GaultMillau 2013 Zentralschweiz

GaultMillau aus den Kanton Uri, Kanton Ob- und Nidwalden und Kanton Zug

Kanton Uri
Aufsteiger (1)
Zwyssighaus, Bauen 14
Neu im Guide (2)
Gasthaus im Feld, Gurtnellen 14
Schlossrestaurant A Pro, Seedorf 12

Kanton Ob- und Nidwalden
Aufsteiger (2)
Bélvèdere, Hergiswil NW 16

Alpenblick, St. Niklausen OW 14
Neu im Guide (4)
Villa Honegg, Ennetbürgen NW 14
Frutt Lodge & Spa, Frutt Stübli, Melchsee-Frutt OW 14
Pappalappa im Gasthaus Landenberg, Sarnen OW 13
Spannort, Engelberg OW 12/20

Im Kanton Zug legt die «Hinterburgmühle» in Neuheim einen Punkt zu (13).

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013
Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz:
www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/

Lokal, nach Gebieten aufgeteilt – ausführlicher:
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets –
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
842 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
572 Seiten + 4 Seiten Umschlag, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz Format 13,5 x 21 cm, CHF 52.–

Portofrei bestellen: ISBN 978-3-85859-361-0

Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Horst Heller

Coq d’Or Award an Horst Heller für die Erhaltung des kulinarischen Erbes Europas

Coq d’Or lud nach Auenwald-Mittelbrüden ein
zur Auszeichnung mit dem Coq d’Or Award – an den Streuobstwiesen-Experten und Landschaftspfleger seines Faches.

Dass Horst Heller für den Einsatz für Tradition und Kultur im Bereich der Ernährung im regionalen Umfeld die hohe Auszeichnung von Coq d’Or aus den Händen von Ernst-Ulrich W.Schassberger erhielt, passt bestens.

Coq d’Or, der goldene Hahn, (geschütztes Markenzeichen) wurde Horst Heller verliehen, weil der sich von je her für die Tradition und das Erbe der Herstellung des Apfelsafts aus der Region einsetzt. Naturtrüber Apfelsaft tut mehr für die Gesundheit als klarer. Das legen neue Untersuchungen nahe. Besonders günstig: Saft von Mostäpfeln, so beschrieb es das TEST-Heft vor über drei Jahren. Horst Heller, der Kenner aller Streuobstwiesen in der Region, möchte die Bevölkerung wahrlich sensibilisieren für den guten Geschmack, der heimischen Äpfel und dem aus ihnen resultierenden wertvollen Apfelsaft. Dass die Äpfel der heimischen Streuobstwiesen nicht alle gleich aussehen wie vielleicht diejenigen, die von der EU nur in Marktregalen als zugelassen gelten, ist klar- doch darum gehe es Heller sowie seinen Mitstreitern der regionalen Kleinbauern Rems-Murr Wolfgang Klotz auch gar nicht.

Es gehe einfach um unser aller Gesundheit, wie Heller nicht müde wird, hervorzuheben. Ein Glas (0,2 l) reiner Apfelsaft hat aufgrund seines eigenen Fruchtzuckergehaltes immerhin 110 Kilokalorien. Was den Apfelsaft aus Mostäpfeln so wertvoll macht, sind die Polyphenole, welche die freien Radikale in unserem Organismus unschädlich machen und so vor Krebs und Herzerkrankungen vorbeugen.

Horst Heller und seine Kollegen sorgten dafür, dass die mobile Apfelpresse in Mittelbrüden stand und zahlreiche Streuobstwiesen-Besitzer und Landwirte ihre Äpfel dorthin brachten, möchten das Gesundheitsbewusstsein aber auch die Treue zu regionalen Produkten wecken. „Man tue einfach Gutes“, wie Heller betont, wenn man einen naturtrüben Apfelsaft aus der Region kaufe, davon können Landwirte und Streuobstwiesen-Besitzer ein bisschen hinzuverdienen und außerdem käme das auch der Allgemeinheit zu Gute, wenn Landschaftspflege betrieben würde, denn sie sei wichtig, um Äpfel anbauen zu können. Außerdem sei das Bio-Siegel mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis. Es schmecke schlichtweg besser.

