Air Berlin erfüllt Erwartungen des Marktes

Die Air Berlin PLC, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, hat im Jahr 2006 rund 50 Millionen Euro netto verdient. Wie Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer am Montag in Berlin mitteilte, belief sich der Umsatz im Jahr 2006 auf 1,57 Milliarden Euro (2005: 1,22 Mrd. Euro). Das entspricht einer Steigerung von 28,6 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Leasingkosten (EBITDAR) verbesserte sich um 67,4 Prozent von 153,2 Millionen Euro (2005) auf 256,5 Millionen Euro. Operativ (EBIT vor Zinsen und Steuern) wurden im abgelaufenen Jahr 64,1 Millionen Euro erwirtschaftet (2005: -5,5 Mio. Euro). Nach Zinsen und Steuern verblieb damit ein Nettogewinn von 50,057 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte Air Berlin noch einen Verlust von 115,9 Millionen Euro geschrieben.

„Mit dem besten Ergebnis in unserer Firmengeschichte haben wir alle selbst gesteckten Ziele für das Jahr 2006 erreicht. Trotz der Kosten für den Börsengang und die Eingliederung der im August 2006 übernommenen dba übertrifft der Nettogewinn sogar noch die Erwartungen der meisten Analysten“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Joachim Hunold. Einzelheiten zum Jahresergebnis will das Unternehmen am 27. März auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin mitteilen.

Noch kein neuer Betreiber für „Belle et Fou“

Wodarz‘ Erotik-Show im ersten Stock der Berliner Spielbank am Potsdamer Platz geht aber weiter

Die Zukunft für das Erotik-Varieté „Belle et Fou“ im ersten Stock der Berliner Spielbank am Potsdamer Platz ist noch nicht abgeschlossen, wie die dreieinhalbstündige Gesellschafterversammlung ergab. Ein neuer Betreiber, der gestern den Vertrag unterschreiben und die Show zum 1. Dezember übernehmen sollte, steht immer noch nicht fest. „Es gibt mehrere Interessenten, mit denen in diesen Tagen weiter verhandelt wird“, sagte uns Hans-Peter Wodarz (55). Er ist der Erfinder und mit Arthur Castro Produzent der Gastro-Show, die trotz erfolgreichen Relaunches Ende Oktober unter keinem guten Stern steht und seit der Premiere am 4. Mai weit mehr als drei Millionen Euro Verlust gemacht hat, wie Wodarz und Spielbank-Geschäftsführer Günter Münstermann auf Anfrage bestätigten. Warum wurde der Vertrag gestern noch nicht unterschrieben? Dazu Münstermann: „Die Eckpunkte sind ausgehandelt. Jetzt geht es noch um Details, um juristische Formulierungen. Wir denken, dass wir in den nächsten Tagen den neuen Betreiber nennen können. Das Übernahme-Datum am 1. Dezember soll eingehalten werden.“

Lesen Sie den gesamten Bericht von Barbara Jänichen in DIE WELT:
www.welt.de/data/2006/11/14/1110169.html

US Händler wollen billigere CDs

USA: Haendler machen Druck wegen DVD- und CD-Preisen

Einflussreiche US-Handelsketten wie Wal-Mart und Target sind laut
Medienberichten unzufrieden mit den Preisen bei DVD-Videos und Musik-
CDs. Waehrend einerseits die Konkurrenz durch kostenpflichtige Video-
Downloads kritisiert werde, verlange Wal-Mart eine Preissenkung von
CDs, um sie ohne Verlust dauerhaft fuer unter 10,- US-Dollar anbieten
und damit die Kunden zu Kaeufen weiterer Produkte animieren zu
koennen.

http://www.golem.de/0610/48394.html

Rauchverbot in der Gastronomie

Die Selbstverpflichtung der Gastronomie wird in der Politik offenbar nicht ernst genommen – Bundesgesundheitsminister Seehofer läßt einen Gesetzesentwurf für ein Rauchverbot auch in der Gastronomie vorbereiten. Die Strategie des Deutschen Hotel– und Gaststätten-Verbandes (Dehoga) wird torpediert. Kommt 2007 ein Qualmverbot für Deutschlands Kneipen, Bars und Restaurants.

