Tomate

Angela Merkel ist Namensgeberin einer neuen gentechnisch optimierten Tomatensorte. Vertreter der deutschen Gentechnikbranche tauften ein Exemplar davon heute vor dem Bundeskanzleramt auf den Namen „Angie“. Die neue Sorte wurde von der deutschen Gentechnikindustrie zu Ehren der Bundeskanzlerin entwickelt. Damit soll das Engagement Frau Merkels für die Agro-Gentechnik in Deutschland gewürdigt werden.

Die Tomate „Angie“ zeichne sich durch besondere Eigenschaften wie Quetschfestigkeit und anhaltenden Geschmack aus, teilte die Initiative „Gentomaten-in-jeden-Garten.de“ mit. Das gentechnisch optimierte Nachtschattengewächs sei ein hervorragendes Beispiel für die Innovationsfähigkeit der deutschen Saatgutindustrie und ein Bekenntnis zum Agrarstandort Deutschland.

Ziel der neuen Initiative www.gentomaten-in-jeden-garten.de der Herstellerfirmen von gentechnisch verändertem Saatgut Monsanto, BASF, Syngenta, Pioneer, KWS-Saat AG und Bayer sei der flächendeckende Anbau innovativer Gentech-Pflanzen auf allen Äckern und in den Gärten Deutschlands. Die Tomate „Angie“ sei dabei ein hoffnungsvoller Anfang.

Jürgen Hambrecht, BASF-Vorstand: „Bundeskanzlerin Angela Merkel erkennt seit langem die Zeichen der Zeit und macht sich für die Agro-Gentechnik als Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts stark. Genfood aus deutschen Landen – das sind Produkte, mit denen sich unsere Landwirtschaft auf den globalen Agrarmärkten positionieren wird.“

Die Gentechnikindustrie sehe sich derzeit im Aufschwung. Auf 1900 Hektar deutschen Ackerbodens werde in diesem Jahr Genmais ausgesät. Zwar wisse man von der Skepsis der Konsumenten und Landwirte. Die Tomate „Angie“ werde den Verbrauchern jedoch die Vorteile der Gentechnik verdeutlichen und das direkt in deren eigenen Gärten. Mit diesem Produkt könne sich ab jetzt jeder davon überzeugen, wie Gentechnik schmecke. Allein der flächendeckende Anbau gentechnisch optimierter Pflanzen biete einen wirksamen Schutz vor punktuellen Kontaminationen. Damit komme die Industrie auch den Wünschen von Umweltorganisationen entgegen, die ihre Innovationen leider noch immer kritisch beäugten.

Philip Freiherr von dem Bussche, Vorstand der KWS-Saat AG: „Das derzeit gültige Gentechnikgesetz ist ein Gentechnikblockadegesetz. Wir setzen alle Hoffnung auf Frau Merkel. Sie kann Landwirtschaft und Industrie von einer Haftung für ökonomische Schäden durch gentechnische Pflanzen befreien. Sie kann auch dafür sorgen, dass wir vor Gentechnikgegnern geschützt werden. Einen öffentlichen Zugang zum Standortregister unserer optimierten Pflanzen darf es auf keinen Fall geben.“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: „Ich fühle mich durch diese Auszeichnung geehrt. Ich bin ja bekanntermaßen eine leidenschaftliche Gärtnerin und werde selbstverständlich in diesem Frühling die neue optimierte Tomate in meinem Garten in der Uckermark anpflanzen. Die Bundesregierung wird unter meiner Leitung alles tun, um das Innovationspotential der Gentechnik voll auszuschöpfen.“

www.gentomaten-in-jeden-garten.de

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4 Antworten auf „Tomate“

  1. APRIL, APRIL! Gestrige Taufe der Gentomate „Angie“ war Protest des BUND gegen den Einsatz der Kanzlerin für Gentech-Pflanzen und Genfood

    Die gestern veröffentlichte Mitteilung einer Initiative „Gentomaten-in-jeden-Garten.de“ war ein umweltpolitischer Aprilscherz des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Mit der fingierten Taufe einer gentechnisch veränderten Tomatensorte auf den Namen „Angie“ sollte darauf aufmerksam gemacht machen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich trotz ungeklärter Risiken vehement für die breite Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft und bei der Lebensmittelproduktion einsetze. Der BUND kritisiere, dass Merkel damit den Forderungen der Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut folge, teilte die Umweltorganisation heute mit. Die Saatguthersteller würden hinter den Kulissen auch daran arbeiten, das deutsche Gentechnikgesetz umzuschreiben. Erreicht werden solle vor allem die Aufweichung der Haftungsregeln.

    Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: „Die Gentech-Unternehmen wollen sich der Verantwortung für ihr Tun nicht stellen. Sie scheint lediglich zu interessieren, wie hoch ihre Gewinne sein könnten. Folgeschäden ihrer Produkte soll jedoch die Allgemeinheit ausbaden.“

    Nach Umfragen lehnen 80 Prozent der Verbraucher in Deutschland den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft ab, teilte der BUND mit. Auch die versprochenen neuen Arbeitsplätze bringe die Agro-Gentechnik nicht. Sie bedrohe stattdessen Arbeitsplätze bei gentechnikfrei wirtschaftenden Bauern, deren Produkte nach einer möglichen gentechnischen Verunreinigung unverkäuflich würden. Auch die gesundheitlichen Risiken von Genfood seien weiter ungeklärt. So habe man in Tierversuchen wiederholt Organschäden festgestellt.

    Bundeskanzlerin Merkel müsse die Risiken der Agro-Gentechnik endlich zur Kenntnis nehmen.
    Sie könne doch nicht ernsthaft wollen, dass morgen eine gentechnisch manipulierte Kartoffelsorte und übermorgen eine genveränderte Schwarzwurzel nach ihr benannt werde, so der BUND.

  2. Dann laßt uns es doch gleich wie unsere Nachbarn machen: Rattengene in Kopf- und Eisbergsalat oder Gurken, damit wieder genug Vitamin C vorhanden ist, denn das ist aufgrund des künstlichen Wattenährbodens unter den ebenfalls künstlichen Sonnen bei dem Zuchtgemüse nicht mehr vorhanden. Oder Quark aus Federn, wie einer der größten Lebensmittelkonzerne es in Kürze vor hat: „Man soll doch alle Reststoffe gut verwerten dürfen…!“. Wenn wir Deutschen so blöd sind, und gegen diesen Dreck im Essen nicht vorgehen, nur weil wir den mafiösen Verdrängungswettbewerb im Lebenmittelhandel als unseren „preislichen“ Vorteil sehen, dafür dann aber Gentechnik und 6 bis 7 E-Stoffe in der Mortalla (natürlich alle im gesetzlichen Grenzwert, der ist ja hoch genug) dann weiß ich bald auch nicht mehr weiter! Aber wenn es uns nicht interessiert, dass bereits alle Kühe und Schweine mit Genfutter (schön billig, die Bauern kaufen es deswegen) vollgestopft werden (z. B. Genmais oder Gensojapflanzen, denen in den Zellkern ein tierisches Gift „eingesetzt“ wurde, damit die Krabbelkäfer-Schädlinge gleich tot (!!!) von der Pflanze fallen, wenn diese angeknabbert wurde (praktisch, man braucht kein Pflanzenschutzmittel mehr) oder Genraps, der nur einmal gesäät werden kann und somit nur ein Jahr wächst, damit er sich nicht fortpflanzen kann und der Bauer abhängig immer neu kaufen muß (Killergen eingesetzt)….

    Nur einen kleinen (!) Ansatz hierzu liefert übrigens das gen-ethische Netzwerk in Berlin.

    Klasse Angie, du hast ja keine Kinder und Du wirst ja auch keine mehr bekommen, die sich hinterher mit den schrecklichen noch völlig unabsehbaren Langzeitfolgen herumschlagen müssen! Eventuell eine schöne Mutation am oder sogar im Bauch gefällig? Die tollen Drinks mit den tollen (markengeschützten !?) Kulturen lassen grüßen: Die tun ja bekanntlich der Darmflora gut; was genau weiß keiner genau, aber man fühlt sich ja „besser“! Na ja, falls der Darm abfaulen oder unerklärlicherweise mit hinausrutschen sollte, weil sich evtl. die Muskelfasern gelöst haben, wäre das ja kein Problem: Man hat ja eindeutig die Zusage, das man sein Geld zurückbekommt, prima!!!!!!

    Ich bin kein Freund von irgendwelchen verrückten Verschwörungstheorien, aber wer von diesen Lesern hier wirklich Interesse hat, der sollte sich mal schlau machen, wo das Aids-Virus oder Vogelgrippe-Virus evtl. wirklich herstammen bzw. wer sie entwickelt hat… . Noch viel wichtiger ist in diesem Zusammenhang überhaupt die Frage „Wofür?“.

