Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Geflüchtete und Spitzenköche Hand in Hand

Gerade erschien im Verlag ars vivendi „Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd“. Die Idee dazu stammt von Timo Wentzel, derzeit Student an der Hotelfachschule Heidelberg, der als Herausgeber Geflüchtete und Spitzenköche zusammengebracht hat. Das Ziel: Die Öffentlichkeit für Küchen anderer Länder zu begeistern, für die oft tragischen Lebensgeschichten geflüchteter Menschen zu sensibilisieren – und natürlich auch und vor allem: Hilfsprojekte zu unterstützen. So gehen pro verkauftem Buch 4,- Euro als Spende an Organisationen der Flüchtlingshilfe wie Wir helfen Kindern, Start with a Friend, Flüchtlingspaten Syrien u. a. Alle Beteiligten an dem Buchprojekt haben dafür auf ein Honorar verzichtet, der Verlag trägt 1,- Euro pro verkauftem Buch bei.

Länderporträts, Lebensgeschichten, Rezepte – „Hand in Hand“
versammelt viele Aspekte. Flüchtlinge aus Irak, Iran, Syrien, Gambia, Nepal, Marokko, Afghanistan und Pakistan erzählen, wie sich die Reise in ihr neues Leben gestaltet hat, was sie mit Heimat verbinden und was mit dem neuen Land. 50 Spitzenköche (u. a. Dieter Müller, Nils Henkel, Sascha Stemberg, Frank Oehler) verraten in Interviews, was sie an der fremden Küche reizt und was sie dazu bewegt hat, bei „Hand in Hand“ mitzuwirken. Dominik Käppeler begründet sein Engagement so: „Menschen, die so viel Gewalt und Angst erleben mussten, verdienen von uns großen Respekt und maximale Unterstützung. Es ist für mich eine Ehre und Selbstverständlichkeit, mit meiner persönlichen Leidenschaft zu helfen.“ Und Alfons Schuhbeck, der einen syrischen Flüchtling bei sich als Pâtissier beschäftigt, ergänzend über die arabische Mittelmeerküche: „Ihr Aromenreichtum war für uns Köche schon immer interessant.“ Teils auch von den Geflüchteten empfohlen, haben die Spitzenköche für „Hand in Hand“ jeweils ein Rezept beigesteuert – ein Gericht aus den derzeitigen Fluchtregionen, auf ihre Weise interpretiert, oder eine spannende Eigenkreation mit Zutaten aus dem jeweiligen Land.

„Im Rahmen unserer Projektwochen während des Studiums sind wir auf die Idee gekommen, ein Kochbuch zu konzipieren, bei dem namhafte Spitzenköche mit Flüchtlingen gemeinsam kochen“, so Herausgeber Timo Wentzel. Im Heidelberger Schloss gab es im Vorfeld der Buchproduktion eine ganz besondere Kochbegegnung: Mit knapp 25 Flüchtlingen und fünf Sterneköchen wurden die Lieblingsgerichte der Flüchtlinge zubereitet. Dabei ging es nicht um Perfektion, sondern um das Miteinander und Füreinander der vielen verschiedenen Nationalitäten. „Eine ausführliche Vorbereitung für die über 70 Shootings mit den Spitzenköchen und Geflüchteten war unerlässlich“, meint Wentzel ergänzend.

„Hand in Hand“, ein wahres Herzensprojekt für alle Beteiligten, das direkt der Flüchtlingshilfe zugutekommt.

