Jens Pietzonka lädt zur Pop-Up-Weinbar in Dresden

Der Schaumwein-Star der Pfalz, die neue Riesling-Generation aus Rheinhessen und der Bocksbeutel-Entstauber aus Franken sind am Mittwoch, dem 28. Dezember 2016, bei Jens Pietzonka zu Gast. „Ich bin immer an der Arbeit von jungen, aufstrebenden Winzern interessiert“, erklärt der Dresdner Sommelier seine Idee für die Veranstaltung. „Mit Christian Krack vom Sekthaus Krack aus Deidesheim arbeiten wir schon länger zusammen, er hat dann noch Max Dexheimer und Andi Weigand ins Boot geholt. Die drei sind schon lange befreundet und kennen sich aus der gemeinsamen Studienzeit in Geisenheim.“ Die Nachwuchswinzer verkörpern genau das, was sich Jens Pietzonka auch für seine Weinzentrale auf die Fahnen geschrieben hat: Sie lockern die Weinwelt auf und machen sie entspannter.

Der 25-jährige Andi Weigand arbeitet zusammen mit seinem Vater auf dem Weingut der Familie, das er einer Komplettmodernisierung unterzogen hat. Am 28. Dezember wird er vor allem die spontan vergorenen Silvaner, für die er bekannt ist, präsentieren. Auch Max Dexheimer arbeitet auf dem elterlichen Weingut Walldorf-Pfaffenhof in Saulheim und hat dort den Generationswechsel mit einer eigenen Kollektion aus Guts-, Orts- und Lagenweinen eingeleitet. Christian Krack hat sich mit seinen beiden Zwillingsbrüdern der Herstellung von Schaumweinen verschrieben, mit denen sich das Sekthaus Krack weit über die Region rund um Deidesheim in der Pfalz einen Namen gemacht hat. Im Stammhaus des Feldschlößchens werden die drei den Gästen ihre Weine präsentieren, das Team der Location kümmert sich um die kulinarische Begleitung des Abends.

Nachdem sich Pietzonka mit den ersten beiden Pop-Up-Veranstaltungen vor allem an Weinkenner und die Dresdner Künstlerszene gerichtet hat, macht der Gastronom beim Jahresausklang das Thema Wein auch für Einsteiger zugänglich. Einlass ist am 28. Dezember ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei und die unterschiedlichen Weine kosten zwischen drei und fünf Euro je 0,1 Liter. Das Feldschlößchen Stammhaus befindet sich in der Budapester Straße 32 in Dresden.

Weitere Informationen unter www.weinzentrale.com und www.feldschloesschen-stammhaus.de

Gault Millau 2017 – Rheinland-Pfalz

Den „mutige aromatische Akzente setzenden und mit prägnanten Kreationen überraschenden“ Thomas Schanz, 36, vom „Restaurant Schanz“ in Piesport an der Mosel kürt die französische Gourmet-Bibel Gault&Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017 als „Aufsteiger des Jahres“, weil ihm „stets Gerichte von außergewöhnlicher Harmonie gelingen“. Die Kritiker loben: „Gern erwähnen wir auch seine Begabung zu nicht nur schönen, sondern zuweilen auch witzigen Dekorationen. Für sein Trüffelei füllt er einen schaumigen Eiertraum mit feinstem Trüffelaroma in eine vergoldete Eierschale, legt eine Scheibe schwarzen Trüffel obenauf und lässt das Ganze unter einer kleinen, eierförmigen Cloche mit großer Geste, aber ohne großen Ernst an den Tisch bringen. Oder er dekoriert eine dünne Schicht fast schaumig-weiches Gänseleberparfait mit süßem Sherrygelee, eingedicktem Traubenmost, Friseeblättchen, Walnüssen und Parmesan wie eine Landschaft und schafft sogar hier Harmonie, weil er relativ milden Parmesan wählt, der gerade nur akzentuiert, ohne zu überdecken“.
Für solche Gerichte bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 18 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung”. Eine höhere Note haben in Deutschland nur 13 Köche.

Auf 17 Punkte steigert sich dank „austarierter Aromen und filigraner Stilistik“ Jens Fischer vom „Jungborn“ in Bad Sobernheim an der Nahe: „Er begeistert durch Kalbsbries mit Crunch von der Petersilienwurzel, Dörrpflaumen-Röster und Buchweizen-Taler oder Meerbarbe mit zweierlei Blumenkohl (gebraten und als Mousse), eingelegter Gelber Bete, Cashewkernen und Queller.“

16 Punkte und damit jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, erreicht erstmals Sebastian Kauper vom „Kauper’s im Kapellenhof“ in Selsen (südlich von Mainz): „Er fühlt sich auf eine raffinierte, aber schon fast fundamentalistische Art der absoluten Naturküche verpflichtet. Zum optimal gegarten Rinderfilet in feinem Jus gibt Kauper scharf angebratenen Sellerie, Blumenkohl sowie Kohlrabi samt Schale und Blattwerk. Selten isst man so aromatischen Sellerie, so erdigen Kohlrabi.“

Auf 15 Punkte verbessert sich Sebastian Messinger vom „Le Chopin“ in Boppard, der „mutig, aber gut gelungen gebeizten Lachs in einem Rieslingsüppchen mit Senfkörnern oder  Brust vom Kappeler Hahn mit zweierlei Sellerie, Aprikosen und Portweinjus als sehr süffiges Gericht bietet“.

