Krebsfeste in Schweden

Wenn im August und September die Nächte wieder länger werden und sich der schwedische Sommer seinem Ende zuneigt, feiern die Schweden eine ihrer liebsten Traditionen: das Krebsfest (kräftskiva). Mit leckeren Kaisergranaten, Schnaps und Gesang genießen sie dann die letzten warmen Abende im Freien und verabschieden sich vom Sommer. Meist findet das schwedische Krebsfest traditionell eher im privaten Kreis statt, nun aber können Schweden-Besucher vielerorts mitfeiern und in den Genuss der leckeren Schalentiere kommen, und auf Wunsch auch selbst fangen. Selber die Reusen auslegen und hoffen auf einen guten Fang – so wie einst Michel aus Lönneberga und Alfred.
So wird beispielsweise das Hotel Norrqvarn, das in einer ehemaligen Mühle am Ufer des idyllischen Göta Kanals zu Hause ist, am 10. September 2016 eine traditionelle Kräftskiva veranstalten – mit frischen schwedischen Kaisergranaten, frisch gebackenem Brot, Käse, Käsequiche Västerbotten Art und allem, was zu einem richtigen Krebsfest dazu gehört. Im Paket inbegriffen, das für 1095 SEK (ca. 116 Euro) für eine Person im Doppelzimmer buchbar ist, sind außerdem eine Übernachtung in der ehemaligen Mühle sowie ein leckeres Frühstücksbüffet am nächsten Morgen. Wer möchte, hat auch die Gelegenheit, schon einen Tag früher anzureisen und die Krebse unter Anleitung selbst zu fangen. Das Krebsfangen mit Übernachtung-Paket, ist vom 5. August bis zum 17. September buchbar (www.norrqvarn.se/de).

Ein Krebsfest mit toller Atmosphäre ist auch auf den Väderöarna zu finden – im atemberaubenden Schärengarten von Westschweden. Hier können die Gäste bei einem traditionellen Krebsessen dabei sein, nachdem man miterlebt hat, wie diese Meereskrebse gefangen und in großen Töpfen direkt am Pier frisch gekocht werden. Und die Party steigt dann im Restaurant Lotsbryggan – mit Gesang und Papierhüten und allem, was dazu gehört. Wer möchte, kann hier übrigens auch über Nacht bleiben.

Weitere Erlebnisse rund um die krabbelnde Delikatesse sind unter www.westschweden.com zu finden.

White Guide Caféführer für Schweden

Third Wave Coffee & Old School Kalorienbomben

Kaum eine andere Nation liebt ihren Kaffee und ihre Kaffeepausen so sehr wie die Schweden. Kreative Kaffeespezialitäten sowie hervorragende Backwaren gepaart mit einem tollen Ambiente sind auf dem Vormarsch und prägen das Kaffee-Erlebnis. Die Auswahl ist groß und die Konkurrenz unter den Cafés, Konditoreien und Speciality Coffee Bars wächst – insbesondere in den größeren Städten. Der Begriff Third Wave Coffee muss hier niemandem mehr erklärt werden. Bei der Suche nach den „Sahneschnitten“ der schwedischen Café-Szene hilft nun die aktuelle Ausgabe des White Guide Caféführers, der die 316 besten „Kaffeetränken“ des Landes getestet und bewertet hat.
Dabei ist wenig verwunderlich: Rein anzahlmäßig liegen hier die Großstädte weit vorne. Insgesamt zählen 35 Göteborger Cafés und Kaffeebars zu den besten des Landes, darunter auch das „Beste Café des Jahres“ (Da Matteo, Magasinsgatan). Die Stadt Göteborg hat eigens dafür sogar einen detaillierten Coffee Guide erstellt, www.goteborg.com/en/coffee-in-focus, der nicht nur die Herzen aller Hobby Baristas höher schlagen lässt. Getoppt wird diese Spitzen-Café-Dichte lediglich von Stockholm mit mehr als 70 Cafés im White Guide – davon 7 im Bereich der Meisterklasse. Auch die Titel „Kaffeebar des Jahres“ (Drop Coffee), „Konditorei des Jahres“ (Tössebageriet) und „Bäckerei des Jahres“ (Green Rabbit Rågbrödsbageriet) gingen 2015 in die schwedische Hauptstadt. Die Kaffeekultur blüht aber auch in kleineren Städten und in ländlichen Gegenden. So hat es die kleine Stadt Lidköping mit beachtenswerten 9 Cafés auf die White Guide-Liste geschafft, während  Olof Viktors bageri och café im ländlich gelegenen Glemmingebro in Österlen auf Platz 2 der besten Cafés des Landes steht. Eine Auswahl der besten Restaurants und Cafés in Schweden wird auch online unter www.whiteguide-sweden.com in englischer Sprache präsentiert.

