Max Boller

Das Institute of Culinary Art beruft Max Boller, Geschäftsführer Nestlé Professional, in den Vorstand.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Nestlé Professional verfügt über langjährige Erfahrungen in der Food Service Branche. Mit einer soliden handwerklichen Ausbildung, die durch ein internationales Management-Studium ergänzt wurde, einem Auslandsaufenthalt in Singapur und einer Zwischenstation im Handel, weiß Max Boller, wie wichtig der Faktor Mensch ist und dass der Mensch im Mittelpunkt der betrieblichen Tätigkeiten steht und auch weiter stehen wird.

In seiner Funktion als Vorstand des Institute of Culinary Art wird er dafür Sorge tragen, dass Industrie und Gastronomie gemeinsame Wege auch in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter gehen und setzt auf qualifizierte Netzwerke wie das ICA.

„Wir als industrielle Partner der Gastronomie“, so Boller, „können mit dem Institute of Culinary Art vieles bieten, um in der Branche auch morgen noch hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu haben. Gleichzeitig brauchen wir als Industrie ein solches Netzwerk, um selbst immer wieder unsere Belegschaft up-to-date zu halten und neue Mitarbeiter zu finden und zu qualifizieren.“

Bahn verlängert Probe BahnCard 25 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien

Aufgrund der großen Nachfrage bietet die Deutsche Bahn (DB) die Probe BahnCard 25 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien bis zum 31. Juli an.
„Wir freuen uns sehr, dass sich bis heute über 15.000 Kunden entschieden haben, CO2-frei zu reisen. Die Nachfrage übertrifft unsere Erwartungen und wir werden das große Interesse bei unseren Überlegungen zu nachhaltigen Angeboten selbstverständlich berücksichtigen“, so Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr.

Die Probe BahnCard 25 mit 100 Prozent erneuerbaren Energien gewährt vier Monate lang 25 Prozent Rabatt auf den Normalpreis und die Sparpreise.
deutsche Bahn

Ursula Hudson und Gisela Bautz

Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung von Slow Food Deutschland e. V. am Sonntag in Köln wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt, mit Ursula Hudson als erster Vorsitzenden.

Sie war in der letzten Amtsperiode zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt worden und führt den Verein bereits seit Frühjahr 2011 nach dem Rücktritt des ersten Vorsitzenden Andreas Eichler. Als stellvertretende Vorsitzende kommt Gudrun Schnitzler aus dem Convivium Lübeck neu in den Vorstand.

Der bisherige Schatzmeister Rupert Ebner wurde von der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt. Als Beisitzer im Vorstand wurden Gisela Bautz aus dem Convivium Freiburg und Robert Friedenberger aus dem Convivium Ulm neu in den Vorstand gewählt. Hanns-Ernst Kniepkamp, bisher Beisitzer im Vorstand, hat für die nächste Amtsperiode nicht mehr kandidiert.

Für die genannten Mandatsträger entschied sich jeweils eine deutliche Mehrheit der Stimmberechtigten in der Versammlung. Die Amtszeit des neuen Vorstands von Slow Food Deutschland beträgt zwei Jahre.

holyfields

Die Idee war es gewesen, ein neues systemgastronomisches Konzept nicht klein zu starten und peu à peu zu entwickeln und zu expandieren, sondern es über Flagship-Standorte laut und schnell im Markt zu etablieren. Das hat leider nicht funktioniert.

Der Unternehmer Gerhard Schöps (Ex-McDonald’s-Vorstand) war sich seiner Sache und seiner Geldgeber, der Josef H. Bequoi Stiftung sowie diverser Personen aus deren Umfeld, zu sicher.

