Wählen gehen!

Der Branchen-Oskar“Best-of-the-Best“ Awards – Offene Online-Wahl der Besten aus Gastronomie, Handel und Produktion anlässlich der CHEF-SACHE

Die Auswertung der 1. Stufe ist abgeschlossen und die Kandidaten für die Finalrunden stehen fest. Wählen Sie nun Ihre Favoriten.

Die Top 10 Kandidaten jeder Kategorie finden Sie in alphabetischer Reihenfolge auf der Wahl­plattform. Die vorläufige Rangliste bleibt zunächst Geheimnis von Port Culinaire.

Sie wählen erneut und zwar den/die Kandidaten/in aus der Top 10 Liste, der/die für Sie die No. 1 werden soll. Das Wahltool zur Online-Wahl befinden sich auf http://www.chef-sache.eu/awards/best-of-the-best-award/onlinewahl-stufe-2.html
Abstimmungsende: 20. September 2016

Award Ceremony:
Die Nominierten der einzelnen Kategorien werden zur CHEF-SACHE in Köln am 25. September 2016 eingeladen. Sie alle erhalten eine Urkunde, denn sie haben viel erreicht und durch ihre Nominierung massenhaft Zuspruch für ihre Arbeit erhalten. Doch letztlich gilt: Es kann nur einen Sieger geben. Dieser wird je Kategorie im Rahmen der feierlichen Award Ceremony verkündet. Durch das Programm führen die Schauspielerin und Moderatorin Michaela Schaffrath, Thomas Ruhl und namhafte Laudatoren. Im Anschluss laden die Veranstalter zur großen Metro-Party ein.

Top 10 of Europe & Germany (in alphabetischer Reihenfolge)
A. Chefs
1. European Champion 2016
Eneko Atxa, Azurmendi – Spanien • Jonnie Boer, Librije – Niederlande • Massimo Bottura, Osteria Francescana – Italien • Mauro Colagreco, Mirazur – Frankreich • Alain Passard, Arpège – Frankreich • Tim Raue, Restaurant Tim Raue – Deutschland • René Redzepi, noma – Dänemark • Heinz Reitbauer, Steirereck – Österreich • Joan Roca, El Cellar Can Roca – Spanien • Joachim Wissler, Vendôme – Deutschland

2. Port Culinaire Nationalheld 2016
Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Thomas Bühner, Restaurant la vie • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Sarah Henke, Restaurant Yoso • Christian Jürgens, Restaurant Überfahrt • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

3. Impulsgeber 2016
Heiko Antoniewicz • Christian Bau, Restaurant Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Sven Elverfeld, Restaurant aqua • Kevin Fehling, Restaurant The Table • Jan Hartwig, Restaurant Atelier • Yoshizumi Nagaya, Restaurant Nagaya • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Felix Schneider, Restaurant Sosein • Christian Sturm-Willms, Restaurant Yunico • Joachim Wissler, Restaurant Vendôme

B. Restaurants und Service
1. Hot Spot 2016
aqua, Sven Elverfeld • Horvath, Sebastian Frank • Nagaya, Yoshizumi Nagaya • Nobelhart und Schmutzig, Billy Wagner • Restaurant Tim Raue, Tim Raue • Sosein, Felix Schneider • Storstad, Anton Schmaus • The Table, Kevin Fehling • Vendôme, Joachim Wissler • Yunico, Christian Sturm-Willms

2. Mr. oder Mrs. Feel Good 2016
Yildiz Bau, Victor’s Fine Dining by Christian Bau • Nicole Bänder, Le Flair • Barbara Berger, Storstad • David Breuer, Schwarzwaldstube • Matthias Däubler, Nagaya • David Eitel, The Table • Boris Häbel, Tantris • Melanie Hetzel, Yunico • Jimmy Ledemazel, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig

3. Meister/in der Weine 2016
David Eitel, The Table • Stéphane Gass, Schwarzwaldstube • Justin Leone, Tantris • André Macionga, Restaurant Tim Raue • Sven Oetzel, la vie • Barbara Oxenfort, Brasserie Stadthaus • Bärbel Ring, Söl’ring Hof • Marcel Runge, aqua • Billy Wagner, Nobelhart & Schmutzig • Maximilian Wilm, Süllberg

