Kulinarische Events in der Emilia-Romagna

Wine Food Festival

Die Ferienregion Emilia-Romagna gilt als der Bauch Italiens. Als Herkunftsort weltbekannter Spezialitäten wie Parmesan, Aceto Balsamico Tradizionale, Tortellini oder Parmaschinken veranstaltet die Region von Mitte September bis Ende November rund 40 kleinere und größere kulinarische Feste. Diese wurden dieses Jahr erstmals unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ zusammengefasst.

Nähere Informationen sind unter www.winefoodfestival.it in italienischer Sprache verfügbar.

Fest der vergessenen Früchte in Casola Valsenio

Fest der vergessenen Früchte in Casola Valsenio (Emilia-Romagna)

Dieses traditionelle Fest im Apennin von Ravenna ist den vergessenen Früchten der Region gewidmet. Neben Aufführungen und einem Marmeladen-Wettbewerb verkaufen Bauern aus Casola Mispeln, Mehlbeeren, Wildbirnen, Rosenäpfel und viele weitere kleine Herbstfrüchte, die in Vergessenheit geraten sind.

17.- 18. Oktober 2009

InCantina: neue italienische Weinbar in Frankfurt

Die erste Weinbar einer italienischen Region eröffnet in Frankfurt

Zum ersten Mal eröffnete in Deutschland die Weinbar einer italienischen Region: Im Frankfurter Bankenviertel, direkt neben dem Skyper-Gebäude, bietet die InCantina die besten kulinarischen Produkte und mehr als 1000 verschiedene Weine aus der Emilia-Romagna an. Alle Delikatessen wie beispielsweise Parma-Schinken in unterschiedlichen Reifegraden, ungewöhnliche Käsesorten, die man traditionell mit passenden Konfitüren kombiniert, Olivenöle und typische Snacks wie Piadine, gefüllte warme Weizenmehlfladen, kann man auch zum Mitnehmen kaufen.

Parmigiano Reggiano, Prosciutto di Parma und Aceto Balsamico Tradizionale – die beliebtesten kulinarischen Klassiker Italiens stammen aus der norditalienischen Region Emilia-Romagna. Seit letzter Woche ist diese Region mit der Weinbar InCantina am Skyper an der Frankfurter Taunusanlage vertreten. „Mit der Weinbar bieten wir unseren Gästen die Möglichkeit, authentische Produkte der Emilia-Romagna auch außerhalb Italiens zu verkosten und so Tradition und Kultur der Region zu verstehen.“ sagt Gian Alfonso Roda, seit 2002 Präsident der Enoteca Regionale dell´ Emilia Romagna, die sich der Förderung der regionalen Weine verschrieben hat und hinter der Weinbar InCantina steht. „Unser Ziel ist es, die Weine der Emilia-Romagna im Vergleich mit anderen italienischen und internationalen Weinen zu stärken.“ Italien-Fans und Weinfreunde finden hier Weine von über 240 Produzenten in der Region zwischen Toskana, Marken, Lombardei und Venetien. Weil die Weine in verschiedene Kategorien von Wein-Einsteiger bis Wein-Enthusiast eingeteilt sind, können die Gäste sich leichter orientieren.

Viele der ausgesuchten Feinkostprodukte, die alle von handwerklich arbeitenden Produzenten und aus lokalen Zutaten hergestellt werden, sind in unterschiedlichen Reifegraden erhältlich. So können die Gäste den Prozess der Reifung beispielsweise von Parmigiano Reggiano nach 18, 22 oder 30 Monaten und die sich entwickelnden Aromen direkt erschmecken. Auch den äußerst seltenen Aceto Balsamico Tradizionale di Modena mit Reifegraden von 12, 18 oder 25 und mehr Jahren kann man in der InCantina probieren. Ungewöhnliche italienische Delikatessen wie karamellisierte Feigen oder Sale di Cervia, ein von Hand geschöpftes Meersalz mit besonders mildem Geschmack, komplettieren das Angebot. Alle Produkte können auch zum Mitnehmen gekauft werden.