    Alle diese von uns willkürlich und ohne jegliche ECHTE Kenntnis vom Zusammenspiel der Gene, Proteine und Enzyme werden uns in den nächsten Jahren noch ECHTE Freude machen, sofern sie erstmal in die freue Natur entlassen sind! Ist die Natur erst mal verseucht, dann lässt sich das und vor allem eine Vermischung und Verbreitung einfach ABSOLUT nicht mehr rückgängig machen.

    Und es laufen ja bereits in Deutschland über 1000 Freilandversuche: Gen-Kartoffeln mit Spinnengenen (lecker, aber Hauptsache mehr Stärke drin) oder Erdbeeren, die auch im Winter wachsen (Frostschutzmittel „eingebaut“, in Californien fallen zwar im Umkreis von 5 km (!) des Versuchsfeldes die Blätter nicht mehr von den Bäumen und keiner weiß warum), aber das ist ja auch egal…

    usw. usw. usw.

    Alles für uns Menschen gemacht, damit es uns gut geht, wir endlich den Hunger in der Welt besiegen, damit der Kakau endlich im Genlabor in der Schweiz produziert werden kann (ist ja schon möglich) und vor allem, damit wir den „probiotischen“ Joghurt (weiß eigentlich jemand, was genau und wofür das ist?) genießen können, der ja soooooo gesund ist. Entschuldigung, gesund wird ja nicht gesagt; der „tut ja nur gut“.

    Also, nochmals Angie, pflanze Deine Gen-Tomaten von Monsanto (dem größten Waschmittelproduzenten der Welt) ruhig im Garten ein, damit alle Bundesbürgen in Kürze etwas davon haben.

    Gen-Tomaten aus der Zuchtanstalt mit Watteboden und künstlichen Sonnen, also praktisch gentechnische Geschmacksverstärker, na Klasse und vor allem dann: Gute Nacht und

    Guten Appetit!

  3. APRIL, APRIL! Gestrige Taufe der Gentomate „Angie“ war Protest des BUND gegen den Einsatz der Kanzlerin für Gentech-Pflanzen und Genfood

    Die gestern veröffentlichte Mitteilung einer Initiative „Gentomaten-in-jeden-Garten.de“ war ein umweltpolitischer Aprilscherz des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Mit der fingierten Taufe einer gentechnisch veränderten Tomatensorte auf den Namen „Angie“ sollte darauf aufmerksam gemacht machen, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich trotz ungeklärter Risiken vehement für die breite Anwendung der Gentechnik in der Landwirtschaft und bei der Lebensmittelproduktion einsetze. Der BUND kritisiere, dass Merkel damit den Forderungen der Hersteller von gentechnisch verändertem Saatgut folge, teilte die Umweltorganisation heute mit. Die Saatguthersteller würden hinter den Kulissen auch daran arbeiten, das deutsche Gentechnikgesetz umzuschreiben. Erreicht werden solle vor allem die Aufweichung der Haftungsregeln.

    Heike Moldenhauer, BUND-Gentechnikexpertin: „Die Gentech-Unternehmen wollen sich der Verantwortung für ihr Tun nicht stellen. Sie scheint lediglich zu interessieren, wie hoch ihre Gewinne sein könnten. Folgeschäden ihrer Produkte soll jedoch die Allgemeinheit ausbaden.“

    Nach Umfragen lehnen 80 Prozent der Verbraucher in Deutschland den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft ab, teilte der BUND mit. Auch die versprochenen neuen Arbeitsplätze bringe die Agro-Gentechnik nicht. Sie bedrohe stattdessen Arbeitsplätze bei gentechnikfrei wirtschaftenden Bauern, deren Produkte nach einer möglichen gentechnischen Verunreinigung unverkäuflich würden. Auch die gesundheitlichen Risiken von Genfood seien weiter ungeklärt. So habe man in Tierversuchen wiederholt Organschäden festgestellt.

    Bundeskanzlerin Merkel müsse die Risiken der Agro-Gentechnik endlich zur Kenntnis nehmen.
    Sie könne doch nicht ernsthaft wollen, dass morgen eine gentechnisch manipulierte Kartoffelsorte und übermorgen eine genveränderte Schwarzwurzel nach ihr benannt werde, so der BUND.

