Stichprobe zu Apfel-Preisen in Supermärkten: Merkwürdiger Einheitspreis

Viele Supermärkte setzen auf ein merkwürdiges Einheits-Preissystem: Für lose Äpfel müssen Kunden meist 1,99 Euro pro Kilo berappen – egal, zu welcher Jahreszeit, egal, welche Sorte sie in den Beutel stecken. Auch dass wie in dieser Saison eine überaus gute Ernte für billigere Preise gesorgt hat, beeindruckt die Ketten nicht. Bei verpackter Ware dagegen herrscht meist billigere Preisvielfalt. Das zeigt eine Stichprobe, bei der die Verbraucherschützer die Obsttheken von Supermarkt-Ketten unter die Lupe nahmen.

Ein Apfel ist ein Apfel ist ein Apfel. Jedenfalls dann, wenn er als lose Ware in Supermärkten wie Real, Rewe oder Netto, Kaufland oder Kaiser’s angeboten wird. In diesem Fall gilt: Ob Braeburn, Pink Lady oder Gala Royal, ob zwischengelagert im Winter oder im Herbst praktisch vom Baum in den Handel gefallen, ob in der Region geerntet oder weitgereist aus Übersee – fast stets kostet ein eigenhändig in den Beutel gepackter Apfel 1,99 Euro pro Kilogramm. Das ergab eine Stichprobe, bei der die Düsseldorfer Verbraucherschützer Obsttheken von fünf Supermarkt-Ketten sichteten.

Rund zehn Apfelsorten der Klasse I hatte zum Beispiel Real als lose Ware im Sortiment, den heimischen Elstar, einen Granny Smith aus Italien oder eine Pink Lady aus Frankreich – alle zu 1,99 Euro das Kilo. Ein ähnliches Stillleben bot sich bei Kaufland: Zehn Sorten – derselbe Preis. Die Cent-genaue Einigkeit fand sich ebenfalls bei den Konkurrenten Netto, Rewe und Kaiser’s.

Und das erstaunt. Denn wer über die Einheitspreis-Waagen hinaus schaut, trifft auf eine andere Apfel-Welt. Schon am Beginn der Vermarktungskette verkaufen die großen Erzeugerorganisationen wie Elbe-Obst und Bodenseeobst preislich stark differenziert. Die Sorten Boskoop und Cameo beispielsweise starteten vergangene Saison mehr als doppelt so teuer wie Jonagold.

Auch auf Großmärkten wie dem Düsseldorfer klaffen die Sorten-Preise auseinander. So notierten die Tester der Verbraucherzentrale NRW, dass für Jazz fast das Vierfache zu berappen war wie für Elstar. Und ebenso variierten die Sortenpreise auf den Wochenmärkten und in den Bioläden bei loser Ware heftig. Oftmals von 99 Cent bis 2,99 Euro pro Kilo.

Kurios: Selbst die Einheitspreis-Verfechter machen Unterschiede – allerdings nur bei vorgepackten Äpfeln. Die nämlich befinden sich – oftmals in der Qualitäts-„Klasse II“ – im heftigen Preis-Wettbewerb. Wer zum Zwei-Kilo-Beutel oder Six-Pack in der Schale greift, zahlt dabei im Vergleich zur gleichen losen Sorte meist deutlich weniger.

Ein Beispiel : Die Ein-Kilo-Schale Gala (Klasse I) war bei Real mit 1,49 Euro ein Viertel billiger als die selbst Abgewogenen (Klasse I). Bei einigen Anbietern sank so der Kilo-Preis von 1,99 Euro bis auf 86 Cent.

Verantwortlich für das merkwürdige 1,99-Euro-System, so lassen die Ketten verlauten, seien angeblich die Kunden. Die nämlich „kaufen oftmals mehrere Sorten gemischt in einem Beutel“ (Kaiser`s). Das sei auch bei Real „grundsätzlich gelebte Praxis“, sodass es an der Waage mittlerweile nur noch eine Taste für lose Äpfel gebe.

