Christian Bau ist bester deutscher Koch

Die Leser des amerikanischen Magazin „Elite Traveller“ wählte die 100 besten Köche der Welt.

Die Top 10 Restaurants der Elite Traveler Top 100 Restaurants 2018 

  1. Alinea, Chicago
  2. Azurmendi, Larrabetzu, Spain
  3. Eleven Madison Park, New York
  4. Per Se, New York
  5. Osteria Francescana, Modena, Italy
  6. Robuchon au Dôme, Macau
  7. The Restaurant at Meadowood, St. Helena, USA
  8. Le Bernardin, New York
  9. Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier, Switzerland
  10. The Fat Duck, Bray, UK

    Christian Bau

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Nicolas Spanier und Mathieu Mermelstein, Sommelier, Tantris, München

Neue Führung im Weinkeller des Tantris München
Chef Sommelier Justin Leone verlässt zum Jahresende das Tantris, um sich künftig eigenen Projekten zu widmen. Seine Position übernimmt Nicolas Spanier, der den Weinkeller gemeinsam mit Mathieu Mermelstein leiten wird.

Justin Leone wirkt seit sechs Jahren als Chef Sommelier im Tantris. 2011 trat er das Erbe der legendären Paula Bosch an und überzeugte mit seinen profunden Weinkenntnissen und seinem feinen Gespür nicht nur die anspruchsvollen Gäste, sondern auch diverse Jurys. So wurde Leone 2013 beim Leaders-of-the-Year-Award zum „Sommelier des Jahres“ gewählt und erhielt 2016 den „Prix Le Montrachet“. Nun möchte sich der gebürtige Kanadier beruflich auf neue Wege begeben. „Es ist natürlich sehr schade, dass uns Justin verlassen wird. Seine vinophile Vision und sein extravaganter Auftritt haben das Restaurant die letzten Jahre mitgeprägt. Umso mehr freuen wir uns jedoch, dass wir intern Nachfolger für ihn gefunden haben“, erklärt Felix Eichbauer, General Manager des Tantris.
Nicolas Spanier und Mathieu Mermelstein arbeiten seit Jahren im Team von Justin Leone und werden nach seinem Weggang eine kreative Doppelspitze bilden, bei der Nicolas Spanier den Lead als Chef Sommelier übernimmt. „Eine wunderbare Lösung, wie wir alle finden“, so Eichbauer.

Nicolas Spanier ist IHK-geprüfter Sommelier und verfügt über viele Jahre Berufserfahrung in der internationalen Spitzengastronomie. So arbeitete der 34-Jährige in ausgezeichneten Restaurants in Dublin, Brüssel sowie der „Foodie-Metropole“ Melbourne.
In seiner Zeit unmittelbar vor dem Tantris war Spanier in Berlin außerdem im Zwei-Sterne-Restaurant „Reinstoff“ und im mit 14 Gault Millau Punkten ausgezeichneten „Filetstück“ beschäftigt.

Der 33-jährige Mathieu Mermelstein wurde an der Weinakademie Rust in Österreich ausgebildet und sammelte Erfahrungen u.a. als Weinberater bei Wein & CO in Wien sowie als Sommelier auf dem Luxusliner „The World“. „Mathieu und Nicolas sind ein eingespieltes Team und verstehen sich blind. Die zwei werden schnell ihre Vorstellungen umsetzen und neue Highlights auf der Weinkarte setzen“, freut sich Justin Leone.

Unterstützung erhalten die beiden ab September von Domenico Durante, der bislang auf Schloss Elmau unter Marie-Helen Krebs tätig war und als dritter Sommelier im Tantris anfangen wird.

https://www.tantris.de/de/

 

Wählen gehen!

Der Branchen-Oskar“Best-of-the-Best“ Awards – Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE

Die Auswertung der 1. Stufe ist abgeschlossen und die Kandidaten für die Finalrunden stehen fest. Wählen Sie nun Ihre Favoriten.

Die Top 10 Kandidaten jeder Kategorie finden Sie in alphabetischer Reihenfolge auf der Wahl­plattform. Die vorläufige Rangliste bleibt zunächst Geheimnis von Port Culinaire.