  4. Dann laßt uns es doch gleich wie unsere Nachbarn machen: Rattengene in Kopf- und Eisbergsalat oder Gurken, damit wieder genug Vitamin C vorhanden ist, denn das ist aufgrund des künstlichen Wattenährbodens unter den ebenfalls künstlichen Sonnen bei dem Zuchtgemüse nicht mehr vorhanden. Oder Quark aus Federn, wie einer der größten Lebensmittelkonzerne es in Kürze vor hat: „Man soll doch alle Reststoffe gut verwerten dürfen…!“. Wenn wir Deutschen so blöd sind, und gegen diesen Dreck im Essen nicht vorgehen, nur weil wir den mafiösen Verdrängungswettbewerb im Lebenmittelhandel als unseren „preislichen“ Vorteil sehen, dafür dann aber Gentechnik und 6 bis 7 E-Stoffe in der Mortalla (natürlich alle im gesetzlichen Grenzwert, der ist ja hoch genug) dann weiß ich bald auch nicht mehr weiter! Aber wenn es uns nicht interessiert, dass bereits alle Kühe und Schweine mit Genfutter (schön billig, die Bauern kaufen es deswegen) vollgestopft werden (z. B. Genmais oder Gensojapflanzen, denen in den Zellkern ein tierisches Gift „eingesetzt“ wurde, damit die Krabbelkäfer-Schädlinge gleich tot (!!!) von der Pflanze fallen, wenn diese angeknabbert wurde (praktisch, man braucht kein Pflanzenschutzmittel mehr) oder Genraps, der nur einmal gesäät werden kann und somit nur ein Jahr wächst, damit er sich nicht fortpflanzen kann und der Bauer abhängig immer neu kaufen muß (Killergen eingesetzt)….

    Nur einen kleinen (!) Ansatz hierzu liefert übrigens das gen-ethische Netzwerk in Berlin.

    Klasse Angie, du hast ja keine Kinder und Du wirst ja auch keine mehr bekommen, die sich hinterher mit den schrecklichen noch völlig unabsehbaren Langzeitfolgen herumschlagen müssen! Eventuell eine schöne Mutation am oder sogar im Bauch gefällig? Die tollen Drinks mit den tollen (markengeschützten !?) Kulturen lassen grüßen: Die tun ja bekanntlich der Darmflora gut; was genau weiß keiner genau, aber man fühlt sich ja „besser“! Na ja, falls der Darm abfaulen oder unerklärlicherweise mit hinausrutschen sollte, weil sich evtl. die Muskelfasern gelöst haben, wäre das ja kein Problem: Man hat ja eindeutig die Zusage, das man sein Geld zurückbekommt, prima!!!!!!

    Ich bin kein Freund von irgendwelchen verrückten Verschwörungstheorien, aber wer von diesen Lesern hier wirklich Interesse hat, der sollte sich mal schlau machen, wo das Aids-Virus oder Vogelgrippe-Virus evtl. wirklich herstammen bzw. wer sie entwickelt hat… . Noch viel wichtiger ist in diesem Zusammenhang überhaupt die Frage „Wofür?“.

    Alle diese von uns willkürlich und ohne jegliche ECHTE Kenntnis vom Zusammenspiel der Gene, Proteine und Enzyme werden uns in den nächsten Jahren noch ECHTE Freude machen, sofern sie erstmal in die freue Natur entlassen sind! Ist die Natur erst mal verseucht, dann lässt sich das und vor allem eine Vermischung und Verbreitung einfach ABSOLUT nicht mehr rückgängig machen.

    Und es laufen ja bereits in Deutschland über 1000 Freilandversuche: Gen-Kartoffeln mit Spinnengenen (lecker, aber Hauptsache mehr Stärke drin) oder Erdbeeren, die auch im Winter wachsen (Frostschutzmittel „eingebaut“, in Californien fallen zwar im Umkreis von 5 km (!) des Versuchsfeldes die Blätter nicht mehr von den Bäumen und keiner weiß warum), aber das ist ja auch egal…

    usw. usw. usw.

    Alles für uns Menschen gemacht, damit es uns gut geht, wir endlich den Hunger in der Welt besiegen, damit der Kakau endlich im Genlabor in der Schweiz produziert werden kann (ist ja schon möglich) und vor allem, damit wir den „probiotischen“ Joghurt (weiß eigentlich jemand, was genau und wofür das ist?) genießen können, der ja soooooo gesund ist. Entschuldigung, gesund wird ja nicht gesagt; der „tut ja nur gut“.

    Also, nochmals Angie, pflanze Deine Gen-Tomaten von Monsanto (dem größten Waschmittelproduzenten der Welt) ruhig im Garten ein, damit alle Bundesbürgen in Kürze etwas davon haben.

    Gen-Tomaten aus der Zuchtanstalt mit Watteboden und künstlichen Sonnen, also praktisch gentechnische Geschmacksverstärker, na Klasse und vor allem dann: Gute Nacht und

    Guten Appetit!

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