Horst Heller

Coq d’Or Award an Horst Heller für die Erhaltung des kulinarischen Erbes Europas

Coq d’Or lud nach Auenwald-Mittelbrüden ein
zur Auszeichnung mit dem Coq d’Or Award – an den Streuobstwiesen-Experten und Landschaftspfleger seines Faches.

Dass Horst Heller für den Einsatz für Tradition und Kultur im Bereich der Ernährung im regionalen Umfeld die hohe Auszeichnung von Coq d’Or aus den Händen von Ernst-Ulrich W.Schassberger erhielt, passt bestens.

Coq d’Or, der goldene Hahn, (geschütztes Markenzeichen) wurde Horst Heller verliehen, weil der sich von je her für die Tradition und das Erbe der Herstellung des Apfelsafts aus der Region einsetzt. Naturtrüber Apfelsaft tut mehr für die Gesundheit als klarer. Das legen neue Untersuchungen nahe. Besonders günstig: Saft von Mostäpfeln, so beschrieb es das TEST-Heft vor über drei Jahren. Horst Heller, der Kenner aller Streuobstwiesen in der Region, möchte die Bevölkerung wahrlich sensibilisieren für den guten Geschmack, der heimischen Äpfel und dem aus ihnen resultierenden wertvollen Apfelsaft. Dass die Äpfel der heimischen Streuobstwiesen nicht alle gleich aussehen wie vielleicht diejenigen, die von der EU nur in Marktregalen als zugelassen gelten, ist klar- doch darum gehe es Heller sowie seinen Mitstreitern der regionalen Kleinbauern Rems-Murr Wolfgang Klotz auch gar nicht.

Es gehe einfach um unser aller Gesundheit, wie Heller nicht müde wird, hervorzuheben. Ein Glas (0,2 l) reiner Apfelsaft hat aufgrund seines eigenen Fruchtzuckergehaltes immerhin 110 Kilokalorien. Was den Apfelsaft aus Mostäpfeln so wertvoll macht, sind die Polyphenole, welche die freien Radikale in unserem Organismus unschädlich machen und so vor Krebs und Herzerkrankungen vorbeugen.

Horst Heller und seine Kollegen sorgten dafür, dass die mobile Apfelpresse in Mittelbrüden stand und zahlreiche Streuobstwiesen-Besitzer und Landwirte ihre Äpfel dorthin brachten, möchten das Gesundheitsbewusstsein aber auch die Treue zu regionalen Produkten wecken. „Man tue einfach Gutes“, wie Heller betont, wenn man einen naturtrüben Apfelsaft aus der Region kaufe, davon können Landwirte und Streuobstwiesen-Besitzer ein bisschen hinzuverdienen und außerdem käme das auch der Allgemeinheit zu Gute, wenn Landschaftspflege betrieben würde, denn sie sei wichtig, um Äpfel anbauen zu können. Außerdem sei das Bio-Siegel mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis. Es schmecke schlichtweg besser.

Viele Kindergärten des Rems-Murr Kreises wurden nach Auenwald-Mittelbrüden eingeladen um den Apfelsaft zu verkosten und und durften sogar außerdem noch eine ansehbare Menge kostenlos für alle Kindergartenkinder mitnehmen.

www.coqdor.org

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