistern und Freunden – all das macht einen Riesenspaß. Und weil Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, sollten die kleinen Gäste unbedingt an der Vorbereitung beteiligt sein: Fleisch und Gemüse kleinschneiden und aufspießen, Hamburger nach eigenem Geschmack mit leckeren Zutaten belegen, Kartoffeln in Alufolie packen und zugeschnittene Äste mit Stockbrot oder Marshmallows bestücken, die über dem offenen Feuer gebraten werden können.

Danach heißt es dann: „Mein Hamburger“, „meine Wurst“ und „mein Maiskolben“ – und es kann los gehen. Selbstverständlich dürfen weder der Grill noch die kleinen Racker dabei unbeaufsichtigt bleiben. Stattdessen sollten die Kinder vorsichtig an das Feuer herangeführt werden, damit sie ein Gespür für die Hitze bekommen und ihnen die Gefahr bewusst wird.

Bereits zuvor sollte natürlich bereits gecheckt worden sein, dass der Grill intakt, stabil und standfest ist. Sodann ist ans Brennmaterial zu denken – empfehlenswert sind Grillbriketts. Sie halten lange die Glut und müssen deshalb, anders als Holzkohle, nur selten nachgelegt werden. Und wer auf „Nummer sicher“ gehen möchte, hat einen kleinen Wassereimer und einen Feuerlöscher immer griffbereit.

Indirekt grillen: Auf einer Seite die Grillbriketts, auf der anderen das Fleisch
Erfahrene Grillprofis halten einen besonderen Tipp parat: Wer die Grillbriketts nur auf einer Seite des Grills anhäuft, schafft unterschiedliche Grillzonen. Auf diese Weise können die einzelnen Gerichte optimal garen. Während das Fleisch direkt über der Kohle knusprig gegrillt wird, kann es gleich nebenan, indirekt gegrillt, in Ruhe durchziehen. Bei geschlossenem Deckel wird der Grill so zum „Backofen“ – und das Fleisch wird, sanft geräuchert, besonders aromatisch und zart.

Weitere Informationen auch unter www.grillprofi.de

15. EUROPÄISCHES KOCH-FESTIVAL

Ziel der breit angelegten Aktion ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher die kulinarische Tradition
und die authentischen Produkte ihres Landes und ihrer Region wieder näherzubringen.
Kochen ist mehr als nur „Essen machen“, Kochen ist eine Kunst, die
alle Sinne berührt und die traditionell das beste Produkt der Region einbezieht.

Alle teilnehmenden Restaurants, sicher auch in Ihrer näheren Umgebung, mit Ihren Speisen und anderen Angeboten sortiert nach Ländern finden Sie
auf www.kochfestival.de

Ali Ronay

Saftige Oliven, würziger Käse und erlesene Weine: Im Kempinski Hotel Barbaros Bay bei Bodrum legt Executive Chef Ali Ronay großen Wert darauf, dass seine Gäste auch mit dem Geschmackssinn “fühlen”, wo sie sind. Deshalb lässt er sie nicht nur beim Genuss seiner Turkish Nouvelle Cuisine in die Region eintauchen, sondern nimmt Hobby-Gourmets mit auf eine kulinarische Safari ins Hinterland.

So geht es mit Ali Ronay zu dem Bauernhof, wo Olivenöl gepresst und Schafskäse produziert wird. Der junge Koch zeigt seinen Gästen aber auch das Weingut, von dem die hervorragenden türkischen Weine stammen, die in den Restaurants des Hotels ausgeschenkt werden. Höhepunkt nach getaner Ausflugsarbeit ist sicher das Dinner am Chef’s Table – auf Wunsch serviert Ali Ronay auch direkt am Strand. Die Touren ins Umland sind individuell und kurzfristig vor Ort buchbar.

Die Preise für eine Übernachtung im Hotel beginnen bei 336 Euro pro Person und Nacht, das Frühstück ist inklusive. Buchung und weitere Informationen unter www.kempinski.com/bodrum .

Kreuzfahrten: Kundenabzocke auf Dreckschleudern

Kreuzfahrten sind weniger sicher als Anbieter propagieren, nehmen Kunden wie auch Beschäftigte aus und schaden der Umwelt. Mit scharfer Kritik durchkreuzt Ross A. Klein von der Memorial University in St. John’s http://ucs.mun.ca anlässlich des 100. Jahrestages der Titanic-Katastrophe die gängigen Vorstellungen über die „weißen Riesen der Weltmeere“. Mit sozial- und umweltverantwortlichem Urlaub hat die Branche gar nichts zu tun, so das Resümee des Kreuzfahrt-Kritikers.

„Unsinkbar-Mythos“ Lüge

Was die Sicherheitsfrage betrifft, hinterlegen allein die diesjährigen Medienberichte die Bedenken der Warner. Die Bilder der sinkenden Costa Concordia vor Giglio gingen zu Jahresbeginn um die Welt, im Monat darauf machte ein Brand auf der Costa Allegra das Schiff manövrierunfähig, im März brannte es auf der Azamara Quest der Royal Caribbean Cruises vor Malaysia.

