Wine Food Festivals in der Emilia-Romana

Musik trifft Kulinarik:
Zum 200. Geburtstag Giuseppe Verdis feiert die Emilia-Romagna dessen Vorliebe für guten Wein und feines Essen

Vor 200 Jahren, am 10. Oktober 1813, wurde Giuseppe Verdi in Le Roncole, einem kleinen Dorf bei Parma in der Emilia-Romagna, geboren. Ihm zu Ehren richtet die Region nun zahlreiche Feste und Feierlichkeiten aus. Dabei wird nicht nur seine Musik, sondern auch Verdis Begeisterung für gutes, regionales Essen zelebriert, was sich mitunter im diesjährigen Programm des Wine Food Festivals widerspiegelt.

Opern wie Nabucco, Rigoletto, La Traviata oder Aida sind weltweit berühmt und seit vielen Jahren feste Bestandheile der großen Konzerthäuser dieser Welt. Immer wieder werden sie in verschiedensten Variationen inszeniert und neu aufgeführt. Sie alle gehen auf den italienischen Komponisten und Virtuosen Giuseppe Verdi zurück, der vor 200 Jahren in Le Roncole, einem kleinen Ort nördlich von Parma, geboren wurde. In seinen 87 Lebensjahren schuf er 27 Opern und setzte zahlreiche Konzerte mit großem Erfolg um. Seine bekanntesten Werke werden im Rahmen des Verdi-Festivals, das im kommenden Oktober in Parma stattfindet, aufgeführt.

Doch Verdi war nicht nur ein begeisterter Musiker, sondern ein ebenso guter Kenner und Liebhaber der italienischen und insbesondere regionalen Küche. Er interessierte sich sehr für die Landwirtschaft sowie die Reifeprozesse verschiedenster Lebensmittel. Lange Zeit lebte er auf einem Landgut in Sant’Agata d’Arda, wo er zahlreiche Sträucher und Bäume pflanzte, Weinreben erntete und sogar Schweine hielt. Seine Lieblingsspeisen waren einfache Gerichte, wie geschmorte Schweine-bäckchen oder Risotto mit Pilzen, Spargel und – wie kann es anders sein – dem herrlichen Parmaschinken und Parmesankäse seiner Heimat.

Giuseppe Verdis Leidenschaft für feines aber bodenständiges Essen geht auf seine Heimatregion, genauer noch auf Parma und Piacenza, zurück. Denn von dort kommen der köstliche Parmigiano-Reggiano, der feine Parma- und Zibello-Schinken sowie der traditionelle Balsamico-Essig Aceto Balsamico Tradizionale. Diese Spezialitäten, die mit ihrer DOP-Zertifizierung ein exklusives Qualitätssiegel aufweisen, sind weltweit für ihren außergewöhnlichen Geschmack bekannt.

Feierlichkeiten zu Parmas berühmtester Spezialität
Zahlreiche Briefe an seine langjährige Lebenspartnerin Giuseppina Strepponi bestätigen, dass Verdi ein wahrer Genießer der regionalen Produkte war. Diese Delikatessen können Besucher der Emilia-Romagna im Rahmen des großen Verdi-Jubiläums sowie des alljährlich zwischen September und Dezember stattfindenden „Wine Food Festivals“ selbst verköstigen. So wird in Parma vom 6. bis 22. September 2013 beispielsweise der Parmaschinken zelebriert. Während dieser Zeit kann die Herstellung des feinen Schinkens und anderer Wurstspezialitäten direkt mitverfolgt werden. Besucher erleben, wie mit viel Geduld, traditionellem Handwerk und dem einzigartigen Klima der Region ein wohlschmeckender Schinken entsteht, der natürlich auch probiert werden darf. In den vielen kleinen Burgen und Dörfern, die inmitten der Hügel von Parma liegen, finden zudem musikalische Events mit typischen regionalen Abendessen statt. Echten Parmaschinken erkennt man übrigens an einem Stempel auf der Schwarte, der die fünfzackige Krone des Herzogtums Parma darstellt.