Sie wählen erneut und zwar den/die Kandidaten/in aus der Top 10 Liste, der/die für Sie die No. 1 werden soll. Das Wahltool zur Online-Wahl befinden sich auf http://www.chef-sache.eu/awards/best-of-the-best-award/onlinewahl-stufe-2.html
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet. Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Top 10 of Europe & Germany (in alphabetischer Reihenfolge)
A. Chefs
1. European Champion 2016
Eneko Atxa, Azurmendi – Spanien • Jonnie Boer, Librije – Niederlande • Massimo Bottura, Osteria Francescana – Italien • Mauro Colagreco, Mirazur – Frankreich • Alain Passard, Arpège – Frankreich • Tim Raue, Restaurant Tim Raue – Deutschland • René Redzepi, noma – Dänemark • Heinz Reitbauer, Steirereck – Österreich • Joan Roca, El Cellar Can Roca – Spanien • Joachim Wissler, Vendôme – Deutschland

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Thomas Bühner, Restaurant la vie • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Sarah Henke, Restaurant Yoso • Christian Jürgens, Restaurant Überfahrt • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

3. Impulsgeber 2016
Heiko Antoniewicz • Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Felix Schneider, Restaurant Sosein • Christian Sturm-Willms, Restaurant Yunico • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
aqua, Sven Elverfeld • Horvath, Sebastian Frank • Nagaya, Yoshizumi Nagaya • Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner • Restaurant Tim Raue, Tim Raue • Sosein, Felix Schneider • Storstad, Anton Schmaus • The Table, Kevin Fehling • Vendôme, Joachim Wissler • Yunico, Christian Sturm-Willms

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Nicole Bänder, Le Flair • Barbara Berger, Storstad • David Breuer, Schwarzwaldstube • Matthias Däubler, Nagaya • David Eitel, The Table • Boris Häbel, Tantris • Melanie Hetzel, Yunico • Jimmy Ledemazel, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig

3. Meister/in der Weine 2016
David Eitel, The Table • Stéphane Gass, Schwarzwaldstube • Justin Leone, Tantris • André Macionga, Restaurant Tim Raue • Sven Oetzel, la vie • Barbara Oxenfort, Brasserie Stadthaus • Bärbel Ring, Söl’ring Hof • Marcel Runge, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig • Maximilian Wilm, Süllberg

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Ralf Bos, BOS FOOD • Gerhard Daumüller, Keltenhof • Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger • Hans Haas, Tantris • Ingo Holland, Altes Gewürzamt • Heinz Horrmann • Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller • Wolfgang Otto, Otto Gourmet • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Eckardt Witzigmann

2. Unternehmen 2016
Altes Gewürzamt • ASA Selection • Bos Food • Caviar House & Prunier • FrischeParadies • Keltenhof • Metro • Otto Gourmet • Rungis Express • Transgourmet

Boris Häbel

Boris Häbel wird neuer Maître im Gourmet-Restaurant Tantris.
Der 44 jährige war zuvor als Restaurantleiter und Maître in dem mit zwei Sternen ausgezeichnetem Restaurant „Lorenz Adlon-Esszimmer“, bei Hendrik Otto in Berlin tätig. Boris Häbel freut sich sehr auf die neue Herausforderung im legendären Münchener Tantris, das genauso alt ist wie er selbst. Berlin den Rücken zu kehren, wird seiner Frau und ihm zunächst schwer fallen, doch die Herausforderung die Geburtsstätte des deutschen Küchenwunders und der gehobenen Gastronomie, in Zukunft zu begleiten, überzeugte ihn.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir unseren Gästen mit Boris Häbel in diesem Sommer einen so qualifizierten und erfahrenen Gastgeber präsentieren können. Er ist ein perfekter Teamleiter, verfügt über langjährige Auslandserfahrung und zählt zu den anerkanntesten Restaurantleitern Deutschlands“ sagt Tantris Inhaber Felix Eichbauer.
Boris Häbel absolvierte seine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Hotel Bareiss im Schwarzwald. Bisherige Stationen seiner beruflichen Laufbahn waren unter anderem das Schlosshotel Lerbach unter Dieter Müller, der Frankfurter Tigerpalast und das weltberühmte Hotel „Burj al Arab“ in Dubai.

„Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass wir lange Zeit nach dem Weggang von Herrn Metzger wieder eine echte Gastgeberpersönlichkeit für unser Haus finden konnten. Gemeinsam mit Hans Haas, Justin Leone und unserem Team wird Boris Häbel mit seiner ruhigen und professionellen Art, persönlichen Service auf
höchstem Niveau bieten.“ fügt Felix Eichbauer hinzu.
Für das mit zwei Michelin Sternen und 18 Punkten im Gault Millau ausgezeichnete Restaurant ein Glücksgriff.

www.tantris.de

Martin Fauster & Friends

Gourmet-Event für den guten Zweck:
Neunte Auflage von „Martin Fauster & Friends“ im Hotel Königshof mit fünfzehn Meisterköchen aus den besten Küchen Europas

Alle guten Dinge sind beim Benefiz-Event „Martin Fauster & Friends“ schon lange nicht mehr drei. Am Sonntag, den 26. Juli 2015, lädt der Münchner Sternekoch Martin Fauster bereits zum neunten Mal international ausgezeichnete Meisterköche ein. Geschlemmt wird auch in diesem Jahr für den guten Zweck.

Los geht es um 13 Uhr mit der traditionellen Scheckübergabe, denn die Erlöse der Veranstaltung gehen – wie gewohnt – zusammen mit einer persönlichen Spende der Familie Geisel an soziale Organisationen aus der Region. Über die finanzielle Unterstützung dürfen sich die Philipp Lahm-Stiftung, der Verein Lichtblick Seniorenhilfe e. V. und die Bayerische Sportstiftung freuen. Im vergangenen Jahr konnten erfreuliche 35.000 Euro übergeben werden.

Nach dem kurzen offiziellen Teil treten dann Martin Fauster, der bereits seit 2004 Küchenchef im Königshof ist, und seine Gastköche in Aktion. Bis in die frühen Abendstunden werden sie an ihren Kochinseln brutzeln, wirbeln und dekorieren. Rund 30 raffinierte Gerichte werden live zubereitet und zwischendurch nehmen sich die Spitzenköche – trotz allem Trubel – immer wieder gerne Zeit für ein lockeres Gespräch. Es herrscht eine familiäre Atmosphäre zwischen den Gästen und den Köchen, die teilweise schon seit vielen Jahren dem Ruf von Martin Fauster folgen um bei dem traditionsreichen Event dabei zu sein.

Alle Gastköche von „Martin Fauster & Friends“ im Überblick: Eckart Witzigmann (Jahrhundertkoch), Hans Haas (Tantris, München), Norbert Niederkofler (St. Hubertus, St. Kassian), Roland Trettl (Koch & Genießer, überall), Ralph Knebel (Erbprinz, Ettlingen), Bobby Bräuer (EssZimmer, BMW Welt, München), Thomas Kahl (Käferschänke, München), Thomas Kellermann (Kastell, Wernberg), Herbert Hintner (Restaurant zur Rose, Eppan), Hans Neuner (Ocean, Vila Vita Parc, Algarve), Dieter Koschina (Vila Joya, Algarve), Gabi Taubenheim (Königshof, München), Tohru Nakamura (Geisels Werneckhof, München) und Bernard Antony (Maître Fromager, Vieux Ferrette).

Für die perfekte Begleitung der edlen Speisen sorgen feinste Tropfen – von Henriot Champagner über die feinen Erzeugnisse des fränkischen Weinguts von Horst Sauer bis hin zu den Weinen aus dem eigenen Anbau der Familie Geisel in Tauberfranken.

Die Veranstaltung „Martin Fauster & Friends“ beginnt am Sonntag, 26. Juli 2015 um
13 Uhr im Gourmet Restaurant des Hotels Königshof, Karlsplatz 25, München. Der Preis pro Person beträgt 250 Euro und beinhaltet neben den Speisen auch Champagner, Weine, Mineralwasser und Kaffee. Reservierungen werden, nach Verfügbarkeit, unter der Telefonnummer +49 (0)89 – 55 13 78 141 oder per Mail an bankett@geisel-privathotels.de entgegen genommen.

