Wennerstorfer Apfeltag

Apfelbäume, Apfelsaft, Apfelmus! Am Sonntag, dem 18. Oktober, von 11 bis 18 Uhr, dreht sich auf dem Museumsbauernhof alles um verschiedene Apfelsorten und Apfelprodukte. Der Apfeltag ist traditionell der Saisonhöhepunkt in Wennerstorf. Die Besucher lernen verschiedene Apfelsorten kennen und können eigene Äpfel zur Bestimmung mitbringen. Musik und Unterhaltungsprogramm laden zum Schlendern ein, der Markt bietet Produkte für Apfel-Freunde an. Der Eintritt beträgt 3 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Welche Äpfel wachsen bei uns und wie unterscheiden Kenner sie voneinander? Der bekannte Pomologe Eckard Brandt bringt verschiedenste Apfelsorten zur Anschauung mit und erklärt dem Publikum die Unterschiede. Der Pomologenverein e.V. bestimmt die mitgebrachten Apfelsorten der Besucher. Hierzu bringen Interessierte bitte 3-5 gesunde Äpfel mit. Im Sinnesparcours heißt es Apfelsorten erschnuppern und erschmecken. Außerdem kochen die Besucher sortenreines Apfelmus und pressen gemeinsam mit der Museumspädagogin Apfelsaft.

Beim Apfeltag herrscht lebhafte Stimmung: „Her Könnig“ singt Melodien der 20er, 30er und 40er Jahre und der jonglierende Gärtner „Emil Zwiebel“ unterhält kleine und große Gäste mit seinen Kunststücken. Auf dem Markt bieten über 40 Händler ein vielfältiges Angebot rund um die Lieblingsfrucht der Deutschen an: Baumschulen präsentieren verschiedene Apfelbäume und weitere Obstsorten, daneben finden Besucher verschiedenste Lebensmittel und Kunsthandwerk. Über das bunte Markttreiben zieht der Duft von gegrillten Steakes in Bioland-Qualität, kräftiger Gemüsesuppe und frische gebackenen Brezeln. Im Garten von Elieses Hofcafé finden Besucher Einkehr vom Trubel und stärken sich bei selbst gebackenen Kuchen und Torten.

Der Museumsbauernhof Wennerstorf vereint Bauernhoferlebnisse zum Anfassen mit Museumsarbeit, ökologischer Landwirtschaft und integrativer Behindertenarbeit. Im Hökerladen können Besucher die Bio-Produkte des Bauernhofes erwerben.

www.kiekeberg-museum.de

VKI Apfelsaft-Test

Pro Kopf konsumieren Österreicher jedes Jahr rund 7 Liter Apfelsaft. Im Supermarkt kann aus einem großen Spektrum zwischen klar und naturtrüb, zwischen Direktsaft und Konzentrat gewählt werden. Für den aktuellen Test, den der Verein für Konsumenteninformation (VKI) in Kooperation mit AMA Marketing durchgeführt hat, wurden 20 Apfelsäfte untersucht und bewertet: 10 Direktsäfte, 9 Apfelsäfte aus Konzentrat und ein naturtrüber Saft mit Zimtaroma.

Konkret wurden die Zusammensetzung, die Herkunft, das Vorhandensein von Schwermetallen, Pflanzenschutzmitteln und Schimmelpilzgiften überprüft. Weiters wurde ein direkter Geschmacksvergleich durchgeführt. Die Ergebnisse fielen weitestgehend positiv aus: Zehn von 20 Produkten erhielten sogar eine „sehr gute“ Bewertung. „Bei allen getesteten Apfelsäften gibt es derzeit weder bei Schwermetallen noch Pflanzenschutzmitteln oder Schimmelpilzgiften ein Problem“, ist VKI- Geschäftsführer Franz Floss zufrieden. „Allerdings stammen bei vielen Produkten die Äpfel nicht aus Österreich, auch wenn es die Auslobung in manchen Fällen nahelegt.“

Im Gesamtvergleich stehen jeweils Säfte von Spar am oberen und unteren Ende der Skala. Während Spar Natur pur Bio-Apfel naturtrüb mit 95 von 100 möglichen Punkten reüssiert, erhält der Apfelsaft „Spar 100% Apfel“ eine nur „weniger zufriedenstellende“ Bewertung. Grund: Dieser Saft aus Konzentrat entsprach nicht den von der Branche selbst definierten Qualitätsstandards. Ein erhöhter 5-HMF-Wert (Zuckerabbauprodukt) weist auf Wärme- und Lagerschäden hin.

