Start der Genuss-Akademie in Stift Zwettl

Start der Genuss-Akademie in Stift Zwettl

Karpfen, Mohn und Erdäpfel als regionale Genuss-Highlights

AMA Marketing und das Kuratorium Kulinarisches Erbe Österreich eröffnen in der Orangerie des Stiftes Zwettl einen weiteren Standort der Genuss-Akademie. Im Mittelpunkt der dort stattfindenden Intensivseminare stehen Lebensmittel wie Fisch, Rindfleisch, Wild und Lamm. Das Programm dauert eineinhalb Tage und besteht aus Vergleichsverkostungen und Wissensvermittlung gleichermaßen. Dabei wird gezielt auf traditionelle Produktionsweisen und -bedingungen eingegangen. Exkursionen zu Betrieben der Region ergänzen das Lehrprogramm.

Die Genuss-Akademie bereichert mit ihrem einzigartigen Konzept das touristische Angebot für Besucher des Waldviertels. Ähnliche Genuss-Veranstaltungen mit regionsspezifischen Inhalten finden in Stift Schlierbach, Schloss Kaiserau bei Admont, auf der Kalchkendlalm bei Rauris und in Wien statt.

Unterstützt wird diese kulinarische Veranstaltungsreihe von der niederösterreichischen Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: „Niederösterreich ist nicht ohne Grund das Land für Genießer, ist es doch eine wahre Schatzkammer an hervorragenden, heimischen Produkten. 28 von insgesamt 113 Genuss Regionen sind in Niederösterreich, damit ist es das Bundesland mit den meisten Genuss Regionen. Es freut mich besonders, dass die Genuss Akademie das Stift Zwettl als neue Heimat gewählt hat. Zum einen ist das Stift als eines der Top-Ausflugsziele Niederösterreichs ein wichtiger touristischer Impulsgeber in der Region, zum anderen erfüllt es einen bedeutenden wirtschaftlichen Aspekt. Immerhin zählt es mit rund 90 Hektar Teichanlagen zu den größten Teichwirten im Waldviertel. Qualität und Regionalität wird in ganz Niederösterreich groß geschrieben, wo sonst also würde man einen besseren Ort für die Genuss Akademie finden als hier.“

Ausgangssituation: Verlust von Genuss-Fähigkeit und Ernährungskultur
„Globalisierung, beschleunigte Wirtschaftsabläufe und Veränderungen der Arbeitswelt erhöhen den Zeitdruck im Alltag und damit auch unser Essverhalten und unsere Ernährungsgewohnheiten. Dies führt u.a. zu einer signifikant sinkenden Kochhäufigkeit in den Privathaushalten, zu verstärktem Konsum von Fertig- und Halbfertigprodukten sowie zu steigender Außer-Haus-Verpflegung in Gasthäusern, Restaurants und Kantinen. Infolge dessen ist auch in Österreich mehr und mehr festzustellen, dass die Bindung der Konsumenten zu den originalen und ursprünglichen Lebensmitteln zunehmend abnimmt. Jahreszeiten mit ihren Vegetationsperioden, regionale Besonderheiten mit ihren Traditionen des Anbaus, der Verarbeitung und des Geschmacks verlieren an Bedeutung. Damit einher geht der Verlust der sensorischen Kompetenz und eine Verkümmerung der Genussfähigkeit. Bewusstes Genießen hat deshalb auch mit wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Nachhaltigkeit zu tun und ist damit auch ein Teil der gelebten Verantwortung für unser Land“, betont Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing, die Bedeutung der Genuss-Akademie.

Der aktuelle Trend im Einkaufsverhalten von Konsumenten zeigt zunehmende Orientierungslosigkeit für eine bewusste Lebensmittelauswahl und Qualitätsdifferenzierung. Fehlendes Hintergrundwissen und die Entfremdung vom Ursprung der Produktion von Lebensmitteln führt zum Verlust an Ernährungskultur. Auch der Zusammenhang zwischen Lebensmittelproduktion und Kulturlandschaft wird nicht bewusst wahrgenommen.

Gegenstrategie: Bewusstseinsbildung und Aufbau von Wertschätzung für Lebensmittel
Als Gegenstrategie hat die AMA Marketing GmbH die Genuss-Akademie ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, einen Prozess der Bewusstseinsbildung und der Auseinandersetzung mit hochqualitativen Lebensmitteln, ihren regionalen Eigenarten, spezifischen Qualitäten und historischen Wurzeln in Gang zu setzen, sowie die Wertschätzung für Lebensmittel und Ernährungskultur zu heben.

