Roher Fisch für ein langes Leben?

Japanische Kost soll Sterblichkeit verringern

Wenn es um das Alter geht, haben Japaner weltweit die Nase
vorn. Die hohe Lebenserwartung wird auch mit der gesunden japanischen
Kost in Verbindung gebracht. Eine aktuelle Studie aus dem britischen
Ärzteblatt bekräftigt die Vermutung, dass eine Ernährung mit viel
Reis, Gemüse und Fisch einen Beitrag zu einem langen Leben leisten
kann.

An der Untersuchung nahmen knapp 80.000 Menschen im Alter von 45 bis
70 Jahren teil. Sie wurden zu ihren Ernährungs- und
Lebensgewohnheiten befragt.

In Deutschland ist es eine Pyramide, in Japan ein Kreisel: Im Jahr
2005 hatten die japanischen Behörden einen „Nahrungskreisel“ mit
vier Stufen von hohem zu niedrigem Verzehr entwickelt, um der
Bevölkerung die Prinzipien einer gesunden Ernährung zu
veranschaulichen. Der Japaner soll viel Getreide, also Reis, Nudeln
und Brot essen, gefolgt von Gemüse. Auf der dritten Ebene stehen
Fisch, Sojabohnen, Eier und Fleisch, während Obst und Milchprodukte
in nur geringen Mengen gegessen werden sollen.

Mitarbeiter des Nationalen Zentrums für globale Gesundheit und
Medizin in Tokio brachten die Angaben zur Ernährungsweise der
Studienteilnehmer mit späteren Todesfällen in Zusammenhang. Anhand
einer Skala von 0 bis 70 bestimmten die Wissenschaftler, wie stark
sich die Probanden an die Empfehlungen des japanischen
Gesundheitsministeriums hielten. Das Fazit: Wer sich stark an die
Empfehlungen des „Nahrungskreisels“ hielt, hatte im Laufe der
folgenden 15 Jahre eine um 15 Prozent geringere
Sterbewahrscheinlichkeit. Jeder 10-Punkte-Anstieg auf der Skala
führte zu einer Reduktion der Sterblichkeit um 7 Prozent.

Doch trotz aller Forschungen, Statistiken und deren Interpretation:
Ein Rezept für ein langes Leben gibt es nicht. Die Lebenserwartung
ist von vielen verschiedenen Faktoren wie dem Lebensstil, der
Gesundheitsversorgung und nicht zuletzt auch von den Genen abhängig.
Wie stark der Einfluss der Ernährung ist, darüber kann nur
spekuliert werden.

Heike Kreutz, www.aid.de

Weitere Informationen: www.bmj.com/content/bmj/352/bmj.i1209.full.pdf

Vorsicht bei unreifen Tomaten

Saftig, prall, herrlich aromatisch – Tomaten schmecken in den Sommermonaten am besten. Von der Sonne verwöhnt entwickeln sie im reifen Zustand ihr volles Aroma. Ist bei der eigenen Ernte versehentlich eine noch unreife grüne Tomate dazwischen geraten, sollte sie erst einmal beiseitegelegt werden. Die unreifen Früchte eignen sich nicht zum Verzehr, da sie giftiges Solanin enthalten. Solanin ist eine natürliche Verbindung, die insbesondere in den grünen Pflanzenteilen wie Blättern und Stängel vorkommt. Der Pflanze dient sie zur natürlichen Abwehr von Schädlingen. Gleichzeitig hemmt sie das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen.

Die Dosis macht das Gift – auch bei Solanin. Vergiftungserscheinungen treten ab einer Konzentration von 1 mg/kg Körpergewicht auf, die tödliche Dosis liegt zwischen 3 und 6 mg/kg Körpergewicht. Insbesondere Kinder sind daher gefährdet. In unreifen Tomaten wurden zwischen 9 und 30 mg/100 g gemessen. Bei einem dreijährigen Mädchen mit 15 kg Körpergewicht können also theoretisch schon nach dem Verzehr einer kleinen unreifen Tomate Vergiftungserscheinungen auftreten.

