Mit Traumpreisen locken Betrüger Amazon-Kunden

Die Stiftung Warentest warnt vor Betrügern, die mit günstigen Angeboten im Amazon Marketplace, dem Händlerportal des Onlinekaufhauses, Kunden in die Falle locken. Wer dort bestellt, verliert in der Regel sein Geld. Der Betrug über falsche Onlineshops hat besonders vor Weihnachten Hochkonjunktur. Wie man Fakeshops erkennen kann und sich vor Abzocke schützt, beschreiben die Warentester in der Dezember-Ausgabe ihrer Zeitschrift test und auf www.test.de/fakeshops.

Eine Systemkamera für extrem günstige 250 statt für rund 1.500 Euro, der Kaffeevollautomat zum halben Preis. Die Masche der Betrüger ist immer dieselbe: Die günstigen Preise ziehen Interessenten an. Der Händler verlangt, ihn per E-Mail zu kontaktieren, statt die Ware über den Amazon-Warenkorb zu bestellen. Per Mail bestätigt der Händler dann die Bestellung und verlangt Zahlung per Vorkasse. Wer sich darauf einlässt, sieht in der Regel weder das Geld wieder noch die vermeintlich bestellte Ware. Amazon scheint dabei überfordert. Der Kundenservice fühlt sich nicht zuständig und auch die Kontrollmechanismen, die Amazon anwendet, um Betrügern keine Plattform zu bieten, sind oberflächlich.

Eigene Skepsis ist deshalb gefragt, besonders, wenn Artikel zu extrem günstigen Preisen angeboten werden. Außerdem sollte man nie per Vorkasse bezahlen. Bietet der Händler keine seriösen Zahlungsmittel wie Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal an, heißt es: Finger weg. Verdächtig ist es immer, wenn der Händler verlangt, ihn per E-Mail zu kontaktieren und den Kauf nicht über den Amazon-Warenkorb abwickeln will. Auch von positiven Bewertungen sollte man sich nicht beeindrucken lassen, auch sie können gefälscht sein. Wer trotzdem reinfällt, hat wenige Chancen, sein Geld wieder zu sehen. Die Polizei kann die Verbrecher kaum zurückverfolgen, denn manche Shops bestehen nur wenige Stunden.

Der ausführliche Bericht zu Fakeshops erscheint in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift test oder unter www.test.de/fakeshops abrufbar.

Deutschlands beste Bio-Läden 2017 gesucht

Es ist wieder soweit: Das Naturkostmagazin Schrot&Korn ruft ab November erneut zur Wahl für Deutschlands beste Bio-Läden 2017 auf. Kunden können wieder ihr Lieblingsgeschäft bewerten. Davon profitieren Bio Läden und Kunden gleichermaßen. Den Teilnehmern winken tolle Preise: Ein E-Bike, eine Wanderreise in die Berge sowie viele Geschenkpakete. Die Bio-Läden erhalten viele individuelle Hinweise, was sie noch verbessern können und was sie schon richtig gut machen.
 
Die Teilnahmekarten zur Wahl der „Besten Bio-Läden 2017“ liegen bundesweit in allen mitmachenden Bio-Läden aus. Die Aktion läuft bis zum 7. Dezember 2016. Abgestimmt werden kann auch online unter www.besterbioladen.de. Hier gibt es dieses Jahr sogar eine extra Chance: Es werden täglich weitere Preise verlost sowie sechs Wochenhauptpreise.

Gewählt werden Bio-Geschäfte in Deutschland, in vier Kategorien unterteilt: Hofläden, kleine Bioläden, mittlere Biofachgeschäfte sowie Bio-Supermärkte. Bei der Wahl können unter anderem der Gesamteindruck, die Sortimentsvielfalt und die fachkundige Beratung mit Schulnoten bewertet werden. Im vergangenen Jahr äußerten sich auf diesem Weg über 51.000 Teilnehmer zu „ihrem“ Bio Laden. In jeder Kategorie wird das Geschäft mit den besten Noten als „Bester Bio-Laden 2017“ ausgezeichnet.
 
