Das beste Restaurant der Welt liegt in der Emilia-Romagna

Am vergangenen Dienstag, 14. Juni 2016, wurde die „Osteria Francescana“ in Modena von knapp 1000 internationalen Experten der britischen Zeitschrift „Restaurant Magazine“ zum besten Restaurant der Welt gewählt. Küchenchef und Starkoch Massimo Bottura nahm den Oscar der Restaurant-Szene in New York entgegen.

Erstmals in der Geschichte der Auszeichnung gewann damit ein italienisches Unternehmen den Titel. Im vergangenen Jahr noch auf Platz zwei, verdrängte die „Osteria Francescana“ das „El Celler de Can Roca“ (Spanien) von der Spitze der Weltrangliste auf Platz zwei. Der dritte Platz ging an das „Eleven Madison Park“ in New York (USA). Unter den Top 10 sind außerdem Restaurants aus Peru, Dänemark, Frankreich, Japan und Österreich vertreten. Die aktuelle Rangliste der „World’s 50 Best Restaurants“ finden Interessierte unter www.gourmet-report.de/artikel/347474/Die-50-besten-Restaurants-der-Welt/

In seiner kleinen Osteria in der Via Stella 22 im Herzen von Modena serviert Küchenchef Massimo Bottura seinen Gästen eine kreative und neuartige italienische Küche. Eröffnet 1995 wurde die „Osteria Francescana“ 2009 erstmals auf Platz 13 der Liste der 50 besten Restaurants weltweit gewählt. Seit 2012 ist sie mit einem dritten Michelin-Stern ausgezeichnet. Neben der „Osteria Francescana“ betreibt Massimo Bottura ein weiteres Restaurant in Modena, die Brasserie Franceschetta58.

Das britische „Restaurant Magazine“ veröffentlicht seit 2002 jedes Jahr die Liste „The World’s 50 Best Restaurants“ mit dem Ziel, die besten Restaurants der Welt zu benennen. Ausgewählt werden diese durch die Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy, einer Gruppe von über 900 führenden Persönlichkeiten der Restaurant- und Foodszene.

Modena – immer eine Reise wert
Gelegen auf der berühmten Via Emilia ist die Stadt Modena in jedem Fall eine Reise wert. Bekannt ist sie nicht nur als Geburtsstadt des berühmten Star-Tenors Luciano Pavarotti, sondern auch als „Stadt der Motoren“ und Heimat großer Marken wie Ferrari, Lamborghini, Maserati und Pagani. Im kulinarischen Bereich ist Modena vor allem bekannt für Köstlichkeiten wie den berühmten Aceto Balsamico Tradizionale di Modena, den Lambrusco di Modena, Prosciutto und Parmigiano Reggiano.

Urlaubsangebote sowie weitere Informationen zum kulinarischen Aufenthalt in der Emilia-Romagna finden Interessierte unter www.emiliaromagnaturismo.it/de/essen-und-trinken/essen-und-trinken-highlights

Unsere Meinung zur Wahl: www.gourmet-report.de/artikel/347473/Restaurant-Tim-Raue-Nr-1-in-Deutschland/

Wine Food Festivals in der Emilia-Romana

Musik trifft Kulinarik:
Zum 200. Geburtstag Giuseppe Verdis feiert die Emilia-Romagna dessen Vorliebe für guten Wein und feines Essen

Vor 200 Jahren, am 10. Oktober 1813, wurde Giuseppe Verdi in Le Roncole, einem kleinen Dorf bei Parma in der Emilia-Romagna, geboren. Ihm zu Ehren richtet die Region nun zahlreiche Feste und Feierlichkeiten aus. Dabei wird nicht nur seine Musik, sondern auch Verdis Begeisterung für gutes, regionales Essen zelebriert, was sich mitunter im diesjährigen Programm des Wine Food Festivals widerspiegelt.