In dem lichtdurchfluteten Raum mit dem edlen Boden aus dunklen Steinfliesen sind die Wände deckenhoch mit Weinregalen ausgestattet. Der begehbare Weinkühlschrank und der ebensogroße gläserne Kühlschrank für die edlen Schinken, Salami und Käse stehen direkt hinter der Theke und ziehen die Blicke der Gäste auf sich. Die Weine, die aus den sechs Anbaugebieten der Emilia-Romagna stammen, bestehen aus Rebsorten wie Sangiovese und Albana, Barbera, Bonarda und Malvasia. Mit den Weinen von Chiarli 1860 oder Medici Ermete kann auch der Lambrusco beweisen, dass er besser ist als sein Ruf. An der Theke aus hellem Holz oder an kleinen Tischen können Gäste die typischen Snacks probieren: Warme Weißmehlfladen, Piadine genannt, mit Rucola und Squacquerone-Frischkäse aus Kuhmilch, knackige Salate mit Ricotta aus Ziegenmilch oder Platten mit einer Auswahl an kräftigem Käse und duftendem Schinken werden ergänzt durch den perfekt passenden Wein, den das Personal empfiehlt. Für besonders interessierte Gourmets werden im separaten Veranstaltungsraum der InCantina, der etwa 40 Personen fasst, regelmäßig Verkostungen und Seminare zu Wein und Kulinarik abgehalten.

Das ausgeklügelte Bonussystem der InCantina bietet Gästen die Möglichkeit, als Stammkunden Rabatte auf Produkte und Kurse der Weinbar zu sammeln. Kauft man beispielsweise eine Flasche Wein einer bestimmten Kategorie zum Mitnehmen, bekommt man ein Glas derselben Sorte gratis im Lokal. Für den Kauf einer Flasche der nächsthöheren Kategorie bekommt man schon eine Piadina gratis. Die InCantina bietet Seminare für Sommeliers und Küchenchefs an und kann auch für private und Business-Events, Verkostungen und Seminare gemietet werden. In den Räumen finden zwischen 50 und 120 Personen Platz.

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag von 9.00 bis 19.30 Uhr

Adresse:
InCantina
Taunusstraße 6, c/o Skyper
60329 Frankfurt
Tel.: 0152-23659643
Mail: daniele@incantina.org

www.incantina.org

Das Herbstfest „Baccanale“ in der Emilia-Romagna

Genießen wie Bacchus in der Emilia-Romagna:

Das Herbstfest „Baccanale“ feiert in diesem Jahr die Küche der Armen und
der Adeligen.

„Miseria e nobiltà – Armut und Adel“
ist das Thema der diesjährigen „Baccanale“ in der Ferienregion
Emilia-Romagna. An drei Wochenenden vom 7. bis 22. November 2009 stehen
die historische Altstadt von Imola nahe der Hauptstadt Bologna und die
umliegenden Dörfer im Zeichen der kulinarischen Schätze der Region. Bei
Kochkursen, Weinverkostungen und Kochshows tauchen Gourmets in die
Geheimnisse der sowohl bodenständigen als auch opulent raffinierten Küche
der Renaissance ein. Ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm sowie
thematisch abgestimmte Menüs in den örtlichen Restaurants lockten im
vergangenen Jahr bereits mehr als 70.000 Besucher an.

Seit mehr als 20 Jahren wird im Rahmen der „Baccanale“, einem von
zahlreichen kulinarischen Herbstevents in der Region, der reichen
lukullischen Tradition der Emilia-Romagna Tribut gezollt. Armut und Adel –

das diesjährige Motto der Veranstaltung – steht sowohl für schlichte
Pastagerichte und reichhaltige Suppen für das einfache Volk als auch für
edle Fleischgerichte mit Gans, Rind und Schaf für die Herren in den
Renaissancehöfen von Ferrara, Modena oder Parma. Mehr als 60 Restaurants
in der Region bieten thematisch abgestimmte Menüs für ihre Gäste an.

Hobby-Köche können aber auch selber zum Kochlöffel greifen: Verschiedene
Restaurants und Kochschulen bieten unter der Leitung gelernter Köche oder
fachkundigen Hausfrauen zwei bis vierstündige Kurse an. Für 15 bis 100
Euro pro Person lernen Interessenten die Raffinessen eines Pastagerichtes
wie der regionaltypischen Garganelli mit Ragoutsauce oder der Tortellacci
mit Maroni kennen und schmecken. Zahlreiche Restaurants, Enotheken oder
auch historische Palazzi bieten außerdem Weinverkostungen an – ab 15 Euro
pro Person. Für die Teilnahme an den Kochkursen und Weindegustationen ist
eine Anmeldung über das Tourismusbüro in Imola erforderlich (Tel.:+39 0542
602207).

