Totoya, Osaka (Japan)

Das habe ich noch nie gemacht: Als erstes, nachdem ich zuhause angekommen bin, habe ich nachgeguckt, ob das Restaurant wirklich zwei Michelinsterne hat: ja, hat es, seit vielen Jahren – das Essen war gut, die Bedienung sensationell

Ich gab unserem Concierge eine Liste mit Michelin-Sterne-Restaurants, die er nach Priorität reservieren sollte. Erst Platz fünf klappte. Das Zweisterne Kappo Restaurant Totoya ganz in der Nähe vom Hotel, in Osakas Amüsierviertel.

Ein Kappo ist ein Restaurant, in dem der Chef selber hinter einem Tresen steht und die Gäste ihm zugucken können.
Google Maps fand das Restaurant nicht am richtigen Platz. Da, wo wir hinsollten, war es nicht. Ich sprach eine Japanerin an, die 15 Minuten Ihrer Zeit opferte und uns zum Restaurant führte, in dem sie vorher anrief und die Chefin uns freudig vor der Tür in Empfang nahm. Die Freundlichkeit vieler Japaner ist sensationell!

Das Restaurant ist sehr klein. Kleiner Vorraum. Gastraum und Küche in einem. Links zwei Tische japanischer Art (man sitzt niedrig ohne Schuhe), rechts 6 Plätze an der Bar.
Ein Tisch war eingedeckt, der andere etwas undordentlich als Ablage benutzt. Ebenso an der Bar, wo drei Plätze eingedeckt waren und der Rest unordentlich mit etwas anderem belegt war. Das Restaurant macht einen recht alten, abgenutzten Eindruck. Gut war, dass es unter dem Tisch eine beheizte Fußmatte gab, so dass man keine kalten Füsse hatte, wie so oft in Japan.
Wie wurden an den Tisch gebeten, an dem schon für drei eingedeckt war.

Es gibt nur ein Menü, beim Hauptgericht kann man zwischen Fisch, Ente in Soja Sauce und Kobe Beef auswählen.

Wir starteten mit einer Bohne, ähnlich der Edamame, Soramaiye. Die freundliche Chefin erklärte uns – wie den ganzen Abend noch – wie was zu essen ist. Sie sprach nur sehr gebrochen Englisch. Oft zeigte sie uns Bilder in Büchern mit den Lebensmitteln.
Serviert wurde immer mit kleinen Schälchen, die auf einem lackierten Tablett, das vor uns stand, abgestellt wurden.

Der nächste Gang war interessanter. Drei kleine Nigiri, die auf und unter einem Sakurablatt lagen, ein Schälchen mit kleinen, etwas harten Tintenfischbeinen und sehr guten, zarten Stücken von einem größeren Tintenfisch (Ika/Squid). Dazu eine gute grüne Sauce. Ein guter Gang.

Der nächste Durchgang war durchwachsen. Auf einem Schälchen waren zwei Bällchen, aus Tofu, hatte ich verstanden. Das habe ich aber wohl falsch verstanden. Auf dem anderen Schälchen lagen Meeresfrüchte, die bis auf die Torigai Muschel (Vogelmuschel) etwas hart waren. Von den zwei Bällchen, die nicht Tofu waren, schmeckte das Orangefarbige sehr gut.

Danach gab es eine Suppe mit Bambus und eine Art Fischomelett. Der Bambus – eine neue Erfahrung – war ausgezeichnet, das Fischomelett okay. Die Brühe heiss.

Es folgten wieder kleine Tintenfischchen mit Kohl an einer sehr leckeren Sauce. Ein netter Gang. Dazu gab es ein Glas mit Seegras und Miso. Bei diesem Gericht erahnte ich zum ersten Mal die beiden Sterne. Simpel, aber sehr gut gemacht.

Als Hauptgang wählten wir alle drei das Kobe Beef. Leider sahen wir das Fleisch nicht vorher, noch gab es Angaben zum Fettstatus. Wir bestellten Medium rare.