C. Branchenpartner
1. Grand Seigneur 2016
Ralf Bos, BOS FOOD • Gerhard Daumüller, Keltenhof • Jörg Geiger, Manufactur Jörg Geiger • Hans Haas, Tantris • Ingo Holland, Altes Gewürzamt • Heinz Horrmann • Jörg Müller, Hotel & Restaurant Jörg Müller • Wolfgang Otto, Otto Gourmet • Tim Raue, Restaurant Tim Raue • Eckardt Witzigmann

2. Unternehmen 2016
Altes Gewürzamt • ASA Selection • Bos Food • Caviar House & Prunier • FrischeParadies • Keltenhof • Metro • Otto Gourmet • Rungis Express • Transgourmet

Dry Aged Pork

Der Ludwig präsentiert Dry Aged Pork

Eigentlich ist ein „altes Ferkel“ ein Oxymoron. Dass die Beschreibung aber kein Widerspruch in sich sein muss, beweist Fleischexperte Dirk Ludwig. Mit Dry Aged Pork aus eigener Schlachtung, genannt Altes Ferkel, gehört der innovative Metzgermeister zu den Trendsettern in der Szene. Das schweinische Pendant zum Dry Aged Côte de Boeuf reift bis zu 21 Tage am ganzen Knochen in Ludwigs Salzreifekammer, der Carnothek, zum Kultstück heran. Am 4. Juni 2016 stellt er sein trocken gereiftes Kotelett vom Deutschen Landschwein im neuen Weber Original Store in Gründau vor.

Dry Aged Beef hat mittlerweile einen festen Platz in Restaurants und Fleischabteilungen, und so ist die Zeit reif für eine Schweinerei der Extraklasse. Natürlich im positiven Sinn, denn wenn kontrolliert langes Abhängen von Rindfleisch für Genuss sorgt, warum dann nicht auch Schweinefleisch Zeit zum Reifen geben? Üblich war bisher die möglichst schnelle Verarbeitung von Schweinefleisch, Dirk Ludwig öffnet mit dem Dry Aged Pork nun ein neues Kapitel.

Damit trocken gereiftes Schweinefleisch optimalen Geschmack entwickelt, muss die Qualität von Anfang an stimmen. Dafür hat Dirk Ludwig, Deutschlands größter handwerklicher Steakversender, zwei Erzeuger aus dem Biosphärenreservat Rhön und der Vulkanregion Vogelsberg mit ins Boot geholt. Einwandfreie Haltungsbedingungen für die rund sechs Monate alten Schweine und viel Bewegung an der frischen Luft sorgen für besonders hochwertiges Fleisch. Nach der Verarbeitung ist Dirk Ludwigs acht Meter lange Carnothek, sein Reifeschrank aus Alpensalz-Ziegelsteinen, genau der richtige Ort für den bis zu 21-tägigen Reifeprozess. „Bei einem Grad Celsius und geringer Luftfeuchtigkeit wird den Fleischfasern Flüssigkeit entzogen und damit das Aroma intensiviert. Trotzdem bleibt alles richtig schön saftig“, erklärt Dirk Ludwig.

Eine große Bühne bekommt das neue Trendprodukt im Weber Original Store in Gründau. Wer am Samstag, dem 4. Juni 2016, von 14 bis 18 Uhr in den Laden kommt, hat wortwörtlich Schwein, denn dann grillen zwei Blogger um die Wette und zeigen, was man mit dem Alten Ferkel alles machen kann. Wer schon jetzt probieren möchte, bestellt Dry Aged Pork als vier Zentimeter dickes Metzgerstück mit Knochen und Schwarte in Ludwigs Onlineshop.

Weitere Informationen finden Sie unter www.der-ludwig.de

Test: Wie Hotels bei Kinderbelegung abkassieren

Clever reisen! zeigt, wo und wie Familien ihren Urlaub günstig buchen

Dass Kinder kostspielig sind, ist keine Neuigkeit. Besonders deutlich wird das bei Reisen. Verpflegung, Ausflüge und vor allem die Hotelunterbringung werden schon mit einem Kind deutlich teurer. Auch die meisten Hotelbuchungsportale sind alles andere als familienfreundlich. Clever reisen! hat getestet, wie Hotels ihre Preise nach oben schrauben.

In hochpreisigen Hotels wird die zahlungskräftige Klientel meist überproportional zur Kasse gebeten, wenn Kinder mitreisen. Geprüft wurde daher die Buchbarkeit für drei Top-Resorts auf 14 Hotelbuchungsportalen.

