Ein FILETSTÜCK muss Geschichte haben

Altes, getrocknetes Fleisch? Ungenießbar, möchte man meinen. Im Berliner FILETSTÜCK ist vier Wochen abgehangenes Fleisch die Spezialität des Hauses. Statt möglichst frisch geschlachtet kommt hier „dry aged“-Fleisch auf den Teller. In bester Begleitung.

Trocken gereiftes Fleisch, ursprünglich eine Methode, um es haltbarer zu machen, ist heute ein besonderes Luxusprodukt und etwas für wahre Feinschmecker. Das Berliner FILETSTÜCK erhebt diese Methode zur gastronomischen Kunst:
Eine Fleisch-Sorte des Hauses, das FILETSTÜCK DRY AGED wird im Niederrhein eigens für das Berliner Restaurant aussortiert. Nach genauen Kriterien penibel ausgewählt, lässt man dort das Fleisch – unter gewissenhafter Beobachtung von Lufttemperatur, -zirkulation und –Feuchtigkeit – vier Wochen lang trocken reifen.

Durch diese aufwendige Prozedur verliert das Fleisch 20% Wasser: Ein deutlicher Gewinn an Geschmack und Qualität. Laut FILETSTÜCK-Küchenchef Sascha Ludwig, zeichnet sich das Fleisch der FILETSTÜCK-Eigenmarke durch eine „einzigartige, unverwechselbare nussig-kräuterige Note“ aus.

Das exklusive Steak kann man in beiden Berliner Niederlassungen des FILETSTÜCKs entweder pur oder in bester Begleitung genießen. Beilagen wie glasierte Karotten mit Sesam und Harissa oder Babyleaf-Spinat mit Ingwer-Limettensauce betten das Deluxe-Steak in ein Geschmackserlebnis, das in Erinnerung bleibt.

Herbert Beltle

Nun war es endlich so weit – Deutschland hat wieder einen Bundespräsidenten, mit dem sich alle wieder „besser identifizieren“ können. Den aufregenden Wahltag, dessen Ergebnis ja bereits vorab bekannt war, ließ der frisch gekürte Bundespräsident, Joachim Gauck, im Restaurant „Altes Zollhaus“ am Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg ausklingen.

Einige Freunde und Weggefährten waren dabei, sowie die Fraktionsvorsitzenden der anderen Parteien, und natürlich, mit Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Gauck bei World-Toques/Euro-Toques-Maitre Herbert Beltle angestoßen auf das „grandiose“ Ergebnis. Beltles „Altes Zollhaus“ ist bekannt für sein idyllisches Ambiente, und speziell für die leckeren Entengerichte. Einem Boulevard-Blatt sagt Gauck in gelöster Stimmung: „Das Essen war wunderbar. Eine ganz entspannte Atmosphäre. So viele politische Richtungen in Harmonie an einem Tisch vereint hat man ja selten.“

Und dass das Essen so gut schmeckte, lag an Herbert Beltle und seinem Küchenteam. Beltle meint: „Für uns war es natürlich eine Riesen-Ehre!“, dass sich der Bundespräsident mit Freunden und Kollegen gleich nach der Wahl im „Zollhaus“ einfand am frühen Abend. Beltle kennt seine Stammkundschaft, von daher traf Beltle auch gleich die Entscheidung für ein leckeres, regionales und „bodenständiges“ Menü: „Es gab Räucheraal auf Vollkornbrot und Kräuterrührei…“, weiter ging es mit einem Zander auf einer Bohnenkasserole, geschmorte Rinderschulter, ein rosagebratenes Filet mit „Thymian-Nocken“ ergänzte das Menü, und als Dessert kredenzte Beltle „Vanillecreme“ mit Balsamico-Kirschen.

So war Herbert Beltle also der Erste, der das neue Staatsoberhaupt bekochen durfte. Auch ein kleines Stück Geschichte – für Herbert Beltle, aber auch für die World-Toques/Euro-Toques-Community.