Die besten Köche in Rheinland-Pfalz    
Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Baden-Württemberg verteidigt seit 19 Jahren Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich, dessen „Inspiration in erster Linie die Qualität der von ihm verwendeten Produkte ist. Für ihn kommt nur das Allerbeste infrage, Einkaufspreise spielen dabei keine Rolle. So viel Luxus und Opulenz kann man aus unterschiedlichen Gründen ablehnen, aber das Restaurant ist voller Gäste, die es schätzen.“ Für das lauwarme Langustinen-Carpaccio mit Champagnercreme und reichlich Impérial-Kaviar, die Périgord-Gänseleber mit Gewürzgelee und Aprikosenconfit oder das kross gebratene, aber innen weiche und zarte Kalbsbries mit Périgord-Trüffeln in Trüffeljus bekommt er erneut 19,5 Punkte, die Höchstnote des Guides, die nur 4 weitere Köche in Deutschland haben.  
Ihm folgt mit 19 Punkten Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr. Er brilliert durch „kross aufgeschuppte Rotbarbe (die mit heißem Öl übergossenen Schuppen stellen sich beim Braten knusprig auf) mit Pulpo, der geschmort in dünn gehobelten Streifen, als Tatar und kross gebraten daherkommt. Dazu gibt’s gebratenen Baby-Pak Choi, confierte Paprika und schwarze Sesamkugeln in Landmilchsauce. Danach könnte man Reh im höchst aromatischen kambodschanischen Pfefferjus bestellen.“

Den dritten Platz teilen sich mit Aufsteiger Schanz dank ihrer wieder erkochten 18 Punkte
Wolfgang Becker vom „Becker’s“ in Trier: „Als Meister in der Harmonisierung unüberbrückbar scheinender Gegensätze komponiert er Kunstwerke aus roh mariniertem Seesaibling und scharf angebratenem Schweinebauch, aus Rotbarbe mit gebratenem Schinken und süßen grünen Mandeln oder rosa pochiertem Rehrücken mit Weinhefe.“
Karl-Emil Kuntz von der „Krone“ in Herxheim bei Karlsruhe: „Bleibt er beim Steinbutt im Safranfumet oder den Erdbeeren im Champagnerbad klassisch, öffnet sich der Fleißigste unter den großen deutschen Köchen mit der Vadouvan-Glace zum Stubenküken oder dem Chimichurri zur in Limettenöl marinierten Jakobsmuschel der weiten Aromenwelt.“
Harald Rüssel von „Rüssels Landhaus St. Urban“ in Naurath/Wald bei Trier: „Seinen sanft geräucherten und allerbestens gegarten Seesaibling umspielen zitronige weiße Buttersauce und Estragoncreme sowie feine Kartoffelwürfelchen in Kräuterrahm. Kabeljau und Schweinekinn (gebacken und gebraten) finden mit verhalten gegartem Spitzkohl und Süßkartoffelbrei eine mild-weiche Harmonie, die durch Zwiebelsud nur leicht touchiert wurde“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 85 Restaurants in Rheinland-Pfalz. 66 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus. Eine Kochmütze erhält auch das erstmals bewertete Lokal „Hofgut“ in Ruppertsberg (13 Punkte), das neu eröffnete „Bistro 1718“ in Deidesheim stufen die Kritiker in ihre Kategorie „einfach gut“ ein.
     
Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der Gault&Millau in Rheinland-Pfalz 12 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 3 neu auf; 4 werden höher, 7 niedriger bewertet.

Die 20 besten Restaurants des Gault&Millau in Rheinland-Pfalz
19,5 Punkte
Waldhotel Sonnora in Dreis bei Wittlich
19 Punkte
Steinheuer’s Restaurant zur alten Post in Bad Neuenahr
18 Punkte
Zur Krone in Herxheim bei Karlsruhe
Rüssel’s Landhaus St. Urban in Naurath/Wald bei Trier
*Schanz in Piesport/Mosel    
Becker’s in Trier
17 Punkte
L. A. Jordan in Deidesheim
*Jungborn in Bad Sobernheim an der Nahe
16 Punkte
Bibliothek in Balduinstein/Lahn
Schwarzer Hahn in Deidesheim
Dirk Maus in Heidesheim/Rhein
Pfälzer Stube in Herxheim bei Karlsruhe
Atable in Ludwigshafen
Favorite in Mainz
Landgasthof Poststuben in Bad Neuenahr
Le Temple de Gourmet in Neuhütten im Hochwald
Schlössl in Oberotterbach an der Südlichen Weinstraße
*Kauper’s im Kapellenhof in Selzen bei Mainz
Le Val d’or in Stromberg
Wein- und Tafelhaus in Trittenheim

*Aufsteiger  

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
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Alles Restaurants mit 18 Punkten:
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Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
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Gault Millau 2017

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
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NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
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Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

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Dresden: Deutsche Gourmetköche und Spitzenwinzer laden ein

Alljährlich im Frühherbst treffen sich befreundete Spitzenköche und einige der besten Winzer Deutschlands im Barockviertel Dresdens, um gemeinsam das „Kulinarische Erntedankfest mit Freunden“ zu feiern. Das nächste Mal am Sonntag, dem 11. September. Gastgeber des Genießerfestes ist das Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais mit seinem Sternerestaurant Caroussel. Einen Nachmittag lang verwandelt sich das Fünfsterne-Superior-Haus mit verschiedenen Gourmet-Stationen in einen Markt der Gaumenfreuden.

