Hummersaison startet

Kaum haben die letzten Sommertouristen die idyllischen kleinen Orte an der schwedischen Westküste verlassen, bereiten sich die Einheimischen schon auf das nächste Saison-Highlight vor. Am 26. September fällt der Startschuss für den diesjährigen Hummerfang. Erst dann darf die begehrte Delikatesse, die im kühlen Salzwasser der Provinz Bohuslän besonders delikat gedeiht, aus dem Meer gefischt werden. Ein kulinarisches und gesellschaftliches Highlight für die Fischer, die Einheimischen und für Besucher. Den ganzen Herbst und Winter über können sie hier die köstlichen Krustentiere in verschiedensten kulinarischen Variationen genießen oder direkt beim Fang dabei sein. In Bohuslän werden Hummer-Safaris angeboten, bei denen die Gäste mit den Fischern hinaus fahren, die Reusen legen und kontrollieren, die Scheren der gefangenen Hummer zusammen binden und dem spannenden Seemannsgarn der Fischer lauschen können. Je nach Paketangebot wartet als krönender Abschluss am Abend ein delikates Hummermenü. Das ist so beim Hummerpaket des Stora Hotellet in Fjällbacka der Fall, das zudem die Möglichkeit bietet, beim Hummerkochen dabei zu sein und sich direkt ein paar Expertentipps für die Zubereitung zu holen. Ebenfalls im Rundum-Sorglos-Paket inbegriffen sind ein Fisch- und Schalentierlunch, Picknickkorb, Westküsten-Wrap sowie Übernachtung und Frühstück. Wer nur an der Hummer-Safari selbst interessiert ist, kann eine solche bei Everts Sjöbod in Grebbestad buchen, bei dem die Hummer-Safaris sogar das Label „Natures Best“ für ökologisches und nachhaltiges Reisen tragen. Wer möchte, kann auch hier ein Hummer-Dinner inklusive Übernachtung und Frühstück im Paket dazu buchen.

Weitere Tipps zu Erlebnissen rund um die krabbelnde Delikatesse in Westschweden sind unter www.vastsverige.com/de/schalentiererlebnisse/ zu finden.

Michelin Nordic Guide 2016

Sterneregen nun auch außerhalb der schwedischen Großstädte

Schwedische Küchenchefs sind kreativ, innovativ und legen Wert auf beste Zutaten und eine kontinuierliche Weiterentwicklung – und das nicht nur in den schwedischen Großstädten. Das stellt nun der neue Restaurantführer Michelin Nordic Guide 2016 eindrucksvoll unter Beweis: 28 Sterne verteilt auf 24 Restaurants hat der Guide Michelin in diesem Jahr an Schweden vergeben. Das Besondere in diesem Jahr: Erstmals dürfen sich nun auch Restaurants außerhalb der drei Großstädte Stockholm, Göteborg und Malmö über die begehrten Sterne freuen, da sich die Inspektoren zum auch in ländlicheren Regionen umgesehen haben.

Das Ergebnis: sechs neue Glanzlichter am kulinarischen Sternenhimmel Schwedens. Das größere Bewertungsgebiet hat z. B. dazu geführt, dass das beliebte „Fäviken Magasinet“ in Järpen in der nordschwedischen Region Jämtland auf einen Schlag mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde. Die Begründung der Michelin-Chefredakteurin Rebecca Burr: „Das Fäviken Magasinet bietet ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis in einem abgelegenen und idyllischen Jagdrevier. Die Küche ist sehr geschmackvoll und tief in der Region verwurzelt.“

Daneben darf sich Schweden aber auch über fünf weitere Restaurants freuen, die sich nun erstmals mit einem Michelin-Stern schmücken können. Dazu zählen das Restaurant des Hotell Borgholm auf der Insel Öland, das familiengeführte Restaurant Daniel Berlin Krog in Skåne sowie das Restaurant PM & Vänner im småländischen Växjö. Die bisherigen Sternerestaurants in Stockholm und Göteborg erhalten zudem Zuwachs von Sushi Sho in Stockholm sowie vom Upper House in Göteborg.

