Neue Rezepte für die Schule

Gute Nachrichten für Eltern vor dem Start in das neue Schuljahr:
Das Mittagessen an vielen Ganztagsschulen könnte schon bald
wesentlich gesünder und ausgewogener ausfallen. Erstmals können sich
Schulen, Köche und Caterer nämlich jetzt von einem Rezept-Order
inspirieren lassen, den das Forschungsinstitut für Kinderernährung
(FKE) gemeinsam mit der Nestlé Deutschland AG entwickelt hat.

Das
Besondere daran: Alle gesundheitlich optimierten Rezepte haben den
Praxistest bestanden und sind von über 1000 Schülern als gut und
schmackhaft bewertet. Statt immer nur Pommes und Hamburger könnte
deshalb schon bald Gemüse-Risotto oder Fisch mit Fruchtsauce auf dem
Speiseplan der Schule stehen.

Die in dieser Form einzigartige Rezept-Sammlung ist das Ergebnis
einer umfangreichen Studie, die das FKE und Nestlé im vergangenen
Schuljahr an verschiedenen Schulen in Deutschland durchgeführt haben.
Ziel der Studie war es, eine Sammlung gesundheitlich optimierter
Rezepte aufzustellen, die Schülern gut schmecken, in einer Schulküche
praktikabel umsetzbar und zugleich kostengünstig sind.

Je zwei Wochen
lang bewerteten die jungen Tester für die Studie ihre vertrauten
Gerichte, danach die gesundheitlich optimierten Alternativen.
Ergebnis der rund 13.000 ausgewerteten Testbögen: In punkto Geschmack
können die gesunden Alternativen durchaus mit den oft zu fetten und
einseitigen Leib- und Magengerichten mithalten. Am besten bewertet
wurde Rotes Linsengemüse mit Würstchen, Kartoffelsuppe mit
Gemüseeinlage und Hack-Gemüse-Allerlei.

Insgesamt enthält der Ordner rund 50 Rezepte sowie Vorschläge für
mögliche Variationen. Zudem liegen Wochenspeisepläne, Checklisten und
weitergehende Empfehlungen für das Mittagessen in Kindertagesstätten
und Ganztagsschulen bei.

Der Ordner ist in der Schriftenreihe des FKE
erschienen und kann gegen eine Schutzgebühr von 25 Euro über das
Dortmunder Forschungsinstitut angefordert werden. Die beliebtesten
Rezepte können unter http://presse.nestle.de oder www.fke-do.de
heruntergeladen werden.

Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder

Der Begleitordner zum FIT KID-Projekt ist in vollständig
überarbeiteter Auflage erschienen

Möchten Sie den Kindern vollwertige Ernährung auf
spielerische Art und Weise nahe bringen? Mit welchen
Lebensmitteln können Sie ein zahnfreundliches und ausgewogenes
„Frühstück“ gestalten? Welche rechtlichen Vorschriften müssen Sie
für die Essensversorgung in Kindertagesstätten beachten?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das
Nachschlagewerk „Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für
Kinder“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für
Ernährung e. V. (DGE) und dem aid infodienst. Der kürzlich in
seiner 2. Auflage erschienene Ordner ist bestens geeignet zum
Informieren, Nachschlagen und vor allem für den täglichen Einsatz
in der Praxis. Er richtet sich insbesondere an Multiplikatoren,
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Kindertagesstätten sowie an
interessierte Eltern. Ziel ist es, Kinder zu einer
gesundheitsfördernden Ernährungsweise zu ermutigen, ohne ihnen
den Spaß am Essen zu verderben.

Der 216-seitige Ringordner im DIN A4-Format beinhaltet
aktualisierte Informationen zu den Grundsätzen einer vollwertigen
Ernährung und gibt zahlreiche Tipps und Anregungen für die
kindgerechte Umsetzung einer optimierten Mischkost in
Abhängigkeit vom jeweiligen Verpflegungssystem. Das Register
„Recht“ wurde an die gegenwärtigen gesetzlichen Bestimmungen
angepasst. Neu hinzugekommen ist das Register „Service“ mit
hilfreichen Literaturtipps, Internetadressen, Checklisten und
Kopiervorlagen.