Wie beim Chinesen kam das Rindfleisch auf eine „sizzling plate“ – einer Gußpfanne, auf der es noch nachbrät. Da immer einer nach dem anderen zwar liebevoll, aber auch sehr langsam, bedient wurde und ich letzter war, hatte ich statt medium rare überwiegend medium well bis done. Aber auch die anderen hatten eher Medium. Wir haben zwar alle schnell das Fleisch aus der zischenden Pfanne geholt, aber es war nicht mehr viel zu retten. Totalschaden. So etwas passiert nicht einmal Blockhaus. Die Chefin diskutierte wohl auch mit ihrem Mann, wir hörten „medium rare“ und uns war deutlich das Unbehagen anzusehen, übergartes Fleisch bekommen zu haben.
Das Hida Beef aus Gifu, das wir eine Woche vorher hatten, spielte da in einer anderen Liga.

Zu unserer Überraschung gab es nach dem Fleisch Bratreis, Pickles und Misosuppe mit Muscheln. Noch überraschender war, dass der Reis partiell angebrannt war. Jetzt waren wir doch entsetzt!

Danach bekamen wir noch ein Schälchen Reis mit Erbsen. Zum Ende gab es eine Aprikose.

Wir waren etwas ratlos. Wenig überrascht waren wir, dass niemand mehr den ganzen (Mittwoch) Abend kam. Diese Woche ist Hochsaison in Osaka wegen der Sakura Blüte. Alle anderen Restaurants waren ausgebucht.

Die Bedienung durch die Chefin war so liebvoll und familiär, dass man sich wie zuhause bei Oma fühlte. Einzig, dass Oma am Ende 480 Euro verlangte – wir hatten eine kleine Karaffe sehr guten Sake (8 Euro) und sonst nur Wasser und Tee – trübte die Atmosphäre.

Warum dieses Restaurant seit Jahren zwei Sterne hat, irritiert uns, Auskunft kann nur der Michelin geben. Wir sind aber offenbar nicht die einzigen, die irritiert sind, sonst wäre der Laden nicht so leer.

Wir hatten trotzdem einen netten Abend! Nur würden wir wohl dorthin nicht wieder gehen!

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Food Porn Awards

Die Berlin Food Week findet vom 28. September bis 4. Oktober 2015 zum zweiten Mal statt​

Der Fotowettbewerb der anderen Art: Die Berlin Food Week kürt die besten Foodporn-Bilder zum Thema Summer of Food in Kooperation mit dem BASE_camp Berlin und EyeEm
Vernissage am 29. September 2015 mit Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien auf die Foodszene

Das Auge isst mit und bevor die Hände zu Besteck und Serviette greifen, langt der Foodie von heute nach Smartphone oder Kamera. Der Trend der Food-Fotografie setzt sich weltweit durch – auch auf professioneller Ebene. Die Berlin Food Week, die sich als Plattform sieht, auf der sich die gesamte Berliner Foodszene in all ihren Facetten präsentiert, trifft und austauscht, würdigt in diesem Jahr erstmalig die Mühe aller Foto-Foodies und verleiht die Food Porn Awards.

Mitmachen kann jeder, egal ob Amateur oder Profi. Eingereicht werden muss dafür ein Bild zum Thema Summer of Food – teilgenommen wird über die kostenlose Foto-Sharing-Community EyeEm. Gut 14 Tage lang haben Kulinarik-Fans von 17. bis 30. August 2015 die Möglichkeit, sich mit einem Bild zu bewerben. Und das soll vor allem eins sein: Ein echter Food Porn eben.

Alle Infos zur Bewerbung gibt es ab sofort unter www.berlinfoodweek.de/foodpornawards. Eine Bewerbung ist ab dem 17. August möglich.

Die Jury besteht aus fünf leidenschaftlichen Foodies mit dem Blick für pornöse Food-Bilder, die zielsicher zehn Gewinner wählen werden. Die Gewinnerfotos werden bei der Vernissage am 29. September 2015 im Berliner BASE_camp, in der Mittelstraße in Mitte, vorgestellt. Der etwas andere Mobilfunkladen von Telefónica Deutschland verbindet den Technik-Showroom mit einem Café und außergewöhnlichen Veranstaltungen. Im Zuge der Verleihung findet zudem im Rahmen der etablierten Veranstaltungsreihe Mobile Living eine Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien im Foodbereich statt. Teilnehmer der Diskussion sind unter anderem Sebastian Esser, Geschäftsführer des Start-ups HOME EAT HOME sowie Sophia Giesecke, Foodbloogerin bei Mit Vergnügen.