Einen neuen Bib Gourmand erhalten auch das Nook in Stockholm und das Somm in Göteborg. Weitere Infos zu kulinarischen Erlebnissen in Schwedens Großstädten gibt es unter www.malmotown.com, www.goteborg.com und www.visitstockholm.com.

Christer Elfving

Internationaler Hochgeschwindigkeitszug überrascht seine Gäste mit neuen Menüs

Seit Oktober bietet Thalys seinen Gästen eine neue Auswahl an Speisen. Die neuen Menüs an Bord der roten Hochgeschwindigkeitszüge verbinden regionale Produkte aus den vier Thalys-Ländern mit der skandinavischen Küche.
Kreiert wurde diese originelle Kombination durch den schwedischen Koch Christer Elfving. Thalys konnte den renommierten Koch für das Catering an Bord gewinnen. Christer Elfving leitete zuvor das schwedische Restaurant Absoluut Zweeds in Antwerpen und veröffentlichte bereits mehrere Kochbücher.

Bei der Entwicklung des neuen Angebots setzt Thalys auch dieses Mal auf Regionalität, Frische und saisonale Produkte. Die gesunde Vielfalt der Speisen bestimmt die neue Karte.
Die Menüs werden exklusiv in Comfort 1 am Platz serviert – sowohl mittags als auch abends – und sind im Ticketpreis enthalten (von Deutschland nach Brüssel ab 35 EUR und nach Paris ab 75 EUR).

In einem Trailer gibt Christer Elfving erste Einblicke in das neue Catering-Konzept: www.youtube.com/watch?v=cIWsxEanXMM&feature=youtu.be

Süsses Schweden

Wer hätte das gedacht? Die überwiegend schlanken und stylishen Schweden sind Weltmeister im Naschen, schließlich verspeist der durchschnittliche Schwede ganze 17 Kilo Süßwaren im Jahr. Zum täglichen Kaffee-Happening Fika gehören süße Teilchen beispielsweise stets dazu, und auch sonst sind Süßigkeiten selbstverständlicher Bestandteil des schwedischen Alltags. Da wird man neidisch und auch neugierig: Was naschen die Schweden denn besonders gerne?

Momentan stürzen sich die Skandinavier auf wahre Kalorienbomben: luftiges Hefegebäck mit Kardamom, Marzipan und einem ordentlichen Schlag Vanillesahne, semla genannt. Traditionalisten essen diese in einer Schale warmer Milch. Ursprünglich gab es die semlor am Faschingsdienstag, der daher auch „Fetter Dienstag“ genannt wird. Mittlerweile erstreckt sich die semla-Saison aber von Weihnachten bis Ostern. Jedes Café, das etwas auf sich hält, bietet die gefüllten Hefebrötchen an.

Einer anderen Leckerei kann man in Schweden das ganze Jahr nicht entkommen: kanelbullar. Es gibt sie in jeder Bäckerei, jedem Laden, an jeder Tankstelle. Kein Wunder, denn die Zimtschnecken sind schnell gemacht und schmecken köstlich. Ein langer Streifen Hefeteig wird zum Zopf geformt, mit Zimt und Buttersirup bestrichen und mit Perlzucker verziert.

Diese und noch viele andere Leckereien können Schweden-Urlauber zum Beispiel in den folgenden Cafés in Südschweden genießen:
Ebbas Fik: uriges Café im 50er-Jahre-Stil mitten im Zentrum von Helsingborg
Slottsträdgårdens Kafé: ökologisches Café in Malmö im Garten hinter dem Malmöer Schloss, geöffnet Ende März bis Ende September
Fridolfs konditori: das Kult-Café aus den Wallander-Krimis im Zentrum von Ystad

Eine weitere typisch schwedische Leckerei sind die rot-weiß geringelten Zuckerstangen aus der småländischen Stadt Gränna, polkagrisar genannt. Seit 1859 locken die bunten, nach Pfefferminz schmeckenden Stangen Besucher in das Städtchen am Vätternsee. Erfunden wurden sie von einer alleinerziehenden Mutter, die damit ihren Lebensunterhalt verdiente. Heute kann man den Zuckerstangen-Bäckern in Gränna bei ihrer faszinierenden Arbeit zuschauen, und inzwischen gibt es die Süßigkeiten auch in vielen anderen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen.