Alle zertifizierten World-Toques*Euro-Toques Sternegarantie-Restaurants Europa- und weltweit sind zu finden unter www.eurotoques.de und www.eurotoques.org bzw. www.world-toques.com Restaurant Guide.

Menue-Karussell in im Herzen des Ruhrgebiets

Bald dreht sich wieder das Menue-Karussell: Insgesamt 89 Restaurants im Herzen des Ruhrgebiets laden Feinschmecker vom 1. Februar bis 31. März 2012 wieder zu exquisiten Vier-Gänge-Menüs ein.

Das Besondere: Erstmals sind viele teilnehmende Restaurants auf Bookatable.com kostenfrei und in Echtzeit online reservierbar. Auf der Website ist ab sofort eine eigene Seite für das Menue-Karussell geschaltet. Zu den Restaurants – ob in Bochum, Gelsenkirchen oder Dortmund – wird ein Kalender eingeblendet, der zeigt, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit noch Plätze reservierbar sind.

Beim Menue-Karussell rotieren diverse Restaurants, vom einfachen Restaurant um die Ecke bis hin zum über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Gourmet-Tempel. Zu den Mehrgänge-Menüs gehören auch begleitende Getränke wie Wein, Bier und Wasser.

„Das Menue-Karussell hat sich seit dem ersten Jahr zu einem festen Bestandteil im Veranstaltungskalender entwickelt. Wir freuen uns, den Gästen in diesem Jahr erstmals mit der Online-Reservierung einen noch einfacheren und bequemeren Zugang zu gewähren“, beschreibt Frank Hensgens, Geschäftsführer Zentraleuropa von Bookatable, die nutzerfreundlichen Neuerungen in diesem Jahr.

Von den Restaurants in Dortmund und Umgebung drehen sich 28 beim Menue-Karussell, angefangen beim „Alter Bahnhof“ bis hin zum Restaurant im „Parkhotel Wittekindshof“.

Teilnehmende Restaurants in Bochum und Hattingen: insgesamt 30 Restaurants von „A“ wie „Altes Brauhaus Rietkötter“ bis „Z“ wie „Zum Neuling“

Restaurants in Recklinghausen/ Dorsten/ Herne/ Castrop-Rauxel/ Haltern am See: Hier bieten insgesamt 31 Restaurants winterliche Vier-Gänge-Menüs an, darunter das „Altes Dorf“ und „Pfeiffer’s Sythener Flora“.

Alle online buchbaren Restaurants sind auch per Smartphone reservierbar. Bookatable hat Applikationen für iPhone und Android entwickelt, die kostenfrei in den jeweiligen Download-Portalen heruntergeladen werden können.

www.menue-karussell.de

Gewohnheiten ändern – Energie sparen

Kostenloser Öko-Haushaltsplaner hilft, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen

Das Glitzern und Leuchten ist verschwunden. Schwibbögen, Lichterketten und der blinkende Tannenbaum wandern mit dem Jahresanfang wieder in die Kiste und warten auf den nächsten Einsatz. Was bleibt, ist die Stromrechnung und meistens ein paar gute Vorsätze, im neuen Jahr etwas sparsamer zu sein. Wer dabei noch ein wenig Unterstützung braucht, kann auf den „Öko-Haushaltsplaner“ zurückgreifen, den der Beratungsdienst Geld und Haushalt der Sparkassen-Finanzgruppe allen Verbrauchern kostenlos zur Verfügung stellt.

Die Broschüre hilft, Stromfresser im Haushalt zu identifizieren und gibt Tipps, wie man seine Energiebilanz verbessern kann. Wussten Sie beispielsweise, dass durchschnittlich 77 Prozent des Energiegesamtbedarfs nur für die Beheizung der Wohnung verwendet wird? Gerade in der kalten Jahreszeit kann man mit einigen Grundregeln des Heizens sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel schonen – und so doppelt die guten Vorsätze in die Tat umsetzen.

