Bei „Grün“ bitte Stopp – nicht weitergehen!

„Welterbe-Gastgeber“ laden zu Entdeckungsreisen ins romantische Mittelrheintal ein. Ein grünes Schild weist den Weg

Zwischen Rüdesheim und Koblenz, wo der Rhein am romantischsten ist, wo stolze Burgen von den Höhen grüßen und weltberühmte Rieslinge wachsen – da sind sie zu Hause: die „Welterbe-Gastgeber“. Sie leben mitten im Paradies und haben einen der schönsten Landstriche der Welt geerbt. Wer bei ihnen Station macht, erlebt das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal mit ganz neuen Augen. Die Liebe zu ihrer Heimat ist so ansteckend wie die Passion für ihr Tun. Wer liebevoll bekocht, herzlich betreut, sanft gebettet und rund um gut informiert sein möchte, der kehrt bei ihnen ein. Unter www.welterbe-gastgeber.com sind alle Betriebe zu finden, die bei der Qualitäts-Offensive mitmachen. Und damit man vor Ort nicht lange suchen muss, weist ein grünes Schild am Eingang des jeweiligen Betriebs den Weg. Ein Zertifikat sorgt für die offizielle Anerkennung und Auszeichnung als „Welterbe-Gastgeber“. Und weil die „Welterbe-Gastgeber“ immer besser werden wollen, unterwerfen sie sich freiwillig einer ständigen Qualitätskontrolle.

Mittlerweile sind fast 20 Betriebe auf beiden Rheinseiten zum „Welterbe-Gastgeber“ ernannt worden. Alle ziehen an einem Strang, sind miteinander vernetzt und setzen alles daran, ihren Gästen Tür und Tor für einen Aufenthalt mit echter Erlebnisqualität zu öffnen. Hotels und Pensionen, Anbieter von Ferienwohnungen und Gasthäuser sind mit dabei. Doch eins ist allen gemeinsam: Wo „Welterbe-Gastgeber“ dran steht, da ist auch einer drin. Und da wird Gastfreundschaft, die von Herzen kommt, ganz groß geschrieben.

Erklärtes Ziel der „Welterbe-Gastgeber“ ist es, ihren Gästen das Mittelrheintal in allen seinen Facetten auf sehr persönliche Art nahe zu bringen. Dazu gehört auch, über Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen sachkundig zu informieren und regionalen Produkten den Vorzug zu geben. Nicht zuletzt sollen auch die Weine aus den weltberühmten Lagen der Region thematisiert und zu angemessenen Preisen angeboten werden. Kurz: Das Brot kommt direkt vom Bäcker um die Ecke, der Wein ist hinterm Haus gewachsen – und: es kann durchaus passieren, dass man die Zeit vergisst und beim Wohlfühl-Wirt viel länger als geplant verweilt. Weitere Überraschungen sind nicht ausgeschlossen …

Die Qualitäts-Offensive der „Welterbe-Gastgeber“ ist ein Projekt des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Weitere Informationen:
Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal
www.welterbe-gastgeber.com

Matratzen: Nur 2 von 14 „gut“

Nur 2 von 14 Taschenfederkern- und Federkernmatratzen erreichen bei einem aktuellen Test der Stiftung Warentest das test-Qualitätsurteil „Gut“. Die Bonnellfederkernmatratzen schneiden insgesamt schlechter ab als die mit Taschenfedern.

„Gut“ sind die Taschenfederkernmatratzen Schlaraffia Basic Moon 7 für 350 Euro und die etwas preiswertere Sultan Hjartdal von Ikea für 279 Euro. Die Schlusslichter mit jeweils „ausreichenden“ Noten sind hingegen die Winkle Lomo Bonellfederkernmatratze sowie die Ruf M5. Bei der Winkle brachen im Test gleich mehrere Stahlfedern, die Ruf-Matratze fiel u.a. durch länger anhaltende Geruchsbelästigung auf. Einen Hinweis auf giftige Schadstoffe ergab der Test jedoch nicht.

Taschenfederkern bedeutet, dass hier zylindrische oder tonnenförmige Stahlfedern einzeln in Stofftaschen sitzen, die von einem „Rahmen“ aus Schaumstoff umfasst werden. Bei Bonnellfederkernmatratzen sind die taillenförmige Federn nebeneinander angeordnet und durch Spiraldrähte miteinander verbunden. Diese Matratzenart bietet durch die relativ großen Hohlräume eine gute Belüftung und ist deshalb besonders für Menschen geeignet, die stark schwitzen. Wer leicht friert, findet dagegen auf einer Kaltschaummatratze meist das angenehmere Schlafklima.