Wer mehr über die schwedische Ess- und Kaffeekultur erfahren möchte, wird unter www.tryswedish.com fündig.  

Süsses Schweden

Wer hätte das gedacht? Die überwiegend schlanken und stylishen Schweden sind Weltmeister im Naschen, schließlich verspeist der durchschnittliche Schwede ganze 17 Kilo Süßwaren im Jahr. Zum täglichen Kaffee-Happening Fika gehören süße Teilchen beispielsweise stets dazu, und auch sonst sind Süßigkeiten selbstverständlicher Bestandteil des schwedischen Alltags. Da wird man neidisch und auch neugierig: Was naschen die Schweden denn besonders gerne?

Momentan stürzen sich die Skandinavier auf wahre Kalorienbomben: luftiges Hefegebäck mit Kardamom, Marzipan und einem ordentlichen Schlag Vanillesahne, semla genannt. Traditionalisten essen diese in einer Schale warmer Milch. Ursprünglich gab es die semlor am Faschingsdienstag, der daher auch „Fetter Dienstag“ genannt wird. Mittlerweile erstreckt sich die semla-Saison aber von Weihnachten bis Ostern. Jedes Café, das etwas auf sich hält, bietet die gefüllten Hefebrötchen an.

Einer anderen Leckerei kann man in Schweden das ganze Jahr nicht entkommen: kanelbullar. Es gibt sie in jeder Bäckerei, jedem Laden, an jeder Tankstelle. Kein Wunder, denn die Zimtschnecken sind schnell gemacht und schmecken köstlich. Ein langer Streifen Hefeteig wird zum Zopf geformt, mit Zimt und Buttersirup bestrichen und mit Perlzucker verziert.

Diese und noch viele andere Leckereien können Schweden-Urlauber zum Beispiel in den folgenden Cafés in Südschweden genießen:
Ebbas Fik: uriges Café im 50er-Jahre-Stil mitten im Zentrum von Helsingborg
Slottsträdgårdens Kafé: ökologisches Café in Malmö im Garten hinter dem Malmöer Schloss, geöffnet Ende März bis Ende September
Fridolfs konditori: das Kult-Café aus den Wallander-Krimis im Zentrum von Ystad

Eine weitere typisch schwedische Leckerei sind die rot-weiß geringelten Zuckerstangen aus der småländischen Stadt Gränna, polkagrisar genannt. Seit 1859 locken die bunten, nach Pfefferminz schmeckenden Stangen Besucher in das Städtchen am Vätternsee. Erfunden wurden sie von einer alleinerziehenden Mutter, die damit ihren Lebensunterhalt verdiente. Heute kann man den Zuckerstangen-Bäckern in Gränna bei ihrer faszinierenden Arbeit zuschauen, und inzwischen gibt es die Süßigkeiten auch in vielen anderen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen.

Wenn man an schwedische Naschereien denkt, dann kommt einem auch Marabou in den Sinn, Lieblings-Schokolade der Schweden und offizieller Hoflieferant des schwedischen Königshauses. Am bekanntesten sind die cremige mjölkchoklad (Milchschokolade) und Daim, Vollmilchschokolade mit Butter-Mandel-Karamellfüllung. Marabou-Leckereien sind eigentlich immer Bestandteil der sogenannten lördagsgodis (Samstagssüßigkeiten), einer Tüte voller Lieblingsbonbons, die sich große und kleine Schweden traditionell samstags – und mittlerweile auch an anderen Tagen – gönnen.

Schwedisches Lebensgefühl verschicken
Wer in Schweden so richtig sündigt, sollte diesen glücklichen Moment festhalten und mit anderen teilen. Einfach Foto unter www.marabou-macht-gluecklich.de hochladen und mit TT-Line, NOVASOL und Marabou eine Traumreise nach Schweden, Minikreuzfahrten oder leckere Schokolade gewinnen.

Kulinarischer Sterneregen für Schweden

Göteborg, Stockholm und erstmals Malmö im Michelin-Sterneregen

Der neue Restaurantführer Guide Michelin Nordic Cities 2015 stellt wieder einmal unter Beweis: Schwedische Küchenchefs sind innovativ und legen Wert auf beste Zutaten und kreative Gaumenfreuden. Insgesamt 21 Sterne verteilt auf 18 Restaurants und drei Städte hat der Guide Michelin in diesem Jahr an Schweden vergeben. Erstmals darf sich nun auch die südschwedische Stadt Malmö über ihre ersten Sterne freuen – und das gleich dreifach. Ausgezeichnet wurden hier die Restaurants Ambiance à Vindåkra etwas außerhalb von Malmö sowie Bloom in the Park und Vollmers im Innenstadtbereich.