Auch bei den Haushaltsgeräten lässt es sich sparen. Für die „weiße Flotte“, also Kühl- und Gefrierschrank, Herd, Waschmaschine oder Geschirrspüler bietet der „Öko-Haushaltsplaner“ Checklisten, um das Einsparpotenzial dieser Großverbraucher auszuloten. Es kann sogar sinnvoll sein, ein altes, noch funktionierendes Gerät durch ein neues modernes zu ersetzen. Eine neue Wasch- oder Spülmaschine benötigt zwischen 30 und 40 Prozent weniger Strom als ein 20 Jahre altes Gerät und spart zudem noch Wasser. Der „Öko-Haushaltsplaner“ enthält darüber hinaus viele weitere Anregungen für eine geschickte Balance zwischen Ökonomie und Ökologie, die sich für Natur und Haushaltskasse gleichermaßen auszahlt.

„Mein Öko-Haushaltsplaner“ kann kostenlos über http://www.geldundhaushalt.de/ratgeberservice/planungshilfen/oeko_hhp.html bestellt oder heruntergeladen werden.

Die kulinarische Reportage

Waldschweine und junge Reben

Karl-Heinz Wolf ist der Pionier der gehobenen Küche in Deutschland. Er hat die Firma Rungis Express gegründet und wieder verkauft; in Bonn hatte er in den 70er Jahren das Restaurant Chez Loup zu großem Ansehen gebracht und seine Firmen WeinArt und Grand Cru Select gehören auch zu den besten Weinhandels-Adressen des Landes.

Jetzt züchtet er im Salzkammergut Ochsen, Schweine und Geflügel vom Feinsten. Seine Öko-Produkte erzielen zwar Höchstpreise, aber die extrem extensive Produktionsweise (Schweine zum Beispiel werden mindestens zwölf statt der üblichen vier Monate alt) beschert ihm trotzdem kaum Gewinne. Im Burgenland will der Visionär jetzt ein altes erzherzogliches Weingut zu neuem Ansehen bringen und sich vom Start weg mit den großen Namen aus Bordeaux und Burgund messen lassen.

Da der Rheinländer sich aber als Ideengeber versteht und nichts so sehr meidet wie das operative Geschäft, also die tägliche Arbeit, hat er sich dafür Profis aus dem In- und Ausland geholt. Nur eines lässt er sich nicht nehmen: die pingelige Qualitätskontrolle seiner Pinot Noir-Trauben – Stück für Stück. Die überwacht er auf einem Tennisschiedsrichter-Stuhl thronend.

WDR, Samstag, heute, 17:00 – 17:20 Uhr

Kann man das essen? Essen zwischen Ekel und Genuss

Was dem einen übel aufstößt, ist für den anderen oft ein kulinarischer Hochgenuss: Ob Schimmel-Steak oder Rieseninsekten – so manche Bereicherung des Speiseplans ist nichts für schwache Nerven. Nach immer wiederkehrenden Lebensmittelskandalen suchen die Deutschen verstärkt nach einem Pendant zur herkömmlichen Ernährung. Dabei verlaufen die Grenzen zwischen Ekel und Genuss oft fließend.
Ob lebendiger Oktopus in Korea oder verfaulte Eier in China: Dass in Asien einiges verspeist wird, was nach deutschem Lebensmittelgesetz sogar illegal wäre, ist hinreichend bekannt. Doch man muss nicht in die Ferne schweifen, um an die Grenze zwischen Ekel und Genuss zu stoßen.

Frank Ochmann kommt aus Berlin und ist in der Hauptstadt besser bekannt als ‚der Insektenkoch‘. In seinen gut besuchten Kochkursen zeigt er wissenshungrigen Hauptstädtern, wie aus einer gewöhnlichen Heuschrecke ein ’süßer Hüpfer‘ im Schokomantel wird. ‚Getrocknete Heuschrecke ist auf jeden Fall das Einsteigermodel‘, verrät Ochmann.