Hoher Zuckergehalt: besser mit Wasser verdünnen
Apfelsaft enthält von Natur aus viel fruchteigenen Zucker. Im Test reicht die Spanne von 94 Gramm bei Biotrend (Lidl) bis zu 120 Gramm Zucker pro Liter bei happy day. Direktsäfte enthalten tendenziell etwas mehr Zucker als Apfelsäfte aus Konzentrat. „Wer einen Liter Apfelsaft trinkt, nimmt umgerechnet zwischen 24 und 30 Stück Würfelzucker zu sich. „Daher ist es aus Sicht der Ernährungswissenschaft ratsam, Apfelsaft mit Wasser zu verdünnen“, so VKI-Projektleitern Birgit Beck. Die Auslobung „kein Zucker zugesetzt“ ist übrigens eine Werbung mit Selbstverständlichkeit: Apfelsaft darf nämlich nicht „aufgezuckert“ werden.

Auf der Positivseite von Apfelsaft steht aber nach wie vor, dass dieser auch viele gesunde sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Das ist besonders beim Direktsaft der Fall, da sekundäre Pflanzenstoffe wie Chlorogensäure an Trübstoffe gebunden sind. Besonders hohe Werte an Chlorogensäure enthalten z.B. die Säfte von happy day, Jeden Tag und Spar Natur Pur.

Herkunft: Äpfel häufig aus Polen und Ungarn
Zehn Safterzeuger gaben an, ausschließlich Äpfel aus Österreich zu verarbeiten. Bei vier Produkten ist die Herkunft auch direkt auf der Verpackung zu erkennen, da sie das AMA- Gütesiegel bzw. AMA-Biosiegel tragen. Die meisten Säfte mit österreichischer Herkunft sind Direktsäfte (7 Produkte). „Bei Säften aus Konzentrat werden die Äpfel dagegen deutlich häufiger aus dem Ausland importiert“, informiert Floss. Nur für die Apfelsäfte aus Konzentrat von Billa, Pfanner (100% Apfel aus Österreich) und Spar (100% Apfel aus Steiermark) wird laut Herstellerauskunft Obst aus Österreich verwendet.

„Bei der Hälfte der getesteten Säfte kommen die Äpfel teilweise oder vollständig aus dem Ausland. Dabei werden insbesondere Polen und Ungarn häufig als Herkunftsländer genannt. „Das ist nun doch – im wahrsten Sinne des Wortes – eine ‚saftige Überraschung’“, so Floss. „Gerade hierzulande, wo es eine starke Produktion gibt, würde man annehmen, dass vorrangig heimische Äpfel verwendet werden.“

Zwei weitere Säfte lassen aufgrund von Auslobungen wie „Hergestellt in Österreich“ oder rot- weiß-roten Fahnen darauf schließen, dass die Äpfel ausschließlich aus Österreich stammen (Jeden Tag, Spar 100% Apfel). Das ist jedoch nicht der Fall. Diese Säfte werden nur in Österreich rückverdünnt und abgefüllt bzw. die Äpfel stammen nur zum Teil aus Österreich. Floss: „Auch bei Apfelsaft gilt daher: Bilder mit heimatlicher Idylle und rot-weiß-roten Fahnen sagen noch lange nichts über die tatsächliche Herkunft des Produktes aus.“

Preis und Geschmack: Gute Qualität für geringen Preis
Im Rahmen einer Blindverkostung erhielt der Apfel naturtrüb von Billa die besten Bewertungen. Insgesamt erreichten naturtrübe Apfelsäfte etwas bessere Ergebnisse als jene aus Konzentrat – mit Ausnahme des klaren Apfelsafts von Pfanner. Alles in allem gab es aber auch hier kaum etwas zu bemängeln.

Erwartungsgemäß ist Apfelsaft aus Konzentrat mit 0,79 bis 1,67 Euro/Liter billiger als ein Direktsaft (0,79 bis 1,99 Euro/Liter). Bio-Säfte kosten dabei nicht immer automatisch mehr als konventionell hergestellte. Der Direktsaft „Omi’s Apfelstrudel“ ist mit 5,80 Euro pro Liter der teuerste Saft im Test. Das mag wohl auch daran liegen, dass dieser mit dem Zusatz „Mit Zimt veredelt“ versehen ist. Bei näherem Blick auf die Zutatenliste zeigt sich allerdings, dass es sich hier lediglich um Zimtaroma handelt. Der „Apfelstrudel-Effekt“ lässt sich aber wohl auch kostengünstiger mit einer eigenhändig verstreuten Prise Zimt und ein bisschen Zitronensaft erreichen.

SERVICE: Alle Informationen zu den Testergebnissen gibt es in der April-Ausgabe des VKI-Testmagazins KONSUMENT.