Timo Wentzel (Hrsg.)
Hand in Hand – Spitzenköche und Flüchtlinge gemeinsam am Herd
Mit Länderporträts & Porträts der Geflüchteten von Lutz Jäkel (Text + Foto)
Vorwort von Schirmherr Nico Hofmann, UFA Geschäftsführer
Fotos der Köche & Gerichte von Adrian Ehrbar
Hardcover, 424 Seiten mit Fotos, ISBN 978-3-86913-717-9
€ 34,00 [D] / € 34,90 [A]

www.kochbuch-handinhand.de

Neues aus der Berliner Gastroszene

Tulus Lotrek (Kreuzberg)
Wir besuchten das Tulus Lotrek und waren schwer angetan von der Küche. Wir waren nicht die einzigen, die begeistert sind. Berlin Partner wählte das Team um Küchenchef Max Strohe zum „Aufsteiger des Jahres 2016“. Gerechtfertigt. Die Küche ist tadellos, der Service liebevoll. Gerne immer wieder.
Sehen Sie unsere Bilder vom Besuch: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154138176388124

Schwein (Mitte)
Das zweite neue, Restaurant, dass man besuchen sollte, ist das „Schwein“. Hier kocht Christopher Kümper nach Lust und Laune einfach gut. Kümper war vorher Souschef von Andre Chiang, dem Zweisterner in Singapur. Gerne jederzeit wieder, da so unkompliziert und lecker.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10153956529013124

Ryotai 893 (Charlottenburg)
Ich muss zugeben, ich habe mich selten so amüsiert wie in diesem schwer gehypten Restaurant. Es ist kaum zu finden. In einem ehemaligen Schlecker in der Kantstraße – direkt neben dem Kant-Cafe – finden Sie den Laden mit Graffiti beschmierten, verspiegelten Glasscheiben. Das ist es! Hier spricht man englisch. Eine deutsche Karte gibt es nicht. Innen ist es düster. Und: Freddy Mercury, der Jüngere, bedient hier liebevoll. So richtig Ahnung von dem was er macht, hatte keiner der Kellner. Einen Cappuccino kann man nicht bekommen, weil niemand die neue Maschine bedienen kann. Die Gäste machen begeistert mit. Als Gast muss man sich wohl schwarz anziehen, um nicht aufzufallen. 80 % der Gäste waren in schwarz. Es ist alles sooo chic!
Zum Essen: das Essen war okay, mit Japan hat es allerdings soviel zu tun, wie die meisten China Imbisse mit China. Wobei das Sushi und Sashimi durchaus empfehlenswert sind.
Wegen der Kulinarik braucht man aber nicht hin. Wegen der Atmosphäre und zum Beobachten der anderen Gäste schon eher. Amüsant. Wieder hingehen? Vielleicht, um der Verwandtschaft aus Wanne-Eickel die Großstadt zu zeigen und nicht in den Osten zu müssen.
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/?tab=album&album_id=10154127143458124

First Floor im Hotel Palace
Lange Zeit hört man nichts mehr vom geschlossenen Einsterner im Europacenter. Jetzt sollen bald Bauarbeiten beginnen. Das Restaurant soll weg vom Pompösen, hin zum lockeren Design. Das ist sicher eine gute Idee. Auch soll es einen direkten Zugang von der Strasse geben, so dass man nicht mehr durch die Lobby muss. Der Küchenstil soll einfach gut sein, erst einmal ohne Sterneambitionen. Es soll ein talentierter Souschef aus der Sternegastronomie gefunden werden, der seinen ersten Küchenchefposten hier bekommen wird und das Restaurant neu aufbaut.
Auch in der zugigen Passage, die früher zur Minicity führte und heute nur noch zum Parkhaus bzw. ins Center selber geht, soll ein zweites Restaurant in einem ehemaligen Libanesen entstehen. Dieses soll ein Berliner Gasthaus mit Berliner Spezialitäten werden. Unkompliziert, dass man auch nur ein Bier dort trinken kann, wenn man möchte. Guten Ideen! Wir sind gespannt!