Verboten ist das nicht. Denn rechtlich liegt die Preisgestaltung in der Hand des Einzelhandels. Überaus ärgerlich allerdings: Verbrauchern ist es so verwehrt, bei loser Ware eine billigere Apfelsorte zu wählen. Wer sparen will, muss zur umweltschädlicheren Variante, also zum Apfel unter Plastik greifen, die obendrein oft nur in Klasse-II-Qualität offeriert wird.

Besonders betroffen davon sind in diesem Jahr die Freunde gängiger Sorten wie Golden Delicious, Jonagold und Elstar. Schließlich hat eine überaus gute Ernte für günstigere Preise gegenüber dem Vorjahr gesorgt: im Schnitt um bis 20 Cent je Kilo, weit mehr noch bei Jonagold. Doch bei loser Ware kassieren die meisten Supermärkte unbeeindruckt weiterhin 1,99 Euro ab.

Den Hauptgrund dafür sehen Kenner der Branche in dem Misstrauen, das Märkte gegen Kundschaft und Mitarbeiter hegen: Obstkäufer könnten beim Auswiegen und Auszeichnen teurere Sorten in den Beutel mischen, was an der Kasse unentdeckt bliebe.

„Mehr Fachpersonal für Obst und Gemüse“, empfiehlt da Dr. Egon Treyer. Der Geschäftsführer der Marktgemeinschaft Bodenseeobst, einer der größten Erzeugergemeinschaften von Äpfeln, kann über den 1,99-Euro-Einheitspreis nur den Kopf schütteln: „An der Fleischtheke hat schließlich auch jede Wurstsorte ihren eigenen Preis.“

Tomate bei Konsumenten beliebter als Kartoffel

Die Ergebnisse der ersten real,- Frische-Umfrage

Fisch, Geflügel, Kartoffeln oder Orangen: In einer großen Online-Umfrage hat real,- deutsche Verbraucher nach ihren Einkaufsgewohnheiten gefragt.* Was steht auf den Einkaufszetteln ganz oben? Worauf wird nicht so viel Wert gelegt? Die Umfrage führte zu interessanten Ergebnissen: Frisches Brot darf nicht fehlen, generell ist die Frische den Konsumenten wichtiger als der Preis – und die Hälfte aller Befragten ist sicher: Der Inhalt des Einkaufskorbs lässt Rückschlüsse auf den Käufer zu.

Kartoffel mit Kotelett war einmal: Laut der aktuellen real,- Online-Umfrage ist nicht die Kartoffel das liebste Gemüse in Deutschland, sondern die Tomate. 66 Prozent zählen sie zu ihrer Favoritin unter den Gemüsesorten – wobei es sich streng genommen bei Tomaten um eine Beerenfrucht handelt. 54 Prozent der Befragten wählten die Gurke auf Platz zwei, und die Kartoffel landete erst auf Platz vier. Womit bewiesen wäre: den Spitznamen „Kartoffel“ tragen die Deutschen inzwischen zu Unrecht. Auch das Lieblingsobst wurde in der Umfrage gewählt: 58 Prozent der befragten Teilnehmer essen sehr gerne Äpfel und wählten diese sogar auf die Frage, welches Produkt immer im Haus sein müsse, auf Platz drei. Davor liegen mit 55 Prozent nur noch frisches Brot und mit 53 Prozent die Milchprodukte. Fleischprodukte erscheinen mit 23 Prozent relativ weit hinten in der Favoritenliste, und das klassische Kotelett scheint aus der Mode zu kommen – Geflügel wird von den Befragten eher in den Einkaufskorb gelegt als Schweinefleisch (63 zu 45 Prozent).

