Christian Lange

Das Best Western Hotel Der Lindenhof in Gotha hat seit Oktober einen neuen Küchenchef: Christian Lange folgt auf Peter Kienzle, der in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Lange, der nach seiner Ausbildung erste Erfahrungen in England machte, kehrte anschließend in seine Heimatstadt Erfurt zurück und kochte im Ramada Hotel, dem Palais Wachsberg sowie zuletzt in dem mit einem Stern des Guide Michelin ausgezeichneten Restaurant Clara im Kaisersaal Erfurt. Im Gothaer Vier-Sterne-Hotel holte er sich nun noch Stephan Rudolph als Souschef an seine Seite.

Die neue Speisekarte des Best Western Hotel Der Lindenhof lässt bereits die Handschrift des amtierenden Küchenchefs erkennen. Klassiker wie gebratene Rotwurstscheiben an Kartoffelmousseline, Apfel-Mango-Chutney und Kalbsjus oder Sous-Vide-Welsfilet an Risoleekartoffeln und Weißweinschaum finden hier Platz. „Wir wollen eine leichte Küche anbieten mit Produkten aus unserer Region“, so Lange. Dabei achtet der 28-Jährige nicht nur auf die Herkunft der Produkte, sondern auch auf deren Verarbeitung. „Wir kochen alles frisch. Deshalb werden jetzt auch neue Lieferanten aus der Region angesprochen.“ Der Kuchen, den die Gäste des Hotels verkosten können, kommt vom Caféhaus Spiegler aus Gospiteroda und die Thüringer Wurst stammt aus Aschara. „Uns ist es wichtig, einen Bezug zu den lokalen Händlern zu haben und Hand in Hand zu arbeiten“, so Küchenchef Lange.

Mango

Tropenfrucht mit süßsäuerlichem Aroma

In Spanien hat die Mangoernte begonnen. Die Mango
(/Mangifera indica/) stammt ursprünglich aus Südostasien, wird aber
heute in fast allen tropischen und subtropischen Gebieten kultiviert.
In Spanien hat der Anbau in den vergangenen Jahren deutlich
zugenommen. Inzwischen gibt es mehr als 1.000 Sorten, doch nur eine
kleine Auswahl kommt auf den deutschen Markt, zum Beispiel „Tommy
Atkins“, „Keitt“ und „Kent“.

Die Steinfrüchte hängen an langen Stielen an einem immergrünen
Baum, der bis zu 40 Meter hoch werden kann. Die „Königin der
Früchte“ hat eine lederartige Schale, unter der sich das weiche und
sehr saftige Fruchtfleisch befindet. In der Mitte liegt ein
länglicher und schwer zu lösender Kern.

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie dennoch ohne hässliche Flecken
auf der Kleidung an das Fruchtfleisch kommen. Sie können die Mango
nach dem Waschen mit einem Sparschäler von ihrer Schale befreien und
anschließend das Fleisch vom Stein schneiden. Dann wird es in Würfel
oder Spalten zerlegt. Alternativ hat sich die Technik des
„Mango-Igels“ bewährt. Dazu trennt man auf beiden Seiten des
Kerns seitlich die Mangohälften ab. Diese werden kreuzweise bis kurz
vor der Schale eingeritzt und nach außen gewölbt. So stehen die
Fruchtstücke wie Igelstacheln ab und lassen sich leicht mit der Gabel
lösen.

Die Mango hat einen süßen bis süßsäuerlichen Geschmack, der
etwas an Pfirsich erinnert. Wenn das exotische Obst nicht direkt in
den Mund wandert, schmeckt es im Salat, Kompott oder Mus, als
Konfitüre oder in pikanten Currygerichten. Mit Zwiebeln, Knoblauch,
Zimt, Ingwer und Chili lässt sich ein schmackhaftes Chutney
zubereiten.

Die Früchte sind reich an B-Vitaminen, Vitamin E und Provitamin A.
Der Vitamin-C-Gehalt liegt bei 37 mg pro 100 g. Zudem sind
nennenswerte Mengen Magnesium, Kalium und Kalzium enthalten.

