aid infodienst e. V. aufgelöst

Der aid infodienst e. V. (aid) ist Geschichte. Am 3.
November 2016 haben die Mitglieder als höchstes Aufsichtsgremium die
Auflösung des Vereins beschlossen. Das klingt zunächst nach einer
schlechten Nachricht für eine Institution, die in Deutschland 66
Jahre lang neutrale Informationen “vom Acker bis zum Teller“
lieferte. Aber es gibt einen guten Grund für die Auflösung: Die
Kompetenzen in Sachen Ernährungs- und Agrarkommunikation sollen
gebündelt werden. Es gibt in Deutschland zahlreiche „Kompetenz- und
Kommunikationsinseln“, die – staatlich gefördert – über
Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung kommunizieren. Was fehlt,
ist DAS Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Verbraucher sowie
für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Dies soll nun unter dem Dach
der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen
werden. Und zwar in zwei eigenständigen Einheiten: dem Bundeszentrum
für Ernährung (BZfE) und einer Kompetenzeinheit für
landwirtschaftliche Fachinformationen, die miteinander vernetzt sein
werden.

Kern des neuen Bundeszentrums für Ernährung sowie der
Agrarkommunikation werden jeweils Teile des aid sein. Bis zur
Gründung dieser Meilensteine steht noch eine Menge Arbeit an. Zudem
sind mit einer Bündelung der Kompetenzen auch neue Konstellationen in
der Organisation und Kommunikation erforderlich. Dennoch werden die
aid-Medien weiter verfügbar sein. „Unsere Arbeit führen wir in
unveränderter Qualität nahtlos fort und auch das Medienangebot
stellen wir weiterhin in der gewohnten Qualität sicher“, so Dr.
Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und
zukünftige Leiterin des BZfE. „So muss niemand auf Informationen
oder Unterrichtsmaterialien des aid verzichten.“ Schritt für
Schritt werden also neue und auch bewährte Materialien unter dem
neuen Namen veröffentlicht. „Das gesamte Angebot wird in der
geballten Kraft eines ‚Bundeszentrums für Ernährung‘ noch besser“,
so Büning-Fesel.

Das gilt selbstverständlich auch für die bewährten Medien im
Agrarbereich. Und nicht nur das: Die Kommunikation in diesem Bereich
soll stärker in Richtung Verbraucher gehen. Was dem aid vor allem aus
Kapazitätsgründen in Sachen „Informationen über die
Landwirtschaft“ bisher nur in relativ geringem Umfang möglich war,
soll in der neuen Konstellation deutlich gestärkt werden. Da sieht
Büning-Fesel noch großes Potenzial: „Es soll ein möglichst
realistisches Bild über die aktuell praktizierte Landwirtschaft
vermittelt werden, weg von einer fragwürdigen Werbeidylle auf dem
Stand des 19. Jahrhunderts.“ Die modernen Errungenschaften der
Lebensmittelerzeugung, inklusive vieler Instrumente zum besseren
Schutz für Tiere, Natur und Umwelt, müssten jedem als neutrale
Informations- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen.
Außerdem gebe es noch einen Handlungsbedarf für die Kommunikation
der Forschungsergebnisse im Agrarbereich.

Mit der Auflösung des aid ist somit der Grundstein für eine
konzentrierte Kommunikation im Ernährungs- und Agrarbereich gelegt.
Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer
schlagkräftigeren Ernährungs- und Landwirtschaftskommunikation.

www.aid.de

Ein Baum für ein Bild

Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei rufen zu einer gemeinsamen Instagram-Aktion auf

Kaffee und Kakao haben nicht nur eine Bohne gemeinsam. Im Falle der Schokoladenfirma Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei sind dies auch Werte wie direkter und fairer Handel, gerechte Bezahlung und Aufforstung für eine grüne, nachhaltige Zukunft. Der Gedanke dahinter: Erstklassiger Genuss soll die Menschen zur Auseinandersetzung mit bewusstem Konsum anregen. Vom 31.07. bis 31.08.2016 haben sich beide Unternehmen eine besondere Aktion ausgedacht: Für jedes Bild, das mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet wird, pflanzen sie einen Baum in den bedrohten Wäldern von Peru.

