Benjamin Rüdiger

von Bernhard Steinmann.

Auch jenseits der Sternegastronomie gibt es interessante Restaurants und kreative Köche. Ein solch interessantes Restaurant ist das Lansk in der Meierottostraße 1 in Berlin.

Das Restaurant liegt am Wilmersdorfer Fasanenplatz, in dessen Nähe wir vor ein paar Jahren noch wohnten. An dieser Stelle ist es scheinbar Aufgabe eines Berliner Journalisten darauf hinzuweisen, dass man sich abseits des hippen Berlins befindet, in altbackener Umgebung, in einem konservativen Wohnviertel, irgendwo zwischen den legendären Wilmersdorfer Witwen und Westberliner Langeweile.
Eine Sichtweise, die einen so manches verpassen lässt.

Küchenchef und Inhaber ist Benjamin Rüdiger. Rüdiger lernte bei Franz Raneburger, war u.a. bei Horst Petermann am nordöstlichen Ufer des Zürichsees, auf Sylt im „Söl´ring Hof“ bei Johannes King und in Baiersbronn in der „Traube Tonbach“ bei Harald Wohlfahrt tätig.
Zweifelsohne weckt dies ernorme Erwartungen und schreit förmlich nach einem Selbstversuch.

Zur Namensgebung des Restaurants gibt es eine kleine Geschichte.
Papa Rüdiger hatte ein Faible für eine kleine polnische Insel namens Lansk. Er nannte sie sein „Paradies“ und vergaß nicht hinzuzufügen, dass man „viel mehr Lansk“ brauche. Bei seinem Sohn fiel dies auf fruchtbaren Boden und so benannte er das Restaurant zur Freude seines Vaters Lansk.

Das Restaurant ist hell und für das noble Wilmersdorf eher nüchtern. Freundlich werden wir empfangen und an einem der großen Fenster platziert. Blickfang ist zweifellos das Kunstwerk „Paradise now“ des Franzosen Georges Autard.

Die Menükarte ist relativ klein. Wir überlassen die Speisefolge dem Küchenchef und die Weinauswahl Verena Mariel. Noch bequemer geht es kaum. Ob es auch klug ist, soll der Abend zeigen.

Amuse-Gueule:
Kalbstafelspitz mit Zwiebel-Safran-Chutney und Bohnenkraut Creme fraiche.
Ein leichter Einstieg mit einem tollen Chutney.

Kartoffel und Kaviar
Leicht geräucherte Kartoffel mit Creme fraiche und Kaviar aus Rottstock, dazu etwas
Sauerampfer.

Ziegenfrischkäse mit Kerbelpesto, Roter und Gelber Bete,
mariniert in einer Orangenvinaigrette.

Rosa gebeiztes Roastbeef,
Senfsaat, Estragon, Aprikose, krosse Kapern.
Fruchtnoten und Kapern bilden einen begeisternden Gegenpol.
Ein insgesamt harmonisches Gericht.

Saibling aus Rottstock, Kartoffelrisotto, Bärlauch, Saiblingskaviar und Bärlauchschaum.

Lamm, Karotte, Ziegenkäse, Schalotte.
Die Ziegenkäsetaler sind leicht erwärmt, schmelzig.
Lamm und Ziegenkäse gefallen uns durch das intensive Zusammenspiel. Großartig.
Zum dezenten Geschack der leicht süßlichen Karotte opponiert die Schalotte.
Die Schalotte, eine Kulturpflanze aus der Gattung Lauch, war früher als eigene Art bekannt. Nun haben unsere Botaniker das besonders gesunde Gemüse der normalen Speisezwiebel zugeordnet.

Weisse Schokolade, Tonkabohne, Apfel
Innen finden wir noch etwas Biskuit.

Käse
zum Abschluss.
Ganz so, wie es schon der römische Schriftsteller und Gelehrte Plinius vor 2000 Jahren gehalten hat.

FAZIT:
Vorweg: Unsere Entscheidung, sich mit Speis und Trank in die Hände von Küche und Sommeliere zu begeben, haben wir nicht bereut.
Benjamin Rüdiger bewegt sich mit seinen Kreationen bewusst auf sicheren Pfaden.
An erster Stelle steht das perfekte Handwerk. Hinzu kommt ein Interesse am unverfälschten Eigengeschmack der einzelnen Bestandteile sowie die Einbeziehung regionaler Produkte. Die Speisen werden ansprechend präsentiert, auf dekorative Effekthascherei wird verzichtet.