Frische vs. Preis
Frische ist wichtiger als der Preis: Als wichtigstes Kriterium für den Kauf nannten die Teilnehmer der Umfrage mit 85 Prozent die Frische der Lebensmittel, dann erst folgt mit 58 Prozent der Preis. Auch die Herkunft der Produkte spielt eine entscheidende Rolle beim Einkauf: 42 Prozent der befragten Personen achten darauf, woher die Lebensmittel stammen – ein erstaunlich großer Anteil. Zudem wollen sich 26 Prozent in Zukunft auch besser über die Anbauweise oder Produktion von Lebensmitteln informieren.
Bei real,- selbst sind mehr als 60 Lebensmittelchemiker, Ernährungswissenschaftler und andere Fachleute beschäftigt, die ständig die Einhaltung der hohen Qualitätsstandards sicherstellen. real,- ist sich dieser Verantwortung bewusst und setzt neben den staatlichen Kontrollen auf zusätzliche Überprüfungen durch unabhängige Qualitätssicherungsinstitute. Zu den Produktkennzeichnungen gehören unter anderem das EU-Bio-Siegel, das QS-Prüfzeichen, eine freiwillige Initiative des deutschen Handels, der Lebensmittelindustrie und der Agrarwirtschaft sowie die MSC-Zertifizierung des Marine Stewardship Council, eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, weltweit Fischbestände zu sichern.

Zeig mir Deinen Einkaufskorb, und ich sag Dir, wer Du bist
Und wer kauft wie ein? Knapp über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) sind sicher: Vom Inhalt des Einkaufswagens lassen sich Rückschlüsse auf den Einkaufenden ziehen. So erkenne man einen Fußballfan am obligatorischen Bier und an Tiefkühlprodukten. Bei Tiefkühlprodukten in Kombination mit Schokolade und frischem Obst und Gemüse schließen die Befragten, dass es sich um Studierende handelt. Mütter erkenne man an frischem Obst und Gemüse, frischer Milch und Bio-Produkten. Ein weiblicher Single wird wiederum mit Prosecco sowie frischem Obst und Gemüse im Einkaufswagen in Verbindung gebracht.
Ein Tipp zum Abschluss für alle männlichen Singles, die gern das Herz einer Frau erobern möchten: Sie sollten sich schleunigst an den Herd stellen: 86 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass sie sich über ein selbst zubereitetes Dinner bei einem Date freuen würden.

*Umfragezeitraum: September 2011 auf real.de, 1.014 Teilnehmer, Verteilung: 46 Prozent Männer, 54 Prozent Frauen

Starkes erstes Halbjahr für Hotels und Restaurants

Die Krise im Gastgewerbe ist überstanden. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, setzten Hotels und Restaurants im ersten Halbjahr 2011 nominal 3,9 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Real schlug ein Plus von 2,8 Prozent zu Buche. „Das Gastgewerbe profitiert vom Konjunkturaufschwung und dem anhaltenden Aufwärtstrend im Deutschlandtourismus“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Die Gastronomie verbuchte die höchsten prozentualen Umsatzzuwächse in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.

Laut der amtlichen Statistik erhöhte sich der Umsatz bei den Restaurants, Bistros und Kneipen von Januar bis Juni 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um nominal 4,0 Prozent (real 2,6 Prozent). „Die gestiegene Ausgehfreude und das schöne Frühlingswetter haben zu diesem erfreulichen Umsatzplus beigetragen“, sagte Fischer. Allerdings dürfte der regnerische Sommer die gute Stimmung bei vielen Unternehmern trüben. „Vor allem die Ausflugsgastronomie, die Eisdielen und Biergärten mussten immense Umsatzeinbußen hinnehmen“, berichtet Fischer. Die Gastronomen hoffen nun auf warme Spätsommertage und einen goldenen Herbst.

Die Hotellerie befindet sich wie bereits 2010 weiter auf Wachstumskurs. „Die Vielfalt des Reiselandes Deutschland begeistert inländische wie ausländische Gäste“, so Fischer. Von Januar bis Juni 2011 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen im Beherbergungsgewerbe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 174,2 Millionen. „Besonders erfreulich ist der Anstieg bei den Gästen aus dem Ausland“, sagt der DEHOGA-Präsident. „Hier gab es ein Plus von acht Prozent.“ Die positive Entwicklung schlägt sich im Umsatz nieder. So melden die Hotels, Gasthöfe und Pensionen laut der amtlichen Statistik in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein nominales Umsatzplus von 4,8 Prozent (real 4,2 Prozent).