Auch in Göteborg leuchten nun mit den beiden Restaurants Koka sowie SK Mat & Människor zwei neue Sterne, sodass die westschwedische Metropole jetzt mit insgesamt sechs Sternetempeln aufwarten kann. Denn wie im vergangenen Jahr erhielten die Restaurants Thörnströms Kök, 28+, Sjömagasinet und Bhoga wieder jeweils einen Stern.

Und auch in der Hauptstadt Stockholm gibt es jetzt einen weiteren Leuchtturm am Sternenhimmel: Das Restaurant Oaxen Krog ist in die Riege der 2-Sterne-Restaurants aufgestiegen – gemeinsam mit Frantzén sowie Mathias Dahlgren-Matsalen dürfen sich nun also drei Stockholmer Restaurants mit dieser Auszeichnung schmücken. Hinzu kommen sechs Restaurants mit jeweils einem Stern: Ekstedt, Esperanto, Gastrologik, Mathias Dahlgren-Matbaren, Operakällaren sowie Volt, wobei letzteres erstmals in den Sternenolymp aufgestiegen ist.

Weitere Infos zu kulinarischen Erlebnissen in Malmö, Göteborg und Stockholm gibt es unter www.malmotown.com, www.goteborg.com und www.visitstockholm.com. Wer mehr über die schwedische Küche erfahren möchte, wird hier fündig: www.tryswedish.com

Guide MICHELIN "Nordic Cities"

Führer zu den gastronomischen Highlights in Nordeuropa

Mit dem Guide MICHELIN „Nordic Cities 2015“ wächst die renommierte Hotel- und Gastronomieführer-Reihe um einen weiteren Titel. Michelin trägt mit der Neuerscheinung der rasanten Entwicklung der skandinavischen Küche Rechnung, die heute zu den innovativsten und experimentier- freudigsten weltweit zählt. Der sorgfältig recherchierte Band empfiehlt Restaurant- und Übernachtungsadressen in den wichtigsten Metropolen Dänemarks, Norwegens, Schwedens und Finnlands. Neben Kopenhagen, Göteborg, Stockholm, Oslo und Helsinki finden sich im Guide MICHELIN „Nordic Cities“ auch das dänische Aarhus und das schwedische Malmö.

Abwechslungsreiche Gastronomie im hohen Norden
„Die neue Welle der skandinavischen Küche hat die Messlatte in diesem Teil der Welt wirklich hoch gelegt“, sagt Rebecca Burr, Chefredakteurin des Guide MICHELIN Nordic Cities. „Aarhus ist eine lebendige Stadt mit einer abwechslungsreichen Gastronomie, während die fruchtbare Region von Skåne zahlreiche hochwertige Produkte nach Malmö bringt“, so Burr weiter. In beiden Städten zeichneten die anonym arbeitenden Michelin Tester gleich mehrere Häuser mit einem Stern aus: das „Frederikshøj“, „Gastromé“ und „Substans“ in Aarhus sowie das „Ambiance à Vindåkra“, „Bloom in the Park“ und „Vollmers“ in Malmö.

Darüber hinaus finden sich in Aarhus und Malmö jeweils zwei Adressen, die mit einem Bib Gourmand ausgezeichnet sind. Das Prädikat empfiehlt eine gute, häufig regional geprägte Küche, die mit einem besonders günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis kulinarische Genüsse auch für kleinere Budgets ermöglicht. Insgesamt verbucht der Guide MICHELIN „Nordic Cities 2015“ 30 Bib-Gourmand-Häuser.

Zwei neue Sterne jeweils über Kopenhagen und Stockholm
Auch in den bekannten skandinavischen Städtezielen des Guide MICHELIN tut sich Neues. So leuchten über dem Kopenhagener Kellerrestaurant „a|o|c“ des früheren Sommeliers Søren Selin jetzt zwei Sterne.

Ebenfalls zwei Sterne erhält erstmals das „Oaxen Krog“ im Stockholmer Stadtteil Djurgården. Mit dem freundlichen und intimen „Volt“ findet sich in der schwedischen Hauptstadt auch ein neues 1-Stern-Haus.
Das schwedische Göteborg weist zwei neue 1-Stern-Restaurants auf: das „SK Mat & Människor“, wo in einer offenen Küche geschmacksintensive Gerichte zubereitet werden, und das „Koka“, das insbesondere durch raffiniert zubereitete Fischgerichte überzeugt.