Es fiel auf, dass die meisten Hotelbuchungsportale sich nicht besonders familienfreundlich zeigen. Oft fehlen die notwendigen Suchoptionen und Hotelbeschreibungen sind häufig mager, was Aktivitäten und Betreuung für Kinder angeht. Dreist ist die Tatsache, dass es in vielen Fällen ausreicht, ein Kind anzugeben, und gleich geht der Preis für dasselbe Zimmer deutlich nach oben.

Reisen mit Kindern: Preisanstieg von 50 Prozent
Für ein Hotel war es beispielsweise nicht möglich, Verfügbarkeiten für eine Belegung mit zwei Kindern zu finden. Doch selbst ein Kind unter zwölf Jahren hat den Preis für dasselbe Zimmer gleich um 26% nach oben getrieben. Zudem kommt es beim Preis oft darauf an, ob ältere oder jüngere Kinder dabei sind. Zum Beispiel werden die Hotelgäste in einem der abgefragten Resorts um bis zu 50% mehr erleichtert, wenn zu den zwei Erwachsenen ein vier Jahre altes und ein 14 Jahre altes Kind mitreisen.

Am Ende ergaben sich folgende Ergebnisse: Es gibt nicht DAS Portal für Familienreisen. „Urlauber sollten stets unterschiedliche Portale für Recherchen heranziehen“, rät Jürgen Zupancic, Clever reisen!-Chefredakteur. Preismäßig mit Abstand am günstigsten waren hotels.com und holidaycheck.de. Beliebte Portale wie ebookers.de, expedia.de oder booking.com waren teilweise erheblich teurer. „Familien sparen vor allem bei Portalen, die auch die Angebote der großen Reiseveranstalter anzeigen, denn für Familien bieten diese oft die besseren Pakete an, z.B. inklusive Frühstück für Alle“, so Jürgen Zupancic. Familien mit zwei oder mehr Kindern sollten auch das Hotel direkt kontaktieren und gezielt nach Special-Angeboten fragen. Einige Hotels gewähren eine Zimmerbelegung mit zwei Kindern zum selben Preis.

Das Reisemagazin Clever reisen! 2/15 (Jubiläumsausgabe Nr. 100) ist ab sofort am Kiosk (5,50 Euro) erhältlich oder kann einfach auf www.clever-reisen-magazin.de bestellt werden.

Auch wir berichteten schon über die Abzocke der Eltern: http://gourmet-report.de/blog/verreisen-mit-kindern/

Deutscher Gastronomiepreis 2014

Gerd Spitzer vom ‚Tauro‘ in Berlin sowie Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg nehmen Auszeichnungen in Berlin entgegen – Carmen Würth, Gründerin des Hotels ‚Anne-Sophie‘, erhält Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk

Der Deutsche Gastronomiepreis 2014 ist im Berliner Axica Kongresszentrum vergeben worden. In der Kategorie ‚Food‘ freute sich ein Berliner: Gerd Spitzer, der neben dem Tauro am Prenzlauer Berg noch fünf weitere Restaurant-Betriebe in der Hauptstadt führt. In der Kategorie ‚Beverage‘ nahmen Patrick Rüther und Axel Ohm vom ‚Alten Mädchen‘ in Hamburg den Preis entgegen. Im Anschluss erhielt Unternehmerin Carmen Würth den Warsteiner Preis für ihr Lebenswerk aus den Händen von Martin Hötzel, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing der Warsteiner Gruppe.

Gerd Spitzer vom Tauro in Berlin Preisträger in der Kategorie ‚Food‘
Der Berliner-Gastronom Gerd Spitzer ist nicht nur ein Spitzengastronom, sondern auch ein mutiger Unternehmer. Zusammen mit seinem Partner Oliver Liese betreibt er insgesamt sechs Restaurants, ‚Mar y Sol‘, ‚Las Olas‘, ‚Vivolo, BBQ-Kitchen‘, ‚Escados‘ und das preisgekrönte ‚Tauro‘. Mit seinem Faible für Spanien kam die Idee, ein spanisches Restaurant mit einer Frische und Vielfalt zu bieten, die dem Vorbild von Tapasbars in Bilbao oder San Sebastian nahe kommt. Das haben er und sein Partner mit dem ‚Tauro‘ geschafft. Davon ist auch die Expertenjury des Deutschen Gastronomiepreises überzeugt: „Mit seinem unkonventionellen Handeln im Gastronomiealltag und seiner Eigeninitiative motiviert der redegewandte Kommunikator Spitzer jeden Tag seine Mitarbeiter und sich selbst, immer den Gast im Mittelpunkt aller Bemühungen zu sehen.“ Für die Experten Gründe genug, ihn mit dem Deutschen Gastronomiepreis 2014 in der Kategorie ‚Food‘ auszuzeichnen.