Typische Symptome bei zu hoher Solaninaufnahme sind Kopf- und Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie Kratzen und Brennen im Hals. In schlimmen Fällen kann es zu Störungen der Kreislauf- und Atemtätigkeit sowie Schädigungen des zentralen Nervensystems, also zu Krämpfen und Lähmungen, kommen. Unreife grüne Tomaten sollte man daher nicht essen – auch nicht daraus hergestellte Würzsoßen sowie grüne süß-sauer eingelegte Tomaten. Dr. Claudia Müller, www.aid.de

Mehmet Selimaj

Kulinarische Höhepunkte im Hotel Linsberg Asia

Regionale, hochqualitative Zutaten und feinste
asiatische Kochkunst erwartet Gäste sowohl im Hotelrestaurant „CHINA
GRILL“ mit Show Cooking Atmosphäre als auch im à la Carte
Haubenrestaurant „DAS LINSBERG“, mit angeschlossener Vinothek. Hier
kommen sowohl die Freunde regionaler Spezialitäten wie auch die
Liebhaber original asiatischer Küche voll auf ihre Rechnung.

Im à la Carte Haubenrestaurant „DAS LINSBERG“, erleben Sie 7
kulinarisch einzigartig thematisierte Abende, in jeweils 7 Gängen
serviert. Linsberg Asia „7 Gang Fine Dining“. Entdecken Sie wie mit
trendiger, saisonaler und ausgewogener Ernährung mit
modern-regionalem Einschlag und viel Kreativität, Esskultur und
Lebenslust eine delikate Verbindung eingehen und in purer Freude für
den Gaumen gipfeln. Die ausgewählten Termine starten ab Freitag 25.
Jänner 2013 ab 19 Uhr.

Der junge kreative Küchenchef des Hotel Linsberg Asia,
Mehmet Selimaj, versteht es die Produkte der Saison gekonnt zu
inszenieren. Er verleiht jedem Gericht den Geschmack des ganz
Besonderen indem er auf die gelungene FUSION aus Küchengeheimnissen
des Fernen Ostens und bodenständiger österreichischer Tradition mit
Produkten der REGION und SAISON setzt.

So lädt man auch heuer wieder getreu der Philosophie „Ost trifft
West“ zu einem „Karneval der Kulturen“. Während dieser speziellen
kulinarischen Wochen begibt man sich auf eine Entdeckungsreise in
FERNÖSTLICHE SPÄHREN & GESCHMACKSWELTEN in Verbindung mit
traditioneller, regionaler und internationaler Küche auf höchstem
Niveau.

Als Genussschwerpunkte mit Produkten der Saison & Region hat man
den Bärlauch, Spargel, Kürbis, Schwammerl und Wild auserkoren. Der
Bärlauch macht von 18. März bis 30. März 2013 den kulinarischen
Anfang.

Darüber hinaus findet im Show-Cooking-Restaurant „CHINA GRILL“ zu
regelmäßigen Terminen ein „SONNTAGS BRUNCH“ statt, bei welchem man zu
besonderen Anlässen ein spätes ausgedehntes „Frühstück plus“
zelebrieren kann und dem genießerischen Faul-sein frönen kann. Ohne
Stress traditionell österreichische und asiatische Köstlichkeiten auf
der Zunge zergehen lassen und deren kongeniale Fusion und kreative
Kombination entdecken. Das alles in einem eleganten geschmackvollen
Ambiente und professionell vom engagierten Küchen- und Serviceteam
des Linsberg Asia angerichtet – denn schließlich isst das Auge mit!

So erlebt man einzigartige lukullische Augenblicke, in trauter
Zweisamkeit oder in geselliger Runde mit seinen Lieben und Bekannten,
als Hotelgast im Zuge eines Wohlfühlurlaubes oder als ebenfalls gern
gesehener externer Gast.

http://www.linsbergasia.at

Tim Raue

In Berlin-Kreuzberg knallen am heutigen Mittwoch die Korken: Nur zwei Jahre nach der Eröffnung wurde das Restaurant Tim Raue vom renommierten Guide Michelin mit zwei Sternen ausgezeichnet. Seit 1900 wird von den Redakteuren des bekannten rote Buchbandes die gleich bleibende Qualität der Zutaten und deren Frische, die fachgerechte Zubereitung, die Harmonie der geschmacklichen Verbindung sowie die Innovation und Einzigartigkeit der Gerichte, die sich in Kreativität und persönlicher Note widerspiegeln, bewertet. Mit der aktuellen Bewertung verdient die „hervorragende Küche“ von Tim Raue laut den Statuten des erfolgreichen Gourmetführers daher von nun an „einen Umweg“.