Markus Semmler wieder „Berliner Meisterkoch“ (Wilmersdorf)
Nach dem Markus Semmler bereits 1998 Meisterkoch wurde, hat man ihn – ganz zu Recht – auch 2016 zum Meisterkoch gewählt. Die Szene murmelt sehr laut, dass Semmler ein ganz heisser Anwärter auf den 2. Stern ist. Unbedingt hingehen!
Unsere Fotos: https://www.facebook.com/168996673123/photos/?tab=album&album_id=10151264860363124

Museum sucht Dein Foto

Oishii! Es schmeckt mir! 
Foto-Aktion zur Japan-Sonderausstellung im Linden-Museum Stuttgart


Das Linden-Museum Stuttgart zeigt ab 15. Oktober die Sonderausstellung „Oishii! Essen in Japan“. Zur Ausgestaltung eines Ausstellungsbereichs sucht das Museum Fotos von Menschen, die japanisch essen.

„Oishii“ bedeutet „Es schmeckt mir“. In diesem Sinne soll ein Ausstellungsbereich gestaltet werden, der die Freude und Lust an der japanischen Küche widerspiegelt. Das Linden-Museum freut sich über Fotos, gerne auch Selfies, die Menschen beim Japanisch essen privat oder im Restaurant zeigen.


Fotos können bis 31. Juli per E-Mail an info@lindenmuseum.de gesandt oder unter dem Hashtag #oishii2016 auf Facebook, Instagram oder Twitter gepostet werden. Allen ausgewählten Einsendungen winken zwei Eintrittskarten in die Sonderausstellung.


Die Ausstellung präsentiert von 15. Oktober 2016 bis 23. April 2017 die japanische Ess- und Trinkkultur in all ihren Facetten.


aid infodienst

Der aid infodienst präsentiert sich seit dem 1. März
unter www.aid.de mit einem komplett überarbeiteten Internetauftritt.

Der Relaunch bringt drei wesentliche Neuerungen: Eine Umstellung auf
das sogenannte responsive Design, eine völlig neue inhaltliche
Struktur, die sich viel stärker am Nutzerverhalten orientiert und ein
ganz neuer BLOG. Alle Informationen vom Acker bis zum Teller sind
jetzt wesentlich frischer und moderner dargestellt. Die klare
Struktur, eine Vielzahl großformatiger Fotos und die Farbgebung
unterstützen dabei den informativen Charakter der Seite.

Die 2002 vom aid ins Leben gerufene Seite www.was-wir-essen.de mit
den Verbraucherforen weicht einem BLOG. „Lebensmittel entdecken“,
„mit Freude gärtnern“ oder „lecker mit der Familie essen“: Zu
diesen Themen bloggen drei junge Frauen für den aid infodienst.
Authentisch und kritisch gehen sie dabei mit den Themen und auch den
Empfehlungen des aid um und testen so deren Alltagstauglichkeit. Aus
den Erfahrungen entstehen Tipps, Rezepte und hoffentlich viel
Kommunikation, denn Leserkommentare sind ausdrücklich erwünscht.

Ganz neu ist das Themenportal „Essbarer Garten“. Hier finden Sie
u. a. Pflanzensteckbriefe, Anbautabellen und viele Informationen zu
Pflanzenschutz, Pflanzenpflege und Urban Gardening.

Durch das „responsive Design“ passt sich die Seite an jedes
Endgerät – Computer, Tablet oder Smartphone – optimal an. Zudem
gibt es nun eine noch engere Verknüpfung mit sozialen Medien wie
Twitter oder Facebook.

Schauen Sie einfach vorbei: www.aid.de

Das neue Archiv der Wiener Küche

Wien ist als einzige Stadt der Welt Namensgeberin einer eigenständigen Esskultur – der Wiener Küche. Um deren historische Aufarbeitung und Archivierung kümmert sich nun das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich

Ob Schnitzel mit Erdäpfelsalat, Tafelspitz oder Apfelstrudel – die Wiener Küche ist berühmt und wohl die einzige weltweit, die den Namen einer Stadt trägt. Wissenschaftliche Publikationen bzw. archivwürdige Unterlagen dazu gab es bisher kaum. Mit der Einrichtung eines Archivs leistet das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich nun einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung der Tradition der Wiener Küche und der österreichischen Regionalküchen.