Wenn man an schwedische Naschereien denkt, dann kommt einem auch Marabou in den Sinn, Lieblings-Schokolade der Schweden und offizieller Hoflieferant des schwedischen Königshauses. Am bekanntesten sind die cremige mjölkchoklad (Milchschokolade) und Daim, Vollmilchschokolade mit Butter-Mandel-Karamellfüllung. Marabou-Leckereien sind eigentlich immer Bestandteil der sogenannten lördagsgodis (Samstagssüßigkeiten), einer Tüte voller Lieblingsbonbons, die sich große und kleine Schweden traditionell samstags – und mittlerweile auch an anderen Tagen – gönnen.

Schwedisches Lebensgefühl verschicken
Wer in Schweden so richtig sündigt, sollte diesen glücklichen Moment festhalten und mit anderen teilen. Einfach Foto unter www.marabou-macht-gluecklich.de hochladen und mit TT-Line, NOVASOL und Marabou eine Traumreise nach Schweden, Minikreuzfahrten oder leckere Schokolade gewinnen.

Danny Guest

Wer Stockholm kulinarisch erleben möchte, kommt an Danny Guest nicht vorbei. Bekannt aus dem Operakällaren (Opernkeller), einem der besten Restaurants der Stadt, sorgt der Schwede seit April 2014 als Küchenchef im Restaurant des Miss Clara für vollbesetzte Tische. Serviert werden ideenreiche Interpretationen schwedischer Klassiker mit internationalen Einflüssen. Besonderen Wert legt Guest dabei auf die Herkunft seiner Zutaten und natürliche Produkte ohne Zusatzstoffe. Mit ebenso viel Liebe zum Detail und einem Gespür für besondere Geschmackskompositionen werden in der Bar des Miss Clara die Drinks gemixt. Dabei kommt einer Zutat besondere Aufmerksamkeit zu: dem Eis.

Ice, Ice Baby
Wiederbelebung alter Rezepturen, hochwertige Alkoholika, dazu frische Säfte, Kräuter oder Gewürze – auch im Bar-Konzept des Miss Clara verbindet sich gekonnt Tradition und Moderne. Entwickelt in Zusammenarbeit mit den Bar-Profis der schwedischen Firma Liquid Management und dem preisgekrönten Barkeeper Robert Radovic, geht es in der Bar neben den besten Zutaten vor allem um das Eis. Aus Eisblöcken werden die Eiswürfel herausgebrochen. Durch ihre höhere Dichte kühlen sie die Drinks, ohne sie zu verwässern. Zur Zeit wird mit verschiedenen Aromen wie Minze, Orange, Ingwer oder Pink Grapefruit experimentiert.

Bevor es eine neue Kreation auf die Karte schafft, wird vom Team um Bar Manager Joel Constantino solange an der Zusammensetzung der Zutaten gefeilt, bis die Mengenverhältnisse und Aromen perfekt aufeinander abgestimmt sind. Dabei spielt, abhängig vom Säuregehalt verschiedener Fruchtsäfte, auch die Größe der Eiswürfel eine Rolle. Auf der Cocktailkarte finden sich unter anderem Clara’s Margarita mit Tequila, Cointreau, Zitrone und Pink Grapefruit oder der Blood & Sand, mit Scotch, Heering Kirschlikör, süßem Wermut und Orange. Der Rob Rad vereint Scotch, Punt e Mes (roter Wermut), Heering Kirschlikör und Absinth, und im Sunday School wird Tequila mit Amaro Montenegro und Wermut gemixt.