Parmesan und Parmaschinken – ein vorzügliches Arrangement
Optimal wird der Parmaschinken vom feinwürzigen Parmigiano Reggiano, dem König unter den Käsesorten, ergänzt. Die Herstellung der großen Käselaibe kann am 5. und 6. Oktober 2013 in rund 30 Käsereien der Provinz Parma beobachtet werden. Geführte Besichti-gungen veranschaulichen den Besuchern, wie der Käse gebrannt und geformt wird und was genau das Qualitätssiegel „Parmigiano Reggiano“ in der Käserinde zu bedeuten hat. Seit Jahrhunderten wird die regionale Spezialität im gleichen Verfahren hergestellt, weshalb sie von der Europäischen Region den DOP-Status verliehen bekam und als König unter den Käsesorten Italiens gilt. Am schmackhaftesten ist der Parmigiano Reggiano, wenn er zwischen 20 und 24 Monate reifen konnte. Dieser Ansicht war auch Giuseppe Verdi, der Überlieferungen zufolge stets mit einem Stückchen Parmesan dieses Alters im Koffer durch die Lande zog.

Weitere Informationen zu den Events rund um das Thema Giuseppe Verdi und seinen 200. Geburtstag sind auf den folgenden Websites aufgelistet: www.emiliaromagnaturismo.it , www.giuseppeverdi.it und www.festivalverdiparma.it

Urlaubsangebote, die Opernaufführungen beinhalten, findet man unter www.visitemiliaromagna.com/en/holiday-packages/nabucco-and-bologna-the-festival-verdi-and-parma ; alle Events des Wine Food Festivals unter www.winefoodemiliaromagna.com/de

Robert Speth

GaultMillau Bern

Robert Speth mit 32 GM Punkten (18+14) – Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15) – Werner Rothen (17) und Markus Arnold (17) – Nik Gygax (18),Werner Schürch (17) und Kurt Mösching (17)

In Gstaad muss die Feinschmecker-Dichte enorm sein. Immer mehr Spitzenköche drängen ins «rote Buch». «Platzhirsch» ist Robert Speth in der «Chesery». „Wir bewundern seine klare Handschrift, seine Präzision, seinen sicheren Umgang mit «grosses pièces» (Riesenfische an der Gräte, Lammschultern usw.) und auch seinen Fleiss: Der 18-Punkte-Chef führt in Saanenmöser auch noch das beste Golf-Restaurant im Land (14 Punkte),“ schreibt der GaultMillau in seiner Ausgabe 2013.

Marcus G. Lindner, bis vor wenigen Wochen Zürichs Koch mit den meisten Punkten (18), will in «The Alpina» mindestens Gstaads bester Hotelkoch werden. Die vielen anderen erstklassigen Hotel-Küchenchefs nehmen die Herausforderung an: Peter Wyss im «Palace» (16), Stève Willié im «Grand Chalet» (16), Giuseppe Colella im «Park» (15) und Urs Gschwend im «Bellevue» (15).

Ohne Bewertung ist der «Lenkerhof» gelistet. Der herausragende 17-Punkte-Küchenchef Jan Leimbach hat das trendige Wellness-Hotel verlassen. Das ist keine gute Nachricht. Sein Nachfolger Andreas Haseloh tritt ein schweres Erbe an.

Und ausserhalb des Saanenlands? Natürlich ist der GaultMillau auch von Berns besten Köchen sehr begeistert. Von Altmeistern wie Werner Rothen («Schöngrün», 17 Punkte) genauso wie von Supertalent Markus Arnold im «Meridiano» (17).

Vor den Toren der Stadt? Nik Gygax lässt sich im «Löwen» Thörigen trotz wirtschaftlichen Schwierigkeiten nicht aus der Ruhe bringen, begeistert die Tester mal mit Hummer an unglaublicher Pinot-Noir-Sauce, mal mit einem grossartigen Cordon bleu (18 Punkte). Werner Schürch («Emmenhof», Burgdorf) und Kurt Mösching («Sonne», Scheunenberg/Wengi b. Büren) verteidigen ihre 17er. In der 16-Punkte-Liga steht der begabte Sascha Berther («Moospinte», Münchenbuchsee) unter besonderer Beobachtung. Erstmals auf 15 Punkten: Der «Bären» in Sigriswil.

