Gastronomiewettbewerb 2016: "So schmeckt die Südpfalz"

 Diesmal dreht sich an der Südlichen Weinstraße alles um den Apfel –

Die Südpfalz ist nicht nur für ihr mediterranes Klima und die hervorragenden Weine bekannt, sie hat auch eine kreative Gastronomieszene zu bieten. Genau aus diesem Grund rief die Genießer-Region im vergangenen Jahr den Gastronomie-Wettbewerb „So schmeckt die Südpfalz“ ins Leben, der jährlich ein regionales und saisonales Erzeugnis in den Fokus des Interesses rückt und dabei die Vernetzung der besten Gastronomen und Erzeuger mit ihren regionalen und saisonalen Produkten präsentiert. Bei der Erstausgabe stand die Tomate im Fokus des Interesses, im September und Oktober 2016 dreht sich alles um die Paradiesfrucht, den Apfel.

Das Thema: Der Apfel

Beim diesjährigen Gastronomie-Wettbewerb lautet die Aufgabe, das Produkt Apfel so kreativ wie möglich im Rahmen eines Drei-Gänge-Menüs zu präsentieren. Ein Beispiel: Rieslingschaumsüppchen mit Apfelblutwurstravioli als Vorspeise, im Hauptgang Elstar-Apfel an Petersilien-Vinaigrette mit Zunge vom jüngsten Kalb und Filet im Apfel-Tramezzini-Mantel und als Dessert karamellisierte Salzdampfnudel mit Rahmeis vom Gravensteiner Apfelbrand.

Das Ziel

Der Wettbewerb, ausgerichtet von den Tourismusvereinen der Landkreise Germersheim e.V. und Südliche Weinstraße e.V. sowie der Stadt Landau, soll den teilnehmenden Gasthäusern und Restaurants der Südlichen Weinstraße eine Plattform bieten, ihr Können zu demonstrieren, und die Innovationslust, Gastfreundschaft und Authentizität der Region hervorheben. Die Gäste sollen außerdem ein Bewusstsein für die Regionalität und Saisonalität der Produkte mitnehmen.

Der Ablauf

Aus allen Bewerbern hat eine Jury 20 Finalisten nominiert. Während des Wettbewerbszeitraums bieten die Teilnehmer ein Drei-Gänge-Menü zum Thema Apfel an, das nicht nur von der Fachjury bewertet wird, sondern auch von allen Gästen, die in den Genuss des Menüs kommen. Anschließend werden drei Sieger gekürt: der Sieger der Fachjury, der Sieger des Publikumspreises und einen Preis für den Geheimtipp des Wettbewerbs. Jeder Gast hat die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und attraktive Preise zu gewinnen.

Das Buch zum Wettbewerb: Reihe „Südpfalzküche“

Im Rahmen des Wettbewerbs „So schmeckt die Südpfalz“ gibt der Knecht-Verlag in Landau die Buchreihe „Südpfalzküche“ heraus, die sich jedes Jahr mit dem aktuellen Protagonisten des Gastronomiewettbewerbs befasst und in einer Kooperation von Südpfalz-Tourismus, Südlicher Weinstraße und dem Fotografen Christian Ernst entsteht. Das Buch über die Tomate befasst sich mit der Küchenkultur, der Landschaft und den Menschen, die sich nicht nur ihrer Region sondern auch der Tomate verschrieben haben. Erhältlich ist das Buch im Handel, beim Knecht-Verlag Landau, bei den Tourismusbüros der Südlichen Weinstraße, beim Südpfalz-Tourismus Landkreis Germersheim e.V. sowie beim Südpfalz-Tourismus Stadt Germersheim e.V. im Tourismusbüro Weißenburger Tor. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.suedpfalz-tourismus.de/so-schmeckt-die-suedpfalz/buchreihe-suedpfalzkueche/die-tomate.

Die Nominierten des Jahres 2016 sind:

Schlosshotel Bergzaberner Hof, Bad Bergzabern – www.bergzaberner-hof.de
Weinhaus Schneiderfritz, Billigheim-Ingenheim – www.schneiderfritz.de
Restaurant St. Annaberg, Burrweiler – www.sankt-annagut.com
Esszimmer im Ritterhof, Burrweiler – www.esszimmer-ritterhof.de
Klosterstübel, Eußerthal – www.eusserthalerklosterstuebl.de
Gaststätte Rhenania, Germersheim – www.rhenania-germ.de
Restaurant Bärenklause, Herxheim – www.baerenklause-herxheim.de
Kapeller Hopfestubb, Kapellen-Drusweiler – www.hopfestubb.com
Waldhaus Knittelsheimer Mühle, Knittelsheim – www.knittelsheimer-muehle.de
Hotel Kurpfalz, Landau – www.kurpfalzhotel-landau.de
Parkhotel, Landau – www.parkhotel-landau.de
Gasthaus Schunck, Leinsweiler – www.weingut-schunck.de
Dorfchronik, Maikammer – www.restaurant-dorfchronik.de
Restaurant Krone, Neupotz – www.zurkroneneupotz.de
Restaurant Lamm, Neupotz – www.gasthof-lamm-neupotz.de
Weinrestaurant Fritz Walter, Niederhorbach – www.fritz-walter.de
Landhotel Hauer, Pleisweiler-Oberhofen – www.landhotel-hauer.de
Kronprinz, Weyher – www.kronprinz-weyher.de
Weinstube Fassreiwerle, Winden – fassreiwerle.bitzel.com