Besonderheit: individueller Dialog
Eine Besonderheit der Schrot&Korn Leserwahl ist, dass die Verbraucher individuelle Bemerkungen auf ihren Teilnehmerkarten oder auch online hinterlassen können. Dies gibt den Händlern neben ihren Noten individuelle Rückmeldung über das, was ihren Kunden wichtig ist. Die Bemerkungen werden vom bio verlag erfasst und den Läden in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt. Damit erhalten die Läden Impulse, wo sie ihren Service und Angebot noch weiter verbessern können und auch Rückmeldung zu ihren Stärken.
 
Die Preise im Einzelnen
Der Hauptpreis ist ein weißes E-Bike des Herstellers „Flyer“ im Wert von 3.400 Euro. Ein tiefer Schwerpunkt sorgt für eine gute Wendigkeit des Rades. Es besitzt einen Li-Ion-Mangan-Akku mit einer Ladedauer von 3,5 Stunden. Das Rad eine Tretunterstützung mit vier Varianten bis 25 km/h.
Als 2. Preis wird eine ganz besondere Reise in die Dolomiten ausgelost: Bei dieser einwöchigen Wanderreise des Veranstalters „Sento Wanderreisen“ im Wert von 2.700 Euro können zwei Personen das italienischen Cadore-Tal rund um den Berg Antelao erkunden, einem der Dolomitengipfel.
Als 3. Preis lockt ein Kaffeeautomat von „Krups“, der einen flugs zum Barista in den eigenen vier Wänden werden lässt. Per Smartphone wird die Kaffee- und Milchmenge sowie die Kaffeestärke ausgewählt. Per Drag & Drop lassen sich die Kaffeespezialitäten in Echtzeit an die Maschine senden. Der Barista-Traum hat einen Wert von 1.300 Euro.
Der 4. bis 99. Preis sind leckere Feinkost-Pakete der Firma „La Selva“. Darin befinden sich Spezialitäten wie pikante Auberginencreme oder frisch ein-gemachte Tomatenpolpa. Ergänzt wird dies durch einen kräftig-eleganten Naturland-Rotwein.
 
Bekanntgabe der Gewinner und Verleihung der Urkunden finden am 16.02.2017 auf der Weltleitmesse für Bioprodukte, der BioFach 2017, in Nürnberg statt.

eat-the-world

Frankfurts bürgerliche Seite: Diese können Kunden von eat-the-world ab dem 19. November 2016 unter kulturell-kulinarischem Aspekt kennenlernen. Der etwa dreistündige Rundgang rund um das Holzhausenviertel ist bereits der vierte, den der Anbieter für die Main-Metropole im Programm hat. Darüber hinaus können sich Gäste noch für das Bahnhofsviertel, das Nordend sowie das Kultquartier Sachsenhausen entscheiden.

Das Holzhausenviertel befindet sich nördlich des Frankfurter Zentrums und liegt zwischen der Eschersheimer Landstraße und dem Oeder Weg. Während die ruhigen Seitenstraßen insbesondere durch herrschaftliche Häuser aus der Gründerzeit geprägt sind, zeichnet sich der Oeder Weg durch eine Vielzahl von Geschäften und Lokalen aus. Die zahlungskräftige Bevölkerungsstruktur sorgt dafür, dass hier Restaurants unterschiedlichster Couleur entstanden sind und weiter entstehen.

Auf ihrem Rundgang durch das Quartier besuchen Teilnehmer der Tour zunächst ein indisches Streetfood-Restaurant. Dort haben sie die Gelegenheit, exotische Taler aus Süßkartoffeln mit einem Dip aus Tamarinden zu kosten. Weiter geht es mit einem Delikatessen-Lokal. Dort warten die Gastgeber mit Toast samt leckeren Chutneys und Ölen auf die Gäste.