„Für Zuversicht in der Hotellerie sorgte insbesondere auch die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen zum 1. Januar 2010. Die Hoteliers investierten in Millionenhöhe in ihre Häuser und stellten neue Mitarbeiter ein“, macht Fischer deutlich. „Ende 2010 gab es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 7.000 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor.“ Durch die Angleichung der Mehrwertsteuer an die Sätze der europäischen Nachbarn habe sich die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie deutlich verbessert. „Die Mehrwertsteuerreduzierung war eine Entscheidung für den Tourismusstandort Deutschland.“

Auch wenn noch nicht alle Risiken, die aus der hohen Staatsverschuldung einiger Länder resultieren, zu kalkulieren sind, geht der DEHOGA Bundesverband weiter davon aus, dass die Gesamtbranche ein nominales Umsatzplus von drei Prozent für das Jahr 2011 erreichen wird.

Gastgewerbeumsatz im April 2010 real um 2,0% gesunken

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im April 2010 nominal 1,0% mehr und real 2,0% weniger um als im April 2009. Der Umsatz im Gastgewerbe war im April nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,7% und real 1,0% niedriger als im Vormonat.

Der Umsatz im Beherbergungsgewerbe wuchs im April 2010 nominal um 7,9% und real um 1,3% gegenüber April 2009. In der Gastronomie wurden nominal 2,8% und real 4,0% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 0,7%, real gingen die Umsätze um 0,3% zurück.

Von Januar bis April 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal genauso viel und real 2,8% weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

www.destatis.de

Umsatzminus im Gastgewerbe

Im Gegensatz zur übrigen deutschen Wirtschaft, die im ersten Quartal überraschend um 0,2 Prozent gewachsen ist, mussten Hotellerie und Gastronomie in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres wieder Umsatzverluste verkraften. Nach den am Freitag vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichten Zahlen setzten Hotels, Restaurants und Caterer von Januar bis März 2010 im Vergleich zum bereits niedrigen Vorjahresergebnis nominal 1,0 Prozent weniger um. Real schlug ein Minus von 3,7 Prozent zu Buche. Als Gründe für den erneuten Umsatzrückgang nannte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise und vor allem den extrem strengen und langen Winter in Deutschland.

„Neben der allgemeinen Konsumlaune spielt für unsere Branche das Wetter eine wichtige Rolle“, erklärt Fischer. Eis und Schnee verhinderten so manchen Restaurantbesuch. Im ersten Quartal sank der Umsatz in der Gastronomie nominal um 2,2 Prozent (real -3,5 Prozent). Mit großer Sorge blickt der DEHOGA-Präsident auch auf die aktuelle Witterung: „Bei winterlichen Temperaturen blieben viele Außenterrassen und Biergärten an den traditionell umsatzstarken Feiertagen wie Ostern und Himmelfahrt leer“, berichtet Fischer. Umsatzverluste in den Monaten April und Mai könnten im Laufe des Sommers kaum aufgeholt werden. Umso wichtiger sei es, dass die Politik in Bezug auf die Öffnungszeiten der Freiluftgastronomie endlich Rechtssicherheit schaffe. „Damit unsere Unternehmer an den wenigen lauen Sommerabenden ihr Geschäft im Sinne ihrer Gäste bis 24 Uhr machen können“, so Fischer.