Für 40 Tage altes ‚Gammelfleisch‘ zahlen Gäste in einem Hamburger Nobel-Restaurant ein kleines Vermögen. Das sogenannte ‚Dry Aged Beef‘ kostet 98 Euro für zwei Personen. Beim ‚Dry Ageing‘ wird das Fleisch am Knochen luftgetrocknet. Dabei wird es schwarz, hart und bildet an der Oberfläche eine weiße, flaumige Schimmelschicht. Im Restaurant ‚Goldfisch‘ kann man das verwesende Rindfleisch noch im Reifeschrank begutachten, bevor es zubereitet wird.

Noch vor fünf Monaten hätte sicher auch Karen Duve ein Steak nicht abgelehnt. Heute ist sie Vegetarierin. In einem Selbstversuch hat sie zuerst dem Fleisch abgeschworen und sich am Ende sogar nur noch von Früchten ernährt. ‚Für mich war das größte Argument, dass die Art wie unser Fleisch hergestellt wird verbrecherisch ist.‘ erklärt Karen Duve. Ginge es nach ihr, sollte nicht nur das Auge mit essen, sondern auch der Verstand.

RTL, Sonntag, heute, 22:40 – 23:10 Uhr

Kulinarisches, Kunstgegenstände und Zirkuskunst

MDR, Montag, 01.03. um 15:30 Uhr

Kulinarisches, Kunstgegenstände und Zirkuskunst

Der „Lingam“ ist ein altes hinduistisches Göttersymbol in Gestalt des Penis. Das buddhistische Thailand hat das Symbol in seine Traditionen übernommen. Das Team traf einen religiösen Sammler, der ständig über 2.000 Holzpenisse am Körper trägt – als Schutz gegen Unfälle.

In einem Zirkus in der kambodschanischen Stadt Battambang treten Flüchtlingswaisen in einem eigenen Zirkus auf. Die Kinder von Opfern der Roten Khmer überwinden mit ihren Auftritten das Trauma von Armut und Vertreibung. Eine der jungen Artistinnen erweist sich als großes Talent. Eigentlich ist es verboten, aber noch immer bringen Elefantenführer ihre Tiere in Bangkoks Innenstadt. Dort betteln sie um Almosen von den Touristen. Wir begleiten einen jungen Elefanten auf dem Weg über Müllkippen und verstopfte Straßen in die Rotlichtviertel der Stadt.

Geriebener Apfel hilft nach Durchfall

Geriebener Apfel hilft nach Durchfall

Pektinhaltige Nahrungsmittel bringen den Stuhlgang wieder in Schwung

Um nach einem Durchfall dem Darm wieder auf die Sprünge zu helfen, sind pektinhaltige Nahrungsmittel hilfreich. Dazu gehören auch geriebene Äpfel, was als altes Hausmittel bekannt ist. Es sollte aber erst an zweiter Stelle zum Einsatz kommen. „Bei Durchfall geht es zunächst darum, den Verlust an Wasser und Mineralstoffen auszugleichen“, erklärt die Kinderärztin Dr. med. Claudia Saadi im Apothekenmagazin „BABY und Familie“. Das funktioniere am besten mit einer Glukose-Elektrolytlösung aus der Apotheke. Geriebener Apfel oder eine Karottensuppe helfen anschließend, mit ihrem Pektingehalt den Stuhlgang zu regulieren.

Weitere Infos zu Krankheiten bei Kindern und ihrer Therapie unter www.baby-und-familie.de/Kinderkrankheiten .

Rezept aus dem Menü-Karussell 2010: Lauwarmer Apfel-Vanilleschlupfer

53 Revier-Restaurants machen mit bei
„ESSEN GENIESSEN & friends. Hier kocht das Herz Europas.“

Thomas
Möllecken vom Mülheimer Restaurant „Mölleckens Altes Zollhaus“ verrät das
Rezept zu seinem Dessert aus dem „Menü Karussell 2010“.