„Essen und Trinken in Tageseinrichtungen für Kinder“ ist
Bestandteil des Projektes „FIT KID: Die Gesund-Essen-Aktion für
Kitas“, das im Rahmen der Kampagne „Besser essen. Mehr bewegen.
KINDERLEICHT“ des Bundesministeriums für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz durchgeführt wird. Der
Ringordner ist zum Preis von 25,00 EUR zuzüglich Versandkosten
unter der Artikelnummer 121550 beim

www.dge-medienservice.de

Tomate

Angela Merkel ist Namensgeberin einer neuen gentechnisch optimierten Tomatensorte. Vertreter der deutschen Gentechnikbranche tauften ein Exemplar davon heute vor dem Bundeskanzleramt auf den Namen „Angie“. Die neue Sorte wurde von der deutschen Gentechnikindustrie zu Ehren der Bundeskanzlerin entwickelt. Damit soll das Engagement Frau Merkels für die Agro-Gentechnik in Deutschland gewürdigt werden.

Die Tomate „Angie“ zeichne sich durch besondere Eigenschaften wie Quetschfestigkeit und anhaltenden Geschmack aus, teilte die Initiative „Gentomaten-in-jeden-Garten.de“ mit. Das gentechnisch optimierte Nachtschattengewächs sei ein hervorragendes Beispiel für die Innovationsfähigkeit der deutschen Saatgutindustrie und ein Bekenntnis zum Agrarstandort Deutschland.

Ziel der neuen Initiative www.gentomaten-in-jeden-garten.de der Herstellerfirmen von gentechnisch verändertem Saatgut Monsanto, BASF, Syngenta, Pioneer, KWS-Saat AG und Bayer sei der flächendeckende Anbau innovativer Gentech-Pflanzen auf allen Äckern und in den Gärten Deutschlands. Die Tomate „Angie“ sei dabei ein hoffnungsvoller Anfang.

Jürgen Hambrecht, BASF-Vorstand: „Bundeskanzlerin Angela Merkel erkennt seit langem die Zeichen der Zeit und macht sich für die Agro-Gentechnik als Zukunftstechnologie des 21. Jahrhunderts stark. Genfood aus deutschen Landen – das sind Produkte, mit denen sich unsere Landwirtschaft auf den globalen Agrarmärkten positionieren wird.“

Die Gentechnikindustrie sehe sich derzeit im Aufschwung. Auf 1900 Hektar deutschen Ackerbodens werde in diesem Jahr Genmais ausgesät. Zwar wisse man von der Skepsis der Konsumenten und Landwirte. Die Tomate „Angie“ werde den Verbrauchern jedoch die Vorteile der Gentechnik verdeutlichen und das direkt in deren eigenen Gärten. Mit diesem Produkt könne sich ab jetzt jeder davon überzeugen, wie Gentechnik schmecke. Allein der flächendeckende Anbau gentechnisch optimierter Pflanzen biete einen wirksamen Schutz vor punktuellen Kontaminationen. Damit komme die Industrie auch den Wünschen von Umweltorganisationen entgegen, die ihre Innovationen leider noch immer kritisch beäugten.

Philip Freiherr von dem Bussche, Vorstand der KWS-Saat AG: „Das derzeit gültige Gentechnikgesetz ist ein Gentechnikblockadegesetz. Wir setzen alle Hoffnung auf Frau Merkel. Sie kann Landwirtschaft und Industrie von einer Haftung für ökonomische Schäden durch gentechnische Pflanzen befreien. Sie kann auch dafür sorgen, dass wir vor Gentechnikgegnern geschützt werden. Einen öffentlichen Zugang zum Standortregister unserer optimierten Pflanzen darf es auf keinen Fall geben.“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: „Ich fühle mich durch diese Auszeichnung geehrt. Ich bin ja bekanntermaßen eine leidenschaftliche Gärtnerin und werde selbstverständlich in diesem Frühling die neue optimierte Tomate in meinem Garten in der Uckermark anpflanzen. Die Bundesregierung wird unter meiner Leitung alles tun, um das Innovationspotential der Gentechnik voll auszuschöpfen.“

www.gentomaten-in-jeden-garten.de