Deutscher Gastronomiepreis ‚Beverage‘ für Patrick Rüther und Axel Ohm vom Braugasthaus ‚Altes Mädchen‘ in Hamburg
Mit der Eröffnung eines reinen Craft Beer-Restaurants waren Patrick Rüther und Axel Ohm nicht nur die ersten in Hamburg, sondern gehörten auch zu den ersten deutschlandweit. Ihr Erfolgsrezept: Bier in allen Variationen gepaart mit moderner, regionaler Küche und traditionellen, selbstgebackenen Stullen, herzhaft belegt. Auf die Frage Simone Panteleits, Moderatorin des Abends, wie man denn auf die Idee käme, eine Biermanufaktur mit vielfältigen Degustationsmöglichkeiten zu eröffnen, antworten beide: „Weil wir Bier lieben.“ Aber es ist noch mehr: „Das Alte Mädchen ist für uns einfach ein ehrlicher Standort im Hamburger Schanzenviertel, ehrliches Handwerk und ehrliche Zutaten“, fügt Rüther an. „Wir bieten mehr als 60 verschiedene handwerklich hergestellte Biere aus aller Welt, zu denen unsere Brotprodukte aus dem hauseigenen Ofen genauso passen wie unsere warmen Gerichte.“

Bei Verkostungen und Schulungen rund um das Thema Bier bilden die beiden Craftbeer-Enthusiasten ihr Personal weiter und bieten zudem auch den Braugasthaus-Gästen Sommelier-Kurse und Craftbeer Days an. „Die beiden haben ein funktionierendes und wegweisendes Gastronomie-Konzept entwickelt, dass Bierliebhabern das Herz höher schlagen lässt“, ist Lothar Menge, Juryvorsitzender und Vertriebsdirektor Gastronomie der Warsteiner Gruppe, sicher und bestätigt damit das Urteil der Expertenjury: „Sie sind Trendsetter und Wegbereiter für zeitgemäße, neue Lösungsansätze in der getränkeorientierten Gastronomie – darum erhalten Patrick Rüther und Axel Ohm den Deutschen Gastronomiepreis 2014 in der Kategorie ‚Beverage‘.“

Unermüdliches Wirken und vorbildhafter Einsatz für die Integrationsarbeit in der Gastronomie zeichnen die Ehrenpreisträgerin Carmen Würth aus

In seiner Laudatio formulierte Dr. Bernd Thiemann, Ehrenmitglied des Beirats der Würth-Gruppe und ehemaliger Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Genossenschaftsbank AG: „Anne-Sophie“ ist mehr als ein Hotel – es ist eine Zugewinngemeinschaft für Menschen mit und ohne Handicap und eine beeindruckende Begegnungsstätte für Gäste und Mitarbeiter“. Damit bestätigte er auch die Einschätzung der Jury, die urteilte: „Mit ihrem unermüdlichen Wirken bringt Carmen Würth Menschen mit und ohne Handicap seit mehr als zehn Jahren zusammen.Ihre Vision entwickelte sie weiter zu einem beispielhaften und kreativen Gesamtkonzept, mit dem sie nachhaltig Maßstäbe in der gastgebenden Branche setzt.“

Ansporn zur Bestleistung
„Die heute verliehenen Preise transportieren die Wertschätzung für Gastronomen, die Tag für Tag ihr Bestes geben“, erklärte Juryvorsitzender Lothar Menge. Für ihn seien alle Nominierten des Abends Vollblutgastronomen mit Leib und Seele, die Mut zu Bestleistungen machen. Und er ist überzeugt: „Der Deutsche Gastronomiepreis gibt Ansporn für unternehmerischen Erfolg in einer ebenso faszinierenden wie schwierigen Branche.“

Alle Preisträger sowie nähere Informationen und Fotos stehen unter www.warsteiner-preis.de zum Download bereit.

