Süsses Schweden

Wer hätte das gedacht? Die überwiegend schlanken und stylishen Schweden sind Weltmeister im Naschen, schließlich verspeist der durchschnittliche Schwede ganze 17 Kilo Süßwaren im Jahr. Zum täglichen Kaffee-Happening Fika gehören süße Teilchen beispielsweise stets dazu, und auch sonst sind Süßigkeiten selbstverständlicher Bestandteil des schwedischen Alltags. Da wird man neidisch und auch neugierig: Was naschen die Schweden denn besonders gerne?

Momentan stürzen sich die Skandinavier auf wahre Kalorienbomben: luftiges Hefegebäck mit Kardamom, Marzipan und einem ordentlichen Schlag Vanillesahne, semla genannt. Traditionalisten essen diese in einer Schale warmer Milch. Ursprünglich gab es die semlor am Faschingsdienstag, der daher auch „Fetter Dienstag“ genannt wird. Mittlerweile erstreckt sich die semla-Saison aber von Weihnachten bis Ostern. Jedes Café, das etwas auf sich hält, bietet die gefüllten Hefebrötchen an.

Einer anderen Leckerei kann man in Schweden das ganze Jahr nicht entkommen: kanelbullar. Es gibt sie in jeder Bäckerei, jedem Laden, an jeder Tankstelle. Kein Wunder, denn die Zimtschnecken sind schnell gemacht und schmecken köstlich. Ein langer Streifen Hefeteig wird zum Zopf geformt, mit Zimt und Buttersirup bestrichen und mit Perlzucker verziert.

Diese und noch viele andere Leckereien können Schweden-Urlauber zum Beispiel in den folgenden Cafés in Südschweden genießen:
Ebbas Fik: uriges Café im 50er-Jahre-Stil mitten im Zentrum von Helsingborg
Slottsträdgårdens Kafé: ökologisches Café in Malmö im Garten hinter dem Malmöer Schloss, geöffnet Ende März bis Ende September
Fridolfs konditori: das Kult-Café aus den Wallander-Krimis im Zentrum von Ystad

Eine weitere typisch schwedische Leckerei sind die rot-weiß geringelten Zuckerstangen aus der småländischen Stadt Gränna, polkagrisar genannt. Seit 1859 locken die bunten, nach Pfefferminz schmeckenden Stangen Besucher in das Städtchen am Vätternsee. Erfunden wurden sie von einer alleinerziehenden Mutter, die damit ihren Lebensunterhalt verdiente. Heute kann man den Zuckerstangen-Bäckern in Gränna bei ihrer faszinierenden Arbeit zuschauen, und inzwischen gibt es die Süßigkeiten auch in vielen anderen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen.

Wenn man an schwedische Naschereien denkt, dann kommt einem auch Marabou in den Sinn, Lieblings-Schokolade der Schweden und offizieller Hoflieferant des schwedischen Königshauses. Am bekanntesten sind die cremige mjölkchoklad (Milchschokolade) und Daim, Vollmilchschokolade mit Butter-Mandel-Karamellfüllung. Marabou-Leckereien sind eigentlich immer Bestandteil der sogenannten lördagsgodis (Samstagssüßigkeiten), einer Tüte voller Lieblingsbonbons, die sich große und kleine Schweden traditionell samstags – und mittlerweile auch an anderen Tagen – gönnen.

Schwedisches Lebensgefühl verschicken
Wer in Schweden so richtig sündigt, sollte diesen glücklichen Moment festhalten und mit anderen teilen. Einfach Foto unter www.marabou-macht-gluecklich.de hochladen und mit TT-Line, NOVASOL und Marabou eine Traumreise nach Schweden, Minikreuzfahrten oder leckere Schokolade gewinnen.

Thema Gesundheit

Stimmt´s oder stimmt´s nicht: Wer erkältet ist, sollte naschen – Und Schimmel kann Heuschnupfen auslösen – Am besten hilft bei Erkältungen ein steifer Grog – Naschen ist gesund – Grapefruitkerne wirken gegen Entzündungen – Bei Husten ein Eis löffeln ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, welche davon richtig und welche unsinnig sind.

Viel Vitamin C schützt vor Erkältungen
Stimmt nicht. Die meisten Studien konnten keine vorbeugende Wirkung feststellen. Ausnahmen seien Ausdauersportler wie Marathonläufer, aber auch starke Raucher, sagt Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung. Ihr Bedarf sei höher als die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 100 Milligramm täglich.