In Kooperation mit der Historikerin Dr. Ingrid Haslinger ist es gelungen, zahlreiche wichtige Nachlässe und Sammlungen zur Wiener Küche als Depot für das Kulinarische Erbe Österreich zusammenzutragen. Besonders bedeutend sind die Nachlässe von Franz Ruhm, dem großen Mentor der Wiener Küche im 20. Jhdt., und Ernst Faseth, der nicht nur als Fernsehkoch wichtig war, sondern auch als Lehrer in den Tourismusschulen Modul viele spätere Wiener Köche unterrichtete. Die Unterlagen bestehen großteils aus Kochbüchern, Fachliteratur, Menükarten, Fachzeitschriften und Fotos. „Es ist wichtig, dass wir der historischen und gesellschaftlichen Bedeutung der Wiener Küche gerecht werden. Daher war uns die Aufarbeitung und die Archivierung der vorliegenden Bestände ein großes Anliegen. Diese unglaublich wertvollen Quellen sind nicht nur identitätsstiftende Säulen unserer Kultur, sondern sollen zukünftig auch Grundlagen für Publikationen und Forschung darstellen“, so der Präsident des Kulinarischen Erbe Österreich Dr. Ferry Maier.

Auch als der Verband der Köche Österreichs sein Verbandslokal aufgab, konnte ein weiteres Archiv (Kochbücher, Küchenzeitschriften, Menükarten, Fotos, Dias) für das Kulinarische Erbe Österreich gerettet werden. „Wir archivieren zum Beispiel ein handschriftliches Kochbuch von Alexander Spörk, dem Leibkoch Kaiser Franz-Josefs. Zudem haben wir unter anderem zahlreiche Speisekarten aus den 1950er Jahren gefunden, die alle auf die Wiener Küche zurückgegriffen haben, was wiederum bestätigt, dass diese trotz des 2. Weltkriegs in den Traditionshäusern nicht in Vergessenheit geraten ist“, so Dr. Ingrid Haslinger, Ausstellungs-Kuratorin, Buchautorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der ehemaligen Hofsilber- und Tafelkammer.
Seit Sommer 2015 archiviert und inventarisiert Dr. Haslinger nun gemeinsam mit Mitarbeitern des Kulinarischen Erbe Österreich diese Bestände; besonders interessantes Material wird eingescannt. Ziel ist, dieses Archiv der Wiener Küche zu erweitern und für Fachfragen zugänglich zu machen. Weitere Sachspenden (Kochbücher, Geschirr, Menü- und Speisekarten, Zeitschriften, Fotos, etc.), die Bezug zur Wiener Küche haben, sind im Archiv sehr willkommen. Darüber hinaus wird Dr. Haslinger im Amalthea-Verlag im Frühjahr 2016 ein Buch zur Geschichte der Wiener Küche und zur Entwicklung traditioneller Wiener Gerichte veröffentlichen.

Neben intensiven Bemühungen das Genuss-Festival Jahr für Jahr zu einem der erfolgreichsten Gourmetevents des Landes werden zu lassen, sammelt das Kulinarische Erbe Österreich seit mehr als einem Jahrzehnt Wissen über traditionelle österreichische Spezialitäten, alte Rezepturen und landwirtschaftliche Rohprodukte, die mindestens seit drei Generationen «tradiert» d. h. weitergegeben wurden und heute noch konsumiert und produziert werden. Seit einigen Jahren setzt das Kuratorium auch in Gastronomie und Presse höchst erfolgreiche Maßnahmen, die das kulinarische Erbe Österreichs und die dazugehörenden gewachsenen Strukturen für zukünftige Generationen erhalten sollen.