Aufsteiger (10)
Bären, Sigriswil 15
3 Fische, Lüscherz 14
Belle Epoque, Golfhotel les Hauts de Gstaad, Saanenmöser 14
Hirsernbad, Ursenbach 14
Waldheim, Bern 13
Kreuz, Gals 13
Handeck, Guttannen 13
l’Étoile, Perrefitte 13
De la Clef, Les Reussilles 13
Hornberg, Saanenmöser 13

Neu im Guide (8)
Schönbühl, Hilterfingen 14
Pfisters goldener Krug, Suberg 14
dasRestaurant, Seepark, Thun 14
Essort, Bern 13
Rialto, Gstaad 13
16 Art Bar Restaurant, Saanen 13
L’Ecluse, Biel 12
The Alpina, Gstaad

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz:
www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/

Lokal, nach Gebieten aufgeteilt – ausführlicher:
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets –
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
842 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
572 Seiten + 4 Seiten Umschlag, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz Format 13,5 x 21 cm, CHF 52.–

Portofrei bestellen: ISBN 978-3-85859-361-0

Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Giuseppe Sestito

Hotel Lido Palace entführt 2012 in magische Spa- und Kulinarikwelten –
Neues Mitglied bei The Leading Hotels of the World

Zum Jahresauftakt trat das Lido Palace in Riva del Garda der Hotelvereinigung The Leading Hotels of the World bei. Als einziges Mitgliedshotel am Gardasee bietet es zur Saisoneröffnung mit dem Arrangement „Magic days in a Leading Hotel of the World“ ein Verwöhn-Wochenende für Zwei an. Der gemeinsame Urlaub beginnt mit hausgemachten Pralinen. Nach dem Flanieren entlang der Uferpromenade betreten Paare die Private Spa Suite im puristischen CXI Spa. Das CXI Paarbehandlungsritual wirkt straffend und streichelt in 140 Minuten Körper und Geist mit der Kraft der weißen Weintraube.
Es beinhaltet zwei Bäder, ein Peeling, eine Massage und eine Gesichtsbehandlung.

Tiefenentspannt begeben sich die Gäste abends in die Hände von Sternekoch Giuseppe Sestito. Er verzaubert mit einem sechsgängigen Menü im Restaurant Il Re della Busa. Sommelier Giulio Mitan empfiehlt den passenden Wein zu Fischgerichten sowie anderen mediterranen Neuinterpretationen. Ein Traumtag geht – der neue Morgen ruft zum Entdecken norditalienischer See- und Berglandschaften.

Das Paket enthält zwei Übernachtungen im Doppelzimmer Premier inklusive Frühstücks-Genießer-Buffet und kleinem Lunch. Es kostet für zwei Personen 920 Euro und ist von 28. März bis Ende Oktober 2012 unter +39 0464 021899 oder unter info@lido-palace.it zu buchen. Weitere Informationen finden sich auf www.lido-palace.it.

Katze ist lecker

Giuseppe «Beppe» Bigazzi, 77 Jahre alt, so etwas wie der Alfred Biolek Italiens, riet letzte Woche in seiner Kochsendung «La prova del cuoco» auf dem staatlichen Sender RAI zum Verzehr von Katze

Die Katze hat ein schönes weisses Fleisch, es ist wunderbar deliziös, ich habe oft davon gekostet. Am besten sei Katze „in umido“, an einer Sauce also.

Es ist dies eine kuriose Karrierewende für einen Mann, der sich seit vielen Jahren um die Erhaltung der italienischen Esskultur verdient macht und dafür ausgezeichnet wurde. Sein jüngstes Buch trägt den schönen, wenn auch unpassenden Titel «Die Küche des guten Menschenverstandes».

Lesen Sie den ganzen Artikel beim Schweizer Tagesanzeiger:
www.tagesanzeiger.ch/mobile/panorama/vermischtes/Geschmorte-Katze/s/23476458/index.html

Die Kochprofis – Einsatz am Herd

RTL2, Dienstag, 22.12., 22:15 – 23:15 Uhr

Seit fünf Jahren führt Giuseppe die ‚Pizzeria Colosseo‘ in Gaimersheim bei Ingolstadt. Der Italo-Bayer hat sein Restaurant mit viel Liebe zum Detail renoviert, dafür hat seine Familie ihr ganzes Geld in das Lokal gesteckt: insgesamt fast 700.000 Euro. Doch jetzt kommen nicht einmal mehr die Fixkosten rein und Giuseppe ist verzweifelt. Die Pizzeria war sein Traum, vor dem er nun am liebsten davonlaufen würde. Giuseppes Schwester Silvana hilft ihrem Bruder wo sie kann, schließlich hat auch sie schon 70.000 Euro in das ‚Colosseo‘ gesteckt. Doch anstatt die Hilfe dankbar anzunehmen, ist Guiseppe zu seiner Schwester unfreundlich und pampig. Der Streit unter den Geschwistern ist vorprogrammiert.