Einen Baum können nicht nur gestandene Männer pflanzen! Die „Aussaat“ ist denkbar einfach: Um einen Baum zu pflanzen, muss nur zwischen dem 31.07. bis 31.08.2016 ein Bild von einem besonderen Kaffee- oder Kakao-Moment mit dem Hashtag #onepiconetree auf Instagram gepostet werden. Für eine Teilnahme muss das Instagram-Profil öffentlich sichtbar sein. Am Ende der Aktion pflanzen die Schokoladenfirma Original Beans und die Murnauer Kaffeerösterei für jedes Bild einen Baum in bedrohten Waldgebieten von Südamerika, wie zum Beispiel in der Kooperative des PachaMama in den Regenwäldern sowie im Trockenwald des Piura Flusstals von Peru.

Ziel der Aktion ist es zum einen, die Aufmerksamkeit auf den Artenreichtum und die bedrohliche Abholzung der Regenwälder zu lenken. Zum anderen setzt die Aufforstung in kahlgeschlagenen Regionen ein Zeichen für eine nachhaltige Zukunft und kämpft gegen die Ausbeutung der Natur.

Namhafte Unterstützer
Zahlreiche Restaurants, darunter das Atlantic Kempinski, der Off-Club, Gutsküche Wulkfsfelde in Hamburg, der Adler Asperg, Ketschauer Hof in Deidesheim oder Maerz das Restaurant in Bietigheim-Bissingen, unterstützen die Aktion. Gemeinsam Bloggern und den Social Media und Online Kanälen von Original Beans und der Murnauer Kaffeerösterei wird die Aktion zusätzlich beworben. Damit soll eine möglichst hohe Reichweite erreicht werden, um die Anzahl der gepflanzten Bäume zu erhöhen.

Food Porn Awards

Die Berlin Food Week findet vom 28. September bis 4. Oktober 2015 zum zweiten Mal statt​

Der Fotowettbewerb der anderen Art: Die Berlin Food Week kürt die besten Foodporn-Bilder zum Thema Summer of Food in Kooperation mit dem BASE_camp Berlin und EyeEm
Vernissage am 29. September 2015 mit Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien auf die Foodszene

Das Auge isst mit und bevor die Hände zu Besteck und Serviette greifen, langt der Foodie von heute nach Smartphone oder Kamera. Der Trend der Food-Fotografie setzt sich weltweit durch – auch auf professioneller Ebene. Die Berlin Food Week, die sich als Plattform sieht, auf der sich die gesamte Berliner Foodszene in all ihren Facetten präsentiert, trifft und austauscht, würdigt in diesem Jahr erstmalig die Mühe aller Foto-Foodies und verleiht die Food Porn Awards.

Mitmachen kann jeder, egal ob Amateur oder Profi. Eingereicht werden muss dafür ein Bild zum Thema Summer of Food – teilgenommen wird über die kostenlose Foto-Sharing-Community EyeEm. Gut 14 Tage lang haben Kulinarik-Fans von 17. bis 30. August 2015 die Möglichkeit, sich mit einem Bild zu bewerben. Und das soll vor allem eins sein: Ein echter Food Porn eben.

Alle Infos zur Bewerbung gibt es ab sofort unter www.berlinfoodweek.de/foodpornawards. Eine Bewerbung ist ab dem 17. August möglich.