Neben den besten Cocktails bietet die Bar in Zusammenarbeit mit Küchenchef Danny Guest auch eine umfassende Karte handverlesener Weine und Biere. Die regelmäßige wechselnde Auswahl ist abgestimmt auf die im Restaurant servierten Gerichte.

Skandinaviens Schätze auf dem Teller
Das Restaurant des Miss Clara mit 80 Plätzen und neu eröffneten Außenplätzen liegt im lichtdurchfluteten Erdgeschoss des Hotels. Danny Guests Gerichte bringen die kulinarischen Schätze der nordischen Länder und internationale Spezialitäten auf den Teller. Das Fleisch stammt von gotländischen Farmen, auf deren natürlichen Weiden die Tiere grasen. Alle Kreationen beinhalten ausschließlich saisonal verfügbare Produkte. Zudem ist das komplette Menü frei von raffiniertem Zucker und Mehl sowie künstlichen Zusätzen wie Konservierungs- und Süßstoffen. Wann immer möglich, wählt Guest ökologische Zutaten regionaler Lieferanten. So entstehen Gerichte wie Porchetta vom schwedischen Schwein mit karamellisiertem Fenchel und Wasserkresse, geräucherter Bio-Lachs auf einem Bett aus hausgemachtem Kartoffelsalat oder Desserts wie glutenfreier Karottenkuchen, gesüßt mit Agavensirup und Stevia.

www.designhotels.com/hotels/sweden/stockholm/miss-clara

Nordische Meisterschaften im Austernöffnen

Der Einzug des Frühlings markiert in Schweden auch den Start der Austernsaison. Denn gerade zu dieser Zeit schmeckt diese Delikatesse besonders gut. So wird sich auch am 2. und 3. Mai 2014 in der westschwedischen Stadt Grebbestad alles um diese delikaten Schalentiere drehen, wenn bei den Nordischen Meisterschaften im Austernöffnen die schnellsten und geschicktesten Hände gesucht werden. Je 30 Austern müssen die einzelnen Teilnehmer dabei in möglichst kurzer Zeit knacken und diese dann unversehrt auf möglichst ansprechende Weise arrangieren und präsentieren. Im Rahmen der Veranstaltung gibt es natürlich auch reichlich Gelegenheit für die Zuschauer, um die Köstlichkeiten aus dem Meer zu kosten.
Denn die kleine Stadt Grebbestad, die sich etwa 1,5 Stunden nördlich von Göteborg an der schwedischen Westküste befindet, ist sozusagen das Mekka der schwedischen Austern: Gut 90 Prozent aller schwedischen Austern stammen aus dieser Region. Entsprechend werden hier auch das ganze Jahr über Erlebnisse im Zeichen der Schalentiere geboten.
So organisiert das Unternehmen Everts Sjöbod (www.evertssjobod.se/content.php?page=173) ganzjährig etwa 2-stündige Austern-Safaris auf dem Meer, wo die Schalentiere nicht nur ganz frisch genossen werden können, sondern es auch viel über diese faszinierende Muschelart zu erfahren gibt. Wer möchte, kann die Bootstour auch mit einer ausgedehnten Verkostung am „Stammsitz“ von Everts Sjöbod kombinieren. Dabei handelt es sich um ein historisches Bootshaus, das liebevoll und gemütlich restauriert wurde. Direkt nebenan eröffnet Everts Sjöbod ab Anfang Mai zudem drei neue, kleinere Bootshäuser, die als B&B jeweils zwei Doppelzimmer mit Kücheneinrichtung und Badezimmer beherbergen – und darüber hinaus einen fantastischen Meerblick bieten.