Opern wie Nabucco, Rigoletto, La Traviata oder Aida sind weltweit berühmt und seit vielen Jahren feste Bestandheile der großen Konzerthäuser dieser Welt. Immer wieder werden sie in verschiedensten Variationen inszeniert und neu aufgeführt. Sie alle gehen auf den italienischen Komponisten und Virtuosen Giuseppe Verdi zurück, der vor 200 Jahren in Le Roncole, einem kleinen Ort nördlich von Parma, geboren wurde. In seinen 87 Lebensjahren schuf er 27 Opern und setzte zahlreiche Konzerte mit großem Erfolg um. Seine bekanntesten Werke werden im Rahmen des Verdi-Festivals, das im kommenden Oktober in Parma stattfindet, aufgeführt.

Doch Verdi war nicht nur ein begeisterter Musiker, sondern ein ebenso guter Kenner und Liebhaber der italienischen und insbesondere regionalen Küche. Er interessierte sich sehr für die Landwirtschaft sowie die Reifeprozesse verschiedenster Lebensmittel. Lange Zeit lebte er auf einem Landgut in Sant’Agata d’Arda, wo er zahlreiche Sträucher und Bäume pflanzte, Weinreben erntete und sogar Schweine hielt. Seine Lieblingsspeisen waren einfache Gerichte, wie geschmorte Schweine-bäckchen oder Risotto mit Pilzen, Spargel und – wie kann es anders sein – dem herrlichen Parmaschinken und Parmesankäse seiner Heimat.

Giuseppe Verdis Leidenschaft für feines aber bodenständiges Essen geht auf seine Heimatregion, genauer noch auf Parma und Piacenza, zurück. Denn von dort kommen der köstliche Parmigiano-Reggiano, der feine Parma- und Zibello-Schinken sowie der traditionelle Balsamico-Essig Aceto Balsamico Tradizionale. Diese Spezialitäten, die mit ihrer DOP-Zertifizierung ein exklusives Qualitätssiegel aufweisen, sind weltweit für ihren außergewöhnlichen Geschmack bekannt.

Feierlichkeiten zu Parmas berühmtester Spezialität
Zahlreiche Briefe an seine langjährige Lebenspartnerin Giuseppina Strepponi bestätigen, dass Verdi ein wahrer Genießer der regionalen Produkte war. Diese Delikatessen können Besucher der Emilia-Romagna im Rahmen des großen Verdi-Jubiläums sowie des alljährlich zwischen September und Dezember stattfindenden „Wine Food Festivals“ selbst verköstigen. So wird in Parma vom 6. bis 22. September 2013 beispielsweise der Parmaschinken zelebriert. Während dieser Zeit kann die Herstellung des feinen Schinkens und anderer Wurstspezialitäten direkt mitverfolgt werden. Besucher erleben, wie mit viel Geduld, traditionellem Handwerk und dem einzigartigen Klima der Region ein wohlschmeckender Schinken entsteht, der natürlich auch probiert werden darf. In den vielen kleinen Burgen und Dörfern, die inmitten der Hügel von Parma liegen, finden zudem musikalische Events mit typischen regionalen Abendessen statt. Echten Parmaschinken erkennt man übrigens an einem Stempel auf der Schwarte, der die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma darstellt.

Parmesan und Parmaschinken – ein vorzügliches Arrangement
Optimal wird der Parmaschinken vom feinwürzigen Parmigiano Reggiano, dem König unter den Käsesorten, ergänzt. Die Herstellung der großen Käselaibe kann am 5. und 6. Oktober 2013 in rund 30 Käsereien der Provinz Parma beobachtet werden. Geführte Besichti-gungen veranschaulichen den Besuchern, wie der Käse gebrannt und geformt wird und was genau das Qualitätssiegel „Parmigiano Reggiano“ in der Käserinde zu bedeuten hat. Seit Jahrhunderten wird die regionale Spezialität im gleichen Verfahren hergestellt, weshalb sie von der Europäischen Region den DOP-Status verliehen bekam und als König unter den Käsesorten Italiens gilt. Am schmackhaftesten ist der Parmigiano Reggiano, wenn er zwischen 20 und 24 Monate reifen konnte. Dieser Ansicht war auch Giuseppe Verdi, der Überlieferungen zufolge stets mit einem Stückchen Parmesan dieses Alters im Koffer durch die Lande zog.