Die Jury besteht aus fünf leidenschaftlichen Foodies mit dem Blick für pornöse Food-Bilder, die zielsicher zehn Gewinner wählen werden. Die Gewinnerfotos werden bei der Vernissage am 29. September 2015 im Berliner BASE_camp, in der Mittelstraße in Mitte, vorgestellt. Der etwas andere Mobilfunkladen von Telefónica Deutschland verbindet den Technik-Showroom mit einem Café und außergewöhnlichen Veranstaltungen. Im Zuge der Verleihung findet zudem im Rahmen der etablierten Veranstaltungsreihe Mobile Living eine Podiumsdiskussion zum wachsenden Einfluss digitaler Medien im Foodbereich statt. Teilnehmer der Diskussion sind unter anderem Sebastian Esser, Geschäftsführer des Start-ups HOME EAT HOME sowie Sophia Giesecke, Foodbloogerin bei Mit Vergnügen.

Die fünfköpfige, foto- und foodaffine Jury besteht aus:
Truong Si Dong Phuong, Mitinhaber vom District Mot, dem ChénChè Teehaus und dem SiAn, außerdem als DJ Monsieur Dope und Eventveranstalter bekannt.
Sophia und Maria Giesecke, Bloggerinnen und Kommunikationsprofis, bekannt durch ihre Reihe 40 Days of Eating beim Blog Mit Vergnügen.
Steffen Sinzinger, Blogger der Speisemeisterei und Sous Chef im Xxenia im Pullmann Hotel Schweizer Hof.
Und Anke Krohmer, Chefredakteurin von Lust auf Genuss und echte Expertin wenn es ums Thema Essen geht.

Die zehn Gewinner dürfen sich über mobile Endgeräte freuen, mit denen man scharfe und einzigartige Bilder schießen kann, zur Verfügung gestellt vom Mobilfunkanbieter
Telefónica; außerdem über ein Porzellan-Starterset von Arzberg, dessen Teller in zarten Pastelltönen gerade zu gemacht sind für ansprechende Food-Fotos. Außerdem werden ihre Bilder im Zuge der Vernissage geprinted für die Öffentlichkeit
ausgestellt.

Weitere Informationen auf www.berlinfoodweek.de/foodpornawards – hier findet man auch den Link zur Teilnahme an den Food Porn Awards (ab 17. August) sowie den Downloadlink für die App EyeEm.

Links:
www.berlinfoodweek.de

Food-Fotografie

Kulinarisches vor der Linse –
CHIP FOTO-VIDEO präsentiert vier Praxistipps für erfolgreiche Food-Fotografie

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen, sagt ein altes Sprichwort. In Zeiten von Facebook, Instagram, Pinterest und Co. gewinnt auch die visuelle Geschmacksfrage bildlich gesprochen an Gewicht. Unzählige Food-Blogger und zahlreiche Hobbyköche präsentieren ihre kulinarischen Kreationen weltweit mit Foto im Netz. CHIP FOTO-VIDEO gibt vier Tipps, wie sich Speisen mit jeder beliebigen Kamera und ohne zusätzliche Beleuchtung von ihrer leckersten Seite ablichten lassen.

Zubereitung zeigen
Zart besaitet in Sachen Fotomodell: der Salat. Die Blätter fallen schnell in sich zusammen, sobald sie mit Dressing angerichtet werden. Für schöne Aufnahmen sollten Sie daher nur wenig Essig-Öl-Gemisch auf die grüne Komposition tropfen. Alternativ fotografieren Sie lediglich einen Zubereitungsschritt – etwa den mit Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder anderem Gemüse gemischten Salat. Nüsse, Croutons und ähnliche Beilagen stehen auf einem Brettchen daneben. Das beschwerende Dressing fehlt in dieser Anordnung.

Perspektive wechseln
Fettiger Glanz und unappetitliche Blasen: Suppen oder Soßen ansprechend zu fotografieren benötigt etwas Übung. Fotografieren Sie möglichst bei Tageslicht am Fenster und verzichten Sie auf den Blitz. Er lässt Flüssigkeiten unansehnlich glänzen und verfälscht die Farben. Suppen lassen sich gut aus der Vogelperspektive aufnehmen, da sie eine flache, glatte Oberflächenstruktur aufweisen. Ein paar Kräuter oder ein Klecks Sahne sorgen für einen optischen Fixpunkt.