Weitere Informationen zu Westschweden und Grebbestad sind unter www.westschweden.com zu finden

Herbstzeit ist in Schweden Hummerzeit

Herbstzeit ist in Schweden Hummerzeit

An der schwedischen Westküste bereiten sich derzeit schon tausende Menschen auf die kommende Hummersaison vor. Denn jedes Jahr am ersten Montag nach dem 20. September – in diesem Jahr also am 23. September – fällt der Startschuss für den Hummerfang. Erst dann dürfen die Fischer mit ihren Booten aufs Meer fahren und ihre Reusen auslegen, die nach zwei bis drei Tagen wieder an die Oberfläche gezogen werden. Eines der besten Hummerfanggebiete liegt an der Küste der Region Bohuslän, nördlich von Göteborg. Hier können die Besucher den ganzen Herbst und Winter über die roten Schalentiere nicht nur in verschiedensten kulinarischen Variationen genießen, sondern auch gleich selbst fangen. Denn in Bohuslän gibt es die Möglichkeit, an so genannten Hummer-Safaris teilzunehmen. Das heißt, die Gäste können mit den Fischern hinaus fahren, die Reusen legen und kontrollieren, die Scheren der gefangenen Hummer zusammen binden und dem spannenden Seemannsgarn der Fischer lauschen. Als krönenden Abschluss gibt es am Abend natürlich ein leckeres Hummermenü. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Erlebnisse im Zeichen anderer Schalentiere. Der Westschwedische Tourismusverband sammelt diese unter dem Label „Schalentier-Reisen“ bzw. „Seafood-Safaris“, die je nach Jahreszeit an verschiedenen Orten entlang der Küste angeboten werden.

In Smögen, auf den Koster-Inseln und in Grebbestad locken im Herbst beispielsweise Hummer-Safaris, während in Lysekil Muschel-Safaris und in Fjällbacka Krebs-Safaris angeboten werden. Die Hummer-Safaris finden bis in die ersten Wintertage hinein statt, Shrimp- und Krabben-Safaris sind das ganze Jahr über möglich. Im Frühling und Sommer können sich Feinschmecker dann in Grebbestad auf köstliche Austern freuen, die unweit der Küste hervorragende Wachstumsbedingungen vorfinden – und natürlich haben Besucher auch die Möglichkeit zu lernen, wie man Austern fängt, öffnet und isst.

Mehr Informationen zu den Hummer-Safaris und den einzelnen Hummer-Paketen, die an der schwedischen Westküste angeboten werden, gibt es unter www.vastsverige.com/de/Schalentierreise/Paket/. Wer außerdem in der Theorie mehr über das „schwarze Gold des Meeres“ erfahren möchte, kann zusätzlich das Hummer-Museum der Schwedischen Hummerakademie in Hunnebostrand besuchen.

Die besten Restaurants auf Gotland (Schweden)

Die Ostseeinsel Gotland mag den meisten Menschen hauptsächlich durch zwei Dinge bekannt sein: die mittelalterliche Weltkulturerbestadt Visby und die faszinierenden Kalksteinformationen an der Küste. Doch auch in kulinarischer Hinsicht kann sich das Eiland problemlos mit anderen schwedischen Regionen messen. Nicht umsonst trägt sie in diesem Jahr den Titel der kulinarischen Hauptstadt Schwedens, denn der kalkhaltige Boden und die ausgeprägte Schafzucht der Inselbewohner haben ganz eigene kulinarische Traditionen und Spezialitäten hervorgebracht, welche die unverfälschten, lokal produzierten Lebensmittel in den Mittelpunkt rücken. Angefangen natürlich beim allgegenwärtigen Lammfleisch über fangfrischen Fisch bis hin zu den ganz besonderen Gotlandtrüffeln. Da wundert es auch nicht, dass ganze 16 Restaurants der Insel im aktuellen schwedischen Gastronomieführer White Guide verzeichnet sind. Für all jene, die sich auf Gotland kulinarisch richtig verwöhnen möchten, folgen hier die Top 5 der gotländischen Restaurants (Quelle: White Guide 2013):