Akademieinhalte: Genuss als Programm, regionale Lebensmittel im Mittelpunkt
Die Vertiefung des theoretischen Wissens über regionale Lebensmittel führt von der agrarischen Ausgangsproduktion bis zur Bereitung typischer Speisen. Bei den landwirtschaftlichen Ausgangsprodukten wie Milch, Fleisch, Gemüse, Obst und Getreide wird der Fokus speziell auf Qualität, Herkunft, Vielfalt und Sicherheit gelegt. Dabei kommt dem Erkennen der Qualitätskriterien am frischen Ausgangsprodukt eine besondere Bedeutung zu.

Die Erhaltung der sensorischen Kompetenz von Produzenten und Konsumenten wird in Form von Geschmacksschulung gefördert, um die bewusste Wahrnehmung von spezifischen Produkten und Qualitäten und damit die Genussfähigkeit zu schulen.

Die praktische Umsetzung und die Kreativität bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln sowie der Zubereitung von Speisen wird gefordert und gefördert.

Die spezifische kulinarische Kultur und das entsprechende Know-how helfen, das Bewusstsein für die Spezialitäten des Landes zu vertiefen und die kulinarische Sprache weiterzuentwickeln. Speisen und Gerichte wie Gulaschsuppe, Wiener Schnitzel, Kärntner Kasnudeln, Kalbsbeuschel, Waldviertler Knödel, Bregenzerwälder Käsknöpfle, Ritschert, Polsterzipf etc., also Gerichte mit Geschichte, sind untrennbar mit unserer Kultur verbunden.

Stift Zwettl: Heimische Produkte als touristische Attraktion
Zu den kulinarischen Stars der Region gehören Karpfen, Wild, Mohn, Erdäpfelraritäten etc. Die Entdeckung der kulinarischen Vielfalt und die faszinierendsten Variationen dieser regionalen Produkte bilden den Seminarschwerpunkt. Dabei soll auch die sensorische Wahrnehmung der Seminarteilnehmer geschärft werden. Im Zuge von Gegenverkostungen wird immer wieder aufgezeigt, welche Auswirkungen die Verwendung von Produkten unterschiedlicher Rohstoffherkunft oder unterschiedlicher Ver- und Bearbeitung haben kann. Verblüffende Erkenntnisse erwirbt der Gaumen auch im direkten Wettbewerb zwischen den Zubereitungsarten. Gespickt wird das Ganze durch Wissen aus der Ernährungswissenschaft und mit „G´schichten“ aus der guten, alten heimischen Küche. Die Genuss-Seminare in Stift Zwettl dauern 1,5 Tage. Ergänzt wird das theoretische Wissen durch Exkursionen zu Spitzen-Betrieben der Region.
In Zukunft sollen auch die Gäste der Region durch entsprechende touristische Angebote verstärkt in die kulinarische Welt des Waldviertels eingebunden werden.

Genuss-Zertifikate für Genuss-Akademiker
Zielgruppen für die Seminare sind in erster Linie engagierte Konsumentinnen und Konsumenten, darüber hinaus aber auch alle Akteure im Lebensmittelbereich wie Lebensmittelproduzenten, Verarbeiter und Mitarbeiter im Lebensmittelhandel, insbesondere jedoch auch Interessierte aus Gastronomie und Hotellerie. Am Ende erhält jeder Genuss-Akademiker natürlich ein Zertifikat für das besuchte Seminar.

www.ama-marketing.at

Wein- und Cognac-Gut der Grafen Matuschka von Greiffenclau

Wein- und Cognac-Gut der Grafen Matuschka von Greiffenclau weist für 2008 Verlust aus

Das französische Wein- und Cognac-Gut der Grafen Matuschka von Greiffenclau hat im Geschäftsjahr 2008 einen Verlust von 60.000 Euro ausgewiesen. Für 2009 rechnet das Weingut jedoch wieder mit positiven Zahlen und konnte so die geplanten Investitionen in eine neue Anbaufläche Pinot Noir bereits tätigen.