Schimmel kann Heuschnupfen auslösen
Stimmt fast. Im Juli und August blühen nicht nur Gräser und Kräuter, auch der Schimmelpilz Alternaria verstreut seine Sporen. Darauf reagieren zahlreiche Menschen mit juckenden Augen und triefender Nase wie bei einem Heuschnupfen. Der Schimmelpilz wächst im Freien, auf trockenen Pflanzen und Getreidekörnern. Die Symptome tauchen deshalb häufig bei Spaziergängen oder bei der Gartenarbeit auf. Viele Betroffene und auch manche Ärzte tippen fälschlicherweise zunächst auf Pollen als Auslöser. Gegen die Schimmelsporenallergie ist wie bei Heuschnupfen eine Hyposensibilisierung möglich.

Naschen ist gesund
Stimmt für Erkältungen teilweise. Das Lutschen von Bonbons regt den Speichelfluss an und lindert so das Kratzen im Hals. Heilkräuter wie Salbei, Eukalyptus oder Pfefferminze in den Bonbons helfen zusätzlich. Schokolade wiederum enthält Theobromin. Der Kakaobestandteil hilft besser gegen Hustenanfälle als der Arzneiwirkstoff Kodein, stellten britische Forscher fest. Und der Saft der Süßholzwurzel, der sich in Lakritze und in Hustenmitteln findet, löst den Schleim in den Bronchien und fördert das Abhusten.

Am besten hilft bei Erkältungen ein steifer Grog
Stimmt nicht. Alkohol belastet das Immunsystem zusätzlich. Das wärmende Gefühl nach einem Glas Punsch oder Grog ist eine kurzzeitige Täuschung. Die erwünschte Bettschwere stellt sich nur ein, weil Alkohol beruhigend wirkt. Alkohol kann die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Außerdem entzieht er dem Körper Wasser, obwohl dieser gerade bei Erkältungen mehr Flüssigkeit braucht.

Grapefruitkerne wirken gegen Entzündungen
Stimmt eingeschränkt: Grapefruitkernextrakt wird aus den Kernen und den weißen Fruchtwänden der Grapefruit hergestellt, die beim Saftpressen als Rückstände anfallen. Sie enthalten große Mengen an Flavonoiden. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Der Extrakt wird deshalb auch als Mittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum oder im Hals angeboten, etwa zum Gurgeln. Ob der Extrakt dabei wirkungsvoller ist als Salbeiblätter, ist offen.

Bei Husten ein Eis löffeln
Stimmt. Es klingt zwar paradox, bei Erkältungen viel Kaltes zu essen, aber ein großes Eis hilft tatsächlich. Die Kälte lässt entzündete Schleimhäute abschwellen und betäubt sie leicht. Milch und Sahne im Eis fördern die Schleimproduktion. Damit ist eine Schüssel Eis ein gutes Mittel bei Reizhusten. Wenns nach den Kindern ginge, gerne dreimal täglich.

Kaffee, Alkohol und Rauchen fördern Osteoporose
Stimmt. Kaffee regt die Urinproduktion an und schwemmt dadurch vermehrt Kalzium aus. Durch ordentlich Milch im Kaffee lässt sich das jedoch wieder ausgleichen. Alkohol in größeren Mengen vernichtet Vitamin D. Außerdem wird zum Abbau Parathormon verbraucht, das die Kalziumaufnahme steuert. Nikotin beschleunigt den Östrogenabbau. Raucherinnen kommen im Schnitt zwei Jahre früher in die Wechseljahre, was ein erhöhtes Osteoporoserisiko bedeutet.

Der Rücken ist der Spiegel der Seele
Stimmt. Dass die Menschen auch an psychischen Problemen schwer tragen, wird in vielen Redewendungen deutlich, die allesamt auf Alltagsbeobachtungen beruhen. Wenn jemand aus Kummer den Kopf hängen lässt oder vom Gram gebeugt ist, zeigt sich das in der Körperhaltung. Angst lässt uns den Kopf einziehen oder sitzt uns im Nacken. Innere Konflikte, Niedergeschlagenheit oder unbewältigter Stress führen oft zu verkrampfter Körperhaltung, Verspannungen der Nacken- oder Rückenmuskulatur und damit zu Rückenschmerz. Wer dagegen mit sich selbst im Reinen ist, geht aufrecht durch das Leben, hält den Kopf hoch und hat Rückgrat bewiesen oder sich nicht verbiegen lassen.