Justin Leone

Anlässlich der Preisverleihung „Leader´s of the Year

2013“ wurden die Besten der Besten aus der Gastronomie mit dem

„Leaders of the Year Award 2013“, geehrt. ROLLING PIN hatte die Idee, einmal pro Jahr jene Personen auszuzeichnen, welche die Gastronomie und Hotellerie mit ihrem Mut, ihrer Innovation und Kreativität am meisten geprägt und damit andere motiviert haben. Das Einzigartige bei dem Award der LEADERS OF THE YEAR ist, dass alle Mitarbeiter der Gastronomie und Hotellerie ihre persönlichen Leader selbst nominieren können.

Die 3 Meistnominierten wurden gestern Abend zur großen LEADERS GALA ins Schuhbecks Teatro eingeladen, wo sie coram publico erfuhren, wer von der Fachjury zum LEADER OF THE YEAR in seiner Kategorie gewählt wurde. Justin Leone, Chefsommelier des Gourmetrestaurants Tantris, ist seit gestern um eine Auszeichnung reicher und erhielt den „Leader´s of the Year Award 2013“ in der Kategorie „Sommelier des Jahres 2013“.

Justin Leone ist gebürtiger Kanadier, der den Großteil seiner Sommelier-Laufbahn in Chicago mit Abstechern nach London und ins Burgund verbrachte. Sein Leben davor gehörte der Musik. Er studierte Kontrabass an einer renommierten Musikhochschule der Vereinigten Staaten. Der Wunsch „endlich einmal Geld zu verdienen“ ließ ihn einen Job in der Gastronomie annehmen. Als er zum ersten Mal einen exzellenten Wein probierte, war Justin Leones neues Berufsziel Sommelier beschlossene Sache: „Wenn ich Wein verkoste, schmecke ich Musik. Ich spüre die Harmonie, Balance, Entwicklung, Kontraste, laute Noten, leise Töne im Wein wie in einem meisterlichen Stück Musik.“

Als Sommelier haben ihn besonders die Jahre im drei Sterne Restaurant Alinea in Chicago geprägt, wo Justin unter der Leitung von Küchen-Chef Grant Achatz eine Expertise schärfen konnte. Eine persönliche Liebe gilt der Entwicklung eigener Cocktails. Während seiner Zeit in Chicago entwickelte er auch das Wein-, Cocktail- und Bierprogramm von Benny’s Chophouse, das binnen kürzester Zeit zum besten Steakhouse der Stadt gekürt wurde.

Restaurant Tantris
Am 2. Dezember 1971 öffnete der architektonisch an eine moderne Kirche erinnernde Gourmet-Tempel seine Pforten. Der Münchner Bauunternehmer und Feinschmecker aus Leidenschaft Fritz Eichbauer erfüllte sich damit einen Traum: die Spitzengastronomie nach Deutschland zu holen. Das Tantris wird zum Beginn einer neuen Gastronomiebewegung. Bereits 1973 vergab der Guide Michelin seinen ersten Stern an das Tantris und seinen damaligen Küchenchef Eckart Witzigmann. Ein Jahr darauf folgte der zweite. Seitdem funkeln die Sterne ununterbrochen über dem Tantris. Kein anderes Restaurant in Deutschland ist so lange durchgehend mit zwei oder drei Sternen ausgezeichnet worden. Seit nunmehr zwanzig Jahren prägt Hans Haas, charakterisiert als „Meister der Einfachheit“ den Stil der Tantris-Küche. Was macht diesen Ort so besonders? Es ist die Atmosphäre, die magische Momente zaubert. Einst Avantgarde und heute Kult ist das Tantris ein Restaurant, das alle Sinne inspiriert. So wie hier wird es nirgendwo anders sein. Felix Eichbauer führt die Familientradition fort und sorgt dafür, dass die Gäste auch in Zukunft unvergessliche Abende im Tantris erleben.

www.tantris.de

Tantris = Denkmal

Das Restaurant Tantris ist vom Bayerischen Landesamt für Denkmalschutz in die Liste schützenswerter Baudenkmäler aufgenommen worden.

