Deutsche schlecken am liebsten zu Hause

Mit den Temperaturen steigt auch die Lust auf Eis. In der
Saison 2016 gibt es wieder eine große Vielfalt an Form,
Verpackungsgrößen und Geschmacksrichtungen. So wird Speiseeis mit
unterschiedlichen Zutaten wie Schokolade- und Walnussstückchen,
Karamellkernen, Erdnüssen im Schokomantel oder Ahornsirup kombiniert.
Immer häufiger kommen Kakao, Früchte und Vanille aus nachhaltiger
Erzeugung zum Einsatz, meldet der Eis Info Service der deutschen
Markeneishersteller. Alternativ kann man ein „Frozen Joghurt“
schlecken, was übrigens aber nicht unbedingt kalorienärmer ist als
Speiseeis.

„Weiße Vanille Maracuja“, „Double Peanut Butter“, „Sanfte
Erdbeere“, „Dolci Cantuccini“ oder „Red Fruit Cookie“ werden
auf den deutschen Markt losgelassen. Die Hersteller haben den
Snacking-Trend aufgegriffen und bieten mehr sogenanntes
„Impulseis“ wie Stieleis, Hörnchen, Sandwiches, Becher und Riegel
an. Generell sind kleine Portionen gefragt. Immer häufiger findet der
Eiskonsum zu Hause statt. Auch hier wird gesnackt mit Multipackungen,
die Minieis am Stiel oder im Hörnchen enthalten. Nur noch jedes
zehnte Eis wird außer Haus gegessen.

Im vergangenen Jahr hat jeder Bürger durchschnittlich 7,9 Liter Eis,
einschließlich Eisdieleneis und Softeis, gegessen. Das entspricht
etwa 110 Kugeln. Im Jahr 2014 lag der Pro-Kopf-Verzehr noch bei 7,6
Litern. Der Marktanteil der Haushaltspackungen (241,8 Mio. l) und der
Mulipackungen (213,5 Mio. l) lag im vergangenen Jahr bei 87 Prozent.
„Impulseis“ hat um 2,5 Prozent zugelegt.

Heike Kreutz, www.aid.de

Rheingauer Schlemmerwochen

Zehn Tage Genuss im Weinparadies

Vor dreißig Jahren hatte ein genialer Rheingauer eine zündende Idee, die in einer an Erfolg kaum zu übertreffenden Veranstaltungsreihe gipfelte. Die Geburtsstunde der Rheingauer Schlemmerwochen schlug auf Schloss Vollrads. Der einstige Schlossherr Erwein Graf Mattuschka-Greiffenclau gilt als offizieller Erfinder. Er komponierte ein Event der Spitzenklasse – ein Geschenk für das Kulturland Rheingau und alle sein Gäste. Mit vielen ganz besonderen Highlights feiern die Schlemmerwochen jetzt vom 29. April bis 8. Mai ihren 30sten Geburtstag. Unter dem Motto „Regionale Weine, regionale Küche, regionale Originale“ laden Weingüter und Gastronomie Betriebe zum probieren, schnabulieren und flanieren ein. Stolze 120 Anbieter machen mit. Einhundertachtzehn Einzelveranstaltungen stehen auf dem Programm. Von Flörsheim am Main bis Lorch am Rhein wird gefeiert. Das gute Leben regiert. Der Rheingau ist in Festtagsstimmung. Und nicht nur Eingeweihte wissen: Mit den Rheingauer Schlemmerwochen wird die weintouristische Saison eröffnet.

Zum Geburtstag ein neues Outfit: Michael Apitz sei Dank
Zum Geburtstag präsentieren sich die Rheingauer Schlemmerwochen im neuen Gewand. Geschneidert hat es der Künstler Michael Apitz. Die Wort-Bild-Marke, die eine typische Situation in einer Rheingauer Gutsschänke zeigt, beweist es auf den ersten Blick: Hier sind Gäste gern gesehen. Hier fühlen Mensch und Tier sich wohl. Hier bleibt man gerne sitzen. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig, aber nicht unwahrscheinlich. Für den neuen Schriftzug zeichnet Jutta Hofmann verantwortlich.