www.kulinarisches-erbe.at

Postkarte 2.0

Der persönliche Gruß per Postkarte ist trotz WhatsApp und Co. nach wie vor ein beliebtes Ritual im Urlaub. Dabei müssen Reisende heute nicht einmal mehr nach aussagekräftigen Postkarten und passenden Briefmarken suchen: Mit der kostenlosen Pixum Fotobuch App lassen sich ganz unkompliziert eigene Urlaubs-Fotos als echte Postkarten vom Smartphone oder Tablet versenden. Gebühren für das Roaming lassen sich einfach umgehen, indem die Postkarte offline gestaltet und zu einem späteren Zeitpunkt verschickt wird – etwa über die WLAN-Vebindung des Hotels.

Die Urlaubsgrüße aus aller Welt werden in Deutschland gedruckt und verschickt und erreichen ihren Empfänger so deutlich schneller als bei einem Versand vom Urlaubsort aus. Die Postkarte gibt es in zwei Formaten: M (ca. 15×10 cm) ab 1,69 Euro und die größere Postkarte L (ca. 21×10 cm) ab 2,19 Euro.

Als Postkartenmotiv können sowohl ein einzelnes als auch mehrere Fotos in Form einer Collage angeordnet werden. Auch die Rückseite der Postkarte kann nach Wunsch mit Fotos oder farbigen Hintergründen gestaltet werden. Die Fotos für Motiv und Briefmarke lassen sich über Filter direkt in der App bearbeiten und optimieren. Die Texteingabe erfolgt per Tastatur oder über die Sprachsteuerung. Alle angefangenen Postkarten werden automatisch im Archiv gespeichert und können für die Bearbeitung zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgerufen werden.

Ob im Hotel, am Strand oder am Flughafen – mit der Pixum Fotobuch App gelingt auch das Erstellen weiterer Pixum Fotoprodukte bequem und einfach schon im Urlaub. Neben Postkarten ermöglicht die App die Gestaltung und Bestellung von Pixum Fotobüchern, Fotoabzügen, Covern für Smartphones und Tablets sowie Fotokalendern. Der Vorteil: Bereits am Urlaubsort gestaltet und bestellt, hält der Urlauber sein Erinnerungsprodukt gleich nach der Rückkehr druckfrisch in den Händen.

Karibikinsel Aruba mit "Restaurant Week"

Kulinarische Genüsse vom Feinsten verspricht die Premiere der “Eat Local Aruba Restaurant Week“ seinen Besuchern. Die neue Restaurant-Woche bietet vom 28.09. bis 09.10.2015 Feinschmeckern, Weinkennern und allen Interessierten die Möglichkeit, sich durch das kulinarische Erbe der Karibikinsel zu schlemmen. Im Mittelpunkt stehen authentische Speisen Arubas wie das Nationalgericht Keshi Yena (Gefüllter, gebackener Käse) oder auch das beliebte Pan Bati (Maismehl-Fladen). Einheitliche Menüpreise helfen, den Überblick über die Reiseausgaben zu behalten.

In den teilnehmenden Restaurants gibt es zu festgelegten Preisen Lunch (15 US-Dollar) und Abendessen (30 – 40 US-Dollar). Gutscheine oder Tickets werden nicht benötigt – Gäste besuchen einfach das von ihnen gewählte Lokal und kommen dort in den Genuss der speziellen Menüs. Es empfiehlt sich jedoch, vorher einen Tisch zu reservieren.

Die Initiative wurde von Arubas Fremdenverkehrsamt entwickelt, um das abwechslungsreiche kulinarische Angebot mit insgesamt mehr als 200 verschiedenen Restaurants vorzustellen. Umfrageergebnisse belegen, dass Kennenlernen von neuen Speisen als Motivationsgrund für Reisen in den letzten Jahren gestiegen ist. Nach der Studie „Ontario Culinary Tourism Alliance + Skift“ zählen für 77 Prozent der Urlauber Aktivitäten, die mit Essen verbunden sind, zum wichtigen Bestandteil ihres Aufenthalts. Auch die Verbreitung von Food-Fotos in den sozialen Netzwerken trägt zur Beliebtheit dieses Urlaubssegments bei.