Das mag etwas nüchtern klingen, doch geschmacklich bleiben keine Wünsche offen.
Ein kulinarisch interessanter, angenehmer Tagesausklang, beinahe ein Abend unter Freunden.

Bebildert gibt es den Bericht auf www.bsteinmann-gourmet-unterwegs.de

Genussmesse eat&STYLE

Hamburg, München, Köln und Stuttgart: In diesen Metropolen begrüßt die eat&STYLE in diesem Jahr alle Freunde des guten Geschmacks und lädt zum Erleben, Genießen und Probieren ein. An vier Wochenenden im Oktober und November bietet der Veranstalter FLEET Events wieder ein randvolles Programm mit Star- und Spitzenköchen, themenbezogenen Kochbühnen und attraktiven Erlebniswelten. Neu: Neben München, Köln und Stuttgart wird die eat&STYLE in diesem Jahr auch wieder in Hamburg gastieren. Ab sofort startet der Ticketvorverkauf.

Jede Menge kulinarische Highlights, aktuelle Trends der Kochkunst, Live-Aktionen und spannende Themenwelten warten in diesem Jahr deutschlandweit auf tausende Genießer, Gourmets und Hobbyköche. Dieser besondere Mix macht die eat&STYLE wieder zu einem Termin, der im Kalender nicht fehlen darf. Namhafte Aussteller aus der Region und aus aller Welt präsentieren auf der Genussmesse originelle sowie traditionelle Spezialitäten und warten darauf von Liebhabern der guten Küche entdeckt zu werden. Professionelle Küchengeräte, stilvolle Wohnaccessoires und hochwertige Geschenkideen ergänzen das umfangreiche Angebot.

Drei abwechslungsreiche Tage auf der eat&STYLE erwartet die Besucher in diesem Jahr vom 18. bis 20. Oktober im Schuppen 52 in Hamburg, vom 1. bis 3. November in der Kulturhalle Zenith in München, vom 15. bis 17. November in der Koelnmesse sowie zum Abschluss vom 22. bis 24. November im Rahmen des Stuttgarter MesseHerbst in der Halle 7 der Messe Stuttgart.

Herzstück der eat&STYLE Genussmesse sind in diesem Jahr wieder die Kochshows unter anderem mit Horst Lichter, Alexander Herrmann, Nelson Müller und weiteren bekannten Starköchen, die mit Musik, Humor und Kochkunst den Besuch der eat&STYLE zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Aber damit nicht genug: Weitere Aktionsflächen wie die Gourmet-Kitchen, in der regionale Gastronomen ihre Kochkunst präsentieren und zum Genießen einladen, sowie die eat&STYLE Kochschule mit den Miele Tafelkünstlern an allen vier Standorten warten auf die genussaffinen Besucher. Die Men’s World in Köln, das Men’s World Wintergrillen in Hamburg, München und Köln sowie die Genuss Erleben-Bühne in Köln runden das vielfältige und einzigartige Angebot ab.

Probierfreudige, Weinliebhaber, Trendsetter, Genießer und Dekorationsbegeisterte finden auf der eat&STYLE neue Impulse, höchste Produktqualität und jede Menge Unterhaltung. Wer Freude am Genießen hat, sollte die eat&STYLE 2013 nicht verpassen!

www.eat-and-style.de

Eintrittspreise und Ticketvorverkauf
Die Eintrittskarten für Hamburg, München und Köln kosten 14 Euro (im Vorverkauf 12 Euro), in Stuttgart liegt der Eintrittspreis für den Stuttgarter MesseHerbst bei 12 Euro (inkl. VVS). In Hamburg, München und Stuttgart ist der Besuch der 30 minütigen Star-Kochshows auf der eat&STYLE Kochshow-Bühne inkludiert, in Köln kostet das Ticket für die 60 minütigen Shows im großen Kochtheater jeweils 9,50 Euro.

Tickets für die eat&STYLE in Hamburg, München und Köln sind im Vorverkauf über den Online-Ticketshop der eat&STYLE www.eat-and-style.de/tickets erhältlich. Für die die eat&STYLE Stuttgart nutzen interessierte Besucher den Ticketservice der Messe Stuttgart www.messeticketservice.de

Horst Lichter in der Eisenbahn

Neue gastronomische Jahresaktion der Bahn ab März mit Rezepten von Horst Lichter – Drei Bio-Gerichte pro Quartal zur Auswahl – DB spendet zehn Cent pro Aktionsgericht an das Bergwaldprojekt