Der ausführliche Test Matratzen ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/matratzen veröffentlicht.

Koch des Jahres

Anmeldungen ab sofort online möglich

Der größte Wettbewerb für professionelle Köche ist gestartet – Anmeldungen können ab sofort online vorgenommen werden.
„Koch des Jahres“ ist ein Wettbewerb für aktive Profi-Köche, mit dem Ziel, den Ruf aufstrebender Spitzenköche zu fördern, die Köche einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und Fachleute aus dem Bereich der Gastronomie miteinander in Kontakt zu bringen. Die Jury für die Wahl des „Koch des Jahres DACH“ (Deutschland, Österreich und die Schweiz) wird vom renommierten Spitzen-koch Dieter Müller geleitet.

Die Fachjury wählt aus allen vorgeschlagenen Menüs die zehn besten aus, die dann beim Vorfi-nale direkt miteinander konkurrieren werden. Die beiden Gewinner der insgesamt vier Vorfinale in Köln, Hamburg, Stuttgart und Berlin werden im Oktober 2011 beim grossen Finale auf der ANUGA in Köln um den Titel des Koch des Jahres kämpfen.

Seinen Ursprung hat der „Koch des Jahres“ in Spanien, dort fand der vor sechs Jahren ins Leben gerufene Wettbewerb bereits zum dritten Mal statt und ist seit Jahren das meist beachtete Event im Bereich der Gastronomie. Das starke Medienecho wirkt sich unmittelbar positiv für sämtliche Küchenchefs aus, die an einem der Vorfinale teilgenommen haben. Schönste Belohnung für sechs Jahre Arbeit ist die Auszeichnung mit zwei Michelin-Sternen für Jordi Cruz, dem Sieger des „Koch des Jahres 2006“, und mit einem Stern für Beatriz Sotelo, die Gewinnerin 2008.

www.kochdesjahres.de

Bio find ich kuh-l

„Bio find ich kuh-l“ im Endspurt – Noch wenige Wochen bis zum Einsendeschluss beim bundesweiten Schülerwettbewerb zum Ökologischen Landbau

Wer eine dreitägige Berlinfahrt gewinnen will, muss jetzt ran. Beim Schülerwettbewerb „Bio find ich kuh-l“ läuft der Countdown: Noch bis zum 20. April können Schülerinnen und Schüler ihre Wettbewerbsbeiträge einreichen. Unter dem Motto: „Bio und Ernährung – food und fit, mach doch mit!“ sollen sie herausfinden, was Biologischen Landbau und unsere tägliche Ernährung miteinander verbindet. Schirmherrin ist Spitzenschwimmerin Britta Steffen.
Plakate, Websites, Spiele oder selbst geschriebene Songs – in den vergangenen Jahren gab es die verschiedensten Formen von Wettbewerbsbeiträgen. „Unsere Jury ist komplett und wir alle sind schon sehr gespannt, was für tolle Beiträge uns diesmal erreichen“, sagt Elmar Seck von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), die den Schülerwettbewerb im Namen des Bundeslandwirtschaftsministeriums mitinitiiert.

Eine unabhängige Jury aus Biolandbau- und Ernährungsexperten, Journalisten, Pädagogen und einer Schülerin tritt im Mai in Bonn zusammen. Wenn jeder einzelne Beitrag genau unter die Lupe genommen wurde, steht fest, wer sich über die Preise und den Titel „Kuh-le Sieger 2010“ freuen kann. Außer der Berlinreise winken in jeder der vier Gewinngruppen Tagesausflüge und weitere Sachpreise.

Schirmherrin Britta Steffen wird bei der Preisverleihung am 18. Juni 2010 in Berlin die Gewinner persönlich beglückwünschen. Der Grund für ihr Engagement beim Schülerwettbewerb: „Als Sportlerin bin ich auf eine gesunde Ernährung angewiesen. Bioprodukte sind mir dabei immer sehr willkommen“, so die Biobotschafterin. Der Schülerwettbewerb böte „eine tolle Möglichkeit, die Themen Ernährung, Biolandbau und Fitness spielerisch miteinander zu verbinden.“ Genügend Zeit zum Mitmachen bleibt jedenfalls noch.