Shannon Bennett

Starkoch Shannon Bennett verwandelt altes Herrenhaus in Australiens erstes Sechs-Sterne-Gastrozentrum

In seiner Heimat Australien zählt Shannon Bennett zu den gastronomischen Größen – wurde er doch als erster Koch des 5. Kontinents in die erlesenen Kreise der Jeunes Restaurateurs d’Europe und der Les Grand Tables du Monde aufgenommen. Nun hat der Foodstar aus Melbourne in Berlin sein neues, ambitioniertes Projekt vorgestellt: Das alte Herrenhaus Burnham Beeches wird das erste Sechs-Sterne-Gastrozentrum Down Under. Dieses ergänzt mit Restaurants, Bäckerei, Brauerei und einem Hotel seine bisherigen Kulinarik-Tempel Vue de monde, Vue Events, The Lui Bar und Café Vue. Nachhaltigkeit wird dabei immer groß geschrieben und Konventionen sind out.

Der neue Burnham Beeches-Komplex liegt in Sherbrooke, 40 Kilometer östlich der Metropole Melbourne in der Bergkette Dandenong Ranges und auf dem Weg in die Kulinarik- und Weinregion Yarra Valley. Auslöser für das ambitionierte Projekt war ein Engpass verursacht durch den Erfolg: 2009 wurde das Untergeschoss von Shannon Bennetts Café Vue auf der St. Kilda Road zu klein, um dort weiter das Brot für alle seine Restaurants zu backen. Also machte sich der Visionär auf die Suche nach einer geeigneten Location für eine Bäckerei. Als er das erste Mal das Gelände der im Art déco-Stil errichteten Mansion betrat, wusste er gleich, dass hier weit mehr entstehen könnte als ursprünglich geplant. Er machte sich an die Arbeit und heute ist die erste Bauphase abgeschlossen. Seit kurzem haben die Burnham Bakery und das angeschlossene Piggery Café geöffnet. Bis 2018 soll der gesamte Komplex fertiggestellt werden und dann unter anderem Steakhaus, Brauerei, Käserei und ein Luxushotel mit 52 Zimmern umfassen.

Eigener Bienenstaat und Hund MJ zum Trüffelsucher ausgebildet
Wie alle seine Projekte stellt Shannon Bennett auch das Burnham Beeches ganz ins Zeichen der Nachhaltigkeit. Gebrauchtes, in der angeschlossenen Raffinerie aufgearbeitetes Bratöl betreibt die Fahrzeuge. Ein eigener Bienenstaat produziert Honig und Emus legen Eier. Wilde Erdbeeren, Kohl und Brokkoli gehören zu den Zutaten, die auf dem Gelände gezogen werden. Selbst eine Trüffelplantage wurde angelegt und Bennetts Hund MJ zum Trüffelsuchen ausgebildet. Für sein Hotel wünscht der Starkoch sich Gäste, die sowohl Gummistiefel als auch High Heels im Koffer haben, denn zum Konzept gehört auch die Mitarbeit im Garten oder der Bäckerei.

Vue de monde: Australische Zutaten mit fränzösischer Disziplin
Der gebürtige Melbournian und leidenschaftliche Koch, der seine Fertigkeiten in den Küchen von Albert Roux, John Burton-Race, Marco Pierre White und Alain Ducasse verfeinerte, sorgte schon in jungen Jahren für Aufmerksamkeit. Mit nur 24 Jahren eröffnete er sein eigenes Restaurant Vue de monde, mit dem er die klassische französische Küche nach Down Under brachte. Hoch über den Dächern seiner Heimatstadt, im 55. Stockwerk des Rialto Towers, erwartet Feinschmecker heute eines der besten Restaurants des Kontinents. Mit 18 von 20 möglichen Punkten trägt es die begehrte „3 Hats“-Auszeichnung. Die „contemporary cuisine“ von Shannon Bennett führt dort australische Zutaten unter französischer Disziplin mit traditionellen Familienrezepten zusammen.
Das Vue de monde steht somit für Melbournes kreative und lebendige Gastro-Szene, die so vielseitig ist wie ihre multikulturelle Bevölkerung. Die Vier-Millionen-Metropole am Yarra River gilt mit rund 3.500 Restaurants als kulinarischer Hot-Spot und Trendsetter Australiens. Vor allem in den Laneways und Docklands im Central Business District sowie den angrenzenden Vierteln Fitzroy, Collingwood und Southbank hat sich eine pfiffige und anspruchsvolle Restaurantszene entwickelt. Auch der Strandvorort St. Kilda ist ein beliebtes Pflaster für Feinschmecker.

Weitere Informationen zu Melbourne und Victoria auf der deutschsprachigen Website www.visitmelbourne.com/de. Eine deutsche Broschüre ist bestellbar unter www.australien-info.de/vic.