Nach einem erfolgreichen Jahr 2007 mit 110.000 Euro Gewinn hat das Weingut der Grafen Matuschka von Greiffenclau in der Petite Fine Champagne de Archiac (Charente) das Jahr 2008 mit einem Verlust von 60.000 Euro abschließen müssen. „Das Exportgeschäft in die USA ist um 90 Prozent eingebrochen, insbesondere für unseren Cognac“, erläutert Markus Graf Matuschka von Greiffenclau. „Für das Jahr 2009 kann ich jedoch bereits jetzt mit Sicherheit sagen, dass wir wieder Gewinn schreiben werden, auch, weil unser Sekt in diesem Jahr sehr gut geht und wir besonders in Japan erfreuliche Ergebnisse erzielen.“

Trotz des negativen Jahres 2008 konnten die Grafen Matuschka von Greiffenclau daher den geplanten Ausbau ihrer aktuell 15 Hektar großen Domaine Privé weiter vorantreiben. „Wir haben einen neuen, 1,5 Hektar großen Weinberg Pinot Noir verwirklicht“, berichtet von Greiffenclau.

Darüber hinaus haben die Grafen ihr Ökologie-Programm für den gesamten Weinanbau weiter ausbauen können. „Dieses Ökologie-Programm“, sagt Markus Graf Matuschka von Greiffenclau, „beinhaltet unter anderem die Anpflanzung von Wildkräutern und Wildblumen zwischen den Zeilen und die Pflege der Trockenmauern. Unser Weingut soll auch in 100 Jahren noch gesunde Böden haben, aus denen gehaltvolle Trauben hervorgehen.“

Informationen über das Unternehmen:

Das französische Weingut der Grafen Matuschka von Greiffenclau in der Petite Fine Champagne de Archiac (Charente) umfasst 15 Hektar Land, auf dem Wein, Cap Classique und Cognac produziert werden. Die Familie von Greiffenclau blickt auf eine 800-jährige Geschichte des Weinanbaus zurück, die ihren Ursprung im Rheingau hat. Die Domaine Privé in der Charente wurde im 18. Jahrhundert erbaut und wird seit 1998 von Markus Graf Matuschka von Greiffenclau geleitet. Weitere Informationen finden Sie auf www.cognac-cognac.com .

Kempinski-Hotel „Atlantic“, Hamburg

Für das Kempinski-Hotel „Atlantic“ kommt es knüppeldick. Nach dem Verlust des Status eines Fünf-Sterne-Superior-Hauses und der fehlenden Erwähnung im Hotel- und Restaurantführer Michelin für 2008 droht nun auch noch Ärger von der internationalen Vereinigung von Luxus-Hotels „The Leading Hotels of the World“.

Die Zentrale in New York hat, wie aus einer Stellungnahme für „Welt am Sonntag“ hervorgeht, das bis dahin als Nobelhotel geltende Haus vor einigen Monaten („in recent months“) überprüfen lassen und ihm einen „Borderline Status“ verpasst. Das heißt, es steht in dieser Kategorie „auf der Kippe“, wurde zu einem „Grenzfall“.

Lesen Sie den gesamten Artikel in WELT ONLINE:
http://www.welt.de/wams_print/article2375548/Atlantic-auch-international-verwarnt.html

Das Atlantic Restaurant ist (noch) auf Platz 530 der HAIKU Liste, die 2000 besten deutschen Restaurants: www.haiku-liste.de/beste-restaurants/573/atlantic-restaurant.html

Französische Austern

Ein mysteriöses Massensterben rafft die französischen Austern dahin. Frankreichs Züchter gehen auf die Barrikaden. Den Verlust werden bald auch deutsche Feinschmecker zu spüren bekommen.

Ein Herpes-Virus rafft die delikaten Schalentiere massenhaft dahin. Warum, weiß niemand genau. Von den einjährigen Austern sind in den vergangenen Wochen in Marennes-Oléron 80 Prozent verendet. Auch in anderen Regionen in der Bretagne und am Mittelmeer hat die Sterblichkeit dramatische Ausmaße angenommen.

Lesen Sie den kompletten Artikel hier:
http://www.hnp-online.de/index.php?mode=full&cat=15&open=&open_u=&minDate=&s_id=e87077f9ac9093e5f8f841c3ccf27538&ident=&id=433344

Dinnershows

Dinnershows sind beliebt. Die Mischung aus Live-Entertainment und kulinarischem Erlebnis zog auch in der jetzt abgelaufenen Saison Tausende von Gästen in die Zelte und Veranstaltungssäle. Einen Verlust zu beklagen gab es allerdings mit der Insolvenz der Show Bajazzo, einer Produktion von Eckart Witzigmann und Bernhard Paul (Roncalli), die in fünf Großstädten zu sehen war.