Mehr Informationen unter www.suedlicheweinstrasse.de

Brexit: Urlaub in Großbritannien wird günstiger

Das Britische Pfund ist auf den niedrigsten Stand seit 1985 gefallen. So günstig gab es die Währung lange nicht mehr. Etliche Urlauber und Spekulanten standen schon am Morgen nach Bekanntwerden des bevorstehenden Brexits vor den Bankschaltern und wollten die Schnäppchenpreise fürs Geld der Insel nutzen, um ihren Urlaub in England günstiger zu machen. Sie tauschten Euro gegen Pfund – und können so auf der Insel deutlich günstiger einkaufen, als dies noch tags zuvor der Fall war. „Urlaub in Großbritannien wird unterm Strich wohl deutlich günstiger werden“, sagen Daniel Krahn und Daniel Marx, Gründer der unabhängigen Reise-Webseite Urlaubsguru.de, und ergänzen: „Darüber hinaus könnte es aber auch zu vielen Negativ-Effekten für den Tourismus kommen.“

„Ticketpreise, Kosten für Übernachtungen, Fluggastrechte, Roaming, eventuell Änderungen bei den Einreisebestimmungen und sogar die Einführung einer Visa-Pflicht – das sind mögliche Bereiche, die uns in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen werden“, erklären die Reise-Experten. Von heute auf morgen seien zwar keine drastischen Änderungen zu erwarten; die Richtung indes scheint klar zu sein. „Wir müssen damit rechnen, dass Abkommen für EU-Mitglieder in Zukunft eben nicht automatisch auch fürs Vereinigte Königreich gelten werden. Das günstige Telefonieren im Ausland, das vielen Urlaubern so wichtig ist, könnte bei Reisen auf die Insel bald entfallen.“

Nicht ohne Grund habe auch Ryanair-Chef Michael O’Leary im Vorfeld kräftig Werbung gegen einen Brexit gemacht. Ob es weiterhin Billigflüge von Kontinental-Europa nach London und zu anderen britischen Flughäfen geben wird, steht in den Sternen. „Auch hinsichtlich künftiger Sicherheitskontrollen an Flughäfen und bei Fährverbindungen könnte es zu Änderungen kommen“, befürchten Krahn und Marx mit Blick auf den ansonsten innerhalb der EU stark vereinheitlichten Flugverkehr. Andererseits gehörte Großbritannien auch zuvor nicht zu den Schengen-Staaten. Ob der Personalausweis in Großbritannien künftig ausreichend sei, um sich auszuweisen, werde sich noch zeigen. „Wer einen Reisepass im Gepäck hat, geht aber auf jeden Fall auf Nummer sicher.“

Der EU-Grundlagenvertrag von Lissabon lässt im Falle eines Austritts eines EU-Mitglieds eine Übergangszeit von bis zu zwei Jahren vor. „Viele Fragen lassen sich damit erst in einiger Zeit beantworten“, sagen Krahn und Marx, und weiter: „Das gilt insbesondere auch für den Wechselkurs: Ob aktuell wirklich ein guter Zeitpunkt ist, um Euro in Pfund zu tauschen, ist keinesfalls sicher.“ Dass spontan mit keinen gravierenden Änderungen zu rechnen ist, hat auch der britische Premierminister David Cameron klargestellt: Briten und EU-Bürger müssten keine sofortigen Maßnahmen befürchten, es gäbe insbesondere keine Beschränkungen ihrer Reisefreiheit.

Für Briten wird Urlaub in der EU wegen der Wechselkursturbulenzen erst einmal teurer. Ob sich die Lage normalisieren wird oder es zu anhaltenden Problemen im Tourismus kommen wird, ist auch einige Tage nach der Entscheidung der Briten nicht klar. „Aktuell sieht es nicht so aus, als würde London schnell Fakten schaffen wollen. Wahrscheinlich wird am Ende alles gar nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird“, meinen Krahn und Marx.

www.Urlaubsguru.de

Feinschmecker-Herbst in Galicien

Naturliebende Gourmets kommen beim Feinschmecker-Herbst in Galicien auf ihre Kosten. Die neunte Ausgabe des „otoño gastronómico“ vereint ländlichen Tourismus mit herausragender galicischer Küche. An der Aktion, die den Tourismus in den ländlichen Gegenden Galiciens fördern, die Entwicklung eines komplementären Angebots vorantreiben und die Saisonalität entzerren soll, nehmen insgesamt 89 ländliche Beherbergungsbetriebe teil. Sie verteilen sich auf die vier Provinzen der Region wie folgt: 27 in A Coruña, 22 in Lugo, 22 in Ourense und 24 in Pontevedra. Die Gäste haben die Wahl zwischen zwei verschiedenen Menüs, die exklusiv für diesen Anlass entworfen wurden und für die nur die besten Produkte der Saison Verwendung finden.