Alexander Herrmann

Sterneköche gibt es eigentlich nicht. Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen das natürlich.
Die Sterne des Michelin werden an Restaurants vergeben, nicht an Köche.
Fernsehköche jedoch, die gibt es.
Und denke ich an Fernsehköche, dann setzt bei mir Skepsis ein.
Ich stelle mir dann vor, dass der Gast im Restaurant sitzt, den Küchenchef vermisst, während dieser im Fernsehen ein schmackhaftes Gericht zubereitet. „Ich hab da schon was vorbereitet“.

Doch kritisches Zweifeln ist kein Selbstzweck. Man sollte Dinge hinterfragen und Vorurteile ausräumen. Darum führt mein Weg von Berlin nach Baisersbronn zunächst über Wirsberg.
Hin zu Alexander Herrmann, bekannt aus zahlreichen Kochshows.
Ohne zuviel zu verraten darf ich jetzt schon sagen, es hat sich gelohnt.

Herrmanns Restaurant ist mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Gault&Millau Deutschland vergibt für dieses Jahr 17 Punkte.

Der Empfang ist freundlich, schnell ist der Platz eingenommen.
Von den obligatorischen Küchengrüßen ist mir besonders das
Potpourri vom Fränkischen Schiefertrüffel in Erinnerung geblieben.
Eine ungewöhnliche, sehr gelungene, Präsentation.
Der Speisepilz gehört nicht zur Gattung Tuber und wächst vorzugsweise unter verwittertem Schiefer. Er ist im Geschmack walnussähnlich und äußerst rar.
Der Chip hat einen intensiven Pilzgeschmack, während die Minihörnchen Fisch- und Pilzaromen vermitteln.
Neutralisierend, säuerlich-süß, wirkt die Essenz.

Gewählt wird das Menü „Kontrast“. Mit „Gegensätzen, die sich anziehen“ möchte Alexander Herrmann Spannung erzeugen.
Hier ein Auszug aus dem Menü.

Gegart & Roh
Mit gelierter Wildconsommé mariniertes Damhirschcarpaccio,
dazu karamellisiertes Getreide, Geschmortes vom Damhirsch mit Pilzen und Kräutern
Das „gesmokte“ Herz wird kalt als Ragout serviert und schließlich mit
Frankfurter grüner Soße angegossen.

Süß & Sauer
Carabiniero – rote Wildgarnele „Ceviche-Style“,
gerösteter Pfirsich, Erbsentriebe

Die Wildgarnele wird also in Limettensaft mariniert. So kommen wir zum sogenannten „Ceviche-Style“.
Die Garnele ist nicht gekocht, aber auch nicht mehr roh. Wärme, aber auch Säure von Zitrusfrüchten bewirken einen chemischen Prozess.
Man nennt dies Denaturierung. Das Fleisch wird fest und undurchsichtig.

Das Gericht bezieht sein einzigartiges Aroma durch die Süße der Erbsen, kontrastierend mit dem kross gerösteten Pfirsich. Ein toller Einfall.

Heimisch & Exotisch
Acht Jahre altes Herford Rind nach Teppanyaki-Art gegrillt,
in Tranchen geschnitten und glasiert,
dazu „Junges Kraut“ – Spitzkohl, Blaukraut, Wirsing.
Teppanyaki ist für das sogenannte „Frontcooking“ ideal. Nach reichlicher Vorbereitung werden die Zutaten zum Erstaunen des Publikums mittels teilweise virtuoser Technik, vor allem von japanischen Köchen, gegart.
Es gibt auch Quellen die die Erfindung dieser „Kochplattentechnik“ spanischen Piraten zuschreiben.
Selbige hatten infolge eines Mangels an Kochgeschirr einfach eine Eisenplatte erhitzt und die Speisen darauf gegart.
Durch viele Seereisen kam diese Art der Kochkunst bis nach Japan. Von dort trat sie ihren endgültigen Siegeszug durch die Lande an.

Alexander Herrmann kommt allerdings nicht mit seiner Kochplatte zum Tisch, sondern lässt das Gericht in der Küche entstehen. Es ist aromatisch und kreativ kombiniert.

Elemente.
Wasser, Erde, Luft und Feuer.

Wieder so ein toller Einfall.

Knuspriger Schokoladenkuchen, flambierte Ananas mit Vanilleasche, Gletscherwasser in Schokolade und knusprige Holunder-“wolken“.