Geschäftsführer Horst Bork selbst weiß auch nicht so genau, woran es denn nun gelegen hat. Von den fünf Standorten seien drei gut gelaufen, nur in Köln und Hamburg sei man nicht erfolgreich gewesen. „Wir werden das genau analysieren und entsprechend das Konzept ändern,“ so Bork. So wie bisher gehe es allerdings nicht weiter. Zurzeit stelle man Überlegungen an, wie es nach der Trennung von Roncalli und mit einer Fokussierung auf die Kochkünste Witzigmanns weitergehen könne. „Wir sondieren das Gelände.“

Lesen Sie den gesamten Artikel von Dirk Baranek in der AHGZ:
http://www.ahgz.de/vermischtes/Der-Vorhang-,212008,805261251.html

Internationaler Tag der biologischen Vielfalt

Landwirtschaft entscheidend für die biologische Vielfalt –
Internationaler Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai 2008
während der UN-Naturschutzkonferenz

Eine nachhaltige Landwirtschaft ist nicht nur für den Erhalt der Biodiversität wichtig, sondern auch für die Ernährung der Welt und für nachhaltige Erwerbsmöglichkeiten in der Landwirtschaft. Auf diesen Zusammenhang haben Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Agrarstaatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium Gert Lindemann zum heutigen Internationalen Tag der biologischen Vielfalt hingewiesen. „Eine zu intensive oder nicht angepasste Landwirtschaft kann die biologische Vielfalt allerdings auch in erheblichem Maße gefährden“, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. „Landwirtschaft und Naturschutz müssen daher Lösungen finden, wie sie Hand in Hand zusammenarbeiten können, um den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt zu bremsen. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe für die Vertreterinnen und Vertreter aus 190 Staaten, die es in den kommenden Tagen zu lösen gilt.“

Staatsekretär Gert Lindemann sagte: „Biologische Vielfalt ist für die Menschen, aber im Besonderen auch für die Landwirte weltweit überlebenswichtig. Sie stellt die Grundvoraussetzung für die Produktion von Nahrungsmitteln und anderen Rohstoffen dar. Die genetische Vielfalt sichert außerdem Optionen für zukünftige Züchtungsarbeit und Potentiale zur Verbesserung der globalen Ernährungssicherheit, die mit dem Verlust der genetischen Vielfalt unwiederbringlich verloren gehen.“

Die Vereinten Nationen haben den Tag der Biologischen Vielfalt ausgerufen, um die Menschen weltweit auf die Bedeutung der biologischen Vielfalt aufmerksam zu machen. In diesem Jahr steht der Tag unter dem Thema „Biodiversität und Landwirtschaft“.
Er

findet während der 9. Vertragsstaatenkonferenz zur Konvention über die biologische Vielfalt (CBD) in Bonn statt. In den Verhandlungen geht es auch um den wichtigen Beitrag, den die Landwirtschaft zum Erhalt der biologischen Vielfalt leistet. Derzeit bilden nur rund zehn Pflanzenarten und fünf Nutztierrassen die Basis der Welternährung. Zu Anfang des Jahrhunderts bauten indische Bauern noch 30.000 Reissorten an – heute sind es kaum mehr 30. Von den 63 in Deutschland vorkommenden Nutztierrassen werden 52 als „gefährdet“ bzw. „zur Beobachtung“ eingestuft.

Angesichts der globalen Entwicklungen, wie dem Klimawandel, der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln, der bis zum Jahre 2050 von heute etwa sechs auf voraussichtlich neun Milliarden Menschen anwachsenden Weltbevölkerung, ist die zukünftige Sicherung der Welternährung und damit einer leistungs- und anpassungsfähigen Landwirtschaft, die in gleichermaßen den Klima- und Naturschutzzielen gerecht wird, eine besondere Herausforderung.

Dafür müssen vor allem Potenziale für neue Märkte und Einkommensquellen durch innovative Produkte auf Grundlage der Arten-, Sorten- und Rassenvielfalt erschlossen werden. Diese Ziele gilt es auch hier in Bonn auf der UN-Naturschutzkonferenz in der Landwirtschaft zu verankern und die Weichen in die richtige Richtung zu stellen.

Biodiversität und Ernährung: Slow Food auf der Bonner UN-Konferenz

Slow Food Deutschland wird die am 19. Mai beginnende UN-Konferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt in Bonn nutzen, um das Augenmerk darauf lenken, dass der Verlust von Artenvielfalt erhebliche Auswirkungen auf das Nahrungsangebot in der Welt hat.

Bereits an der Vorkonferenz von Planet Diversity am 12. Mai wird sich Slow Food beteiligen. Auf dem Internationalen Fest der Vielfalt in der Bonner Rheinaue ist Slow Food mit einem Stand vertreten. Auf der Kundgebung am gleichen Tage wird auch die Vizepräsidentin von Slow Food International, Vandana Shiva sprechen.