White Guide Website jetzt auch auf Englisch

Schon seit 2005 ist der Restaurantführer White Guide die Quelle schlechthin für all jene, die in Schweden auf der Suche nach kulinarischen Erlebnissen sind. Und nun steht diese gastronomische „Bibel“ auch Touristen und Besuchern zur Verfügung, die die schwedische Sprache nicht beherrschen. Denn seit Mitte Oktober gibt es unter www.whiteguide-sweden.com eine englischsprachige Onlineversion des Gastroführers, die in Zusammenarbeit von White Guide und VisitSweden gelauncht wurde. Derzeit kann hier nach rund 250 Restaurants und Cafés in ganz Schweden gesucht werden, die von den Redakteuren des White Guide allesamt jährlich neu getestet und bewertet werden. Dabei stehen fünf verschiedene Kategorien zur Auswahl – von „A nice place“ bis hin zur „International masterclass“. Ebenfalls präsentiert werden hier die aktuellen Gewinner des jährlichen Wettbewerbs in unterschiedlichen Kategorien, angefangen beim „Restaurant des Jahres“ über den „Newcomer des Jahres“ bis hin zu „Einen Abstecher wert“.

Zusätzlich bietet die Website kleine Features über kulinarische Trends und Entwicklungen in Schweden sowie beliebte Gastro-Traditionen der Schweden. Und Mitte Dezember wird der White Guide einen englischsprachigen Gastroguide in Buchform veröffentlichen, der die 250 besten Restaurants der nordischen Länder präsentiert.

Weitere Infos über schwedische Gaumenfreuden sind unter http://www.visitsweden.com/schweden/Local-pages/Germany/Kulinarische-Nation-Schweden/ und www.tryswedish.com zu finden.

Gastón Acurio

Der peruanische Koch, Gastón Acurio, wurde mit dem hoch angesehenen Preis „Global Gastronomy Award 2013“ ausgezeichnet, welchen der schwedische Restaurantführer White Guide verleiht. In den vergangenen Jahren wurde dieser Preis an Persönlichkeiten wie Ferran Adriá, Charlie Trotter oder René Redzepi verliehen.

Peru hat eine der reichsten natürlichen Speisekammern der Welt. Dort wachsen über 4000 verschiedene Kartoffeln, hunderte von Sorten von Mais und Chili mit vielen verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen und es leben mehr als 2.000 Arten von Fischen in peruanischen Gewässern. Dieses Überangebot an Rohstoff ist die treibende Kraft für die Entwicklung einer neuen andinen Küche.

Peru im Internet: www.peru.travel.

Schweden geht in die Wildness

Bei der seit dem 5. bis 10. Oktober 2012 in Erfurt stattfindenden Olympiade der Köche, wird das schwedische Team unter der Leitung von Krister Dahl alles daran setzen, ein Menü zu präsentieren, das Gold wert ist.

Dabei kommen ausschließlich heimische und gerne auch im kleinen Rahmen produzierte Rohstoffe zum Einsatz. Denn der Fokus des Teams liegt auf höchster Qualität, nachhaltiger Entwicklung und auf dem Schutz der Umwelt. Doch nicht nur im Bereich der Lebensmittel wird sich die liebevolle „Naturromantik“ der Schweden widerspiegeln, für die die Nähe zur Natur eine große Rolle spielt – ob es nun dabei ums Pilze und Beeren sammeln oder ums Fischen geht.
Auch andere Utensilien werden davon zeugen: So werden sich auf dem Wettbewerbstisch die Platten auf Birkenholzsockeln aus den Wäldern von Dalarna präsentieren, die Schauplatte kommt aus jämtländischem Granit aus den Steinbrüchen von Mångsbodarna daher und die Platte für die Tapas besteht aus Kalkstein von der Insel Gotland.

Kurz: Die „Into the Wild“-Thematik des schwedischen Koch-Nationalteams zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Bereiche und bietet nicht nur einen Gaumen-, sondern auch einen Augenschmaus.