Seit 1980 sind 16 Kreuzfahrtschiffe gesunken, 99 Schiffe seit 1973 auf Grund gelaufen. In den vergangenen elf Jahren stießen 73 Schiffen zusammen, 79 gerieten in Brand, und allein zwischen 2000 und 2011 kamen 100 Schiffe vom Kurs ab, waren manövrierunfähig oder aus anderen Gründen ein Sicherheitsrisiko, so die bisherige Datenlage http://cruisejunkie.com .

Knallharte Profitmaximierung

Kaum besser beurteilt Klein das Geschäftsmodell: „Die Kreuzfahrtbranche zielt knallhart auf Profitmaximierung ab. Die billigen Grundangebote sind Teil davon.“ Sobald man ein Schiff betreten habe, werde man ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. „Für das Kreuzfahrtticket bezahlt ein Kunde rund 45 Dollar pro Tag, auf dem Schiff gibt er aber nochmals täglich 100 bis 250 Dollar aus.“ Alles, was nicht im Grundpreis inbegriffen ist, kostet extra. „Die Leute können ja nicht weg, sie müssen konsumieren oder versauern in ihrem Zimmer.“

Jeder Laden, jede Bar und jedes Spielkasino auf dem Kreuzfahrtschiff liefert laut Klein der Kreuzfahrtgesellschaft bis zu 40 Prozent der Verkaufserlöse ab. Dasselbe gelte für Geschäfte an Land. „Die Landausflüge sind so geplant, dass die Passagiere ganz bestimmte Orte besuchen, die ebenfalls von den Kreuzfahrtgesellschaften kontrolliert werden. Auch dort müssen die Ladenbesitzer der Kreuzfahrtgesellschaft Abgaben bezahlen.“

Schiffe nicht nachhaltig

Ein weiterer Kritikpunkt der Meeres-Kolosse sind deren verheerende Ökobilanz. „Pro Passagierkilometer produziert ein typisches Kreuzfahrtschiff mehr als drei Mal so viele Treibhausgase pro Kilometer als eine Boeing 747. Grund dafür ist das Schweröl, mit dem die Schiffe unterwegs sind“, erklärt Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms http://greenpeace.at auf Anfrage von pressetext.

Schweröl ist das erste Produkt, das in der Raffinerie bei der Fraktionierung abfällt. „Das Öl enthält Stickoxide, Schwefeloxide – vor allem Schwefeldioxid – und Ruß. An Land darf dieses Öl nirgendwo verwendet werden und müsste unter hohen Kosten als Sondermüll entsorgt werden“, erklärt Helms. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) http://nabu.de hat errechnet, dass ein einziges Kreuzfahrtschiff auf einer Fahrt so viele Schadstoffe ausstößt, wie fünf Mio. Autos auf der gleichen Strecke.

Die Standards der Internationalen Maritimen Organisation IMO http://www.imo.org schreiben übrigens ab 2020 weltweit einen maximalen Schwefelanteil in Schiffstreibstoff von 0,5 Prozent vor. Bis dahin dürfen Schiffe allerdings mit diesen giftigen Treibstoffen fahren.

Soziale Perfomance desaströs

Der wirtschaftliche Druck, der durch den Preiskampf auf hoher See ausgelöst wurde, lässt Kreuzfahrtunternehmen zu drastischen Maßnahmen in Sachen Beschäftigungspolitik greifen. Arbeitszeiten von zehn Stunden pro Tag und länger zehn Monate lang ohne Unterbrechung bei einem Lohn von 300 Euro plus Trinkgeld sind branchentypisch. Überstunden werden nicht bezahlt. Teilweise werden Mitarbeiter über Recruiting-Firmen in Drittländern angestellt, wodurch man sich die Anpassung an europäische Lohnrichtlinien erspart.

„Die Kreuzfahrtgesellschaften verdienen also trotz niedriger Preise gut. Die Carneval Corporation zum Beispiel erzielt mit diesem Geschäftsmodell jährlich zwei bis zweieinhalb Mrd. Dollar Gewinn“, rechnet Klein vor. Dabei zahle das Unternehmen praktisch keine Steuern, weil es seinen Hauptsitz nach Panama verlegt hat. „Es hätte also genug finanziellen Spielraum, um anders zu wirtschaften, wenn es wollte.“

Spärlich gesät seien die Ausnahmen einzelner kleiner Initiativen für umweltgerechtere Schifffahrt, die es vor allem in den nordeuropäischen Ländern gibt. Klein nennt hier umweltfreundliche Großsegler wie Sea Cloud Cruises oder Christiana Cruises als Beispiele, die allerdings beide im Hochpreissegment angesiedelt sind. Informationen über Nachhaltigkeit in der Kreuzfahrtbranche liefert die Homepage von fairunterwegs.org http://fairunterwegs.org
Wolfgang Weitlaner