Garantiert keine Geburtstagstorte: Brot für alle
Und natürlich wird zum Geburtstag auch gebacken. Das offizielle Schlemmerwochen-Brot heißt Monte Preso und kommt aus dem Backhaus Dries. Es ist eine Hommage an den Rheingau und wird in Handarbeit hergestellt – mit hochwertigem Mehl aus der Schweiz, das mit Bio-Dinkel Mehl des Presberger Bauern Kempenich verfeinert wird. So wie der Rhein seit Urzeiten Regionen und Länder wie auch die Schweiz und Deutschland verbindet, so soll dieses Meisterstück für ein Bekenntnis zur Region, gepaart mit Weltoffenheit, stehen. Das Monte Preso ist knusprig und würzig und dabei leicht und luftig. Es passt perfekt zum Wein und gefällt nicht nur den Bewohnern von Monte Preso, wie die Presberger liebevoll genannt werden.

Immer anders – immer gut: Der Jubiläumswein
Doch was kommt ins Glas, wenn die Geburtstagsgäste Einzug halten? Neben dem neuen Jahrgang präsentieren die Winzer die ganze Vielfalt der Genussregion Rheingau. On Top gibt es in diesem so besonderen Jahr jedoch noch ein ganz besonderes Weinvergnügen. Und das fällt immer anders aus – je nach Lust und Laune der Erzeuger. Auf dem Flaschenanhänger steht immer „Unser Jubiläumswein 2016“ drauf. Auf den Flascheninhalt darf man gespannt sein. Ob Roter Riesling oder rote Verführung vom Höllenberg, ob Erste Lage oder gereifte Auslese – es bleibt spannend im Rheingau.

Rotkäppchen hat’s vorgemacht: Der Schlemmerwochenkorb

Wer Lust auf Picknick im Weinberg oder am Waldrand hat, dem gefällt eine Idee, mit der schon Rotkäppchen unterwegs war. Der Schlemmerwochenkorb ist randvoll mit vielen guten Gaben: Käse vom Rheingauer Affineur, Pfefferbeiser vom Meilinger Hof, dazu eine kühle Flasche Wein und weitere lukullische Spezialitäten, ausgewählt von den jeweiligen Betrieben, die bei dieser Geburtstagsaktion mitmachen.

Wieder mit dabei: Es Piffche, des nix kost‘
Apropos mitmachen: Waren es im vergangenen Jahr 44 Betriebe, die ihre Gäste zum Rheingauer Piffje einluden, so sind in 2016 bereits 56 Betriebe mit dabei. Auch dieses Jahr macht der Rhein-Main-Verkehrsverbund Bus- und Bahnreisenden ein genussvolles Geschenk. Bei Vorlage des RMV-Tickets bekommen ÖPNV-Mitfahrer bei den teilnehmenden Winzern ein Glas Wein 0,1 l gratis. Das Angebot gilt für Nutzer im gesamten RMV-Bereich von Limburg an der Lahn bis Gersfeld in der Rhön und vom mittelhessischen Marburg bis Eberbach im Odenwald.

Das Verzeichnis mit den Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe und den Sonderveranstaltungen ist ab Mitte März erhältlich bei der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, Tel.: 06723 – 99 55 0, E-mail: tourist@kulturland-rheingau.de oder im Internet unter www.kulturland-rheingau.de/schlemmerwochen

Fleischatlas für Jugendliche

Heute veröffentlicht die Heinrich-Böll-Stiftung das neue
Jugendbuch von Gesine Grotrian „Iss was?! Tiere, Fleisch & Ich“. Das
Buch zeigt auf, wie Fleischproduktion und Fleischkonsum mit unserer
Umwelt, unserer Gesundheit, mit Klima und Tierwohl, mit Gerechtigkeit
und Hunger zusammenhängen. Aufwändige Infografiken liefern aktuelle
Daten und Fakten, regen zum Nachforschen und Weiterdenken an.

Das Buch spricht zwölf – bis vierzehnjährige Leserinnen und Leser an,
die sich für Ernährung und Umweltbewusstsein interessieren. Auch für
Eltern und Lehrende, die Lust haben, sich gemeinsam mit Jugendlichen
auf Debatten um die gesellschaftlichen und politischen Dimensionen der
Fleischproduktion einzulassen, ist das Buch ein reicher Fundus.
Angepasst an das Informations- und Leseverhalten von Jugendlichen setzt
„Iss was?!“ fast vollständig auf visuelle Erklärungen und verzichtet
weitestgehend auf lange Texte.

„Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk“, so Barbara Unmüßig,
Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. „Mit ihrer klaren und feinfühligen
Darstellung schafft Gesine Grotrian es, das komplexe Thema Jugendlichen
zugänglich zu machen. Sie erzeugt Spannung und Lust sich mit Fleisch,
Ernährung und der Welt zu beschäftigen.“ Das Buch räumt auf mit dem
verniedlichenden Bild von unserer Landwirtschaft. „Wir sollten endlich
aufhören, Kindern und Jugendlichen Wurst in Bärchenform aufzutischen und
so zu tun, als würde unser Fleisch von glücklichen Tieren vom Bauernhof
kommen. Es ist höchste Zeit, dass wir Jugendliche als mündige
Konsumenten ernst nehmen, die eigene Entscheidungen treffen wollen.
Dafür müssen wir Erwachsenen den Mut haben mit ihnen über die
verschiedenen Facetten der Fleischproduktion ins Gespräch zu kommen.“

Die Entwicklung von „Iss was?! Tiere Fleisch und Ich“ ist eng von
Jugendlichen begleitet worden. „Es hat Spaß gemacht, an der Entstehung
des Buches beteiligt zu sein, über den Grafiken die Köpfe zusammen zu
stecken und gemeinsam darüber zu diskutieren. Es stehen ganz viele
Sachen drin, die ich nicht wusste, zum Beispiel, dass Hühner eigentlich
neun Jahre alt werden können, sie in der Mast aber nur 43 Tage leben
bevor sie geschlachtet werden. Das ist ja fast kürzer als unsere
Sommerferien.“ So Leonie Strewinski, Mitglied des Jugendexpertenrats.

Zur Leipziger Buchmesse 2016 stellt Eric Mayer vom Wissensmagazins pur+
des kika das Buch gemeinsam mit Christine Chemnitz von der
Heinrich-Böll-Stiftung und Gesine Grotrian vor. (Freitag, 18. März,
11.30 Uhr, Congress Center Leipzig auf dem Messegelände).

Ab 10. März steht das gesamte Buch und jede einzelne Grafik zur
weiteren Verwendung zum Download bereit und ist in Kombination mit dem
ausführlichen Quellenverzeichnis auch als Unterrichtsmaterial für Lehrer
und Lehrerinnen gut geeignet. Die Printausgabe ist kostenfrei erhältlich
(zzgl. einer Kostenbeteiligung an der Versendung etc.)

www.boell.de/isswas

Rheingauer Küchengeschichten

Babba-Schmatz un Kinnerkram, Muffelscher un gude Kuche

Über die Genuss-Region Rheingau sind schon viele Bücher erschienen. Hier kommt eins, das den Rheingauern aus der Seele spricht. Geschrieben mit viel Herzblut von zwei echten Rheingauer Gewächsen sind die „Rheingauer Küchengeschichten“ (erschienen in der Hessen-Reihe des Con Verlags, Hanau) mehr als ein Koch- und Lesebuch. Wer die Rheingauer und ihre Lebensart intensiver kennen und besser verstehen lernen möchte, für den ist dieses kleine Brevier gemacht. Die Rezepte und Geschichten haben die Autorinnen ihren Rheingauer Mitmenschen in vielen Gesprächen – oft beim Wein – entlockt.

Vom Pfarrer bis zur Hausfrau, vom Profi-Koch bis zum Bürgermeister, von der Weinprinzessin bis zur Ordensfrau reicht die Palette der Beiträger. Auch „Hargeloffene“, die ihre Heimat im Rheingau gefunden haben, wurden zugelassen. Sie alle sind kulinarische Zeitzeugen ihrer Heimat und einer Region, die mehr zu bieten hat als Weck, Worscht und Woi. Die üblichen Verdächtigen, von denen man überall und immer wieder liest, wenn es um den Rheingau geht, wird man in diesem Buch vergeblich suchen.