Weitere Informationen zu den Events rund um das Thema Giuseppe Verdi und seinen 200. Geburtstag sind auf den folgenden Websites aufgelistet: www.emiliaromagnaturismo.it , www.giuseppeverdi.it und www.festivalverdiparma.it

Urlaubsangebote, die Opernaufführungen beinhalten, findet man unter www.visitemiliaromagna.com/en/holiday-packages/nabucco-and-bologna-the-festival-verdi-and-parma ; alle Events des Wine Food Festivals unter www.winefoodemiliaromagna.com/de

Italien kulinarisch

Eine kulinarische Reise für Gourmets

Auf insgesamt 2300 Kilometern erwartet Reisende zwischen der Emilia Romagna, der Lombardei und dem Veneto ein wahres Paradies feinster italienischer Köstlichkeiten. Aus den Provinzen Modena, Ferrara, Reggio Emilia, Bologna, Mantua, Rovigo und dem Po-Delta kommen die besten Weine und Speisen Italiens.

Ob Parmesan, Parmaschinken, Gran Padano, Mortadella, Balsamico oder Vongole – mittlerweile haben viele italienische Produkte auch in deutsche Küchen Einzug gehalten und sind von Speisekarten nicht mehr wegzudenken. Dennoch gibt es immer noch viel Neues zu entdecken. So liebte Greta Garbo beispielsweise die „Salama da Sugo“, ein Meisterwerk der ferrareser Küche, eine Mischung aus gehacktem Schweinefleisch, Rotwein, Salz, Pfeffer und einigen anderen Gewürzen, deren Zusammensetzung kein Metzgermeister Ferraras preisgeben würde. Typisch ist auch der Stör aus dem Po, zu finden in Rovigo und in dem gesamten Gebiet der Po-Ebene: gekocht, geschmort, frittiert und gebraten. Die Eier ergeben einen exquisiten Kavia. Aber auch die „Crespone“ Salami oder der Birnen- und Apfelmostarda sind typische Produkte der Mantuanischen Küche.

Eine Rundreise durch die einzelnen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Provinzen gibt einen Vorgeschmack auf die zahlreichen kulinarischen Besonderheiten.

Bologna
Bologna, gelegen am Fuße der Apenninen, wird wegen des gehaltvollen Essens auch „la grassa“ („Die Fette“) genannt. Das bekannteste Gericht der Universitätsstadt dürfte wohl die berühmte Bolognese sein. Das Original-Rezept der Nudelsoße wird übrigens in der städtischen Handelskammer zusammen mit einer goldenen Tagliatelle und den offiziellen Maßangaben für gekochte Tagliatelle (eine Breite von 8 Millimetern, also genau ein 12,270tel der Höhe des Asinelli Turmes in Bologna) aufbewahrt. Wer die Zubereitung der Bolognese von der Pike auf lernen möchte, ist bei der renommierten Vecchia Scuola Bolognese von Alessandra Spisni gut aufgehoben. In der Kochschule lernt man die traditionelle Art Bologneser Pasta herzustellen. Um den passenden Wein zum Essen zu wählen, bietet sich ein kurzer Abstecher nach Castelbolognese an, wo ungefilterter Trebbiano-Wein in Terrakotta-Gefäßen reift und so seinen einzigartigen Geschmack erhält.

Ferrara
Ferrara ist eine der wenigen Städte Italiens aus nichtrömischer Gründung – die oberitalienische Stadt entstand bereits im Mittelalter. Hier befindet sich „Al Brindisi“, das älteste Wirtshaus der Welt; direkt neben der Kathedrale der Stadt. Wann genau die Enoteca entstand ist unklar. Bei der Erbauung der Kathedrale im Jahr 1100 kehrten jedoch Bauarbeiter hier bereits ein. Das Restaurant ist der perfekte Ort um typische Spezialitäten wie „Salama da Sugo“, Kürbis-Cappellaci oder „Coppia Ferrarese“, das berühmte Brot der Region, zu kosten.