Deko-Elemente schärfen
Eine Nachspeise aus mehreren Schichten: Kleine Glasschälchen setzen die meist süße Verführung adäquat in Szene. Allerdings tut sich die Kamera an den Glasrändern schwer, exakt zu fokussieren. In diesem Fall hilft entweder manuelles Scharfstellen oder dem Autofokus eine Hilfestellung zu bieten. Zusätzliche Obststückchen oder ein Stück Minze bilden einen perfekten Fokuspunkt und werten die Leckerei auch optisch auf. Bei einheitlich hellen Farben empfehlen die Experten von CHIP FOTO-VIDEO einen andersfarbigen Hintergrund. Das bringt mehr Spannung ins Bild.

Untergrund präsentieren
Limonaden, Smoothies, Cocktails: Wenn Sie die Getränke aus einem Winkel von 30 Grad oder noch steiler fotografieren, wird der Untergrund zum Hintergrund. Gerade bei Säften und Mixgetränken eignet sich ein schönes Holzbrett gut als Präsentationsfläche. Die Maserung lenkt den Blick auf das Motiv.

Wer sich dem Niveau von professionellen Food-Fotografen annähern will, sollte mindestens drei Grundregeln berücksichtigen. „Regel Nummer eins: Achten Sie auf ausreichend weiches Licht und richten Sie die Kamera so ein, dass das Bild leicht überbelichtet. Dann strahlt das Geschirr weiß“, rät Florian Schuster, Chefredakteur CHIP FOTO-VIDEO. „Überladen Sie die Teller zudem nicht mit Essen, damit jede Komponente klar zu erkennen ist. Und: Wählen Sie Geschirr, das wenig bis keine Muster und Verzierungen aufweist, um ein unruhiges Gesamtbild zu vermeiden.“

Weitere Praxistipps für gelungene Food-Fotografie finden Sie in der kommenden CHIP FOTO-VIDEO 09/2015. Das Magazin ist im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

www.chip.de

Meggle sucht TV-Hobby-Koch

Mit der MEGGLE Feine Sahne zum TV-Auftritt bei QVC: MEGGLE sucht den Kochstar – jetzt bewerben!

Wer gerne kocht und sein Talent auch abseits der heimischen Küche unter Beweis stellen möchte, der kann sich ab sofort bewerben und zum MEGGLE Kochstar werden: Einfach Text und Bild einreichen und mit etwas Glück in der QVC TV-Show „kochen & genießen“ das eigene Talent vor laufender Kamera präsentieren.

Ob Schmoren, Braten oder Dünsten – immer mehr begeistern sich für das kreative Zubereiten ihrer Speisen. Laut einer Statista-Umfrage aus dem Jahr 2014 gehört Kochen mit 64,7 Prozent zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Auch die Traditionsmolkerei MEGGLE und der Multichannel-Versandhändler QVC sind Freunde des guten Geschmacks: Im Rahmen der Aktion „MEGGLE sucht den Kochstar“ rufen sie begeisterte Köchinnen und Köche auf, ihr Können im Scheinwerferlicht darzubieten. Bis 30. April können sich Teilnehmer bewerben und mit etwas Glück als MEGGLE Kochstar in der QVC TV-Show „kochen & genießen“ am 02. Juni in Düsseldorf auftreten. Dort wird der Gewinner Genusskreationen mit der neuen MEGGLE Feine Sahne und anderen Leckereien zaubern sowie wertvolle Tipps von einem QVC Profi-Koch erhalten. Zudem kann der Gewinner einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen TV-Show werfen.

Wie man sich bewerben kann? Einfach das Kontaktformular auf www.meggle.de/kochstar-qvc ausfüllen und ein kurzes Empfehlungsschreiben plus Bild hochladen. Hier kann jeder Teilnehmer zeigen, warum gerade er der MEGGLE Kochstar ist!