Die fünfköpfige, foto- und foodaffine Jury besteht aus:
Truong Si Dong Phuong, Mitinhaber vom District Mot, dem ChénChè Teehaus und dem SiAn, außerdem als DJ Monsieur Dope und Eventveranstalter bekannt.
Sophia und Maria Giesecke, Bloggerinnen und Kommunikationsprofis, bekannt durch ihre Reihe 40 Days of Eating beim Blog Mit Vergnügen.
Steffen Sinzinger, Blogger der Speisemeisterei und Sous Chef im Xxenia im Pullmann Hotel Schweizer Hof.
Und Anke Krohmer, Chefredakteurin von Lust auf Genuss und echte Expertin wenn es ums Thema Essen geht.

Die zehn Gewinner dürfen sich über mobile Endgeräte freuen, mit denen man scharfe und einzigartige Bilder schießen kann, zur Verfügung gestellt vom Mobilfunkanbieter
Telefónica; außerdem über ein Porzellan-Starterset von Arzberg, dessen Teller in zarten Pastelltönen gerade zu gemacht sind für ansprechende Food-Fotos. Außerdem werden ihre Bilder im Zuge der Vernissage geprinted für die Öffentlichkeit
ausgestellt.

Weitere Informationen auf www.berlinfoodweek.de/foodpornawards – hier findet man auch den Link zur Teilnahme an den Food Porn Awards (ab 17. August) sowie den Downloadlink für die App EyeEm.

Links:
www.berlinfoodweek.de

Alte Hotelmöbel

hotel4home gibt ausgemustertem Hotel-Interieur eine neue Plattform

Ob im Travel Charme Kurhaus Binz auf Rügen, dem Adlon in Berlin, dem Shangri-La Bangkok oder dem Sezz Paris – viele Hotels renovieren und dekorieren nach unterschiedlichen Zeiten Zimmer, Empfangsbereich, Bar, Restaurants und Eventflächen neu. Exklusive und hochwertige Einrichtungsgegenstände wie Möbel, Lampen, Bilder und Accessoires sind durch die tägliche Pflege meistens sehr gut erhalten, landen allerdings häufig auf dem Müll. Ab Mai 2015 finden diese limitierten Einzelstücke auf hotel4home ein neues Zuhause und können dort für das eigene Heim, in das sie ein Stück Hotelkultur bringen, gekauft werden.

Jährlich werden in Deutschland rund vier Millionen Kubikmeter Möbel ausgemustert. Nur ein Bruchteil dieser Möbel ist wirklich kaputt oder durch starke Schäden nicht mehr nutzbar. Hotels, die Wert auf eine gepflegte und schöne Optik legen, streichen nicht nur regelmäßig ihre Wände neu, sondern tauschen auch das Mobiliar aus. Dabei handelt es sich z.B. um Bilder, Lampen, Sessel, Schränke, Spiegel und Besteck. Alle Gegenstände aus hochwertigen Hotels sind von hoher Qualität und durch die tägliche Pflege und Reinigung in einem guten bis sehr guten, zum Teil fast neuwertigen Zustand.

„Hotels geben im Durchschnitt mehrere Hunderttausend Euro für unterschiedliche Renovierungsarbeiten bis hin zur gesamten Umgestaltung aus. Dabei wird z.B. das Mobiliar komplett ausgetauscht. Es ist viel zu schade, diese Möbel und Einrichtungsgegenstände im Sperrmüll zu entsorgen. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Einzel- und Lieblingsstücke für Interessierte auf hotel4home anzubieten“, so Stefan Thomsen, Gründer und Geschäftsführer von hotel4home.