Modena
Wahre Kenner sollten bei einem Besuch in Modena keinesfalls den Mercato Albinelli verpassen. Im Jahr 1931 erbaut, beherbergen die Markthallen aus Stahl und Glas die besten Produkte der Region: Balsamico, Parmesan, Lambrusco, Tortellini, Amaretti oder Vignola-Kirschen. Wer etwas Neues ausprobieren möchte, sollte unbedingt in der Salumeria Giusti vorbeischauen. Hier gibt es Original-„Zampone“, köstlich gefüllte Schweinsfüße, und „Cotechino“, eine herzhafte Kochwurst aus Schweinefleisch. Ein wahrer Genuss ist auch der „Culatello di Zibello“. Der Schinken wird in Handarbeit aus dem Fleisch schwarzer Schweine hergestellt, mit Knoblauch und Rotwein eingerieben und trocknet dann an der feuchten Luft des Po-Deltas.
Reggio Emilia

Dass Nahrungsmittel auch heilende Wirkung haben, ist seit langem bekannt. Die „Arnaldo Clinica Gastronomica“, ein Hotel und Restaurant, hat sich diese Eigenschaft zu Nutze gemacht. Der Gründer Arnaldo Degoli traf sich regelmäßig mit einem Doktor der nahegelegenen Klinik und stellte fest, dass die Patienten immer sehr unglücklich das Krankenhaus verließen, während die Gäste seines Hauses stets fröhlich und energiegeladen waren. Seitdem gilt „Gutes Essen hält Leib und Seele beisammen“ und üppige Gerichte von Pasta über Suppen bis hin zu gekochtem Fleisch in den traditionell reichhaltigen Saucen kurieren jedes Unwohlsein. Ein Stück des berühmten „Spongata“, einem Kuchen mit getrockneten Früchten, Biskuit, Gewürzen und Honig, rundet jedes Menü perfekt ab. Das Gebäck wird bereits seit 1863 von Hand hergestellt und war der Lieblingskuchen von Giuseppe Verdi.

Mantua und Polesine
Allein in der Provinz Mantua gibt es entlang von mehr als 300 Kilometern schönster Panoramastraßen beste Nahrungsmittel und typische Gerichte zu entdecken. Parmesan und Gran Padano sind mittlerweile in aller Munde. ein Muss sind allerdings die gefeierten Kürbis-Tortellini mit „Mostarda Mantovana“. Der Senf aus eingekochten Sirup-Früchten löst eine wahre Geschmacksexplosion aus und ist auch zu gekochtem Fleisch hervorragend. Wer Appetit auf Fisch hat, ist in Polesine gut aufgehoben. Aal und frischer Fisch sind eine besondere Spezialität, ebenso wie der Stör aus der Po-Ebene. Er wird gekocht, gebraten oder gegrillt gegessen und seine Eier ergeben einen exquisiten Kaviar.

Wer sich bei all den Möglichkeiten und Köstlichkeiten nicht entscheiden kann, besucht am besten eines der 20 Musei del Gusto – Museen, die lokale Spezialitäten und Weine zur Verkostung anbieten und über Anbau, Verarbeitung und Rezepte informieren. Eine Reise in die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörende Region lässt Reisende die Kultur und Geschichte Italiens neu entdecken – eine Erfahrung für alle Sinne.

Weitere Informationen finden Sie unter www.emiliaromagnaturismo.it; www.turismomantova.it; www.deltapocard.it

Weltweit erstes Eismuseum

Eiskalter Genuss: Weltweit erstes Eismuseum eröffnet in der Emilia-Romagna

Ein besonderes Highlight erwartet die Gäste der beliebten italienischen Ferienregion vom 27. bis 29. September mit der Eröffnung des weltweit ersten Eismuseums. In Anzola Emilia, einem kleinen Ort in der Nähe von Bologna, hat der italienische Eismaschinen-Hersteller Carpigiani an seiner Produktionsstätte ein 1.000 Quadratmeter großes „Museo del gelato“ eingerichtet. Diese neue Sehenswürdigkeit öffnet pünktlich zum traditionellen „Wine Food Festival“ seine Pforten. Hier kommen Feinschmecker auf mehr als 40 kulinarischen Events im Genießer-Herz Italiens voll auf ihre Kosten.