53 ausgewählte Restaurants im Revier nehmen an der Aktion „Menü Karussell
2010“ teil, die noch bis einschließlich Samstag läuft. Die Beteiligten haben
sich in der gastronomischen Vereinigung „ESSEN GENIESSEN & friends“
zusammengeschlossen und im Jahr von Europas Kulturhauptstadt Ruhr 2010 aus
18 ausgewählten Produkten der Region abwechslungsreiche und tolle
Vier-Gang-Menüs mit ausgewählten, dazu passenden Weinen kreiert.

www.essen-geniessen.de
Mölleckens Altes Zollhaus
Restaurant und Hotel
Karola und Thomas Möllecken
Duisburger Straße 239
45478 Mülheim an der Ruhr (Speldorf)
Telefon: 0208 – 503 49
Telefax: 0208 – 444 16 03
Mail: info@moellecken.de
Internet: www.moelleckensalteszollhaus.de

Rezept aus dem Menü-Karussell 2010:

Lauwarmer Apfel-Vanilleschlupfer
an weißem Schokoladeneis

Lauwarmer Apfel-Vanilleschlupfer an weißem Schokoladeneis

Biskuit ( Wiener Masse ):
4 Eigelb
4 Eiweiß
110g Puderzucker
90g Mehl

Eigelb mit ca. 40g Puderzucker schaumig schlagen.
Eiweiß mit ca. 40g Puderzucker steif schlagen.
Einen Teil des Eischnees unter die Eigelbmasse ziehen und etwas verrühren. Den restlichen Eischnee
mit dem Mehl untermelieren. Masse bei 220 Grad ca. 10 Minuten auf einem Blech ausbacken.
Nach dem Auskühlen in Würfel zerschneiden.

Danach:
1 Ei,
ca. 150ml Sahne,
50g Zucker,
einen kleinen Apfel (in feine Würfel geschnitten),
1 Vanilleschote (das Mark),
1/2 Päckchen Backpulver und
ca. 50g Mehl

hinzugeben und zu einem Teig unterheben.

Teig in Timbals (Förmchen) füllen und im Wasserbad bei 200 Grad ca. 30 Minuten ausbacken.

Weißes Schokoladeneis:
250g Sahne
100g Zucker
4 Eigelb
2 EL Brandy

Über einem kochendem Wasserbad zur Rose ( leicht Bindung ) abziehen.
Durch ein Haarsieb passieren und 100g Weiße Schokolade hinzufügen und sofort verrühren, bis sie
sich aufgelöst hat.

Auskühlen und mit Hilfe einer Eismaschine auffrieren.

Den Schlupfer und das Schokoladeneis anschließend auf einem Teller mit Früchten anrichten und
servieren.

Wiens Weihnachtsmärkte und -dörfer im Test

Von Jahr zu Jahr sorgen immer mehr
Christkindl- und Weihnachtsmärkte für weihnachtliche Stimmung in Wien.
Das auf Mystery Shopping spezialisierte Unternehmen checkbaseone gibt
auch 2009 wieder einen Überblick über die besten Angebote.

Insgesamt 88 KonsumentInnen im Alter von 20 bis stolzen 73 Jahren haben
die Märkte und Dörfer Altes AKH, Karlsplatz, Freyung, Am Hof,
Rathausplatz, Schloss Schönbrunn, Maria-Theresienplatz, Schloss
Belvedere und Spittelberg unter die Lupe genommen. Erstmals waren im
Testfeld auch die vergleichsweise kleinen Weihnachtsmärkte
Türkenschanzpark und Schloss Wilhelminenberg vertreten. Die
Testkategorien umfassten neben allgemeinen Markteigenschaften das
Geschenkwarenangebot und die Punschstände – im Blickfeld hatten die
TesterInnen alles von der Servicequalität, über die Sauberkeit bis hin
zum eigentlichen Punsch.