Die Ferienregion Emilia-Romagna gilt als der Bauch Italiens. Als
Herkunftsort weltbekannter Spezialitäten wie Parmesan, Aceto Balsamico
Tradizionale, Tortellini oder Parmaschinken veranstaltet die Region von
Mitte September bis Ende November neben der Baccanale über 40 weitere
kleinere und größere kulinarische Feste. Diese wurden dieses Jahr erstmals
unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ zusammengefasst.

Das speziell ausgearbeitete Urlaubspaket „Baccanale“ beinhaltet eine
Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer eines 3-Sterne Hotels. Ein
Abendessen zum Thema der diesjährigen Baccanale sowie eine Weinverkostung
sind ebenfalls im Preis inbegriffen. Es besteht außerdem die Möglichkeit,
kulinarische Ausflüge in die Nachbarorte zu unternehmen, die Produktion
von Olivenöl zu besichtigen oder die repräsentative regionale Weinkellerei
von Dozza zu besuchen. Das Paket kostet bei eigener Anreise ab 110 Euro
pro Person, Reiseversicherung inklusive. Dieses und andere kulinarische
Urlaubspakete sind ab sofort unter www.visitemiliaromagna.de buchbar.

Informationen zum Wine Food Festival sind auf Italienisch unter
www.winefoodfestival.it verfügbar. Allgemeine Informationen und
Neuigkeiten über die gesamte Region Emilia-Romagna bietet die offizielle Website www.original-italienisch.de

Parmaschinken-Festival und Cozze

Buon appetito – Parmaschinken-Festival und Cozze
Hotels.com mit Tipps für eine kulinarische Reise durch die Emilia Romagna

Käme die Familie von Sara (Mina Tander) aus Norditalien, wären Jan, alias Christian Ulmen, im Film „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, einige kulinarische Überraschungen erspart geblieben. Zwar gibt es auch im süditalienischen Apulien regionale Leckerbissen, mit den Delikatessen aus der Emilia Romagna sind die aber kaum vergleichbar. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com hat sich vor dem Parmaschinken-Festival im September in die Emilia Romagna aufgemacht, um die regionalen Gaumenfreuden vorzukosten.

Parmaschinken-Festival in der Provinz Parma

Ob mit Melone oder pur, der echte Parmaschinken ist würzig im Duft und mild im Geschmack. Seit 1998 steht die Spezialität unter dem Schutz der EU, der die Herkunft des Schweinefleischs reglementiert. Die Herstellung ist streng auf das Gebiet um Parma begrenzt, genauer gesagt auf Langhirano, 20 Kilometer südlich der Großstadt, denn die besondere Luft des Areals verleiht dem Schinken seinen einzigartigen Geschmack. Wie die Delikatesse genau hergestellt wird, kann man beim Parmaschinken-Festival an allen Septemberwochenenden in der Provinz Parma live erleben. Hotelempfehlung für Schinken-Freunde ist das Drei-Sterne-Hotel Vime Aquamaris Benessere in Sala Baganza, zwischen Parma und Langhirano.

Bauchnabel der Venus aus Bologna

In Form von Schmetterlingen, Muscheln oder Spiralen kennt sie jeder, aber Pasta, die dem Bauchnabel der Venus nachempfunden ist, scheint eher ungewöhnlich? Keineswegs, denn Tortellini gehören zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt. Die echten Tortellini stammen aus Bologna, wo das traditionelle Rezept seit 1974 bei der italienischen Handwerkskammer eingetragen ist. Der Legende nach entspricht die Form der Teigspezialität dem Bauchnabel der Venus, die der Koch eines Gasthauses nach einem Blick auf das göttliche Körperteil nachbildete. Wahrzeichen Bolognas sind die beiden Geschlechtertürme Garisenda und Asinelli, die um 1300 erbaut wurden. Nur einen Steinwurf von den imposanten Türmen entfernt liegt das Grand Hotel Baglioni an den Via Indipendenza im historischen Stadtzentrum Bolognas.