BESSERESSER und Genießermesse Fisch & Feines, Bremen

Wer sich für gutes Essen interessiert, ist in der Messe Bremen genau an der richtigen Adresse: Bei der Genießermesse Fisch & Feines können Besucher von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. November 2014, handwerklich hergestellte, regional verwurzelte und delikate Lebensmittel in Hülle und Fülle kosten und kaufen – darunter erstmals auch diverse sehr spezielle Biere aus oft jungen Brauereien. Die BESSERESSER – Aktionstage Kinder- und Jugendernährung liefern zudem viele Informationen und Anregungen für kleine und große Besucher rund um diese Themen und wie die Fisch & Feines eine Vielzahl von Mitmachaktionen.

Eine davon beginnt auf den Aktionstagen bei einem Gemälde, auf dem ganzer Schinken, ein filetierter Fisch, Brötchen, Wein, Bier zu sehen sind – und das am Morgen, denn das 1647 entstandene Bild zeigt einen Frühstückstisch. Was frühstücken wir heute? Und wie gesundheitsbewusst? Solche Fragen wollen Mitarbeiter der Kunsthalle Bremen mit Kindern und Jugendlichen besprechen, während sie das barocke Bild betrachten. „Wir blicken oft über den musealen Tellerrand hinaus, so im Projekt ,Ess Kunst‘, in dem wir kulturelle und Gesundheitsbildung für Kinder verbinden“, berichtet Laila Seidel, pädagogische Mitarbeiterin, über die Arbeit der Museumspädagogen. „Diesen Ansatz verfolgen wir auch bei der BESSERESSER.“

Künstler hätten sich zu allen Zeiten mit Lebensmitteln, Essen, Kochen beschäftigt. „Und wenn sie es Museumspädagogen mit eindeutigen Darstellungen leicht machen, Alltagsaspekte herauszugreifen, dann ist ein Gespräch darüber und auch über Kunst schnell in Gang gebracht“, so Seidel. Leicht anregen lasse sich auch praktische Auseinandersetzung – seine Mitarbeiter bringen Materialien für Collagen mit, sodass Kinder und Jugendliche ihren eigenen Frühstückstisch gestalten können.

Besucher bei Steven Jaeger auf der Fisch & Feines dürfen ebenfalls aktiv werden – und kosten. Jaeger ist einer derjenigen, die Überraschendes auf der Messe präsentieren: Chilis aus Norddeutschland. Der Oytener Gärtner züchtet sie seit zwei Jahren in seinen Gewächshäusern im großen Stil. „Wir kochen gern und waren unzufrieden mit dem Angebot“, berichtet er über die Anfänge. Heute führt Jaeger 50 Sorten, verkauft die reifen, knallbunten Früchte, aber auch Pflanzen zum Selberziehen. „Zwar gedeihen sie nur in warmen Gefilden rund ums Jahr im Freien. Bei uns kann man sie aber gut von Mai bis September an einem geschützten Platz an der sonnigen Hauswand pflegen und dann hereinholen.“

Zur Fisch & Feines bringt Jaeger neben Rohware auch selbst gemachte Chutneys, Saucen und Marmeladen mit, um Besucher durch Probieren für seine Früchtchen zu erwärmen. Sein Sortiment umfasst milde Sorten bis hin zu solchen mit Schärfeweltmeister-Titeln, etwa die Trinidad Scorpion Butch. „Ich habe mal eine Chili gekostet, die es nach einem bekannten Maß auf weniger als die Hälfte an Schärfe bringt, auf 500.000 Units – leider, muss ich sagen“, berichtete Jaeger mit einem Augenzwinkern.

Die Fisch & Feines ist die neue Genießermesse der Messe Bremen. Sie bietet feste und flüssige Köstlichkeiten aller Art, die strengen Qualitätskriterien genügen. Ganz neue Akzente setzt sie diesmal zum Beispiel bei Fleisch von Tieren, die sich ausschließlich vom Weiden ernähren, und bei Bier: Insgesamt sind 17 Brauereien mit 58 Bieren vertreten. Die BESSERESSER wendet sich auch an Fachleute und Interessierte. Diese erwartet unter anderem das erste Europäische Symposium zur Kita- und Schulverpflegung am Messesamstag. Am Sonntag stellen sich Abgeordnete der Bremer Bürgerschaftsfraktionen kritischen Fragen zum selben Thema.