Halskrause schadet mehr als sie nützt
Stimmt. Zwar bekommen immer noch zwei Drittel aller Patienten mit einem Schleudertrauma vom Arzt eine Halskrause verpasst. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation ist diese Behandlung jedoch meist überflüssig, häufig sogar schädlich. Der Grund: Beim Schleudertrauma, das zu den häufigsten Verletzungen bei Auffahrunfällen gehört, werden die Halsmuskeln überdehnt. Durch die Ruhigstellung mit der Halskrause entsteht der so genannte Immobilisationsschmerz, der die Bewegungsfähigkeit weiter einschränkt und das Leiden oftmals chronisch werden lässt. Die Experten empfehlen, akuten Schmerz mit Medikamenten und physikalischen Verfahren zu behandeln und frühzeitig mit einer aktiven Therapie zu beginnen.

Die Bandscheibe lässt uns tagsüber schrumpfen
Stimmt. Durch den Druck, der tagsüber auf ihnen lastet, wird Flüssigkeit aus den Bandscheiben gepresst. Sie werden etwas flacher. Bei 24 Bandscheiben macht sich dieser an sich geringe Effekt in der Summe durchaus bemerkbar. Wir sind abends ein bis zwei Zentimeter kleiner als morgens. Über Nacht nehmen die entspannten Bandscheiben wieder Wasser auf.

Franzbranntwein hilft gegen Rückenschmerz
Stimmt. Das Hausmittel besteht aus Alkohol, in dem ätherische Öle gelöst sind, die die Durchblutung fördern. Meist sind Kampfer, Menthol, Eukalyptus, Kiefer und Rosmarin enthalten. Durch die bessere Durchblutung und die massierenden Bewegungen beim Einreiben lockern sich verspannte Muskeln, die häufig die Ursache für Rückenschmerzen sind. Franzbranntwein sollte nicht auf entzündete oder sehr empfindliche Hautpartien aufgetragen werden.

Impfen fördert Allergien
Unentschieden. Zwar schützt eine Impfung vor Kinderkrankheiten. Das würde der Schmuddelkinder-Theorie zufolge Allergien wie Heuschnupfen fördern. Einen Beleg liefert eine schwedische Studie: Demnach bekommen Kinder aus Familien, die aus weltanschaulichen Gründen Impfungen weitgehend ablehnen, seltener Heuschnupfen, Hautausschläge und Asthma. In einer anderen Untersuchung verringerte dagegen eine frühe Impfung gegen Masern, Keuchhusten, Diphtherie und Tetanus das Allergierisiko. Das Aktionsbündnis Allergieprävention rät zu den üblichen empfohlenen Impfungen.

Schwarze Holunder in der Küche und als Arznei

Man darf die Beeren nicht direkt vom Strauch naschen, weil sie giftig sind und zu Erbrechen, Magenbeschwerden sowie Durchfall führen können. Erst durch das Erhitzen werden die Beeren genießbar.

Die kleinen schwarzen Beeren wirken unscheinbar, aber die Früchte des Holunderbuschs haben es in sich und sind vielfältig verwendbar. Die Zeitschrift daheim in Deutschland gibt in ihrer August/September-Ausgabe einen umfassenden Überblick, wie nützlich diese Pflanze ist. Eine Grundregel gilt es aber zu beachten: Man darf die Beeren nicht direkt vom Strauch naschen, weil sie giftig sind und zu Erbrechen, Magenbeschwerden sowie Durchfall führen können. Erst durch das Erhitzen werden die Beeren genießbar.

Am bekanntesten in Europa ist der Schwarze Holunder, dessen Beeren tiefschwarz glänzend sind und in den Monaten August und September ihre volle Reife erreichen. Aus den Beeren lässt sich säurearmer Holundersaft herstellen, der zu Suppe, Gelee und hochprozentigem Schnaps weiterverarbeitet werden kann. Die Ernte der Beeren ist dabei denkbar einfach: Entweder man streift sie mit einer Gabel von den Stielen oder die ganze Rispe wird eingefroren, die Beeren sind dann leicht abzuschütteln. Auch die Blüte ist vielfach nutzbar – als Zutat für Holunderküchlein, als Basis für Holundersirup und Holundersekt oder in getrockneter Form, um einen Tee aufzubrühen.