Ab Mai finden sich die ersten Lieblingsstücke aus dem geschichtlichen Travel Charme Kurhaus Binz wie z.B. der Sessel aus „Kakadu Bar“ für 559,00 Euro oder gerahmte Bilder mit Impressionen der Insel Rügen oder Seefahrtmotiven für ca. 139,00 Euro auf www.hotel4home.com wieder.

Das Auge isst mit

Bilder von Nahrungsmitteln als Forschungsgegenstand

Ein Forscherteam um Kathrin Ohla vom Deutschen
Institut für Ernährungsforschung (DIfE) und Jens Blechert von der
Universität Salzburg hat eine Fotodatenbank für Ernährungsstudien
zusammengestellt. Sie soll künftig psychologische Studien erleichtern
und vergleichbarer machen, die das Ernährungsverhalten oder damit
verbundene kognitive Prozesse untersuchen. Die Datenbank ist für
Wissenschaftler frei verfügbar und umfasst Fotos von 568 verschiedenen
Speisen und Getränken sowie von 315 Alltagsobjekten, welche die Forscher
von 1.988 Personen hinsichtlich ihrer Wirkung beurteilen ließen. „Unsere
Datenbank ist hinsichtlich ihrer Größe und der von uns erhobenen
Metadaten einzigartig“, sagt Ohla.

Die Wissenschaftler veröffentlichten ihre Daten nun in der
Fachzeitschrift Frontiers in Psychology (DOI: 10.3389/fpsyg.2014.00617).
Die Datenbank „food-pics“ ist für nicht-kommerzielle wissenschaftliche
Arbeiten frei verfügbar unter: www.food-pics.eal.ac.at .

Neben Kathrin Ohla und Jens Blechert waren auch Adrian Meule von der
Universität Würzburg sowie Niko A. Busch von der
Charité–Universitätsmedizin in Berlin an der Studie
beteiligt.

Viele Wissenschaftler führen die steigende Zahl übergewichtiger
Menschen und Probleme im Ernährungsverhalten unter anderem darauf
zurück, dass wir in unserer Gesellschaft permanent mit Nahrungsreizen
konfrontiert werden. Essen ist heute nicht nur sehr leicht und jederzeit
verfügbar, sondern wird zudem überall mit appetitanregenden Bildern
beworben. Ähnlich wie der Geruch von Lebensmitteln stellt ihr Anblick
einen ersten Sinnesreiz dar, nach dem wir entscheiden, ob die
dargestellte Nahrung essbar und schmackhaft ist oder nicht. Visuelle
Reize können somit die Lust am Essen sowie selbstregulierende Effekte
während der Nahrungsaufnahme beeinflussen und gegebenenfalls dazu
verführen, mehr zu essen als notwendig wäre. Wie bedeutsam diese Effekte
für unser Ernährungsverhalten sind, ist aber bislang noch nicht
ausreichend geklärt, denn auch unser Bewusstsein kontrolliert unser
Essverhalten. Für Wissenschaftler ist es daher nicht immer leicht zu
erkennen, wie stark Studienteilnehmer auf unterschwellige
appetitanregende oder regulatorische Reize reagieren oder wie stark
diese Faktoren das an den Tag gelegte Ernährungsverhalten bestimmen.

„Eine umfassende Bilddatenbank inklusive der zugehörigen Metadaten
könnte psychologische Ernährungsstudien optimieren, die unser
Essverhalten analysieren, da wir so unter anderem besser untersuchen
können, wie wir auf subtile visuelle Nahrungsreize reagieren“, erklärt
Kathrin Ohla, die am DIfE die Nachwuchsgruppe Psychophysiologie der
Nahrungswahrnehmung leitet. Die Verwendung von Datenbanken wie
„food-pics“ könne zudem Studienergebnisse vergleichbarer machen und
damit den wissenschaftlichen Austausch erleichtern. Dies sei bereits für
Studien gezeigt worden, die sich mit dem Thema Objekt- und
Gesichtserkennung beschäftigen oder untersuchen, welche Emotionen das
Betrachten von Bildern bei Studienteilnehmern auslöst.