Neben der offiziellen Homepage www.bio-find-ich-kuhl.de ist „Bio find ich kuh-l“ auch sonst im Web aktiv: In MeinVZ gibt es ein Profil und auf Facebook findet man eine Fanpage. Alle sind eingeladen sich hier auszutauschen, sich zu verlinken oder Kommentare zu schreiben. Außerdem twittert die „Kuh-le Kuh“ täglich Wissenswertes und Amüsantes aus der Biowelt und freut sich über jeden „Follower“.

Der bundesweite Schülerwettbewerb „Bio find ich kuh-l“ findet seit 2003 jährlich statt und ist eine Maßnahme des Bundesprogramm Ökologischer Landbau, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Bislang haben sich mehr als 23.000 Schülerinnen und Schüler daran beteiligt.

Weitere Informationen unter: www.bio-find-ich-kuhl.de

Kochbuch: Vom Lande

Das DEUTSCHE INSTITUT FÜR KOCH- UND LEBENSKUNST, Leipzig und Frankfurt am
Main, hat „Vom Lande“ aus dem Berliner Verlag Jacoby & Stuart zum KOCHBUCH
DES MONATS März 2010 gekürt.

Die Begründung der Jury lautet:
Als das „Große Buch vom Leben auf dem Lande“ 1976 erschien, avancierte es
schnell zur Bibel der aufkeimenden Ökologiebewegung – und zum
Millionenseller. Dem Kochbuch des Monats März, der Bauer spannt die
Rösslein ein, könnte ein ähnlicher Erfolg beschieden sein: Alma Huiskens
„Vom Lande“. Denn mit wachsender Hilflosigkeit nehmen wir zur Kenntnis, dass
selbst der ach so gesunde Gartensalat voller Schadstoffe steckt. Wir
belächeln plötzlich den Schrebergärtner nicht mehr, sondern schielen über
den Zaun, neidisch auf seinen prallen Kohlrabi, die Beeren, Pflaumen und
Äpfel und den Gartensalat wie gemalt. Alles, was er nach Hause trägt,
schmeckt. Denn die Aromen wurden auf langen Transporten nicht weggekühlt
oder verschwanden in der Überlagerung. Früchte aus dem eigenen Garten sind
eher unbelastet. Vor allem aber frisch, deshalb klar und kräftig im
Geschmack. Sie brauchen keine großartige Würze oder gar Kochkunst. Mit ihnen
kochen macht einfach Spaß. Und wenn man ungewöhnlich miteinander kombiniert,
wie Alma in ihren 80 Rezepten, bieten sie allerlei Neues: Rosenkohl mit
Maronen z.B.
Alma und ihr gewiss nicht kleiner Garten sind glücklich miteinander. Sie
erzählt mit ansteckender Begeisterung von viel Arbeit oder wann man was
anpflanzen muss und in welchem Monat geerntet werden kann. Den Monaten sind
die Rezepte zugeordnet: Pastinakenchips mit Spinat-Rauke-Salat im März, im
Juni Hüttenkäse mit Ringelblumen und Kapuzinerkresse, Specktäubchen mit Senf
und Kartoffel-Wirsing-Püree im Dezember. Auch wir wollen säen, jäten und
ernten und mit schwarzen Fingernägeln volle Körbe nach Hause tragen. „Vom
Lande“ ist ein Sehnsuchtsbuch.
(Frank Brunner)

Rezepte und mehr unter: www.Kochbuch-des-Monats.de

Die Jury:
Henri Bach, zwei Sterne und im Garten Morcheln und Walderdbeeren
Brunhilde Bross-Burkhardt, Küchengärtnerin und Kräuterexpertin
Jochen Pressler, Koch und Schrebergärtner
Robert Menasse, gärtnert im Reich der Literatur
Frank Brunner, Kritiker

Rezeptprüfer:
Thomas Neeser, wird im Adlon mit bestem Gemüse beliefert

Alma Huisken: Vom Lande. Mein Biogarten rund ums Jahr, Verlaghaus Jacoby &
Stuart, 2009, geb., 22 x 28 cm, mit 80 Rezepten
Fotos von Doortje Stellwagen, aus dem Niederländischen von Angela Kuhk,
ISBN: 978-3-941087-67-5, Euro [D] 24,95; Euro [A] 25,70; SFr 42,90