Hofläden und Hofcafes in Mecklenburg-Vorpommern

Sanddorn-Shake und Gutelaunegeschirr – den Weg zu Hofläden und Hofcafés in Mecklenburg-Vorpommern, die diese und viele weitere regionale Produkte von Apfelsaft bis Ziegenkäse für Urlauber und Einheimische bereithalten, weist die vierte Auflage der Hofladenkarte im handlichen DIN-lang-Format. Gelistet sind 76 Anbieter mit Hofläden, Hofcafés, Fischereihöfen, Töpfer oder Gärtnereien. So gibt es zum Beispiel Sanddorn-Joghurt-Shakes für Radfahrer im Wohlenberger Sanddornhofladen, beim Waldhof Jantzen können Wachteln und Wachteleier erworben werden und in der Schaukäserei der Inselkäserei Usedom erleben Gäste, wie der Käse entsteht, der später auf ihrem Frühstücksbrötchen liegt. Auch Läden, die Kunsthandwerk, Seifen oder Wolle anbieten, sind gelistet. Außerdem ist auf der gefalteten Karte ersichtlich, welche Art von Lebensmitteln auf den einzelnen Höfen und Läden zu bekommen sind. Die Palette reicht von Milch- und Käseprodukten über Brot- und Backwaren bis hin zu Gemüse und Bio-Waren.

Regionale Küche und Gastronomie stehen bei den Gästen des Landes hoch im Kurs. Immerhin 16 Prozent der Gäste Mecklenburg-Vorpommerns bezeichnen ihren Aufenthalt als kulinarische Reise. 83 Prozent der Besucher konsumieren im Urlaub regionaltypische Speisen und Getränke.

Von der Hofladenkarte gibt es 60.000 Exemplare. Sie steht unter blog.auf-nach-mv.de/kataloge-online-blattern zum Download bereit und kann beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern unter der Rufnummer 0381 40 30 500 oder per E-Mail unter info@auf-nach-mv.de kostenlos bestellt werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/landurlaub

Geschmacksvorlieben bei Kindern

Nationalität scheint den Geschmack zu prägen

Kultur und Land haben den größten Einfluss auf die Entwicklung von Geschmacksvorlieben bei Kindern. Das hat eine Studie des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen ergeben. Gemeinsam mit europäischen Kollegen hatten sie den Essgeschmack von 1.700 Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren untersucht. Die Länder Italien, Estland, Zypern, Belgien, Schweden, Spanien, Ungarn und Deutschland waren beteiligt.

Die Wissenschaftler prüften die Präferenzen der jungen Probanden für Apfelsaft mit variablem Zuckergehalt und Kekse, die unterschiedlich viel Fett, Salz und Geschmacksverstärker (Natriumglutamat) enthielten. Dabei ist Natriumglutamat für den würzigen Umami-Geschmack verantwortlich. Die Eltern machten in Fragebögen Angaben zu den familiären Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Zusätzlich wurde die individuelle Empfindlichkeit der Sinneszellen für die vier Geschmacksarten süß, bitter, salzig und umami bestimmt.

Die Nationalität hatte den größten Einfluss auf den Essgeschmack der Jungen und Mädchen. So aßen mehr als 70 Prozent der deutschen Grundschulkinder besonders gerne fettreiche Kekse. In Zypern und Schweden traf das auf weniger als 40 Prozent zu. Im Gegensatz dazu bevorzugten Kinder aus Deutschland und Belgien eher natürlichen Apfelsaft, während ihre Altersgenossen aus Schweden, Ungarn und Italien die gesüßten Varianten am liebsten mochten. Auch das Alter war von Bedeutung: Ältere Kinder hatten eine größere Vorliebe für süße und salzige Speisen, während der würzige Umami-Geschmack weniger favorisiert wurde.

Weitere Studien sind jedoch notwendig, um die Resultate zu bestätigen. Faktoren wie das Geschlecht und Geschmacksempfindlichkeit der Kinder, der Bildungsstand der Eltern und die Ernährung als Säugling spielten kaum eine Rolle. Auch der Einsatz bestimmter Lebensmittel als belohnende Erziehungsmaßnahme hatte kaum Einfluss auf die Geschmacksentwicklung.

Geschmacksvorlieben sind entscheidend für die tägliche Auswahl der Lebensmittel. Wer Kinder zu einer gesunden Kost ermuntern möchte, sollte daher auch Alter und nationale Besonderheiten berücksichtigen, resümieren die Wissenschaftler. Das ist vor allem für länderübergreifende Programme zur gesunden Ernährung von Bedeutung.
Heike Kreutz, www.aid.de

Bio-Hoffest am Potsdamer Platz

Morgen, am Sonntag den 23. September, ist am Potsdamer Platz in Berlin das Bio-Hoffest – Das Bio-Hoffest ist Teil des Festes zum Weltkindertag – Berliner Familien können unter Anleitung Getreide mahlen, Brot backen, Apfelsaft pressen oder Nudel herstellen – Das hört sich nach Spaß an!