Am 20. Mai wird Slow Food Deutschland im Kongresszentrum im Hotel Maritim das Mittagessen ausrichten. Für einen symbolischen Preis von einem Euro wird den Delegierten und Journalisten ein Gericht aus Produkten der „Arche des Geschmacks“ angeboten, in die Slow Food Nutztiere und Nutzpflanzen aufnimmt, die vom Aussterben bedroht sind. Gemeinsam werden Sterne- und Klinikköche aus Baden-Württemberg Alblinsen mit Dinkel-Spätzle und Würstchen vom Hohenloher Rind zubereiten. Dazu wird der Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Otto Geisel, in einem Grußwort die Bedeutung der Biodiversität für eine gesunde und gesicherte Ernährung heraus stellen.

Auch auf der „Expo der Vielfalt“ vom 26. bis 30. Mai informiert Slow Food täglich über die Biodiversitäts-Strategie. Bei dieser Gelegenheit soll auch ein neuer Passagier der „Arche des Gechmacks“ vorgestellt werden: Der Maiwirsing „Bonner Advent“ aus dem Rheinland.

Betreut wird die Slow-Food-Präsenz von den Convivien (örtliche und regionale Tafelrunden) Bonn, Köln und Bergisches Land.

www.slowfood.de

Horst Lichter

Horst Lichter und Markus Lanz präsentieren „Und plötzlich guckst du bis zum lieben Gott. Die zwei Leben des Horst Lichter“

Wie viel Horst Lichter steckt in jedem von uns? Seine Botschaft: Nicht aufgeben! – Verändern! Leben! Genießen!

Horst Lichter – derzeit einer der schillerndsten Figuren in der Koch- und Fernsehszene – hat nicht nur ein ganz eigenes Lebensprinzip, sondern auch eine Lebensgeschichte mit Brüchen, Krisen und schweren Krankheiten hinter sich. Im Gespräch mit dem Journalisten Markus Lanz zeigt er sich von seiner ganz persönlichen Seite und offenbart damit auch das Geheimnis seines Erfolges: seine Stimmigkeit und seine persönliche Glaubwürdigkeit.

Das Buch erzählt von der Zeit, als Horst Lichter ganz unten war – zwei Hirnschläge, ein Herzinfarkt, der frühe Verlust eines Kindes – Schicksalsschläge, die ihn hart trafen. Markus Lanz zog sich mit Horst Lichter in die klösterliche Abgeschiedenheit der Bergwelt Südtirols zurück, um der Lebensgeschichte und der Botschaft Horst Lichters auf die Spur zu kommen.

Am:Dienstag, 04.12.2007 Um: 20.15 Uhr
Wo:Mayersche Buchhandlung Kortumstraße 69-71 44787 Bochum
Eintritt: 12,- € / 10,- € (Schüler & Studenten)
Eintrittskarten sind in der Mayerschen Buchhandlung erhältlich.

Slow Food begrüßt SPD-Nein zur Lockerung des Gentechnikrechts

Zu dem jüngsten Beschluss der SPD-Sprecher für Landwirtschaft im Bund, den Ländern und im Europäischen Parlament zur Gentechniknovelle erklärt der Vorsitzende von Slow Food Deutschland, Otto Geisel:

"Es ist zu begrüßen, dass sich mit der SPD nunmehr eine der beiden Regierungsparteien klar dazu bekannt hat, eine Lockerung der Bestimmungen im Gentechnikgesetz nicht mitmachen zu wollen. Die Forderung nach einem Mindestabstand von 300 Metern zwischen Feldern mit gentechnischen verändertem und konventionellem Mais, die volle Haftung für diejenigen, die gentechnisch verändertes Saatgut benutzen und die uneingeschränkte Offenlegung der Standortregister sollten eigentlich das Mindeste sein. Zu begrüßen ist auch, dass die SPD volle Transparenz bei der Verwendung von Futtermitteln auf der Basis von gentechnisch veränderten Pflanzen verlangt.

Bundesminister Horst Seehofer ist aufgefordert, nicht nur in Nebensätzen seine persönliche Abneigung gegen die Agro-Gentechnik kund zu tun sondern auch danach zu handeln. Und die FDP, die mit ihrer jüngsten Anfrage zu den Wirkungen von Genmais – vermutlich unbeabsichtigt – erreicht hat, dass die Bundesregierung die schädlichen Folgen für nützliche Insekten einräumen musste, sollte endlich umdenken und aufhören, die Menschen mit Genfood beglücken zu wollen.