Die Gesamt-Ergebnisse zeigen, dass sich ein Besuch an den Adventmärkten
auf alle Fälle lohnt. So bewerteten 93,1% der TesterInnen ihren
Marktaufenthalt als „angenehm“ oder sogar „sehr angenehm“ und zur Freude
der Weihnachtsmarkt-BesucherInnen erreichte die Sauberkeit der Märkte
einen Wert von 91,5%.

Die Sortenvielfalt an Punsch kann sich überall sehen lassen. So finden
sich neben klassischem Orangenpunsch auch ausgefallene Mischungen wie
Apfel-Ingwer oder Vanille-Maroni im Angebot. Der sogenannte
„Kinderpunsch“ ist nahezu an allen Punschständen erhältlich und ist
nicht nur Alternative für kleine Besucher, sondern auch das Getränk für
Marktbesucher, die mit dem Auto unterwegs sind.

Punschstände – freundlich und sauber

Die Punschstände punkten bei Testerinnen und Testern neben der Auswahl
vor allem mit freundlichem Personal (88,6%), mit Sauberkeit (89,2%) und
mit kurzen Wartezeiten (96,6%). Unterschiedlich fällt das Ergebnis zur
Frage nach einem „Dankeschön“ aus. An den Weihnachtsmärkten Schloss
Schönbrunn und Spittelberg wurde nur 37,5% der TesterInnen ein Dank für
den Einkauf ausgesprochen. Insgesamt gab es mit 69,3% aber eine
Steigerung zum Vorjahrsergebnis von 65,1%.

Als geschmackliche Spitzenreiter überzeugten die Punschstände bei der
Karlskirche mit 96,9% und am Rathausplatz mit 93,8%. Gut gemundet,
nämlich zu jeweils 90,6%, haben auch die Punschkreationen Am Hof, auf
dem Maria-Theresienplatz und im Alten AKH. Bei letzterem durfte sich
eine Testerin sogar über eine Kostprobe freuen. Besonders angenehm wurde
von den verkostenden Personen der Besuch am Kunsthandwerksmarkt
Karlsplatz empfunden. Dieser konnte mit 91,5 von 100 möglichen Punkten
auch den Gesamtsieg in der Kategorie „Punschstand“ gewinnen. Gefolgt von
den Standl´n am Maria-Theresienplatz mit 90,6% und dem Alten AKH mit
89,2%.

Kleine Geschenke und Selbstgemachtes

Wiens Adventmärkte und -dörfer sind eine wahre Fundgrube für
weihnachtliche Geschenkideen. Aufgefallen ist den Marktbesuchern in
diesem Jahr vor allem die multikulturelle Mischung aus traditionell
österreichischen Produkten und Exoten wie z.B. afrikanische Kunstwerke.

Mit Ausnahme der beiden Test-Neulinge – Schloss Wilhelminenberg und
Türkenschanzpark – findet man auf allen Märkten ein großes Angebot an
Geschenkwaren. Die Spreu vom Weizen trennt sich allerdings spätestens
bei der Frage „bietet dieser Markt hauptsächlich Kunsthandwerk und
Selbstgemachtes“. Der Klassenprimus Karlskirche konnte auch in diesem
Jahr seine Führungsposition als bester Kunsthandwerks-Markt halten und
erreichte auf Grund der großen Auswahl an selbstgemachten Geschenken
beeindruckende 96,6%. Den zweiten Platz teilen sich, mit je 84,4%, die
Märkte am Spittelberg und in Schönbrunn. Dem kleinen Markt am
Wilhelminenberg vergaben die TesterInnen als Schlusslicht immerhin noch
46,9%.

Deutlich schlechter als im Vorjahr (61,5%) fiel die Nachfrage nach der
Kaufbereitschaft aus. Nur 46,6% beantworteten die Frage „Würden/Werden
Sie auf diesem Markt Geschenke kaufen“ mit einem „Ja“ bzw. „Eher Ja“.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen in der Kategorie „Geschenkwaren“ konnte der
Markt am Spittelberg mit 81,9%, knapp vor dem Karlsplatz mit 80,6%, für
sich entscheiden. Der Maria-Theresienplatz, der die TesterInnen vor
allem mit seinem Preis-Leistungsverhältnis überzeugte, belegte mit 80%
noch einen Stockerlplatz.