Rot wie Hummer und schwarz wie Trüffel sind die Erkennungsfarben des Münchner 2-Sterne-Restaurants Tantris, nicht zu vergessen der orangefarbene Teppichboden an Decken und Wänden. Nach einem Entwurf des Schweizer Architekten Prof. Justus Dahinden 1971 erbaut, holte Bauherr Fritz Eichbauer mit seinem ersten Küchenchef Eckart Witzigmann die Nouvelle Cuisine nach Deutschland. Das „deutsche Küchenwunder“ begann. „Mit dem Tantris hat sich mein Vater einen Lebenstraum erfüllt. Dass es nun zum sehr lebendigen Denkmal wird macht uns stolz“, kommentiert Felix Eichbauer die Entscheidung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. „Wir sind sehr glücklich mit der Architektur, die im Zusammenspiel mit Hans Haas’ Küche und unserem ungezwungenen Service eine unverwechselbare Atmosphäre schafft.“

Die Aufnahme des Tantris in die Liste denkmalgeschützter Bauten begründet das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege folgendermaßen:
„Geschichtliche und sozialgeschichtliche Bedeutung: Das Tantris ist ein höchst seltenes Beispiel privaten Bauens, denn der Bauherr wollte mit diesem Bauwerk einen Raum für Deutschlands Spitzenküche schaffen: exotisch und fremd sollte das Tantris sein. Hierfür stehen auch die Fabelwesen aus Beton des Künstlers Bruno Weber. Zudem steht es im Zusammenhang mit dem Bauboom der Landeshauptstadt München zum Olympiajahr 1972. Es war immer Treffpunkt von Personen der Zeitgeschichte. Welche Verabredungen mögen an den Tischen des Tantris getroffen, welche wichtigen Entscheidungen an diesen Tischen vorbereitet worden sein!

Baukünstlerische Bedeutung: Das Tantris ist das Werk des Schweizer Architekten und Designers Justus Dahinden. In dem Ineinandergreifen von Raumbereichen und der Außengestaltung mit Sichtbeton ist es ein herausragendes Beispiel Bauens der frühen 1970er Jahre. Der Architekt Justus Dahinden, geboren 1925 in Zürich, entwirft plastische, beinahe skulpturale Bauwerke. Die Räume sind abwechslungsreich, oft auf verschiedenen Ebenen angelegt. Dahinden hat viele international beachtete Bauten entworfen…“

Prof. Dahinden ist über die Nachrichten aus München hoch erfreut: „Sie hat in mir echte Festtagsstimmung ausgelöst. Die Anerkennung der Ess- und Trinkarena in München überragt für mich alle anderen Akklamationen, die meine Bauten weltweit erhalten haben. Denn in den Räumen des Tantris kommt die Ganzheit der Emotionen der Menschen zum Schwingen. Das Tantris ist eine Form gewordene Emotion.“

Der bescheidene Hans Haas, Münchens bester und 2 Sterne Ausnahme-Koch, arbeitet jetzt in einem Denkmal.

www.tantris.de

Statt Oktoberfest Tantris

Zum Oktoberfests präsentiert das Tantris zu den Menüs von Küchenchef Hans Haas eine Bierbegleitung exklusiver Mikro-Brauereien – Tantris-Sommelier Justin Leone nimmt Gourmets mit auf eine spannende Reise durch die Welt ausgesuchter Bier-Spezialitäten
Nur noch bis zum 2.Oktober erhältlich!!

Das Thema Bier interessiert Justin Leone nicht erst seit seiner Ankunft in München im Frühjahr letzten Jahres. Während seiner Zeit als Sommelier in Chicago’s 3-Sterne Restaurant Alinea unter Chef Grant Achatz war er einer der ersten, der den Gourmet-Gästen als Alternative zum Wein eine ausgesuchte Bier-Rarität zum Gericht empfahl. Er beriet auch auf Bier spezialisierte Läden bei der Zusammenstellung ihres Sortiments und schrieb für mehrere US-Publikationen Bierkritiken. „In den USA sind Bars mit einer Auswahl von 20 bis 300 Biersorten keine Seltenheit“, erzählt Justin Leone von der lebendigen Bier-Szene in Übersee. Immer mehr experimentierfreudige Feinschmecker interessieren sich auch hierzulande für ausgesuchte Bier-Spezialitäten. Justin Leone liebt das bayerische Bier: „Die Bayern machen mit ihrem Reinheitsgebot ein perfektes Bier. Es gibt keine bessere Bierwelt. Aber eine ganz andere.“