Insgesamt wurden über 8 Mio. € (2 Mio. € Kommanditkapital, über 6 Mio. € Darlehen) in die Konzeptentwicklung und zwei erste große, teure Restaurants investiert. Jetzt hat der Insolvenzverwalter, die Kanzlei Görg, das endgültige Aus, sprich die Liquidation der holyfields Restaurant GmbH & Co. KG, verkündet. Sämtliche Investoren sind abgesprungen, beide Betriebe in Frankfurt und Berlin geschlossen, zu den größten Gläubigern gehört neben den Vermietern auch die Bundesagentur für Arbeit.

Lesen Sie den gesamten Artikel bei Cafe Future:
www.cafe-future.net/gastro/branchennews/pages/Endgueltiges-Aus-fuer-holyfields_24112.html

Goldene Schultüte für Ludger Rüping

Verband der Köche Deutschlands zeichnet erstmals bestes
Schulverpflegungs-Konzept aus

udger Rüping aus Düsseldorf gewinnt den
Wettbewerb des Verbandes der Köche Deutschlands e. V. (VKD) um das beste
Schulverpflegungs-Konzept 2011. Der Koch und Küchenmeister erhält den Pokal
„Goldene Schultüte“ am 13. Oktober 2011 von VKD-Vizepräsident Andreas
Becker, vom Juryvorsitzenden und VKD-Vorstand Klaus-Wilfried Meyer und
Jurymitglied Nadine Balzani, Geschäftsführerin der Gütegemeinschaft Ernährungs-
Kompetenz e. V. überreicht.

Täglich Mineralwasser, täglich Obst, täglich Gemüse, Fleisch, Fisch und
vegetarische Hauptgerichte variieren, Süßspeisen sind ebenso im Angebot, wie
Pizza und Pasta – so sieht ganz vereinfacht umrissen die Empfehlung des
Düsseldorfer Küchenmeisters Ludger Rüping für einen vierwöchigen Speiseplan
einer Schulmensa aus, die acht- bis 14-jährige Schüler vom Schulstart bis zum
Mittagessen mit Speisen und Getränken versorgt.

Erstmals hatte der Verband der Köche Deutschlands im Frühjahr 2011 zu einem
Wettbewerb mit dem Thema Schulverpflegung aufgerufen. Bei den theoretischen
Ausarbeitungen sollten die aktuellen Standards der Gesellschaft für gesunde
Ernährung (DGE) für die ausgewogene Ernährung von Kindern und Jugendlichen
berücksichtigt werden.

„Das Konzept des Siegers Ludger Rüping überzeugt vor allem durch die hohe
Sachkenntnis, die Akribie mit der alle Kritierien der Ausschreibung erfüllt wurden
und das überdurchschnittliche Engagement für das Thema Schulverpflegung“,
begründet der Juryvorsitzende und VKD-Vorstand Klaus-Wilfried Meyer die
Entscheidung der Juroren.

Neben ihm bewerteten Nadine Balzani von der Gütegemeinschaft Ernährungs-
Kompetenz, Dr. Dietlind Tittelbach-Helmrich von der Uni-Klinik Freiburg, Peter
Fabian, Ernährungsexperte Kupferzell, Bernd Brunkhardt, Referent beim Verband
der Köche Deutschlands sowie Angelika Kramer, Oecotrophologin beim VKD die
eingereichten Schulverpflegungs-Konzepte.

Den zweiten Platz erreicht das Konzept von Michael Kratz von Herby’s Party
Service Kraichtal. Mit Platz drei wird der Beitrag von Stephan Tappert und
seinem Team von der Fachklinik Tannenhof in Todtnauberg ausgezeichnet.

Der Sieger Ludger Rüping ist als Betriebs- und Küchenleiter in der Werkstatt für
angepasstes Arbeiten Düsseldorf tätig. Er erhält neben dem Pokal einen Gutschein
über 500 Euro für die Teilnahme an Seminaren des Verbandes der Köche
Deutschlands.

Die Auszeichnung des Preisträgers fand im Albrecht-Dürer-Berufskolleg
Düsseldorf mit 25 geladenen Gästen statt.