Die Messen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das gemeinsame Ticket kostet neun Euro und gewährt auch Einritt zu den Messen ReiseLust und CARAVAN Bremen.

www.fisch-feines.de
www.besseresser-bremen.de

Foodstyling Milchprodukte

Jeder kennt es: Beim Kochen und Backen hält man sich akribisch an das Rezept, doch das Ergebnis sieht trotzdem nie so aus wie das entsprechende Bild im Kochbuch. Grund dafür ist, dass die Fotos meist in stundenlanger Arbeit entstehen.

Foodstylisten und Fotografen arbeiten eng zusammen, um das perfekte Foto zu erzielen: Das fertige Gericht soll frisch und appetitanregend aussehen. Dabei arbeiten Foodstylisten mit zahlreichen Tricks. Ein Beispiel: Damit ein Salat nicht in sich zusammenfällt, enthält er in der Mitte oft einen Apfel oder ein Stück Knete. Darum und darüber drapiert der Stylist dann den eigentlichen Salat. So kann er Blätter, Tomaten und weitere Zutaten einzeln mit Zahnstochern ausrichten und feststecken.

Tipps der LVBM fürs Anrichten von Milchprodukten

So spannend das alles ist – alltagstauglich ist Foodstyling eher nicht. Doch auch Hobbyköche können einige Styling-Tricks für ihre Fotoposts anwenden, um den Speisen den letzten Schliff zu geben:

· Cremiger Frischkäse lässt sich mit Hilfe eines Eislöffels zu Kugeln formen. Mit Kräutern und essbaren Blumen verziert, wirkt die runde Käsemasse schnell und einfach ansprechender als nur in der Packung serviert.
· Heiße Reisgerichte, wie Milchreis und Risotto, sollte man innerhalb weniger Minuten anrichten – sonst bildet sich eine unschöne Haut.
· Perfekter Milchschaum für Cappuccino und Co. sollte cremig sein, weder zu flüssig noch zu fest. Milch mit reduziertem Fettgehalt, die auf maximal 60 Grad Celsius erhitzt wurde, schäumt besonders gut.
· Farbige Accessoires, wie gelbe Mango, rote Kirschen oder grünes Basilikum verleihen dem Bild Kontraste und unterstreichen die Frische eines Gerichts.
· Als dekoratives Beiwerk eignen sich einzelne Zutaten: locker um den Pasta-Teller werden frische Tomaten, Hartkäse & Co. drapiert.
· Weniger ist mehr: auf den abgebildeten Tellern sollte nur kleine Portionen angerichtet sein, das wirkt feiner.

Ab und zu vegan-4-you

Rezension „Ab und zu vegan-4-you“ von Ursel Kiefer

Heutzutage ist vegan sein hip. Kochbücher sprechen meist ein junges Publikum an und fallen in ihrem coolen und auf irgendeine Art und Weise besonderem Design auf. Bei „Ab und zu vegan-4-you“ scheint dies jedoch anders zu sein. Es richtet sich an den „Normalmensch“ – keine Gesundheitsfreaks, Ökos oder Hipster, ganz nach dem Motto: Vegan sein kann jeder, zumindest ab und zu.

Mit 323 Seiten und 135 Rezepten ist es ein relativ dickes Buch. Es ist gegliedert in neun Rezeptkategorien:

Brotaufstriche
Saucen und Dips
Suppen
Gemüse
Beilagen
Pasta
Aufläufe und Eintöpfe
Vegan International
Salate

In der Einleitung werden Vorteile der veganen Ernährungsweise aufgezählt, danach gibt es ein Interview mit „Vitalstoffexpertin Prof. Dr. Michaela Döll“ zum Thema Mikronährstoffe, noch ein paar Informationen zum Thema B-12 und ein Grußwort vom badischen Koch Ralf Hiener.
Bevor es zu den Rezepten geht kommt dann noch ein kleines „Lebensmittelkunde“-Kapitel, in dem verschiedene vegane Produkte wie Sojaschnetzel, Sojajoghurt, vegane Butter, Ahornsirup, Flüssigrauch etc. vorgestellt werden. Zu jeden Lebensmittel gibt es hierbei ein Bild.
Am Ende des Buches ist noch eine Liste mit in den Rezepten verwendeten Gewürzen und ein paar Informationen zur Autorin.