Kulinarische Cozze aus der Adria

Zugegeben, auf Deutsch klingt der italienische Name der Miesmuscheln weniger appetitlich. In einer leichten Weißweinsoße sind die fünf bis acht Zentimeterlangen Meerestiere aber eine wahre Delikatesse. Das Hafenstädtchen Cesenatico an der Ostküste Italiens gehört zu den größten Muschelzuchtgebieten der Region und ist nicht zuletzt durch die Nähe zu Rimini mittlerweile sehr beliebt bei Touristen. Muschelsuchern rät der Hotelexperte zum Drei-Sterne Gallia Clubhotel, da es nur 100 Meter vom belebten Gallia Strand als auch vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Modena, Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale

Nur wenn Tradizionale drauf steht, ist auch der traditionell hergestellte Balsamicoessig in der Flasche. Der beliebte Balsamessig aus Modena muss mindestens zwölf Jahre reifen, bevor er sich in Form, Farbe und Geschmack von anderen Balsamessigen unterscheidet. Besonders kostbar sind die mehr als 25 Jahre gelagerten Essige, die einen fast süßlichen Geschmack haben und fantastisch zu fruchtigen Desserts passen. Neben dem „schwarzen Gold“ Modenas ist der ganze Stolz der Modeneser die Piazza Grande mit dem romanischen Dom San Geminiano der seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Modena-Besuchern emfiehlt Hotels.com das Drei-Sterne-Hotel Libertà, 100 Meter von der Piazza Grande entfernt.

zu buchen bei www.gourmet-report.de/goto/hotels-com

Parmaschinken-Festival und Cozze

Buon appetito – Parmaschinken-Festival und Cozze
Hotels.com mit Tipps für eine kulinarische Reise durch die Emilia Romagna

Käme die Familie von Sara (Mina Tander) aus Norditalien, wären Jan, alias Christian Ulmen, im Film „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, einige kulinarische Überraschungen erspart geblieben. Zwar gibt es auch im süditalienischen Apulien regionale Leckerbissen, mit den Delikatessen aus der Emilia Romagna sind die aber kaum vergleichbar. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com hat sich vor dem Parmaschinken-Festival im September in die Emilia Romagna aufgemacht, um die regionalen Gaumenfreuden vorzukosten.

Parmaschinken-Festival in der Provinz Parma

Ob mit Melone oder pur, der echte Parmaschinken ist würzig im Duft und mild im Geschmack. Seit 1998 steht die Spezialität unter dem Schutz der EU, der die Herkunft des Schweinefleischs reglementiert. Die Herstellung ist streng auf das Gebiet um Parma begrenzt, genauer gesagt auf Langhirano, 20 Kilometer südlich der Großstadt, denn die besondere Luft des Areals verleiht dem Schinken seinen einzigartigen Geschmack. Wie die Delikatesse genau hergestellt wird, kann man beim Parmaschinken-Festival an allen Septemberwochenenden in der Provinz Parma live erleben. Hotelempfehlung für Schinken-Freunde ist das Drei-Sterne-Hotel Vime Aquamaris Benessere in Sala Baganza, zwischen Parma und Langhirano.

Bauchnabel der Venus aus Bologna

In Form von Schmetterlingen, Muscheln oder Spiralen kennt sie jeder, aber Pasta, die dem Bauchnabel der Venus nachempfunden ist, scheint eher ungewöhnlich? Keineswegs, denn Tortellini gehören zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt. Die echten Tortellini stammen aus Bologna, wo das traditionelle Rezept seit 1974 bei der italienischen Handwerkskammer eingetragen ist. Der Legende nach entspricht die Form der Teigspezialität dem Bauchnabel der Venus, die der Koch eines Gasthauses nach einem Blick auf das göttliche Körperteil nachbildete. Wahrzeichen Bolognas sind die beiden Geschlechtertürme Garisenda und Asinelli, die um 1300 erbaut wurden. Nur einen Steinwurf von den imposanten Türmen entfernt liegt das Grand Hotel Baglioni an den Via Indipendenza im historischen Stadtzentrum Bolognas.