Verbraucher achten beim Einkaufen vor allem auf Preis und Haltbarkeitsdatum

Umfrage des Verbraucherministeriums zur Kennzeichnung von Lebensmitteln
– Bundesministerin Aigner und vzbv-Vorstand Billen starten Internet-Portal

Beim Einkauf von Lebensmitteln achten die deutschen Verbraucher vor allem auf die Angaben zum Mindesthaltbarkeitsdatum und den Preis. In einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums antworteten jeweils 87 Prozent der Befragten, diese beiden Angaben seien bei Lebensmitteln wichtig oder sehr wichtig. Auch Angaben über die verwendeten Zutaten (85 Prozent) sowie zur regionalen Herkunft (81 Prozent) stehen bei den meisten Käufern hoch im Kurs. Deutlich weniger Beachtung beim Einkauf finden eine ökologische Produktionsweise (68 Prozent), Kalorien- und Nährwertangaben (64 Prozent) sowie die gesundheitliche Wirkung eines Lebensmittels (58 Prozent).

Laut Umfrage halten 43 Prozent der Bundesbürger die Auflistung der Zutaten auf Lebensmittel-Verpackungen immer oder meistens für klar verständlich. 56 Prozent – darunter überdurchschnittlich viele ältere Menschen – finden hingegen die Zutaten-Auflistung auf Lebensmittel-Verpackungen selten oder nie klar verständlich. 36 Prozent der Befragten geben an, sich häufig darüber zu ärgern, „dass Lebensmittel nicht das halten, was die Verpackung verspricht“. 63 Prozent äußerten, dies komme bei ihnen eher selten oder nie vor.

Die Umfrage verdeutlicht, wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Verbraucher ist: 36 Prozent der Bundesbürger bezeichnen die Kennzeichnung der meisten Lebensmittel als „nicht ausreichend und lückenhaft“. Demgegenüber stehen 31 Prozent, die die Kennzeichnung von Lebensmitteln als „überfrachtet und unüberschaubar“ charakterisieren. 31 Prozent der Befragten finden die Kennzeichnung angemessen und übersichtlich.

60 Prozent der befragten Bundesbürger wissen, dass die Europäische Union für die Rechtsetzung bei der Lebensmittelkennzeichnung zuständig ist. 21 Prozent glauben, dies falle in die Zuständigkeit des Bundes, elf Prozent nennen die Bundesländer.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner und der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen, werden am Mittwoch, 20. Juli, in Berlin das neue Internetportal www.lebensmittelklarheit.de vorstellen, das am selben Tag freigeschaltet wird. Das Portal hat zum Ziel, Verbraucherinnen und Verbrauchern, die sich durch die Aufmachung von Produkten oder die Werbung dafür getäuscht fühlen, allgemeine Informationen zur Kennzeichnung zu geben, Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten und Raum für Diskussionen zu bieten. Das Internetportal soll Verbrauchern ermöglichen, sich aktiv in die Diskussion über die Kennzeichnung von Lebensmitteln oder über irreführende Produktaufmachungen einzubringen. Die Umsetzung des Projekts erfolgt durch den Verbraucherzentrale Bundesverband und die Verbraucherzentrale Hessen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der Initiative „Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln“ finanziell gefördert.

Frischer Wind bei SlowBaking e.V.

Neuer Vorstand gewählt

Der Verein „SlowBaking e.V.“ hat am vergangenen Samstag am Rande der Südback auf
einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Neue erste
Vorsitzende ist die Bäckermeisterin Anke Kähler, ehemals Projektleiterin bei Bioland, neuer
zweiter Vorsitzender der Bäcker und Dipl. Betriebswirt Dominique Huth aus Limburg. In den
erweiterten Vorstand wurden die Bäckermeister Wolfgang Geisen, Neuwied, Markus
Hönnige, Weinsberg, Jürgen Lenzer, Lauingen sowie der Konditormeister Wolfgang von der
Heide, Willingen benannt.