Die Mango ist ganzjährig im Handel verfügbar. Spanische Früchte
haben im Frühherbst Saison. Hauptanbauländer außerhalb Europas sind
Indien, China, Thailand und Mexiko. Die Schalenfarbe variiert je nach
Sorte und sagt daher nichts über den Reifegrad aus. Auch grüne
Früchte können reif und saftig sein. Da hilft ein Einkauf mit allen
Sinnen: Eine reife Frucht gibt auf Fingerdruck leicht nach und
verströmt einen angenehmen Geruch. Wer eine unreife Mango erwischt
hat, wickelt sie in Zeitungspapier und lässt sie bei Zimmertemperatur
nachreifen. Der Kühlschrank ist nicht der richtige Aufbewahrungsort,
denn Kälte mag die Exotin nicht.

/Heike Kreutz, www.aid.de/

Carlos Exprua – Rezept Thunfisch

Wie schmecken eigentlich die Malediven? Saftiger Thunfisch, süße Kokosnuss, abgerundet mit kräftigen asiatischen Gewürzen – so lautet zumindest die Antwort des Küchenchef Carlos Exprua aus dem Fünf-Sterne-Resort Velassaru Maldives. Sein Lieblingsrezept „Gegrillter maledivischer Thunfisch auf cremigem Kokosnuss-Reis mit einer fruchtigen Zitronen-Mango-Salsa“ überzeugte auch die Autoren des „Small Luxury Cookbook“. Das hochwertige Kochbuch ist eine Sammlung von mehr als 200 Rezepten aus aller Welt, eingereicht von den Mitgliedern der „Small Luxury Hotels of the World“. Nur vier Malediven-Resorts gehören zu diesem Zusammenschluss der weltweit besten Boutique-Hotels im Premiumsegment.

„Wir haben dieses Rezept ausgewählt, da alle Zutaten auf den Gelbflossenthunfisch abgestimmt sind, einem ausgezeichneten und beliebten Produkt der Malediven“, so Carlos Exprua. „In Kombination mit Kokosnuss finden sich in diesem Gericht alle typischen Aromen des Inselstaates wieder.“ Gäste können diese Kreation im Insel-Restaurant Turquoise genießen.

Sie möchten sich den Geschmack der Malediven an einem lauen Sommerabend nach Hause holen? Carlos Exprua verrät Ihnen das Rezept zum Nachkochen. Guten Appetit.  


Gegrillter maledivischer Thunfisch auf cremigem Kokosnuss-Reis
mit einer fruchtigen Zitronen-Mango-Salsa
Ein Rezept von Küchenchef Carlos Exprua

Zutaten für 4 Personen

Für den Thunfisch
800 g (Maledivischer Gelbflossen-)Thunfisch   
50 ml Olivenöl    
30 ml Sojasoße    
Salz & Pfeffer      

Für den cremigen Kokosnuss-Reis
200 g Jasminreis    
20 g Zwiebeln, gehackt   
20 g Knoblauch, gehackt   
20 g Ingwer, gehackt   
10 g (Kaffir-)Limettenschale, gerieben
200 ml Kokosmilch   
10 g (Kaffir-)Limettenblätter   
40 g Zitronengras    
40 g Butter    
10 g Salz    
10 ml Olivenöl    

Für die Zitronen-Mango-Salsa
40 g Pomelo, klein gewürfelt   
40 g grüne Mango, klein gewürfelt  
40 g Tomaten, klein gewürfelt
40 g frischer Koriander, gehackt  
40 g Zwiebel, fein gehackt   
40 g rote Paprika, klein gewürfelt  
40 g grüne Paprika, klein gewürfelt  
40 g gelbe Paprika, klein gewürfelt  
50 ml Olivenöl    
30 g frisch gepresster Limettensaft
6 g Salz    
4 g Pfeffer    

Zum Garnieren
Frische Kokosnuss in feine Streifen geschnitten
Frische Erbsenblätter

Salsa zubereiten
1. Alle Zutaten für die Salsa mit Olivenöl und Limettensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
2. Wie auf dem Bild mit den Kokosnussstreifen und den Erbsenblättern auf einem Teller anrichten.

Reis zubereiten
1. Jasminreis unter Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist.
2. Frisches Wasser und den gewaschenen Jasminreis in einen Topf geben, Kaffir-Limettenblätter, Butter, Salz und Zitronengras hinzugeben und für 16 Minuten köcheln lassen.
3. Olivenöl zusammen mit den gehackten Zwiebeln und Ingwer in eine Pfanne geben und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
4. Kokosmilch zusammen mit dem vorbereiteten Jasminsreis und der geriebenen Kaffir-Limettenschale hinzufügen und unterrühren.
5. Alles zusammen für etwa 3 bis 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis die cremige Konsistenz eines Risottos erreicht. Zum Schluss nochmals abschmecken.

