Schlemmerparadies Emilia-Romagna im Biotrend

Modena präsentiert den 16. IFOAM Organic World Congress mit attraktivem Kulturprogramm

In Modena steht vom 16. bis 20. Juni 2008 alles im Zeichen köstlicher Bioprodukte: Dann veranstaltet die internationale Dachorganisation des ökologischen Landbaus (IFOAM) den 16. IFOAM Organic World Congress in Modena. Die Emilia-Romagna zählt mit der Provinz Modena zu den ersten italienischen Produzenten von Bionahrungsmitteln und ist als „Bauch Italiens“ ein idealer Gastgeber des Kongresses. Events und Ausstellungen in der Stadt und im Umland drehen sich um das Thema ökologischer Anbau.

Der 16. IFOAM Organic World Congress befasst sich in seinen Vorträgen und Workshops mit den Grundsätzen ökologischen Anbaus und behandelt aktuelle Erkenntnisse zu Weinanbau, Bioenergie, Tierproduktion, Getreide- und Gemüsesaaten oder ländlicher Entwicklung. Namhafte Experten, wie der erfolgreiche Professor und Buchautor Dr. Alan Greene oder der Präsident Boliviens, Juan Evo Morales Ayma, versprechen ein hochkarätiges Niveau des Kongresses.

Anlässlich des diesjährigen IFOAM Kongresses konnte die Stadt Modena mit ihrer Provinz nicht nur für Kongressteilnehmer ein umfangreiches Rahmenprogramm realisieren. Im historischen Zentrum der Stadt verwandeln sich Plätze, Innenhöfe und Märkte in Austragungsorte unterhaltsamer Theatervorstellungen, die für jeden zugänglich sind. Dort können Zuschauer auch biologische Spezialitäten verkosten. Während des Equo-Bio Markt Festivals auf der Piazza Grande, vom 20. bis 22. Juni 2008 laden über 100 Aussteller zum Kennenlernen und dem Genuss ökologischer Produkte aus der ganzen Welt ein.

Festgelegte Standards unterscheiden die organischen Produkte von den traditionellen Spezialitäten. Weltweit beliebt ist beispielsweise der schmackhafte Bio Parmesankäse aus der Provinz. Besucher können sich anlässlich des Kongresses selbst von der hochwertigen Herstellung überzeugen und Vieles über den organischen Anbau erfahren. Eine breite Palette verschiedener origineller Ausflüge zu Bauern der Umgebung, die Parmaschinken, Parmesankäse, Wein, traditionellen Balsamico Essig und mehr in biologischer Qualität herstellen, werden vor Ort angeboten.

An den Tagen des IFOAM Kongresses wird in Modena am 21. Juni 2008 zum ersten Mal der weltberühmte World Music Day veranstaltet. Wie parallel in mehreren europäischen Städten, finden in Modena unzählige Konzerte aller Musikrichtungen kostenfrei an öffentlichen Plätzen statt.

Das traditionelle Fest Serate Estensi vom 12. bis 22. Juni 2008 findet passend zum Kongress unter dem Motto „Kunst des Festessens“ statt. Es wird jedes Jahr zu Ehren der seit 1598 mehrere Jahrhunderte in Modena regierenden Dynastie des Herzogs D´Este gefeiert. Neben zahlreichen Veranstaltungen während des zehntägigen Festivals beleben Schausteller in Adelskostümen aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhunderts jeden Abend das Stadtbild.

Infos zum Kongress und den Events unter www.modenabio2008.org
Hotelangebote in Modena und den Kunststädten der Emilia-Romagna unter www.cittadarte.emilia-romagna.it

Allgemeine Informationen zur gesamten Region Emilia-Romagna unter www.original-italienisch.de

Verdi und die Emilia Romagna

Giuseppe Verdi (1813 – 1901) war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Anfang 30 zog er sich in die Einsamkeit von Sant’Agata zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber auf seinem wunderschönen Anwesen. Auf den Tisch kamen meist eigene Produkte. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der ‚Trattoria La Buca‘ in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf. Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi, und bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den ‚Maestro‘. In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren Höhepunkt: Dort präsentieren sich nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste mit Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels tragen den Namen mancher Operntitel.

Ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma. Auf Verdis Spuren folgt der Film den Besonderheiten dieser Landschaft und ihren Bewohnern und beschreibt deren einfache Gerichte und Spezialitäten.

3sat, Sonntag, 11.05., 05:25 – 06:00 Uhr

Bologna heißt auch "La Grassa", die Fette

Willkommen auf der Gourmet-Geraden in der Emilia Romagna. Die „Autostrada del Sole“ im Schlemmerparadies Italiens führt von Bologna nach Parma. Hier ist die Heimat zahlreicher Köstlichkeiten. Ein appetitanregender Reisebericht.

Manche nennen es Schlemmerparadies, andere den „Bauch Italiens“. Und jedem läuft dabei das Wasser im Mund zusammen. Da bilden schon in der Vorstellung pralle Schinken ein Spalier, Käse türmt sich auf und leicht prickelnder Rotwein perlt in die Gläser.

Lesen Sie den gesamten Artikel in der RP online:
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/reise/berichte/525088

GENUSS.MAGAZIN 1/2008

Exotische Früchte. Ananas, Bananen und Feigen sind
mittlerweile bekannt. Kiwis, Mangos und Papayas ebenso. Aber die
Tropen haben noch mehr zu bieten. Mit Cherimoya, Pitahaya & Co haben
Sie die ganze Welt in Ihrer Obstschale.

Light-Produkte. Zucker- oder fettreduzierte Lebensmittel sorgen
bei figurbewußten Konsumenten für Wohlbefinden und ein gutes
Gewissen. Aber schmecken sie auch gut? Wir machten den Test und
stellten neun verschiedenen Produkten ihr Light-Pendant gegenüber.

Kaffeemaschinen. Kaffeemaschinen haben sich in den letzten Jahren
vom einfachen Haushaltsgerät zu wahren Lifestyle-Objekten entwickelt.
Wir haben uns gemeinsam mit Kaffee-Guru Edmund Mayr auf eine
spannende Zeitreise begeben.

Romantische Hotels. Pünktlich zum Valentinstag präsentieren wir
Ihnen die schönsten Geschenkideen für Ihr Herzblatt. Außerdem stellen
wir vier österreichische Hotels vor, die das Thema Romantik sehr
unterschiedlich für ihre Gäste aufbereiten.

Außerdem finden Sie in der aktuellen Ausgabe:

– Porträt Hubert Wallner, Küchenchef Caramé
– Kulinarischer Fasching
– Whisky aus Österreich
– Absinth, die grüne Fee
– Kulinarische Romane: Tatort Küche
– Besteck: Geschichtliches & Trends
– Genuss.Reise Vorarlberg
– Genuss.Reise Emilia Romagna

http://www.genuss-magazin.eu

Kochkurse in Italien

Die italienische Küche besteht aus einer Vielzahl von Regionalküchen und bedingt durch die geographische Lage und lange Kochtradition kann sie auf eine Vielzahl von Zutaten und Spezialitäten zurückgreifen.

Die italienische Küche wird all zu oft als mediterrane Küche bezeichnet, obwohl diese eigentlich für leichte und gesunde Kost bekannt ist. Dies trifft auf das, was als italienische Küche zusammengefasst wird allerdings nur bedingt zu, da diese Art der Kochkunst fast ausschließlich in den ärmeren und ländlichen Gebieten Italiens üblich ist, wie zum Beispiel im Süden und auf
Sizilien.

Weiter im Norden wird viel mit Butter und Schmalz, statt dem gesunden Olivenöl gekocht, Nudeln mit Eiern hergestellt und fette Soßen verwendet. Dennoch werden auch in der italienischen Küche viele Zutaten verwendet, die die Mittelmeerküche im Wesentlichen ausmachen, wenigstens geschmacklich.

Millionen von Touristen strömen jährlich nach Italien, angezogen von den Stränden, vor allem aber von den Kunst- und Kulturschätzen, die diesem südeuropäischen Land zu Recht das Flair eines „lebendiges Museums“ eintragen.