Tim Raue ist stolz und glücklich: „Seit unserem ersten Stern im Jahr 2007 arbeite ich gemeinsam mit meinem Team in der Küche tagtäglich daran, jeden Teller und damit jedes Gericht noch weiter zu verbessern,“ so der 2-Sterne Küchenchef im Gourmet Report Gespräch. „Immer mit dem Ziel, dass diese Anstrengungen mit dem Qualitätssiegel des zweiten Michelin Sterns ausgezeichnet werden. Meine Frau und ihr Team um unseren Restaurantleiter André Macionga unterstützen diese Anstrengungen auf der Seite des Services. Wir sind stolz und glücklich, dass unsere Bemühungen belohnt wurden und bedanken uns bei unseren Mitarbeitern und Gästen“, so Raue weiter.

Der gebürtige Berliner Tim Raue hat sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt an die Spitze der deutschen Kochelite gearbeitet. Im Restaurant Tim Raue präsentiert er eine asiatisch inspirierte Küche, die als Verbindung der japanischen Produktperfektion, der thailändischen Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie charakterisiert werden kann. Seine Gerichte sollen Energie und Lebensfreude spenden und den Körper nicht unnötig belasten. Der 38-jährige verzichtet daher auf Beilagen wie Brot, Nudeln und Reis, ebenso wie auf weißen Zucker und Gluten. Darüber hinaus verwendet er ausschließlich laktosefreie Milchprodukte. Diese Küchenphilosophie spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider, auf der unter anderem Raue-Klassiker wie „Rote Garnelen mit Rosenschnaps und Shiso“, „Pekingente Interpretation“ und „Diamond Label Beef mit Roter Bete und Madagaskarpfeffer“ zu finden sind.

www.tim-raue.com/

Der Bericht zum Guide Michelin Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343517/Guide-MICHELIN-Deutschland-2013/

Alle neuen Sterne 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343515/Die-neuen-Sterne-des-Michelins-2013/

Alle Michelin Sterne Restaurants in Deutschland 2013:
http://www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013/

Alle neuen 2 Sterne Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343506/Die-neuen-2-Sterne-Koeche/

Hier finden Sie die neuen Sterneköche mit einem Stern:
www.gourmet-report.de/artikel/343505/29-neue-Michelin-Sterne/

Hier die erste Meldung mit Gerüchten, die sich dann als wahr herausstellten:
www.gourmet-report.de/artikel/343498/3-Stern-fuer-Kevin-Fehling/

Alle neuen BIB Gourmands – gute und günstige Restaurants:
www.gourmet-report.de/artikel/343518/Die-neuen-Auszeichnungen-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Bib Gourmands in Deutschland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343519/Uebersicht-aller-Haeuser-mit-Auszeichnung-des-Bib-Gourmand-Deutschland-2013.html

Alle Sterne 2012:
www.kochmesser.de/component/name,Michelin-2012-Deutschland/option,com_gourmet/task,article/id,340059

Sie können heute schon den Guide Michelin Restaurantführer Deutschland 2013 vorbestellen: ISBN 978-2-06-717891-5 portofrei

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen – ganz speziell auch denen, die mit CHROMA Cnife so gut abschnitten!

Weinbergsbesitzer werden mit der Bodega Maruccia

Am Anfang war die Leidenschaft für den Wein und ein lange gehegter Traum: die eigene Bodega auf Mallorca. Frank Maruccia hatte einen stressigen Job mit wenig Freizeit. Erst als er aus dem aktiven Geschäft ausstieg, wurde der Traum 2009 Wirklichkeit.

Doch ihm ging es nicht nur um das Weinmachen, sondern vor allem auch um den Austausch mit Gleichgesinnten: „Ich will begeisterte Leute und echte Weinfreaks um mich herum. Menschen, die nicht nur gerne Wein trinken, sondern die wie ich, Wein auch leben“.

