Studie: Wenn die Sexfalle zuschnappt

Wenn er nicht kann, kommen auch die Frauen ins Grübeln: „Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich, nicht?“ Am Sex – dem besten und günstigsten Allroundmittel für gute Laune, kreative Einfälle und Entspannung pur – hängt mehr als „nur“ Sex. Denn gerade Frauen verbinden gelebte Sexualität mit Liebe. So das aktuelle Ergebnis der erweiterten Stufe der Levitra-Studie, die vom deutschen Institut für Gesundheitsaufklärung (IFGA) unter 1022 befragten Frauen (20 bis 65 Jahre) durchgeführt wurde.
Allein in Deutschland haben 45 Prozent der Männer Potenzprobleme. Das sorgt nicht nur für Frust am Arbeitsplatz und einen volkswirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe, sondern ebenso für Frust in den eigenen vier Wänden.

„Am meisten leiden darunter die Partnerinnen“, erläutert IFGA-Institutsleiter Adel Massaad, „hat der Mann, und sei es auch nur ab und zu, Potenzprobleme, führen das die Frauen auf sich und ihre Attraktivität zurück.“ Die meisten Frauen, so die neuen Studienergebnisse, reagieren „typisch weiblich“. Wenn er seinen Stress nach Hause importiert, wollen 96 Prozent der Frauen mit ihm darüber sprechen. Aber: 88 Prozent aller Frauen haben dann auch weniger Lust auf Sex. Eine Spirale nach unten, denn insgesamt 68 Prozent der Männer haben bei Stress im Job ebenfalls weniger Lust auf Sex. Fast die Hälfte der Männer (46 Prozent) zieht sich vollständig zurück.

Das fordert vor allem die Frauen: 90 Prozent versuchen die Ursachen zu verstehen, 83 Prozent ihn auf „andere Gedanken“ zu bringen und immer noch 75 Prozent „nehmen sich zurück und gehen verstärkt auf ihn ein“. Wenn es um das Thema Sexualität geht, der Partner keine Lust hat oder einfach immer öfter nicht kann, schrillen bei den Partnerinnen die Alarmglocken: 73% fragen sich „Was ist los, was kann ich machen?“, 67% reagieren mit Unverständnis, 62% glauben, „dass er mich nicht mehr liebt“ und bei 58% nagt es am Selbstwertgefühl. Immer noch die Hälfte befürchtet, er könnte eine Neue haben.

Doch wenn es darum geht, das Sexualleben wieder in Schwung zu bekommen, setzen Frauen auf sich selbst – als bestes Aphrodisiakum: Die Hälfte kleidet sich besonders attraktiv, um ihn anzustacheln. Etwa ein Viertel setzt auf Eifersucht und flirtet mit anderen Männern und noch 20% suchen sich einen Liebhaber. Erotische Filme oder erotische Literatur sind für nur 3% der Frauen ein Thema.

Männer gehen hingegen mit nachlassender Potenz ganz anders um. Bei Erektionsschwierigkeiten ziehen laut Umfrage 66 Prozent eine medikamentöse Behandlung ihrer Potenzschwäche in Betracht. In einem von der Uni-Köln durchgeführten Test entschieden sich 44 Prozent aller Männer für den PDE5-Hemmer Levitra, der extrem schnell für „Standfestigkeit“ sorgt (Quelle: IPSOS).

„Es ist wichtig körperliche oder partnerschaftliche Probleme offen anzusprechen und mit Hilfe medikamentöser oder therapeutischer Beratung zu beheben. Eine nicht gelebte Sexualität, das hat die Levitra-Untersuchung gezeigt, führt auch bei Frauen zu Dauerfrust“, bestätigt Prof. Dr. Werner Habermehl (Gewis) das weitere Untersuchungsergebnis, und: „in Partnerschaft, Familie und im Job ist Aufklärung sehr wichtig, denn sonst wird das Tabuthema Impotenz zum Flächenbrand.“

www.ifga.net

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