Brandenburgs Agrarstaatssekretär Rainer Bretschneider: „Brandenburg hat viel zu bieten, gerade im Bereich Bio, und das wollen wir am Wochenende in Berlin präsentieren. Viele Biobetriebe verbinden ökonomisches Handeln mit ökologischen und sozialen Zielstellungen.
Sie tragen mit Existenzgründungen und der Schaffung von Arbeitsplätzen, ihrem Engagement in regionalen Netzwerken, durch Hoffeste, Seminare und Verkostungen zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region bei. Das Bio-Hoffest bietet die Chance, in der Region erzeugte Nahrungsmittel kennenzulernen. Nutzen Sie die Angebote des Agrartourismus und besuchen Sie die Betriebe vor Ort. Mit der Entscheidung für heimische Produkte der Saison, unterstützen Verbraucherinnen und Verbraucher die weitere Entwicklung der brandenburgischen Landwirtschaft.“

Brandenburger Biobäuerinnen- und -bauern bringen die Welt des Biobauernhofs und handwerklicher Verarbeitung zu den Berliner Stadtkindern und laden ihre Gäste zum Gegenbesuch nach Brandenburg ein.

Alle Beteiligten – rund 40 Brandenburger Biolandwirte, Bioverarbeiter, die ökologischen Anbauverbände, Vereine des Umwelt- und Naturschutzes oder die Brandenburger Naturwacht – präsentieren sich mit Informations- oder Verkaufsständen.

Damit haben Berliner Familien die einmalige Gelegenheit, unter Anleitung von authentischen Bioakteuren in die Welt des Bio-Bauernhofs einzutauchen, Getreide zu mahlen, Brot backen, Apfelsaft zu pressen oder Nudel herzustellen.

Mit viel Spaß bringt das Bio-Hoffest den Kindern den Ökolandbau, gesunde Ernährung und die Herkunft ihrer täglichen Lebensmittel näher und begeistert sie zu einem Gegenbesuch auf dem Land. Durch die Vielzahl von Mitmachaktionen wie Kürbisschnitzen, Treckerparcours und Brotbacken, mit einer riesigen Strohhüpfburg, einem Streichelzoo und dem Ein- und Abtauchen in drei große Getreidebäder hat sich das Bio-Hoffest mittlerweile zum Herzstück des Weltkindertagsfests gemausert.

Auf der zentralen Bio-Hoffest-Bühne finden Interviews zum Brandenburger Landleben, musikalische Auftritte und andere Aktionen wie beispielsweise Schaukochen mit Kindern statt. Die Pressearbeit zum Bio-Hoffest erfolgt in Kooperation mit Unicef Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk, den Trägern des Weltkindertagsfests.

Ökolandbau in Brandenburg

Mit einem Flächenanteil von 10,6 Prozent an der landwirtschaftlichen Nutzfläche macht der Ökolandbau in Brandenburg bundesweit den höchsten Anteil aus. Absolut sind dies 142.783 Hektar beziehungsweise 1.028 Unternehmen oder etwa jeder achte Agrarbetrieb in der Mark.

Bio-Hoffest
Termin: Sonntag, 23. September
Zeit: 12.00 Uhr
Treffpunkt: Berlin, Bühne Bio-Hoffest, Potsdamer Straße/ Ecke Linkstraße

Gourmet Report wünscht viel Spaß!

NEUE COCKTAIL-IDEEN MIT FRUCHTSAFT

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die
Vorbereitungen für den Jahreswechsel laufen auf
Hochtouren. Silvestercocktails sind für viele fester
Bestandteil einer Silvesterparty. Die ideale Basis für
traditionelle und ausgefallene Cocktailideen sind
Fruchtsäfte und Fruchtnektare. Ob mit oder ohne
Alkohol – die saftigen Mischungen sorgen in jedem Fall
für hochprozentigen Genuss. Die breite Palette der
Fruchtsäfte und -nektare ist das Geheimnis mit dem
Gäste verwöhnt werden: pur, gerührt, geschüttelt oder
gemixt. Der Phantasie sind bei der Komposition
verschiedener Säfte und Nektare keine Grenzen
gesetzt – mal ein Hauch von tropischen Nächten mit
Maracuja- und Ananassaft, mal ein Traum in rot mit
Kirsch- und Johannisbeernektar, vielleicht auch
erfrischende Zitruspower mit Orangen-, Zitronen- und
Grapefruitsaft oder der Klassiker Apfelsaft mit
Pfirsichnektar. Das i-Tüpfelchen für die köstlichen
Cocktails ist die Garnitur: spiralförmig abgeschälte
Orangen- und Zitronenschalen, Minzeblättchen, Spieße
mit frischen Fruchtstücken und natürlich Strohhalme.
Wer seinen Gästen einen besonderen Gag bieten will,
serviert Cocktails statt in Gläsern in ausgehöhlten
Früchten wie Ananas, Kokosnuss und Melone oder mit
farbigen Eiswürfeln aus Fruchtsäften.