Thunfisch zubereiten
1. Thunfisch in vier Filets à 200 g schneiden
2. Filets mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl bestreichen
3. Thunfisch rosa (oder bis zur gewünschten Garstufe) grillen

Tipp vom Küchenchef:
Bereiten Sie die Salsa im Vorhinein zu und braten Sie den Thunfisch, während der Reis im letzten Schritt kocht. Auch die Beilagen sollten zeitgleich zum Servieren bereit sein.

Weitere Informationen zum „Small Luxury Cookbook“ unter www.slhcookbook.com

Papaya

Die Papaya schmeckt wie eine Melone und duftet nach Aprikose. Reife gelblich gefärbte Früchte sind pur, aber auch in einem Obstsalat mit Kiwi und Mango ein Genuss. Ein Spritzer Limetten- oder Zitronensaft und etwas Ingwer unterstreichen die leichte Honignote. Auch unreife Papayas mit grüner Schale sind essbar. Sie haben einen säuerlichen Geschmack und können ähnlich wie Kürbis in Suppen und im Chutney verwendet werden.

Papayas sind kalorienarm und reich an Carotinoiden (165 Mikrogramm), Ballaststoffen (1,7 g, vor allem Pektin) und Vitamin C (80 mg pro 100 g). Der Zuckergehalt liegt je nach Reifegrad zwischen 6 und 19 Prozent. Zudem enthält die Frucht die Eiweiß spaltenden Enzyme Papain und Chymopapain, welche die Verdauung fördern.

Vor dem Verzehr teilt man die Papaya in zwei Hälften und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Anschließend kann das Fruchtfleisch einfach aus der Schale gelöffelt werden. Zur Weiterverarbeitung wird die Schale mit einem scharfen Messer entfernt und die Frucht vorsichtig in kleine Stücke geschnitten. Aber Aufpassen: Das Fleisch ist sehr glitschig.

Die Papaya wird auch Baummelone genannt und ist ursprünglich in den Tropen zwischen Bolivien und Südmexiko beheimatet. Heute sind die größten Produktionsländer Indien und Brasilien. Die Beerenfrüchte wachsen in Trauben an bis zu zehn Meter hohen palmenähnlichen Bäumen. Je nach Sorte sind die Früchte rund bis birnenförmig oder länglich. In der Mitte befinden sich bis zu 1.000 schwarze Samen. Was viele nicht wissen: Die Samen sind essbar. Sie haben einen hohen Gehalt an Senfglykosiden, die ihnen eine pfeffrige Schärfe verleihen. Sie werden gewaschen, getrocknet, mit dem Mörser zerkleinert und als Gewürz verwendet.

Papayas sind ganzjährig im Handel erhältlich. Greifen Sie zu reifen Früchten, die ihre Grüntöne verloren haben und auf leichten Druck nachgeben. Im Kühlschrank sind sie etwa eine Woche haltbar.
Heike Kreutz, www.aid.de

Taiwans Küche

Taiwan bietet eine gigantische Auswahl hochwertiger asiatischer Küchen an – bekannte Köche wie Andre Chiang (Restaurant Andre, Singapur) oder Chan Shu Kit („Lei Garden“ Kette, Hongkong, 6 Michelin Sterne) kommen aus Taiwan

Taiwanesen begrüßen sich oft mit „Haben Sie schon gegessen?“. Es ist ein Feinschmecker Volk. Historisch bedingt hat Taiwan sehr viele Küchen. 1895 – 1946 war Taiwan von Japan besetzt. Die Besetzung hat viele kulinarische Spuren hinterlassen. Als die Kuomingtang sich 1949 nach verlorenenem Kampf gegen Mao in Taiwan zurückzog, zogen fast 2 Millionen Chinesen aus allen Landesteilen Chinas mit und brachten ihre lokalen Küchen ein. Dazu kommen die traditionellen Küchen des 22 Millionen Volks.

