Kiwis auf Pflanzenschutzmittel untersucht

Kiwis auf Pflanzenschutzmittel untersucht

Lebensmittelinstitut Oldenburg musste keine Probe beanstanden
Kiwi

Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C ist die Kiwi eine beliebte Frucht, die das ganze Jahr über angeboten wird. Das Lebensmittelinstitut Oldenburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat deshalb Kiwifrüchte auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Keine Probe musste beanstandet werden.

Um die Belastungssituation zu verfolgen, untersuchte das LAVES-Institut über das ganze vergangene Jahr verteilt insgesamt 142 Kiwiproben, davon sechs aus ökologischem Anbau. Die überwiegende Anzahl der Früchte stammte aus Neuseeland und Italien.

In 45 Kiwis aus konventioneller Landwirtschaft konnten gar keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen werden. Auch alle anderen Proben aus konventionellem Landbau enthielten Rückstände unterhalb der rechtlich festgelegten Höchstgehalte. Bei den sechs Biokiwis gab es ebenfalls keine Beanstandungen. Die Untersuchungen zeigten zudem, dass es keine saisonal- oder herkunftsbedingten Unterschiede in der Pestizidbelastung gibt. Der Großteil der Proben mit nachweisbaren Rückständen enthielt jeweils nur ein einziges Pflanzenschutzmittel. Mehrfachrückstände lagen lediglich bei 16 Kiwis vor – in Anbetracht der hohen Anzahl überprüfter Proben eine gute Bilanz.

„Die aktuellen Untersuchungen bestätigen unsere Ergebnisse der vorherigen Jahre“, erklärt LAVES-Präsident Dr. Eberhard Haunhorst. „Kiwis gehören insgesamt zu den Früchten, die nur sehr gering mit Pflanzenschutzmittelrückständen belastet sind.“

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