Eine Übersicht über die Restaurants auf Aruba gibt es auf der deutschsprachigen Website www.aruba.de

Neue iPad-App für MICHELIN Restaurants

Kostenlose MICHELIN Tablet-Anwendung bietet über 13.000 Restaurantadressen für jeden Geschmack und alle Preisklassen

Michelin erweitert das Angebot seiner Web-Plattform MICHELIN Restaurants um eine neue App für das iPad. Sie ergänzt die bereits existierenden Smartphone-Anwendungen für iPhone und Android-Geräte. Das neue, exklusiv für das weitverbreitete Apple Tablet entwickelte Programm lässt sich ab sofort im iTunes App Store oder auf www.restaurant.michelin.de kostenfrei herunterladen. Die App listet über 13.000 Restaurants in ganz Deutschland. Neben den geprüften Empfehlungen des bekannten Guide MICHELIN umfasst sie zahlreiche weitere Restaurants für jedes Budget und jede Geschmacksrichtung.

Umfangreicher Service von der Restaurantsuche bis zur Reservierung
User können mithilfe der iPad-App schnell eine Umkreissuche nach einem Restaurant in der Nähe starten. Hierbei lässt sich per Schieberegler bequem der Entfernungsradius einstellen. Weiterer Pluspunkt ist die große Kartendarstellung. Per Voreinstellung kann die Suche bequem verfeinert und beispielsweise nach Budget, Geschmacksrichtung oder Ambiente weiter eingegrenzt werden. Mit einem eigenen Angebote-Button können sich die Nutzer außerdem über besondere Aktionen von Restaurants in ihrer Nähe informieren. Außerdem ermöglicht die App Online-Reservierungen, sofern die Restaurants diese Funktion anbieten.

Auch bei der Suche nach Adressen aus dem Guide MICHELIN können die User gezielt vorgehen, etwa indem sie die Anzahl der Michelin Sterne als Kriterium festlegen. Ebenso lassen sich mit der App schnell und leicht Adressen finden, die mit dem „Bib Gourmand“ für ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet sind.

Neben dem Standort auf der Karte sind detaillierte Informationen zum Restaurant sowie Fotos und Menüangebote hinterlegt. Darüber hinaus erleichtern die Bewertungen der professionellen Michelin Tester sowie die Kommentare anderer Besucher die Wahl des Restaurants. Dies macht die modern gestaltete App zu einer wichtigen Informationsquelle für iPad(R)-Nutzer, die gern und oft auswärts essen gehen.

Erfolgreiche Web-Plattform MCHELIN Restaurants
Die neue App basiert auf der Website MICHELIN Restaurants, die im November 2012 in Deutschland ans Netz ging. Seitdem verzeichnet das Online-Angebot von Michelin bereits 7,5 Millionen Visits. Die zugehörige Smartphone-App für das iPhone(R) und Geräte mit dem Betriebssystem Android wurde bereits 120.000-mal heruntergeladen. Während der Schwerpunkt der App MICHELIN Restaurants auf der Suchfunktion liegt, bietet die dazugehörige Web-Plattform http://restaurant.michelin.de/ zusätzlich unterhaltsame und informative News aus der Welt der Gastronomie.