Viele Kindergärten des Rems-Murr Kreises wurden nach Auenwald-Mittelbrüden eingeladen um den Apfelsaft zu verkosten und und durften sogar außerdem noch eine ansehbare Menge kostenlos für alle Kindergartenkinder mitnehmen.

www.coqdor.org

TEST: eBook Reader

E-Book-Reader: Große Auswahl an guten Lesegeräten für E-Books

Wer seine Bücher elektronisch lesen will, hat die Qual der Wahl. 10 von 15 E-Book-Readern, die die Stiftung Warentest jetzt zum ersten Mal getestet hat, sind „gut“. Am besten abgeschnitten haben die beiden Lesegeräte Bookeen Cybook Opus für 222 Euro und Iriver Story für 261 Euro. Der günstigste „gute“ Reader ist der Sony Reader Pocket Edition für 172 Euro. Der Kindle DX von Amazon war in der Untersuchung nur „befriedigend“. Die Testergebnisse sind in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test veröffentlicht.

Nur „ausreichend“ und damit am schlechtesten im Test waren die Reader Foxit eSlick und Ectaco jetBook-Lite. Beim Foxit eSlick war das Bild bei sehr heller oder dunkler Umgebung schwach. Das Ectaco jetBook-Lite versagte bei der Nutzungsdauer. Seine Batterien halten nur 8 Stunden. Bei den meisten anderen Readern war der Akku hingegen auch nach 14 Tagen Dauerbetrieb noch nicht leer.

Der Amazon Reader Kindle DX, der für 296 Euro in den USA bestellt werden kann, zeigte, wie auch andere Reader, leichte Bildfehler beim Blättern bei direkter Sonneneinstrahlung. Außerdem war das Bild bei einer dunklen Umgebung nur schwach. Zum Vergleich hat Stiftung Warentest auch das Apple iPad getestet, das neben anderen Funktionen mit der Applikation iBooks auch elektronische Bücher darstellen kann. Das Ergebnis: Das iPad hat zwar ein sehr gutes Bild bei dunklem und mittlerem Licht, spiegelt aber in sehr heller Umgebung deutlich und ist damit kaum lesbar.

Beim Kauf eines E-Book-Readers sollte der Verbraucher darauf achten, welchen Kopierschutz der Reader unterstützt. Denn bei E-Books konkurrieren verschiedene Kopierschutzsysteme und kein Reader unterstützt sie alle. Zum Beispiel laufen E-Books von Apple und Amazon nur auf den Readern von Apple und Amazon und nicht auf denen anderer Anbieter.

Der ausführliche Test E-Book-Reader ist in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/ebook-reader veröffentlicht.

Pen-y-Cae Inn, Wales

Simply the Best

Das The Pen-y-Cae Inn in der walisischen Grafschaft Powys wurde vom Gastro-Magazin Morning Advertiser mit den Titel „Great British Pub of the Year“ ausgezeichnet. Das Haus wurde aus mehr als hundert Bewerbern aus Wales und England ausgewählt und erhielt zusätzlich noch die Auszeichnung Gastropub of the Year, ein Besuch verspricht also auch ein kulinarischer Genuss zu werden. Das aus Schiefer, Naturstein und heller Eiche erbaute The Pen-y-Cae Inn liegt im Ort gleichen Namens, im Herzen des Brecon-Beacon-Nationalparks und erhielt gleich nach Fertigstellung 2005 einen Designpreis.

www.pen-y-caeinn.com/

Hawelka, Wien

Mehr als ein Kaffeehaus: Publizistische Ehrung für das „Hawelka“

Liebevoll und detailreich ist dieser Tage im Pichler
Verlag von Sonja Moser ein umfangreiches Porträt über eine der
wichtigsten Kaffeehaus-Institutionen Wiens, das „Hawelka“,
erschienen. Unter bereitwilliger Mitarbeit und jeder Menge
„Insider“-Geschichten seitens der Familie, die nun schon in dritter
Generation das Lokal in der Dorotheergasse 6 erfolgreich führt, ist
so ein 250seitiges Porträt entstanden, das nicht nur an das berühmte
Künstler-Stammpublikum, welches von Heimito von Doderer und H.C.
Artmann bis Friedreich Hundertwasser, Oskar Werner, Helmut Qualtinger
und natürlich Georg Danzer („Jö schau“, 1975) reicht, erinnert,
sondern neben der Familiengeschichte des seit 1939 betriebenen
Kaffeehauses auch Wissenswertes zur „öffentlichen
Wohnzimmer-Geschichte“ der Stadt zusammen getragen hat.