Die Italiener und ihr Eis – das ist eine traditionsreiche Geschichte, die buchstäblich auf der Zunge zergeht. Ihr können Besucher jetzt in einem eigens gegründeten Museum auf den Grund gehen. Im „Museo del gelato“ in Anzola Emilia bei Bologna erwarten die Besucher 200 Maschinen und Geräte, die man für die Zubereitung der kalten Leckerei benötigt. Über 10.000 Fotografien und verschiedene Rezepte nehmen die Gelati-Fans mit auf eine kulinarische Reise bis ins 18. Jahrhundert. Das Eismuseum ist von Montag bis Samstag geöffnet, der Eintritt kostenlos.

Für alle, die noch mehr über das eiskalte Vergnügen erfahren möchten, lohnt sich ein Besuch in der angeschlossenen Eisuniversität. Hier können Kurse zur Eiszubereitung belegt werden, in denen die Teilnehmer alles über die perfekte Konsistenz und die richtigen Zutaten der eiskalten zartschmelzenden Creme erfahren. In einem Workshop haben sie darüber hinaus die Möglichkeit, den Geheimnissen der Schokoladeneiszubereitung auf den Grund zu gehen. Sehr begehrt ist auch der dreitägige Grundkurs für „Gelatieri“, in dem die „Lehrlinge“ erfahren, wie das perfekt zubereitete italienische Eis schmecken muss. Dieser Kurs wird in deutscher, englischer, französischer, spanischer und italienischer Sprache angeboten. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.gelatouniversity.com

Gleichzeitig laden eine ganze Reihe von Events beim „Wine Food Festival“ ein, die Schätze aus Küchen und Kellern der Emilia-Romagna zu erkunden. Von Piacenza bis Rimini warten von Anfang September bis Mitte Dezember über 40 lokale Feste mit Genuss der Extraklasse auf. Schließlich kann in Europa keine andere Region so viele geschützte Ursprungsbezeichnungen aufweisen wie die Emilia-Romagna. Mit allen Sinnen gefeiert werden berühmte Spezialitäten wie Parmaschinken, Parmesankäse, Mortadella und Trüffel, aber auch lokale Besonderheiten wie Piadina-Brot, einheimische Kartoffeln, alte Gemüsesorten sowie natürlich die Weine der Region.

Tipps für Gourmettouren, Feste und Events rund um die Spezialitäten der Emilia-Romagna und Details zu den DOP- und IGP-Produkten in der Region erhalten Interessierte unter www.winefoodemiliaromagna.com
Ab dem 24. August sind alle Informationen rund um das Wine Food Festival auch als App bequem über das Smartphone oder Tablet von unterwegs abrufbar.

Tartufesta in der Emilia-Romagna, Italien

Mit Trüffel-Spürnasen auf Entdecker-Tour: Im Rahmen der Tartufesta bietet die Emilia-Romagna ihren Gästen die Gelegenheit, selbst auf die Suche nach dem begehrten Edelpilz zu gehen. Schauplatz ist der Ort Savigno, Trüffelhauptstadt der italienischen Genießerregion, wo die Ernte der wertvollen weißen Trüffeln in diesen Wochen auf Hochtouren läuft. An zwei Sonntagen im November – dem 7. und 21. 11. 21010 – treffen sich die Schatzsucher schon morgens um 9.00 Uhr vor dem Rathaus und blasen zur „Caccia al Tartufo“ – der Jagd auf das weiße Gold im Hügelland von Bologna.

„Tartufaio“ heißen die zertifizierten Trüffelsucher, die gemeinsam mit ihren Spürhunden auf die Gourmetgäste warten. In der Emilia-Romagna setzen die Profis traditionell nicht auf Trüffelschweine, sondern auf den „Lagotto Romangnolo“, einer italienischen Hunderasse aus Comacchio an der Adriaküste, die für ihren ausgezeichneten Geruchssinn geschätzt wird. Die circa dreistündige Wanderung führt durch den Wald des Samoggia-Tals bis zum Trüffelgebiet Le Vigne an der Grenze der Region Modena. Normalerweise werden die Fundplätze wie ein Geheimnis gehütet, an diesen beiden Tagen aber gewähren die Tartufaio den Liebhabern der kostbaren Knolle einzigartige Einblicke. Interessierte können sich direkt beim örtlichen Tourismusbüro oder mit einer Email an mailto:turismo@comune.savigno.bo.it  für die Trüffelsuche anmelden – Erwachsene bezahlen zehn Euro, Kinder die Hälfte.