Literatur: Blechert J, Meule A, Busch NA and Ohla K (2014) Food-pics:
an image database for experimental research on eating and appetite.
Front. Psychol. 5:617 ;
(http://journal.frontiersin.org/Journal/10.3389/fpsyg.2014.00617)

Holger Bodendorf

Pop-Art-Ausstellung im Landhaus Stricker

Sterneküche trifft Pop-Art – bei Holger Bodendorf, Grand Chef, Gastgeber und Küchenchef im Relais & Châteaux Hotel Landhaus Stricker, haben 20 neue Gäste Platz genommen. Nicht auf Stühlen, sondern an den Wänden: Bis September sind die Kunstwerke von Maler und Grafikdesigner Devin Miles in den beiden Restaurants Bodendorf’s und siebzehn84 ausgestellt. Mit einem Mix aus Hollywood-Legenden wie Audrey Hepburn, Sportwagen-Klassikern, Siebdruck und Malerei kreiert der Künstler Werke im Stil der modernen Pop-Art.

Steve McQueen rauchend vor einem Porsche 911, Romy Schneider und der legendäre Mercedes 300 SL in Saint Tropez oder Paul Newman im Rennoutfit neben einem Boliden: Die Bilder des Hamburger Künstlers Devin Miles begeistern Motorsportfanatiker ebenso wie Fans der Hollywoodlegenden aus den 50er und 60er Jahren. Miles verbindet klassisches Siebdruckverfahren, freie Malerei und präzise Airbrushmethode in seinen Kunstwerken zu moderner Pop-Art, statt Leinwand arbeitet er mit gebürsteten Aluminiumplatten. Miles, dessen Bilder bereits in Wien und New York gezeigt wurden und der als einziger Deutscher neben Andy Warhol und Robert Rauschenberg ausstellen durfte, stellt gerne im Landhaus Stricker aus: „Der Rahmen, in dem ich meine Bilder hier präsentieren kann, ist perfekt. Schließlich ist das, was in Holger Bodendorfs Küche stattfindet, auch Kunst. Da passt das doch hervorragend.“

Den Künstler und den Sternekoch verbindet nicht nur die gemeinsame Ausstellung: Vor allem die Leidenschaft für Harley Davidson und Steve McQueen hat die beiden Freunde zusammengeführt. „Ich kenne Devin schon lange, sein moderner Pop-Art-Stil und seine Motivwahl gefallen mir sehr gut. Und obwohl ich Steve McQueen als Rennfahrer und Schauspieler schon immer bewundere, ist ein Bild mit Audrey Hepburn mein Favorit“, so Bodendorf. Auch die Resonanz der Gäste auf die kulinarisch-künstlerische Symbiose ist sehr positiv, es wurden bereits mehrere Exponate verkauft.

Insgesamt 20 Bilder befinden sich in den Räumen des Gourmetrestaurants Bodendorf’s sowie im 2012 umgestalteten Restaurant siebzehn84. Kunstliebhaber und kulinarisch Interessierte haben noch bis Ende September 2013 die Gelegenheit, die Werke zu besichtigen und zu erwerben. Ob Gourmetfrühstück, Mittagssnack, Nachmittagskaffee oder Abendessen – die perfekte Kombination von Kunst und Genuss können Gäste täglich von 8 bis 22 Uhr erleben.

www.landhaus-stricker.de

Thomas Platt

Er kann malen! Restaurantkritiker Thomas Platt präsentiert sich erstmals in Berlin als Künstler! Statt bei Diether gut zu essen, stellt Platt seine Bilder im Palace aus

Bei prickelndem Pommery-Champagner eröffnete gestern Abend Palace Hoteldirektor Michael Frenzel zusammen mit Thomas Platt die facettenreiche Ausstellung des Künstlers Platts mit einer Vernissage.

Ab dem 2. November 2012 können nicht nur Hotelgäste des Hotel Palace, sondern auch Berliner die Kunstwerke von Thomas Platt betrachten. Die mannigfaltige Ausstellung ist eine Premiere für den in Eberbach geborenen Sprachkünstler, denn es wird seine erste Kunstausstellung in Berlin überhaupt sein. Sie wird bis Ende Januar 2013 in der 2. Etage des Hotels zu erleben sein.