Als nächstes steht ein italienisches Bistro auf dem Programm. Wie alle besuchten Lokale bei eat-the-world ist auch dieses Restaurant inhabergeführt und bereitet sämtliche Speisen komplett selbst her. Die hiesige Kostprobe: ein mediterranes Focaccia. Genüsse aus dem Mittelmeerraum gibt es zudem in dem anschließenden Nachbarschaftscafé. Dort haben die Besucher die Möglichkeit, eine israelische oder türkische Teigrolle zu probieren.

Orientalisch wird es auch in einem persischen Tante-Emma-Laden. Der hält für seine Gäste exotische Sandwich-Ecken bereit. Anschließend probieren die Entdecker eine warme Suppe in einem weiteren einladenden Café, bevor es mit einem brasilianischen Lokal kulinarisch Richtung Südamerika geht. Dort können sich Hungrige nämlich auf eine süße Köstlichkeit freuen und die Tour mit einem Mais-Kokoskuchen samt würzigem Cafezinho abrunden.

Wie bei sämtlichen Touren von eat-the-world kommt auch der kulturelle Hintergrund des Viertels nicht zu kurz. So erfahren Besucher alles Wissenwerte über die Geschichte und finden zum Beispiel heraus, warum der Oeder Weg überhaupt nichts mit dem heutigen Wort öde zu tun hat und warum das „Nordend West“ in der Vergangenheit beinahe zum Regierungssitz der Bundesrepublik geworden wäre.

Kulinarisch-kulturelle Tour Frankfurt Holzhausenviertel
Buchung: bis 1 Stunde vor Tour-Beginn telefonisch unter +49(0)30 – 206 22 999 – 0 oder online
unter www.eat-the-world.com/frankfurt.html
Wann: samstags ab 11:30 Uhr, Dauer ca. drei Stunden
Preis: 33,- Euro pro Ticket, 16,50 Euro für Kinder bis 12 Jahre

Spezialitäten der jeweiligen Region und die Lebensart der Einheimischen vorzustellen – dies war die Idee von eat-the-world-Gründerin Elke Freimuth, nachdem sie von zahlreichen Auslandsaufenthalten zurückkam. Als großer Fan der kulinarischen Highlights Europas machte sie ihre Leidenschaft zum zentralen Punkt des Unternehmens und überzeugte bereits 2009 den Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR). Dieser ehrte sie nach einer Präsentation mit dem Siegertitel beim angesehenen Innovations-Wettbewerb „Sprungbrett“. Zu den Stationen der Führungen zählen Kult-Lokale ebenso wie Imbiss-Stände, Traditionsmetzgereien oder Back-Manufakturen. Oft kopiert aber niemals erreicht, ist eat-the-world heute Marktführer auf dem Gebiet kulinarischer Probiertouren und baut sein Angebot laufend aus. Neben zahlreichen deutschen Großstädten ist mittelfristig auch die Aufnahme von Metropolen im europäischen Ausland geplant. Insgesamt betreuen inzwischen 350 Tourguides 64 Touren in 27 Städten.

Deutschlands beliebteste Haushaltsgeräte

CHIP Leserwahl 2016/17: Deutschlands beliebteste Haushaltsgeräte
Hersteller des Jahres punkten mit Preis-Leistung und positiven Kunden-Erfahrungen

Was sind die beliebtesten Marken Deutschlands? Das wollte CHIP in der großen Leserwahl 2016/17 wissen. Mehr als 11.700 Nutzer gaben ihre Stimme in zehn Produkt- und Dienstleistungskategorien mit insgesamt 101 Marken ab, darunter klassische Haushaltsgeräte. Ergebnis: Bei Kaffeevollautomaten, Küchen- und Waschmaschinen sowie bei Kühlschränken entscheiden Preis-Leistungsverhältnis sowie eigene positive Erfahrungen mit dem Produkt über die Gunst des Kunden.