Slow Food wendet sich weltweit ausdrücklich nicht gegen die biotechnologische Forschung, hält es aber für einen Irrweg, Jahrtausende erfolgreicher Züchtung von Nutzpflanzen innerhalb weniger Jahre durch manipulative Eingriffe in das Erbgut über den Haufen zu werfen. Die Risiken für die Ökosysteme sind nicht absehbar. Absehbar aber sind ein Verlust an biologischer Vielfalt, eine zunehmende Abhängigkeit der Bauern von wenigen Saatgutherstellern und der Verlust an Wahlfreiheit für den Verbraucher."

Wer den Urlaub gut vorbereitet, spart Geld

Die Urlaubssaison steht vor der Tür. Jetzt heißt es wieder: Nix wie weg! Das Reisen ist den Deutschen lieb und teuer. Im letzten Jahr haben sie nach Angaben der Deutschen Bundesbank rund 59,6 Milliarden Euro im Ausland ausgegeben. Mehr als 80 Prozent wurden alleine in Europa investiert.

Pünktlich zur Urlaubszeit hält die Postbank jetzt ein besonderes Bonbon für alle Reisenden bereit, die eine Postbank SparCard besitzen. Statt wie bisher viermal können sie ab 1. Juni 2007 zehnmal pro Jahr im Ausland kostenlos Bargeld abheben. Das schont die Urlaubskasse zusätzlich. Denn: Wichtig für den eigenen Geldbeutel ist – ganz egal wohin die Reise geht – die richtige Planung der Urlaubsbörse. Zusätzliche Gebühren, die zum Beispiel beim Abheben von Bargeld im Urlaubsland entstehen, will kein Urlauber zahlen.

Drei Punkte sind für die gut durchdachte Planung der Reisekasse zu berücksichtigen:

1. Das Zahlungsmittel muss problemlos akzeptiert werden.
2. Es darf möglichst keine Extra-Kosten verursachen.
3. Es muss sicher sein.

Ein Zahlungsmittel allein reicht nicht aus. Beschädigungen der Geldkarte, Diebstahl oder Verlust von Bargeld führen schnell dazu, dass der Urlauber ohne einen Cent dasteht.

Mindestens zwei verschiedene Zahlungsmittel mitnehmen
Das am häufigsten verwendete Zahlungsmittel der Deutschen ist immer noch Bargeld. 58 Prozent der Ausgaben tätigen die Reisenden im europäischen Ausland bar. Das hat eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken ergeben. Doch Bargeld ist von allen Reisezahlungsmitteln das unsicherste. Wird es gestohlen oder geht es verloren, gibt es dafür keinen Ersatz. Eine clevere Kombination aus mehreren Reisezahlungsmitteln garantiert, dass er im Urlaub flüssig bleibt.

Die Reisezahlungsmittel im Überblick
1. Bargeld
2. SparCard
3. Bank- oder Maestro- Karte
4. Kreditkarten
5. Reiseschecks
6. Travelers Cheque Card
7. Für den Notfall: Bargeld-Transfer

1. Bargeld
Das Taxi zum Hotel, der Kaffee an der Bar, das Trinkgeld für das Servicepersonal – ein kleiner Handbestand an Bargeld gehört in jedes Urlaubsportemonnaie. Doch mehr als umgerechnet ein- bis zweihundert Euro sollten es auf keinen Fall sein. Jeder im Hotelzimmer noch so gut versteckte Geldschein gehört aus Sicherheitsgründen besser in den Safe.

Vorsicht geboten ist auch beim Währungs-Umtausch außerhalb der Euro-Zone. Im Urlaubsland tauscht man am besten bei der Bank. In manchen Wechselstuben und Hotels erhalten die Urlauber einen schlechten Kurs oder zahlen hohe Umtauschgebühren.

Tipp:
Als Faustregel für den Umtausch gilt: In Ländern mit schwacher Währung ist es günstiger, im Urlaubsland zu tauschen (zum Beispiel in Osteuropa) – in Ländern mit starker Währung (Norwegen, Schweden, Schweiz) tauscht man besser noch in Deutschland.

Bereits bei der Urlaubsbuchung können sich Reisende bei der Bank erkundigen, ob Fremdwährung nach dem Urlaub wieder umgetauscht wird. Die Postbank hat die Annahme von Sorten bereits Ende der 90er Jahre eingestellt. Restgeld geben Urlauber am besten noch im Reiseland aus. Banken an Flughäfen, Bahnhöfen oder Grenzübergängen tauschen nur zum Schalterkurs plus zusätzlicher Gebühr. Achtung: In einigen Ländern, zum Beispiel Tunesien, ist die Ausfuhr der Landeswährung nach Deutschland verboten!