Genau diese Idee war es, die Frank Maruccia dazu brachte, einen Weinclub der etwas anderen Art auf Mallorca zu gründen: den „Club de vino 953“. Weinenthusiasten wird über Rebenpatenschaften der „eigene Weinberg“ auf der Sonneninsel ermöglicht und noch mehr: sie können sich vor Ort, falls gewünscht, auch intensiv mit dem Weinbau beschäftigen. Die Anzahl der „Apasionados del vino“, ist aufgrund der geringen Fläche auf 953 begrenzt.

„1,5 Hektar ist genau die Größe, die ich überblicken und bewirtschaften kann. Größer soll das Weingut nicht werden, ich bleibe eine Manufaktur“. „Und da die Frage immer wieder kommt: „953 Mitglieder, da ich jeweils Rebenpatenschaften zwischen zwei Holzpfählen vergebe; für jeweils 5 bis maximal 7 Pflanzen pro Mitglied und die Fläche damit die Anzahl der Rebenpaten vorgibt“.

Wohnhaus, Bodega und Weinberg bilden bei Maruccia eine Einheit: Pflanzen und Trauben wachsen zu sehen, die Arbeit im Weinberg und die Abfüllung in Flaschen selbständig umzusetzen, um eine Qualität zu erreichen, die Maruccias Ansprüchen genügt und das in Verbindung mit dem Wohnen im eigenen Weinberg.

„Der Weinbau wurde mir quasi in die Wiege gelegt“, lacht Frank Maruccia, „mit einem apulischen Winzer als Onkel und Winzern aus dem Remstal in der Verwandtschaft, kann man sich dem Wein nicht entziehen“. Seit vielen Jahren hat sich Maruccia intensiv mit Wein beschäftigt und durch den Austausch mit mallorquinischen Weinbauern viel über die örtlichen Gegebenheiten gelernt. „Gerne hätte ich auch die autochthone Rebsorte Callet gepflanzt“, erklärt Frank Maruccia, während er über das Jungfeld blickt, „aber die müssen ein Alter von wenigstens 30 Jahren erreichen, um eine Top-Qualität zu liefern – zu lange, um das selbst noch zu erleben!“

Ende des Jahres wird es rund 2.000 Flaschen einer Cuvée aus eigenem Cabernet Sauvignon und aus besten zugekauften Callet-Trauben eines mallorquiner Traubenproduzenten geben. „Ich habe lange gesucht, bis ich Trauben gefunden hatte, die meinen Vorstellungen entsprechen“, so der Winzer.

An eigenen Rotweinen wurden Cabernet Sauvignon, Syrah, Merlot sowie Aglianico angepflanzt. Letztere ist eine Reminiszenz an den apulischen Onkel, die aber auch perfekt auf die Balearen-Insel passt. Beim Weinausbau geht Maruccia ungewöhnlich Wege:„Meinen Chardonnay baue ich im Beton-Ei aus, um die Frucht im Wein zu unterstützen. Der Ausbau im Stahltank ergibt zu reduktive Weine und das Holzfass beeinträchtigt mir zu sehr die Harmonie des Weins.“

Permanente Lust auf Innovation in Verbindung mit etablierten, klassischen Ausbautechniken, das ist eine von Maruccias Stärken.
Auf der Insel kann es heiß werden – heiß und trocken. Allein 2012 gab es bis Ende August nahezu 5 Monate keinen Niederschlag. Dennoch verzichtet die Bodega Maruccia auf künstliche Bewässerung – als eines der wenigen Weingüter auf der Insel. Dafür ist die richtige Bodenbearbeitung eine ganz wesentliche Voraussetzung: Kapillare müssen immer wieder aufgebrochen werden, damit die kostbare Feuchtigkeit nicht entweichen kann. Dies betrifft insbesondere die Gegend um Llucmajor, eine der südlichsten Anbauflächen auf Mallorca.

„Die Trauben erhalten ihre Nährstoffe aus dem Boden. Der geringe Pflanzabstand von nur 80 cm zwingt sie tief zu wurzeln“, so Maruccia. Das Ergebnis spricht für diese Methode: die Trauben sind kleiner und konzentrierter, da der eingespeicherte Wasseranteil geringer ist. Das garantiert mineralische, individuelle Weine voller Spannung.