Italienliebhaber kommen aber auch zum Schlemmen hierher, denn die italienische Küche ist weltberühmt und mindestens so beliebt wie der schiefe Turm von Pisa, das Kolosseum von Rom oder die Arena von Verona.
Aus der nördlichen Emilia Romagna stammen Spaghetti Bolognese und Lasagne, das Piemont ist bekannt für seine feinen Trüffelgerichte, und aus Ligurien kommen leckere Pestorezepte. Ob Kultur, kulinarische Spezialitäten oder die unterschiedlichen Landschaften – Italien ist in jeder Hinsicht ein Genießerland.

Italia Sun Tours ein Touroperator und -Veranstalter beitet eines der Umfangsreichsten Programme fuer Kochkurse und Kochreisen in Italien an. Von der noerlichen Lombardei ueber den Piemont bis in den Sueden Siziliens werden unterschiedliche Kurse und Lektionen erteilt um diese soviel umschwaermte Kueche kennen zu lernen!

www.iastour.com

Trüffel, Öl und Käse: Kulinarische Highlights in der Emilia Romagna

Schmackhafte Erlebnisse rund um edles Olivenöl, Trüffel und Pilze vor der Kulisse zahlreicher Burgen und Festungen bietet die „Strada dei vini e sapori dei colli di Rimini“, eine der 13 Weinstraßen der Emilia Romagna. Knapp 25 Kilometer von der Küste entfernt, verläuft die touristische Straße zwischen Weinbergen und Olivenhainen durch das hügelige Hinterland der Hafenstadt Rimini. Spezielle Abendessen zum Thema „Herbstgenüsse“ und „Olivenöl“ offeriert zum Beispiel der Palazzo Viviani im mittelalterlichen Dorf Montegridolfo jeweils am Wochenende, ab sofort und noch bis zum 21. Dezember 2005. Nach dem Abendessen können Gäste auch im Schloss übernachten und von der Hügellage aus die Aussicht bis zur Adria genießen. Kosten und Termine sind online unter www.montegridolfo.com oder telefonisch unter 0039/0541/85 53 50 erhältlich, Informationen zur Weinstraße bietet die Website www.stradadeivinidirimini.it.

Den Wein thematisiert auch die 150 Kilometer lange Straße des Sangiovese, die „Strada dei Vini e dei sapori delle Colline di Faenza – Strada del Sangiovese“, die durch Hügel und Täler rund um Ravenna verläuft. Die Hänge, an denen die rubinroten Reben reifen, wechseln sich mit Olivenhainen ab. Dem aromatischen Olivenöl aus Brisighella ist das Olivenbaumfest am 26. und 27. November 2005 gewidmet. Eine Woche zuvor, am 19. und 20. November, findet in der mittelalterlichen Thermalstadt die „Sagra del Tartufo“ – das Trüffelfest – statt. Besucher können die weiße Herbsttrüffel kaufen sowie als Zutat traditioneller Gerichte kosten. Informationen gibt es unter www.stradadelsangiovese.it sowie telefonisch unter +39 0546 74 660.

Der wertvolle unterirdische Pilz steht auch im Mittelpunkt der „Tartufesta“, einem der größten Trüffelfeste Italiens in den Hügeln der Provinz Bologna. Noch bis zum 20. November 2005 laden 15 Orte ihre Gäste unter anderem dazu ein, professionellen Trüffelsuchern bei speziellen Touren über die Schulter schauen – in der Region üben mehr als 70 Personen auf über 350 Hektar Land diesen Beruf aus. Informationen finden Interessierte im Internet unter iat.comune.bologna.it.

Neben den Trüffeln reift auch eine weitere Köstlichkeit der Emilia Romagna unter der Erde: Der Grubenkäse, der bei der „XXXI Fiera del Formaggio di Fossa“ in Sogliano al Rubicone an der „Strada dei vini e dei sapori dei Colli di Forle e Cesena“ gefeiert wird. Der Kuhmilchkäse, der von August bis November in traditionellen Tuffsteinggruben reift, wird im Rahmen des Festes an den letzten beiden November-Wochenenden und in der ersten Dezemberwoche ausgegraben. Straßenstände und die Restaurants im mittelalterlichen Dorf bieten unterschiedlichste Spezialitäten rund um den Käse an: Er wird beispielsweise als Vorspeise gemeinsam mit Trüffeln oder Carpaccio gereicht, ist Bestandteil von Nudelgerichten oder verleiht Salaten und Desserts eine besondere Note. Informationen zum Thema bietet die Website www.stradavinisaporifc.it oder die Telefonnummer +39 0543 71 43 12.