Die Zeichen stehen auf Sturm: 47 Prozent der Deutschen sind für ein Rauchverbot in der Gastronomie und nur 41 Prozent dagegen, ergibt eine Allensbach-Umfrage vom Juli. Und 62 Prozent der Profigastgeber glauben nicht daran, dass die Dehoga-Vereinbarung das gesetzliche Rauchverbot aufhalten wird. Dies geht aus einer Blitzumfrage von „hottelling“ hervor.

Und eine neue Umfrage unter Mitarbeitern des Gastronomie belegt: 73 Prozent der Angestellten sind gegen ein Rauchverbot in ihren Betriebe. Sie fürchten Einkommenseinbußen oder gar den Verlust des Arbeitsplatzes.

Alarm für Wildbienen

Die Vielfalt von Wildbienen und die von ihnen bestäubten Pflanzen hat in den
vergangenen Jahren deutlich abgenommen.

Zu diesem Ergebnis kommt das EU-Forschungsprojekt
„ALARM“. Bedenken, dass der Verlust von Wildbienenarten Auswirkungen auf das gesamte
Ökosystem haben könnte, gab es schon seit längerem.

Die Studie liefert jetzt Belege
für diesen Zusammenhang. Dafür stellten Wissenschaftler aus Großbritannien, den
Niederlanden und Deutschland Daten über die biologische Vielfalt in Hunderten von
Lebensräumen zusammen. In fast 80 Prozent der Gebiete war die Vielfalt der Bienen
zurückgegangen oder Bienenarten sind seltener geworden bzw. ganz ausgestorben. Nimmt die
Zahl und Vielfalt der Bestäuber weiter ab, gehen damit wichtige „Dienstleistungen“
verloren. Pflanzen verschwinden ebenfalls.

Denn Wildbienen sind essentiell für die
Fortpflanzung zahlreicher Wild- und Kulturpflanzen. Den ökonomischen Wert der
Bestäubung schätzen Experten weltweit auf 30 bis 60 Milliarden Euro. Der Verlust von
Wildbienen wäre dann zu verkraften, wenn andere bestäubende Insekten deren Aufgaben
übernehmen könnten. Dies sei aber leider nicht der Fall. Pflanzen, die von der
Bestäubung ganz bestimmter Bienen abhängig sind, verschwinden am ehesten. Während die
auf die Bestäubung von Wildbienen oder Schwebfliegen angewiesenen Pflanzen auszusterben
drohen, bleiben die durch Wind bestäubten oder sich selbst bestäubende Pflanzen
erhalten und vermehren sich.

Ob der Rückgang der Bienen den Rückgang der Pflanzen
bedingt oder umgekehrt, vermag diese Studie noch nicht zu klären. Auch sind die Ursachen
für die Rückgänge noch nicht abschließend geklärt. Dies soll im Forschungsprojekt
„ALARM“ weiter untersucht werden.
(aid, Renate Kessen)

Weitere Informationen:
www.aid.de/landwirtschaft/artenschutz_wildbienen.php

Rüdiger König ist tot

Der Chefkoch des Bremer Restaurants „Grashoffs Bistro“ starb bei einem Flugzeugabsturz in Hamburg.

Rüdiger König hatte in 2006 16 GM Punkte und zwei Feinschmecker „F“. König, ein Elsässer, arbeitete 42 Jahre in „Grashoffs Bistro“. Bis 2002 hatte er 25 Jahre hintereinander einen Michelin-Stern erkocht.

Für Bremens Feinschmecker ist es ein großer Verlust.

König, der ein Jahr vor der Rente stand, hinterlässt Frau und Sohn.

www.grashoff.de

Was tun, wenn der Koffer am Flughafen verschwindet?

Es ist der Alptraum für jeden Reisenden: angekommen am Urlaubsort, die ersten Sonnenstrahlen genossen – und plötzlich ist der Koffer weg.
Zwar passiert dieses Unglück heutzutage eher selten (von rund 40 Millionen Passagieren der Lufthansa vermissen nur knapp 0,3 Prozent am Ende der Reise ihren Koffer).