Bis zum 13. Dezember stehen den Touristen die folgenden gastronomischen Optionen zur Verfügung:
Das „Feinschmecker-Herbst-Menu besteht aus einer Vorspeise, erstem und zweiten Hauptgericht, Dessert, galicischem Wein mit geschützter Ursprungsbezeichnung sowie Kaffee oder Tee. Der Preis beträgt 30 Euro pro Person.

Das Paket „Otoño Gastronómico“ umfasst neben dem Genuss des Herbst-Menüs eine „ländliche“ Übernachtung einschließlich Frühstück an einem Freitag oder Samstag für nur 120 € für zwei Personen im Doppelzimmer und 80 € für eine Person im Einzelzimmer.

Das Angebot „Kulinarisches Herbst-Wochenende “ schließt zwei Menüs pro Person plus Unterkunft am Freitag oder Samstag ein. Der Preis beträgt 200 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer und 140 Euro für eine Person im Einzelzimmer.

Das Programm „Family Weekend Kulinarischer Herbst“ ist eine Option für Familien mit ein bis zwei Kindern bis zum Alter von 14 Jahren. Für Paare mit einem Kind kosten die Menüs und die Unterkunft 260 €, mit zwei Kindern 300 €.

Die Liste der teilnehmenden Landhotels und der exklusiven Menüs, die jeweils von ihnen angeboten werden, ist online abrufbar unter www.outonogastronomico2015.com.

Der ländliche Tourismus in Galicien konnte für den bisherigen Jahresverlauf einen Zuwachs um 20,8% bei der Anzahl der Reisenden und 15,6% bei den Übernachtungszahlen verzeichnen. Die Auslastung erhöhte sich um fast zwei Prozentpunkte.

Culinary & Wine Tourism Conference an der FHWien

21. bis 23. Oktober 2015

Tauchen Sie ein in die Welt von Kulinarik & Wein und erfahren Sie mehr über aktuelle Entwicklungen, Trends und die Erfolgsfaktoren von Best-Practice Beispielen.

Workshops, Gesprächsrunden und genussvolles Erleben stehen am Mittwoch, dem 21. Oktober 2015 auf dem Programm. Am Donnerstag präsentieren WissenschaftlerInnen aus 17 Nationen aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Kulinarik & Wein Tourismus. Am Abend laden wir Sie ein, die kulinarischen Highlights Wiens zu entdecken. Der Freitag steht zum Abschluss ganz im Zeichen des Weines – wir präsentieren Ihnen die schönsten Seiten der Weinregion Wachau. Anmeldeschluss ist der 14. Oktober.

Veranstaltet wird das Event vom Institut für Tourismus-Management der FHWien der WKW in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft und dem Studiengang International Wine Business, IMC FH Krems. Ziel der Veranstaltung ist der Erfahrungsaustausch zwischen WissenschaftlerInnen, dem akademischen Nachwuchs und interessierten PraktikerInnen.

Konferenzprogramm (Änderungen vorbehalten)
Tag 1: MITTWOCH, 21. Oktober 2015
09:00 – 11:30 Uhr: Registrierung
11:30 – 12:00 Uhr: Eröffnung
12:00 – 17:00 Uhr: Culinary and Wine Tourism Workshops (Service
Design im Tourismus; Wein, Tourismus & Architektur;
Initiativen & Kooperationen; Destinationen & Best Practices;
Wein und Kulinarik 2.0; Food Pairing – Das Spiel der Aromen)
18:00 Uhr: Abendessen zur Eröffnung der Konferenz

Tag 2: DONNERSTAG, 22. Oktober 2015
08:00 – 09:00 Uhr: Registrierung
09:00 – 09:30 Uhr: Eröffnung und Key Note
09:45 – 12:00 Uhr: Conference Session inkl. Kaffeepause
12:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause
14:00 – 16:15 Uhr: Conference Session inkl. Kaffeepause
16:30 – 17:00 Uhr: Conference Wrap up
19:00 Uhr: Culinary and Wine Experience Vienna (optionales Abendprogramm)

Tag 3: FREITAG, 23. Oktober 2015
Exkursion „Experience Culinary and Wine Tourism – WACHAU“ – Teilnahme optional

Informationen und Anmeldung:
http://www.fh-wien.ac.at/tourismus-management/culinary-and-wine-tourism-conference-2015/

Restaurantführer Gault&Millau für NRW erschienen

Erstmals ist eine regionale Ausgabe des kulinarischen Reiseführers Gault&Millau für das Land Nordrhein-Westfalen erschienen. Neben Empfehlungen für Restaurants, Hotels, Gasthäuser und regionale Produkte enthält das Handbuch auch Tipps für Reisen nach NRW sowie Interviews mit den nordrhein-westfälischen Genussbotschaftern.