Horst Lichter, der Fernsehkoch mit dem markanten Schnurrbart, ist der Rezeptgeber für die im März beginnende neue gastronomische Jahresaktion der Deutschen Bahn (DB) „Natürlich Lichter!“. Insgesamt zwölf traditionelle Speisen mit Pfiff hat Lichter für die 250 Bordrestaurants entwickelt. Um den Gästen Abwechslung sowie einen saisonalen Bezug zu bieten, erfolgt ein Angebotswechsel im dreimonatigen Rhythmus. Nachhaltigkeit steht bei der neuen Aktion in doppelter Hinsicht im Vordergrund: Zum einen werden die Speisen durchgängig in Bio-Qualität angeboten. Zum anderen spendet die DB zehn Cent vom Verkaufspreis der Lichter-Gerichte für den ökologischen Waldumbau und die Sanierung der Schutzwälder in Deutschland an das Bergwaldprojekt e. V. Zusammen mit ihren Kunden leistet die DB damit einen aktiven Beitrag zum Natur- und Klimaschutz.

Für den Zeitraum März bis einschließlich Mai kreierte Lichter einen frühlingshaften Gaumenschmaus: Schweinerückensteaks mit Schafskäsefüllung auf Spinatbandnudeln mit Tomatenragout, Hähnchenbrust mit Nusspesto gefüllt, Zucchinigemüse und Rosmarinkartoffeln sowie Hühnereintopf mit Nudeln und buntem Gemüse.
Das Bergwaldprojekt e. V. setzt sich seit über 20 Jahren aktiv für den Schutz und den Erhalt deutscher Waldregionen ein. Seit 2009 unterstützt die Deutsche Bahn den gemeinnützigen Verein und hat in dieser Zeit die Pflanzung von über 100.000 Bäumen gefördert.

Weitere Informationen zum aktuellen Speise- und Getränkeangebot im Fernverkehr der DB unter www.bahn.de/bordgastronomie

Andreas Caminada und Martin Dalsass

GM Graubünden: Noch immer ist es ziemlich schwierig, einen Tisch bei 19-Punkte-Superstar Andreas Caminada auf Schauenstein zu erobern – Ein Gewinn für St. Moritz ist Martin Dalsass im «Talvo» in St. Moritz-Champfèr – Auch 18 Punkte haben Martin Göschel, Dani Bumann und die Brüder Horst und Daniel Homann

Der erste Blick geht natürlich nach Fürstenau: Noch immer ist es ziemlich schwierig, einen Tisch bei 19-Punkte-Superstar Andreas Caminada auf Schauenstein zu erobern. Der Küchenchef hat seine Küche und das ganze Schloss perfektioniert und misst sich selbstbewusst mit den besten Köchen Europas. An der Front hat er seinen Wunschpartner gefunden: Olivier Friedrich ist nicht nur Maître, er füllt auch den uralten Gewölbekeller, vorzugsweise mit dem Besten aus der Bündner Herrschaft. Friedrich ist GaultMillaus «Sommelier des Jahres 2013».

Der zweite Blick geht ins Engadin: Da ist die Dichte an Spitzenköchen enorm. Ein Gewinn für St. Moritz ist Martin Dalsass im «Talvo» in St. Moritz-Champfèr. Routine ist ihm fremd, die Karte wird immer wieder neu geschrieben, Martins «Italianità» und Begeisterung für leichte Mittelmeerküche passt ausgezeichnet zur eleganten Clientèle. Im «Talvo» gibts auch einen gemütlichen Fumoir – Dalsass gewinnt den «Prix Davidoff» und ist GaultMillaus «CigarMan of the Year».

Der Südtiroler rockt das Engadin, also geben auch die anderen 18-Punkte-Chefs mächtig Gas: Die Testessen bei Martin Göschel im umgebauten «Paradies» in Ftan, bei Dani Bumann im «Chesa Pirani» in La Punt und vor allem bei den Brüdern Horst und Daniel Homann («Homann’s», Samnaun) waren ein echtes Vergnügen.

Wichtige Veränderungen in Davos und Flims: Armin Amrein hat den «Walserhof» in Klosters verlassen, empfängt jetzt in «Amrein’s Seehofstübli» in Davos; die Bewertung folgt nach der Wintersaison.
Christian Kaiser im «Alpina» hat den 16. Punkt zurück und ist jetzt Platzhirsch in Klosters. In Flims hat sich Sandro Steingruber nach zehn sehr erfolgreichen Jahren abgemeldet (neu Caterer für Andreas Caminada). Im «Waldhaus» (Restaurant «Epoca») kocht jetzt der sehr begabte, aber häufig den Job wechselnde Pascal Schmutz. Auch hier warten wir ab mit der Bewertung.
Dass selbst Kuhställe nicht sicher sind vor dem GaultMillau, zeigt sich in Sils-Maria: Der bemerkenswert gute «Kuhstall» ist neu im Guide (mit 13 Punkten).