Um den ganzen Abend fit zu bleiben, sollte man
zwischendurch auch mal ein Glas Fruchtsaft pur
genießen. Denn in den Partynächten mit viel Alkohol
und unter Umständen auch Zigarettenrauch – den

Vitamin-C-Killern schlechthin – kann gerade eine Vitaminbombe aus dem Fruchtsaft-Mix die
Kondition steigern.

WERTVOLLE INHALTSSTOFFE
Mit Vitaminen kommt man nicht nur durch eine lange Partynacht. Mit Vitamin C kommt man
auch gut durch den Winter, bleibt fit und kann die Freuden des Winters in vollen Zügen
genießen. Fruchtsaft zählt in Deutschland z. B. zu den wichtigen Vitamin-C-Spendern. Legt
man den durchschnittlichen Fruchtsaftkonsum der Deutschen zu Grunde, so nehmen sie
mit Apfel-, Orangen-, Trauben- und Multivitaminsaft täglich 13,5 mg Vitamin C auf. Vitamin
C fördert die Infektabwehr und beugt dadurch Erkältungen vor. Der Vitamin-C-Gehalt und
die Fruchtsäuren in Fruchtsäften steigern darüber hinaus die körpereigene Eisenaufnahme
und fördern damit Konzentration und Leistungsfähigkeit. Zusätzlich sind Fruchtsäfte
hervorragende Lieferanten Sekundärer Pflanzenstoffe. Roter Traubensaft enthält reichlich
Polyphenole, die das Immunsystem stärken, da sie den Abbau schädlicher Stoffe im
Körper, den freien Radikalen, fördern können.

COCKTAIL-IDEEN MIT FRUCHTSAFT

DARK APPLE

ZUTATEN:
12 cl Apfelsaft, klar
5 cl schwarzer
Johannisbeernektar
3 cl Zitronensaft
1,5 cl Lemon Squash
3 cl Mineralwasser
Eiswürfel

ZUBEREITUNG:
Apfelsaft mit schwarzem Johannisbeernektar,
Zitronensaft und Lemon
Squash mit Eiswürfeln im Shaker
vermengen.
Anschließend mit weiteren Eiswürfeln und
Mineralwasser in ein Longdrinkglas
geben und servieren.
TIPP: Der Cocktail wird noch dunkler,
wenn man im Shaker einen Teelöffel
Zuckercouleur hinzufügt.
TIPP: Für eine besondere Garnitur
100 ml Johannisbeernektar mit 50 g
Zucker aufkochen und vom Herd
nehmen. Inzwischen einen Apfel in
hauchfeine Scheiben hobeln und in den
noch heißen Sud geben. Etwa 10 bis 15
Minuten ziehen lassen, dann
herausnehmen, auf Küchenkrepp
abtropfen lassen und etwa 2 Stunden im
Backofen bei 70 °C trocknen lassen,
dabei einmal wenden.

SPICY COCO-ORANGE

ZUTATEN:
1 kleine rote
Pfefferschote
12 cl Orangensaft
4 cl Mangonektar
2 cl Kokossirup
4 cl Limettensaft
Eiswürfel

ZUBEREITUNG:
Die Pfefferschote halbieren, entkernen
und grob schneiden. Zusammen mit dem
Orangensaft, dem Mangonektar,
Kokossirup, Limettensaft und Eiswürfeln
in einem Shaker vermengen.
Mit weiteren Eiswürfeln in einem
Longdrinkglas abseihen.
TIPP: Für eine besondere Garnitur 1 Bio-
Orange mit einem Kannellierer
(Spezialwerkzeug) ohne Unterbrechung
spiralförmig „schälen“.
50 g Zucker mit 50 ml Wasser aufkochen,
den Orangenschalenstrang darin 10 Min.
bei kleiner Hitze ziehen lassen, auf einem
Sieb abtropfen lassen.
Den Orangenstrang spiralförmig um
einen leicht geölten Holzlöffelstiel oder
Ähnliches wickeln. Backofen auf 70°C
vorheizen und den Orangentwist samt
Holzlöffel etwa 2 Stunden im Ofen
trocknen. Anschließend den getrockneten
Orangentwist von den Stielen ziehen.

www.fruchtsaft.org

Horst Heller

Coq d’Or Award an Horst Heller für die Erhaltung des kulinarischen Erbes Europas

Coq d’Or lud nach Auenwald-Mittelbrüden ein
zur Auszeichnung mit dem Coq d’Or Award – an den Streuobstwiesen-Experten und Landschaftspfleger seines Faches.