So fängt im Tantris die Reise durch die Welt exklusiver Biere in Bayern bzw. Deutschland mit einem Augustiner Helles oder einem Stauder Pils frisch vom Fass als Aperitif an. Zu einem ersten Fischgang wie z. B. Hans Haas’ Variationen von der Lachsforelle empfiehlt Justin Leone das „Einstök Icelandic Pale Ale“. Der amerikanische Hopfen verleiht dem Bier grüne frische Noten. Der auch darin enthaltene bayerische Hopfen prägt die angenehmen Bitternoten. Die Brauerei befindet sich in dem isländischen Fischerdorf Akureyri rund 60 Meilen südlich des Polarkreises. Das Wasser zum Brauen kommt von den prähistorischen Gletschern der Hlídarfjall Berge und gilt als eines der reinsten der Welt.

Zu einem 2. Fischgang mit exotischer Note wie etwa ausgelöstem Hummer mit Kokos-Curry Sauce rät der Tantris-Sommelier zum Weißbier „Isaac“ der kleinen Brauerei Birrificio Baladin aus dem Piemont, Italien. Die Aromen von Limette, Ingwer und Koriander begeistern Justin Leone: „Das Bier ist reich und opulent im Mund und unterstreicht wunderbar den Thai-Geschmack des Gerichts.“

Hans Haas’ Schmorgericht-Klassiker wie etwa Kalbs- oder Rinderbackerl serviert Justin Leone mit einem traditionsreichen Stout-Bier wie z. B. dem schwarzbraunen „Cream Stout“ der exzellenten Mikro-Brauerei St. Peter’s in Suffolk, Großbritannien. Das Bier besteht aus zwei englischen Hopfenarten und einem Blend aus fünf Malzsorten der Region. Das macht sich im Abgang durch einen feinen bittersüßen Geschmack bemerkbar. Die cremige Textur sowie die Vanille-, Kakao- und Röststoffnoten des Biers harmonieren aufs beste mit dem Schmorgericht.

Die Bierbegleitung zum 5-Gang Degustationsmenü (150 €) kostet 45 € pro Person. Die Bier-Spezialitätenwochen im Tantris dauern so lange wie das Oktoberfest: vom 22. September bis einschließlich 2. Oktober 2012 (am 3. Oktober – Tag der deutschen Einheit – hat das Restaurant geschlossen).

www.tantris.de

Sebastian Heil

Neues entdecken – Altbewährtes aus neuer Perspektive betrachten

Nach sieben Jahren als Küchenchef im Restaurant Terrine (1 Stern Guide Michelin) geht Jakob Stüttgen Ende Juli neue Wege. Nachfolger wird sein langjähriger Kompagnon in der Küche Sebastian Heil.

Nach sieben Jahren intensiver, innovativer Arbeit als Küchenchef hat sich Jakob Stüttgen dazu entschlossen, die Terrine Ende Juli zu verlassen und sich dem Thema Schokolade und Pralinen zu widmen. „Es waren sieben Jahre voller Kreativität, in der Jakob Stüttgen aus unserem ehemaligen Bistro einen besonderen kulinarischen Ort geschaffen hat, an dem Gastronomie leidenschaftlich und professionell gelebt wird“, bedankte sich Terrine- und Tantris-Inhaber Felix Eichbauer für die außerordentlichen Leistungen Jakob Stüttgens.