Näheres über die Wein- und Genießerstraßen der Emilia Romagna finden Feinschmecker unter www.emiliaromagnaturismo.it oder auf italienisch unter www.strade.emilia-romagna.it im Internet. Allgemeine Informationen über die Region bietet die Homepage www.emiliaromagnaturismo.it Das Fremdenverkehrsamt APT Servizi Emilia Romagna ist per E-Mail unter touristinfo@aptservizi.com erreichbar.

Ausflug ins Winzerleben

In der Emilia Romagna – Heimat hervorragender Weine wie Gutturnio, Albana, Lambrusco, Trebbiano und Sangiovese – werden Urlauber in diesem Herbst selbst zum Winzer: Während ihres Aufenthalts entlang der „Strada dei vini e sapori dei Colli di Imola“ bei Bologna – einer der 13 Wein- und Genießerstraßen der Region – begleiten Gäste den Werdegang der Sangiovese-Trauben vom Rebstock bis in die Flasche und packen dabei selbst tatkräftig mit an. An drei Tagen helfen die Gäste nach einer theoretischen Einführung bei der Weinlese und der weiteren Verarbeitung der Trauben bis hin zur Abfüllung in Flaschen. Zwei Monate später wird ihnen dann ein Paket mit dem selbstgemachten Wein per Post nach Hause geschickt.
Das Package „Vom Weinberg zum Wein“ kostet ab 285 Euro pro Person bei eigener Anreise und beinhaltet zwei Übernachtungen mit Frühstück in typischen kleinen Hotels oder Landgasthöfen der Region, Mittag- und Abendessen auf den Bauerhöfen, Weinproben, die Transfers in die Weinberge und die Ausrüstung für die Lese. Außerdem steht ein Ausflug in das mittelalterliche Dozza mit seinem 800 regionale Weinsorten umfassenden Weinkeller auf dem Programm. Informationen zum Winzerpaket sind telefonisch erhältlich unter +39 0542 25413, per E-Mail unter info@stradaviniesapori.it oder auf Englisch im Internet unter www.stradaviniesapori.it

Auch entlang der Wein- und Genießerstraße der „Cittr Castelli e Ciliegi“ von Modena können Urlauber in die Tradition der Weinherstellung hineinschnuppern. Das Paket „Cantine in Vendemmia – Weingüter während der Weinlese“ beinhaltet eine Übernachtung mit Frühstück, einen Weinkurs mit theoretischer Einführung, Weinprobe und Degustation kulinarischer Spezialitäten sowie ein typisch regionales Dinner am Anreisetag. Am nächsten Morgen helfen die Gäste bei der Lese in den Weinbergen. Mitreisende Kinder lernen den richtigen Umgang mit den Trauben in einem speziellen Kurs. Das Weinberg-Paket kostet ab 150 Euro pro Person, ab 100 Euro für Kinder zwischen drei und zehn, ab 125 Euro für den Nachwuchs zwischen zehn und 14 und ab 140 Euro für Kinder über 14 Jahre. Es ist buchbar an den Wochenenden 24./25. September und 01./02. Oktober 2005. Weitere Informationen per E-Mail: info@cittacastelliciliegi.it, Tel. +39 059 77 67 711 oder unter www.cittacastelliciliegi.it.