Die geführte Trüffelsuche gehört zu den Höhepunkten der 22. Tartufesta – dem großen Trüffelfest in mehr als 13 Dörfern des Apennin südwestlich von Bologna. Noch bis zum 21. November 2010 wird dort mit Verkostungen, Ausstellungen und vielen weiteren Veranstaltungen die Edelpilzernte gefeiert. Die weiße Trüffel der Region ist wegen ihres intensiven Dufts nach Pilz, Parmesan und feuchtem Erdboden in Feinschmeckerkreisen besonders begehrt. Dieses Aroma lässt sich während der Tartufesta natürlich auch nach Herzenslust probieren – in vielfältigen kulinarischen Kreationen, die an Fest-Ständen oder in den Restaurants der teilnehmenden Orte serviert werden.

Die Tartufesta ist nur eines der zahlreichen kulinarischen Feste, die im Herbst in der Emilia-Romagna gefeiert werden. Unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ warten bis Anfang Dezember 2010 mehr als 40 Veranstaltungen auf Feinschmecker.

Ideal fürs erlesene Trüffelerlebnis ist das Tartufesta-Package, buchbar bis 28. November 2010 unter Urlaubsangeboten auf http://www.winefoodemiliaromagna.com/ . Der Preis von 62 Euro pro Person umfasst eine Übernachtung mit Frühstück im Drei-Sterne-Hotel in einem der Trüffeldörfer sowie ein Abendessen mit typischem Menü.

Allgemeine Informationen und Neuigkeiten über die gesamte Region Emilia-Romagna bietet die offizielle Website http://www.original-italienisch.de/ .

Wine Food Festivals

Die Emilia-Romagna krönt den „König der Schinken“: Feier des Parmaschinkens als Auftakt des „Wine Food Festivals“ mit über 40 kulinarischen Events im Genießerherz Italiens

Er trägt die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma und gehört zu den Markenzeichen der italienischen Küche: Vom 10. bis 19. September 2010 feiert die Emilia-Romagna das Fest des Parmaschinkens mit zahlreichen Erlebnismöglichkeiten rund um den „König der Schinken“. Dieses Event bildet den Auftakt für den kulinarischen Herbst in der lukullischen Schatzkammer Italiens: Unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ warten bis Anfang Dezember 2010 mehr als 40 Veranstaltungen auf Feinschmecker.

Bei der Aktion „Finestre Aperte“ („Offene Fenster“) öffnen mehr als 40 Schinken-Hersteller rund um Parma täglich zwischen 10 und 13 Uhr und zwischen 15 und 19 Uhr die Pforten ihrer Betriebe und weihen Besucher bei einer kostenlosen Führung in die Geheimnisse der Schinkenherstellung ein. Nach Herzenslust probieren lässt sich diese Spezialität im Rahmen der „Prosciutteria“ vom 17. bis 19. September im Herzen von Parma: Für den Markt auf der Piazza Garibaldi werden Stände mit den verschiedensten Schinken-Variationen aufgebaut – von frischen Ravioli bis hin zur Melone mit Parmaschinken.

Ein weiteres Zentrum des „Festival del Prosciutto“ sind die kulinarischen Museen der Region wie das Parmaschinken-Museum in Langhirano. In Workshops unter dem Motto „Laboratori del Gusto“ können die Gäste live erleben, worin die Besonderheiten des Parmaschinkens bestehen. Die Kleinstadt in der Nähe von Parma ist die eigentliche Heimat des legendären Schinkens, der strengsten Kriterien gerecht werden muss, bevor er den begehrten Kronen-Stempel erhält. So müssen die mindestens sieben Kilo schweren Schweinekeulen 400 Tage lang luftgetrocknet werden. Angeblich ist es der Wind des Parma-Tals mit dem Aroma von Pinien, Kastanien, Macchia und Meer, der – neben der Kunst des Einsalzens und der Qualität des Fleisches – den besonderen Geschmack hervorbringt.