Besonders beliebt sind die Nachtmärkte, die in allen Taiwanesichen Städten bestehen und unter strenger Gesundheitskontrolle stehen. Der Shilin Nachtmarkt prägte z.B. den Ausnahmekoch Andre Chiang. Seine Familie wohnte direkt am Shilin Nachtmarkt und jeden Tag nach der Schule ging Chiang über diesen großen Markt, dn er selber als prägend bezeichnet.

Heute wird überall in Taiwan in hoher Qualität gespeist. Die verschiedenen Küchen Taiwans konkurrieren miteiander. Dazu kommt, dass Taiwans Agrasektor sehr gut ausgebaut ist.

Von Taiwan aus wurde der „Bubble Tea“ berühmt. Jedoch wurde die Qualität der Bubbles aus hochwertigen Tapioka und Alginat im Westen oft vereinfacht. Ein weiterer Trend ist das „85°C Bakery Cafe“, daß mit seinem „Sea Salt Coffee“ auch in China, Australien und Kalifornien erfolgreich ist. Auch das immervolle Smoothiehouse in Daan ist mit seinen Mango Snowflake Eiskrem Spezialitäten nicht nur in Taiwan erfolgreich, sondern auch in China und Korea. Das berühmteste Restaurant Taiwans dürfte das Din Tai Fung sein. Es gibt Filialen in Japan, USA, Singapur, China, Indonesien, Korea, Thailand, Malaysia, Hongkong, Australien und Macau. Die Hongkonger Filialen glänzen mit einem Bib, wobei ich da eher den Stern sehen würde.

Andre Chiang hat sich jetzt auch einen Wunsch erfüllt und endlich ein Restaurant in Taiwan eröffnet, das RAW, nachdem er mit seinem Singapur Restaurant die Nr. 6 in der asiatischen Pelligrino Liste wurde.

Die Englischkenntnisse der Taiwanesen ist oft nicht berühmt, das wird aber mit Herzlichkeit wieder ausgeglichen. Und der Wirt freut sich, wenn ein Westler seine Küche probiert.

„Fine Dining“ im Sinne von „steif“ habe ich nie in Taiwan erlebt. Selbst in teuren Restaurants zieht sich jeder so an, wie es ihm passt. Es geht ganz alleine um den kulinarischen Genuss. Am besten ist es immer an einer großen Tafel mit vielen Platz zu nehmen. Die Speisen werden vom Kellner auf eine runde Drehplatte gestellt und jeder bedient sich davon. Es wird immer zuviel bestellt. Die Reste lässt sich dann der Gastgeber einpacken und verzehrt diese die nächsten Tage zuhause.

Getrunken wird normalerweise zum Essen Tee oder heisses Wasser. Ein Bier oder gar Wein ist selten zu sehen.

Die Preise sind immer human. So kostet selbst im RAW das vielgängige Weltklasse Menü keine 50 Euro pro Person. Auf den Nachtmarkt zahlte ich für acht Stück Dim Sum gerade 1,50 Euro.

Fotos von Din Tai Fung:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3
Mango Snowflake Eiskrem: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152719870278124
Unser Bericht vom Din Tai Fung: www.gourmet-report.de/artikel/346040/Din-Tai-Fung-Taipeh/

Taiwans Nachtmärkte sind eine Sensation für sich: www.gourmet-report.de/artikel/346062/Taiwans-Nachtmaerkte/

Hier haben wir ein bunte Auswahl guter Restaurants in Taiwan, Vielfalt pur: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152791301183124.1073741924.168996673123&type=3

Das beste Restaurant in Taiwan gehört Andre Chiang, das RAW. Es ist fast unmöglich, dort einen Tisch zu bekommen. Hier unsere Fotos:

Beach & Spa Resort "Underneath the Mango Tree"

In Sri Lanka eröffnet das Beach & Spa Resort „Underneath the Mango Tree“

So viel ist sicher, Robert Hollmann liebt neue Herausforderungen. Gelernter Koch und Zuckerbäcker, Schauspieler, Patron der Hollmann Beletage, des führenden Wiener Boutique-Hotels, sind Stationen seines bunten Lebenslaufs. Auch die Schauplätze wechselt er oft und gerne: Wien, New York, Honolulu, Berlin und nun also Sri Lanka. Oder, um genau zu sein, ein lieblicher Palmenhain auf einer Anhöhe über einem Traumstrand an der Südspitze der Insel. Dort eröffneten Robert Hollmann und seine Frau Dr. Petra Hollmann das UTMT, das Beach & Spa Resort „Underneath the Mango Tree“.