Aufsteiger (4)
Grischunstübli, Alpina, Klosters 16
Romanoff, Carlton, St. Moritz 14
Grissini, Crystal, St. Moritz 14
Basilic, Chur 13

Neu im Guide (6)
Ecco on Snow, Giardino Mountain, St. Moritz-Champfèr 15
Leonto, Grischa, Davos 14
Guardalej, Giardino Mountain, St. Moritz-Champfèr 14
Rustico, Klosters 13
Kuhstall, Sils Maria
Amrein’s Seehofstübli, Seehof, Davos —

Lesen Sie alles über den Gault Millau Schweiz 2013

Hier der Hauptartikel über die gesamte Schweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343316/GaultMillau-2013/
Zürich: www.gourmet-report.de/artikel/343317/Heiko-Nieder/
Basel: www.gourmet-report.de/artikel/343318/Peter-Knogl-Tanja-Grandits/
Luzern: www.gourmet-report.de/artikel/343319/Fabian-Inderbitzin/
Zentralschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343320/GaultMillau-2013-Zentralschweiz/
Bern: www.gourmet-report.de/artikel/343321/Robert-Speth/
Mittelland: www.gourmet-report.de/artikel/343322/Andy-Zaugg/
Ostschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343323/Christoph-Ko776hli/
Graubünden: www.gourmet-report.de/artikel/343324/Andreas-Caminada-und-Martin-Dalsass/
Tessin: www.gourmet-report.de/artikel/343325/Andrea-Cingari/
Wallis: www.gourmet-report.de/artikel/343326/Didier-de-Courten/
Westschweiz: www.gourmet-report.de/artikel/343327/Philippe-Rochat-geht-Benoit-Violier-kommt/
Koch des Jahres: www.gourmet-report.de/artikel/343328/Koch-des-Jahres-2013/

GaultMillau Guide Schweiz 2013
Urs Heller
Der Reiseführer für Gourmets –
Mit Sonderteil «Die besten Schweizer Hotels»
842 Restaurants getestet, bewertet und kommentiert
572 Seiten + 4 Seiten Umschlag, 7 Stadtpläne, Übersichtskarte Schweiz Format 13,5 x 21 cm, CHF 52.–

Portofrei bestellen: ISBN 978-3-85859-361-0

Video Interview mit Andreas Caminada www.sternefresser.de/index.php?id=andreas-caminada-interview-2012

Gourmet Report gratuliert allen genannten Küchenchefs!

Chizzo, Lifestyle Kitzbühel pur

Bodenständige Küche, Tiroler Flair, immer Stimmung!

…und jetzt beginnt die Schwammerl-Saison!

Eine herrliche Biergarten-Terrasse mitten in Kitzbühel, eine „bodenständige“ Speisekarte, edle Weine, süffiges Bier – und immer dieses herrliche Gute-Laune-Gefühl:

In uriger, edler Tiroler Atmosphäre ist hier immer Stimmung angesagt. Vor dem Essen – und danach: Das „Chizzo“ des ewig emsigen Wirte-Paares Evelyn & Horst Holzer ist und bleibt – direkt am Stadttor, wo der Puls von Kitzbühel schlägt – eine Top-Adresse für all jene, die leger gut essen möchten und den „Tiroler Geist“ mit Holzgetäfeltem im Restaurant und Zünftigem im Biergarten schätzen. Wirt Horst Holzer, selbst ein Koch-Künstler und Kenner guter Weine, lässt hier so servieren, wie er es gerne selbst hätte: Keineswegs überkandidelt, aber schmackhaft und gut.

Das gilt für Einzelgäste ebenso wie für große Feste, stilvolle Jubiläen, feierliche Hochzeitstafeln, zünftige Siegerehrungen – oder „Power-Parties“.
Das „Chizzo“ garantiert individuelles Flair – mit Fingerspitzengefühl!