Und diese Weine sind rar – im Handel wird man sie nicht finden: In den Genuss kommen nur die „Apasionados“, von deren Rebstockpacht und deren Ideen das Projekt lebt.

Erste Erfolge geben dem Konzept des Winzers Recht. Schon vor dem Abfüllen der ersten Flaschen hat der „Club de vino 953“ über 50 Mitglieder. Der Manager des Fünf-Sterne-Hotels „Son Julia Country House“ in Llucmajor ist von den ersten Fassproben der Rotweine voll und ganz überzeugt: Borja Ochoa, der auch Mitglied im „Club de vino 953“ ist, zählt Maruccias Weine bereits jetzt zu den Besten der Insel und freut sich darauf, sie künftig auf der Weinkarte seines Hotels anzubieten.

ÖKO-TEST Reisekinderbetten

Viele Reisekinderbetten sind schwierig auf- und abzubauen, zu dünn gepolstert, für die Kleinkinder nicht trittsicher und enthalten außerdem Schadstoffe. Dieses Resümee zieht das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST, das die mobilen Betten in Praxis- und Inhaltsstoffprüfungen genau durchgecheckt hat.

Der Liegekomfort lässt bei einigen Betten stark zu wünschen übrig. Schuld daran sind die mitgelieferten Matratzen, die so dünn sind, dass die Kleinkinder darauf ziemlich hart liegen und die das Bett stabilisierenden Elemente deutlich spüren können. ÖKO-TEST kritisiert weiterhin, dass einige nicht sicher sind.

So können beispielsweise bei einem Modell Kinder im Stand leicht mit ihren Füßen zwischen Matratze und Rohrkonstruktion geraten. Der Praxistest zeigt auch, dass Eltern, die für ihr Baby oder Kleinkind ein Reisebett aufbauen möchten, oft gute Nerven benötigen. Denn an vielen mobilen Betten können selbst technikversierte Menschen verzweifeln.

Die Gebrauchsanweisungen sind dann nicht immer hilfreich, weil sie unübersichtlich, schlecht lesbar oder schlichtweg unverständlich geschrieben sind.

Die Hälfte der Modelle war auffällig mit Schadstoffen belastet: In einem Reisebett fand das Labor etwa die giftige zinnorganische Verbindung Dibutylzinn, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann und als fortpflanzungsgefährdend eingestuft wird. Seit Januar diesen Jahres ist der Stoff in Verbraucherprodukten verboten. In anderen Produkten wurde ein Farbmittel entdeckt, dass allergisierend wirkt.

Würde es sich um Spielzeug handeln, dürften sie mit einem solch hohen Gehalt dieser Dispersionsfarbe gar nicht verkauft werden. Aus vier Modellen löste sich Antimon, das Haut und Schleimhäute reizen kann. Auch krebsverdächtige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) stecken in manchen Reisebetten.

Condor Erstflug nach Washington/Baltimore

Der Condor Erstflug zum Flughafen Baltimore/Washington (BWI) hob gestern Nachmittag pünktlich in Frankfurt ab. Mit der neuen Verbindung startet der Ferienflieger ab sofort zwei Mal wöchentlich, immer montags und donnerstags, mit einer Boeing 767-300 nonstop in die Region Washington/Baltimore. Condor eröffnet ihren Passagieren damit eine direkte Anbindung an die US-Hauptstadt Washington, D.C. sowie Baltimore in Maryland. Urlauber, die sofort weiter nach Washington, D.C. reisen möchten, können schon im Flugzeug bequem Zugtickets kaufen.

Die Region Washington/Baltimore hat mit Washington, D.C. und Baltimore einiges für ihre Besucher zu bieten: Die U.S.-Hauptstadt hält Sehenswürdigkeiten wie das Weiße Haus, das Kapitol sowie das Washington Monument bereit, während Baltimore als Wirkungsstätte des berühmten Schriftstellers Edgar Allan Poe vor allem literarisch geprägte Kultur und zahlreiche Museen vorzuweisen hat. Die Region zwischen Chesapeake Bay und den Appalachen lässt durch ihre beeindruckende Landschaft aber auch Naturbegeisterte voll auf ihre Kosten kommen.