Im jüngsten Projekt der Hollmanns begegnen sich Ost und West auf höchst kreative Weise. Die Architektur der Gemeinschafträume und 22 großzügigen Wohneinheiten orientiert sich an singhalesischen Bautraditionen, das zurückhaltende, aber farbenfrohe Design lässt der tropischen Natur viel Raum und spielt mit Eindrücken eines europäischen Bergdorfes. Ebenso in der Küche, wo die Aroma-intensive Küche Sri Lankas und kulinarische Grüße aus den Alpen in einen genussvollen Dialog treten.

Im Ayurveda-Spa werden sich die altehrwürdige indische Lebenslehre und moderne westliche Schulmedizin auf harmonische Weise ergänzen. Neben einem erfahrenen Ayurveda-Arzt wird Dr. Petra Hollmann die Gäste medizinisch betreuen. Außerhalb des Resorts können die Gäste die einmalige Kultur und Natur Sri Lankas erkunden, allein acht UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten beherbergt die Insel.

Das Eröffnungsangebot beinhaltet neben 10 Übernachtungen (Doppelzimmer) inklusive Halbpension und Flughafentransfer von / zum Bandaraneike International Airport auch einen Kochkurs mit dem Gastgeber Robert Hollmann sowie einen kulinarischen Ausflug über die Insel und eine Teeverkostung. Zur Entspannung genießen Gäste im Rahmen des Packages eine Ganzkörpermassage und einen Stirn-Öl-Guss (90 Minuten) sowie ein Blütenbad im exklusiven Spa des Hauses. Angebot buchbar ab 1590 Euro pro Person und Aufenthalt (bei Doppelbelegung des Zimmers).

www.utmthotel.com

Mango

Die Mango schmeckt süß, aber gleichzeitig leicht pikant und ist eine Bereicherung für den Speiseplan. Feinschmecker genießen die exotischen Früchte pur, im Salat und in fruchtigen Getränken wie Saft und Bowle. Die Mango ist aber auch in süßen Speisen wie Jogurt, Milchreis und Kuchen ein Genuss. Das Obst lässt sich sehr gut zu Konfitüre verarbeiten, am besten in Kombination mit einer säurehaltigen Frucht wie Rhabarber oder Maracuja. Die Säure verhindert dabei, dass das Fruchtfleisch der Mango braun wird. Auch herzhaften Speisen verleiht die Mango eine exotische Note. Die Steinfrucht mildert den leicht bitteren Geschmack von Blattsalaten wie Rauke, Chicoree und Radicchio. Sie verfeinert Suppen, Eintöpfe sowie Reisgerichte und ein pikantes Mangochutney harmoniert zu Fisch, Geflügel, Lamm und Wild.

Die Mango hat ein saftiges Fruchtfleisch, dessen süßer bis fein-säuerlicher Geschmack leicht an Pfirsich erinnert. Die Steinfrucht kommt ursprünglich aus den tropischen und subtropischen Gebieten Indiens. In ihrer Heimat wird sie bereits seit 4.000 Jahren angebaut und als Frucht der Götter verehrt. Mangobäume können bis zu 45 Meter hoch und über hundert Jahre alt werden. Die Früchte sind leicht verdaulich und reich an wertvollen Inhaltsstoffen wie vor allem Vitamin A und seiner Vorstufe Beta-Karotin, Vitamin C und Kalium. Somit unterstützt der Verzehr Sehkraft, Immunsystem und Stoffwechselprozesse im Körper.

Beim Zubereiten der Mango empfiehlt sich eine Küchenschürze, da sich Saftflecken nur schwer entfernen lassen. Die Frucht wird mit einem scharfen Messer in der Mitte eingeschnitten, bis man auf den Kern stößt. Der Kern wird mit einem Löffel herausgelöst. Dann schneidet man das Fruchtfleisch gitterförmig ein, ohne die Schale zu verletzen und biegt die Schale nach außen. Dann lassen sich die Mangostücke einfach herauslösen.