Ho Chi Minh City, Vietnam, Reisebericht

Nach einem doch anstrengenden Flug mit Cathay, sind wir in Ho Chi Minh City (HCMC) angekommen.
Die Flugbegleiter der Cathay erstaunten mich. Mein Business Class Sitz lies sich nicht zum flachen Bett ausfahren. Irgendetwas hakte. Der Steward reparierte vor Ort. Eine halbe Stunde fummelte er an der Mechanik im Sitz rum und hat es sogar hinbekommen. Einzig, dass er mit Schuhen auf meinem Bett rumturnte und mit seinen dann schmutzigen Händen mein Kissen anfasste, war weniger schön.
Im Transitbereich wartete meine Tochter bereits auf uns. Sie kam eine halbe Stunde vorher mit der Aeroflot an.
Wir stellten uns dann bei der Passkontrolle an. Nach 20 Minuten warten, wurden wir wieder zurückgeschickt. Man muss zuerst sein Visa abholen. Die Visastelle war umlagert, nirgendwo war etwas erklärt. Anstellen ist Blödsinn. Man drängelt sich an den Wartenden vorbei und holt sich den Antrag. Allerdings muss man vorher bereits das Visa via Internet beantragt haben. Das hatten wir. Kostet ca. 20 Euro pro Kopf. Nun füllt man den neuen Antrag aus und gibt ihn mit 2 Passfotos – 4×6 cm – wieder ab. Dann wartet man ewig wie alle anderen an diesem Nadelöhr. Nach 40 Minuten wurden wir aufgerufen und zahlten 45 $ pro Kopf und mussten wieder zur Passkontrolle. Die waren nett und ich durfte – da niemand da war – zum Diplomatenschalter.

Da wir die Gegebenheiten nicht kannten, liessen wir uns von unserem Hotel, Saigon Domain, abholen. 25 $. Der Fahrer lief vor, wir mit dem Gepäck hinterher…. Wir sind von MiddleEast wohl zu verwöhnt. Im Hotel angekommen, schliefen wir erst einmal 4 Stunden, um dann Essen zu gehen.

Das Hotel selber ist eher ein Serviced Apartmenthaus. Wir hatten „Two Bedroom“ bestellt, bekamen aber sogar drei, so dass die Kinder jeder ein eigenes Zimmer hatten.
Das Apartment ist riesig, ca. 150 qm, gut ausgestattet, aber schlecht gepflegt und etwas oberflächlich sauber gemacht. Da es noch relativ neu war, ging es noch. In ein paar Jahren ist es sicher komplett runtergekommen.

Wir nahmen uns ein Taxi – man sollte nur Taxis der Firmen VinaSun, VinaTaxi und MaiLinh nehmen, da diese seriös sind. Wir zahlten 8 Euro bis zu einem kleinen Nacht-Markt. Hier gab es viele gefälschte Sachen, die uns wenig interessierten. Wir aßen recht nett in einem Zelt. Vietnamesiche Frühlingsrollen, „Kantonesichen“ Reis und Schweinebauch. Austern und Jacobsmuschel waren nicht berühmt. Der Rest war gut.

Das Frühstück im Hotel war okay. Es gab an Brot nur Toast. Aufschnitt gab es nicht, nur zwei Marmeladen. Eierspeisen nach Wahl und viel frisches, gutes Obst. Man sitzt sehr hübsch direkt am Fluß. Der Service ist liebevoll aber ahnungslos.

Wir nahmen das kostenlose Boot-Shuttle vom Hotel in die Innenstadt. Ganz prima! Dann tranken wir beim Vietnams #1 Coffeeshop, Nguyen, einen typischen Drip Coffee, der teuer war (4,00 Euro/Tasse) und uns nicht so überzeugte. In der Stadt gab es einiges zu entdecken. Kathedrale, General Post Office etc. Wir wollten uns eigentlich massieren lassen (ca. 15 Euro/Stunde), aber die Läden sahen oft eher wie ein Bordell aus. Da haben wir verzichtet.
Nichst Spektakuläres in HCMH, aber eine gute Atmosphäre. Abends aßen wir in einer Sushi-Bar. Sashimi war okay, der Reis beim Maki zu süss und zu essighaltig. Wirklich preiswert war es nicht.

