„Saborea Espana“ – „Koste Spanien“

„Saborea Espana“ – „Koste Spanien“ ist ein Projekt, das gemeinsam vom Spanischen Hotel– und Gaststättenverein, den Kochverbänden Eurotoques und Facire sowie der Spanischen Vereinigung Gastronomischer Destinationen ins Leben gerufen wurde. Ihr gemeinsames Ziel ist es, das Image Spaniens auf internationaler Ebene durch die Gastronomie zu bereichern und weiter anzuheben.

Der gastronomische Tourismus, der an einer nachhaltigen Entwicklung und einer besseren europäischen Integration teilhat, spielt eine bedeutsame Rolle in Spanien. 5,5 Millionen Touristen reisen nach Spanien der Gastronomie wegen, rund 8% des gesamten Touristenaufkommens. Starköche wie Ferrán Adriá, Pedro Subijana oder Juan Maria Arzak, die die spanische Küche revolutioniert haben, sind die Fixsterne am kulinarischen Himmel Spaniens. Die reisenden Feinschmecker, die nicht von „gazpacho“ oder „paella“, sondern von den mittlerweilen weltberühmten „espumas“ angelockt werden, weisen zudem eine größere Kaufkraft (1.000 €/924 €) und eine längere Verweildauer (10 Tage) als der Durchschnittstourist auf.

Mit der Förderung des gastronomischen Tourismus, der auch als Faktor zur saisonalen Entzerrung gilt, setzt Turespaña auf die Diversifizierung des internationalen Images und die Erschließung neuer Märkte. Als Wegbereiter wirkt unterstützend die Spanische Vereinigung Gastronomischer Destinationen, die sich seit 2009 für die Produktförderung innerhalb des Gastronomischen Tourismus einsetzt. Gründungs- mitglieder waren Cambrils (Prov. Tarragona), San Sebastian, Gijón, Santiago de Compostela, Valladolid und Lleida – Städte, die alle für ihre Gourmetküche bekannt sind.

Im Oktober dieses Jahres wurden Badajoz, Valencia, Zaragoza, Albacete und Ciudad Real neu aufgenommen. Für das Jahr 2011 rechnet man mit insgesamt 22 Mitgliedern.


www.tastingspain.es/tastingspain/home.html

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