„Die Nachfrage nach Flügen nach Nordamerika steigt bei unseren Passagieren stetig und auch Amerikaner fliegen gerne nach Deutschland“, so Ralf Teckentrup, Vorsitzender der Geschäftsführung von Condor. „Aus diesem Grund bauen wir unser Flugprogramm neben dem zusätzlichen Ziel Toronto in Kanada mit dieser Nonstop-Verbindung in die Region Washington/Baltimore um ein weiteres attraktives Ziel aus und bieten unseren Passagieren noch mehr Vielfalt in unserem Flugplan.“

Der Flughafen Baltimore/Washington International Airport (BWI) nahm die erste Condor Maschine traditionell mit einer Water Salute in Empfang. Die Cockpitcrew des Erstfluges schwenkte zur Begrüßung eine Deutschland- und eine USA-Flagge aus dem Cockpitfenster.

Auch Paul J. Wiedefield, Geschäftsführer des Baltimore Washington International Airport, zeigte sich sehr zufrieden über die neue Verbindung: „Baltimore ist das Tor zur National Capital Region und bietet den Passagieren eine schnelle und unkomplizierte Anreise in die US Hauptstadt Washington, D.C. Die neue Flugverbindung zwischen Deutschland und den USA bietet damit für Urlauber und Geschäftsleute eine angenehme Alternative der Anreise.“

Für die Einreise in die USA benötigen Kunden den ESTA-Antrag (Electronic System for Travel Authorization). Weitere Informationen hierzu können unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/
eingesehen werden.

Kunden können ab sofort bereits zu einem Oneway-Komplettpreis ab 349,99 Euro in der Economy Class, ab 499,99 Euro in der Premium Economy Class und ab 849,99 Euro in der Comfort Class nach Baltimore/Washington (BWI) fliegen.
Zur buchen bei Opodo

ÖKO-TEST Männerkosmetik

Die Qualität von Männerkosmetik ist stark verbesserungswürdig. Das stellt das Verbraucher-magazin ÖKO-TEST fest, das 45 Rasiermittel, Aftershaves, Gesichtscremes und Haarstyling-produkte auf problematische Inhaltsstoffe vom Labor hat untersuchen lassen.
Während die Auswahl in der Kategorie „Gesichtscremes für Männer“ mit zwei Drittel empfeh-lenswerter Produkte relativ groß ist, bleibt es schwierig, ein gutes Aftershave und Haarstyling-mittel zu finden. Das liegt unter anderem daran, dass diese oft einen problematischen Duftstoff-mix enthalten. Manche Duftstoffe können etwa Allergien auslösen oder sich im Körper anreichern. In einigen Aftershaves, Rasiermitteln und Haarstylingprodukten sind aber auch PEG/PEG-Derivate zu finden. Dieser Stoff macht die Haut durchlässiger für Fremdstoffe.

ÖKO-TEST wertet zudem problematische Konservierungsstoffe ab. So kommt in drei Kosmetik-produkten der Konservierer DMDM Hydantoin zum Einsatz, der krebsverdächtiges Formaldehyd abspaltet. Auch Triclosan ist in einem Rasierschaum enthalten. Diese Verbindung kann nicht nur Allergien auslösen, sie steht zudem in Verdacht, die Resistenz von Bakterien unter anderem gegen Antibiotika zu fördern. Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht die Verwendung von Triclosan in Kosmetika daher kritisch.

ÖKO-TEST zieht folgendes Resümee: Wer Probleme mit Allergien hat, sollte keine parfümierten Produkte kaufen. Am besten ist es, zu Naturkosmetik zu greifen, die in allen Kategorien am besten abgeschnitten haben.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriften-handel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Silversea und Slow Food Italien

Silversea und Slow Food Italien offerieren kulinarische Erlebnisreisen durch die Toskana
Exklusive dreitägige Landarrangements in Verbindung mit ausgewählten Luxuskreuzfahrten im Mittelmeer
Fachkundige Führungen über Weingüter, Milchfarmen und Olivenplantagen

Gäste von Silversea Cruises können in diesem Jahr die Toskana kulinarisch völlig neu entdecken. Die auf exquisite Luxuskreuzfahrten spezialisierte Reederei legt im kommenden Sommer zusammen mit Slow Food Italien erstmals dreitägige Landarrangements auf, welche die Gäste zu ausgewählten Weingütern und Produzenten typisch regionaler Spezialitäten wie Olivenöl oder Käse führen. Alle besuchten Betriebe entsprechen den klar definierten Standards von Slow Food Italien und damit dem Grundsatz, Biodiversität und kulinarische Traditionen zu bewahren.