In Kooperation mit Tourismus NRW hat der Christian Verlag die regionale Sonderausgabe des renommierten Reiseführers Gault&Millau herausgebracht. Das Handbuch bündelt auf über 300 Seiten Informationen zu den touristischen Regionen Nordrhein-Westfalens und ihren kulinarischen Spezialitäten. Außerdem informiert es über Restaurants und Hotels in NRW, die von Kritikern des Gault&Millau bewertet wurden. Weitere Themen sind umfangreiche Portraits der nordrhein-westfälischen Regionen, Empfehlungen von in NRW ansässigen Brauereien, Erzeugern und Produzenten sowie die Vorstellung der nordrhein-westfälischen Genussbotschafter. Diese stehen als Testimonials für jeweils eine der 13 touristischen Regionen und ihre Spezialitäten.

Der Gault&Millau für Nordrhein-Westfalen ist ab sofort im Handel erhältlich. Weitere regionale Ausgaben des kulinarischen Reiseführers sind bisher für die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erschienen.

Einen Überblick über die landestypische Kulinarik und Informationen zu den NRW-Genussbotschaftern bietet auch das Genussportal des Tourismus NRW unter www.nrw-genuss.de.

In sozialen Medien können aktuelle Berichte von Reisebloggern über das Genussland NRW über den Hashtag DeinNRW verfolgt werden. Im Mai hatte Tourismus NRW fünf Blogger auf kulinarische Reisen durch die Regionen Bergisches Land und Bergische Drei, Eifel und Aachen, Niederrhein, Münsterland sowie Teutoburger Wald geschickt.

Trendziele 2015

·         Mykonos ist das neue Ibiza
·         Panama in Mittelamerika ganz oben auf der Trend-Liste
·         Asiatische Destinationen weiter im Kommen
 
Wohin zieht es die Deutschen 2015? Skyscanner, eine der weltweit führenden Reisesuchmaschinen, hat zehn Trend-Reiseziele für das kommende Jahr identifiziert, die sich wachsender Beliebtheit erfreuen werden. Dafür hat Skyscanner Suchanfragen auf www.skyscanner.de der letzten drei Jahre ausgewertet und diese mit qualitativen Analysen von Zukunftsinstituten* zu Verbrauchertrends und Einflüssen ergänzt. Im Ergebnis steht ein bunter Mix aus Städten und Ländern, wobei bekanntere Urlaubsdestinationen wie Florida oder Brasilien in der Minderheit sind. Aufsteiger des kommenden Jahres sind ganz klar asiatische Ziele sowie Panama in Mittelamerika und Mykonos, das bereits als das neue Ibiza gilt.
 
Top 10 Trend-Reiseziele 2015:
1.       Panama, Mittelamerika
2.       Myanmar, Asien
3.       Mykonos, Griechenland
4.       Siem Reap, Kambodscha, Asien
5.       Brazil, Südamerika
6.       Fort Lauderdale, Florida, USA
7.       La Réunion, Indischer Ozean
8.       Seoul, Südkorea, Asien
9.       Colombo, Sri Lanka
10.     Taipei, Taiwan, Asien
 
Trend-Destinationen identifizieren

„Mit mehr als 30 Millionen weltweiten Suchanfragen auf unserer Website jeden Monat,  haben wir einen stichhaltigen und vor allem frühzeitigen Überblick auf künftige Trends. Dabei ist uns wichtig, nicht nur kurzfristige Aufsteiger der letzten zwölf Monate zu identifizieren, sondern darüber hinaus auch langfristige Trends abzubilden“, erklärt Peter Melcher, Country-Manager Deutschland bei Skyscanner. „Ergänzend wurden die Daten mit Forschungsergebnissen abgeglichen, die Faktoren mit einbeziehen, die Auswirkungen auf die Popularität der Destinationen im nächsten Jahr haben könnten – zum Beispiel Verbesserungen der Infrastruktur, neue Hotelprojekte, aber auch Großveranstaltungen und Events in der Region.“

Details zu den Top 5 Trend-Reisezielen 2015
Ganz klarer Favorit der Deutschen ist Panama in Mittelamerika – zurzeit besonders im Kopf von Reisenden durch den 100. Geburtstag des Panamakanals in diesem Jahr. Verbesserte Flugverbindungen aus Europa und Nordamerika, die 2014 eröffnete Metro in Panama-Stadt sowie die Kaffee-Kultur des Landes tragen ebenso zur Beliebtheit bei wie zwei geplante Luxus-Hoteleröffnungen der Marken Ritz-Carlton und Hilton.

Nach fünf Jahrzehnten Militärdiktatur öffnet sich Myanmar (Birma) dem Tourismus und dürfte eine der begehrtesten Destinationen in Südostasien im Jahr 2015 werden. Mit einer Vielzahl von Luxus-Hoteleröffnungen, wesentlichen Verbesserungen im Transportwesen und Internetkonnektivität entwickelt sich Myanmar mit seiner unberührten Kultur und Tradition zu einem der gefragtesten Reiseziele der Welt.

Während der Rest Griechenlands versucht seine Wirtschaft auf Kurs zu bringen, sieht es für die sonnenverwöhnte Insel Mykonos im Ägäischen Meer besser aus. Die kleine Insel mit nur 10.000 Einwohnern entwickelt sich zum Hot Spot des Jet-Set und baut auf ihren Ruf als Club-Paradies für Musikliebhaber auf. Auch anspruchsvolle Touristen der Schwulen- und Lesben-Szene fühlen sich hier zu Hause. Ein neues Ibiza könnte geboren sein!