Verfechter der guten alten Hausmannskost werden dieses Buch lieben, da sie mit Frikassee, Semmelknödeln und Schwäbischen Spätzle sicherlich gut bedient sein werden. Ein großer Vorteil des Buchs ist, dass jedem Rezept zwei ganze Seiten gewidmet worden. So gibt es zu jedem Gericht ein Bild (allerdings ein bisschen altbacken) und das Buch ist sehr übersichtlich und anschaulich aufgemacht.

Der Nachtteil ist allerdings, dass unglaublich viel mit Sojaprodukten gekocht wird. So gut wie jedes Gericht beinhaltet Tofu, Sojamilch, Sojamehl, Sojaschnetzel oder Sojasahne. Außerdem spricht mich persönlich das Design überhaupt nicht an, aber vermutlich weil ich eher nicht zu dem Publikum gehöre, an das es gerichtet ist. Was ich auch ein bisschen schade finde, dass es keine Rezepte für Desserts gibt, ich denke, dass hätte das Buch noch gut abgerundet.

Ab und zu vegan-4-you ist am 15. April 2014 im ‚Vrösche Verlag‘ erschienen. Es ist ein tolles Buch für den „Normal Bürger“ der in die vegane Küche einsteigen möchte. Die Rezepte sind relativ einfach zuzubereiten und außer ein paar Kräutern und Sojaprodukten werden auch keine ausgefallenen Zutaten benötigt. Auch wenn es nicht im Punkto Design hervorsticht ist es dennoch ein anschauliches Buch mit netten Bildern zu jedem Rezept. Gioia Romanowski

ISBN 978-3-00-045090-7 (Bestellink)

PayPal mit Sicherheitsproblem

Sehr überrascht war der Autor diese Zeilen, als er heute eine email von PayPal bekam. Ich benutze einen sogenannten catch all email account. Das bedeutet, ich ordne eine email Adresse jedem Händler zu. So kann ich nachverfolgen, wer diese benutzt.

Bei Amazon lautet die email amazon@34.de, bei Paypal lautet sie ebay1@34.de. Für nichts anderes benutze ich diese email Adresse. Und heute bekam ich dann eine email an die korrekte Adresse, die mich aufforderte, mein Konto zu bestätigen. Auf dem ersten Blick sehr echt, auf dem 2. Blick nicht. Auch die Seite, auf die man geleitet wird, sieht sehr echt aus. Ich habe sie sofort an Firefox als Phishing Seite gemeldet.

Goldene Regel: Niemand wird Sie auffordern, Ihr Konto im Internet zu bestätigen! So wie keine Bank Sie anruft und nach der TelefonPin fragt!

Ein Bild von der email:
https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10152171663728124/?type=1&theater

Andre Schneider

Neues Jahrhundertmenü „anno 1883“ im Strandhotel Glücksburg

Historische Themen spielen im Strandhotel Glücksburg eine besondere Rolle, vor allem wenn sie mit Gaumenfreuden verbunden sind: So widmet das Restaurant-Team rund um Küchenchef Andre Schneider dem Jahr 1883 ein Jahrhundertmenü, das täglich vom 11. bis 26. Januar 2014 originalgetreu, aber mit einer Prise Moderne serviert wird. Für 59 Euro pro Person.