Das schwedische Team gehört zu den Favoriten. In Schweden ist der Stellenwert der Olympaide der Köche ganz anders als bei uns. Im Schwedischen Team kommen fast alle Teilnehmer aus Sterneküchen.

http://2012.olympiade-der-koeche.de

Schweden etabliert sich zunehmend als kulinarische Nation in Europa

Überraschend anders – so könnte man das kulinarische Angebot des Reiselands Schweden bezeichnen. Denn in den vergangenen 15 Jahren hat Schweden in Bezug auf traditionsreiche Esskultur eine enorme Entwicklung an den Tag gelegt. Entsprechend engagiert sich auch das schwedische Landwirtschaftsministerium dafür, Schweden als neue kulinarische Nation in Europa zu etablieren. Die Highlights dieser teils ungewöhnlichen Gaumenfreuden sind über das ganze Land verteilt, so dass Schweden-Urlauber in nahezu jeder Region verschiedene Köstlichkeiten und Spezialitäten, die meist jeweils auf lokalen Rohwaren basieren, kosten können.

Das beginnt hoch im Norden mit fangfrischem Gebirgsfisch wie Äsche oder Felche, Beeren wie Moltebeere oder Ackerbeere, frischem Rogen der Kleinen Maräne aus Kalix, Schneehuhnwarten, herrlich würzigem Käse und köstlichem Rentierfilet und setzt sich in vielen weiteren Regionen fort. Die Insel Gotland hat sich beispielsweise einen Namen für ihr Lammfleisch, ihre Primeure und ihre Trüffel gemacht, während Malmö und Skåne mit Delikatessen der lokalen Agrarlandschaft brillieren. Einer der zahlreichen Repräsentanten hierfür ist das Restaurant Bastard in Malmö, in dem Chefkoch Andreas Dahlberg täglich wechselnde Menüs kreiert, und in dem kleinen Dorf Tranås in der Region Österlen ist der junge Newcomer Daniel Berlin für kulinarische Bestleistungen zuständig. Fangfrische Hummer, Austern und Garnelen bestimmen in Göteborg und an der schwedischen Westküste den Speiseplan von Restaurants wie „Wagners val“, „Fiskekrogen“ oder „Sjömagasinet“.

Und last but not least gilt die schwedische Hauptstadt Stockholm international als eine der interessantesten und dynamischsten kulinarischen Destinationen der Welt. Hier gibt es zwei Restaurants, die im Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet wurden (Mathias Dahlgren im Grand Hotel und Frantzén/Lindeberg in Gamla Stan), einige andere mit „nur“ einem Stern sowie zahlreiche hochwertige Gaststätten „um die Ecke“ mit starkem eigenen Charakter. Insbesondere Frantzén/Lindeberg hat innerhalb nur weniger Jahre einen meteoritenhaften Aufstieg hingelegt und rangiert derzeit unter den weltweit 20 besten Restaurants im Ranking von „San Pellegrino World’s 50 Best Restaurants“.
Mehr über das kulinarische Schweden erfahren Sie unterwww.visitsweden.com

Magnus Ek und Viktor Westerlind

Brennende Birkenrinde, Kalix-Kaviar, Austern auf
Sauermilcheis – so außergewöhnlich und doch schlicht nordisch
präsentierten die Starköche Magnus Ek und Viktor Westerlind am 29.
Mai die schwedische Küche.

Die geladenen österreichischen Gourmets und kulinarischen Experten
staunten nicht schlecht, welche Ingredienzen die beiden schwedischen
Köche Magnus Ek (Restaurant Oaxen) und Viktor Westerlind (Koch des
Jahres 2009) aus ihren heimischen Wäldern und Gewässern
hervorzauberten. Im Rahmen des Symposiums „Die Neue Schwedische
Küche“ in der Schwedischen Residenz stellten sie die Besonderheiten
der innovativen qualitätsvollen skandinavischen Gastronomie vor. Ek
und Westerlind setzen in ihrer Philosophie auf lokale und saisonale
Produkte und verarbeiten die besten schwedischen Rohwaren wie Kalix
Maränenrogen, Wild und Ostseehering.

Die skandinavische Kochkunst liegt im Trend, man spricht sogar von
einer kulinarischen Revolution. Drei schwedische Restaurants werden
auf der Liste The World’s 50 Best Restaurants geführt, darunter auch
Frantzén/Lindeberg und Magnus Nilssons Fäviken. Schweden gewann in
den letzten zwei Jahren Silbermedaillen bei den Koch-Meisterschaften
Bocuse d’Or. 2014 findet die Koch-Europameisterschaft in Schweden
statt. Bis 2020 möchte Schweden die führende kulinarische Nation
Europas werden und es gibt gute Gründe dafür, dass dieses Ziel
erreicht auch wird. Einzigartige Vorteile sind die langen Sommertage,
die Obst und Beeren intensiver reifen lassen, tiefe Wälder sowie der
Zugang zu erstklassigen Meeresfrüchten.