Kulinarische Cozze aus der Adria

Zugegeben, auf Deutsch klingt der italienische Name der Miesmuscheln weniger appetitlich. In einer leichten Weißweinsoße sind die fünf bis acht Zentimeterlangen Meerestiere aber eine wahre Delikatesse. Das Hafenstädtchen Cesenatico an der Ostküste Italiens gehört zu den größten Muschelzuchtgebieten der Region und ist nicht zuletzt durch die Nähe zu Rimini mittlerweile sehr beliebt bei Touristen. Muschelsuchern rät der Hotelexperte zum Drei-Sterne Gallia Clubhotel, da es nur 100 Meter vom belebten Gallia Strand als auch vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Modena, Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale

Nur wenn Tradizionale drauf steht, ist auch der traditionell hergestellte Balsamicoessig in der Flasche. Der beliebte Balsamessig aus Modena muss mindestens zwölf Jahre reifen, bevor er sich in Form, Farbe und Geschmack von anderen Balsamessigen unterscheidet. Besonders kostbar sind die mehr als 25 Jahre gelagerten Essige, die einen fast süßlichen Geschmack haben und fantastisch zu fruchtigen Desserts passen. Neben dem „schwarzen Gold“ Modenas ist der ganze Stolz der Modeneser die Piazza Grande mit dem romanischen Dom San Geminiano der seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Modena-Besuchern emfiehlt Hotels.com das Drei-Sterne-Hotel Libertà, 100 Meter von der Piazza Grande entfernt.

zu buchen bei www.gourmet-report.de/goto/hotels-com

Als Hobby-Winzer in der Emilia-Romagna den eigenen Wein lesen

Urlaub in Flaschen: Als Hobby-Winzer in der
Emilia-Romagna den eigenen Wein lesen,
verarbeiten und genießen

Winzer auf Probe: Entlang der
Weinstraßen in der Emilia-Romagna können Interessierte noch bis
Ende Oktober 2009 bei der Weinlese mitmachen und alles über die
edlen Tropfen lernen. In mehrtätigen Workshops verfolgen die
Erntehelfer die komplette Produktionskette vom Rebstock bis zur
Flasche. Kinder lernen die Herstellung von Most auf die
ursprüngliche Art — Trauben stampfen mit den Füßen im
Holzbottich. Abgefüllt in Flaschen nehmen die Hobby-Winzer das
Ergebnis ihrer Mühen als genussvolle Urlaubserinnerung mit nach
Hause.

Die Wein- und Genießerstraße Strada dei vini e sapori dei Colli di Imola
bei Bologna bietet Weinliebhabern die Möglichkeit, den Werdegang der
heimischen Sangiovese- oder Trebbiano-Trauben vom Rebstock in die
Flasche tatkräftig zu verfolgen. Mit Kraft und Ausdauer werden nur die
größten und reifsten Trauben in breiten Strohkörben gesammelt. Im
Anschluss an die Weinlese folgt eine ausführliche Schulung zu den
regionalen Weinsorten. Nach einer herzhaften Stärkung werden die
Erntehelfer im Weinkeller in die Weihen der Weiterverarbeitung
eingeführt. Trauben auspressen, Traubenmost verkosten, Laborwerte
lesen lernen, Weintemperatur prüfen, die Endabfüllung in Flaschen − die
Teilnehmer erleben die komplette Produktionskette mit. Nach
vollendeter Arbeit bekommen sie zwei Monate später per Post ein Paket
mit ihrem selbstgemachten Wein nach Hause geschickt.

In der traditionellen Weinanbauregion Emilia-Romagna lernen auch
Kinder, wie sich Saft in Wein verwandelt. Zu Beginn der Weinernte im
September können die Junior-Winzer auf dem mittelalterlichen Schloss
Gropparello, im Apennin, nahe Piacenza, Trauben ganz ursprünglich mit
den Füßen pressen und den so gewonnenen Most mit nach Hause
nehmen. Dort erleben sie dann, wie durch den natürlichen
Gärungsprozess im Traubensaft Alkohol entsteht. Anmeldung direkt
beim Castello di Gropparello unter der Telefonnummer +39 0523 855
814. Weitere Informationen unter www.castellodigropparello.it .

Das speziell ausgearbeitete Urlaubspaket „Vom Weinberg zum Wein“
beinhaltet zwei Übernachtungen mit Vollpension in typischen, kleinen
Hotels oder Landgasthöfen rund um Imola und Bologna. Außerdem
Weinproben, eine theoretische Einführung und die Ausrüstung für die
Lese, Informationsmaterial und eine deutsche Übersetzerin als
Begleitung für zwei Tage. Zusätzlich steht ein Ausflug in die
repräsentative Regionale Weinkellerei von Dozza auf dem Programm.