Hoffnungsträger der Branche ist die Ferienhotellerie. „Insbesondere die Küstenregionen an Nord- und Ostsee werden vom Trend zum Deutschlandurlaub profitieren“, sagt Fischer. Auch im Geschäftsreisesegment wachse die Zuversicht. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in den ersten drei Monaten um drei Prozent. Bei den inländischen Gästen wurde ein Plus von zwei Prozent, bei den ausländischen Gästen ein Plus von sechs Prozent registriert. Der Umsatz in der Beherbergungsbranche erhöhte sich um nominal 1,0 Prozent, real entspricht dieser Wert einem Rückgang von 3,9 Prozent.

Für die Gesamtbranche prognostiziert der DEHOGA Bundesverband konstante Umsätze im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr.

Gastgewerbeumsatz im Jahr 2009 real 6,1% niedriger als 2008

Gastgewerbeumsatz im Jahr 2009 real 6,1% niedriger als 2008

Im Dezember 2009 erzielte das Gastgewerbe in Deutschland nominal 4,1% und real 5,6% weniger Umsatz als im Dezember 2008. Im Vergleich zum November 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 0,3% höher und real 0,1% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im Dezember 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats: das Beherbergungsgewerbe mit nominal – 3,3% und real – 5,0% und die Gastronomie mit nominal – 4,4% und real – 5,9%. Innerhalb der Gastronomie hatten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal – 3,6% und real – 5,2%.

Die realen Umsatzmesszahlen werden revidiert, sobald Preisindizes nach dem neuen Wägungsschema (Basisjahr 2005) zur Verfügung stehen.

The Real Deal in New York City

The Real Deal in New York City

Die Winter-Sparaktion ermöglicht Besuchern des Big Apple Sightseeing, Shopping, Schlafen und Schlemmen zu kleinen Preisen

Vom 4. Januar bis zum 28. Februar lockt New York City unter dem Motto The Real Deal mit zahlreichen Vergünstigungen von bis zu 50 Prozent. Diese gelten für Hotels, Restaurants, Museen, Geschäfte, Broadway-Aufführungen, Stadtrundfahrten und andere Attraktionen. Insgesamt nehmen an der Aktion von NYC & Company mehr als 200 Unternehmen in allen fünf Stadtteilen teil. Eine Liste mit allen Angeboten gibt es ab sofort unter www.nycgo.com/realdeal .

Bei Madame Tussauds erhalten Besucher zwei Tickets zum Preis von einem, bei City Food Tours & Events ist das zweite Ticket um 50 Prozent ermäßigt, ebenfalls 50 Prozent Ermäßigung gibt es auf ausgewählte Plätze beim Big Apple Circus. Fast 70 Hotels nehmen an der Aktion teil, darunter das InterContinental New York Barclay und das Hilton New York. Sie bieten ab einem Aufenthalt von zwei Nächten mit Anreise an einem Donnerstag, Freitag oder Samstag entweder einen 50 US-Dollar Hotelbonus oder 50 Prozent Rabatt auf eine Übernachtung von Sonntag auf Montag an. Neu ist, dass alle Gäste, die die speziellen Real Deal-Hotelangebote nutzen, bei einem erneuten Besuch im Juli und August die gleichen günstigen Konditionen nutzen können.

Die Real Deal-Broschüre mit genauen Informationen über das Programm und die Angebote ist auch im NYC & Company Information Center (810 Seventh Avenue, 52. / 53. Straße) erhältlich.

www.news-plus.net , www.nycgo.com

Umsatzrückgang in der Gastronomie

Gastgewerbeumsatz im Oktober 2009 real 6,1% niedriger als im Oktober 2008

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, setzten die Unternehmen des Gastgewerbes in Deutschland im Oktober 2009 nominal 4,5% und real 6,1% weniger um als im Oktober 2008. Im Vergleich zum September 2009 war der Umsatz im Gastgewerbe im Oktober 2009 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal 1,1% und real 1,5% niedriger.

Beide Bereiche des Gastgewerbes blieben im Oktober 2009 nominal und real unter den Umsatzwerten des Vorjahresmonats: das Beherbergungsgewerbe mit nominal – 5,5% und real – 7,1%, die Gastronomie mit nominal – 3,7% und real – 5,2%. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen Umsatzrückgang von nominal – 5,2% und real – 6,7%.