Allgemeine Informationen über die Region bietet die Homepage www.emiliaromagnaturismo.it

Köstliches Festival im Land des Parmaschinkens

Das Rezept begeistert seit Jahrtausenden – bei der Produktion hinter die Kulissen geschaut haben bisher aber nur wenige: Woher das feine Aroma des Parmaschinkens stammt, erfahren Gäste der Emilia Romagna auf dem 8. Schinken-Festival in der Provinz Parma. An den beiden ersten Wochenenden im September stehen hier lokale Gaumenfreuden wie Schinken, Parmesan und die Kombination mit dem jeweils passenden Wein im Mittelpunkt: vom 02. bis 04. September in Langhirano, Lesignano De’Bagni und Tizzano Val Parma, sowie am 10. und 11. September in Sala Baganza, Collecchio und Calestano.
Einblick in die Herstellung des berühmten Parmaschinkens gewinnen Besucher während des Festivals bei den „Finestre Aperte“ am 03., 04., 10. und 11. September. Auf der „Strada del Prosciutto e dei Vini dei Colli di Parma“ – der Schinken- und Weinstraße in den Hügeln von Parma – sind 28 Produktionsstätten für Besichtigungen und geführte Touren zugänglich und werden von einem Shuttle-Service angefahren: In Langhirano verkehrt dieser am 03. und 04. September zwischen 10.00 und 12.30 Uhr sowie zwischen 15.00 und 18.30 Uhr (Abfahrt am Busbahnhof an der Piazzale Corridoni), in Sala Baganza am 10. und 11. September den ganzen Tag ab 10.00 Uhr (Piazzale della Rocca). Auf Wunsch können Teilnehmer eine deutsch- oder englischsprachige Führung durch die Produktionsstätten im Voraus buchen.

Im Parmaschinken-Museum in Langhirano erwarten neben einer Ausstellung zur Produktion und Geschichte regionaler Schinken- und Wurstspezialitäten praktische und schmackhafte Angebote die Besucher – zum Beispiel die Schinken-Verkostung „Prosciutto di Parma“. Der Preis für Erwachsene beträgt drei Euro pro Person, Kinder bis zu 14 Jahren zahlen die Hälfte. Eine Kostprobe mit weiteren lokalen Produkten – einschließlich Salami- und Parmesan-Spezialitäten – kostet neun Euro pro Person. Das Museum ist täglich außer montags geöffnet, der Eintritt beträgt 1,50 Euro pro Person. Für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist der Eintritt frei. Verkostungen sind im Voraus für Gruppen buchbar unter museoprosciutto@comune.langhirano.pr.it oder telefonisch unter 0039 0521 351 357.

Ein komplettes Menü – von der Vorspeise bis zum Dessert – auf der Basis von Parmaschinken servieren am 04. September mehrere Restaurants in Tizzano Val Parma. Informationen zu den teilnehmenden Restaurants und ihren jeweiligen Menüs bieten Infopoint-Stände auf den zentralen Plätzen der Festival-Städte.

Im Rahmen der Workshops „Laboratori e Officine del Gusto“ vermitteln Kulinarik-Experten den Teilnehmern die Geheimnisse des Parmaschinkens und seiner Verkostung. Auch der Wein spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Veranstaltungstermine für die Workshops: im Parmaschinken Museum in Langhirano am Samstag, 03. September, um 19.00 Uhr, sowie Sonntag, 04. September, um 12.30 und 19.00 Uhr. In Lesignano De Bagni, auf der Piazza Marconi, am Samstag, 03. September, um 20.30 und um 18.00 Uhr. Die eineinhalbstündigen Seminare kosten zehn Euro pro Person, Unterrichtssprache ist Italienisch. Für Gruppen kann im Voraus ein Übersetzer gebucht werden.

Für Rückfragen zum Festival sowie Buchungen – auf Italienisch und Englisch – steht Interessierten Paolo Casamatti von der Comune di Langhirano zur Verfügung, Tel. 0039 0521 35 12 09.
Informationen zu Unterkünften bietet das Fremdenverkehrsamt von Parma telefonisch unter 0039 218 889 oder -218 855 beziehungsweise per Fax unter 0039 0521 234 735. Das Fremdenverkehrsamt APT Servizi Emilia Romagna ist per E-Mail unter touristinfo@aptservizi.com erreichbar.