Dem Sternekoch und Caroussel-Küchenchef Benjamin Biedlingmaier stehen in diesem Jahr erstmals weibliche Köche zur Seite: Die Südkoreanerin Sarah Henke vom Restaurant Yoso in Andernach (Rheinland-Pfalz) entführt in die Aromenvielfalt Asiens. Und Katja Burgwinkel vom Restaurant Novalis des Fünfsterne-Burghotels Hardenberg (Niedersachsen) bereichert das Fest mit Wildspezialitäten der klassisch-französischen Küche. Der preisgekrönte Chef-Pâtissier Enrico Christ vom Zweisternerestaurant Atelier im Hotel Bayerischer Hof München verführt mit süßen Dessertkreationen. Unterstützung erhält Biedlingmaier auch aus dem eigenen Haus: Souschefin Kerstin Nowak überrascht die Gäste mit besonderen Amuse-Gueules.

Zur vinologischen Begleitung hat Caroussel-Sommelière Jana Schellenberg erneut einige der spannendsten deutschen Winzerpersönlichkeiten eingeladen: Karin Eymael vom Weingut Pfeffingen (Pfalz), Andreas Klumpp vom Weingut Klumpp (Baden), Nik Weis vom Weingut St. Urbanshof (Mosel) und Kellermeister Jaques du Preez vom Weingut Schloss Proschwitz (Sachsen). Sie schenken persönlich einige ihrer bemerkenswertesten Jahrgänge aus und freuen sich ebenso wie die Köche und Köchinnen auf anregende Gespräche an ihren Stationen.

Flaniert werden kann durch die Räume des Restaurants Bülow’s Bistro, durch den Wintergarten und durch das Herzstück des Hauses, die Küche des Caroussels. Für den musikalischen Rahmen sorgt das Dresdner Swingquartett „Götz Bergmann & his Gentlemen“.

Das „Kulinarische Erntedankfest mit Freunden“ beginnt zwölf Uhr und klingt 16 Uhr aus. Der Eintritt inklusive aller Speisen und Getränke beträgt 98 Euro pro Person. Auch Familien sind herzlich willkommen: Kinder bis elf Jahre haben freien Eintritt und für die jüngsten Besucher gibt es eine betreute Kinderspielecke. Eine Reservierung unter Telefon +49 351 800 30 oder per E-Mail unter reservierung@buelow-hotels.de wird empfohlen.

Kulinarisches Erntedankfest mit Freunden:
Sonntag, 11. September 2016, 12 – 16 Uhr,
Preis: 98 Euro pro Person, Kinder bis 11 Jahre frei
Relais & Châteaux-Hotel Bülow Palais
Königstraße 14, 01097 Dresden
www.buelow-palais.de/kulinarische-events/erntedankfest

29. Weintage der Südlichen Weinstrasse

Zum 29. Mal öffnen dieses Jahr das Frank-Loebsche Haus und das Alte Kaufhaus in Landau ihre Pforten, wenn der Verein Südliche Weinstrasse vom 27. bis 30. Mai 2016 zu den Weintagen einlädt. Klassische Rebsorten, wie Weiß- und Grauburgunder, Riesling und Spätburgunder, aber auch exotische Sorten, werden die 94 Winzer und Genossenschaften über die Messetage vorstellen. Gerade die mineralischen und terroirgeprägten Weine sind bei den Gästen beliebt. Die Scheurebe – Rebsorte des Jahres 2016 in der Pfalz – wird auch vertreten sein.

„Dieses Jahr präsentieren sich 94 Weingüter und Genossenschaften“, erklärt Landrätin Theresia Riedmaier. „Zwei neue Betriebe wurden aus einer Vielzahl von Bewerbungen zu den diesjährigen Weintagen zugelassen: Weingut Gerhard Hochdörffer aus Landau-Nußdorf und Weingut Schmitzer-Julier aus Eschbach. Bezogen auf die Anzahl der Betriebe, die sich bei den Weintagen präsentieren können, wachsen wir nur sehr langsam. Wir wollen unbedingt am Standort in der schönen lebendigen Landauer Altstadt bleiben, weil das einzigartige Ambiente schon immer den besonderen Charme unserer Weintage prägt. Wir präsentieren sehr bewusst und ausgewählt hohe und beste Qualität, guten Stil, Tradition, Jugendlichkeit und Innovation“, betont sie. „Dass die Südpfalz große Qualitäten zu bieten hat, haben die 20 Finalisten des Wettbewerbs ‚Die junge Südpfalz – da wächst was nach!‘ gerade bewiesen“, unterstreicht Uta Holz, Geschäftsführerin des Vereins.

Die vergangene Finalprobe der Jungen Südpfalz vom 28. April 2016 legt fest, welche Winzer sich auf den vorderen drei Plätzen befinden. Die Bestplatzierten erhalten als Belohnung für diese tolle Leistung eine Sonderpräsentation bei den Weintagen im Frank-Loebschen Haus. Besondere Präsentationsflächen gibt es auch für Weine aus Baden, der Schweiz und dem Elsass am Stand der „Trinationalen Metropolregion Oberrhein“ und für den Geilweilerhof: Das Julius-Kühn-Institut für Rebenzüchtung zeigt eine Auswahl von pilzwiderstandsfähigen Sorten, wie Villaris oder Felicia. In das Pfälzer Terroir können die Besucher sich im interaktiven Erlebnisraum Weinparcours® Pfalz am Samstag (28.05.) und am Sonntag (29.05) im Alten Kaufhaus hineinschmecken.