Mangos sind ganzjährig im Handel erhältlich. Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die Früchte sollten nicht zu fest und nicht zu weich sein und einen angenehmen süßlichen Geruch verströmen. Die Haut fühlt sich etwas ledrig an und gibt bei Fingerdruck leicht nach. Die Farbe sagt hingegen nichts über Geschmack und Reifegrad aus. Sind schwarze Flecken auf der Schale, ist die Frucht bereits überreif. Am besten werden die Exoten bei Zimmertemperatur aufbewahrt und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht.
Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen:
aid-Heft „Obst“, Bestell-Nr. 61-1002, Preis: 4,00 Euro, www.aid-medienshop.de

Sushirrano

Diese fernöstliche Rezept-Variante bringt den einzigartigen Geschmack
von Serrano Schinken auf ganz neue Art zur Geltung. Das Serrano Sushi
mit Mango, Avocado und schwarzer Mayonnaise ist eine schnell gemachte Vorspeise.

Gute Zutaten sind bei Sushi entscheidend für Geschmack und Aussehen.
Gut geeignet ist echter Serrano vom Produzentenverband „Consorcio del
Jamón Serrano Español“. Den Consorcio Serrano gibt es überall im
deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Seine Basis sind hochwertige
Rohware nur von spanischen Schweinen, strenge Qualitätsrichtlinien
bei der Herstellung und die lange Reifezeit von durchschnittlich 12
Monaten. All dies sorgt für die typische Farbe, das spezielle, leicht
nussige Aroma und einen unverwechselbaren Geschmack. Spanisch sprechende Schweine sind einfach leckerer!

Zutaten (ca. 4 Personen)
250 g Sushireis
4 EL Japanischer Reisessig
1 TL Zucker
1/2 TL Salz
2 reife Mangos
2 reife Avocados
Saft einer Zitrone
14 Scheiben Consorcio Serrano Schinken
100 g Mayonnaise
1 Beutel Tintenfisch Tinte
16 Blätter Baby-Spinat

Zubereitung
Den Reis in ein Sieb geben und in einer Schüssel in kaltem Wasser
gründlich waschen bis das Wasser klar bleibt. Den Reis mit 450 ml
Wasser zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und 10 Minuten mit
geschlossenem Deckel leise köcheln. Den Topf vom Herd nehmen, Deckel
abnehmen und mit einem Tuch abdecken. Den Reis weitere 10 Minuten
quellen lassen. Aus dem Topf nehmen und auskühlen lassen. Reisessig,
Zucker und Salz mischen und den Reis damit würzen.

Die Mangos und Avocados schälen und in 1 cm dicke und 4 cm lange
Stifte schneiden. Die Avocado mit dem Zitronensaft beträufeln. Eine
Sushimatte mit 7 Scheiben Schinken flächig belegen, eine 0,5 cm dicke
Reisschicht darauf verteilen. Am unteren Rand 1 cm Schinken frei
lassen.

Die Mango- und Avocadostifte neben einander auf dem Reis platzieren.
Die Matte zu einer Rolle formen und andrücken. Den Vorgang nochmals
wiederholen und eine weitere Sushirolle herstellen. Die Serrano Sushi
mit einem scharfen Messer in 16 Stücke schneiden.

Die Mayonnaise mit der Tinte vermengen und mit einem Pinsel
dekorieren. Servieren sie die Serrano Sushi mit der Mayonnaise und
ein paar Blättern Baby-Spinat als Dekoration.

Viele weitere
Informationen und eine Menge leckerer Rezepte unter
www.serranoblog.de

Fairmont Hotels

In den mehr als  60 exklusiven Fairmont Hotels & Resorts weltweit werden so viele Lebensmittel wie möglich im Haus selbst hergestellt. Die erfahrenen Küchenchefs stellen auf diese Weise sicher, dass jeder Bissen genau so schmeckt, wie er schmecken soll.

Alles aus eigener Herstellung:
Um die Frische der Produkte zu gewährleisten, werden in vielen Fairmont-Häusern Gemüse und Kräuter im eigenen Garten angebaut. Auch Bienenstöcke auf dem Hoteldach sind keine Seltenheit, ebenso wie das selbstgebraute Bier – dass dies in Form des Honigbiers gut zusammen passt, machen das The Fairmont Royal York in Toronto oder das The Fairmont San Francisco schon seit einiger Zeit vor. Im Fairmont Pacific Rim in Vancouver kommen die Gäste in den Genuss von selbst geräuchertem Lachs und eigens hergestelltem Speck.