Von Januar bis Oktober 2009 setzten die Gastgewerbeunternehmen in Deutschland nominal 4,1% und real 6,2% weniger um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Die realen Umsatzmesszahlen werden revidiert, sobald Preisindizes nach dem neuen Wägungsschema (Basisjahr 2005) zur Verfügung stehen.

Jahreshauptversammlung des DEHOGA Frankfurt im Hotel Hessischer Hof

Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Hessen,
Kreisverband Frankfurt am Main e.V.

Jahreshauptversammlung des DEHOGA Frankfurt im HOTEL HESSISCHER HOF

– Krise hat weiter Bestand
– Stadtrat Markus Frank stärkt Branche den Rücken
– Vortag von Dr. Florian Bauer – Preissenkungen in Krisenzeiten falsch

Das Hotel Hessischer Hof war Tagungsort des DEHOGA Hessen Kreisverband Frankfurt am Main e.V. am 02.11.2009.

„Finanz- und Wirtschaftskrise, Rezession, Kurzarbeit, Entlassungen, Insolvenzen, Bundestagswahl, reduzierter Mehrwertsteuersatz, Entgelttarifvertrag, demographischer Wandel, Rückgang der Messebesucher, zunehmende Anzahl von Hotels, Reformierung der DEHOGA – das alles sind Schlagworte die uns das letzte Jahr begleitet haben“, so Eduard M. Singer, Vorsitzender der DEHOGA Frankfurt bei seiner Begrüßung der Rund 75 Mitglieder. Singer warnt vor Marktübersättigung, bei der Anzahl der Hotels die in Frankfurt bereits besteht. Weitere 4.000 Betten kommen in Frankfurt in den nächsten 2 Jahren dazu.

Der Kreisverband Frankfurt hat knapp 600 Mitglieder. „Die Krise ist aber auch hier spürbar. Mehr Mitgliedsbetriebe als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum mussten ihre Betriebe aufgrund wirtschaftlicher Probleme schließen“, so Singer. „Wir hoffen auf die Aussagen im Koalitionsvertrag und die Umsetzung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes, jedoch nicht nur für die Hotellerie sondern insbesondere auch für die Gastronomie. Es darf kein Kompromissgesetzentwurf werden, wie beim Nichtraucherschutzgesetz, welcher uns dann wieder einholt“ so Singer weiter.

Stadtrat Markus Frank überbringt Grüße der Stadt und des Magistrats. Er verweist auf die Wichtigkeit der Hotel- und Gaststättenbranche innerhalb des Standorts Frankfurt hin. Frank stärkt der Branche den Rücken und appelliert auch an einen stärkeren Schulterschluss mit der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt (TCF) und dessen Geschäftführer Herrn Thomas Feda. Er weist darauf hin, dass die TCF beauftragt ist Kongresse für die Stadt zu akquirieren und einzukaufen, um den Standort Frankfurt weiter zu stärken und die Hotellerie und Gastronomie weiter auszulasten.

Nach der Erfassung des Hessischen Statistischen Landesamtes gingen im Beherbergungsgewerbe hessenweit die Umsätze im Vergleichszeitraum nominal um gut sechs Prozent zurück, real war dies ein Minus von fast neun Prozent. Umsatzrückgänge -sogar im zweistelligen Prozentbereich- stellten viele Betriebe vor erhebliche finanzielle Probleme. Flächendeckend reagierten die Hotels mit erheblichen Preisnachlässen auf die eingebrochene Nachfrage. Gemäß einer Studie des Geschäftsreisevermittlers American Express wurde ermittelt, dass die Zimmerpreise in Frankfurt allein von Januar bis März 2009 um 17,9% gefallen waren.

Im Gaststättengewerbe blieb der Umsatz in Hessen nominal um annähernd zwei Prozent unter dem Vorjahresergebnis, was real einem Minus von fast vier Prozent entsprach. Auch die Kantinen und Catering-Unternehmen waren im Minus: Nominal waren es gut zwei Prozent, real sogar 4,5 Prozent minus.