Unangefochten an der Spitze steht das Restaurant „Krakas Krog“ in Kräklingbo, das laut White Guide dem Niveau der Meisterklasse entspricht. Hier wird gotländische Tradition auf moderne Weise interpretiert.
An Platz 2 folgt auf dem gleichen Level das Restaurant „50 Kvadrat Visby“, das nicht nur durch sein historisches Ambiente aus dem 18. Jahrhundert besticht, sondern nach Meinung der White Guide-Autoren auch die besten Fisch- und Schalentiergerichte der Insel serviert.
Nicht weit entfernt befindet sich ebenfalls in Visby das Restaurant „Donners Brunn“, das es auf Platz 3 und in die Kategorie „Sehr gut“ geschafft hat. Neben traditionell schwedischen Gerichten mit gotländischem und französischem Touch bietet es den Gästen auch die urige Atmosphäre eines mittelalterlichen Kellergewölbes.
Nur wenige Punkte weniger erreichte das Restaurant „Gamla Masters“, das bei den Einwohnern von Visby sehr beliebt und an den Wochenenden schnell gefüllt ist. Der Fokus liegt hier nicht auf prätentiösen Überraschungsmenüs, sondern vielmehr auf den Leibspeisen der Gäste – wie zu Hause, nur besser.

Ein Newcomer in der Kategorie der guten Restaurants ist „Gula Hönan“ in Ronehamn südöstlich von Hemse. Hier speisen sowohl Camper in Gummistiefeln, Familien mit Kindern, Künstler sowie Urlauber und Gotländer jedweder Art. In der Küche werden meist lokal und ökologisch produzierte Rohwaren verarbeitet.

Weitere Informationen und Tipps zu gastronomischen Highlights auf Gotland gibt es unter www.gotland.info und www.gotland-erleben.de.

Nordischer Küchenboom

Der kulinarische Aufschwung in Schweden hält an. Das bestätigt auch der aktuelle Restaurantführer Guide Michelin Main Cities of Europe 2013: In der schwedischen Hauptstadt Stockholm konnten gleich zwei Restaurants die unabhängigen Gastrokritiker überzeugen, so dass sich nun sowohl das Restaurant „Gastrologik“ als auch das Restaurant „Ekstedt“ erstmals mit einem Stern schmücken dürfen.
Neu in die Liste der Hoffnungsträger für einen Michelin-Stern aufgenommen wurde außerdem das beliebte Restaurant „Operakällaren“ – ebenso wie das Restaurant „Bhoga“ in Göteborg. In Schwedens zweitgrößter Stadt freut sich das Restaurant „Sjömagasinet“ zudem darüber, nach einem Besitzerwechsel wieder einen Stern zurückerobert zu haben.

Insgesamt hat Schweden in diesem Jahr 15 Michelin-Sterne erhalten, die sich auf 13 Restaurants in Stockholm und Göteborg verteilen. Zudem wurden neun schwedische Restaurants in der Kategorie BibGourmand ausgezeichnet. Dazu zählt in Göteborg beispielsweise das beliebte Restaurant „Familjen“. Diese Kategorie hebt Küchen mit sehr gutem Essen zu guten Preisen hervor.

Mehr kulinarische Infos zu Göteborg gibt es unter: http://goteborg.com/en/Languages/Deutsch/Geschmack-Goteborg/

Gastón Acurio

Aus den Händen des schwedischen Prinzen Carl Philip erhielt der peruanische Chefkoch Gastón Acurio den «White Guide Global Gastronomy Award» für die Entwicklung einer als «Novoandina-Küche» bekannten Gastronomie – deutsche Ehefrau Astrid ist wesentlich am kulinarischen Erfolg beteiligt.

Gastón Acurios Küchenteam begleitete ihn in Schweden: Mitsuharu Tsumura (Restaurant Maido), Diego Muñoz (Küchenchef bei Astrid & Gastón), Victoriano López und Emilio Macías. «Astrid» im Namen des ersten und wohl repräsentativsten Restaurants von Gastón Acurio verweist übrigens auf seine deutsche Ehefrau, die wesentlich zum kulinarischen Erfolg beiträgt.

Gastón Acurio sieht diese Auszeichnung als sehr bedeutungsvoll an, da sie die Möglichkeit eröffnet, die nordischen Länder mit peruanischer Kultur, peruanischen Produkten und der sehr andersartigen peruanischen Küche vertraut zu machen.

Mehr über Peru im www.peru-spiegel.de/