Mit neuen Luxus-Hotels, einem spannenden Flughafenausbau und einem weitsichtigen Plan,  die weltberühmte Tempelanlage Angkor Wat aus dem 12. Jahrhundert zu sichern, entwickelt sich Siam Reap in Kambodscha zu einer Trend-Destination. Allein in den ersten drei Monaten 2014 verzeichnete Angkor Wat ein Besucherplus von 12 Prozent.

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat ein neues Brasilien geschaffen – ein sichereres Land mit einer verbesserten Infrastruktur und vor allem besseren Flugverbindungen. Viele neue Shopping-Möglichkeiten und vor allem der aufstrebende Öko-Tourismus abseits des bereits bekannten Amazonas-Gebiets machen das Land zum Trendsetter.

Auf Platz 6 befindet sich keine Überraschung – Florida, genauer gesagt Fort Lauderdale. Schon lange ist der Sonnenstaat Magnet für Touristen aus Deutschland. Aber warum gerade Fort Lauderdale? 2015 tritt die Stadt mit einem modern renovierten Kreuzfahrtterminal aus dem Schatten des Rivalen Miami. Die Investition in Höhe von 24 Millionen US-Dollar soll die Anzahl der Kreuzfahrttouristen im kommenden Jahr auf vier Millionen steigen lassen.

Die kleine Vulkaninsel La Réunion liegt mitten in den Weiten des Indischen Ozeans, 120 Meilen südwestlich von Mauritius. Mit ihrem wachsenden Status als Flaggschiff des weltweiten Öko-Tourismus liegt sie klar im Trend. Die ehemalige französische Kolonie plant ihre Touristenzahlen auf 600.000 pro Jahr zu steigern, indem sie sich als Magnet für umweltbewusste Reisende etabliert.

Mit dem weltweiten Appetit auf koreanische Popkultur – den Gangnam-Style kennt so ziemlich jeder – steigt auch die Popularität von Seoul in Südkorea als Reisedestination. Ein Mangel an Hotelzimmern hat in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass so mancher Tourist zu Hause blieb. Die Regierung bringt Abhilfe und bietet finanzielle Unterstützung für die Schaffung von 38.000 neuen Hotelzimmern und 8.000 weiteren Unterkünften bis Ende 2015.

Schon in Jahr 2012 brach der Tourismus in Colombo auf Sri Lanka alle Rekorde und verzeichnete ein beeindruckendes Plus von 17,5 Prozent. Im August 2014 wurde der Millionste Tourist des Jahres am internationalen Flughafen begrüßt. Alle Zeichen stehen also auf Wachstum für das ehemals kleine Fischerdorf. Verbesserte Straßennetze, neue Flugverbindungen und eine Fülle von trendigen Bars und Restaurants der Spitzenklasse locken Reisende weg von den südlichen Stränden und Nationalparks rein in die City.

Taipei in Taiwan wird 2015 wieder auf dem internationalen Reiseradar zu finden sein, denn die Stadt wirft ihr altes Drei-Sterne-Gewand ab und kleidet sich ab sofort im Fünf-Sterne-Stil einer luxuriösen Destination der Zukunft. Ein ehrgeiziges Stadterneuerungsprogramm, die Geburt der Boho Kunstszene und die Eröffnung von kleinen Boutique Hotels verwandelt Taipei in ein Mekka für junge Reisende und Hipster.

Reise-Guides mit wertvollen Tipps zu allen 10 Trend-Destinationen 2015 unter:
www.skyscanner.de/nachrichten/reisetrends-2015-die-weltweit-spannendsten-urlaubsziele

Culinary Art 2015

Culinary Art 2015: Erster ganzheitlicher Kulinarik-Kongress Salzburgs
Gates to the future: Gastronomie im 360°-Fokus

Die Topstars der Kulinarik zu Gast in Salzburg: Beim Culinary Art-Kongress steht Gastronomie erstmals als ganzheitliches Konzept im Vordergrund. Hochkarätige internationale ReferentInnen diskutieren am 16. und 17. März 2015 in Salzburg über Gegenwart und Zukunft der Gastronomie – von DesignerInnen über TrendforscherInnen bis hin zu internationalen Top-GastronomInnen und HaubenköchInnen. Prominente Unterstützung erhält das neue Kongress-Format von den Culinary Art-Schirmherren: Jahrhundert-Koch Eckart Witzigmann, dem Südtiroler Spitzenkoch Roland Trettl, Haubenkoch Sepp Schellhorn und Hotelier Andreas Gfrerer. Als Bühne dienen die gastronomischen Hotspots von Stadt und Land Salzburg.