Nach dieser Erhebung des Hessischen Statistischen Landesamtes sanken nach den ersten Ergebnissen für die Monate Januar bis Mai 2009 die Umsätze im hessischen Gastgewerbe, verglichen mit dem gleichen Zeitraum des Jahres 2008, nominal um gut drei Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, war dies nach Ausschaltung der Preisveränderungen real sogar ein Minus von fast sechs Prozent. Damit hat sich die negative Entwicklung im hessischen Gastgewerbe weiter fortgesetzt.

Durch eine Zunahme der Zahl der Teilzeitbeschäftigten um gut vier Prozent bei gleichzeitiger Abnahme der Zahl der Vollbeschäftigten um 1,5 Prozent stieg die Zahl der insgesamt Beschäftigten im Gastgewerbe im Vergleichszeitraum um annähernd zwei Prozent.

Herr Dr. Florian Bauer, Vocatus München, hielt vor den Mitgliedern der Jahreshauptversammlung einen aktuellen Vortrag zum Thema „Preisstrategie“ und wie Menschen mit Preisen wirklich umgehen. Er führte aus, dass Preissenkungen langfristig schlimme Folgen für die Marke und den Erfolg haben können. Wichtig ist es vor geplanten Preissenkungen und -erhöhungen zu analysieren, auf welchem Preisniveau der Kunde tatsächlich aufgrund von Preiserhöhungen vom Kauf zurücktreten würde.

Kaufgrund und –motivation sowie die Preis- und Kaufbereitschaft unterliegen nach der Auswertung von Marktanalysen keinesfalls durchgängig logischen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten. Es ist wichtig den Kunden oder die Kundengruppe zu kennen!

www.dehogahessen.de

Montreal

Malerisches Montreal. Wo Kunst und Kultur den Geist inspirieren

Die Kanadier sind zu recht stolz auf Montreal. Der königliche Ausblick, der der Stadt ihren Namen gibt, ist nicht minder beeindruckend wie der Mix der Kulturen, den die Straßen der zweitgrößten Stadt Kanadas offenbaren. Das Flugportal fluege.de lädt ein, die Vielfalt der Metropole zu entdecken.

Montreal im Osten von Kanada liegt nur wenige Kilometer von der US-amerikanischen Grenze entfernt. Dennoch strahlt die Stadt ihre ganz individuelle Atmosphäre aus. Malerisch liegt sie auf vielen kleinen Inseln verteilt im Sankt-Lorenz-Strom. Dieser Anblick, den Einheimische wie Touristen am besten vom 233 Meter hohen Mont Real genießen, gab der Stadt ihren Namen. Es war der Landvermesser Jacques Cartier, der den Berg im Zentrum der Inseln als erster Europäer bestieg. Die sich vor ihm ausbreitende Landschaft aus Wäldern, Wasser und Wiesen ließ für ihn nur einen Schluss zu. Der Berg, auf dem er stand, war ein königlicher Berg – ein Mont Real. So kam die Stadt zu ihrem Namen.

In den vergangenen Jahrhunderten entwickelte sich Montreal zur zweitgrößten französisch sprachigen Stadt nach Paris. An Attraktivität ist sie schwer zu übertreffen. So ist sie Universitäts- und Kulturstadt. Im Quartier Latin gibt es unzählige Cafés und Buchhandlungen. Montreal beherbergt über dreißig Museen, erstklassige Konzertsäle und Theater. Das Quartier International ist die Heimat der zeitgenössischen Architektur und im Viertel Le Plateau trifft sich die Künstlerszene. Egal ob Schriftsteller oder Designer. Das lebendige kulturelle Leben der Stadt inspiriert sie alle. Wer sich anstecken lassen will, fliegt derzeit günstig mit British Airways in die Metropole.

Flugtickets preiswert zu buchen bei Opodo