Salatgurken

Salatgurken in Deutschland sehr gefragt

Die Eigenproduktion ist hierzulande zwar gering, dennoch zählen Salatgurken zu den beliebtesten Gemüsearten in Deutschland.
Der Verbrauch belief sich im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre auf rund 500.000 Tonnen (frisch und verarbeitet). Damit bewegt sich der Konsum der undesbürger im vorderen Drittel innerhalb Europas. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland liegt mit mehr als sechs Kilogramm auf Augenhöhe mit Möhren, Kopfkohl und Speisezwiebeln, die hinter dem Spitzenreiter Tomaten zu den beliebtesten Gemüsearten zählen.

Produktion in Deutschland gering

Aufgrund der klimatischen Gegebenheiten gibt es bei uns keine nennenswerte Freilandproduktion von Salatgurken, der Marktanbau erfolgt fast ausschließlich unter Glas. Anbauschwerpunkte bestehen auf der Insel Reichenau in Baden-Württemberg, im nordwestlichen Niedersachsen bei Papenburg und in Laasdorf, Ostthüringen.

Die Unterglasfläche belief sich 2007 auf 260 Hektar; damit hat es wegen der hohen Investitionskosten in den vergangenen Jahren keinen nennenswerten Flächenanstieg gegeben. Die Produktivität hingegen hat im zurückliegenden Jahrzehnt zugenommen.

Deutschland größter Importeur

Dennoch deckte die heimische Produktion in 2007 mit rund 61.000 Tonnen nur etwa zwölf Prozent des Verbrauchs in Deutschland. Der weitaus größte Teil der hierzulande verzehrten Salatgurken stammt daher aus dem Ausland. Mit einer Importmenge von jährlich 437.000 Tonnen steht Deutschland europaweit an erster Stelle.

Die Einfuhren stammen hauptsächlich aus den Niederlanden und Spanien, die neben dem Eigenbedarf im Wesentlichen für den deutschen Markt produzieren. Die Niederlande lieferten 2007 rund 210.000 Tonnen, cirka 155.000 Tonnen stammten aus Spanien und 20.000 Tonnen aus Griechenland. ZMP

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