Welche Zutaten braucht man für ein gelungenes gastronomisches Gesamtkonzept? Was sind die Kriterien, die Gäste dazu bewegen, in ein bestimmtes Lokal zu gehen – was macht ein Lokal „besuchenswert“? Wie entstehen Trends? Und was will eigentlich der Konsument der Zukunft? Über diese und viele weitere Fragen wird das „Who is Who“ der internationalen Gastro-Szene am 16. und 17. März 2015 in Salzburg diskutieren. Nicht nur im klassischen Kongressformat, sondern auch in kommunikativen Kleingruppen, bei denen Austausch und Networking im Vordergrund stehen. Veranstaltet wird der Kongress vom Tourismusverband Salzburger Altstadt und vom SalzburgerLand Tourismus.

„Kulinarik als wichtiges Thema in und für Stadt und Land Salzburg“
„Wir haben in Stadt und Land Salzburg herausragende GastgeberInnen, Hoteliers, einzigartige ProduzentInnen und ausgezeichnete KöchInnen, die sich das ganze Jahr über um das Wohl ihrer Gäste bemühen“, so Mag. Inga Horny, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Salzburger Altstadt. „Nicht nur Salzburgs hohe Dichte an Haubengastronomie ist unser USP, sondern wir punkten vor allem mit der hohen Qualität und Vielfalt in Küche und Keller. Um diese Qualität sichtbar und erlebbar zu machen, gründeten wir vor sieben Jahren das Kulinarikfestival „Eat & Meet“. Nun gehen wir mit dem Kongress „Culinary Art“, der im Rahmen des Kulinarikfestivals stattfinden wird, noch einen Schritt weiter. Ich freue mich auf zwei produktive und ideenreiche Kongresstage, an denen Genuss und lukullische Freuden selbstverständlich nicht nur Gesprächsstoff bleiben sondern Teil des Kongressprogramms sind.“

Gerhard Eder, Kurator Culinary Art Congress: „Ein Irrglaube ist häufig verbreitet: Mit der Idee und der Speisekarte ist alles getan, was getan werden muss. Dass es darüber hinaus aber noch viele weitere ausschlaggebende Aspekte wie zum Beispiel ein schlüssiges, ganzheitliches Konzept von gutem Design gibt, wird oft vergessen. Hier setzt Culinary Art an.“

Leo Bauernberger MBA, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus ergänzt: „Kulinarik und Genuss sind im Tourismus enorm wichtige Themen. Im SalzburgerLand sind wir dabei in einer sehr glücklichen Lage: Schließlich gibt es nirgendwo sonst so viele Haubenköche wie entlang der Via Culinaria, der Genussinitiative des SalzburgerLandes. Und auch in Sachen Regionalität und biologische Landwirtschaft zählt unsere Region zu den absoluten Vorreitern in Europa. Der Diskurs über zeitgemäßen Genuss wird derzeit von den Schlagworten wie Regionale Küche, Bio-Produkte oder Lebensmittelsicherheit geprägt. Das neue Kongressformat ist ein wichtiger nächster Schritt, um unsere Kompetenz in Sachen Genuss und Kulinarik weiter auszubauen. Ich freue mich auf ein hochkarätiges Programm mit spannenden Themen.“

Aus aller Welt: Topstars der Gastronomie bei Culinary Art Salzburg
Um Wissen professionell und nachhaltig zu vermitteln, bedarf es hochkarätiger ReferentInnen. Auch hier setzt Culinary Art qualitativ ganz oben an: Claus Meyer aus Dänemark, Noma-Gründer und einer der Hauptprotagonisten der New Nordic Cuisine-Bewegung, Richard Kägi, Food-Scout aus der Schweiz zum Thema „Wie entstehen Trends?“, die norwegische Geruchsforscherin Sissel Tolaas oder der mehrfach als bester Metzger Europas ausgezeichneter Ire Jack O´Shea sind nur einige der weltweit erfolgreichen Culinary Art-Speaker, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit den ZuhörerInnen teilen werden.

Salzburg als „Bühne der Welt“
Auch Andreas Gfrerer, arthotel Blaue Gans, ist von den ambitionierten Zielen des Kongresses überzeugt: „Der Genuss von hochwertiger Kultur und ebensolcher Alltagskultur ist in Salzburg untrennbar miteinander verbunden. Hier, wo der Norden beginnt, Süden zu werden, und wo jährlich Millionen Menschen die alpine Version der Italianità erleben wollen, hat sich eine leistungsfähige Gastronomie etabliert. Nirgendwo sonst in Österreich gibt es – umgelegt auf die Einwohner – so viele ausgezeichnete, besternte, behaubte oder anders belobigte Betriebe wie in der Mozartstadt und ihrer Umgebung.
Der Gastgeberrolle Salzburgs als „Bühne der Welt“, als Kulturstadt und als Zentrum von Begegnung und Diskurs entspricht es auf ganz wunderbare Weise, einen Kongress für die internationale Spitze der kulinarischen Künste auszurichten. Dabei wollen wir nicht nur geografisch den Blick über unsere Tellerränder wagen, sondern auch Verbindungen und Verwandtschaften zu anderen Metiers ergründen. Neue Perspektiven einnehmen, andere Zugänge finden, den Horizont versetzen: das ist das ambitionierte Ziel diese Kongresses. Dass „Eat & Meet“ nicht nur eine spannende Veranstaltungsreihe ist, sondern auch als Motto für den Kongress dient, versteht sich von selbst.“