Der Holunderbusch mit seinen Blüten und Beeren eignet sich aber nicht nur als Zutat für die Küche, sondern auch als Arzneimittel, schildert daheim in Deutschland in seiner neuen Ausgabe. Denn die Inhaltsstoffe – vor allem ätherische Öle, Vitamin B und C sowie außergewöhnlich große Mengen an Mineralstoffen und Aminosäuren – stärken das Immunsystem, wirken blutreinigend, fiebersenkend, entzündungshemmend und schweißtreibend. Deshalb gilt Holunder auch als wirksames Heilmittel gegen Erkältungskrankheiten, Fieber, Bronchitis, Rheuma oder Gicht. Kompressen mit Holunderblütenwasser helfen obendrein gegen unreine Haut. Auch der in den Beeren enthaltene Farbstoff Sambucyanin ist nützlich. Er soll als Radikalenfänger vorbeugend gegen Krebs und Herzkreislauf-Erkrankungen wirken.

Für weitere Informationen zu diesem Thema stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Die Zeitschrift daheim in Deutschland (Ausgabe August/September) ist ab heute am Kiosk erhältlich.

iChoc – virtuelle Schokolade darf immer!

Gerade wenn einen der schokoladige Heißhunger packt, rücken Gedanken an Nährwerte und Kalorien oft in den Hintergrund. Um für einen bewussten Genuss zu werben, hat der Bioschokoladen-Produzent iChoc eine App ins Leben gerufen, bei der man zwar grenzenlos virtuelle Schokolade naschen kann, aber immer die Kalorien der einzelnen Tafeln im Blick hat. Die App kann ab heute kostenlos im iTunes App-Store heruntergeladen werden.

Spielerischer Mehrwert
Gerade zum Jahresstart nehmen sich viele Menschen vor, die überschüssigen Weihnachts-Pfunde purzeln zu lassen. Dieser gute Vorsatz muss aber nicht bedeuten, dass man auf süße Sünden gänzlich verzichten muss. Das beweist die neueste Idee des Schokoladenherstellers iChoc, der mit seiner Schokoladen-App „iChoc“ zum virtuellen Naschen einläd. Zu Beginn setzt der User ein Kalorienlimit, welches er in einer vorgegebenen Zeit erreichen muss. Während er „nascht“ wird ihm dann der Kaloriengehalt des jeweiligen Schokoladentäfelchens angezeigt. „Hier möchten wir dem Konsumenten aber nicht mit dem gehobenen Zeigefinger begegnen. Deshalb wird man in der App keine Gewissens-Appelle finden“, erklärt Andreas Meyer, Geschäftsführer von iChoc. In erster Linie gehe es um dem Spaß am Naschen, allerdings ohne die Kalorien aus dem Auge zu verlieren. Getreu dem Snack-Charakter der 40 g iChoc Täfelchen bietet die App somit einen bunten Mehrwert für Zwischendurch – ein „to go“-Gedanke der praktischen Art, vor allem wenn gerade mal keine physische Schokolade zur Hand ist.

Gesund Süßigkeiten naschen

Der ApoVia-Gesundheitsratgeber gibt Tipps wie man mit gesunden Süßigkeiten durch die kalte Jahreszeit kommt

Schokolade, Gummibärchen oder Chips: lecker! Kaum jemand kann Süßigkeiten widerstehen. Dabei sind die Leckereien wahrlich nicht gesundheitsfördernd. Sie machen dick, erhöhen das Risiko später an Diabetes zu erkranken, steigern den Cholesterinwert und schaden den Zähnen.

Süßigkeiten in Maßen genießen Ernährungsexperten empfehlen deshalb, Süßigkeiten nur selten und in Maßen zu essen. Eine Frau sollte pro Tag höchstens zehn Prozent der Energie in Form von Zucker zu sich nehmen. Das entspricht etwa 200 Kilokalorien oder zwei Gläsern Cola, 60 Gramm Gummibärchen oder zwei Riegeln Schokolade. Männer wiegen mehr, dürfen deshalb entsprechend mehr naschen, Kinder entsprechend weniger. Am besten aber sind gesunde Alternativen:

– Obst: Die Süßigkeiten aus der Natur, beispielsweise ein Apfel oder eine Mandarine befriedigen den Heißhunger nach Süßem, haben kaum Kalorien und versorgen den Körper zusätzlich mit vielen Vitaminen.