Mit Air Berlin von Frankfurt nach Sylt

Nonstopflüge von acht deutschen Städten nach Westerland

Air Berlin startet ab 31. März 2010 jetzt auch von Frankfurt aus nach Sylt. Damit ist Air Berlin die einzige Airline, die Frankfurt und Sylt mit einem Nonstopflug verbindet. Die neuen Nonstopflüge bietet Air Berlin im April zunächst an drei Terminen (2., 7. und 9. April) pünktlich zum Start der Osterferien an. Ab 1. Mai bis 31. Oktober 2010 fliegt Air Berlin jeden Samstag und Sonntag von der Mainmetropole auf die Nordseeinsel. An Feiertagen und während der Sommer- und Herbstferien stockt Air Berlin die bestehenden Verbindungen auf und fliegt dann bis zu vier Mal wöchentlich nonstop nach Westerland.

Neues gibt es auch für alle Air Berlin-Passagiere, die von Berlin aus auf die beliebte Nordseeinsel fliegen möchten: Die beiden Ziele verbindet Air Berlin jetzt bereits ab 1. April 2010 miteinander; zunächst drei Mal pro Woche, jeweils donnerstags, freitags und sonntags und ab 1. Mai 2010 sogar fünf Mal pro Woche, jeden Montag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag.

Insgesamt bietet Air Berlin ab Sommer 2010 Nonstopflüge von acht deutschen Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Köln/Bonn, Münster/Osnabrück, München, Nürnberg und Stuttgart) nach Sylt an.

Frühbucher können sich die günstigen One-Way-Tickets ab 29 Euro inklusive Steuern, Gebühren und Meilen sichern und sparen.

zu buchen bei Air Berlin

ÖKO-TEST: Schaumstoffmatratzen

ÖKO-TEST 12 Schaumstoffmatratzen

Drum prüfe, wer sich bettet

Wo kann man die besseren Schaumstoffmatratzen bekommen, beim Fachhändler, bei den Discountern oder bei Ikea? Diese Frage hat sich das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST gestellt und 12 Schaumstoffmatratzen ins Labor geschickt. „Erfreulich ist, dass die Schadstoffbelastung aller Matratzen in den vergangenen Jahren abgenommen hat. In unserem aktuellen Test haben wir keine Schadstoffe wie weichmachende Phthalate, phosphororganische Verbindungen oder Insektizide gefunden“, berichtet Chefredakteur Jürgen Stellpflug. Allerdings werde im Matratzenbezug noch das giftige Halbmetall Antimon verwendet, das Haut und Schleimhäute reizen kann.

Im Praxistest zeigten sich die Matratzen jedoch nicht von ihrer besten Seite. So sind ihre Bezüge wohl der Optik zuliebe mit vielen Steppnähten versehen, wodurch sich aber die elastischen Eigenschaften der Matratzenkerne abschwächen. Jürgen Stellpflug empfiehlt: „Käufer sollten unbedingt die Matratzen vor dem Kauf Probe liegen. Denn jeder Hersteller versteht unter einer mittleren Härteklasse etwas anderes; bei manchen bezeichnet ‚medium‘ eine weiche, bei anderen eine sehr harte Matratze.“

Große Unterschiede zeigen sich bei den Produkten auch darin, wie gut der Schulterbereich gebettet ist. Grundsätzlich soll die Wirbelsäule auf der Matratze möglichst entspannt gelagert sein. Für Seitenschläfer ist es wichtig, dass die Schulter tief genug einsinken kann, damit die Wirbelsäule möglichst waagrecht gelagert wird. Bei Rückenschläfern muss die Matratze verhindern, dass der Oberkörper zu tief einsinkt und die Wirbelsäule überbeugt wird.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2010 gibt es seit dem 30. Dezember 2009 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Hintergrund
Das richtige Bett

Im Laufe unseres Lebens schlafen wir rund 25 Jahre – Grund genug, den Schlafplatz sorgfältig zu gestalten. Matratze und Lattenrost sind für einen gesunden, erholsamen Schlaf besonders wichtig.