DeLonghi kulinarischer Spitzenreiter bei Kaffeevollautomaten
Kaffeemaschinen nehmen einen wichtigen Stellenwert unter den Haushaltsgeräten ein. Wer sich für einen Kaffeevollautomaten entscheidet, möchte nicht selten die Vorteile „bequeme Handhabung“ und „kompromissloser Genuss“ in einem Gerät verbinden. Dementsprechend fiel auch das Ergebnis der CHIP-Leserwähler aus: 55,8% der DeLonghi-Liebhaber wählten den Hersteller aufgrund des guten Geschmacks-Erlebnisses, gefolgt von einem guten Preis-Leistungsverhältnis mit 26,4%. Eine untergeordnete Rolle spielte bei den möglichen Mehrfachnennungen dagegen der Kundenservice: Nicht einmal 10% der DeLonghi-Fans (8,7%) nannten dieses Kriterium als ausschlagend für ihre Kaufentscheidung. Die Plätze 2 und 3 bei den beliebtesten Marken gingen in dieser Kategorie an Saeco (16,6%) und Krups (10,8%).

Design- und Prestigeobjekt Küchenmaschine: Die Institution Bosch
Bosch ist schon fast eine Institution in Deutschland und als Marke in vielen Bereichen gut positioniert. Das zeigt auch die CHIP Leserwahl: 30,1% und damit fast ein Drittel der Teilnehmer kürten die Küchenmaschinen des Herstellers zu ihren Lieblingsgeräten – deutlich vor Vorwerk (15,4%) und Moulinex (14,1%). Ausschlaggebend sind hierbei vor allem die persönlichen positiven Erfahrungen: 57,5% der Bosch-Fürsprecher benutzen bereits Geräte dieser Marke. 41,2% gaben als Grund das gute Preis-Leistungsverhältnis an, 28,9% sehen in der Firma ein Traditionsunternehmen.

Früher wie heute: Miele-Waschmaschinen mit dem besten Ruf
Wenn es um Waschmaschinen geht, vertrauen CHIP-Leser Miele am allermeisten. Fast ein Drittel der Leserwahl-Teilnehmer (31,3%) wählten die Marke zu ihrem Favoriten. Die Plätze 2 und 3 gingen an Bosch (15,9%) und Siemens (14,7%). Ausschlaggebend für die Erstplatzierung waren laut Abstimmung eigene positive Erfahrungen mit Miele sowie die Wahrnehmung der Marke als vertrauenswürdig. Immerhin mehr als ein Drittel der Fans gab als Grund für ihre Entscheidung an, dass es sich hier um Produkte „Made in Germany“ handelt.

Qualität aus Deutschland: Liebherr ist bei CHIP-Lesern der Kühlschrank der Wahl
Mit 24,5% entfielen fast ein Viertel der Stimmen auf Liebherr in der Kategorie „Kühlschränke“. Knapp dahinter liegen Siemens mit 23,8% und mit einigem Abstand Samsung (16,3%). Mit hoher Verlässlichkeit (51,9%) und einem Plus an positiven Erfahrungen bei den Konsumenten (44,4%) setzte sich der Hersteller aus Ochsenhausen gegen die Mitbewerber durch. Wie bei den Waschmaschinen schätzt ein Teil (23,3%) besonders den Produktionsstandort Deutschland und stuft die Marke als vertrauenswürdig ein (30,7%).

Das gesamte Ergebnis und weitere Informationen zur CHIP Leserwahl 2016/17 finden Sie auf http://www.chip.de/video/CHIP-Leserwahl-2016_2017-Haushaltsgeraete-Video_99028621.html

Die Bandbreite der angefragten Marken reicht von klassischen Haushaltsgeräten wie Kühlschränken über angesagte Smart-Living-Produkte und Elektroautos bis hin zu Lifestyle-Dienstleistern wie Mode-Shopping-Portale oder Dating-Plattformen.