– Trockenfrüchte sind eine wertvolle Quelle für Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine. Magnesium hilft bei Stress, Kalium senkt den Blutdruck und Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung.

– Nüsse enthalten reichlich Fett und dementsprechend viele Kalorien. Es handelt sich aber um „gutes Fett“, nämlich mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fand in einer aktuellen Studie mit über 13 600 Teilnehmern heraus, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren das Herzinfarkt-Risiko senken.

Mirko Reeh

Reinschauen lohnt sich:
Tag der offenen Tür bei Mirko Reeh

Der Run auf Mirko Reehs Koch-Lektionen in seiner neuen Kochschule ist riesig. Für alle, die auch ohne Kochkurs einfach mal mit Mirko und seinem Team ins Gespräch kommen und ein bisschen Küchenluft schnuppern möchten, gibt es jetzt eine gute Gelegenheit.

Am Sonntag, den 13. November von 11.00 bis 16.00 Uhr, lädt Frankfurts Gute-Laune-Koch zum Tag der offenen Tür in die Kochschule, Wiesenstraße 33, ein.
Dann kann man Mirko live erleben, ihm beim Kochen und Plätzchen backen zuschauen, naschen, stöbern, einkaufen und sich austauschen.

Noch ganz frisch sind die beiden Bücher „Pasta, Pasta“ und „Die Soße macht’s“. Viel Gutes hört man heute schon darüber, und die Zahl der verkauften Exemplare wächst und wächst. In der Kochschule kann man sich ein handsigniertes Exemplar sichern – als Weihnachtsgabe für seine Lieben oder als Spontan-Geschenk an sich selbst.

www.mirko-reeh.com

Sie wollen nur naschen

Die Deutsche Wildtier Stiftung: Toleranz gegenüber Wespen – sie wollen nur naschen

Das Leben der Arbeiterinnen ist hart! Wespen schleppen unermüdlich Insekten wie Fliegen, Mücken und Motten ins Nest, um damit die Larven-Brut zu füttern. Kurz vor ihrem Tod im Herbst, geraten die fleißigen Arbeiterinnen dann häufig mit den Menschen in Konflikt. „Dabei kommen sie nur an unsere Kaffeetafeln, um ein wenig Süßes zu naschen“, sagt Birgit Radow, Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung. Sie fordert Toleranz und Solidarität mit den Arbeiterinnen.

Während der Nachwuchs proteinhaltige Insektennahrung braucht, mögen die Arbeiterinnen mit der Wespen-Taille gern Süßes. Beim Naschen versetzt die schwarz-gelbe Wespen-Power die Gäste einer Kaffeetafel leicht in Panik. „Die Angst vor einem Angriff ist jedoch unbegründet, wenn man sich richtig verhält“, sagt Birgit Radow. „Nicht nach ihnen schlagen, nicht in ihrem Nest stören oder sie zerquetschen!“ Wespen sind die ungeliebten Insekten des Hochsommers. Die Gefahr, die von ihnen ausgeht wird weit überschätzt, ihr Nutzen nicht gesehen. „Sie halten uns viele Plagegeister vom Leib und sind nur für Allergiker gefährlich“, sagt die Geschäftsführerin der Deutschen Wildtier Stiftung. So schleppen die Arbeiterinnen der Gemeinen Wespe viele tausend Insekten – zum größten Teil Fliegen – als Nahrung ins Wespennest.

Wer Wespen nicht zu Kaffee und Kuchen einladen will, kann vorbeugen. Eine halbierte Zitrone mit Gewürznelken spicken oder ein Sträußchen Basilikum aufstellen. Dieses Aroma finden die Arbeiterinnen abstoßend, während sie den süßlichen Duft von Parfüm schätzen. Außerdem fliegen sie auf die Farben blau, gelb und weiß. Die Luftwirbel, die von Ventilatoren erzeugt werden, machen sie aggressiv. Wer aus Dosen trinkt, muss besonders vorsichtig sein. Am besten einen Strohhalm benutzen! Gläser nach jedem Schluck abdecken. „Drehen Sie den Spieß doch einfach um und laden Sie die Arbeiterinnen ein!“, sagt Birgit Radow. „Decken Sie einen Wespen-Tisch mit Obst oder Marmelade, um die Tiere abzulenken. Er sollte allerdings weit genug von der Kaffeetafel entfernt stehen.“

Übrigens: Die im Herbst geborene junge Königin überlebt die Arbeiterinnen und startet im nächsten Frühjahr mit einem neuen Volk einen neuen Lebenszyklus.

