Verdi und die Emilia Romagna

Giuseppe Verdi (1813 – 1901) war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Anfang 30 zog er sich in die Einsamkeit von Sant’Agata zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber auf seinem wunderschönen Anwesen. Auf den Tisch kamen meist eigene Produkte. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der ‚Trattoria La Buca‘ in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf. Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi, und bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den ‚Maestro‘. In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren Höhepunkt: Dort präsentieren sich nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste mit Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels tragen den Namen mancher Operntitel.

Ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma. Auf Verdis Spuren folgt der Film den Besonderheiten dieser Landschaft und ihren Bewohnern und beschreibt deren einfache Gerichte und Spezialitäten.

3sat, Sonntag, 11.05., 05:25 – 06:00 Uhr

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