Den vollständigen Bericht des Berliner Foodbloggers Bernhard Steinmann und zahlreiche Fotos gibt es wie immer auf
www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Sommerfest Open (Fl)air

Sommerfest Open (Fl)air im Romantik Hotel Altes Amtshaus

Am Sonntag, 20. Juli 2014, ab 18 Uhr wird das Romantik Hotel Altes Amtshaus wieder zum Treffpunkt für Gourmets, die unter freiem Himmel das alljährliche, stimmungsvolle Sommerfest feiern. Gastgeber Olaf Pruckner und Sternekoch Sebastian Wiese haben auch in diesem Jahr kompetente Verstärkung eingeladen, um die Gäste zu verwöhnen. Zugesagt haben die beiden Sterneköche Bernd Werner von „Werners Restaurant“ auf Schloss Eberstein und Steffen Mezger von der „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau sowie Enrico Hirschfeld vom Restaurant „La Société“ in Köln. „Wir freuen uns sehr auf den gemeinsamen Abend mit den Kollegen“, so Sebastian Wiese. „Und unsere Gäste dürfen sich auf exquisite Köstlichkeiten freuen“, ergänzt Olaf Pruckner.

Die Küche des Restaurants „Amtskellers“ ist während des Schau- kochens geöffnet und so können die Gäste den Küchenchefs über die Schultern und in die Töpfe schauen und den einen oder anderen Tipp erfragen. An den einzelnen Kochstationen werden sommerleichte Gerichte zubereitet, die anschließend im Freien an den geschmückten Tischen verspeist werden. Das Weingut Graf Neipperg sowie Bruno Kreis von der Weinhandlung Kreis und Krämer aus Stuttgart schenken dazu ihre besten Weine aus.

Die sanfte Live-Musik von Mo’betterJAZZ aus Öhringen und Live- Zeichner Michael Blümel “untermalen” diesen genussvollen Sommer- abend. Bei schlechtem Wetter findet das kulinarische Fest im Hotel statt. Der Eintritt zum Sommerfest inklusive aller Köstlichkeiten und Getränke kostet 149 Euro pro Person. Weitere Infos und Reservierung unter 07937 / 970-0 oder info@altesamtshaus.de

Pächter gesucht

Weinbistro „Altes Rathaus“ in Oestrich-Winkel im Rheingau sucht neuen Pächter

Seit 2010 betreibt der Rheingauer Benjamin Gillert das Weinbistro „Altes Rathaus“. Nun sucht er einen neuen Pächter, der das Restaurant mit ebenso viel Leidenschaft erfolgreich weiterführt. Gillert wird eine neue Herausforderung in der Rheingauer Hotellerie übernehmen. Bis zur Übergabe an den neuen Pächter wird er wie gewohnt seine Gäste im „Alten Rathaus“ auf höchstem kulinarischem Niveau verwöhnen.

Das „Alte Rathaus“ hat sich in den letzten Jahren im Rheingau als beliebtes Restaurant für Weinfreunde und Genießer qualitativ hochwertiger und kreativer Küche etabliert. Die Freude am Kochen, die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte sowie die vielfältige Auswahl erlesener Weine bestimmen die Philosophie des Hauses. Der gelernte Sommelier Benjamin Gillert nimmt sich stets viel Zeit für seine Gäste und berät gerne bei der passenden Weinauswahl zum Essen. Die Weinkarte umfasst rund 200 Weine, von gängigen Begleitern zum Menü bis hin zu Raritäten der Extraklasse.

Mit seinem einmaligen Ambiente in den ehrwürdigen Gemäuern des 500 Jahre alten Rathauses ist das Weinbistro eine beliebte Location für Veranstaltungen aller Art. Ob Hochzeitsfeiern, Firmenevents oder Live-Musik – das „Alte Rathaus“ mit seinem großen Gewölbekeller, dem romantischen Innenhof und der Außenbestuhlung am historischen Markt schaffen zusammen mit dem eingespielten Team des Weinbistros den Rahmen für besondere Erlebnisse.

Benjamin Gillert wünscht sich für das „Alte Rathaus“ einen Pächter, der das Restaurant mit der gleichen Leidenschaft als Gastgeber weiterführt. Bis dieser gefunden ist, wird der Rheingauer seine Gäste wie gewohnt mit kulinarischen Köstlichkeiten und dazu korrespondierenden Weinen im Weinbistro willkommen heißen.