Im Mittelpunkt der einzelnen Veranstaltungen des „Wine Food Festivals“ stehen die „Originalprodukte“ des jeweiligen Gebietes – keine andere Region in Europa kann so viele geschützte Ursprungsbezeichnungen aufweisen wie die Emilia-Romagna. Neue Events in diesem Jahr sind der Tortellino-Tag am 4. Oktober in Bologna, die Piadina-Tage am 11. und 12. September in Forlì-Cesena sowie das Valtidone Wine Festival an den vier September-Wochenenden im Hügelland von Piacenza. Den Abschluss bildet die Veranstaltung „Superzampone“ am 5. Dezember in Modena – einem Genuss-Event rund um den berühmen gefüllten Schweinefuß als besondere Spezialität der Stadt.

Alle Termine und thematischen Urlaubsangebote, Tipps für Gourmet-Touren und Details zu den DOP- und IGP-Produkten der Emilia-Romagna bietet die Website www.winefoodemiliaromagna.com, die ab Mitte August in einer englischen Version verfügbar ist.

Weitere Informationen zum Fest des Parmaschinkens finden Feinschmecker unter www.festivaldelprosciuttodiparma.com .

Auf den Spuren weltberühmter Spezialitäten und gastronomischer Geheimtipps wandeln Genießer auch mit der deutschsprachigen Broschüre „Schlemmerreise durch die Emilia-Romagna“, die unter www.original-italienisch.de zum Download bereit steht.

Fiera del Formaggio di Fossa

Fiera del Formaggio di Fossa in Sogliano al Rubicone bei Forlì-Cesena, Emilia-Romagna

Der “Formaggio di fossa” ist eine besondere Käsesorte, die monatelang in Tuffsteingruben zur Reifung gelagert wird und dadurch einen intensiven, leicht pikanten, aber dennoch milden Geschmack annimmt. Am besten schmeckt der Käse mit Honig, Fruchtkonfitüre oder einem vollmundigen Rotwein.

21. – 22. und 28. – 29. November 2009

Fest der Oliven

Fest der Oliven und der Herbstprodukte in Coriano bei Rimini

Dieses Fest in der Emilia-Romagna findet zu Ehren der landwirtschaftlichen Kultur und der Herbstprodukte der Region statt. Neben kulinarischen Ständen, an denen Wein- und Ölverkostungen sowie vorzügliche Herbstgerichte angeboten werden, finden Verkaufsaustellungen von Feld-, Wald- und Weideprodukten und typischer Handwerkskunst statt.

15.-22. November 2009

Fischfestival „Il pesce fa festa”

Fischfestival “Il pesce fa festa” in Cesenatico

Das Fischfestival in Cesenatico – Emilia-Romagna – am letzten Oktoberwochenende ist bereits gastronomische Tradition in der Region. Über 80 Probierstände, ein eigener Fischmarkt sowie zahlreiche Restaurants von Cesenatico servieren in dieser Zeit typische regionale Fischspezialitäten.

30. Oktober – 01. November 2009

Gourmet Festival Baccanale

Vom 7. bis 22. November 2009 wird in der historischen Altstadt von Imola, die in der Ferienregion Emilia-Romagna liegt, an drei Wochenenden das Gourmet Festival Baccanale veranstaltet.

Im Zuge des Gourmet Festival werden zahlreiche Einzelevents organisiert, die in die regionaltypischen Gerichte einführen. Bereits im vergangenen Jahr lockte das Event bereits mehr als 70.000 Besucher an, die sich hier den kulinarischen Genüssen hingaben.

Schauplatz der Baccanale werden unter anderem 60 Restaurants sein, die thematisch abgestimmte Menüs und auch Kochshows präsentieren werden. Daneben locken Weinverkostungen in Restaurants, Enotheken sowie in historischen Palazzi.

Die Produkte der Region Emilia-Romagna sind weltweit bekannt und werden schon seit Jahrhunderten produziert. Dazu zählen z.B. Balsamico-Essig, Parmesan, Tortellini und Parmaschinken, die alle aus der Region stammen. via http://news.tourismus.com