Neben Gaumenschmeichlern und Seelentröstern kommt auch die Rheingauer Mundart nicht zu kurz. Schon die Kapitel-überschriften lesen sich wie eine Einführung in die Alltagssprache der Rheingauer: Vorneweg und Hinnerher, Babba-Schmatz, Kinnerkram und Muffelscher machen Lust, auf Entdeckungsreise zu gehen. Es gibt Riesling-Äpfel und Beerdigungskuchen, Buttermilchsuppe nach Art des Bürgermeisterns, Smoothies und Cräcker aus heimischen Kräutern, Wildburger im EBS (European Business School) Style, Forellenklößchen, die auch Nicht-Fisch-Essern schmecken, geadelte Reste, saure Grumpere , Basilikum Käse und sogar das Zisterzienser Brot ist im Buch zu finden.
Beide Autorinnen wurden im Rheingau geboren und sind von Herzen gerne hier zu Hause. Ihre Rezept- und Geschichten-Sammlung wächst täglich – auch wenn Lydia Malethon und Sabine Fladung im richtigen Leben eher die elektronische Feder als den Kochlöffel schwingen. In ihrer Freizeit wird jedoch mit Lust und Liebe gekocht – und dazu immer Wein getrunken. Meistens ist Riesling aus dem Kulturland Rheingau im Glas und im Spiel.

Bibliografische Angaben:
„Rheingauer Küchengeschichten – Lieblingsrezepte aus unserer Heimat“, 156 Seiten, Hardcover, EUR 9,90. Cocon Verlag, Hanau, ISBN 978-3-86314-306-0 , Format 113 x 180

Cheese Berlin

Treffen der handwerklichen Käseszene in der Markthalle Neun

Am 01. November 2015 findet in der Markthalle Neun von 11 bis 19 Uhr die Cheese Berlin statt. Neben dem Geschmack von Käse in allen Nuancen von mild bis kräftig stehen Themen wie faire Milchpreise, artgerechte Haltung der Nutztiere und werterhaltende Verarbeitung der Zutaten im Mittelpunkt. Die Cheese Berlin ist der Treffpunkt der handwerklichen Käseszene mit über 30 Käsemachern und -händlern aus ganz Deutschland und Europa.

Bei der vierten Cheese Berlin finden Käseliebhaber die volle Auswahl an bestem handwerklich hergestelltem Käse. Gerade bei der aktuellen Diskussion um Milchpreisdumping bietet das Käsefestival eine Oase an natürlichen und fair produzierten Molkereierzeug- nissen in bester Qualität. Damit zeigt es eine Alternative zu einer konventionellen Milchwirtschaft und macht authentisches Lebensmittelhandwerk erleb- und schmeckbar. Die Cheese Berlin ist die kleine Schwester der „Cheese“ in Bra, Italien, welche in Kooperation mit Slow Food International veranstaltet wird. Wie ihr Vorbild findet auch die Berliner Cheese in Kooperation mit Slow Food Berlin statt, sowie mit dem Käsehändler Knippenbergs – Lust auf Käse.

Die ausstellenden Käsereien, Fachhändler und Affineure kommen aus ganz Europa und bieten Spezialitäten aus Italien, Frankreich, Großbritannien, Skandinavien, Spanien, Griechenland, der Alpenregion und natürlich Deutschland an. Neben ihrer Leidenschaft für das Käsehandwerk eint die Aussteller die Erfüllung der strengen Kriterien, die zur Teilnahme angesetzt sind: Alle angebotenen Produkte werden traditionell hergestellt und sind frei von gentechnisch veränderten Rohstoffen, Zusatz- und Aromastoffen, Hefeextrakten, synthetischen Zuckerstoffen und Surrogaten. Die Erzeugung muss transparent und in allen Stationen nachvollziehbar sein. Die beteiligten Produzenten und Händler erzeugen und verkaufen damit entsprechend der Slow-Food-Leitidee: gut – sauber – fair.