Neben zahlreichen Künstlern, Journalisten, Berliner Gastronomen und Freunden zählten auch Entscheidungsträger aus der Wirtschaft zum Gästekreis der Vernissage. Alle waren gespannt, die künstlerische Seite des Autors und Restaurantkritikers Thomas Platt zu erleben. Laudator Prof. Dr. Jo Groebel bezeichnete Platts Kunst als feinsinnig und kreativ und gleichzeitig fundamental und wild. Und Comedian Tom Gerhardt alias „Hausmeister Krause“ kommentierte: „bunt, schrill, viele Striche, ganz schön aggressiv.“

Denn im ersten Schein wirken Platts Bilder chaotisch und stoßen zunächst oft auf Verwirrung. Doch bei genauerer Betrachtung erschließt sich dem Neugierigen eine rhythmische Komposition, die Platt als „Analytische Abstraktion“ bezeichnet, und deren expressive Palette irgendwo zwischen Himmel und Hölle anzusiedeln wäre.

Zu der Person Thomas Platt:
Thomas Platt ist Maler, (Drehbuch-)Autor und einer der bekanntesten Gastrokritiker Deutschlands. Seine Beiträge erscheinen in der FAZ, der Süddeutschen Zeitung, im CICERO sowie im Berliner Tagesspiegel und erklingen im rbb Kulturradio. Ausstellungen waren zuletzt in Düsseldorf und auf Rügen. Er lebt in Berlin.

Das Palace Hotel ist direkt an der Berliner Gedächniskirche, man speist hervorragend im First Floor wohnt ausgesprochen komfortabel in den Zimmern im Europa Center.

www.palace.de

Stiftung Warentest: Digitalkameras

Systemkameras liefern beste Qualität und alle Möglichkeiten für kreative Bilder, Kompaktkameras sind gut für Hobbyfotografen, die ohne Schnickschnack auskommen und Universalkameras sind ideal für Fotografen mit mehr Technikanspruch. Die 94 empfehlenswertesten Kameras aus diesen drei Kategorien hat die Stiftung Warentest für das test Spezial Digitalkameras zusammengestellt.

Neuheiten, Highlights, potenzielle Verkaufsschlager, Einsteigermodelle und hochwertige Klassiker: Im test Spezial werden die Stärken und Schwächen der verschiedenen Kameramodelle auch für Technikmuffel verständlich erklärt. So können Einsteiger schnell herausfinden, welche Kamera für sie die richtige ist. Fortgeschrittene erfahren alles über die neuen Highlights des Fotomarkts, aktuelle Entwicklungen und technische Details zu allen Modellen.

Das test Spezial ist der ideale Einkaufsberater für alle, die auf ein unabhängiges Urteil Wert legen, die wissen wollen welche Kamera im Test am besten abgeschnitten hat und welche Modelle die Experten der Stiftung Warentest empfehlen. Dazu gibt es Ausstattungsdetails, Messwerte und Tipps zum Kauf für alle 92 vorgestellten Digitalkameras.

Das test Spezial Digitalkameras hat 130 Seiten und ist ab dem 30. Juni 2012 für 7,80 Euro am Kiosk erhältlich oder kann bestellt werden unter www.test.de/digitalkameraheft

Am Stück, geschnitten und jetzt auch im Blog: Serrano Schinken

Alles über echten Serrano Schinken finden Verbraucher und
Interessierte auf www.serranoblog.de . Hier gibt es nicht nur
Wissenswertes. Leser können auch Erfahrungen austauschen, Rezepte
hochladen oder Fotos platzieren.

Mit der neuen Kommunikationsplattform sucht der spanische
Produzentenverband Consorcio del Jamón Serrano Español den direkten
Dialog mit Konsumenten und Freunden der beliebten spanischen
Schinkenspezialität.

Besucher können Beiträge kommentieren, eigene Artikel verfassen oder
Bilder zum Thema Serrano Schinken veröffentlichen. Neben Details zum
traditionellen Herstellungs- und Reifeprozess gibt es Tipps zu
Lagerung und Verzehr, Infos zu Verkostungen, Rezepten oder typisch
spanischen Geschichten. Eine Verbindung zu Facebook und Twitter
erweitert die Kommunikation. Besonders gute Rezepte von Besuchern
prämiert die Redaktion einmal im Monat.