Vorsicht bei gebrauchten Thermomix

„Eine Küchenmaschine begeistert ganz Deutschland“, jubelt Hersteller Vorwerk und feiert den Thermomix TM5 mit seinen zwölf Funktionen als „enorm leistungsstark und innovativ“. Wer das per Partyverkauf vertriebene „Multitalent“ ordert, muss wochenlang auf die Auslieferung warten. Da mag sich vielleicht glücklich schätzen, wer eines der Wunderwerke gebraucht kaufen kann, wer die 1199 Euro teure Küchenmaschine gar geschenkt bekommt und so ohne Wartezeit in ‚die Zukunft des Kochens“ eintauchen kann.

Doch Vorsicht. Zweitbesitzern eines Thermomix TM5 droht Ärger bei der zweijährigen gesetzlichen Gewährleistung. Denn wenn bei ihnen der Mixer nicht mixt, die Waage nicht wiegt, der Motor nicht lärmt, verweigert Direktvertreiber Vorwerk Reparatur oder Ersatz – und damit eine gesetzliche Pflicht, die allein Erstkäufer bei der Wuppertaler Firma problemlos einfordern können. Frech auch: Auf Nachfrage der Verbraucherzentrale NRW gibt Vorwerk sich arglos. Die Übertragung der Gewährleistung auf Dritte sei „vertraglich“ ja gar nicht ausgeschlossen. Das mag stimmen.

Betroffenen hilft das aber wenig, wenn unisono der hauseigene Kundendienst und die Hotline, schriftlich und mündlich, die Bitten um Hilfe rigoros abbügeln: „Eine Übertragung der Gewährleistung Ihres Thermomix TM5 auf Dritte ist nicht möglich.“

Denn bei Direktvertreiber Vorwerk gebe es eine „personenbezogene Gewährleistung“. Die resultiere aus dem Kaufvertrag und der Unterschrift des Kunden – und sei nicht auf Dritte übertragbar. Lediglich „in Ausnahmefällen“, wenn es sich etwa „um ein Geschenk für ein Familienmitglied“ handele und darüber hinaus „der Zusammenhang plausibel“ sei, erhalten auch die Beschenkten ihr Recht.

Kurios nur: Diese krude Regel wird von Vorwerk schnell auch mal zerhackt und zerkleinert, gemixt und geknetet – wenn es der Absatzsteigerung dient. Als nämlich im Zuge des Modellwechsels vom Thermomix TM31 zum aktuellen TM5 Kunden ihre alten Küchenwunder zuhauf verkauften, um die teurere Nachfolgeversion zu erwerben, gab´s für Zweitbesitzer „einmalig eine Sonderregelung“. Sie bekamen ohne Murren ihre Gewährleistung.

Verständlich, dass bei solch abgedrehten Regeln eine Mitarbeiterin an der Vorwerk-Hotline stöhnt: „Das verstehe ich auch nicht, wenn ich ehrlich bin.“

Klar und verständlich ist dagegen die Rechtsmeinung der Verbraucherzentrale NRW. Sie hält es schlicht für unzulässig, wenn Vorwerk sich darauf beruft, dass Gewährleistungsansprüche hier nicht abgetreten werden können. Betroffenen rät die Verbraucherzentrale, dass sie sich nicht abwimmeln lassen und auf ihre Gewährleistungsrechte bestehen sollten.

www.verbraucherzentrale.nrw/vorwerk

KitchenAid

KitchenAid präsentiert zur M.O.W. Premium-Großgeräte in restauriertem Hofgut

1350 erstmals urkundlich als Rittergut erwähnt, seit 1874 Plattform für Kunst und Kulturveranstaltungen und 2016 die Kulisse für den großen Messeauftritt von KitchenAid: In der restaurierten Stellmacherei Gut Böckel präsentiert KitchenAid dieses Jahr vom 17. bis 22. September im Rahmen der Möbelfachmesse M.O.W. seine neuen Großgeräte. Der Premiumhersteller hat intensiv in die Markenpräsenz investiert und tritt hier erstmals in einer eigenen Location auf. Auf rund 270 Quadratmetern können Fachbesucher die zahlreichen Neuheiten der Marke erleben und kennenlernen. Auch Ausstellungen namhafter Hersteller wie Bauknecht, Blanco und Miele sind in dem barocken Gebäudeensemble des Hofguts zu finden.
Die spannendsten Produktneuheiten der KitchenAid Großgeräte auf Gut Böckel sind hier zusammengefasst:

Iconic Fridge
Ø  Der Iconic Fridge wird erstmalig auf der M.O.W. präsentiert und ist ein freistehender Vollraumkühler, der in Anlehnung an die Kult-Küchenmaschine Artisan designt wurde.
Ø  Er besticht durch seine stylischen Designelemente.
Ø  Der Iconic Fridge wird ab dem zweiten Quartal 2017 in drei verschiedenen Farben erhältlich sein.