Sepp Schellhorn, Restaurant m32 am Mönchsberg und Der Seehof in Goldegg: „Salzburg als Zentrum der Kulinarik mit dem Culinary Art Congress 2015 ist für mich das stimmigste Beispiel wie eine touristische Positionierung verschwimmend wichtig zwischen dem Salzburger Land und der Stadt Salzburg passieren kann. Wie Schokolade und Salz wunderbar und unvermutet zusammen harmonieren, setzt man mit dem Kongress und Vortragenden neue Maßstäbe. Neue Maßstäbe im Zeitgeist – dem Lifestyle – für die Besucher und Kunden. Im Stadt- und Landmarketing für die Protagonisten. Ich freue mich auf Schokolade und Salz.“

Ob Geschmacksbildung, Innenarchitektur oder Corporate Design: Bei Culinary Art 2015 werden alle Facetten der Gastronomie beleuchtet und zu einem ganzheitlichen 360°-Panorama vereint – für einen lohnenswerten Blick über den Tellerrand. Spitzenkoch Roland Trettl: „Was die Salzburger Festspiele mit Mozart und Musik geschafft haben, kann der Culinary Art Congress mit Essen, Trinken und Genuss schaffen. Genuss ist jede Sünde wert!“

www.culinaryart.at

Neue Bier-Touren rund um Bad Staffelstein und in Kulmbach

Auf den Spuren des Gerstensafts in Franken:

„Heimat der Biere“ nennt sich Franken selbstbewusst. Auch die einzelnen Regionen sorgen mit immer neuen Angeboten dafür, dass dieses Motto zu Recht getragen wird. Aktuell hat der Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein den „Brauereiführer Bad Staffelstein“ herausgegeben. Neben einer Übersicht über die zehn Brauereien im Stadtgebiet liefert die erstmals aufgelegte Broschüre Vorschläge für Wander- und Radtouren rund um die Gerstensaft-Manufakturen. Etwas weiter östlich heißt es „Hopfen und Malz – Kulmbach erhalt’s“. Die geschichtsreiche Stadt bietet Bier-Liebhabern seit kurzem eine nicht ganz bierernste musikalische Führung rund um das weitgeschätzte Getränk.

Neue Bierrouten und Pauschalangebote in Bad Staffelstein
Im „Gottesgarten am Obermain“, wie die Region um Bad Staffelstein auch genannt wird, stellen kleine Hausbrauereien ihr Bier vor allem für den Ausschank in der eigenen Gaststätte her. Die zehn Brauereien liegen inmitten malerischer Dörfer und Ortschaften rund um das Heilbad, darunter das von der barocken St. Ägidius-Kirche dominierte Frauendorf mit der Brauerei Hetzel. Jeweils gleich zwei Brauereien vorweisen können Stublang und Wiesen, das bei dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ unter die schönsten Orte Bayerns gewählt wurde. Oberhalb der berühmten Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen liegt die Brauerei Trunk, die hier den süffigen „Nothelfertrunk“ produziert.

Um die Schönheiten der Umgebung mit dem Drahtesel oder per pedes zu erkunden stellt der aktuelle Brauereiführer vier neue Wander- und drei Radwege mit unterschiedlichen Längen vor. Die kürzeste Strecke zu Fuß beträgt dabei neun Kilometer, zehn Kilometer die mit dem Drahtesel. Wer alle zehn „Biertempel“ auf diese Weise besuchen will, braucht etwas Ausdauer, denn zwischen allen Brauereien sind rund 50 Kilometer zurückzulegen. Belohnt wird so viel Durchhaltevermögen mit einem Bierdiplom. Dieses bekommt überreicht, wer den in der Broschüre enthaltenen Stempelpass vollständig ausgefüllt vorweist. Zudem können Diplom-Inhaber den „10-Brauereien-Bierkrug“ zum Sonderpreis erwerben.

Für Bierliebhaber sind auch die ab Mai 2014 verfügbaren Pauschalangebote interessant, beispielsweise mit Verköstigungen und Brauereibesichtigungen. Die Pakete gibt es für Gruppen und Individualreisende. Sie können direkt bei den Brauereien gebucht werden. Um ausreichend Zeit für alle zehn Brauereien zu haben, empfiehlt sich die „Gottesgarten-Bierpauschale“. Sie beinhaltet neben vier Gutscheinen für ein „Seidla“ Bier (0,5 Liter) und dem „10-Brauereien-Bierkrug“ auch drei Übernachtungen mit Frühstück in einem Brauerei-Gasthof. Dieses Angebot ist buchbar bei Gasthof Dinkel und Brauerei-Gasthof Schwarzer Adler sowie den Brauereien Hetzel, Reichert, Trunk, Thomann und Staffelberg-Bräu. Es kostet ab 83 Euro pro Person zuzüglich Kurbeitrag im Doppelzimmer.