Im Rahmen der neuen Touren, die von Rom aus in die Region Brunello inmitten der Toskana führen, erhalten die Teilnehmer Einblicke in traditionelle Herstellungsweisen, wie sie der Öffentlichkeit häufig unbekannt sind. Neben einem Kochkurs, bei dem sie das Zubereiten von typisch toskanischen Speisen erlernen, besuchen sie von Slow Food Italien empfohlene Milchfarmen, Olivenplantagen und Winzer. Im renommierten Weingut Castello Banfi in Montalcino, dessen edlen, preisgekrönten Tropfen die Gäste auch auf ihrer Silversea-Kreuzfahrt im Restaurant „La Terrazza“ an Bord genießen, werfen sie einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen. „La Terrazza“ ist das weltweit einzige Restaurant einer Kreuzfahrtreederei, das mit Slow Food Italien zusammenarbeitet, und befindet sich auf jedem der fünf luxuriösen Silversea-Kreuzfahrtschiffe.

Die neuen kulinarischen Landarrangements in der Toskana von Silversea und Slow Food Italien kosten pro Person 2.765 Euro* und enthalten alle Führungen, Transfers, Ausflüge, Mahlzeiten, Proben, Kochkurs etc. sowie drei Übernachtungen in einem Doppelzimmer des exklusiven Hotel Il Borgo. Sie finden jeweils vor oder nach diesen drei Luxus-Kreuzfahrten statt und sind ausschließlich in Verbindung mit ihnen buchbar:

· „Silver Wind“, Barcelona – Rom, 17. – 27. April 2012,
pro Person in der Vista Suite ab ca. 2.749 Euro*
· „Silver Wind“, Rom – Venedig, 30. April – 7. Mai 2012,
pro Person in der Vista Suite ab ca. 2.849 Euro*
· „Silver Spirit“, Rom – Barcelona, 22. – 29. Oktober 2012,
pro Person in der Vista Suite ab ca. 3.249 Euro*

Auf allen drei Kreuzfahrten erhalten die Gäste zudem ein Bordguthaben in Höhe von 500 US-Dollar pro Person. Gebucht werden können die luxuriösen Kreuzfahrten von Silversea in jedem Fachreisebüro.

* Tagesaktuelle Preise; Abweichungen können sich aus dem Wechselkurs des US-Dollar zum Euro ergeben.

www.silversea.com

airberlin: Auch im Sommer 2012 nach Curaçao

Einzige Nonstop-Verbindung aus Deutschland startet weiterhin wöchentlich von Düsseldorf

airberlin fliegt auch im Sommer 2012 auf die Karibikinsel Curaçao. Die Fluggesellschaft bietet die Verbindung, die zum Winterflugplan 2011/12 aufgenommen wurde, weiterhin einmal wöchentlich mit einem Airbus A330-200 als einziger Anbieter aus Deutschland nonstop an.

„Die neue Langstreckenverbindung von Düsseldorf nach Curaçao hat sich in der Wintersaison sehr gut entwickelt, so dass wir aufgrund der Nachfrage diese Verbindung auch im kommenden Sommerflugplan weiterführen. Die Flugzeiten sind für Umsteiger und Fluggäste, die mit anderen Verkehrsmitteln anreisen – zum Beispiel aus den Niederlanden – ideal, so dass wir davon ausgehen können, dass sich auch im Sommer viele Urlauber aus Deutschland und Europa für Curaçao und für einen Flug mit airberlin entscheiden“, so Paul Gregorowitsch, Chief Commercial Officer airberlin.

Tickets nach Curaçao sind ab 269,- Euro oneway inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen im Internet auf airberlin Webseite buchbar.