Chef Sign
Ø  Die Weltneuheit Chef Sign ermöglicht völlig neuartige Kocherlebnisse.
Ø  Das Induktionskochfeld ist 25 Zentimeter tief in die Küchenarbeitsplatte eingelassen.
Ø  Über zwei individuell regulierbare Induktionszonen werden zwei Edelstahlkochgefäße gehängt, die wie normale Kochtöpfe erhitzt und um Zubehörteile ergänzt werden.
Ø  Es ermöglicht fünf Kochfunktionen mit nur einem Gerät: Kochen, Dämpfen, Braten, Dünsten und Frittieren.
Ø  Ab Herbst 2016 ist Chef Sign im ausgewählten Küchenhandel erhältlich.

Edelstahl-Arbeitsplatte
Ø  Die exklusive Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl wird nach den speziellen Wünschen der Kunden gefertigt und ist sowohl in Form und Größe individualisierbar.
Ø  Die Kunden können alle gewünschten Koch- und Aufbewahrungsfunktionen aus dem Portfolio von KitchenAid integrieren.
Ø  Ab Herbst 2016 ist die Arbeitsplatte im ausgewählten Küchenhandel erhältlich.

Black Line
Ø  Die Großgerätelinie wird um ein neues Farbdesign erweitert.
Ø  Die Produkte erscheinen nun optional auch in einem eleganten Mattschwarz.
Ø  Griffe und Knebel sind bei dieser Serie verchromt.
Ø  Die Geräte in der Black Line werden im zweiten Quartal 2017 erhältlich sein.

KitchenAid finden Sie vom 17. bis 22. September auf dem Gut Böckel in der Rilkestraße 18 in Rödinghausen. Weitere Informationen finden Sie unter www.kitchenaid.de

Ganze Tiere verwerten – Eine Frage des Respekts

Schweinefüße schmecken auch – „nose to tail „Fleischerei

Artgerechte Haltung, stressfreie Schlachtung, Biofutter vom
Hof – darauf legen mehr und mehr Verbraucher Wert. Da ist es nur
konsequent, sich an der Fleischtheke nicht nur die Edelteile
herauszupicken, sondern möglichst alles zu verspeisen, was das
Schwein oder das Rind uns bietet. Auch auf Seiten des
Fleischereihandwerkes ist ein Umdenken erforderlich. Was die Landwirte
mit viel Sorgfalt erzeugt haben, sollte mit ebenso viel Sorgfalt
verarbeitet werden. Das gebietet allein der Respekt vor dem Tier.

Obwohl Ganztierverwertung ihren Ursprung in der traditionellen
Hausschlachtung hat, ist sie nicht nur für Hofmetzgereien
interessant. Auch für Fleischereien ohne Eigenschlachtung, die ihr
Schweinefleisch in Hälften oder ihr Rindfleisch in Vierteln kaufen,
ist nach Einschätzung von Hermann Jakob, Leiter der Meisterschule
für Fleischer in Kulmbach und gelernter Metzgermeister, die
Ganztierverwertung sinnvoll. „Letztendlich kann sich so das ganze
Tier in der Theke wiederfinden“, so Jakob während eines
Praxisseminars für das Fleischerhandwerk im Rahmen des Bundesprogramm
Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft
(BÖLN).