Moser, eigentlich Kinderbuchautorin, nimmt sich bei ihrem
Institutionen-Porträt entsprechend Zeit: Bevor sie zur
Künstler-Adresse von Alfred Hrdlicka, dessen 4facher Espresso bis
heute als „Ultra“ im Angebot steht, bis zu Andre Heller kommt, bietet
sie einen guten Überblick über die Geschichte des Wiener Kaffees,
begonnen bei der zweiten Türkenbelagerung von 1683. Am Beispiel des
Hawelkas, welches ob seiner geringen Raummaße, seiner „nur“ 27 Tische
irgendwie an die Krautfleckerln der Torbergschen Tante Jolesch
erinnert – „Das Geheimnis liegt immer im zu wenig“ -, schildert Moser
sehr anschaulich auch die Schwierigkeiten, mit denen Wiener
Kaffeehausbesitzer in den letzten 70 Jahren zu kämpfen hatten. Vom
Überleben mittels Schleichhandel in der unmittelbaren Nachkriegszeit,
über die Konkurrenz durch Fernsehen und neue italienischer
Espressomaschinen bis zu aktuellen „coffee to go“-Angeboten: Nicht
alle Kaffeehäuser konnten den Moden und Anforderungen entsprechen,
auch darüber gibt Moser am Ende des Buches Auskunft.

Wobei in Sachen Interieur auch Leopold Hawelka seine klare
Meinung hatte: „Der Kaffee wär net besser, wenn das Lokal moderner
wär.“ Und so scheint im „Hawelka“ , welches vom 16jährigen Robert
Schindel, vom gleichaltrigen Danzer und vom 14-jährigen Andre Heller
bereits ehrfürchtig und neugierig aufgesucht wurde, die Zeit ein
bisschen stehen geblieben zu sein. Der daraus entstandene Charme, das
zeigen nicht nur die unzähligen Bilder von Prominenten wie auch
unbekannten Kaffeehaus-Besuchern, hat jedenfalls überdauert, auch
wenn von den vielen Stunden, die man früher in einem Kaffeehaus
zubrachte, man sich heute – leider – weniger „leistet“. Schade, nicht
nur für den Umsatz des Kaffeehauses, sondern auch für einen selbst.
„Wohnzimmer“ können Kaffeehäuser nämlich noch immer sein.

Sonja Moser, Das Hawelka. Geschichte & Legende, Pichler Verlag
(www.ichlese.at) 2009, Euro 24,95, 252 Seiten, ISBN 978-3-85431-500-1

Vivo – Kochen extrem

ZDFinfokanal, Freitag, 17.04., 10:02 – 10:30 Uhr

Essen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Das 3sat-Magazin ‚vivo‘ schaut Köchen in die Töpfe, die unter besonderen Umständen arbeiten. So zeigt ‚vivo‘, was Smutje Steve Heller erwartet, wenn er in seiner sechs Quadratmeter kleinen U-Bootküche Schnitzel für 40 Leute brät, und beobachtet Harald Wohlfahrt bei der Zubereitung eines Astromenüs: Im Auftrag der ESA schießt der mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Spitzenkoch ab März 2009 seine Gerichte ins All. Das ‚vivo‘-Porträt stellt Cornelia Poletto vor, die zu den wenigen Sterneköchinnen Deutschlands gehört. Sie wurde mit einem Michelin-Stern und 16 Gault-Millau-Punkten gewürdigt und erhielt 2006 den internationalen Eckart Witzigmann Preis als beste Nachwuchsköchin.