2. SparCard: Im Urlaub gebührenfrei Bargeld abheben
Preisbewusste sollten ihren Urlaub mit einer Postbank SparCard antreten. Das Sparbuch im Scheckkarten-Format ist eine günstige Variante, um im Urlaub an Bargeld zu kommen. Anleger können mit der Karte im Ausland ab 1. Juni 2007 zehnmal im Jahr entgeltfrei Bargeld abheben. Danach fallen pro Abhebung 5,50 Euro an. Weltweit stehen über eine Million VISA-Plus-Geldautomaten zur Verfügung. Gleichzeitig wird die Spareinlage verzinst. Die persönliche Geheimzahl (PIN) garantiert dabei die Sicherheit. Bargeldloses Bezahlen ist mit der SparCard nicht möglich. Bis zu 2.000 Euro pro Kalendermonat können Kunden vom Ersparten abheben. Wie viel Geld der Urlauber pro Verfügung im Ausland erhält, hängt vom Betreiber der Geldautomaten ab. Die Höhe kann von Land zu Land stark variieren.

Tipp:
Die Postbank bietet unter www.postbank.de/geldautomaten/ einen Link zum Geldautomatenfinder von VISA an. In der Rubrik Privatkunden/Online Services kann der Urlauber den nächstgelegenen Standort ermitteln.

3. Einheitliche Gebühren beim Abheben mit der Maestro-Karte
Nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Banken zahlt jeder dritte Deutsche im europäischen Ausland bargeldlos – das heißt mit Bankkundenkarte oder Kreditkarte. Für das Bezahlen mit der Maestro-Karte – der Nachfolgerin der ec-Karte – haben mehr als 6,9 Millionen Akzeptanzstellen in Europa und 10,9 Millionen weltweit die erforderlichen Terminals aufgestellt.

Bei einer Abhebung am Geldautomaten zahlen Kunden der Postbank jetzt weltweit ein einheitliches Entgelt (ein Prozent, mind. 4,80 Euro). Vorteil: Reisende, die zum Beispiel von Italien in den italienischen Teil der Schweiz – kein Land der EU – fahren, müssen nicht mehr auf die unterschiedlichen Gebühren bei der Kartenbenutzung achten.

Neben der großen Akzeptanz besticht die Bankkundenkarte durch ihre Sicherheit. Sie ist nur in Verbindung mit der persönlichen Geheimnummer (PIN) gültig. Eine Sperre bei Verlust oder Diebstahl ist jederzeit bei der Hausbank möglich.

Tipp:
Ausweis und Zahlungsmittel immer getrennt aufbewahren. Wenn dennoch Geld und Papiere verloren gehen, kann im Notfall eine Botschaft oder ein Konsulat Ersatzpapiere beschaffen.

4. Kreditkarten: weltweit akzeptierte Reisebegleiter
Rund um den Globus kann der Urlauber bei mehr als 24 Millionen Akzeptanzstellen mit seiner VISA- oder MasterCard bezahlen. Legt er im Euroland beim Einkauf die Kreditkarte auf den Tisch, zahlt er nur den Verkaufspreis. Ein zusätzliches Entgelt für den Einsatz der Karte fällt nicht an. Praktisch für den Notfall: Bei der Postbank kann man daheimgebliebene Verwandte oder Bekannte während der Urlaubstage beauftragen, per Einzahlung den Verfügungsrahmen der Kreditkarte zu erhöhen.

Tipp:
Ab sofort wird das Guthaben auf der Kreditkarte bei der Postbank mit bis zu drei Prozent p.a. verzinst. Weiterer Zinsvorteil: Beim Bezahlen mit der Kreditkarte wird der Betrag oft erst bis zu vier Wochen später vom Konto abgebucht.

Auch unter dem Sicherheitsaspekt ist der Einsatz der Kreditkarte empfehlenswert. Wird sie gestohlen, verhindert die sofortige Sperre bei der Bank den Missbrauch. Nach Meldung des Verlustes haftet der Urlauber nicht für einen eventuellen Schaden. Neu: Auch für den Zeitraum zwischen Verlust und Sperre der Karte sind die Kunden der Postbank seit Mai 2007 von der Haftung für entstandene Schäden befreit. Dies gilt jedoch nicht, wenn der betreffende Urlauber grob fahrlässig oder vorsätzlich handelt. Auf Wunsch liefert die Postbank in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine Ersatzkarte ins Ausland.