Generell gilt: Mit veredelten Fleischteilen und schmackhaften
Wurstspezialitäten lässt sich der Mehrwert für die Kunden deutlich
verbessern. Das gilt umso mehr für Teilstücke, die kaum oder gar
nicht gefragt sind: Innereien, Flomen, Blut und Fleischteile mit hohem
Bindegewebsanteil wie Kopf, Eisbein oder Füße. Ansprechend gewürzt
können die daraus hergestellten Produkte auch jene Kunden
überzeugen, die eigentlich für Sülze, Blutwurst, Griebenschmalz
oder Leberpresssack wenig übrig haben.

Zwar ist das Verarbeiten von Teilstücken mit hohem Knorpel- und
Schwartenanteil relativ aufwändig. Beim Auslösen und Zerkleinern von
Eisbein, Schweinefüßen oder Schwänzen ist viel Handarbeit gefragt.
Einige Mühe bereitet es etwa auch, die Füße sorgfältig von Borsten
zu befreien. Dafür gleichen die extrem niedrigen Rohstoffkosten den
Mehraufwand aus. Orientieren können sich Metzger an traditionellen
Verarbeitungsverfahren und Produkten. Gefragt sind zudem, so Jakob,
Experimentierlust und handwerkliches Können. Nina Weiler, www.aid.de/

Seminare:
https://www.oekolandbau.de/verarbeiter/herstellungspraxis/weiterbildung/seminare-fleischerhandwerk/

Stuttgarter Frischeparadies feiert Neueröffnung

Größer, nachhaltiger und vor allem schöner ist das neue Frischeparadies in Stuttgart geworden. Die begrenzte Kapazität durch das Wachstum der letzten Jahre hat das Unternehmen dazu bewogen, am Standort Stuttgart über 10,5 Millionen Euro zu investieren und in der Ulmer Straße 159 einen Neubau zu beginnen. Genau ein Jahr nach Grundsteinlegung ist auf über 3.200 Quadratmetern Fläche ein ansprechender Markt mit Logistikabteilung entstanden, der nicht nur das Gastgewerbe in Baden-Württemberg beliefert, sondern auch privaten Genießern ein attraktives Einkaufserlebnis bietet. Ein langersehntes Bistro, das in anderen Niederlassungen von Frischeparadies Kommunikationszentrum und Kundenmagnet ist, wurde nun auch in Stuttgart integriert. Die offizielle Eröffnung fand letzte Woche statt.

Wie in einer Markthalle in Frankreich oder Spanien fühlen sich Kunden ab sofort im Stuttgarter Frischeparadies. Für den neuen Markt mit offener Dachkonstruktion wurden etliche Tonnen naturbelassenes Holz verbaut, durch Glaselemente fällt viel Licht ein und schafft eine angenehme, natürliche Atmosphäre. Vor allem auf Nachhaltigkeit wurde großen Wert gelegt. So sind etwa Teile des Daches begrünt, und neueste energiesparende Anlagentechnik sorgt vor und hinter den Kulissen für geringeren Energieverbrauch bei Kühltheken, Tiefkühlhäusern und Eismaschinen. Wer den früheren Markt in der Mercedesstraße kennt, freut sich beim Neubau vor allem auf eine Vielzahl von Neuerungen wie den sechs Meter langen Schinkenhimmel, wo sich Kunden Jamón und Prosciutto unterschiedlicher Reifegrade, Coppa, Salami und Co. hauchdünn aufschneiden lassen. Auch eine Käsetheke wurde im Stil eines Marktstandes geschaffen. Das Herzstück von Frischeparadies, die Fisch- und Seafood-Abteilung, fällt in Stuttgart besonders üppig aus, auf ganzen neun Metern Breite wird frische Topqualität aus dem Meer präsentiert. In die Verkaufsfläche von 1.100 Quadratmetern ist eine begehbare Obst- und Gemüseabteilung integriert, die regionale Produkte, aber auch seltene Sorten und Exoten optimal lagert.

