Süsses Schweden

Wer hätte das gedacht? Die überwiegend schlanken und stylishen Schweden sind Weltmeister im Naschen, schließlich verspeist der durchschnittliche Schwede ganze 17 Kilo Süßwaren im Jahr. Zum täglichen Kaffee-Happening Fika gehören süße Teilchen beispielsweise stets dazu, und auch sonst sind Süßigkeiten selbstverständlicher Bestandteil des schwedischen Alltags. Da wird man neidisch und auch neugierig: Was naschen die Schweden denn besonders gerne?

Momentan stürzen sich die Skandinavier auf wahre Kalorienbomben: luftiges Hefegebäck mit Kardamom, Marzipan und einem ordentlichen Schlag Vanillesahne, semla genannt. Traditionalisten essen diese in einer Schale warmer Milch. Ursprünglich gab es die semlor am Faschingsdienstag, der daher auch „Fetter Dienstag“ genannt wird. Mittlerweile erstreckt sich die semla-Saison aber von Weihnachten bis Ostern. Jedes Café, das etwas auf sich hält, bietet die gefüllten Hefebrötchen an.

Einer anderen Leckerei kann man in Schweden das ganze Jahr nicht entkommen: kanelbullar. Es gibt sie in jeder Bäckerei, jedem Laden, an jeder Tankstelle. Kein Wunder, denn die Zimtschnecken sind schnell gemacht und schmecken köstlich. Ein langer Streifen Hefeteig wird zum Zopf geformt, mit Zimt und Buttersirup bestrichen und mit Perlzucker verziert.

Diese und noch viele andere Leckereien können Schweden-Urlauber zum Beispiel in den folgenden Cafés in Südschweden genießen:
Ebbas Fik: uriges Café im 50er-Jahre-Stil mitten im Zentrum von Helsingborg
Slottsträdgårdens Kafé: ökologisches Café in Malmö im Garten hinter dem Malmöer Schloss, geöffnet Ende März bis Ende September
Fridolfs konditori: das Kult-Café aus den Wallander-Krimis im Zentrum von Ystad

Eine weitere typisch schwedische Leckerei sind die rot-weiß geringelten Zuckerstangen aus der småländischen Stadt Gränna, polkagrisar genannt. Seit 1859 locken die bunten, nach Pfefferminz schmeckenden Stangen Besucher in das Städtchen am Vätternsee. Erfunden wurden sie von einer alleinerziehenden Mutter, die damit ihren Lebensunterhalt verdiente. Heute kann man den Zuckerstangen-Bäckern in Gränna bei ihrer faszinierenden Arbeit zuschauen, und inzwischen gibt es die Süßigkeiten auch in vielen anderen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen.

Wenn man an schwedische Naschereien denkt, dann kommt einem auch Marabou in den Sinn, Lieblings-Schokolade der Schweden und offizieller Hoflieferant des schwedischen Königshauses. Am bekanntesten sind die cremige mjölkchoklad (Milchschokolade) und Daim, Vollmilchschokolade mit Butter-Mandel-Karamellfüllung. Marabou-Leckereien sind eigentlich immer Bestandteil der sogenannten lördagsgodis (Samstagssüßigkeiten), einer Tüte voller Lieblingsbonbons, die sich große und kleine Schweden traditionell samstags – und mittlerweile auch an anderen Tagen – gönnen.

Schwedisches Lebensgefühl verschicken
Wer in Schweden so richtig sündigt, sollte diesen glücklichen Moment festhalten und mit anderen teilen. Einfach Foto unter www.marabou-macht-gluecklich.de hochladen und mit TT-Line, NOVASOL und Marabou eine Traumreise nach Schweden, Minikreuzfahrten oder leckere Schokolade gewinnen.

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