Ob man gut erholt oder aber wie gerädert aufwacht, das kann an vielen Dingen liegen – vor allem aber an der Matratze. Ist sie zu hart, gibt sie nicht an den richtigen Stellen nach. Ist sie zu weich, sinkt der Körper zu tief ein. Matratzen werden in drei bis vier Härtegraden angeboten. Als Faustregel gilt: Schwergewichte oder Menschen mit empfindlichen Bandscheiben benötigen eine festere Unterlage, Leichtgewichte und Ältere eher eine weichere.

Vor allem auf die Punktelastizität kommt es an, damit Wirbel und Muskeln entspannen können. Die Wirbelsäule sollte in allen Schlaflagen in ihrer natürlichen Form ruhen. Das erfordert eine elastische und zugleich stützende Unterlage, die Bewegungen im Schlaf zulässt, ohne nachzufedern. Doch jeder Mensch hat andere Schlafbedürfnisse. Deshalb ist eine individuelle Beratung in einem Fachgeschäft ebenso wichtig wie ausgiebiges Probeliegen.

Latex: Von allen Matratzentypen hat Latex die höchste Punktelastizität, das heißt das Material passt sich der Körperform sehr gut an. Schultern und Becken können in Seitenlage tiefer einsinken, in Rückenlage sinkt das Gesäß tiefer. So wird die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form gestützt und hängt nicht durch. Auch beim Thema Belüftung hat Latex gute Karten, denn meist verbessern zusätzliche senkrechte Luftkanäle den Klimahaushalt der Matratze. Häufig wird Latex in Kombination mit anderen Materialien angeboten, denn für stark schwitzende Menschen empfehlen sich feuchtigkeitsregulierende Auflagen aus Naturmaterialien. Die Matratzen können aus Naturlatex, synthetischem Latex oder einer Mischung bestehen. Naturlatex hält Bakterien und Hausstaubmilben weitgehend fern und ist ein nachwachsender Rohstoff. Der Begriff ist allerdings gesetzlich nicht geschützt. Dahinter können sich auch Matratzen mit nur geringem Naturlatexanteil verbergen. Um dem einen Riegel vorzuschieben, vergibt der Qualitätsverband für umweltverträgliche Latexmatratzen (QUL) ein Qualitätssiegel. Das grüne Ökocontrol-Siegel garantiert einen Anteil von mindestens 95 Prozent Naturlatex. Bleibt ein Manko: Latexmatratzen sind schwer.
Preis (90 x 200 cm): 300 bis 1.200 Euro.

Schaumstoff: Die Qualität des Schaumstoffs wird durch das Raumgewicht RG angegeben. Je höher das Raumgewicht, desto elastischer, tragfähiger und haltbarer ist das Material. Je besser diese Eigenschaften, desto höher die Punktelastizität und desto besser für den Rücken. Unter 35 RG sollte man keine Matratze kaufen. Ein Nachteil: Reiner Schaumstoff fördert das Schwitzen. Die Materialien sind jedoch verbessert worden, meist regulieren heute ausgeklügelte Luftkammersysteme die Feuchtigkeit. Wenn sie mit geeigneten Bezügen kombiniert werden, verbessert sich das Mikroklima.
Preis (90 x 200 cm): 100 bis 900 Euro.

Federkern: Dieser ältere Matratzentyp besteht aus Stahlfedern, die durch ein Geflecht miteinander verbunden sind und sich unabhängig voneinander bewegen lassen. Umgeben wird der Federkern von einem Feinpolster aus Wolle, Baumwolle und anderen Materialien. Ihr Nachteil: Das Federgeflecht unterstützt eher großflächig und nicht punktelastisch, was dem Rücken weniger individuellen Halt bietet. Für eine 90 mal 200 Zentimeter große Matratze sollte sie nicht unter 400 Federn liegen. Billigangebote sind oft von minderer Qualität. Deutlich besser sind Taschenfederkernmatratzen. Die einzelnen Federn sind in kleine Säckchen aus Nessel eingenäht und an ihren Berührungspunkten miteinander verbunden. Gute Matratzen sollten bei einer Größe von 90 mal 200 Zentimetern wenigstens 460 Federn aufweisen, es gibt auch sehr hochwertige Modelle mit mehr als 1.000 Federn. Dieser kleinteilige Aufbau sorgt für eine hohe Punktelastizität, da nur die belasteten Federn nachgeben. Die übrigen Federn bleiben in ihren Taschen gespannt und unterstützen so den Lendenwirbelbereich.
Preis (90 x 200 cm): 150 bis 500 Euro.