Am nächsten Tag, der 3., sind wir wieder in die Stadt. Wir besuchten das Kriegsmuseum (ca. 70 cents Eintritt für Erwachsene, Kinder frei). Mein Neunjähriger war begeistert von den ausgestellten Panzern und Fluggeräten, im „Gefängnistrakt“ jedoch war er dann von den Fotos zu schockiert, so dass ich abbrechen musste. Die Bilder der Napalmopfer im Museumsgebäude ersparte ich ihm. Wir hatten danach ein sehr gutes Gespräch über Waffen und den Wahnsinn eines Krieges.
Danach ging es in A O Show in die Saigon Oper. Das Gebäude ist eher ein kleines Opernhaus. Es gab eine stimmungsvolle vietnamesiche Artistik Show. Keine wirkliche Sensationen, aber recht nett. Nehmen Sie Tickets auf der rechten Seite. Wie kauften unsere Tickets im Postamt, da gibt es 20 % Rabatt. Es war mit 20 Euro in der billigsten Kategorie für eine Stunde Show nicht ganz preiswert. Man sitzt relativ bequem.

Ich las den Bericht des geschätzten Günter Klotz, der ganz begeistert zwei Tage vor uns im fünfbesten vietnamesischen Restaurant, dem Hoi An, aß. http://guenterklotz.blogspot.com/2015/03/saigon-little-tokyo-hoi-an.html . Ich kann seine Erfahrung leider nicht teilen.

Nach der Oper liefen wir 10 Minuten zum Restaurant. Die Gegend ist abends gut frequentiert, was woll auch an den ansehnlichen Damen liegt, die vor den Massagesalons werben. Mein Neunjähriger wollte jetzt auch eine Massage, seine Mutter war dagegen.
Im Restaurant wurden wir freundlich empfangen, mussten kurz warten, weil sie nachguckten, ob im 1. Stock was frei ist, was nicht war, so dass wir im EG platziert wurden.
Wir bekamen riesige a la Carte Speisekarten und welche mit über 15 „Set Menüs“. Dazu eine Drinking List und separat eine Weinkarte. Da wir zu faul waren, die Karte durchzuarbeiten, haben wir uns für ein Menü mit besonders vielen „Signature Dishes“ entschieden. Die Tochter nahm das vegetarische Menü.
Der nette Kellner fragte uns, ob wir scharf essen können, worauf wir antworteten, moderate Schärfe sei prima und die Tochter – nach ayurvedischen Regeln – mag es nicht scharf. Dann kam der Oberkellner, drängte den Kellner weg und sagte, er habe verstanden. Ich sagte noch, wir möchten alles so essen, wie der Küchenchef es gedacht hat.
Dann fragte er uns, welches Hotel uns schickte. Und antwortete gleich selber: „Das Inter-Continental bestimmt!“

Am Anfang wurde das Menü umgestellt. Statt der frittierten Frühlingsrollen kamen die hervorragenden Frischen. Danach gab es die frittierten, die sehr mayonnaiselastig waren. Trotzdem noch lecker. Unser 7 Gang Menü entpuppte sich als Fünf-Gang Menü, 2x Frühlingsrollen, gute in Kokoswasser gedämpfte Scampi, Rindfleisch mit Zwiebel und Spinatbeilage, sowie gebratenen Reis. Zum Nachtisch gab es ein Kompott aus Lotuswurzeln, Lotussamen und Lychee. Das ganze mit Eiswürfeln.
Wir Erwachsenen teilten unsere Menüs mit Junior, was sinnvoll war, da die Portionen großzügig sind.
Das vegetarische Menü war kein Brüller. Eine Maissuppe vorab, dann zwei Sorten vegetarische Frühlingsrollen, Tofu mit Gemüse und gebratenem Reis.

Fazit: Alles schmeckte sehr nüchtern und ungewürzt. Wir waren wenig begeistert und hatten nicht den Geschmack Vietnams auf der Zunge. Für Vietnam war es für drei Personen mit 152 US$ recht teuer.

Unsere Fotos vom Restaurant: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152922437278124.1073741927.168996673123&type=3