Und der richtigen Küche: Im „Chizzo“ werden nur Zutaten aus der Region zu kulinarischen Hochgenüssen verarbeitet – von Qualitäts-Lieferanten, die die Wirte seit Jahrzehnten kennen. Alle „Chizzo“-Köche haben eine Passion fürs Kochen und wissen: Nur das Optimum ist uns gut genug für die Gäste. Das gilt auch für den Service. Und ebenso „unten“ im urigen „Chizzo“-Stadl. Insgesamt stehen 170 Innen- und 80 Außenplätze zur Verfügung. Platz für jeden, der genießen kann….
Jetzt zur Schwammerl-Saison in allen Variationen erst recht!
www.chizzo.eu

10 Jahre NOCTI VAGUS

Kein Blindgänger: Berlins erstes Dunkelrestaurant,
deutschlandweit einer der größten Arbeitgeber für
Blinde und stark Sehbehinderte, feiert am
07.07.2012 sein 10 jähriges Jubiläum. Das Haus
bewirtete Gäste wie Doris Dörrie, Ivonne Catterfield,
Lilo Wanders oder Wladimir Kaminer und setzte
Trends in der Berliner Gastro Szene.
Unter der Schirmherrschaft des Pankower
Bürgermeisters Matthias Köhne (SPD) werden zu
den Feierlichkeiten als Ehrengäste Joana Zimmer,
Gitta Schweighöfer und Isabella Parkinson
erwartet.

Ab 15 Uhr bietet sich die Möglichkeit bei Live Musik
und vielen Überraschungen mitzufeiern – es gibt
auch ein Erlbnisbus der Christoffel-Blindenmission und eine Ausstellungseröffnung „Auch
Hände können Sehen“ mit Kunst zum Fühlen und Anfassen des Künstlers Horst W. Müller.

Um 18 Uhr präsentiert das mehrfach ausgezeichnete Integrationsprojekt eine sinnlichen
Abend-Gala mit den bekanntesten Hits der blinden Sängerin Joana Zimmer.
Auf Augenhöhe mit dem Publikum kann man sich einfühlsam in die Welt eines blinden
Menschen hineinversetzen.

Wann: Samstag, 07.07.2012
Was: Jubiläumsfest: 15 – 18 Uhr, Eintritt frei inkl. Live-Musik + Überraschungen
Abend-Gala: ab 18 Uhr, Preis 69 EUR inkl. Dinner + Show mit Joana Zimmer
Wo: Dunkelrestaurant & Dunkelbühne
NOCTI VAGUS
Saarbrücker Str. 36-38
10405 Berlin
Web: www.noctivagus.com

Michael Reinhardt

Happy Birthday, Breidenbacher Hof!
Die Hotel-Ikone Düsseldorfs feierte am Wochenende ihren 200. Geburtstag

Am vergangenen Wochenende wurde offiziell das 200-jährige Bestehen des Breidenbacher Hofs gebührend gefeiert. In Anwesenheit von Dr. Maytham Haidar, dem Eigentümer der Liegenschaft Breidenbacher Hof, dem Präsidenten der Capella Hotel Group, Horst Schulze, und Düsseldorfs Bürgermeister Friedrich G. Conzen fand am 18. und 19. Mai der offizielle Festakt statt.

Insgesamt 80 geladene Gäste zelebrierten die Kultur der Gastlichkeit am Freitagabend bei einem exklusiven Fünf-Gang-Menü aus der Feder von Küchenchef Michael Reinhardt. Die Gäste, unter ihnen Brigitte Eickhoff, Susanne und Stefan Asbrand-Eickhoff, Kunstberater Helge Achenbach, der stellvertretende Chef der Messe Düsseldorf, Hans-Werner Reinhard, Bandleader Helmut Zerlett, Sandro Rath und Frank Schnitzler, genossen das Breidenbacher Jubiläumsmenü, das ab sofort das ganze Jahr 2012 hindurch in der Brasserie „1806“ serviert wird. Zwei weitere Gäste des Abends sind eng mit der Geschichte des Breidenbacher Hofs verbunden: Marco Torriani, der ehemalige Direktor des Breidenbacher Hofs sowie Romy Engelhardt, die Tochter des ehemaligen Hotelbesitzers Dr. Georg Linsenmeyer und Schwester von Renate Linsenmeyer, die den Breidenbacher Hof von Ihrem Vater Georg übernahm und ihn von 1970 bis 1985 leitete. Künstlerisch untermalt wurde der Abend von Rezitator Oliver Steller, der eine Auswahl seines Könnens zum Besten gab, sowie von Cellist Michael Beckmann.

Beckmann hatte zuvor einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro von Dr. Maytham Haidar für seine Stiftung „Gemeinsam gegen Kälte e.V.“ entgegengenommen, die arme und obdachlose Menschen unterstützt.