Naturmatratzen: Sie enthalten weder Metallteile noch Kunst- und Schaumstoffe oder synthetische Fasern. Man unterscheidet Vollpolstermatratzen und Kombinationsprodukte mit Naturlatex und Wolle. Reine Vollpolstermatratzen, die Rosshaar, Seegras, Kapok, Wolle oder Stroh enthalten, sind sehr hart, was für rückenempfindliche Menschen unangenehm ist. Diese Matratzen findet man auch kaum noch im Handel, zumal sie schwer und pflegeintensiv sind. Sie müssen regelmäßig gewendet, gelüftet oder aufgerollt werden. Trotz aller Pflege bilden sich bald unbequeme Liegekuhlen. Nach etwa fünf Jahren muss die Matratze beim Fachmann nachgestopft werden. Kombinationsprodukte, die den Liegekomfort und die Lebensdauer der Matratze deutlich erhöhen, haben sich deshalb auf dem Naturmatratzenmarkt durchgesetzt. In diesen Matratzen werden verschiedene Naturmaterialien schichtweise verarbeitet. Beliebt sind Kombinationen aus federndem Naturlatex plus einer oder mehrerer Lagen Naturfasern, zum Beispiel Kokoskautschuk (Kokosfasern plus Naturkautschuk), oder aus Schafwolle. Die Kombiprodukte verbinden guten Liegekomfort und die hautsympathischen, atmungsaktiven Vorteile einer Naturfaser. Naturmatratzen sind generell etwas fester als andere Matratzen. Man sinkt nicht so tief ein, was vor allem übergewichtige Menschen als angenehm empfinden.
Preis (90 x 200 cm): 500 bis 900 Euro.

Futons: Auf europäische Schlafbedürfnisse angepasste Futons sind meistens mit mehreren Schichten elastischer Fasern gepolstert. Ihr Kern besteht aus Schafschurwolle, Latex, Rosshaar und Kokosfasern. So ein weicher Futon braucht Pflege. Um zu vermeiden, dass sich die Füllung verhärtet, sollte der Futon mehrmals wöchentlich, am besten täglich, aufgerollt werden.
Preis (90 x 200 cm): 100 bis 400 Euro.

Wasserbetten: Die in der Werbung vielfach gepriesenen Wasserbetten sind aus orthopädischer und schlafmedizinischer Sicht nicht zu empfehlen. Dieses Fazit hat eine Expertenrunde aus Orthopäden, Schlafmedizinern, Bettentechnikern und Physiotherapeuten vor einiger Zeit gezogen. Problematisch sind demnach unter anderem die zu hohe Einsinktiefe und nicht kontrollierbare Druckverhältnisse beim Liegen, die einen guten Schlaf im Wasserbett beeinträchtigen.

Lattenrost: Mittlerweile hat man erkannt, dass eine Matratze allein noch kein gutes Bett ausmacht. Um eine optimale Lage des Schläfers zu gewährleisten, müssen Matratze und Lattenrost richtig aufeinander abgestimmt sein. Ziel ist, dass die Wirbelsäule in Seiten- und Rückenlage gerade liegt und die Halswirbelsäule nicht abgeknickt ist. Lattenroste bestehen heute in der Regel aus einem massiven Rahmen, auf dem Federleisten ruhen. Mehrere Holzschichten werden dazu miteinander verleimt und unter Dampf elastisch gemacht. Dadurch können die Federleisten entsprechend der Belastung durch den Schläfer nachgeben oder stützen. Die Latten gibt es aus Buchen- oder Birkenholz. Wegen des höheren Anteils an Lignin bleiben Buchenlatten länger elastisch. Mit Schiebern kann man die Latten bei einigen Modellen weicher oder härter einstellen. Der Abstand der Latten untereinander sollte vier Zentimeter betragen, wenn sie als Unterlage für Latex- und Kaltschaummatratzen dienen. Sonst hat die Matratze zu wenig Halt oder die Luftzirkulation wird behindert. Bei Federkernmatratzen kann der Abstand der Latten größer sein. Die Breite der einzelnen Latten sollte fünf Zentimeter nicht übersteigen, damit der Rost die Körperkonturen nachbilden kann. Weil das Bett für viele nicht nur zum Schlafen da ist, sondern auch zum Lesen, Frühstücken oder Fernsehen, verfügen viele Lattenroste zudem über ein verstellbares Kopf- und/oder Fußteil. Spätestens nach zehn bis zwölf Jahren ist ein Nachfolger fällig. Dann hat die Dämpfung ausgedient, und die Aufhängung ist ausgeleiert.