Der neue Chef de Cuisine

Nachfolger wird der 30-jährige Sebastian Heil. Er ist Stüttgens langjähriger Wegbegleiter in der Küche. Nach einer Renovierung der Terrine im Oktober 2005 übernahmen Jakob Stüttgen und sein Kompagnon Sebastian Heil die Küche und Konzeption der Terrine. Schon nach kurzer Zeit konnten sie die Gäste und Gourmetkritiker mit ihrer innovativen fantasievollen Küche überzeugen. Mit einem Michelin Stern und 17 Punkten Gault Millau bewertet gelang es der Familie Eichbauer neben dem Tantris eine weiteren Ort für Feinschmecker in der Münchner Gastro-Szene zu etablieren. Sebastian Heil wird den von ihm in den letzten Jahren mitgeprägten emotionalen Küchenstil weiter entwickeln. „Ich will, dass unsere Gäste auch in Zukunft bei uns Neues entdecken und Altbewährtes aus neuer Perspektive betrachten. Das machen wir, indem wir Spitzenprodukte und Gewürze auf oftmals überraschende Art und Weise kombinieren,“ erklärt Sebastian Heil das Konzept. An seiner Seite als Sous Chef in der Küche: Andreas Rachinger, zuvor Junior Sous Chef im Restaurant Wonka in Nürnberg (16 Punkte Gault Millau).

Zusätzlich zum 5-Gang Chef-Menü mit allerlei kulinarischen Überraschungen (zwischen 79 € und 95 €) und zum 3-Gang Mittagsmenü (39 €) präsentieren Sebastian Heil und sein Küchenteam ab sofort „Terrine Classics“, saisonal wechselnde Bistro-Klassiker wie etwa Tartar, Terrinen, Austern, Bouillabaisse oder Salade Niçoise. Immer mit besonderer Raffinesse und für die Terrine charakteristischer Aromenvielfalt.

Die neue Weinkarte

Dem perfekten Zusammenspiel von Weinen und Gerichten gilt ein besonderes Augenmerk. Dafür stehen die Tantris-Sommeliers Justin Leone und Stefan Peter, die den Terrine-Weinkeller prägen und pflegen werden sowie der neue Terrine Restaurantleiter Tobias Klaas. Er war zuvor Head Waiter und Käse-Sommelier bei Marcus Wareing at the Berkeley, London (2 Sterne Guide Michelin). Die neue Weinkarte der Terrine widmet sich Europa mit Schwerpunkt Frankreich, besonders dem Burgund. In Italien gilt die große Liebe der Sommeliers dem Piemont. Aber auch einige Neuentdeckungen aus Sizilien und der Toskana hält die Karte bereit. Bei den Weinen aus Spanien steht weiterhin das Priorat im Vordergrund. „Bei unseren Menü-Empfehlungen versuchen wir immer ein gesundes Verhältnis aus Neuentdeckungen und Klassikern zu bieten“ fasst Tobias Klaas die Philosophie der Terrine-Weinbegleitung zusammen.

Die neuen Öffnungszeiten

Seit Mitte Juni gelten neue Öffnungszeiten. Die Terrine ist von Dienstag bis Freitag nun auch mittags geöffnet. Die Öffnungszeiten im Überblick:
Mo. – Sa. ab 18.30 Uhr (Küche bis 22.30 Uhr)
Di. – Fr. 12.00 – 15.00 (Küche bis 14.00 Uhr)
So. geschlossen

Bei schönem Wetter ist die ruhig gelegene Terrasse mit 16 Plätzen geöffnet. Parkplätze stehen den Gästen in der Parkgarage der Amalienpassage
(Einfahrt über Türkenstr. 84) zur Verfügung.

Restaurant Terrine
Im Herzen Schwabings nahe der Universität verbreitet seit nun fast dreißig Jahren ein kleines Juwel der Münchner Gastronomiekultur Pariser Flair in der Amalienpassage. Die Handschrift des Inhabers Felix Eichbauer (Restaurant Tantris) ist in der Terrine deutlich erkennbar: Das Besondere steht im Vordergrund, vollendeter Genuss ist das Ziel. Viele Jahre als Sous Chef neben Jakob Stüttgen (1 Stern Guide Michelin, 17 Punkte Gault Millau) in der Terrine tätig, präsentiert nun Sebastian Heil als Küchenchef mit einem jungen Team eine lebendige, ausgefeilte Küche in zeitgemäßer, teils unerwarteter Perspektive. Sebastian Heils aromenreiche Chef-Menüs verwöhnen die Gäste mit allerlei kulinarischen Überraschungen. Darüber hinaus stehen saisonal wechselnde Bistro-Klassiker à la Carte zur Wahl. Weitere Informationen unter www.terrine.de