Ob in Berlin oder München, in Frankfurt oder Hamburg: Im Frischeparadies halten sich zur Mittagszeit viele Kunden im Bistro auf, bestellen die berühmte Bouillabaisse oder einen Fischgrillteller und trinken ein Glas Wein dazu. Darauf mussten die Stuttgarter bisher verzichten. Im neuen Frischeparadies gibt es nun endlich ein Bistro mit über 40 Plätzen, von denen aus man an Bistrotischen oder direkt am Tresen sitzend in die offene Küche blickt und den Köchen zuschaut. Von der Auster bis zum Zander wird hochwertige Produktqualität serviert, und was nicht auf der wechselnden Karte steht, kann auf Wunsch individuell vom Koch zubereitet werden. Wer noch unsicher bei der Weinauswahl ist, findet in der deutlich vergrößerten Weinabteilung mit Verkostungstresen die perfekte Anlaufstelle und fachkundige Beratung. Hinter den Kulissen ist jede Menge Raum für Logistik entstanden. Vom Trockenlager über verschiedene Kühlräume für Fisch und Fleisch, Tiefkühllager und entsprechende Vorräume zur Kommissionierung der Waren sind optimale Voraussetzungen geschaffen worden, um Gastronomie und Hotellerie schnell mit dem eigenen Fuhrpark zu beliefern.

Das Frischeparadies in der Ulmer Straße 159 in Stuttgart hat von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr geöffnet, an Samstagen von 8 bis 17 Uhr. Das Bistro ist von Dienstag bis Samstag von 11 bis 15 Uhr in Betrieb. Jeder erste Montag im Monat ist Cash & Carry-Tag, dann gibt es 15 Prozent Rabatt auf das gesamte Sortiment und das Bistro ist ebenfalls geöffnet. Für Kunden stehen 52 hauseigene Parkplätze zur Verfügung.

www.frischeparadies.de

ALDI Nord erweitert Kaffeesortiment mit Kaffeekapseln

Praktische, portionsgerechte Zubereitungsmethoden stehen speziell im
Kaffee-Segment weiter hoch im Kurs. Dies bestätigte auch der Deutsche
Kaffeeverband im April 2016. Um dem Kundenwunsch nach alternativen
Zubereitungsmethoden weiter gerecht zu werden, erweitert ALDI Nord im
Mai 2016 sein Standardsortiment um Kaffeekapseln. Die Kapseln der
Eigenmarke „Moreno“ eignen sich für das Kaffeekapsel-System von
Nespresso, wobei der Discounter seinem Grundsatz treu bleibt und
seinen Kundinnen und Kunden mit dem neuen Produkt einen hochwertigen
Kaffeegenuss zum günstigen Preis bietet.

„Kaffee gehört bei ALDI Nord seit jeher zu einer der wichtigsten
Warengruppen. Da ist es nur konsequent, dass wir unseren Kundinnen
und Kunden auch Alternativen für Kaffeekapsel-Systeme bieten“, so
Ronald Junker, Zentraleinkäufer für das Kaffee-Segment bei ALDI Nord.
„Eine Testphase hat gezeigt, dass unsere Kunden das Angebot
hochwertiger Kapseln zum günstigen Preis sehr schätzen. Diesen
Produktvorteil wollen wir jetzt für alle verfügbar machen.“

Die Kaffees der Eigenmarke „Moreno“ sind bekannt für ihre intensiven,
vollmundigen Kaffeearomen. Ausgewählte Qualitätsbohnen werden nach
italienischer Kaffeetradition im schonenden
Langzeit-Trommelröstverfahren veredelt und erhalten so ihren
unverwechselbaren Geschmack. Die Erfahrung der Kaffeeverkoster, der
Röstmeister und die individuelle Zusammenstellung der einzelnen
Bohnensorten sind entscheidend für die Güte des ALDI Kaffees. Die
Nespresso-kompatiblen Kaffeekapseln von „Moreno“ sind ab dem 23.
Mai 2016 in allen ALDI Nord Filialen in den Sorten Espresso,
Ristretto, Lungo und Crema für 2,79 Euro in der Packung mit 16 Stück
erhältlich.