Auch dieses Jahr gibt es Neuerungen im organisatorischen Ablauf der Weintage. Die Eröffnung der Weintage findet dieses Jahr am Freitag, den 27. Mai, um 15 Uhr statt. Danach dürfen die Weinkollektionen der teilnehmenden Betriebe bis 21 Uhr verkostet werden. Fachbesucher sind an allen Tagen herzlich willkommen. Ausschließlich am Montag, dem 30. Mai, können Fachbesucher exklusiv von 13 bis 17 Uhr eine Weinauswahl der Fachbesucher-Betriebe verkosten. Eine Kinderbetreuung im Haus der Jugend findet von 13 bis 19 Uhr am Sonntag (29.05.) für Kinder von 6 bis 10 Jahre statt. Zum ersten Mal findet für die Fachbesucher an diesem Montag ein gemütliches „Chill & Grill“ statt, ab 17 Uhr. (Anmeldung unter anmeldung.weintage-suew.de). Bei Anreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr, ausschließlich mit dem Nachweis eines Tageseinzeltickets, erhalten die Besucher einen Rabatt von 2 Euro auf den Eintrittspreis zu den Weintagen der Südlichen Weinstrasse.

Die Weintage der Südlichen Weinstrasse gehen traditionell eine Verbindung von Wein und Kunst ein. „In diesem Jahr konnten wir M.S. Bastian und Isabelle L. als künstlerischen Beitrag gewinnen. In der begleitenden Kunstausstellung entführen Bastian und Isabelle ihre Betrachter in einer Collage von Comic und Kunst in ihre Bildwelten Bastropolis, Bastokalypse oder Bastomania. In ihren unglaublichen Bildergeschichten erzählen sie von seltsamen Charakteren in ihrem bunten, zuweilen schrillen Treiben“, so Karlheinz Zwick. Karlheinz Zwick, künstlerischer Berater des Landkreises Südliche Weinstraße, freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Künstlerpaar. Die „Galerie Z“ im Frank-Loebschen Haus zeigt während der Weintage Kunstwerke verschiedener Künstler.

„Die Weintage sind für uns einerseits eine traditionelle Veranstaltung, die der Verein seit Jahren pflegt und somit Imagewerte der Region erhält. Andererseits sind die Weintage der Südlichen Weinstrasse ein Marketinginstrument, um aktuelle Weintrends zu präsentieren und ein Gesamtpaket zu schnüren, was sowohl die Hotellerie als auch die Gastronomie in der Region fördert. Somit schaffen wir nicht nur einen Mehrwert für die regionale Weinszene, sondern kreieren ein touristisches Gesamtpaket“, so der stellvertretende Geschäftsführer des Vereins Südliche Weinstrasse in Landau Bernd Wichmann.

Öffnungszeiten:
Freitag, 27.05.2016: 16-21 Uhr
Samstag, 28.05.2016: 13-19 Uhr
Sonntag, 29.05.2016: 13-19 Uhr
Montag, 30.05.2016: 13-17 Uhr (Fachbesuchertag)
ab 17 Uhr „Chill & grill“ nur mit Anmeldung (anmeldung.weintage-suew.de)

Eintrittspreise:
Tageskarte: 22 Euro
Zwei-Tageskarte: 30 Euro
Den Ausstellerkatalog gibt es ab Mitte Juni im Internet unter www.suedlicheweinstrasse.de

Das sind Deutschlands beste Restaurants

Gibt es Bewegung in der Rangfolge der kulinarischen Top-Adressen? Was tut sich in der Gastronomieszene der Städte? Welche Newcomer haben den steilsten Aufstieg hingelegt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet auch 2017 die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste. Sobald der neue Michelin, der Gault&Millau, Feinschmecker, Gusto, Varta, der Schlemmeratlas und der Große Restaurant & Hotel Guide vorliegen, ermittelt sie, wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Top-Gastronomie auswirken. Das Besondere: Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste ermöglicht einen Überblick zur gesamten deutschen Spitzengastronomie, denn sie beschränkt sich nicht auf die besten 200, sondern erfasst alle 4.075 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern für das Jahr 2017 empfohlen werden. Als Buch, aber auch als kostenlose App Restaurant Bestenliste ist sie ein hilfreicher Begleiter, wenn es darum geht, hervorragende Restaurants in ganz Deutschland zu entdecken. 

Drei Neuzugänge unter den Top 20  

Schon ein Blick auf die zwanzig führenden Restaurants zeigt, wie vielfältig die deutsche Gastronomielandschaft ist: Die Besten der Besten finden sich in allen Teilen des Landes: in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München und Leipzig genauso wie in kleineren Städten und ländlichen Regionen. Als unangefochtene Nr. 1 behauptet sich – nach Auswertung der aktuellen Restaurantführer – ein weiteres Mal die Schwarzwaldstube (Baiersbronn). Das Aqua (Wolfsburg) zieht mit einem Punkt Vorsprung am Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) vorbei auf Platz 2. Platz 4 teilen sich mit punktgleichem Ergebnis das Sonnora (Dreis) und das Gourmetrestaurant Überfahrt (Rottach-Egern). Gleich drei Häusern gelingt erstmals der Aufstieg in die Gruppe der besten 20: The Table Kevin Fehling (Hamburg), im letzten Jahr der höchste Neueinsteiger unter allen ausgezeichneten Restaurants, erobert Rang 14 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste (2016: Platz 59), der Söl’ring Hof (Rantum/Sylt) steigt von Platz 23 auf Platz 17 und Dallmayr (München) von Platz 25 auf Rang 20. 

1. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2016: 1)
2. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2016: 3)
3. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2016: 2)
4. Sonnora, Dreis/ Rheinland-Pfalz (2016: 6) – punktgleich mit  Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2016: 4)
6. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2016: 5)
7. Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Perl (Mosel)/ Saarland (2016: 7)
8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2016: 8)
9. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2016: 9)
10.Tantris, München/ Bayern (2016: 11)
11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2016: 10)
12. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2016: 13)
13. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/ Rheinland-Pfalz (2016: 12)
14. The Table Kevin Fehling, Hamburg (neu 2016: 59)
15. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2016: 14)
16. Gourmet-Restaurant Falco, Leipzig/ Sachsen (2016: 16)
17. Söl’ring Hof, Sylt – Rantum (2016: 23)
18. Meierei Dirk Luther, Glücksburg/ Schleswig-Holstein (2016: 18)
19. LePavillon, Bad Peterstal-Griesbach/ Baden-Württemberg (2016: 17)
20. Dallmayr, München/ Bayern (2016: 25)

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017

Bundesländer und Städte: Deutschlands kulinarische Hochburgen 

Deutschlands Süden liegt bezogen auf die Zahl der ausgezeichneten Restaurants weit vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer für das Jahr 2017 empfehlen 818 baden-württembergische und 802 bayerische Häuser, die Plätze drei und vier gehören Nordrhein-Westfalen (678) und Rheinland-Pfalz (363). Als stärkstes der neuen Bundesländer behauptet sich mit 118 empfohlenen Restaurants erneut Sachsen, vor Mecklenburg-Vorpommern mit 108 Spitzenrestaurants. Berlin bewegt sich auch gastronomisch auf Hauptstadt-Niveau: Hier hat der Gast die Wahl zwischen 172 ausgezeichneten Restaurants. Im Ranking der Städte folgen München (143 empfohlene Restaurants), Hamburg (119), Frankfurt (83), Düsseldorf (68), Köln (66) und Stuttgart (55). Rang 8 hält die Insel Sylt mit 37 Empfehlungen.

15 Newcomer schaffen auf Anhieb den Sprung unter die 500 Besten

Unter den insgesamt 4.075 von den großen Restaurantführern empfohlenen Restaurants finden sich gegenüber dem Vorjahr 370 Neuzugänge, allein der Michelin steuert in seiner aktuellen Ausgabe 129 neue Empfehlungen bei. Der höchste Neueinstieg im Ranking der Gerolsteiner Bestenliste gelingt dem Restaurant August in Augsburg, das sich nach Umzug und Neueröffnung Rang 65 holt. 14 weitere Newcomer konnten sich auf Anhieb unter den 500 besten Restaurants Deutschlands platzieren. Die meisten neuen Restaurantempfehlungen erhielten bayerische (78), nordrhein-westfälische (69) und baden-württembergische Gourmet-Adressen (61). 

Ranking der höchsten Neueinsteiger unter den Spitzengastronomien
1. August, Augsburg (Platz 65)
2. Maerz, Bietigheim-Bissingen (Platz 149)
3. ZweiSinn Meiers – Fine Dining, Nürnberg (Platz 242)
4. Restaurant 360 Grad, Limburg (Platz 264)
5. einsunternull, Berlin (Platz 270)
6. Balthasar, Lübeck (Platz 342)
7. Bread & Roses, Düsseldorf (Platz 354)
8. Atelier Wilma, Frankfurt (Platz 373)
9. Ahlmanns, Kiel (Platz 381)
10. Colette by Tim Raue, München (Platz 434)
11. Kaspars Restaurant, Bonn (Platz 452)
12. No 4 Gourmetrestaurant, Buxtehude (Platz 453)
13. Phoenix bel étage, Düsseldorf (Platz 454)
14. Vida by Dyllong & De Luca, Dortmund (Platz 459)
15. Villa Hammerschmiede, Pfinztal (Platz 488)

Quelle: Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste und die Restaurant
Bestenliste-App 

Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants.Die aktualisierte Version der App Restaurant Bestenliste mit integrierter Landkarte und Suchfunktion gibt es ab Februar 2017 kostenlos im App Store und bei Google Play.

Unter http://www.weinplaces.de/weincuisine/bestenliste kann man die App herunterladen als auch online in der Bestenliste blättern. Dort wird auch das Bewertungssystem ausführlich erläutert. Die gedruckte Version der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist über Amazon unter https://www.amazon.de/dp/300055128X erhältlich.