Der neue Vorstand knüpft mit viel positiver Energie an die Inhalte aus der Gründungsphase
des Vereins an. Der Erfahrungsaustausch, die fachliche Weiterbildung, eine ehrliche und
faire Kommunikation nach Innen und Außen gehören zu den Grundsätzen der neuen
Vorstandsmitglieder. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Internationalen
Kompetenzzentrum Richemont in der Schweiz sowie eine inhaltliche Orientierung an der
Slow Food Bewegung gehören zu den Leitideen des dynamischen Teams.
Die neue
Vorsitzende skizzierte die Vision und die zukünftigen Aufgaben des Vereins unter der
Überschrift: „Wir SlowBaker setzen auf eine Backtechnologie mit menschlichen
Grundsätzen. Statt die Hände und den Kopf überflüssig zu machen, wird sie uns helfen,
kreativer und produktiver zu werden als wir es je waren. Zur Kultur unserer
qualitätsorientierten, traditionellen Backwarenherstellung gehört untrennbar Offenheit und
Fairness im Umgang miteinander und im wirtschaftlichen Handeln.“
Gegenwärtig gehören dem Verein rund 150 Mitgliedsbetriebe an. Nach der Abwahl des
ersten Vorsitzenden Ingo Rasche ist ein erstes Ziel des neu gewählten Vorstands, durch
eine an den Interessen der Handwerksbetriebe ausgerichtete Arbeit, die ehemaligen
Mitglieder des Vereins zurück zu gewinnen.

www.slowbaking.de

Robert Oppeneder ist VKD Präsident

Axel Rühmann nicht mehr Präsident des Verbandes der
Köche Deutschlands e. V. (VKD)
Robert Oppeneder übernimmt kommissarisch das Amt an der
Verbandsspitze

Mit großem Bedauern teilen der VKD mit, dass Axel Rühmann sich am
11. Oktober 2010 vom Amt des Präsidenten des Verbandes der
Köche Deutschlands e. V. (VKD) aus persönlichen Gründen zurück
gezogen hat.
Vize-Präsident Robert Oppeneder wird ab sofort die Funktion des
Präsidenten kommissarisch übernehmen. Das Präsidium und der
Vorstand des Verbandes setzen alles daran, die auf den Weg
gebrachten Aktionen und Projekte zum Wohle der Mitglieder weiter
zu verfolgen und zum Erfolg zu führen.

Laurentiustag

Jubiläum für das Fest der Köche – Weiße Zunft feiert in Münster den 25. Laurentiustag für ihren Schutzpatron

Vom 13. bis 15. August 2010 erlebt das traditionsreiche Fest der
Köchinnen und Köche zu Ehren ihres Schutzpatrons ein Jubiläum:
Zum 25. Mal feiert die Weiße Zunft in Deutschland mit einem
dreitägigen Laurentiustag den heiligen Laurentius.

Ausrichter des diesjährigen, großen Köchetreffs ist der Köcheclub
Münsterland e. V. im Verband der Köche Deutschlands e. V. (VKD).
Seine Mitglieder um den Vorsitzenden Mario Engbers erwarten zum
Höhepunkt im westfälischen Münster hunderte Köchinnen und Köche
sowie Auszubildende im Kochberuf, Freunde der Kochkunst und
Partner des Berufsfachverbandes aus ganz Deutschland.

Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten ist
vorbereitet. So stehen beim VKD-Forum „Vorstand zum Anfassen“ am
Freitag ab 16 Uhr in „brökers SPEICHER No. 10“ Mitglieder von
Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung des Verbandes Rede und
Antwort zu ihrer Arbeit. Ab 18 Uhr ist an selber Stelle Zeit für
Geselligkeit, westfälische, kulinarische Genüsse und musikalische
Abwechslung mit den Rocketeers beim „Kollegenabend“.

