Saison für Feldsalat beginnt

Rheinland-Pfalz ist das wichtigste Anbaugebiet

Nach seiner alljährlichen Sommerpause meldet sich Feldsalat allmählich wieder im Blattgemüseangebot zurück, der hierzulande vor allem in den Wintermonaten bei den Verbrauchern großes Interesse findet. Denn dann ist die Palette an frischen Salaten nicht mehr so groß wie in den Monaten zuvor.

Der Anbau von Feldsalat in Deutschland, der überwiegend im Freiland kultiviert wird, ist in den 90er Jahren rasant gestiegen. 2000 hatte die Fläche mit knapp 2.000 Hektar ihren größten Umfang erreicht, seither schwankt sie zwischen 1.600 und 1.900 Hektar.

In der Pfalz befindet sich das wichtigste deutsche Anbaugebiet. Hier wird im laufenden Jahr auf 711 Hektar Feldsalat angebaut. In Baden- Württemberg sind es 578 Hektar. Weitere nennenswerte Freilandflächen gibt es nur noch in Sachsen-Anhalt, wo sich das Areal im vorigen Jahr auf 155 Hektar belief. Insgesamt dürfte sich die Freilandfläche 2006 auf gut 1.750 Hektar belaufen, das wären zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Hinzu kommen noch knapp 260 Hektar Feldsalat aus Gewächshäusern.

Die deutsche Feldsalaternte belief sich in den vergangenen Jahren auf 18.000 bis 19.000 Tonnen. Ein weiteres großes Anbauzentrum in Europa ist das Loire-Tal in Frankreich. Lieferungen von dort sowie aus Belgien ergänzen im Winter den hiesigen Bedarf an Feldsalat. In Frankreich schätzt man die Fläche für die Saison 2006/07 auf circa 5.000 Hektar, die Erntemenge soll 35.000 Tonnen erreichen. (ZMP)

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