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2017
ca. 200 Seiten inkl. Kartenteil
Preis 9,90 EUR
ISBN 978-3-000551-28-4

 

Winzer des Jahres ausgezeichnet

Im Rahmen der Bundesweinprämierung 2015 der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jetzt die Bundesehrenpreise an deutsche Spitzenwinzer vergeben. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung auf dem Hambacher Schloss in der Pfalz erhielten 22 Winzerbetriebe die höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft. Die Preise überreichten Staatssekretär Peter Bleser und DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer zusammen mit der Deutschen Weinkönigin Josefine Schlumberger. Winzer des Jahres ist das Weingut Manz aus Weinolsheim (Rheinhessen). Sekterzeuger des Jahres wurde Klaus Herres vom Sektgut St. Laurentius aus Leiwen (Mosel). Die beiden Winzerbetriebe erzielten bundesweit die besten Ergebnisse für Wein bzw. Sekt in der DLG-Bundesweinprämierung 2015. Auf dem Hambacher Schloss kürte die DLG außerdem den „Jungwinzer des Jahres“ und die „Jungwinzervereinigung des Jahres“. Jungwinzer des Jahres wurde Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim (Rheinhessen). Jungwinzervereinigung des Jahres wurde die Gruppierung „Generation PINOT“ aus Freiburg (Baden).
 
Staatssekretär Bleser gratulierte den Preisträgern und würdigte ihre „herausragenden“ Leistungen: „Wettbewerbe wie die der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft sind wichtig, um Verbrauchern die Auswahl zu erleichtern. Produkte, die mit einem DLG-Siegel ausgezeichnet sind, garantieren, dass es sich hierbei um ein geprüftes Qualitätsprodukt handelt“, sagte Bleser vor der Preisverleihung.
 
„Die ausgezeichneten Weingüter und Winzergenossenschaften stehen beispielhaft für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Mit Leidenschaft, Kreativität und fachlichem Können sind die Winzer Garant für den hervorragenden Ruf, den der deutsche Wein weltweit genießt. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Betriebe gehören zur Qualitätselite und dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Weins zählen“, lobte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die diesjährigen Preisträger.
 
Bundesehrenpreisträger Wein 2015
Bundesehrenpreis in Gold und „Winzer des Jahres 2015/2016“ (1. Platz)
·              Weingut Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
 
Bundesehrenpreis in Silber 2015 (2. Platz)
·              Weingut Ernst Bretz, Bechtolsheim (Rheinhessen)
 
Weitere Bundesehrenpreise 2015
·              Weingut Andreas Laible, Durbach (Baden)
·              Weingut Schwörer, Durbach (Baden)
·              Weingut Zehnthof Tobias Weickert, Sommerach (Franken)
·              Weingut Geiger & Söhne, Thüngersheim (Franken)
·              Winzergenossenschaft vinum autmundis, Groß-Umstadt (Hessische Bergstraße)
·              Weingut Toni Müller, Koblenz-Güls (Mosel)
·              Weingut Theo Enk, Dorsheim (Nahe)
·              Vier Jahreszeiten Winzer eG, Bad Dürkheim (Pfalz)
·              Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
·              Weinhaus Karl Pfaffmann Erben, Walsheim (Pfalz)
·              Weingut Georg Müller Stiftung, Hattenheim (Rheingau)
·              Weingut Walter Strub, Engelstadt (Rheinhessen)
·              Weingut Fleischmann, Gau-Algesheim (Rheinhessen)
·              Weingut Marcel Schulze, Döschwitz (Saale-Unstrut)
·              Weingut Drei Herren, Radebeul (Sachsen)
·              Lauffener Weingärtner eG, Lauffen (Württemberg)
·              Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
 
Bundesehrenpreisträger Sekt 2015
 
Bundesehrenpreis Sekt in Gold und „Sekterzeuger des Jahres 2015/2016“ (1. Platz)
·        Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
 
Bundesehrenpreis Sekt in Silber
·        Winzergenossenschaft Edenkoben, Edenkoben (Pfalz)
 
Bundesehrenpreis Sekt in Bronze
·        Wein- & Sektgut Wilhelmshof, Siebeldingen (Pfalz)
 
Sonderauszeichnung „Jungwinzer des Jahres“
Auf dem Hambacher Schloss zeichnete die DLG auch zum zehnten Mal den „Jungwinzer des Jahres“ aus. Junge Talente aus zahlreichen Anbauregionen Deutschlands bewarben sich in diesem Jahr um den Nachwuchspreis der deutschen Weinwirtschaft. „Jungwinzer des Jahres“ wurde Stefan Braunewell vom Weingut Braunewell aus Essenheim (Rheinhessen). „Vizemeister“ wurde Adrian Spieß vom Weingut Wilfried Spieß aus Weingarten (Pfalz). Den dritten Platz belegte Philipp Kiefer vom Weingut Kiefer-Seufert aus Ballrechten-Dottingen (Baden). Jungwinzervereinigung des Jahres wurde die Gruppierung „Generation PINOT“ aus Freiburg (Baden).
 
DLG-Bundesweinprämierung
Die DLG-Bundesweinprämierung ist der führende Wettbewerb für deutsche Weine und Sekte. Insgesamt bewerteten die Wein-Experten der DLG in diesem Jahr rund 4.300 Weine und Sekte. Alle Ergebnisse sind unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht.