Dass Horst Heller für den Einsatz für Tradition und Kultur im Bereich der Ernährung im regionalen Umfeld die hohe Auszeichnung von Coq d’Or aus den Händen von Ernst-Ulrich W.Schassberger erhielt, passt bestens.

Coq d’Or, der goldene Hahn, (geschütztes Markenzeichen) wurde Horst Heller verliehen, weil der sich von je her für die Tradition und das Erbe der Herstellung des Apfelsafts aus der Region einsetzt. Naturtrüber Apfelsaft tut mehr für die Gesundheit als klarer. Das legen neue Untersuchungen nahe. Besonders günstig: Saft von Mostäpfeln, so beschrieb es das TEST-Heft vor über drei Jahren. Horst Heller, der Kenner aller Streuobstwiesen in der Region, möchte die Bevölkerung wahrlich sensibilisieren für den guten Geschmack, der heimischen Äpfel und dem aus ihnen resultierenden wertvollen Apfelsaft. Dass die Äpfel der heimischen Streuobstwiesen nicht alle gleich aussehen wie vielleicht diejenigen, die von der EU nur in Marktregalen als zugelassen gelten, ist klar- doch darum gehe es Heller sowie seinen Mitstreitern der regionalen Kleinbauern Rems-Murr Wolfgang Klotz auch gar nicht.

Es gehe einfach um unser aller Gesundheit, wie Heller nicht müde wird, hervorzuheben. Ein Glas (0,2 l) reiner Apfelsaft hat aufgrund seines eigenen Fruchtzuckergehaltes immerhin 110 Kilokalorien. Was den Apfelsaft aus Mostäpfeln so wertvoll macht, sind die Polyphenole, welche die freien Radikale in unserem Organismus unschädlich machen und so vor Krebs und Herzerkrankungen vorbeugen.

Horst Heller und seine Kollegen sorgten dafür, dass die mobile Apfelpresse in Mittelbrüden stand und zahlreiche Streuobstwiesen-Besitzer und Landwirte ihre Äpfel dorthin brachten, möchten das Gesundheitsbewusstsein aber auch die Treue zu regionalen Produkten wecken. „Man tue einfach Gutes“, wie Heller betont, wenn man einen naturtrüben Apfelsaft aus der Region kaufe, davon können Landwirte und Streuobstwiesen-Besitzer ein bisschen hinzuverdienen und außerdem käme das auch der Allgemeinheit zu Gute, wenn Landschaftspflege betrieben würde, denn sie sei wichtig, um Äpfel anbauen zu können. Außerdem sei das Bio-Siegel mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis. Es schmecke schlichtweg besser.

Viele Kindergärten des Rems-Murr Kreises wurden nach Auenwald-Mittelbrüden eingeladen um den Apfelsaft zu verkosten und und durften sogar außerdem noch eine ansehbare Menge kostenlos für alle Kindergartenkinder mitnehmen.

www.coqdor.org

Rezepte: Apfelbowle

Klassische Apfelbowle – schmeckt zu jeder Jahreszeit
3 geschälte Äpfel, 2 unbehandelte Zitronen und 2 unbehandelte Limetten in Scheiben schneiden. Apfelspalten mit Zitronensaft beträufeln. In einem Bowlegefäß eine Flasche Apfelsaft mit einer Flasche Cidre, Flasche Ginger Ale und 4 cl Calvados mischen, Früchte hinzufügen und mit frisch gezupfter Zitronenmelisse garnieren.

Apfel-Bowle mit Vanille – der etwas andere Aperitif:
Ein Päckchen Vanillezucker mit dem Saft von 2 Zitronen und 125 Gramm Zucker mischen und auf 4 in Spalten geschnittene Äpfel verteilen. In einem Gefäß mit 2 Litern Weißwein vermischen.

Apfelglühwein – für besonders kalte Tage:
Eine Flasche Apfelwein, 250 ml Apfelsaft, 2 geschälte und gewürfelte Äpfel, 10 cl Zitronensaft, 2 EL Zucker, 2 EL Honig, 1 Zimtstange und 4 Nelken erhitzen (aber nicht kochen lassen), Gewürze herausnehmen und in einem Becher servieren.