Dabei ist Guiseppe selbst für das Chaos verantwortlich: Seine Bedienungen und seine Köche sind nur Aushilfen. Alle arbeiten hauptberuflich in ganz anderen Jobs und kommen wann und wie sie wollen. Auch Guiseppe selbst ist eigentlich gelernter Automechaniker. So versucht der 36-Jährige alles selbst zu machen: Kochen, Bedienen und seine Mannschaft am Laufen zu halten. Und da wird der bayrische Italiener gerne mal laut – egal ob ihn die Gäste hören. Guiseppes System ist chaotisch, dementsprechend sieht es auch in der Küche aus. Gewürze? Fehlanzeige! Stattdessen wird alles mit Fertigpulver ‚verfeinert‘. Es gibt keine festen Abläufe, die Organisation stimmt hinten und vorne nicht. Je nachdem, wer in der Küche steht, schmeckt das Essen anders.

Die einzige Lösung: Die Kochprofis. Stefan Marquard, Ralf Zacherl und Martin Baudrexel sollen es richten. Das Testessen – weitab von echter italienischer Küche! Die Gerichte sind fad, die Essen werden auf der riesigen Karte falsch geschrieben, Fertiggewürzmischungen überlagern jeglichen Geschmack. Das Lokal hält in keiner Weise das, was sein Ambiente verspricht. Für die Kochprofis eine echte Herausforderung: Sie müssen wieder Leidenschaft für echt italienisches Essen im ‚Colosseo‘ entfachen!

Giuseppe Cravero ist der Pizzaweltmeister 2009

Der Pizzaweltmeister 2009 kommt aus der Tuscia am Bolsena See in Italien

Beim World Cup 2009 gewinnt die beste Pizza aus Italien vom 38-jährigen Pizzabäcker Giuseppe Cravero aus Vetralla in der Provinz Viterbo (Tuscia), nahe Rom

2009 kommt der Pizzaweltmeister aus Vetralla im nördlichen Latium (Tuscia).

Die Konkurrenz um den Titel Pizzaweltmeister und beste Pizza 2009 hat der 38-jährige Giuseppe Cravero aus Vetralla in der Provinz Viterbo (Tuscia), nahe Rom gewonnen.

In San Sebastian al Vesuvio, nahe Neapel, kamen vom 30.11. – 3.12. über 480 Pizzabäcker aus der ganzen Welt zusammen, um unter sich den Titel des weltbesten Pizzaiolo auszumachen.

Veranstaltet wurde der Wettbewerb -World Cup – Coppa del Mondo di Pizza- von der europäischen Vereinigung der traditionellen Pizzabäcker und typisch italienischen Restaurants U.E.P.T&R (Unione Europea Pizzaioli Tradizionali & Ristoratori) deren Vorsitz Agostino Marinaro aus der Region Kampanien inne hat.

Gegen die harte Konkurrenz musste sich der gebürtige Neapolitaner Giuseppe Cravero in mehreren Disziplinen durchsetzen. So wurde er Erster in der Kategorie -Pizza Classica-, Zweiter mit seiner -Margherita doc- und -Pizza dolce dessert-, und Vierter jeweils mit der -Pizza in pala-, -Pizza fritta- und -Calzone doc-.

Besonderen Erfolg erzielte er mit seiner Pizzakreation -PIZZA TUSCIA-, die nur leckere und originäre Zutaten aus der heimischen Produktion der Tuscia enthält (Pilze aus Tarquinia, Salami aus Viterbo, Roter Knoblauch aus Proceno, Pecorino aus Fossa, Olivenöl extravergine aus Vetralla, Wildfenchel aus Monte Romano und Mozzarella aus Cioffi.

Mit der Gesamtpunktzahl von 1502 Punkten wurde er schließlich Gesamtsieger und darf sich jetzt mit seinen Pizzakreationen Pizzaweltmeister 2009/10 nennen.