Hoch zu Ross durch die Emilia Romagna

Urlaub auf dem Pferderücken – dafür bietet die Emilia Romagna hervorragende Bedingungen. Von den 600 Reiterhöfen in ganz Italien sind alleine 115 in der Region zwischen dem Fluss Po und dem Apennin zu finden. Mehr als 150 Landgasthöfe ergänzen das Angebot. Auf 1.600 Kilometern gekennzeichneter Reitwege entdecken Urlauber die abwechslungsreiche Landschaft und zahlreichen Naturparks. Die Reitwege sind in 15 Reiserouten unterteilt, die in 70 Tagesetappen von zwei bis 30 Kilometern Länge zu bereisen sind. Schon ab 50 Euro pro Person sind halbtägige Reitexkursionen buchbar. Eine Reitstunde wird bereits ab 15 Euro pro Stunde angeboten.
Eine der 15 Routen nennt sich „Parco chiama parco – Ippovia dei due mari“ und verbindet die Adria mit dem Tyrrhenischen Meer. Vom Lido delle Nazioni bei Comacchio im Nationalpark Po-Delta ausgehend, geht die Tour weiter durch die Berge des Apennins von San Benedetto in Alpe, über Florenz und bis zum Parco dell’ Uccellina an der toskanischen Küste. Die zehn Tagesetappen führen auf Berge und durch Täler, kreuzen Flüsse und bieten die Möglichkeiten, kleine Ortschaften abseits der Touristenströme kennen zu lernen. Informationen sind telefonisch unter 0039 0533 57 693 oder per E-Mail unter deltaduemila@tin.it erhältlich.

Auch von der Provinz Reggio Emilia aus führen Reitwege bis in die Toskana: Die Route „Sentiero Matilde“ durch das Land der Matilde di Canossa startet in Ciano d’Enza und endet zwei Tage später im apenninischen Febbio. Die Burgen von Canossa und Carpineti sowie Parmesan- und Lambrusco-Produktionen laden auf dem Weg zu kultureller und kulinarischer Rast. Details unter www.matildedicannossa.it oder per E-Mail bei iat.terrematildiche@libero.it.

Weitere Informationen in italienischer Sprache bietet die Internetseite www.emiliaromagnaturismo.it/ippovie/ricerca.asp

Geführte Radtouren für Schlemmer

Wer gerne Rad fährt und ein Freund von italienischen Köstlichkeiten ist, hat am 18. September 2005 in der Emilia Romagna eine hervorragende Möglichkeit, beide Vorlieben zu verbinden. Entlang der „Strada del Culatello di Zibello“ bieten neun geführte Radtouren bei der „Porcolonga d’autunno“ eine Kombination aus sportlichen und kulinarischen Erlebnissen. Die Touren mit Stops auf typischen Bauernhöfen und Landgütern halten ein köstliches und abwechslungsreiches Programm bereit: So probieren die Teilnehmer beispielsweise Strolghino-Salami und den süßlich schmeckenden Culatello, der als „König der italienischen Schinken“ gilt. Des weiteren sind Besuche in Parmesan-Käsereien und Weinproben geplant. Als kulturelle Highlights geben geführte Besichtigungen von beispielsweise Castello di Soragna und Reggia di Colorno Einblick in die regionale Geschichte des Mittelalters und der Renaissance. Abwechslung vom Pedaletreten bieten außerdem Bootsfahrten auf dem Po.
Die Länge der „Porcolonga d’autunno“-Radtouren liegt zwischen 35 und 45 Kilometern. Mindestens 25 Teilnehmer starten in einer Gruppe, der Preis beträgt 35 Euro pro Kopf. Auf Anfrage werden Touren auch nach individuellen Wünschen gestaltet.

Ehrgeizige Radsportler finden eine besondere Herausforderung auf der „GRAN Porcolonga“, einer etwa 82 Kilometer langen Strecke von Parma zur Po-Ebene, entlang der Strada Farnese bis Colorno und wieder zurück.

Informationen und Anmeldung zu „Porcolonga d’autunno“ unter Tel.: 0039 / 0524 / 939081 und www.emiliaromagnaturismo.it auf Englisch. Allgemeine Informationen zur Emilia Romagna sind per E-Mail unter touristinfo@aptservizi.com beim Fremdenverkehrsamt APT Servizi Emilia Romagna erhältlich.