Nicht entgehen lassen sollten sich Liebhaber des „flüssigen Brots“ das Bierbrauerfest, das alljährlich am 15. August in Bad Staffelstein stattfindet. Am katholischen Feiertag Maria Himmelfahrt stellen alle zehn Brauereien ihre Spezialitäten bei deftigem Bierbrauer-Essen und stimmungsvoller Musik vor.

Erhältlich ist der „Brauereiführer Bad Staffelstein“* beim Kur & Tourismus Service Bad Staffelstein – www.bad-staffelstein.de

Weinbranche setzt auf Weintourismus

Der Weintourismus ist für die deutschen Weinregionen von zunehmender wirtschaftlicher Bedeutung und bietet ein großes Entwicklungspotenzial. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) im Vorfeld der bundesweit ersten Wein- und Reisemesse „WeinTour“ in Hamburg bekannt gab, haben 13 Mio. Deutsche bzw. 23 Prozent der Bevölkerung großes Interesse an einer Weinreise.

Dies ergab eine aktuelle bevölkerungsrepräsentative Studienreihe zum Tourismuspotenzial der deutschen Weinregionen, die das DWI beim Institut für Management und Tourismus (IMT) der FH Westküste in Auftrag gegeben hat.

Die Studie ergab weiterhin, dass sich diese Zielgruppe noch erweitern lässt, wenn die Weinreisen mit weiteren erlebnis- und genussorientierten Aktivitäten verknüpft werden, die in den Weinregionen angeboten werden. So haben beispielsweise 36 Mio. Deutsche Interesse an kulinarischen Spezialitäten und 25 Mio. wandern gerne.

Positive Vorzeichen für den Weintourismus ergeben sich auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in Deutschland. Denn das Interesse für Wein und die Affinität zum Weingenuss, so die Tourismusstudie, steigt mit dem Alter.

Der Tourismus hat sich in vielen deutschen Weinregionen in den letzten zehn Jahren bereits positiv entwickelt. Er profitiert dabei vom allgemeinen Trend zum Urlaub im eigenen Land sowie vom Trend zu kürzeren aber dafür häufigeren Reisen. Dabei suchen die Touristen neben dem Wein nach Attraktionen, die einen Mehrwert aufweisen. Von daher sind erlebnis- und kulturorientierte Begleitprogramme von großer Bedeutung, um das touristische Potenzial in den Weinregionen noch weiter auszuschöpfen. Dafür werden derzeit vor Ort die jeweiligen Stärken und Besonderheiten deutlicher herausgearbeitet und vermehrt zielgruppen­spezifische Zusatzangebote geschaffen oder ausgebaut.

Einen Überblick der vielfältigen touristischen Möglichkeiten im Weinland Deutschland bietet die „WeinTour“-Messe am 5. und 6. April im Hamburger Curio-Haus. Dort präsentieren sich mit über 150 Ausstellern neben zahlreichen Weinerzeugern auch die Tourismusorganisationen aus allen 13 deutschen Weinbaugebieten.

World Food Travel Summit

Anmeldungen noch möglich: World Food Travel Summit lässt sich perfekt mit Hummerpremiere verbinden

Schweden ist ein Land, in dem es schon jetzt einige hervorragende Beispiele dafür gibt, wohin die Reise im kulinarischen Tourismus geht – angefangen beim Theater- und Erlebnispark Astrid Lindgrens Welt, der seinen Gästen genuin småländische Gerichte aus lokal produzierten Zutaten an Stelle von Hamburgern und Fritten serviert bis hin zur vegetarischen und gesunden Kost für die Besucher des Musikfestivals Way Out West. Beispiele, die sicherlich auch beim diesjährigen World Food Travel Summit, der vom 21. bis 24. September 2013 in der westschwedischen Metropole Göteborg abgehalten wird, Beachtung finden werden. Ziel der Konferenz ist es, ein Forum für Dialog und Wissensaustausch zu schaffen und Trends im Bereich des kulinarischen Tourismus herauszufiltern. Insgesamt erwartet die World Food Travel Association, die den Event in Zusammenarbeit mit VisitSweden, Västsvenska Turistrådet und Göteborg & Co. organisiert, rund 500 internationale Teilnehmer aus den Bereichen Gastronomie, Reise und Unterkunft.

Das Programm kann online unter www.worldfoodtravelsummit.com eingesehen werden, auch Anmeldungen sind hier noch möglich.

Infos zum Austragungsort Göteborg gibt es unter http://goteborg.com/en/Languages/Deutsch/Start/.
Ein weiteres Plus: Der Termin des World Food Travel Summit fällt zeitlich mit dem Beginn der Hummersaison (23.9.) in Westschweden zusammen, wodurch sich ideale Möglichkeiten ergeben, um diese köstlichen Schalentiere zu genießen – oder besser noch – gleich selbst zu fangen und unter professioneller Anleitung zuzubereiten. Denn in der Region Bohuslän nördlich von Göteborg gibt es die Möglichkeit, an so genannten Hummer-Safaris teilzunehmen. Mehr Informationen zu den Hummer-Safaris und den einzelnen Hummer-Paketen, die an der schwedischen Westküste angeboten werden, gibt es unter www.vastsverige.com/de/Schalentierreise/Paket/.