Giuseppe Cravero freut sich nicht nur über seinen persönlichen Erfolg, sondern auch über den Sieg der typischen Pizzaherstellung mit besten Zutaten, die heutzutage immer mehr Verschwinden begriffen ist. In seiner Pizzeria -Il Babba- im kleinen Vetralla legt er besonderen Wert auf den Erhalt der ursprünglichen regionalen Küche.

In der Tuscia, der Name bezieht sich auf den Landstrich, in dem die Regionen Toskana, Umbrien und Latium am Bolsena See aneinander grenzen, wird insgesamt auf den Erhalt der kulinarischen Tradition geachtet. Selbstverständlich hat die biologische landwirtschaftliche Produktion hier einen hohen Stellenwert.

Touristisch gesehen noch immer ein wenig bekannter Geheimtipp, kann es jetzt diese schöne Gegend sogar kulinarisch weltmeisterlich mit den Angeboten des nahen Roms und der Touristenhochburg Toskana aufnehmen.

Verdi und die Emilia Romagna

Musikalisch – Kulinarisch
Giuseppe Verdi war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Mitte 30 zog sich der erfolgreiche und damals schon weltberühmte Musiker in die Einsamkeit seines Landguts in Sant’Agata in der Nähe seines Geburtsorts Roncole zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der Trattoria ‚La Buca‘ in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf.

Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi. Bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den ‚Maestro‘. In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren absoluten Höhepunkt: Dort tragen nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels haben den Namen mancher Operntitel.

‚Verdi und die Emilia Romagna‘ ist ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma mit einem Ausflug zu den Opernfestspielen in Verona.

3sat, Samstag, 14.06., 09:40 – 10:20 Uhr

Verdi und die Emilia Romagna

Giuseppe Verdi (1813 – 1901) war nicht nur Komponist, sondern auch Landwirt und Koch. Bereits mit Anfang 30 zog er sich in die Einsamkeit von Sant’Agata zurück. Er bekannte sich zum einfachen Landleben und war ein großzügiger Gastgeber auf seinem wunderschönen Anwesen. Auf den Tisch kamen meist eigene Produkte. Bis heute bietet die Emilia Romagna kulinarische Spezialitäten, die schon Verdi liebte, wie Miriam Leonardi, die begnadete Köchin der ‚Trattoria La Buca‘ in Zibello, zu erzählen weiß. Wegen ihrer hervorragenden Küche nimmt so mancher Gast auch eine lange Anreise in Kauf. Massimo Spigarolis Urgroßvater war einst Pächter bei Verdi, und bis heute reden die Spigarolis, die mit Culatello-Schinken-Produktion und Haubenrestaurant mittlerweile zu kulinarischen Großunternehmern geworden sind, ehrfürchtig über den ‚Maestro‘. In Busseto findet die kulinarische Verbindung mit Verdi ihren Höhepunkt: Dort präsentieren sich nicht nur Weinflaschen, Käse und Würste mit Verdis Konterfei, sondern auch süße Delikatessen und allerlei Devotionalien. Sogar die Hotels tragen den Namen mancher Operntitel.

Ein musikalisch-kulinarisches Porträt Giuseppe Verdis und seiner Heimat zwischen Busseto und Parma. Auf Verdis Spuren folgt der Film den Besonderheiten dieser Landschaft und ihren Bewohnern und beschreibt deren einfache Gerichte und Spezialitäten.

3sat, Sonntag, 11.05., 05:25 – 06:00 Uhr

Verdi-Wochen in der Deutschen Oper Berlin

…Fünf Mal Giuseppe Verdi steht auf dem Opern-Programm der diesjährigen Festwochen an der Deutschen Oper Berlin vom 17. Februar bis zum 28. März 2008. Der italienische Opernreigen eröffnet mit „Simon Boccanegra“ in einer Inszenierung von Lorenzo Fioroni, gefolgt von „Nabucco“, „La Traviata“ und „Rigoletto“. Von Christopher Alden in Szene gesetzt feiert „Aida“ unter der musikalischen Leitung von Renato Palumbo am 2.März Premiere. Ein Verdi-Liederabend mit Ensemblemitgliedern ergänzt die Verdi-Wochen.

www.deutscheoperberlin.de