Apfel-Birnen-Bowle – etwas aufwendiger, dafür aber umso leckerer:
In einer Pfanne eine frische geriebene Ingwerwurzel, 2 Zimtstangen, 90 Gramm Birnendicksaft, etwas Zitronensaft und 300 ml Apfelsaft 10 Minuten lang köcheln. Anschließend durch ein Sieb pressen und den gewonnenen Saft zurück in die Pfanne geben. 4 Äpfel und 2 Birnen schälen, würfeln und in der Pfanne mit dem Saft weichkochen. 600 ml Apfelsaft und 500 ml Apfelwein in eine Schüssel geben und den Inhalt der Pfanne unterrühren. Kalt stellen und servieren!

Apfel-Met – Met war schon im Mittelalter sehr beliebt:
Zwei Äpfel in Scheiben schneiden und in einer Mischung aus Zitronensaft und Met (Honigwein) 24 Stunden ziehen lassen. Das Ganze mit 2 Flaschen Met, einer Flasche Sekt und einer Flasche Apfelschorle auffüllen – fertig ist der selbstgemachte Apfel-Met!

Alkoholfreie Apfel-Holunder-Bowle – damit auch Autofahrer nicht zu kurz kommen:
400 ml ungesüßten Holundersaft und 400 ml Apfelsaft mit etwas Zitronensaft (nach Geschmack) und 2 EL Akazienhonig vermengen. Anschließend 3 Äpfel in feine Spalten schneiden und zur Bowle geben.

Unter http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Christian Henze

Einkochen leicht gemacht
Neue Rezepte von Christian Henze zur Apfel- und Pflaumenernte

Einkochen statt einfrieren: In immer mehr deutschen Haushalten wird die alte Kunst der Haltbarmachung wiederentdeckt. Ein Trend, der Starkoch Christian Henze (43) nicht überrascht: „Das Einkochen ermöglicht nicht nur die verschiedensten Obstsorten zuverlässig zu konservieren. Man kann dabei auch ganz kreative Kompositionen erschaffen.“ Dass es nicht immer die klassische Marmelade sein muss, beweist Henze mit seinen neuen Einkoch-Kreationen wie dem Apfelgelee mit Lavendel und einem cremigen Pflaumenmousse mit dunkler Schokolade. Um beim Einkochen auch die optimalen Ergebnisse zu erzielen, setzt der Spitzenkoch auf die richtige Ausstattung. Besonders praktisch: die cleveren Einkochhelfer von Leifheit.

Wenn sich der Sommer dem Ende entgegen neigt, beginnt die große Zeit der Obsternte. Vor allem Äpfel haben ab August Hochkonjunktur. Von der beliebtesten Obstsorte der Deutschen werden jährlich bundesweit fast eine Million Tonnen geerntet. Doch auch Pflaumen, Birnen oder Quitten hängen ab dem Spätsommer reif an den Bäumen und werden frisch auf den Märkten angeboten. Damit das leckere Obst auch in den nachfolgenden Monaten verfügbar ist, lohnt es sich, dieses auf traditionelle Weise zu konservieren. „Einkochen kann jeder“, erklärt Christian Henze. „Wichtig ist aber, absolut frische, hochwertige und saubere Lebensmittel zu verwenden.“

Ein Klassiker beim Einkochen ist das Apfelmus. Dazu müssen Äpfel geschält und von ihrem Kerngehäuse befreit werden. Hierbei hilft zum Beispiel der ProLine Apfelteiler von Leifheit (UVP 12,99 EUR). Tipp: Die geschnittenen Apfel-Spalten in kaltes Zitronenwasser geben, damit sie nicht braun anlaufen. Anschließend können die Spalten dann mit Wasser, Zucker und einem Schuss Zitrone verkocht werden.

Ein ganz besonderes Apfel-Rezept ist Christian Henzes Apfelgelee mit Lavendel. Hierzu benötigt man Apfelsaft, den man entweder selbst pressen oder fertig kaufen kann. Der Saft wird dann mit Gelierzucker, Kardamon, Zitrone und Vanille aufgekocht. Später wird noch Lavendel hinzugegeben. Zum Einkochen dieses köstlichen Gelees eignen sich besonders gut die praktischen Einkochgläser von Leifheit, die es in drei verschiedenen Größen gibt (UVP: ab 2,49 EUR). Auch an die Weiterverwendung des Apfelgelees hat Henze gedacht: Er empfiehlt mit dem Gelee eine süß-scharfe Apfelsuppe mit Meerrettich zuzubereiten.