Samstagmorgen ab 10 Uhr prägt das Weiß der Kochjacken und –hüte
das Bild der Münsteraner Innenstadt. Der Festzug der Köche –
natürlich in kompletter Montur, mit Fahnen, Insignien und LaurentiusStatue
– führt durch Straßen und Gassen zum St. Paulusdom, wo ab 11
Uhr ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert wird.

„An die Töpfe!“, heißt es ab 12 Uhr speziell für die Jugend. Der Team-
Wettstreit Logistic Race powered by HUPFER für Azubis und Jungköche
bis 24 Jahre verlangt fachliche Kompetenz und Geschicklichkeit.
Sportmoderator Manni Breukmann sorgt dafür, dass bei allem Ehrgeiz
auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Mit Galaabend und U-30-Party ab
19 Uhr im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland findet der
Tag einen stimmungsvollen Abschluss. Sonntagmorgen ab 10 Uhr sorgt
der Jazzfrühschoppen im „Uferlos“ schließlich für ein schwungvolles
Ende des 25. Laurentiustages in Münster.

Erstmals richtete der Verband der Köche Deutschlands e. V. den
bundesweiten Laurentiustag 1986 in Heidelberg aus. Seitdem gestaltet
jedes Jahr ein anderer Zweigverein des Berufsfachverbandes das Fest.
Als Ausrichter für das kommende Fest im nächsten Jahr präsentieren
sich in Münster die Mitglieder des Köchevereins Inn-Salzach e. V. Sie
laden vom 19. bis 21. August 2011 die Weiße Zunft in die Wallfahrtsstadt
Altötting ein.

Hans-Georg Joost

Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Instituts für
Ernährungsforschung erhält höchste Auszeichnung der Deutschen
Diabetes-Gesellschaft

Professor Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher
Direktor des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und Vorstand Wissenschaft von diabetesDE,
erhält am heutigen Freitag, dem 14. Mai 2010, die höchste Auszeichnung der
Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Die Paul-Langerhans-Medaille wird
ihm im Rahmen der 45. Jahrestagung der DDG vom Tagungspräsidenten
Professor Michael Nauck übergeben. Der Preis würdigt Joosts
hervorragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der
Pathophysiologie* und der Genetik des Typ-2-Diabetes
(Alters-Zuckerkrankheit).

Professor Joost war von 1997 bis 2001 im Vorstand der DDG und von 2000
bis 2001 ihr Präsident. 2002 wurde Joost als Vorstandsmitglied für den
Bereich Wissenschaft an das DIfE berufen und erhielt gleichzeitig den
Lehrstuhl für Pharmakologie der Universität Potsdam. Seine aktuellen
Forschungsgebiete sind die Pathophysiologie und die Genetik der
Adipositas (Fettsucht) und des Typ-2-Diabetes sowie die Regulation des
Glucosetransports. Auch auf dem Gebiet der Diabetesprävention hat Joost
durch die Entwicklung des Deutschen Diabetes-Risiko-Tests Maßgebliches
geleistet.

Professor Joost hat mit seinem Team verschiedene Gene identifiziert,
die das Risiko an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken, beeinflussen. Zu
diesen zählen die Gene Tbc1d1 und Zfp69. Derzeit arbeiten die
Wissenschaftler um Joost daran, über die Aufklärung der
Tbc1d1-Genfunktion eine Basis für die Entwicklung neuer Therapieansätze
zu schaffen.

Darüber hinaus hat das Team um Joost kürzlich den Deutschen
Diabetes-Risiko-Test fortentwickelt. Der erweiterte Test berücksichtigt
neben Daten zu Alter, Körpergröße, Taillenumfang, Ernährungsgewohnheiten
und Lebensstil auch Blutwerte wie den Blutzuckerspiegel, den
HbA1c-Wert*** sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme. Diese
Testversion könnte Hausärzten zukünftig dabei helfen, das
Diabetes-Risiko ihrer Patienten genauer einzuschätzen und den Erfolg von
Präventionsmaßnahmen zu bewerten.