Johann Lafer bei Maischberger

Menschen bei Maischberger

am Dienstag, 14. April 2009, 22.45 Uhr, im Ersten

„Dicke am Pranger: Faul, gierig, undiszipliniert?“

Die Gäste:
Johann Lafer (Fernsehkoch)
Margit Schönberger (Autorin, schrieb „Das Diätenhasser-Buch“)
Thomas Sittinger (163 kg) und seine Lebensgefährtin Sabine Naß (80 kg)
(beide ließen sich den Magen verkleinern)
Dr. Annette Heller (Ärztin)
Dr. Günther Frank (Arzt und Diätkritiker)

Sabine Naß und Thomas Sittinger
Sie wog 156 Kilo, er 187 Kilo. Ihr Übergewicht hatte Folgen: Gesundheitliche Schäden, Diskriminierung und Alltagsprobleme wie zu schmale Stühle. Nach zahlreichen erfolglosen Diäten und Kuraufenthalten entschlossen sich Sabine Nass und ihr Freund Thomas Sittinger zu einem radikalen Eingriff: einer Magenoperation. Sie hat seit dem Eingriff vor drei Jahren über 80 Kilo verloren, er seit diesem Februar 25 Kilo.

Margit Schönberger
Schon als Kind kämpfte die Karrierefrau mit Übergewicht. Doch nach über dreißig Diäten und rund 200 ab- und wieder zugenommenen Kilos schwor sich Margit Schönberger: Nie wieder Hollywooddiät, Kohlsuppe oder Abführtee. Die Bestsellerautorin verbannte ihre Waage, schrieb das „Diäten-Hasser-Buch“ und entschied für sich: „Ich bleibe dick aus Überzeugung“.

Johann Lafer
Deutschlands berühmtester Fernsehkoch nahm in einem Jahr 15 Kilo ab.
„Ich stand kurz vor einem Zusammenbruch“, gesteht Johann Lafer. „Durch Ernährungsumstellung und regelmäßigen Sport geht es mir jetzt besser denn je.“ Dabei müsse er auf nichts verzichten, sagt der Sternekoch (Buch „Lafer nimmt ab“). Bei seiner Diät gibt es bis zu sechs Brötchen zum Frühstück.

Dr. Gunter Frank
„Politik und Gesellschaft betreiben eine Hexenjagd gegen Dicke““, sagt Dr. Gunter Frank. Seit zehn Jahren betreut der Allgemeinmediziner in seiner Praxis Übergewichtige. „Jahrelange Diskriminierung und der ständige Kampf gegen das eigene Gewicht haben Schäden bei den Patienten hinterlassen“, sagt der Arzt und Buchautor („Lizenz zum Essen“). Übergewicht liege in den Genen, so Dr. Frank. Der Mediziner fordert die sofortige Einstellung aller Diätprogramme. 

Dr. Annette Heller
Für die Oberärztin und Gesundheitsberaterin ist klar, dass Übergewichtige nur mit radikaler Ernährungsumstellung und mehr Bewegung erfolgreich abnehmen können. Wer das nicht schafft, müsse unter Umständen höhere Krankenkassenbeiträge zahlen, um die steigenden Kosten auszugleichen, sagt Annette Heller. „Immerhin sind die meisten Dicken an ihrem Gewicht selber schuld.“ Abnehmen könne jeder – dies sei nur eine Frage der Disziplin.

Heimatgerichte aus Hessen

Urige Rezepte mit viel Tradition stehen auf dem Speiseplan der Region in Nordhessen. Die Landfrauen von Fritzlar-Rothhelmshausen backen im alten Backhaus ihren leckeren Speckkuchen. In Hadamar gibt es die berühmten Strunkchen mit heller Soßem und die gefüllte Forelle aus Gudensberg ist ein wahres Gedicht.

So, 08.03. um 14:45 Uhr HR

Die Jesus-Story, ein PR-Produkt?

Neues Buch wirft entlarvenden Blick auf die Bibel

Was ist tatsächlich passiert, damals,
„da Cyrenius Landpfleger in Syrien war“ und sich Joseph auf den Weg nach
Bethlehem machte? Der Archäologe Peter W. F. Heller hat Zeile für Zeile
der Heiligen Schrift auf ihre Übereinstimmung mit wissenschaftlich
gesicherten Fakten abgeklopft. Brisanterweise betrachtet er auch die
Texte, die nicht in die allgemein bekannte Fassung der Bibel aufgenommen
wurden. Wer weiß schon, dass in der Entstehungsphase der Bibel viel mehr
Material vorlag, als später in gedruckter Form massenhaft verbreitet
wurde? Weil zu wenig bekannt, zu spät fertig geworden oder aus
religionspolitischen Gründen nicht tragbar, fielen interessante
Überlieferungen dem Rotstift zum Opfer.