Capella Präsident Horst Schulze betonte einmal mehr die große Faszination, die der Breidenbacher Hof auf ihn ausübt: „Als 15-Jähriger habe ich während der Ausbildung vor dem Eingang des Breidenbacher Hofs gestanden und mir haben die Knie gezittert. Wir hätten uns damals niemals getraut, das Hotel zu betreten. Heute sind wir wahnsinnig stolz darauf, dass der Breidenbacher Hof zur Capella Hotel Group gehört und dass wir unseren Gästen nur den allerbesten Service bieten. Der Breidenbacher Hof ist eine Hotel-Ikone und nimmt einen ganz speziellen Platz in der Capella Gruppe ein.“

Am Samstagabend fand als Höhepunkt der Feierlichkeiten die große Jubiläums-Küchenparty statt. Rund 330 Gäste feierten ausgelassen in der gesamten Bel Etage des Breidenbacher Hofs – Blick „hinter die Kulissen“ in die Küche inklusive. Küchenchef Michael Reinhardt hatte sich für das Event Verstärkung von hochkarätigen Kollegen geholt: Michael Kammermeier (Restaurant Ente im Nassauer Hof in Wiesbaden), Henri Bach (Residence Klosterpforte Harsewinkel), Sascha Stemberg (Haus Stemberg Velbert), „Trüffelpapst“ Ralf Bos (Bos Food), Kaviar-Experte Frank Brömmelhaus (Caviar House & Prunier, Sankt Augustin), sowie der ehemalige Küchenchef des Breidenbacher Hofs, Walter Leufen, waren mit von der Partie und verwöhnten die Gäste mit erlesenen Köstlichkeiten. In der Patisserie stand ihm an diesem Abend Ralf Hölzelmann zur Seite, der über 25 Jahre lang Chef-Patissier des Hauses war und den legendären Breidenbacher Stollen entwickelt hat.

Die Gäste ließen sich an dem Abend vom Team des Breidenbacher Hofs verwöhnen und feierten ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden.

Die Empfehlung zur Spargelzeit: Schieferrieslinge mit Tradition und Berufung

Die Sonnenstunden werden länger. Die Nachtfröste gehen zurück und der Sommer rückt näher, unaufhaltsam und mit Macht. Ein wichtiges Indiz für die Stabilisierung der milden Jahreszeit sind die „Büdchen und Verkaufsstände“ die frischen Spargel anbieten. Bis zum 24. Juni kann nun diese außergewöhnliche Pflanze wieder genossen werden. Auf 23.000 Hektar in Deutschland sollen dieses Jahr rund 100.000 Tonnen Spargel geerntet werden. So viel wie noch nie!

Die Rezeptvielfalt der Spargelbereitung ist ebenso ausgeprägt wie die Palette der passenden Begleiter zu diesem königlichen Gewächs. Auch Experten sind sich nicht einig darüber, welches der richtige Wein zum Spargel ist. Das ist Gott sei Dank alles eine Frage des Geschmackes. Und da Geschmäcker verschieden sind, kann es auch nicht eine einzige Geschmacksempfehlung geben.

Heute schlagen wir Ihnen einen Moselwein vor. Vom Weingut Horst Löwenstein aus Winningen. Auswahlmöglichkeiten gibt es hier viele. Ein Riesling, ein Bacchus, ein Spätburgunder Weißherbst. Das was Sie mögen. Die gute Nachricht ist: Sie haben die Wahl und Sie haben die Zeit zu probieren. Spargelrezepte gibt es viel. Dazu den jeweils passenden Wein zu finden macht einfach nur Spaß. Eine Spur kann das Weingut Horst Löwenstein sein.

Schieferhänge von der Sonne verwöhnt
Winningen, ein Juwel an der vielbesungenen Mosel. Nach einem kurvenreichen und steinigen Weg hat der Fluss hier schon fast sein Ziel erreicht. Er hinterlässt nach Süden ausgerichtete Schieferhänge und bietet damit das perfekte Terroir für den Anbau von Rieslingweinen mit Charakter und internationalem Format.

Weinbau wird in Winningen seit mehr als 1100 Jahren betrieben. Eine lange Tradition der sich auch der sich auch die „Löwensteins“ gerne verpflichtet fühlen. „Unsere Weinberge und unsere Weine sind für Passion und Berufung zugleich, und das schon seit vielen hundert Jahren“, führt Horst Löwenstein aus, der eine über viele hundert Jahre währende Familientradition mit seinem etwa 5 ha großen Weingut fortführt. Engagiert, Innovativ und nachhaltig zugleich.
„Schließlich haben wir unsere Weinberge von zukünftigen Generationen nur geliehen. Unseren Reben gönnen wir mit gehäckseltem Rebholz, eingestreutem Stroh, Stallmist und Trester eine natürliche Nahrungsaufnahme. Durch gezielte Maßnahmen im Weinberg, wie beispielsweise der Auswahl von geeignetem Pflanzgut, reduziertem Anschnitt von Fruchtaugen oder später Lese verzichten wir auf große Erntemengen zugunsten gehaltvoller Spitzenweine.“
Auf den Schiefersteillagen des Weingutes reifen neben den schon beschriebenen weltberühmten Rieslingweinen in jüngster Zeit auch Weiß- und Spätburgunderreben, die das Produktportfolio von Horst Löwenstein, ideal ergänzen.