Programm mit Wein und Käse
Begleitet wird der Markt von einem vielfältigen Programm mit Verkostungen und Gesprächen, das auch Weinliebhabern schmecken dürfte. Der am 01. November parallel stattfindende Jahresmarkt des Weinbundes Berlin in dem der Markthalle Neun benachbarten Magazin der Heeresbäckerei von 12 bis 19 Uhr bietet zahlreiche Ansatzpunkte für inhaltliche Überschneidungen. Food-Autorin und Käseexpertin Ursula Heinzelmann und Holger Schwarz, Gründungsmitglied des Weinbundes Berlin, werden Rundgänge zwischen den beiden Veranstaltungen mit Wein- und Käse-Verkostungen geben. Ursula Heinzelmann wird zusätzlich bereits am 31. Oktober von 16 bis 18 Uhr ein Tasting zu Käsen und Weinen der Türkei in der Markthalle Neun anbieten. Während der Cheese Berlin am 01. November gibt es jeweils um 12, 14 und 16 Uhr HeinzelCheeseTalks Specials mit weiteren Themenschwerpunkten rund um Käse und Wein. Die Teilnehmerzahl der Talks und Tastings ist begrenzt, der Online-Vorverkauf der Tickets mit Preisen zwischen 15 und 20 Euro startet Anfang Oktober. Am Slow Food Berlin Käse-Stammtisch werden jede Stunde die Käsemacher der Cheese Berlin vorgestellt mit kleinen Kostproben ihrer Erzeugnisse. Außerdem wird es von 12 bis 18 Uhr eine Käsewerkstatt für Groß und Klein geben, in der selbst Hand angelegt werden kann.

Cheese Berlin
Termin: Sonntag, 01. November 2015, 11 – 19 Uhr
Ort: Markthalle Neun, Eisenbahnstr. 42/43, 10997 Berlin
Eintritt: 2 €, Kinder und Jugendliche frei
Veranstalter: Markthalle Neun in Kooperation mit Slow Food Berlin und Knippenbergs – Lust auf Käse
Kooperationspartnerin: Ursula Heinzelmann

Weitere Informationen zu Programm und Ausstellern finden sich unter www.cheese- berlin.de

Parmigiano Reggiano Night

Ein Dinner, tausend Gäste: Parmigiano Reggiano ruft zur großen Nacht des Parmesans

Zusammen mit der Familie und Freunden an einem Tisch sitzen, reden, feiern und dabei ein gutes Essen genießen, das liegt Italienern quasi im Blut. Unter dem passenden Motto „Gemeinsam Abendessen“ ruft Parmigiano Reggiano in diesem Jahr zur Teilnahme an der dritten internationalen Parmigiano Reggiano Night auf. Am kommenden Samstag kochen Menschen auf der ganzen Welt zu diesem Anlass ihr Abendessen mit Parmesan und erinnern damit gleichzeitig an das schwere Erdbeben 2012. Damals wurden auf einen Schlag große Mengen Parmesan und so die Arbeit und Existenz vieler Menschen in Norditalien zerstört. Dass man sich von solch einem Schicksalsschlag wieder erholt und trotz Krisen und Rückschlägen nicht die Freude am Leben verlieren darf, möchte man mit dieser Aktion zeigen.

Die Parmigiano Reggiano Night findet am Samstag, dem 25. Oktober 2014, statt. Jeder, der Lust auf ein gemütliches Abendessen mit der Familie oder ein lockeres Dinner mit Freunden hat, kann ganz einfach von der heimischen Küche aus mitmachen oder deutschlandweit in einem der teilnehmenden Restaurants ein spezielles Gericht mit Parmigiano Reggiano essen. Mit dabei sind unter anderem das Becker’s XO von Zwei-Sterne-Koch Wolfgang Becker in Trier, Sternekoch Carmelo Greco sowie Thomas Haus aus dem Restaurant Goldman in Frankfurt.

http://night.parmigianoreggiano.com/

Kochen mit Martina und Moritz – Echte Klassiker

Sommerfrüchte in der Küche
Heute verraten unsere WDR-Köche Martina und Moritz, wie und wo man schöne, reife Früchte bekommen kann und wie man sie pfiffig verarbeiten kann. Dazu haben sie eine Reihe köstlicher Koch – und Backrezepte aus Beeren, Melonen und anderen Obstsorten zusammengestellt. Und zwar solche, die nicht viel Mühe machen, so dass man seiner Lust auf etwas Süßes oder sommerlich Leichtes ohne großen Aufwand nachgeben kann.
Unter anderem gibt es: einen eleganten Salat mit Honigmelonen und Garnelen, eine Melonensalsa fürs Grillfest. Für den süßen Höhepunkt sorgt am Ende noch ein Obststörtchen mit den leckersten Früchten der Saison. Redaktion: Klaus Brock