Ergebnisse der DLG-Bundesweinprämierung 2015

Rund 4.300 Weine und Sekte von Experten getestet – Sonderpreis „Beste Kollektionen“ für Wein und Sekt sowie „Bestes Riesling-Sortiment“

Das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat jetzt die Weine und Sekte bekannt gegeben, die in der DLG-Bundesweinprämierung 2015 ausgezeichnet wurden. In drei Prüfrunden zur führenden Qualitätsprüfung für deutsche Weinerzeuger testete die DLG rund 4.300 Weine und Sekte aus den deutschen Anbauregionen. In diesem Jahr vergaben die DLG-Weinexperten 62 Gold Extra-, 782 Gold-, 1513 Silber- und 980 Bronze-Medaillen. Alle Testergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht. Die Verleihung der Bundesehrenpreise mit Bekanntgabe des DLG-Winzers des Jahres und der DLG-Jungwinzer des Jahres findet am 29. Oktober im Hambacher Schloss (Neustadt a. d. Weinstraße) statt.

Die 50 besten Weine und die zwölf besten Sekte
Mit 21 Auszeichnungen stellt die Pfalz in diesem Jahr die meisten Weine und Sekte, die mit dem „Goldenen DLG-Preis extra“ prämiert wurden. Es folgen Rheinhessen mit elf sowie Baden mit zehn „Goldenen DLG-Preisen extra“.

Die meisten Auszeichnungen in Gold, Silber und Bronze erzielten mit 1172 Prämierungen die Winzer aus der Pfalz, gefolgt von Baden (659), Rheinhessen (574) sowie Württemberg (531).

Beste Kollektionen 2015
Im Rahmen der Bundesweinprämierung werden jedes Jahr die besten Kollektionen in den Kategorien „Weißwein trocken“, „Weißwein fruchtig“, „Rotwein trocken“, „Barrique trocken“ und „Edelsüß“ ermittelt und ausgezeichnet. Zwei Sonderpreise für die besten Sekt-Kollektionen „brut“ und „fruchtig“ werden ebenfalls vergeben. Die Preisträger für die „Besten Kollektionen 2015“ sind:

Beste Kollektion „Weißwein trocken“
Herrengut St. Martin, St. Martin (Pfalz)
Beste Kollektion „Weißwein fruchtig“
Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
Beste Kollektion „Rotwein trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Barrique trocken“
Weingut Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
Beste Kollektion „Edelsüß“
Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Beste Kollektion „Sekt brut“
Sektgut St. Laurentius Klaus Herres, Leiwen (Mosel)
Beste Kollektion „Sekt fruchtig“
Weingut Alfons Ziegler, St. Martin (Pfalz)

Bestes Riesling-Sortiment
Zum 17. Mal wurde in diesem Jahr der „ProRiesling“-Ehrenpreis des Vereins „ProRiesling“ verliehen. Er geht an das beste Riesling-Sortiment der Bundesweinprämierung 2015:

· Weingut Gerold Spies, Dittelsheim-Heßloch (Rheinhessen)

DLG-Bundesweinprämierung: Aktuelle Qualitätstrends
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierten sich die trockenen Weißweine des aktuellen Jahrgangs 2014 auf einem hohen Qualitätsniveau. Rebsorten wie Silvaner und Riesling wurden sehr klar und meist fruchtbetont ausgebaut. Die Weine besitzen neben der Fruchtaromatik auch Cremigkeit und Schmelz. „Damit zählen trockene Weißweine deutscher Provenienz international sicher zu den Besten und müssen keinen Vergleich scheuen“, unterstreicht der wissenschaftliche Leiter der DLG-Bundesweinprämierung, Prof. Dr. Rainer Jung (Hochschule GEISENHEIM University), das herausragende Profil deutscher Weißweine. Aber nicht nur Riesling und Silvaner überzeugten, auch Weine der Rebsorte Scheurebe präsentierten sich nuancenreich: von leicht vegetativ und erfrischend über Weine, die eher deutlich exotische und beerige Aromen aufweisen. Mit den in der DLG-Bundesweinprämierung ausgezeichneten Vertretern muss die Scheurebe, die im nächsten Jahr ihr 100. Jubiläum feiert, den internationalen Vergleich mit Sauvignon blanc nicht scheuen. Die Burgunder-Weine, die sich dem DLG-Expertenurteil stellten, präsentierten verschiedene Stile: Weißburgunder und Grauburgunder zeigten sich einmal fruchtig und gehaltvoll ausgebaut, bei anderen Weinen kam Holz in dezenter Weise zum Einsatz (auch beim Chardonnay), und es wurde mit Säureabbau gearbeitet. Auch diese Weine sind internationale Spitzenprodukte.

Breites Spektrum an Rotweinen
Die Rotweine, die sich dem Expertenurteil stellten, zeigten das breite Spektrum traditioneller, aber auch internationaler Sorten, die man bei deutschen Winzern entdecken kann. Als Klassiker dominierte dabei der Spätburgunder. „Erfreulich ist, dass die Winzer auch hier den Holzeinsatz mittlerweile sehr gut beherrschen und die Rebsorte klar erkennbar herausarbeiten“, erläutert Prof. Jung das gekonnte Spiel mit der Rebsortentypizität. In Deutschland angekommen sind auch die internationalen Rotweinsorten. Es stellt offenbar kein Problem dar, rebsortentypische Merlots, Cabernet Sauvignons oder Tempranillo-Weine in Deutschland anzubauen. Aber auch unter den roten Cuvées wurden Weine prämiert, die in Tanninstruktur, Holz und Extraktfülle optimal abgestimmt und harmonisch sind.

