Köchin des Jahres: Sarah Hallmann und Julia A. Leitner

Erste CHEF:IN Awards vergeben: Neun Preisträgerinnen in sieben Kategorien ausgezeichnet. Zum ersten Mal wurden in Deutschland Preise vergeben, die ausschließlich Frauen in der Gastronomie auszeichnen. Am Montagabend fanden im Foodlab Hamburg die ersten CHEF:IN Awards statt. In sieben Kategorien wurden neun Frauen ausgezeichnet – von der Küche über die Patisserie bis zur Bar, zum Wein und zum Service.

Erste CHEF:IN Awards vergeben: Neun Preisträgerinnen in sieben Kategorien ausgezeichnet. (c) JUDITHGILLES

Sarah Hallmann und Julia A. Leitner sind die Köchinnen des Jahres 2026 – zwei von sieben Kategorien werden geteilt vergeben.

Köchin des Jahres: Sarah Hallmann und Julia A. Leitner

Den Titel Köchin des Jahres teilen sich Sarah Hallmann (Hallmann & Klee, Berlin) und Julia A. Leitner (CODA, Berlin). Die Laudatio hielt CHEF:IN-Botschafterin Cornelia Poletto. Auch die Kategorie Patissière des Jahres ging an zwei Frauen: Larissa Metz (Vendôme, Bergisch Gladbach) und Emma Betti (Tantris, München).

Die Preisträgerinnen 2026 im Überblick

Köchin des Jahres – präsentiert von Transgourmet Cook
Sarah Hallmann, Hallmann & Klee, Berlin
Julia A. Leitner, CODA, Berlin

Patissière des Jahres – präsentiert von Rosenthal
Larissa Metz, Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach
Emma Betti, Tantris Maison Culinaire, München

Gastgeberin des Jahres – präsentiert von Pommery
Ilona Scholl, Tulus Lotrek, Berlin

SommelIère des Jahres – präsentiert von Zwiesel Fortessa
Nancy Großmann, Grill Royal, Berlin

Barkeeperin des Jahres
Maria Gorbatschova, Green Door Bar, Berlin

Unternehmerin des Jahres – präsentiert von Maison Mirabeau
Kristin Hendricks-Fuchs, Romantik Hotel Spielweg, Münstertal

Internationale Köchin des Jahres
Ana Roš, Hiša Franko, Slowenien

Jury und Bewertungskriterien

Über die Preisträgerinnen entschied eine 22-köpfige Fachjury unter Leitung von Journalistin Anja Wasserbäch. In der ersten Runde nominierte die Jury pro Kategorie eine Shortlist, in der zweiten stimmte sie unter den Nominierten ab. Bewertet wurde nicht allein handwerkliche Exzellenz, sondern ebenso Führung, Teamkultur, Haltung und unternehmerische Leistung. Jurymitglieder durften nicht über Betriebe abstimmen, an denen sie wirtschaftlich beteiligt sind, und ihre Entscheidungen nicht untereinander besprechen. Die Kategoriepartner hatten keinen Einfluss auf die Auswahl. In zwei Kategorien wurde der Preis geteilt vergeben: Die jeweils zwei Preisträgerinnen erreichten in der Abstimmung denselben Punktestand.

Frauen in der Spitzengastronomie: 4,4 Prozent der Sternerestaurants

Von 339 MICHELIN-Sternerestaurants in Deutschland werden 15 von Frauen geführt. Das sind 4,4 Prozent. Quelle: Guide MICHELIN.

Denise Snieguolė Wachter, Gründerin von CHEF:IN, ordnet ein: „Handwerkliche Exzellenz ist bei uns die Eintrittskarte, nicht die ganze Antwort. Wer eine Küche führt, in der Menschen bleiben, in der ausgebildet wird, in der es faire Dienstpläne gibt, leistet etwas, das auf keinem Teller sichtbar wird und die Branche trotzdem stärker verändert als jede Technik.“

Der Abend: Moderation, Laudationes und Dinner

Durch das Programm führte Moderatorin Muschda Sherzada. Die Laudationes hielten Anja Wasserbäch, Katharina Wechsler, Rosina Ostler, Julia A. Leitner, Felicitas Then, Denise Snieguolė Wachter und Cornelia Poletto. Sarah Hallmann und Ana Roš, die nicht anreisen konnten, meldeten sich per Videobotschaft.

Rund 110 Gäste aus Gastronomie, Handel und Medien kamen zur Verleihung und zum anschließenden Dinner. Das Menü stammte von Viki Lund und war aufs Teilen angelegt: ein essbarer Tischläufer zum Auftakt, vier Gerichte in die Mitte des Tisches, zum Abschluss Zwetschgendatsch mit Franzbrötcheneis. Die Weine des Abends stellte Katharina Wechsler vom Weingut Wechsler vor, das Getränk des Abends kam von Jennifer Färber, Sans Péché. Die Aftershow fand in der Air Bar 13 im Westfield Überseequartier statt.

Partner der CHEF:IN Awards 2026

Weitere Partner der CHEF:IN Awards 2026 sind Transgourmet Cook, Pommery Champagne, Zwiesel Fortessa, Rosenthal, Maison Mirabeau, AKI Altonaer Kaviar Import Haus, Weingut Wechsler, Sans Péché, Joonys Sodas, Sawade, HarperCollins, Sundance Exclusive Artist Management, All The Flowers, Havelland Express, Sannmann Gärtnerei und Magnus Mineralbrunnen.

CHEF:IN

CHEF:IN ist die erste Plattform für die Sichtbarkeit von Frauen in der deutschen Spitzengastronomie, gegründet von der Foodjournalistin Denise Snieguolė Wachter. In fünf Watch Lists dokumentiert CHEF:IN 72 Köchinnen, Gastgeberinnen, Sommelières und Barkeeperinnen aus Deutschland und international. Head of Jury ist Journalistin Anja Wasserbäch, Botschafterin ist Cornelia Poletto.

chefin.watch

Sarah Hallmann und Julia A. Leitner

Zusammenfassung

Den Titel Köchin des Jahres teilen sich Sarah Hallmann (Hallmann & Klee, Berlin) und Julia A. Leitner (CODA, Berlin). Die Laudatio hielt CHEF:IN-Botschafterin Cornelia Poletto. Auch die Kategorie Patissière des Jahres ging an zwei Frauen: Larissa Metz (Vendôme, Bergisch Gladbach) und Emma Betti (Tantris, München).

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