Die Kultserie mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer – Morgen im WDR Fernsehen, Samstag, 09. August 2014, 17.20 – 17.50 Uhr in HD – Thema: Sommerfrüchte in der Küche

www.martinaundmoritz.wdr.de
www.apfelgut.de

Einen Abend mit Nelson Müller gewinnen

„Diner en bleu“ am Düsseldorfer Flughafen mit Sternekoch Nelson Müller: Lust auf eine kulinarische Auszeit? Machen Sie mit dem Airport „blau“

Blau gekleidete Menschen kommen aus allen Richtungen zum Düsseldorfer Airport. Gemeinsam bilden sie an diesem Abend eine kleine, exklusive Gruppe. Denn sie sind im Flughafenterminal zu einem Festmahl geladen. „Diner en bleu“ nennt sich das exklusive Abendessen mit Gala-Anmutung, bei dem es eigentlich nur eine Regel zu beachten gibt: Alles muss blau sein! Blau wie die Farbe des Düsseldorfer Airport-Logos. Eine perfekte Choreografie mit einem ganz besonderen Zauber.

Der Flughafen und die hier ansässigen Gastronomen laden am Sonntag, 4. Mai, insgesamt 80 Personen zu einem hochkarätigen Mehr-Gänge-Dinner ein. Feinste Speisen, Livemusik – und dies alles in ein dezentes blaues Licht gehüllt. Was für ein Ambiente. Das Drehbuch für einen außergewöhnlichen Exklusiv Sonntag steht somit. Und ein weiteres Highlight erwartet die Gäste an diesem Abend. Sternekoch Nelson Müller ist bei dem „Diner en bleu“, das von den Gastronomen am Flughafen zubereitet wird, auch zu Gast und wird dabei vor Ort seine musikalischen Entertainer-Qualitäten beweisen. Denn der aus dem Fernsehen bekannte Gourmet-Koch hat zwei Leidenschaften: das Kochen und die Musik. Die ursprüngliche Idee des eigentlich weißen „Diner en blanc“ an außergewöhnlichen Orten kommt aus Paris und freut sich mittlerweile weltweit größter Beliebtheit.

Sind auch Sie auf den Geschmack gekommen? Haben Sie Lust auf dieses Erlebnis der ganz besonderen Art? Der Flughafen verlost 80 Teilnahmeplätze für das „Blaue Dinner“ im Terminal mit dem sympathischen Starkoch Nelson Müller. Mitmachen kann jeder. Beantworten Sie hierfür einfach folgende Frage: Was verbindet Sie besonders mit der Farbe Blau, dem Essen allgemein oder dem Düsseldorfer Airport? Füllen Sie dafür den Fragebogen aus, der auf der Internetseite des Flughafens enjoydus.com heruntergeladen werden kann. Schicken Sie diesen bitte bis zum Mittwoch, 23. April, per E-Mail an enjoy@dus.com und gewinnen Sie eine Teilnahme mit Begleitperson. Das Los entscheidet. Alle Bewerber werden schriftlich benachrichtigt. Die einzige Vorgabe für einen schönen Abend am Airport: Blaue Kleidung ist Pflicht!

Das „Diner en bleu“ bildet den Auftakt einer neuen Attraktion am Düsseldorfer Flughafen: die Exklusiv Sonntage für ausgewählte Besucher. Dieses neue Format komplettiert das regelmäßige Angebot des Airports im Rahmen der bekannten „Event Sonntage“. An jedem ersten Sonntag im Monat bietet der Airport Besuchern und Passagieren die Möglichkeit, den Flughafen auf ganz besondere Art und Weise zu erleben – und das jeweils unter einem bestimmten Motto. Von „TanzTerminal, tanz“ über den „FashionAirport“ bis hin zu den großen „DUS Classics“. Neben den neuen exklusiven Veranstaltungen und den großen Airlebnis-Events gibt es als dritte Variante noch die Familien Sonntage mit besonderen Angeboten für Familien und Kinder. Somit steht am Düsseldorfer Flughafen an jedem ersten Sonntag im Monat ein Event an, den man sich im Terminkalender notieren sollte. Und das Rezept bei allen drei Veranstaltungstypen lautet in jedem Fall: enjoy the airport!

Valentinstag

Das abgefahrene Geschenk: Einen Luxus-Mietwagen von Auto Europe für das Herzblatt buchen

Da schlägt das Herz höher: Verliebte auf der Suche nach einem exklusiven Valentinstagsgeschenk fahren mit Auto Europe genau richtig. Im Angebot des Mietwagenbrokers findet jeder seinen Traumwagen, um den Tag der Liebe exklusiv zu verbringen.