Trotzdem schlägt das Unglück immer wieder zu.
Der erste Schritt sollte dann zum Infopoint der Fluggesellschaft führen. Vielleicht gab es Probleme beim Ausladen oder der Verlust wurde vom Maschinenpersonal selbst bemerkt.

Einige Fluggesellschaften halten für Gäste ohne frische Hemden ein „Overnight kit“ bereit. Das Überlebenspaket enthält nicht nur Toilettenartikel, sondern oftmals auch Gutscheine für Übernachtungen und Speisen in flughafennahen Hotels und Restaurants. Anspruch auf frische Kleidung hat der Fluggast in jedem Fall – tagelang im Flughafen mit derselben Unterhose warten brauch niemand.

Was viele Fluggäste außerdem nicht wissen: die Airline ist verpflichtet, verspätete Gepäckstücke ins Urlaubshotel nachzuliefern. Wenn Sie den Verlust ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Airline angezeigt haben, können Sie also direkt in den Urlaub starten.

Ist der Koffer nach fünf Tagen immer noch nicht aufgetaucht, folgt ein Papierkrieg. Um den Wert von Hemd, Hose und Fotoapparat festzustellen, muss ein ausführlicher Fragebogen beantwortet werden.
Angst müssen Geschädigte vor dem Dokument trotzdem nicht haben: in jedem Falle hat der Reisegast schon vor Ausfüllen des Fragebogens das Recht auf neue Kleidung und Urlaubsutensilien. Ganz wichtig: Kaufbelege aufbewahren, beim Preis außerdem darauf achten, dass er ungefähr dem Kaufpreis der abhanden gekommenen Gepäckstück entspricht.

Ein Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Fluggesellschaften vermeidet in manchen Fällen böse Überraschungen: bestimmte Airlines erstatten den gesamten Einkauf, andere Gesellschaften übernehmen nur die Hälfte des Gepäckwertes.

Gängig ist eine Erstattung nach dem Warschauer Abkommen: hierbei werden 27 Euro pro Kilo Reisegepäck erstattet, also rund 540 Euro bei einem normalen Koffer.

Um sich Ärger am Urlaubsort zu ersparen, sollten Reise jedes Gepäckstück mit der eigenen Anschrift versehen. Wichtig: nach Möglichkeit auch „Deutschland“ in der jeweiligen Landessprache vermerken. Wertsachen gehören grundsätzlich ins Handgepäck. Achten Sie bei der Gepäckaufgabe auch darauf, ob der „luggage tag“ (Zielaufkleber am Koffer) den richtigen Flughafenkürzel trägt.

Eine Übersicht über alle Kürzel finden Sie bei Billigflieger Vergleich im Reisebereich. Machen Sie für teure Gepäckstücke von einer gesonderten Reisegepäckversicherung Gebrauch. Die kann teuer werden, den Laptop oder das Navigationsgerät gibt es dann aber in jedem Falle zurück.
Achtung: eine Reisegepäckversicherung deckt keine Bargeldbestände, Schmuckstücke, Antiquitäten oder medizinische Hilfsmittel wie Kontaktlinsen.

Geduld zahlt sich für Reisende aus, die eine Komplettreise gebucht haben. Wenn das Gepäck länger als drei Tage verschwunden ist, kann nach einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt der Komplettreisepreis um bis zu 25 Prozent gemindert werden – neben der Erstattung des Gepäckwertes.

Das Fazit : sorgen Sie am Besten schon beim Reiseantritt dafür, dass Ihnen am Urlaubsort kein wichtiges Dokument oder der ganze Koffer abhanden kommt. Das heißt: Wertsachen ins Handgepäck, Adresse auf den Koffer. Wenn Ihr Koffer nicht auftaucht – bewahren Sie die Ruhe, melden Sie den Verlustfall Ihrem Reiseveranstalter und heben Sie alle Belege auf.