Das mittelalterliche Städtchen in der Provinz Bologna beherbergt einen
der bedeutendsten Weinkeller Italiens in einer Festung aus dem 13.
Jahrhundert. In den Kellern der Enoteca Regionale Emilia-Romagna
lagern über 800 Weine aus der Region, darunter 77 mit dem begehrten
Qualitätsprädikat D.O.C (Denominazione di origine controllata —
gesetzlich geregelte und kontrollierte Ursprungsbezeichnung).
Das Paket kostet ab 292 Euro pro Person bei eigener Anreise.

Dieses und andere Urlaubspakete sind ab sofort unter
www.visitemiliaromagna.de buchbar. Wer ohne Urlaubspaket an den
Wein-Workshops teilnehmen möchte, kann sich auch direkt telefonisch
bei den Wein- und Genießerstraßen unter +39 0542 254 413 anmelden.
Die italienische Ferienregion Emilia-Romagna, zwischen Po-Ebene,
Adria und Apennin gelegen, ist Heimat hervorragender Rot- und
Weißweine wie dem Sangiovese, Lambrusco, Pignoletto oder Albana.

15 Wein- und Genießerstraßen machen die traditionelle
Weinanbaukultur der Emilia-Romagna interessierten Besuchern
zugänglich. Entlang der Strade dei vini e dei sapori können Touristen
regionale Köstlichkeiten und Weine kennenlernen und probieren.

Die Homepages der Wein- und Genießerstraßen
www.stradaviniesapori.it und der Weinkellerei in Dozza
www.enotecaemiliaromagna.it verraten mehr zum Thema Wein.
Allgemeine Informationen und Neuigkeiten über die gesamte Region
Emilia-Romagna bietet die offizielle Website www.original-italienisch.de .

Die Bregenzerwälder Genusstage

Bregenzerwald: Vom wahren Wert der guten Dinge

Die Bregenzerwälder Genusstage forschen vom 2. bis 5. Juli nach Sinn und Unsinn zivilisatorischer Ernährungspraktiken – intellektuell und mit köstlichem „Praxisbezug“.

Das Symposium „Reos hea“, Kernveranstaltung der Genusstage, versammelt am Samstag, 4. Juli 2009, von 10.00 bis 15.00 Uhr hochkarätige Referenten im Ritter v. Bergmann Saal in Hittisau.
Darunter Autor Christian Seiler, Bachmann-Preisträgerin Birgit Vanderbeke, und mit Fergus Henderson eine Ikone der „Modern British Cuisine“. Ebenfalls dabei: Experimentalphysiker und FM4-„Sciencebuster“ Werner Gruber, ZEIT-Kolumnist Wolfram Siebeck, Ernährungswissenschaftlerin Hanni Rützler und Stuart Pigott, Weinkritiker der FAZ.

Den sinnlichen Rahmen gestalten „Koch des Jahrzehnts“ Jörg Wörther und Spitzenwinzer Roland Velich mit einem exklusiven Prolog in der Villa Maund in Schoppernau am Donnerstag, 2. Juli 2009. Pflichttermin für Weinliebhaber: „Moric“-Schöpfer Velich verkostet mit Spitzenwinzern im Käsekeller Lingenau am Freitag, 3. Juli, ab 17.00 Uhr unvergleichliche Weine aus dem europäischen Wein-Norden.

Ebenfalls am Freitag, 3. Juli 2009, liefert Willi Resetarits’ Stubnblues am Dorfplatz Alberschwende die passende Begleitmusik. Beginn ist 20.00 Uhr. „Käsknöpfle und Risotto“ werden dabei den Konzertbesuchern von den Mundart-Betrieben des Bregenzerwaldes und Vertretern der Gastregion Emilia Romagna gereicht.

Am Samstag, 4. Juli 2009, zelebriert „Koch des Jahrzehnts“ Jörg Wörther in den Wirtschaftsschulen Bezau ab 19.30 Uhr sein „Fest vom ganzen Kalb“. Höhepunkt des Abends: Die szenische Aufführung von Flann O’Briens „Durst“. Es wirken u. a. mit Lukas Resetarits, Toni Innauer, und „Kayankaya“-Autor Jakob Arjouni. Am Sonntag, 5. Juli, steht noch ein großer Verkaufsmarkt der KäseStrasse Bregenzerwald und Produzenten der Emilia Romagna in Schwarzenberg auf dem Programm. Einen gleichzeitigen Frühschoppen überträgt das ORF Landesstudio Vorarlberg live. An allen vier Tagen der Genusstage finden außerdem Verkostungen mit erlesenen Inhalten statt: So etwa Bregenzerwälder und europäischer Alpkäse und nicht zuletzt Vorarlberger Weine.