Edelsüße Weißweine: Klarheit und Reinheit
Bei den edelsüßen Spezialitäten zeigten sich die DLG-Experten von der Klarheit und Reinheit, in der die Weine ausgebaut wurden, beeindruckt. „Gerade bei den mit einem Goldenen DLG-Preis Extra prämierten Weinen konnte man die rebsortentypischen Aromen sehr gut erkennen, was in der Herstellung sicher die größte Herausforderung darstellt“, so Prof. Jung. Neben Riesling als Klassiker bestachen auch hier Aromasorten wie Scheurebe, Huxelrebe und Gewürztraminer.

Sekt: abwechslungsreiches Qualitätssortiment
In der DLG-Bundesweinprämierung präsentierte sich das gesamte Spektrum deutscher Sektkunst – über Riesling, Cremant und Burgunder bis hin zu den aromatischen Rebsorten. „Riesling und Burgunder sind Sorten, bei denen die Winzer offenbar verstärkt mit längerem Hefelager arbeiten. Teilweise erkennt man die Stilistik der Champagne mit einer Apfel-Brioche-Aromatik. Daneben war die prägende Säure, insbesondere bei Riesling-Sekten, charakteristisch“, beschreibt Prof. Jung die Besonderheiten des aktuellen Sektjahrgangs. Bei den aromatischen Sorten präsentierten sich Muskateller, aber auch Traminer und mittlerweile auch Sauvignon blanc als interessante geschmackliche Alternativen zu den Sekt-Klassikern.

www.dlg.org

Radausflüge durch die Weinberge

Weinlese an der Deutschen Weinstraße – genüssliche geführte Radausflüge mit Pedelecs – Spätsommer und Herbst eine ideale Zeit für Pedelec-Radtouren an der Deutschen Weinstraße

„Für Radausflüge durch die Weinberge an der Deutschen Weinstraße sind Spätsommer und Herbst eine besonders gute Zeit. Einerseits wegen der Weinlese, andererseits wegen der angenehmen Temperaturen“, sagt Norbert Arend. Er muss es eigentlich wissen. Als Pfalzspezialist, der genüssliche Radevents, wie Fahrradausflüge, Radtouren, Kurzurlaube, Betriebsausflüge und Vereinsausflüge, Incentives sowie Rahmenprogramme entlang der Deutschen Weinstraße organisiert.

Paradiesische bunte Herbstlandschaft, bezaubernde Weindörfer, urige Straußwirtschaften
Bei Radausflügen mit einem kompetenten Begleiter durch Weinberge in der mediterranen Pfalz, mit dem Besuch von bezaubernden Weindörfern und pittoresken kleinen Weinstädtchen sowie interessanten Sehenswürdigkeiten ist Spaß und Genuss garantiert. Wer es bequemer haben will, geht mit einem Pedelec auf eine Pfalz-Entdecker Tour.

Pfälzer Spezialitäten zur Weinlesezeit
Speziell zur Weinlesezeit wird unterwegs und in vielen Weinstuben und Straußwirtschaften „Zwiewelkuche“ mit „neiem“ Wein angeboten. Mit etwas Glück findet man ein Lokal, das sogar geröstete oder in Salzwasser gekochte „Keschde“, das sind Esskastanien, anbietet. Daneben gibt es natürlich die allseits bekannten Pfälzer Spezialitäten, wie „Saumagen“, „Lewerknepp“, „Weißer Käs“ oder „Winzersteak“.

Weingenuss beim Radurlaub in der Pfalz
Wie bei vielen Reisen an die Deutsche Weinstraße, trägt der Wein zu einem schönen Urlaub oder gelungenen Ausflug bei. „Es spricht absolut nichts dagegen, unterwegs ein Glas Wein zu trinken. Die eigentlichen Weinverkostungen sollten allerdings erst nach dem Radausflug stattfinden, z.B. bei speziellen Weinproben beim Winzer oder beim Abendessen in der Weinstube. Radfahrer sind ja wie Autofahrer Verkehrsteilnehmer, und sollten weder sich noch andere gefährden“, informiert Genussradler Arend.

Termine für Weinlese-Radtouren und Kurzurlaube
Bei drei- und viertägigen Hotel– Arrangements vom 4.-6.9.2015 und vom 1.10.-14.10.2015 erleben die Gäste in Kooperation mit dem vier Sterne Parkhotel Landau zwei begleitete Radausflüge (jeweils ca. 40 km), eine Erlebnis-Weinverkostung in einem prämierten Weingut und eine Digestif-Essigverkostung beim Essigdoktor Georg Wiedemann im Venninger „Doktorenhof“. Weitere geführte Pedelec- Radausflüge werden am 2.9., 20.9. und 7.10.2015 angeboten.

Weinlesezeit ideal für Betriebsausflug und Incentive mit Spaß, Genuss & Pedelecs
Viele Betriebsausflüge und Vereinsausflüge finden im Frühsommer statt. Da gemeinsamer Spaß und Genuss für ein gutes Betriebsklima sehr förderlich ist, ist die Weinlesezeit auch ideal für solche Gemeinschaftsveranstaltungen. „Mitarbeiter und Chefs sind begeistert, wenn sie mit Pedelecs die Deutsche Weinstraße bequem erkunden und sogar unterwegs, die unterschiedlichen Rebsorten verkosten können und später den entsprechenden Wein“, ist die Erfahrung von Arend.

www.genussradeln-pfalz.de