Weitere Informationen unter www.altes-rathaus-oestrich.de

Markthalle Neun, Berlin Kreuzberg

Leaders Club Award 2013

Die „Markthalle Neun“ aus Berlin Kreuzberg gewinnt den 12. deutschen Leaders Club Award. Die Markthalle Neun konnte die meisten Stimmen des Publikums für sich gewinnen. Nikolaus Driessen und Bernd Maier nahmen die Auszeichnung in Form einer Goldenen Palme von Leaders Club Präsident Roland Koch entgegen.
“ Wir hoffen mit dem Preis noch mehr Leute für unser Modell der guten Lebensmittel aus kleinen Strukturen zu inspirieren“, so Nikolaus Driessen.

Die Silberne Palme ging an das Hamburger Konzept „Altes Mädchen“.
Bronze ging ebenfalls nach Berlin Kreuzberg an die „Long March Canteen“.

Der Award wird seit 2002 alljährlich von der Leaders Club Deutschland AG verliehen. Gastgeber der diesjährigen Preisverleihung waren die Leaders Club Mitglieder Doris und Heiner Raschhofer, die mit ihrem erfolgreichem Konzept „my Indigo“ im Jahre 2008 selbst den begehrten Preis für ihr innovatives Konzept gewonnen hatten.

Vanessa Koch, die seit Herbst 2013 den ‚Küchenchefs‘ Ralf Zacherl, Martin Baudrexel und Mario Kotaska in einigen Folgen als Gastro- und Serviceexpertin zur Seite steht, führte als Moderatorin zum dritten Mal durch die Nacht der Palmen.

Anlässlich der Verleihung in Salzburg, zogen in diesem Jahr neben 5 deutschen Konzepten gleich zwei österreichische Gastronomien in den Wettbewerb ein. Die insgesamt sieben Nominierten wurden aus über 50 Bewerbungen und Vorschlägen nominiert. Die Abstimmung wurde durch das anwesende Publikum, dass aus 320 geladenen Gästen aus Gastronomie, Industrie und Fachpresse bestand, entschieden.
„Wir zeichnen mit dem Leaders Club Award Persönlichkeiten aus, die mit ihrer Leidenschaft und Ihrem Mut innovative Impulse in der Branche setzen. Bei den drei Erstplatzierten sieht man den Trend zu genial umgesetzten, authentischen Konzepten, die einfach und nachvollziehbar sind und den Gästen ein Stück emotionale Heimat bieten.“ fasste Roland Koch, Präsident des Leaders Clubs, das Ergebnis zusammen.

Der Gewinner ist für den Internationalen Leaders Club Award nominiert. Dort tritt die Markthalle Neun 2015 gegen die nationalen Gewinner aus Russland, Frankreich, Belgien und der Schweiz an.

Richtiges Fensterputzen

Mit Essigwasser den Winterdreck von den Fenstern holen

Noch ist Winterzeit, aber der Frühjahrsputz naht. Die Landzeitschrift daheim in Deutschland aus dem Verlag Reader’s Digest gibt in ihrer Februar/März-Ausgabe (Kennenlern-Preis am Kiosk: 1€) interessante Tipps, wie man Fenster und Scheiben sauber bekommt – und zwar nicht mit handelsüblichen Reinigungssubstanzen, sondern mit altbewährten Hausmitteln, wie sie schon die Großeltern verwendeten.

So lassen sich normal verschmutzte Scheiben mit einer Mischung aus 1 l Wasser und 250 ml Essig problemlos reinigen. Nach der Säuberung empfiehlt es sich, die Scheiben mit Küchen- oder Zeitungspapier zu polieren. Wenn die Scheiben nach dem Winter besonders stark verschmutzt sind, gibt es zwei Varianten: Entweder die Fenster mit einer Zwiebelhälfte oder mit purem Essig abreiben, danach mit reinem Wasser abwischen. Ein sehr altes Hausmittel, das frühere Generationen gerne bei verschmutzten Fenstern verwendeten, sind Brennnesseln.
daheim in Deutschland schildert in der neuen Ausgabe die Vorgehensweise: Man nimmt einen Eimer mit einem Liter Wasser, gibt einen Spritzer Essig dazu, taucht dann ein Bund frische Brennnessel hinein, knüllt die Blätter leicht zusammen und reibt damit die Fenster ab – natürlich mit Handschuhen. Eine weitere Möglichkeit, um die Fenster und Glastüren vom Dreck und Staub des Winters zu befreien, ist die Verwendung eines Spritzers Glyzerin, wie man es in Drogerien und Apotheken erhält.