200 PS statt Blumen und Pralinen
So bleibt der Valentinstag im Gedächtnis: Im (Luxus-) Mietwagen durch die Stadt düsen, den Schatz zum Lieblingsitaliener fahren oder einfach nur Chrom, Luxus und PS genießen. Wer am 14. Februar einmal etwas anderes als Parfüm oder Pralinen schenken will, punktet mit einem Spider Romeo oder einem Porsche bei seinem Partner. Sicher ist: Dieses Geschenk macht beiden Spaß. Wer es exklusiv haben will, der bucht einen Wagen aus dem Luxussegment. Keine Lust, selber zu fahren? Kein Problem, denn Auto Europe bietet auch einen Chauffeurservice an.

Preisbeispiel für den Valentinstag 2014:
Porsche Panamera o.ä.
14.02. – 16.02.2014
200 Freikilometer/Tag
299 Euro/Tag

www.gourmet-report.de/goto/autoeurope

Tobias Janzen

Im Kreuzberger Traditionslokal Jolesch wird neben den beliebten Alpenklassikern ab sofort auch modern interpretierte österreichische Küche angeboten. „Unsere Gäste lieben unser Kalbsschnitzel, den Zwiebelrostbraten oder Kaiserschmarrn. Küchenchef Tobias Janzen hatte einfach Lust, den bekannten Highlights mal eine neue, ungewöhnliche Interpretation hinzuzufügen“, erläutert Restaurantinhaberin Renate Dengg die Idee.

Herausgekommen ist eine kleine Karte mit Vorspeisen, Suppen, Zwischengängen und Hauptgerichten, die alle einzeln bestellt werden können oder zusammen genossen ein kleines Gourmet-Menü ergeben: Zum Einstieg empfiehlt Tobias Janzen eine Tafelspitzsülze mit Apfelkren: Zum pochierten Kalbstafelspitz gibt es eine Mousse von Grannysmith und Kren auf einem Tafelspitzfond-Gelee. Außergewöhnlich auch der Zwischengang „Geschmorter Ochsenschlepp“, ein fluffiger mit Ochsenschwanz gefüllter Kartoffelknödel wird ergänzt mit Belper Knolle, einem herrlich frischen Ziegenfrischkäse in schwarzem Pfeffer, der nach einigen Trockenwochen trüffelähnlich über den Gang gehobelt wird. Selbst eingelegte Essiggemüse steuern den Säurekick bei.

Fans des bodenständigen, kräftigen Geschmacks werden Janzens „Tiroler Gröst ́l“ lieben: Gerösteter Bauch vom Duroc- Schwein mit Kartoffelterrine, Essiggurken und gebackenem Wachtelei, ein ausgewogenes Süße-Säure-Spiel. Besonders auch die moderne Interpretation „Wiener Backhend`l“: Wunderbar zarte Hühnerbrust wird ergänzt von Kürbiskernen, Zwiebelconfit und Erbsenmousse, die krosse Haut kommt als Chip daher. Last but not least dreht Janzen einen Apfelstrudel durch den Wolf, kombiniert dazu Mousse und Geschmortes von Apfel mit Rum-Rosinen-Eis und Vanille-Strudelteig.

Vorspeisen kosten zwischen 7,50 und 10 Euro, Zwischengänge 13 und Hauptgänge um 22 Euro. 2013 wurde das Jolesch als bestes österreichisches Restaurant in Berlin mit 13 Punkten im Gault Millau bewertet. Für Gastgeberin Renate Dengg gehören ausgezeichnetes Essen und guter Wein zusammen. Deshalb legt sie großen Wert auf die Auswahl ihrer fast 400 österreichischen Weine und über 70 Brände, die die Gäste im Restaurant oder nebenan im sicher größten österreichischen Weinladen Berlins verkosten und erwerben können.

Das Restaurant Jolesch in der Muskauer Straße 1 in 10997 Berlin ist von montags bis freitags in der Zeit von 11:30 bis 24:00 Uhr geöffnet, am Wochenende und an Feiertagen von 9:30 bis 24:00 Uhr. Reservierungen unter 030 – 612 35 81.

www.jolesch.de.