Attraktive Packages mit 2 Übernachtungen bietet Bregenzerwald Tourismus an.

Alle Infos unter http://www.genusstage.com

Emilia Romagna – Wo die Nächte rosa sind

Emilia Romagna: Wo die Nächte rosa sind
Die Region an der Adria hat eine jahrzehntelange Tradition als Lieblingsziel deutscher Urlauber. Derzeit erlebt sie ein beeindruckendes Comeback

Wenn in der Nacht vom 5. auf den 6. Juli 2008 der Himmel über der Emilia Romagna in einem rosafarbenen Feuerwerk erstrahlt, wird die 110 Kilometer lange Küste der Region zu längsten Partymeile Europas. Die „Notte Rosa“ bedeutet den Startschuss in die sommerliche Festival- und Fetensaison an der Adria. Zum dritten Mal findet die Partynacht in zwölf Badeorten statt, mit Live-Musik, Ausstellungen und Festen von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Selbst die Strände und Badeanstalten sind die ganze Nacht geöffnet. Besonders groß gefeiert wird in Rimini. Das lockere Lebensgefühl des 21. Jahrhunderts ist in die Stadt eingezogen – die Zeiten als vielbeschworener „Teutonengrill“ sind längst vorbei. Am Lidomare tanzt die Jugend Europas in durchgestylten Clubs, die Sommersaison ist gespickt mit Veranstaltungen. Am 6. Juli 2008 startet das internationale Trickfilm-Festival, das drei Wochen lang Comics und Cartoons in den Mittelpunkt stellt. Die beiden Film-Events „A’marena“ und „Agostiniani Estate“ verwandeln täglich den Strand und die Altstadt in Open-Air-Kinosäle. Und ein paar Kilometer weiter nördlich, in Bellaria Igea Marina, beginnt am 26. Juli 2008 ein neuntägiges Beach Festival mit Sport, Events und Partys am Strand.

„Die Emilia Romagna ist wieder im Kommen, und sie zeigt ein neues Gesicht“, bestätigt Luca Picone Chiodo, Produktmanager bei FTI. Der Reiseveranstalter hat in diesem Sommer das Angebot in der Region stark ausgebaut. Die Nachfrage ist groß, nach wie vor steht vor allem Badeurlaub hoch im Kurs. Doch auch ein Abstecher ins Landesinnere lohnt. Dort wird fündig, wer die klassischen Seiten der Emilia Romagna sucht: Kulinarische Highlights wie Parmaschinken und Parmesan oder große Namen wie Verdi, Pavarotti und Ferrari. Städte wie Ravenna und Bologna bieten Kunst und Kultur; es gibt Burgen, Wälder und Seen. Nicht zu vergessen zwei ganz besondere Köpfe Italiens: Die Geschichten von Don Camillo und Peppone spielen in dem Örtchen Brescello in der Nähe von Parma. Auch ihnen ist 2008 ein eigenes Festival gewidmet: Zu Ehren des 100. Geburtstages ihres Schöpfers Giovannino Guareschi finden das ganze Jahr über in Brescello und Umgebung zahlreiche Veranstaltungen rund um die beiden Filmfiguren statt.

Reiseangebote für die Emilia Romagna

Ein einwöchiger Aufenthalt im Vier-Sterne-Hotel Continentale in Rimini kostet mit Halbpension pro Person im Doppelzimmer ab 413 Euro.

Eine Übernachtung im Vier-Sterne-Schlosshotel Castello di Montegridolfo im Süden der Emilia Romagna ist inklusive Frühstück ab 61 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar.

Verdi und die Emilia Romagna

Musikalisch – Kulinarisch
Giuseppe Verdi war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Mitte 30 zog sich der erfolgreiche und damals schon weltberühmte Musiker in die Einsamkeit seines Landguts in Sant’Agata in der Nähe seines Geburtsorts Roncole zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der Trattoria ‚La Buca‘ in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf.

Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi. Bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den ‚Maestro‘. In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren absoluten Höhepunkt: Dort tragen nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels haben den Namen mancher Operntitel.

‚Verdi und die Emilia Romagna‘ ist ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma mit einem Ausflug zu den Opernfestspielen in Verona.

3sat, Samstag, 14.06., 09:40 – 10:20 Uhr