Bitterstoffe helfen bei der Weihnachtsvöllerei

Geschenk für den Magen: Bitterstoffe helfen bei der Weihnachtsvöllerei

In der Weihnachtszeit gehört für viele Menschen Schlemmen und Naschen einfach dazu. Dabei ist die Ernährung an den Festtagen oft eine wahre Herausforderung für die Verdauung: Gänsebraten, Plätzchen und Glühwein überfordern den Magen und können zu Völlegefühl und Übelkeit führen.

Bitterstoffe (z.B. Amara-Tropfen von Weleda, Apotheke) von Wermut, Tausendgüldenkraut, Enzian und Wegwarte u. a. sorgen bereits im Mund für eine verbesserte Verdauung. Sie unterstützen, indem sie die Speichelproduktion steigern, die Tätigkeit von Galle und Bauchspeicheldrüse – und somit die Fettverdauung – anregen und für eine erhöhte Produktion von Salzsäure sorgen, die im Magen gebildet wird. Gleichzeitig nimmt der Heißhunger auf Süßes ab. Bitterstoffen helfen dem Organismus, die ihm zugeführte Nahrung optimal zu verwerten.

Backkurs für Kinder im Romantikhotel Schassberger Ebnisee

Weihnachtliche Plätzchen

Backkurs für Kinder

Weihnachtsbackkurs für Kinder zwischen 9 und 12 Jahren mit
Sternekoch Ernst Karl Schassberger am Samstag 5. Dezember von 15 bis 17
Uhr. Man kann naschen – testen, und hat am Ende noch eine schöne Tüte
mit Weihnachtsgebäck für Zuhause übrig. Die Profi-Köche vom Romantikhotel
Schassberger Ebnisee passen natürlich auf, damit die Nachwuchsköchinnen und
Köche nichts verbrennen lassen. Diese vorweihnachtlichen Backkurse sind seit
Jahren bei den Kindern der Region sehr beliebt. Kursgebühr inkl. Guzle,
Rezept, Küchenschürze und Getränke 29 Euro

Datum der Veranstaltung: Samstag 5. 12.

Veranstalter: Romantikhotel Schassberger Ebnisee

Uhrzeit: 15 Uhr

Treffpunkt: Küche

Anlass: Backkurs für Kinder

www.schassberger.de

Viele Kids ernähren sich falsch

Viele Kids ernähren sich falsch

Immer mehr Kinder und Jugendliche sind in Deutschland zu dick. Jedes neunte Kind hat nach eigenen Angaben bereits eine Diät hinter sich, 4% noch vor sich und 28% der Kids im Alter von 10-15 Jahren achten nicht darauf was und wie viel sie essen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts EARSandEYES.

Die Erhebung unter 607 Internetkids im Alter von 4-15 Jahren ergab weiterhin, dass Kinder am liebsten Pasta (41%), Pizza (21%) und Pommes (10%) auf die Gabel bekommen. Dazu trinken sie vorzugsweise Cola (25%), Brause (22%), Wasser pur (17%) oder gemixt mit Apfelsaft (15%). Zwischen den Mahlzeiten darf es gern mal Eis (59%), Fruchtgummi (56%) und ebenso gern auch gesundes Obst (56%) sein. Letzteres wird erfreulicherweise von den Meisten (56%) mindestens täglich, Süßigkeiten hingegen seltener als täglich (55%) gegessen. Für den Großteil (73%) der Youngsters gilt, dass sie sich zumindest ausgewogen ernähren, d.h. sie essen wenigsten genauso häufig Obst wie Naschkram. Gut jeder Vierte (27%) futtert jedoch öfter Süßes und Salziges als Vitaminhaltiges. Deshalb macht es auch Sinn, dass 59% der Kids zu Hause stets fragen müssen, wenn sie naschen möchten und auch dann nur eine bestimmte Menge nehmen dürfen. Sofern solche Regeln zu Hause gelten, hält sich die eine Hälfte der Kinder immer brav daran, die andere Hälfte versucht mehr oder weniger heimlich an mehr zu kommen. Hierbei gilt: Je jünger die Befragten sind, desto mehr ist Mamas und Papas Wort auch Gesetz (Ich halte mich immer an die Regeln: 4-9 Jahre: 59%, 10-13 J: 44%, 14-15 J: 33%).