Im Herbst, wenn die Trauben gelesen wurden ruht die Arbeit im Weinberg vorübergehend. Dann beginnt die Kellerwirtschaft. Dort werden aus hervorragenden Naturprodukten, wirklich große Weine geschaffen, die das Weingut Horst Löwenstein selbst abfüllt und vermarktet.

„Gut Ding will Weile haben…..“
…. und gute Weine müssen sorgfältig und mit Liebe zum Detail hergestellt werden.
Die Vorselektion der Trauben beginnt schon früh im Jahr. Immer wieder werden Blattwerk und Erntegut reduziert. Zu Gunsten der Qualität verbleiben die Trauben im Herbst möglichst lange am Stock (oftmals bis in den November hinein). Die milde Herbstsonne optimiert die Reife der Trauben. Die Konzentration feiner, moseltypischer Fruchtaromen, die an Pfirisch, Melone oder Honig erinnern, erreicht man nur, wenn man der Rebe genügend Zeit gönnt, um wichtige Mineralstoffe auf dem Schiefer in die Traube zu transportieren.
Nach intensiver Selektion des Lesegutes werden die Trauben in der modernen, pneumatischen Presse sehr schonend gekeltert. Der unvergorene Traubensaft erfährt im Fass seine erste Klärung und gelangt dann ins Gärfass aus Edelstahl. Wenn auch wenig romantisch stellen diese neuen Fässer ein optimales Hilfsmittel zur Vinifizierung frischer, fruchtiger Weißweine dar.
Insbesondere die mineralisch dominierten Weine der Lage „Winninger Uhlen“ versprechen auch die Spargelzeit zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Steillagen an der Terrassenmosel
Handarbeit und viel Liebe zum Produkt bestimmen den Alltag in den Steillagen der Weinberge an der schönen Mosel.
Spitzenlagen wie Winninger Uhlen oder Winninger Röttgen werden ebenso vom Weingut Horst Löwenstein angeboten, wie die Traditionslage Winninger Brückstück, aus dem der Trierer Kurfürst Balduin im 14. Jahrhundert Granitsteine schlagen ließ, um im nahen Koblenz die Balduinbrücke zu bauen.
Die Böden in Winningen sind kalkhaltig und fossilienreich aus dem Erdzeitalter des Emsium. Neben grauem und blauem Schiefer findet man Sandsteine mit hohem Eisenoxidanteil, aber auch Kalksteinbänder und Quarzite. Der Gesteinsanteil liegt bei über 50 Prozent.

Appetit auf mehr?
Die Weine des Weinguts Horst Löwenstein können Sie nach vorheriger Anmeldung im Weingut direkt beim Winzermeister genießen oder online bei www.genialeweine.de bestellen bestellen.

Soneva Fushi und Bjorn van der Horst

Die Bar, Lounge, Kitchen “deli” im Conceptstore von DESIGNREISEN ist seit 06. Februar bis zum 11. Februar 2012 wieder Schauplatz für eine außergewöhliche Sinnesreise: Die Reihe “Kulinarische Kooperation rund um den Globus” von DESIGNREISEN – diesmal mit der Gruppe „Six Senses Resorts & Spas“ zu Gast. Chefkoch des Soneva Fushi, Bjorn van der Horst, zaubert eine Woche lang mittags und abends exotische, gesunde Küche auf die Teller der Gäste. Während der kulinarischen Woche lernt man die Hotelwelt der Six Senses Resorts & Spas und das Six Senses Spa Konzept hautnah kennen. Ein Spa Therapeut relaxt die Gäste mit kurzen Massagen. DESIGNREISEN, das deli und Six Senses verwöhnen in Münchens Brienner Straße 7 Gaumen, Geist und Globetrotter.