Unterhaltung für kleine Gäste

Die meisten Adventmärkte halten für die Kleinen ein buntes
Kinderprogramm bereit. Zu wenig Unterhaltung gibt es laut TesterInnen
nur auf der Freyung und gar keine Am Hof. Sehr erfreut zeigten sich die
testenden Marktbesucher aber über den Eislaufplatz beim Weihnachtsmarkt
Schloss Wilhelminenberg.

Die Sieger – Wiens beliebteste Weihnachtsmärkte

Die TesterInnen hatten beim checkbaseone Service Check zahlreiche
Faktoren zu beachten. Das Angebot der Stände, Sauberkeit am Markt,
Punsch-Qualität, Warenvielfalt und vieles mehr wurden überprüft und
bewertet. Auch der optische Gesamteindruck und der Wohlfühlfaktor wurden
berücksichtigt.

Die Märkte können allesamt als sehr sauber bezeichnet werden. Die
Bandbreite erstreckt sich dabei von 96,9% an den Standorten Schloss
Belvedere, Maria-Theresienplatz und Türkenschanzpark bis zu immer noch
guten 78,1% beim Schloss Schönbrunn. Die Toiletten waren übrigens
nirgendwo leichter zu finden als am Maria-Theresienplatz (96,9%) und
waren mit 95,8% obendrein besonders sauber. Dieser Markt findet sich
auch in der Bewertung der allgemeinen Markteigenschaften mit 97,7% ganz
oben.

Zu jeweils vollen 100% als angenehm und optisch ansprechend empfanden
die Tester ihren Besuch an den Weihnachtsmärkten bei der Karlskirche,
dem Rathausplatz sowie dem Maria-Theresienplatz.

In der Gesamtbewertung ließ der Maria-Theresienplatz mit 90,4 Prozent
den Vorjahressieger Adventmarkt Karlskirche knapp hinter sich (89,3
Prozent). Aufstiegen ist in diesem Jahr das Weihnachtsdorf Altes AKH,
das mit 85,7 Prozent zwei Plätze von Rang 5 auf 3 gutmachen konnte.

Über checkbaseone

Das österreichische Unternehmen checkbaseone ist spezialisiert auf
Mystery Shopping und verwandte Dienstleistungen. Als Teil eines
internationalen Netzwerkes unterstützt die Service Check-Agentur
Unternehmen im operativen Controlling und der Qualitätssicherung.
Auswahl und Einsatz der Tester sowie Analyse und Interpretation der
Ergebnisse erfolgen nach den individuellen Bedürfnissen der Kunden und
schaffen durch die landesweit durchgeführten Checks die Basis für
entsprechende Maßnahmenplanungen.

Um die Service- und Beratungsqualität objektiv zu überprüfen, werden
unabhängige Tester in die Geschäfte der Auftraggeber zum Einkaufen,
Durchführen von Beratungsgesprächen oder zum Überprüfen von
Angebotspräsentationen geschickt.

Tester werden kann jeder

checkbaseone setzt bewusst keine ProfitesterInnen, sondern „reale“
KonsumentInnen ein. Prinzipiell kann sich also jede/r (Mindestalter: 18
Jahre) einfach über die Website des Unternehmens anmelden und nebenbei
an spannenden Mystery Shopping Projekten teilnehmen. „Wir freuen uns
natürlich über jeden weiteren Zuwachs in unserem österreichweiten
Testerpanel“ meint checkbaseone Geschäftsführerin Mag. Gerlinde
Scholler. „So kann man dazu beitragen, Österreichs Konsumlandschaft
positiv zu verändern.“

Weitere Informationen zum Unternehmen und zur Testeranmeldung direkt
unter http://www.checkbaseone.com