Ganz zufällig kam das Team des Strandhotels Glücksburg auf das Jahr 1883: „Das ist echte Geschichte“, erzählt Kirsten Herrmann, Marketingleiterin des Strandhotels Glücksburg. „Frida Augustin, eine 90-jährige Dame, kam vor rund zwei Jahren in unser Haus und hatte einige alte Menükarten und ein Bild in der Hand, das sie uns unbedingt geben wollte“. Sie hatte alles auf ihrem Dachboden gefunden. Die Menükarten und das Bild stammten aus dem Jahr 1883 – jener Zeit, in der ihre Oma Anna Ohrt (geboren 1860 in Segeberg) in der Küche des Strandhotels Glücksburg gearbeitet hatte und sie selbst in den Jahren danach auch noch oft zu Besuch war.

„Als wir eine alte Menükarte vom 23. Juli 1883 in den Händen hielten und die Anekdoten von Frida Augustin hörten, war es klar – wir müssen diese Geschichte erlebbar machen und den Geist dieser Zeit erwachen lassen“, so André Schneider, der seit 2003 Küchenchef im Vier-Sterne-Superior-Hotel ist und sich durch seine prämierte kreative Kochkunst auszeichnet. Das Jahr 1883 war nämlich bewegend: Denn der erste Orientexpress fuhr von Paris ans Schwarze Meer, Reichskanzler Otto von Bismarck führte die gesetzliche Krankenversicherung ein, die Stadt Flensburg kaufte den Kollunder Wald und Prinz Julius das Prinzenpalais in Glücksburg und bezog es mit seiner Frau, Gräfin von Roest.

Die Speisen auf der alten Menükarte wurden originalgetreu übernommen: So genießen Gäste täglich vom 11. bis 26. Januar 2014, von 18 bis 22 Uhr, das Sechs-Gang-Menü aus Bouillon von Graupen, Irish Stew, Tauben soufliert, Roastbeef mit Salat und Kompott, Eis sowie Butter & Käse.

Buchungen für das Jahrhundertmenü „anno 1883“ sind telefonisch erbeten unter +49 (0) 4631 – 6141-500 oder per Email an info@strandhotel-gluecksburg.de

Im Jahr 1872, zur Hochzeit der deutschen Bäderarchitektur, wurde das Strandhotel Glücksburg erbaut – und schon bald logierten hier hochrangige Gäste. Unvergessen ist der Besuch des Kaisers Wilhelm II, der 1890 mit seiner Yacht vor dem damals noch jungen Prachtbau mit den markanten Giebeln anlegte. Zu seinen Ehren wurde das legendäre Kaiser-Menü mit zwölf Gängen und zehn Weinen kredenzt.

Dem kaiserlichen Höhepunkt folgte ein Tiefschlag: 1912 zerstörte ein Brand das Haus zu großen Teilen. Bereits im Jahr 1914 wurde es jedoch wiedereröffnet und empfing fünf Jahre später erneut berühmte Gäste: Der Schriftsteller Thomas Mann und sein Verleger Samuel Fischer erlebten hier für einige Wochen die Sommerfrische fern der Metropolen München und Berlin.

Ganz andere Gäste waren es, die seit der Nachkriegszeit die Atmosphäre des Hauses sowie die Ostsee mit ihren weißen Stränden und der klaren Luft genießen durften: Als Erholungsheim der evangelischen Kirche nahm das einstige Strandhotel von 1956 bis 1996 Mütter und Kinder auf.

Im Jahr 2000 fand das Haus wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurück: Nach grundlegender Modernisierung und Erweiterung wurde es als Strandhotel Glücksburg wieder eröffnet. Den Feinschliff erhielt das Haus acht Jahre später: Das „Weiße Schloss am Meer“ kam in den Besitz eines dänischen Kaufmanns, der es innen mit viel Geschmack und Qualität noch einmal umfassend renovierte: Massive Holzfußböden und Design-Elemente wie Lampen von Arne Jacobsen und Poul Henningsen prägen seither das edle Ambiente. Im skandinavischen Landhausstil empfängt das Vier-Sterne-Superior-Haus seine Gäste mit viel Helligkeit und Frische.

www.strandhotel-gluecksburg.de