Die “Kulinarische Kooperation rund um den Globus” hat bei DESIGNREISEN mittlerweile Tradition. Als Partner fungieren ausgesuchte Hotels & Resorts aus dem exklusiven DESIGNREISEN-Portfolio. “Wir möchten unseren Gästen etwas Besonderes bieten. Ein authentisches Geschmackserlebnis einerseits, und das hautnahe Erleben unserer Partner andererseits”, so Marion Aliabadi, Geschäftsführerin DESIGNREISEN. Eine Besonderheit: Der Chefkoch des jeweiligen Hauses reist ebenso mit nach München und bekocht die Gäste eine Woche lang. Im Jahr 2012, von 6. bis 11. Februar, ist die Gruppe “Six Senses Resorts & Spas” zu Gast im “deli”, der Bar, Lounge, Kitchen in den loftartigen Räumen des Conceptstore von DESIGNREISEN.

Die Six Senses Resorts & Spas Gruppe ist weltweit bekannt, sich an den schönsten Orten der Erde niederzulassen. Die Hotels und Resorts mit klingenden Namen wie Six Senses Laamu (Malediven) oder Soneva Kiri (Thailand) stehen für eine Philosophie, die ihres gleichen sucht. Design, Architektur, Natur, Kulinarium und Wohlbefinden – dies alles vereint in dem nachhaltigen Konzept SLOW LIFE: Persönlicher Service verbunden mit einem ausgewogenen Zusammenspiel von nachhaltigen, lokalen, biologischen, innovativen und spielerischen Faktoren. Chef de Cuisine des Soneva Fushi ist Starkoch Bjorn van der Horst. „Wir freuen uns sehr, ihn bei uns begrüßen zu dürfen. Seine Kreationen sind einzigartig. Bei uns genießen Sie während der kulinarischen Woche die Küche, die Sie sonst nur in den Six Senses Resorts serviert bekommen“, so Elias Nogard, Geschäftsführer deli. „Während unserer kulinarischen Woche lernen Sie die Hotelwelt der Six Senses Resorts & Spas und das Six Senses Spa Konzept hautnah kennen. Ein Spa Therapeut verwöhnt Sie mit kurzen Massagen“, so Aliabadi abschließend.

Kulinarische Kooperation rund um den Globus

mit „Six Senses Resorts & Spas“
Wann: 6. bis 11. Februar 2012
Wo: deli – Bar, Lounge, Kitchen im Conceptstore von DESIGNREISEN,
Brienner Straße 7, München, 80333 München
Kulinarium: täglicher Businesslunch (12 bis 15 Uhr) und Dinner (Do, 9. / Fr, 10.02.2012) mit Bjorn van der Horst (Koch Soneva Fushi)
Infos & Menü: www.deli-muenchen.com und www.designreisen.de

Horst Lichter

Seine Karriere als TV-Koch begann er beim WDR. Inzwischen ist Horst Lichter Deutschlands lustigster Fernsehkoch. Zu seinem 50. Geburtstag zeichnen die Autoren Gisbert Baltes und Uwe Knak ein Porträt der Frohnatur aus dem rheinischen Rommerskirchen.

„Wer Spaß machen will, braucht auch eine ernste Seite“ – sagt Lichter über seine zwei Leben, die von schweren Schicksalsschlägen gekennzeichnet sind. Erst stirbt seine Tochter, er selber entkommt gleich zweimal nur knapp dem Tode. Nach zwei gescheiterten Ehen beginnt Lichter sein Leben so zu ändern, „das es wirklich ein Leben wurde“.

Der Film zeigt, wie er sich von Rommerskirchen und seiner „Oldiethek“ mit samt seinem Restaurant trennt und im Schwarzwald ein neues Leben anfängt. Die Kamera zeigt ihn hinter den Kulissen der TV-Show „Lafer, Lichter, Lecker!“ – und begleitet Horst Lichter auch zu den wichtigsten Stationen seines Lebens, u.a. in den Braunkohletageabbau und auf einen Schrottplatz, wo er einst hart arbeiten musste.

Promis und Weggefährten erzählen, warum sie Lichter so mögen, Mutter Margret schildert Lichters Kindheit und seine Frau Nada erzählt von dem Hobbys Autos und Motorrädern ihres „großen Kindes“. Lichter selbst nimmt vor der Kamera kein Blatt vor den Mund. Neben den ernsten Seiten bietet der Film auch viel zum Lachen: die Höhepunkte aus Lichters Solo-Bühnenprogramm „Kann denn Butter Sünde sein?“ sowie zahlreiche TV-Ausschnitte von seinen lustigsten Begegnungen mit Thomas Gottschalk bis Reinhold Messner. „Horst Lichter – Die zwei Leben“ – das Porträt über den Komiker in der Küche.

WDR, Freitag, heute, 21:00 – 21:45 Uhr (VPS )