Pixel auf Papier: Labor oder Drucker?

Gute Abzüge am billigsten aus dem Labor

Digitale Fotos selbst drucken oder ins Labor geben? Ein Systemvergleich der Stiftung Warentest offenbart: einen klaren Technologiesieger gibt es nicht. Es kommt auf den Drucker und das Labor an, so die Zeitschrift test in ihrer August-Ausgabe.

Vorurteile wie „Tintendrucke verblassen schnell“ sind längst überholt. Gute Tintendrucker liefern eine bessere Bildqualität als so manches Labor und in Punkto Lichtbeständigkeit können die Tintenbilder auch mithalten.

Bei großen Aufträgen raten die Tester aber, Abzüge im Handel zu bestellen. Das ist günstiger als selbst ausdrucken und die Bildqualität stimmt in der Regel auch. Wer seine digitalen Bilder in einem FujiColor-Großlabor (zum Beispiel bei Media Markt oder Rossmann) entwickeln lässt, muss allerdings bei manchen Motiven mit aufgepeppten Farben rechnen.

Hobbyfotografen, die ihre digitalen Bilder zu Hause ausdrucken möchten, zahlen beim Kauf von Fotopapier und Tinte im Sparpack mit 25 bis 75 Cent pro Bild immer noch mehr als im Handel. Dort ist ein Bild bereits ab 10 Cent erhältlich. Spezielle Fotodrucker sind für den Fotoabzug zu Hause nicht nötig. Normale A4-Farbtintendrucker erreichen mittlerweile eine erstaunliche Fotoqualität.
Von so genannten Sublimationsdruckern, die das Fotopapier mit farbigen Folien überziehen, rät die Stiftung Warentest ab: Die Bilder bleichen schnell aus.

Bestellungen im Internet lohnen sich wegen zusätzlicher Bearbeitungs- und Versandkosten nur bei größeren Mengen. Ein schneller DSL-Internetzugang mit Pauschalpreis („Flatrate“ ) ist von Vorteil.

Fazit: Wenige, besonders eilige Fotos selbst ausdrucken, den großen Schwung Urlaubsbilder ins Labor bringen.
Alle Ergebnisse des Tests stehen in der August-Ausgabe von test und im Internet unter www.test.de

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