Alfredissimo!

Eins Plus, Donnerstag, 10.12. um 10:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Wayne Carpendale

Thema: Heute: Scharfe Garnelen mit Wokgemüse und Mangocreme-Nocken

„Ich kenne nicht so viele Rezepte, aber das Kochen hat mich schon immer fasziniert“, sagt Schauspieler Wayne Carpendale. Der Sohn von Schmusesänger Howard Carpendale. „Am liebsten koche ich aus dem Bauch heraus, musste aber leider feststellen, dass mir mit Hilfe eines Rezeptes mehr gelingt. Für mich alleine koche ich nie. Das macht mir keinen Spaß.“ Der in Berlin lebende Schauspieler engagiert sich privat für die „Aktion Mahlzeit“, einer Organisation für Menschen, die an Ess-Störungen wie Bulimie leiden. „Viele Menschen können Essen und Genuss nicht miteinander verbinden. Es macht mir großen Spaß, mit jungen Menschen zu kochen und ihnen zu zeigen, dass Kochen, Essen und Beisammensein etwas durchaus Schönes sein kann. Diese Arbeit hat mich regelrecht beflügelt, denn auch ich traue mich jetzt mehr und mehr an neue Rezepte heran.“

Wayne Carpendale bereitet „scharfe Garnelen mit Wokgemüse“ zu und Alfred Biolek „Mangocreme-Nocken“.

Alfredissimo!

Eins Plus, Montag, 07.12. um 21:30 Uhr

Alfredissimo!

Kochen mit Bio und Wayne Carpendale

Thema: Heute: Scharfe Garnelen mit Wokgemüse und Mangocreme-Nocken

„Ich kenne nicht so viele Rezepte, aber das Kochen hat mich schon immer fasziniert“, sagt Schauspieler Wayne Carpendale. Der Sohn von Schmusesänger Howard Carpendale. „Am liebsten koche ich aus dem Bauch heraus, musste aber leider feststellen, dass mir mit Hilfe eines Rezeptes mehr gelingt. Für mich alleine koche ich nie. Das macht mir keinen Spaß.“ Der in Berlin lebende Schauspieler engagiert sich privat für die „Aktion Mahlzeit“, einer Organisation für Menschen, die an Ess-Störungen wie Bulimie leiden. „Viele Menschen können Essen und Genuss nicht miteinander verbinden. Es macht mir großen Spaß, mit jungen Menschen zu kochen und ihnen zu zeigen, dass Kochen, Essen und Beisammensein etwas durchaus Schönes sein kann. Diese Arbeit hat mich regelrecht beflügelt, denn auch ich traue mich jetzt mehr und mehr an neue Rezepte heran.“

Wayne Carpendale bereitet „scharfe Garnelen mit Wokgemüse“ zu und Alfred Biolek „Mangocreme-Nocken“.

alfredissimo!

WDR, Samstag, 05.12., 17:50 – 18:20 Uhr

‚Ich kenne nicht so viele Rezepte, aber das Kochen hat mich schon immer fasziniert‘, sagt Schauspieler Wayne Carpendale. Der Sohn von Schmusesänger Howard Carpendale. ‚Am liebsten koche ich aus dem Bauch heraus, musste aber leider feststellen, dass mir mit Hilfe eines Rezeptes mehr gelingt. Für mich alleine koche ich nie. Das macht mir keinen Spaß.‘ Der in Berlin lebende Schauspieler engagiert sich privat für die ‚Aktion Mahlzeit‘, einer Organisation für Menschen, die an Ess-Störungen wie Bulimie leiden. ‚Viele Menschen können Essen und Genuss nicht miteinander verbinden. Es macht mir großen Spaß, mit jungen Menschen zu kochen und ihnen zu zeigen, dass Kochen, Essen und Beisammensein etwas durchaus Schönes sein kann. Diese Arbeit hat mich regelrecht beflügelt, denn auch ich traue mich jetzt mehr und mehr an neue Rezepte heran.‘

Wayne Carpendale bereitet ’scharfe Garnelen mit Wokgemüse‘ zu und Alfred Biolek ‚Mangocreme-Nocken‘.