Neue Rezept-Ideen von Starkoch Christian Henze

Kurz bevor die Äpfel reif sind, startet hierzulande auch die Ernte von Pflaumen. Auch dieses Obst lässt sich hervorragend zum Einkochen verwenden. Dabei unerlässlich: das Entfernen der Pflaumensteine. Besonders schnell und sauber gelingt dies mit dem ComfortLine Pflaumenentsteiner von Leifheit (UVP 27,99 EUR). Auch bei der Zubeitung von Kuchen ein praktisches Hilfsmittel. Wer Pflaumen nicht nur einlegen oder zu Marmelade verarbreiten möchte, kann einem weiteren Rezept von Christian Henze folgen. Für sein cremiges Pflaumenmousse werden die Früchte mit Rübensirup, Gelierzucker, gehackter Kuvertüre, Zimt, Nelken, Vanille und Balsamico-Essig vermengt. Zur weiteren Verwendung des Mousse empfiehlt der Starkoch die Zubereitung einer Schokoladencreme mit Pflaume und Knusperhippe. Weitere exklusive Rezepte des Spitzenkochs und Informationen zu praktischen Einkoch-Helfern gibt es im Internet unter www.leifheit.de.

Über Christian Henze

Der 1968 geborene Spitzenkoch Christian Henze ist dem breiten Publikum vor allem durch zahlreiche Fernsehauftritte u.a. durch seine Kochsendung „Iss was?!“ im MDR bekannt. In seinem 1995 eröffneten Restaurant, dem „Landhaus Henze“ in Probstried, erkochte er sich einen der begehrten Michelin-Sterne. Heute betreibt Christian Henze erfolgreich seine Kochschule mit angeschlossenem Restaurant in Kempten. Diese wurde 2009 von der Euro-Toques-Stiftung mit dem „Cooking Together Award“ als beste Kochschule im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt Henze den Starcookers Gourmet Award als beliebtester Spitzenkoch Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Henze steht für einen unkomplizierten Kochstil. Vor allem die mediterrane Küche hat es ihm angetan.

Rezept:
Apfelgelee mit Lavendel
Zutaten für 2 Gläser à 500 ml:
1l hochwertiger Apfelsaft
600 g Gelierzucker extra 1:3
2 Kardamon Kapseln
½ Zitrone/ Schale
1 Vanillestange/ Mark
1 Zweig Lavendel

Zubereitung:
Apfelsaft mit Gelierzucker, Kardamon, Zitrone und Vanille aufkochen und 10 Minuten ziehen lassen. Den Lavendel zugeben und nochmals 10 Minuten ziehen lassen. Durch ein Sieb gießen. Abschmecken. Nochmals aufkochen. Das Gelee randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen und verschließen. Danach die Gläser für 1 Stunde auf den Kopf stellen. Das restlichre Gelee zum sofortigen Verzehr in ein Schälchen geben.

Obsttag in Schweden

Mit dem Tagesticket von Scandlines gelangen Urlauber und Kurzausflügler zu den schönsten Obstmärkten und Plantagen in Südschweden

Der Apfel fällt nicht weit von Trelleborg. Nordöstlich des südschwedischen Fährhafens, im gut eineinhalb Stunden Autofahrt entfernten Kivik, eröffnet sich dem Besucher ein wahres Apfel-Paradies. Auf dem Gelände der traditionsreichen Mosterei von Kivik dreht sich alles um den Apfel. Ausgedehnte Obstplantagen, ein Schaugarten sowie Ausstellungen zu Bio-Lebensmitteln und zum Öko-Landbau im „Äpplets Hus“ informieren über den Anbau und die Verarbeitung des paradiesischen Obstes. Und machen Appetit. Frischer Apfelkuchen sowie Säfte und Marmeladen aus Kiviks Musteri lassen den Trip in das Apfelstädtchen zu einem erlesenen kulinarischen Erlebnis werden. Urlauber und Kurzausflügler können in dieser Saison günstig und schnell mit dem Tagesticket der Fährreederei Scandlines einen Obsttag in Schweden einlegen.

Himbeeren sind nicht paradiesisch wie der Apfel. Dafür munden die Himbeeren himmlisch, die im Hallongarden, dem Himbeergarten in Trelleborg, angebaut und vermarktet werden. Die Besucher des Obstbauerngehöfts können dort ausgiebig schlemmen und shoppen. Besonderer Clou ist der hauseigene Himbeerketchup, der bei Kindern äußerst beliebt ist.

Nähere Informationen unter www.kiviksmusteri.se und www.hallongarden.com

Nach Schweden gelangen Urlauber und Kurzausflügler an Bord der Scandlines-Fähren, die auf der Linie zwischen Sassnitz auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern) und Trelleborg (Südschweden) verkehren. Die Tagestickets gelten für die Hin- und Rückreise an einem Kalendertag für Pkw bis sechs Meter Länge inklusive bis zu neun Personen.

Tagesticket-Preis:

120,00 Euro ab Sassnitz

Fahrtzeit Fähre:

vier Stunden ab Sassnitz

Infos und Buchung:

www.scandlines.de