Die Kreativität der Küchenchefs kennt keine Grenzen:
Besonders hoch im Kurs stehen bei den Küchenteams in aller Welt hausgemachte Marinaden, Dips und Saucen. Neben den unterschiedlichsten Rezepturen für Ketchup, beispielsweise mit Zwiebel- oder Rote Beete-Aroma, gibt es die verschiedensten Aioli-Kreationen wie das „Sake Kasz Cream Cheese Aioli“ oder Aioli aus geröstetem Knoblauch und Rosmarin, das im Fairmont Chicago, Millennium Park serviert wird. Für ein exotisches Geschmackserlebnis sorgen frische Früchte- und Gemüse-Chutneys, die zum Beispiel durch außergewöhnliche Gewürzkompositionen mit roher Papaya und Safran ihre ganz eigene Note erhalten. Eine Spezialität aus dem Schweizer Fairmont Le Montreux Palace ist das Rotwein-Zwiebel-Confit, ein passender Begleiter zu Käse oder Foie Gras.

In so mancher Fairmont-Küche werden auch süße Frühstücksklassiker aufgepeppt: Während die Erdnussbutter des auf Vancouver Island gelegenen The Fairmont Empress mit Milchschokolade und dem hoteleigenen Honig angereichert wird, stellt das The Fairmont Olympic in Seattle einen besonderen Ahornsirup her. Dieser wird für mindestens sechs Monate mit einem Schuss Whiskey in einem Eichenfass gereift.

Kulinarische Erinnerungen für Zuhause:
Damit die Gäste auch zu Hause nicht auf diese innovativen Kreationen verzichten müssen, werden viele Produkte im jeweiligen Hotel zum Kauf angeboten. Das ein oder andere Rezept, wie die feurige Mango-Chili-Sauce des The Fairmont Orchid auf Hawaii kann zum Nachmachen zu Hause auch ganz bequem unter http://www.everyonesanoriginal.com/recipes/ abgerufen werden.

Mango-Chili-Sauce (ergibt ein Glas):

Zutaten
Mango                                                    2 Stück                                             
Hawaiianische Chilischote         2 Stück (ersatzweise Bird-Eye- oder Thai-Chili)
Ingwer, geschält             1cm dicke Scheibe
Thai-Basilikum            2 Blätter
Koriander                1 Stängel
Meersalz                nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer, gehackt        nach Geschmack      

Zubereitung
1.    Beide Mangos schälen und entkernen. Bis auf eine Hälfte die Mangos mit einem Spritzer Wasser im Mixer pürieren. Das Püree in einen Behälter füllen.
2.    Die Stiele der Chilischote entfernen, die Schote kurz in der Pfanne oder dem Ofen rösten und nach dem Abkühlen zerkleinern und zum Mango-Püree hinzugeben.    
3.    Die verbleibende Mango-Hälfte vierteln, Basilikum und Koriander klein hacken und alles zum Püree geben.
4.    Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 www.fairmont.com

Kochen ohne Tiere

Vegane Gerichte zum Staunen – Der Kochbuchtipp für un-überzeugte Fleischgenießer

Eine Mousse au Chocolat ganz ohne Sahne und Milch? Bolognese aus Karotten und Walnüssen ohne Hackfleisch? „Kochen ohne Tiere“ macht’s möglich. Wie abwechslungsreich lecker vegane Küche ist, zeigt jetzt das neue Kochbuch „Kochen ohne Tiere“ (Christian Verlag). Die vegane Autorin Katharina Bretsch verführt darin Augen und Gaumen zu den feinsten Gerichten – völlig frei von tierischen Zutaten.
Jedes Rezept ist von der Grafikdesignerin außergewöhnlich humorvoll mit sensorischen Anekdoten illustriert. So entstanden Brownies mit Vanillecreme ursprünglich durch einen Zubereitungsfehler. Gleich mit auf der Rezeptseite: Die lustvoll-eigenwillige Zeichnung ebenjener verantwortlichen amerikanischen Hausfrau. Mit Gerichten wie Conchiglioni mit Kartoffel-Walnuss-Bolognese oder Quinoa-Salat mit Mango und Karotten zeigt die Autorin, wie spannend Küche ganz ohne tierische Produkte ist. Ein Buch für Veganer, aber auch für Ernährungsbewusste, die Neues ausprobieren wollen.

Die Neuerscheinung ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Der Preis beträgt 29,95 Euro. ISBN: 978-3-86244-180-8 (Portofrei Bestellink).