Der Autor von „Schelte für das Christentum. Frommer Schwindel, echter
Glaube“, erschienen im Engelsdorfer Verlag, hat auch die sogenannten
Apokryphen aus der Versenkung geholt und in den Kontext der offiziellen
Bibelfassung gestellt. Er nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise
in die Vergangenheit. Gegen fromme Verklärung setzt er gesunden
Menschenverstand und historische Fakten. Zahlreiche Forschungsreisen
führten Peter W. F. Heller an die biblischen Schauplätze, in Höhlen und
Tempel, in Städte und Wüsten und natürlich in zahlreiche Bibliotheken.
Dadurch kann er die zum Teil übersteigerten oder nebulös formulierten
Bibelpassagen in eine verständliche Sprache und bildhafte Vergleiche
transferieren.

Schon dabei entpuppt sich manches Wunder als Mischung aus
Übersetzungsfehler und Geschichtsoptimierung. Sein 419 Seiten starkes,
populärwissenschaftliches Buch kommt nicht ohne Fachbegriffe aus.
Trotzdem wird der Leser in das Werk hineingezogen wie in einen
Politthriller oder eine Mystery-Serie. Ist die Bibel unterm Strich das
älteste und erfolgreichste PR-Produkt? Ist das Kreuz das Logo eines
weltbekannten Wirtschaftsgebildes? Peter W.F. Heller wertet nicht,
sondern reiht die Fakten mit leichter Hand aneinander. Den Leser
erwartet eine Weihnachtsgeschichte, wie er sie am Heiligen Abend noch
nie gehört hat.

Peter W.F. Heller
Schelte für das Christentum.
Frommer Schwindel, echter Glaube

ISBN-13: 978-3-86901-004-5
Engelsdorfer Verlag
419 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen
16,00 Euro (D)

http://www.engelsdorfer-verlag.de

Über den Autor:
Peter W.F. Heller (60) studierte zunächst Wirtschaftswissenschaften,
später Klassische Archäologie, Ägyptologie und Alte Theologie,
ergänzendes Studium der Ägyptologie und Alttheologie am University
College New York und der Miami University, Promotion in Alter Theologie.
Seit Mitte der Neunzigerjahre ist er als freier Archäologe aktiv.
Grabungen führte ihn nach Ägypten, Tunesien, Spanien, Italien und China.
Dort arbeitete er an der Katalogisierung der Bodendenkmäler im
Flutgebiet des Yangtze-Staudammes (Drei-Schluchten-Damm). Er lebt
wechselweise in Deutschland (Kaarst), Spanien und China und beherrscht
neben seiner deutschen Muttersprache die Sprachen Englisch, Spanisch,
Latein, Altgriechisch und Mittelägyptisch.

Tessin: Frank Oerthle ist der Aufsteiger

Gute Nachrichten aus Lugano: Die «Villa Castagnola» wird mit viel Geld und Gefühl laufend
renoviert
– und das Vorzeigerestaurant des Fünfsternehotels wird immer besser:
Frank Oerthle
kocht im «Arté» direkt am See und in kunstvoller Umgebung mediterran für 16 Punkte – er ist Gault Millau «Aufsteiger des Jahres» im Tessin.

Martin Dalass («Santabbondio», Sorengo, 18 Punkte)
hält seine Pole-Position. Das «Cacciatori» in Cademario steigt auf (neu 13). Das «Cristallo» mitten
in Lugano gibt mit 14 Punkten einen starken Einstand.

«Ennet dem Ceneri» bleiben die Asconeser Fünfsternehotels die ersten Adressen für Gourmets.
Im Dorf hat Ivo Adam mit seinem «Seven»-Konzept Erfolg (15 Punkte).
In Locarno klettert die
Osteria Chiara auf 13 Punkte und sind «Da Valentino» (14) und «Locanda Locarnese
» (12) erstmals
dabei. In Bellinzona legt das «Pedemonte» zu (neu 13), die Osteria Fagetti in San Vittore
unweit des Hauptorts ist erstmals dabei (12).

GaultMillau Guide Schweiz 2009
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
800 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
580 Seiten, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz
Format 13,5 ¥ 21 cm, CHF 52.–
ISBN-13: 978-3-88472-914-4