Tipp:
Kunden sollten alle Rechnungsbelege aufheben, um sicher zu gehen, dass bei einer Zahlung nicht zu viel Geld berechnet wurde. Bei unrechtmäßigen Buchungen auf der Abrechnung setzen sie sich möglichst sofort mit der Bank in Verbindung.

5. Reiseschecks: Sicherer als Bargeld und unbegrenzt gültig
Das große Plus der Reiseschecks ist ihre Sicherheit. Direkt beim Erwerb unterschreibt der Urlauber die Reiseschecks. Gegen eine zweite Unterschrift vor den Augen des Empfängers kann er sie im Urlaubsland eintauschen. Für das Einlösen fällt keine zusätzliche Gebühr an. Gehen die Reiseschecks verloren oder werden sie gestohlen, erhalten Urlauber in der Regel innerhalb von 24 Stunden kostenlos Ersatz. Der volle Betrag wird erstattet. Nach der Verlustmeldung schickt die Bank die neuen Schecks umgehend in das nächstgelegene American-Express-Büro oder direkt in das Hotel des Urlaubers.

Kauft der Urlauber Reiseschecks in einer Fremdwährung, kann er sie nach der Reise zum aktuellen Tageskurs gegen eine Provisionsgebühr bei Banken oder Wechselstuben zurück-tauschen oder zur Gutschrift auf sein Konto einreichen. Da sie unbegrenzt gültig sind, ist auch eine Aufbewahrung bis zum nächsten Urlaub empfehlenswert.

Tipp: Extra-Aktion für Postbank Kunden: Von Juni bis August 2007 erhalten Girokunden bei der Postbank ihre Reiseschecks kostenlos und sparen somit 6,50 Euro Versandkosten.

6. Die Prepaid-Karte für den Urlaub
Die American Express Travelers Cheque Card ist eine nachladbare Prepaid-Karte. Die Postbank bietet den Reisescheck im Kartenformat für 20 Euro an. Vorteil: Die Karte ist handlicher, aber ebenso sicher wie Reiseschecks. Das Nachladen der Karte ist kostenlos und ganz einfach per Telefon oder Internet möglich. Angeboten wird die Travelers Cheque Card in den Währungen Euro, US-Dollar oder Britisches Pfund. Bezahlen kann der Urlauber überall, wo American Express Kreditkarten akzeptiert werden. Der Mindestwert beim erstmaligen Aufladen beträgt 200 Euro und maximal 2.500 Euro. Die Karte ist drei Jahre gültig; danach kann der Kunde das Guthaben einfach auf eine neue Karte übertragen. Bei Diebstahl oder Verlust wird das Guthaben auf der Karte in der Regel innerhalb von 24 Stunden ersetzt.

7. Für den Notfall: Bares ins Ausland senden
Einen Moment unaufmerksam – und schon ist es passiert. Ein Dieb hat zugegriffen. Wenn ein Reisender trotz aller Vorsichts-maßnahmen plötzlich ohne Geld dasteht, ist die Aufregung groß. Mit Hilfe des „Postbank Minuten Services” ist ein Geldtransfer zu 260.000 Auszahlungsstellen des Partners Western Union in 200 Urlaubsländern weltweit innerhalb kürzester Zeit möglich. Das Geld wird in Deutschland in einer Filiale der Deutschen Post oder der Postbank ein- und im Ausland bar ausgezahlt. Praktisch sind solche Aufträge, wenn jemand im Urlaub dringend Hilfe benötigt oder für Angehörige, die im Ausland ansässige Familienmitglieder oder Bekannte finanziell unterstützen wollen.

Seit März diesen Jahres können sich Postbank Kunden auch per „Western Union direkt“ weltweit Bargeld vom eigenen Girokonto schicken lassen. Dies erfolgt bequem per Online-Banking. Mit wenigen Mausklicks können sie so den gewünschten Betrag direkt vom Konto abbuchen lassen und ins Ausland verschicken. Freigegeben wird der Auftrag mit einer mobilen TAN. Diese Transaktionsnummer schickt die Postbank per SMS aufs Handy des Kunden. Der Empfänger kann sich den Betrag in kürzester Zeit bei den Western Union-Partnern in bar abholen. Dieses Angebot ist gerade für Urlauber interessant, die schnell und zuverlässig über mehr Bargeld am Ferienort verfügen wollen, weil zum Beispiel kein Geldautomat zur Verfügung steht oder die Kreditkarte nicht akzeptiert wird. Auch nach dem Verlust von Geld oder Bankkarte kann so die Reisekasse schnell wieder aufgefüllt werden.