Culinarium – Kulinarische Weinpräsentation in Cochem

Am Samstag dem 07.Juli 2012 bietet der Mosel-Wein-Messe Verein ein ganz besonderes lukullisches Vergnügen. Top-Winzer aus dem Landkreis Cochem-Zell stellen den neuen Weinjahrgang 2011 vor. In den historischen Räumen des Kulturzentrums Kapuzinerkloster in Cochem auf dem Klosterberg können Sie über 100 Weine und Sekte aus den besten Lagen unserer Region entdecken und genießen.


Der 2011er ist ein Spitzenjahrgang, der den Weinliebhaber erfreuen wird.“ berichtet der Vorsitzende des Mosel-Wein-Messe Vereins, Günter Leitzgen „Ein Jahrgang, der einfach nur Spass macht! Auf den Besucher wartet eine spannende Weinreise durch den Kreis.“

Damit noch nicht genug. Unsere Region hat noch mehr Köstlichkeiten zu bieten:
feinste Pralinen, Produkte vom roten Weinbergspfirsich, Brot- und Frühstücksspezialitäten aus der Eifel, Fleisch- und Wurst aus unserer Region, Ziegekäse, Biosäfte, Honig, Edelbrände, Espresso … und noch mehr kleine kulinarische Köstlichkeiten runden diesen genussvollen Abend ab.

Anregung für eine aktive Freizeitgestaltung mit den Wein- und Kulturbotschaftern, wunderschöne Bilder und Dekorationen, „genussvolle“ Bücher, Kräuter, die in keiner Küche fehlen sollten – all dies können Sie am Samstag, den 7.Juli von 15 Uhr bis 22.00 Uhr entdecken und erleben!

Jede halbe Stunde fährt ein Shuttle-Bus vom Endertplatz zum Kulturzentrum Kapuzinerkloster. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei den Verkehrsämtern in Cochem, Treis-Karden und Zell, der Buchhandlung Layaa-Laulhé in Cochem, sowie im hagebaumarkt Röhrig in Treis-Karden und der Geschäftsstelle des Mosel-Wein-Messe eV in Cochem.
Weitere Informationen unter www.moselweinmesse.de

Stiftung Warentest: Digitalkameras

Das typische Klacken beim Druck auf den Auslöser könnte bald Fotogeschichte sein: Immer mehr professionelle Digitalkameras kommen ohne Klappspiegel aus. Und überzeugen im Test der Stiftung Warentest: Viele spiegellose Systemkameras sind kleiner und lösen schneller aus als klassische Spiegelreflexkameras und liefern zudem tolle Bilder. Das berichten das Onlineportal test.de und die Zeitschrift test in ihrer März-Ausgabe.

Die besten Bilder im Test lieferte die Samsung NX200 + 18–55 II OIS für 685 Euro, ihre Bildqualität ist sogar eine halbe Note besser als die getestete Nikon-Spiegelreflexkamera. Der Samsung-Kamera fehlt allerdings ein Sucher. Insbesondere bei Mittagssonne im Freien sind Modelle mit Monitor und Sucher praktischer.

In der Summe der Prüfungen platzieren sich andere Kameras vorn: Das Nikon 1 V1 Zoomobjektiv-Kit für 735 Euro und die Sony alpha 35K für 555 Euro. Von den beiden liefert die Nikon etwas bessere Bilder, doch ihr fehlt dafür ein integrierter Blitz.

Insgesamt erhielten 13 der 15 getesteten Systemkameras das Qualitätsurteil „Gut“. Wer trotz der guten Ergebnisse eine echte Spiegelreflexkamera wünscht, wird im Produktfinder Digitalkameras unter www.test.de/digitalkameras fündig, der mittlerweile mehr als tausend Modelle umfasst. Hier schneiden die Canon EOS 60D und die Nikon D7000 „gut“ ab. Sie gibt es je nach Objektiv ab gut 1000 Euro.